[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Wärmetauscher, insbesondere für kraftfahrzenge, mit
einem in einen Vor- und Rücklaufraum unterteilten, einstückigen Anschlußwasserkasten
und einem einstückigen Umlenkwasser kasten aus Kunststoff, die über ein von Luftleitlamellen
zusammengehaltenes Rohrbündel von Wasserrohren aus Metall miteinander verbunden sind,
deren Rohrenden über ein in die Rohröffnungen erweiternde, rillenförmige Vertiefungen
an der Außenseite der Böden der Wasserkästen eingebrachtes, auschärtendes Kunststoffmaterial
abgedichtet befestigt sind.
[0002] Wärmetauscher der eingangs genannten Art sind bereits aus der DE-A 23 02 769 und
DE-A 23 02 770 bekannt.
[0003] Entsprechend einer Ausführungsform eines solchen Wärmetauschers werden einstückige
Anschluß- und Umlenkwasserkästen aus Kunststoff verwendet, die, um die Rohrenden über
ein in die Rohröffnungen erweiternde rillenförmige Vertiefungen an den Außenseiten
der Böden der Wasserkästen eingebrachtes, aushärtendes Kunststoffmaterial abgedichtet
befestigen zu können mit diese Vertiefungen entsprechend ergänzenden Bodendeckeln
versehen werden müssen. Diese Bodendeckel müssen gegenüber den Wasserkästen in geeigneter
Weise fixiert werden, damit nach dem Einsetzen der Rohrenden des Rohrbündels in die
Rohröffnungen und dem nachfolgenden Einspritzen von aushärtendem Kunststoffmaterial
in die geschlossenen rillenförmigen Vertiefungen ein unkontrolliertes Austreten des
Kunststoffmaterials vermieden wird.
[0004] Diese Ausführungsform eines bekannten Wärmetauschers weist somit den Nachteil auf,
daß für die notwendigen Bodendeckel ein zusätzlicher Werkzeug-, Material- und Montageaufwand
erforderlich ist.
[0005] Entsprechend einer alternativ vorgeschlagenen Ausführungsform eines solchen Wärmetauschers
werden Wasserkästen verwendet, die entlang einer die Rohröffnungen beinhaltenden,
vertikalen, Wellenförmigen Schnittfläche geteilt sind. Die Schnittfläche ist hierbei
in Höhe der Rohröffnungen wieder mit rillenförmigen Vertiefungen versehen, die nach
Aneinanderfügen der beiden Wasserkästenteile wieder die Rohröffnungen erweiternde
rillenförmige Vertiefungen bilden, in die nach Einsetzen der Rohrenden in die Rohröffnungen
ein aushärtendes Kunststoffmaterial eingespritzt wird.
[0006] Diese Ausführungsform eines bekannten Wärmetauschers vermeidet zwar einen erhöhten
Materialaufwand, macht jedoch einen erhöhten Werkzeugaufwand für die geteilten Wasserkästen
erforderlich. Darüber hinaus muß die über den gesamten Umfang der Wasserkästen verlaufende
Schnittfläche über das aushärtende Kunststoffmaterial abgedichtet werden, woraus sich
einerseits ein hoher Materialaufwand an aushärtendem Kunststoffmaterial ergibt und
andererseits durch die große Länge dieser Abdichtungsfuge die Wahrscheinlichkeit möglicher
Undichtigkeiten stark erhöht wird.
[0007] Ergänzend wird noch darauf hingewiesen, daß es bei Wärmetauschern der bekannten herkömmlichen
Baurt, bei denen die Rohrenden eines Rohrbündels von Wasserrohren in einem Rohrboden
über entsprechende Dichtungsmittel abgedichtet befestigt werden, bereits bekannt ist,
diese Dichtungsmittel in Form eines aushärtenden Kunststoffmaterials anzubringen.
Eine solche Ausführungsform eines bekannten Wärmetauschers ist aus der DE-A 25 09
717 zu entnehmen, wobei die hier aufgezeigten Kleber bzw aushärtbaren Kunststoffmaterialien
in sehr aufwendiger Weise über eine Formvorrichtung auf den Rohrboden aufgebracht
werden müssen.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen Wärmetauscher der eingangs genannten Art
derart zu verbessern, daß für die Herstellung der einstückigen Wasserkästen aus Kunststoff
einfache Werkzeuge und wenig Material benötigt werden, das aushärtbare Kunststoffmaterial
in einfacher Weise einbringbar ist und die Länge der Abdichtungsfugen auf das unbedingt
notwendige Minimum beschränkt bleibt.
[0009] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst, indem ein Wärmetauscher der eingangs
genannten Art die in den Patentansprüchen aufgezeigten Merkmale aufweist.
[0010] Dadurch, daß die Außenseite der Böden der Wasserkästen mit einer Vielzahl von Rohrstutzen
versehen sind, die von im Abstand zu diesen augeordneten Ringstegen umfaßt sind, wobei
das aushärtbau kunststoffmaterial in den zwischen den Rohrstutzen und den Ringstegen
gebildeten, axial offenen Ringnuten angeordnet ist in welches die auf die Rohrstutzen
aufsteckbar en Rohrenden mit ihren ausgestellten Kragen einsenkbar sind, wird die
Herstellung der einstückigen Wasserkästen aus Kunststoff mit einfachen Werkzeugen
und wenig Material ermöglicht, das Einbringen des aushärtbaren Kunststoffmaterial
vereinfacht und die Länge der Abdichtungsfuge auf das unbedingt notwendige Minimum
beschränkt.
[0011] Dadurch, daß der Innendurchmesser der Rohrenden etwas größer als der Außendurchmesser
der Rohrstutzen und der Außendurchmesser der ausgestellten Kragen etwas kleiner als
der Innendurchmesser der Ringstege ist, wird sichergestellt, daß das vor dem Aufstecken
der Rohrenden bereits in den Ringnuten befindliche aushärtbare Kunststoffmaterial
die Rohrenden nicht nur außen benetzt sondern auch zwischen den Rohrstutzen und der
Innenwand der Rohrenden etwas hochsteigt und somit die Rohrenden sowohl innen gegenüber
den Rohrstutzen als auch außen gegenüber den Ringstegen verankert. Auf diese Weise
wird eine absolut dichte und zugfeste Befestigung des Rohrbündels aus Wasserrohren
an den Wasserkästen aus Kunststoff erzielt.
[0012] Als aushärtbares Kunststoffmaterial hat sich hierbei ein Produkt der Firma Teroson
unter der Bezeichnung Terokal 3919 als günstig erwiesen. Es weist eine gute Fließ-
und Verteilfähigkeit auf und ist unter Erwärmung auf eine mäßige Temperatur von etwa
140 bis 200°C innerhalb einer geringen Zeitdauer von etwa zwei Minuten aushärtbar.
[0013] Der gemäß der Erfindung vorgeschlagene Aufbau eines Wärmetauschers kann selbstverständlich
für alle möglichen bekannten Bauformen von Wärmetauschern entsprechend angewendet
werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß bei einer bestimmten bekannten Bauform
eines Wärmetauschers durch den erfindungsgemäßen Aufbau ein Minimum an Werkzeug-,
Material- und Montagekosten erforderlich sind. Diesist der Fall, wenn der Wärmetauscher,
wie an sich bekannt, mit einem einzigen, in einen Vor- und einen Rücklaufraum unter
teilten, einstückigen Wasserkasten, (Anschlußwasserkasten) aus Kunststoff und einem
von Luftlietlamellen zusammengehaltenen Rohrbündel von Wasserohren aus Metall besteht,
wobei die Wasserrohre in an sich bekannter Weise vom Vorlaufraum ausgehend und zum
Rücklaufraum zurückkehrend U-förmig verlaufend ausgebildet sind. Die bei dieser Bauform
eines Wärmetauschers bekannten Vorteile werden durch den erfindungsgemäßen Aufbau
noch dadurch ergänzt, daß die zur Herstellung eines solchen Wärmetauschers erforderlichen
Verfahrensschritte wesentlich vereinfacht werden.
[0014] Die Erfindung wird anhand zweier in den beiliegenden Zeichnungen gezeigter Ausführungsformen
von Wärmetauschern näher erläutert.
[0015] Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines sehr kompakt bauenden Wärmetauschers gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 111-111 in Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 1;
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines sehr einfach bauenden Wärmetauschers gemäß der Erfindung.
Fig. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 7;
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 7 und
Fig. 10 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles X in Fig. 9.
[0016] Die in den Figuren 1 bis 6 gezeigte Ausführungsform eines sehr kompakt bauenden Wärmetauschers
besteht im wesentlichen aus einem einstückig aus Kunststoff hergestellten Anschlußwasserkasten
1 mit einer Unterteilung in einen Vor- und einen Rücklaufraum und entsprechend angeformten
Zu- und Ablaufstutzen und einem Umlenkwasserkasten 2, die miteinander über ein durch
Luftleitlamellen 3 aus Aluminium zusammengehaltenes Rohrbündel von Wasserrohren 4
aus Metall und ein die Rohrenden einbettendes, aushärtbares Kunststoffmaterial 5 abgedichtet
verbunden sind. Eine den Wärmetauscher an seinem Umfang umfassende Schaumstoffdichtung
6 dient zum Beispiel zur Anordnung des Wärmetauschers in einem Heizungsgehäuse eines
Kraftfahrzeuges.
[0017] Die einstückig aus Kunststoff hergestellten Wasserkästen 1 und 2 sind an den Außenseiten
ihrer ebenen Böden 8 und 9 mit einer der Anzahl der Wasserrohre 4 entsprechenden Anzahl
von hochragenden Rohrstutzen 10 versehen, die von im Abstand hierzu verlaufenden Ringstegen
11 umfaßt werden. In die auf diese Weise zwischen den Rohrstutzen 10 und den Ringstegen
11 gebildeten axial offenen Ringnuten 12, die vorzugsweise einander übergreifend oder
ineinanderlaufend ausgebildet sind, ist das aushärtbare Kunststoffmaterial 5, z. B.
Terokal 3919 der Firma Teroson, über eine entsprechende Verteilvorrichtung einbringbar.
[0018] Die Wasserrohre 4 aus Metall sind bei dieser Ausführungsform als Flachrohre ausgebildet,
auf die eine Vielzahl von Luftleitlamellen 3 aus Aluminium aufgesteckt und nachfolgend
durch Aufweiten der Rohre unter Innendruck festgelegt werden.
[0019] Gleichzeitig mit dem Aufweiten der flachen Wasser-rohre 4 unter Innendruck werden
die Rohre an ihren Rohrenden 13 über enstprechende Dorne aufgeweitet und mit einem
ausgestellten Kragen 14 versehen. Die aufgeweiteten Rohrenden 13 und die ausgestellten
Kraen 14 sind in den Fig. 1 und 2 in den in den Kreisen A and B herausgestellten Details
gezeigt.
[0020] Der Innendurchmesser der aufgeweiteten Rohrenden 13 wird hierbei etwas größer als
der Außendurchmesser der Rohrstutzen 10 ausgeführt und der Außendurchmesser der ausgestellten
Kragen 14 wird etwas kleiner als der Innendurchmesser der Ringstege 11 ausgeführt.
[0021] Dadurch wird sichergestellt, daß das in die Ringnuten 12 eingebrachte aushärtbare
Kunststoffmaterial 5 beim Aufstecken der Rohrenden 13 auf die Rohrstutzen 10 sowohl
an der Innenseite als auch an der Außenseite der Rohrenden 13 hochsteigt und so für
eine feste Verankerung der Wasserrohre 4 in den Wasserkästen 1 und 2 sorgen kann.
[0022] Die Herstellung des beschriebenen Wärmetauschers unfaßt hierbei die folgenden, zum
Teil an sich bekannten Verfahrensschritte:
a) Herstellen der beiden einstückigen Wasserkästen 1 und 2 aus Kunststoff im Spritz-oder
Blasverfahren;
b) Herstellen des Rohrbündels durch Ablängen der Wasserrohre 4, Aufsetzen der Luftlietlamellen
3 und Aufweiten der Wasser- rohre 4 unter Innendruck bei gleichzietigem Aufweiten
der Rohrenden 13 und Herstellen der ausgestellten Kragen 14 über entsprechende Dorne.
c) Einbringen des aushärtbaren Kunststoffmaterials 5 in die axial offenen Ringnuten
12 der mit den Böden 8 und 9 nach oben liegenden Wasserkästen 1 und 2;
d) Anordnen des Rohrbündels zwischen den beiden Wasserkästen 1 und 2, Kippen der Wasserkästen
1 und 2 um 90° und Aufschieber auf das Rohrbündel, wobei die aufgeweiteten Rohrenden
13 auf die Rohrstutzen 10 aufgesteckt und die ausgestellten Kragen 14 in das Kunststoffmaterial
5 eingesenkt werden;
e) Fixieren dieser Anordnung (z.B. über entsprechende Vorrichtungen) und Erwärmen
der Verbindungsbereiche auf etwa 140 bis 200°C über einen Zeitraum von ca 2 Minuten.
[0023] Zur Erläuterung dieser Verfahrensschritte wird darauf hingewiesen, daß bei dem erforderlichen
Kippen der Wasserkästen 1 und 2 um 90° kein Auslaufen des fließähigen Kunststoffmaterials
5 zu befürchten ist, da die Lage der angrenzenden Luftleitlamellen 3 so gewählt ist,
daß diese nach dem Zusammenfügen der Wasserkästen mit dem Rohrbündel die axial offenen
Ringnuten 12 praktisch abschließen. Für die kurze Zeit bis zum darauffolgenden Aushärten
des Kunststoffmaterials ist diese Dichtwirkung ausreichend.
[0024] Die in den Figuren 7 bis 10 gezeigte Ausführungsform eines sehr einfach bauenden
Wärmetauschers besteht im wesentlichen aus den gleichen Bauteilen wie der Wärmetauscher
nach den Figuren 1 bis 6, so daß für gleiche oder ähnliche Bauteile die gleichen,
nur mit einem Index versehenen Bezugszeichen verwendet werden.
[0025] Die in den Figuren 7 bis 10 gezeigte Ausführungsform eines Wärmetauschers weist in
an sich bekannter Weise einen einzigen, einstückig aus Kunststoff hergestellten Anschlußwasserkasten
1' auf, der mit einem durch Luftleitlamellen 3' aus Aluminium zusammengehaltenen Rohrbündel
von Wasserrohren 4' aus Metall über ein die Rohrenden einbettendes, aushärtbares Kunststoffmaterial
5' abgedichtet verbunden ist. Die Wasserrohre 4' sind hierbei in an sich bekannter
Weise vom Vorlaufraum ausgehend und zum Rücklaufraum zurückkehrend U-förmig verlaufend
ausgebildet. Die Wasser- rohre 4' sind hierbei an ihren U-Bögen über eine Endplatte
7 festgelegt. Eine den Wärmetauscher umfassende Schaumstoffdichtung 6 dient wieder
zur Anordnung des Wärmetauschers zum Beispiel in einem Heizungsgehäuse eines Kraftfahrzeuges.
[0026] Der einzige, einstückig aus Kunststoff hergestellte Wasserkasten 1' ist hierbei ähnlich
wie in Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 6 beschrieben, an der Außensiete seines
ebenen Bodens 8' mit einer der Anzahl der Rohrenden entsprechenden Anzahl von hochragenden
Rohrstutzen 10' versehen, die von im Abstand hierzu verlaufenden Ringstegen 11' umfaßt
werden. In die auf diese Weise gebildeten, axial offenen Ringnuten 12', die vorzugsweise
ineinander übergehend ausgebildet sind, ist das aushärtende Kinststoff-material 5,
z. B. Terokal 3919 der Firma Teroson über eine entsprechende Verteilvorrichtung einbringbar.
[0027] Die Wasserrohre 4' aus Metall sind bei dieser Ausführungsform des Wärmetauschers
als normale Rundrohre ausgebildet, in denen zur Erhöhung der Strömungsverwirbelung
schraubenförmige Verwirbelungsstreifen 15 eingelegt sein können. Die Veilzahl von
Luftleitlamellen 3' aus Aluminium werden wieder in bekannter Weise auf die Wasserrohre
4' aufgesteckt und durch Aufweiten der Rohre unter Innendruck festgelegt.
[0028] Gleichzeitig mit dem Aufweiten der Wasser- rohre 4' unter Innendruck werden die Enden
der Wasserrohre 4' über entsprechende Dorne mit ausgestellten Kragen 14' versehen.
Die Ausbildung der Enden der Wasserrohre 4' ist hierbei aus den Figuren 7 und 8 in
den Kreisen A' gezeigten Details zu ersehen.
[0029] Der Innendurchmesser der Wasserrohre 4' ist hierbei so gewählt, daß er etwas größer
als der Außendurchmesser der Rohrstutzen 10' ist und der Außendurchmesser der ausgestellten
Kragen 14' ist so gewählt, daß er etwas kleiner als der Innendurchmesser der Ringstege
11' ist.
[0030] Dadurch wird wieder sichergestellt, daß die Wasserrohre 4' sowohl innin- als auch
außenseitig mit dem aushärtbaren Kunststoffmaterial 5' benetzt werden und für eine
dichte und feste Verankerung am Wasserkasten 1' sorgen.
[0031] Die Herstellung dieser Ausführungsform eines Wärmetauschers umfaßt folgende zum Teil
an sich bekannte Verfahrensschritte:
a) Herstellen des einzigen Wasserkastens 1' einstückig aus Kunststoff im Spritz- oder
Blasverfahren;
b) Herstellen des Rohrbündels durch Ablängen und Biegen der Wasserrohre 4', Aufsetzen
der Luftlietlamellen 3' und Aufweiten der Rohre durch Innendruck unter gleichzeitigem
Herstellen der ausgestellten Kragen 14' über entsprechende Dorne;
c) Einbringen des aushärtbaren Kunststoffmaterials 5' in die axial offenen Ringnuten
12' des mit dem Boden nach oben liegenden Wasserkastens 1';
d) Aufsetzen des Rohrbündels von auf der Wasserkasten 1', wobei die Rohrenden auf
die Rohrstutzen 10 aufgesteckt und die ausgestellten Kragen 14' in das Kunststoffmaterial
5' eingesenkt werden;
e) Erwärmen der Verbindungsbereiche auf etwa 140 bis 200°C uber einen Zeitraum von
ca zwei Minuten.
[0032] Dadurch, daß hier die abzudichtenden Rohrenden auf einer Seite liegen, wird der Material-
und Fertigungsaufwand auf ein Minimum beschränkt.
1. Wärmetauscher, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem in einen Vor- und Rücklaufraum
unterteilten, einstückigen Anschlußwasserkasten und einem einstückigen Umlenkwasserkasten
aus Kunststoff, die über ein von Luftleitlamellen zusammengehaltenes Rohrbündel von
Wasserrohren aus Metall miteinander verbunden sind deren Rohrenden über ein in die
Rohröffnungen erweiternde, rillenförmige Vertiefungen an der Außenseite der Böden
der Wasserkästen eingebrachtes, aushärtbares Kunststoffmaterial abgedichtet befestigt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseiten der Böden (8, 9) der Wasserkästen
(1, 2) mit einer Vielzahl von Rohrstutzen (10) versehen sind, die von im Abstand zu
diesen angeordneten Ringstegen (11) umfasst sind, wobei das aushärtbare Kunststoffmaterial
(5) zwischen den Rohrstutzen (10) und den Ringstegen (11) gebildeten, axial offenen
Ringnuten (12) angeordnet ist, in welches die auf die Rohrstutzen (10) aufsteckbar
en Rohrenden (13) mit ihren ausgestellten Kragen (14) einsenkbar sind.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennziechnet, daß der Innendurchmesser
der Rohrenden (13) etwas größer als der Außendurchmesser der Rohrstutzen (10) und
der Außendurchmesser der ausgestellten Kragen (14) etwas kleiner als der Innendurchmesser
der Ringstege (11) ist.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffmaterial
(5) bei Erwärmung auf etwa 140 bis 200°C innerhalb von etwa zwei Minuten aushärtbar
ist.
4. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem einzigen, in einen Vor-
und einen Rücklaufraum unterteilten, einstückigen Wasserkasten Anschiußwasserkasten
1' aus Kunststoff, der mit einem von Luftleitlamellen zusammengehaltenen Rohrbündel
von Wasserrohren aus Metall über ein die Rohrenden einbettendes aushärtbares Kunststoffmaterial
abgedichtet verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserrohre (4') in an
sich bekannter Weise vom Vorlaufraum ausgehend und zum Rücklaufraum zurückkehrend
U-förmig verlaufend ausgebildet sind.
5. Verfahren zur Herstellung eines Wärmetauschers nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch folgende zum Teil an sich bekannte Verfahrensschritte:
a) Herstellen der beiden einstückigen Wasserkästen (1, 2) aus Kunststoff im Spritz-
oder Blasverfahren;
b) Herstellen des Rohrbündels durch Ablängen der Wasserrohre (4), Aufsetzen der Luftleitlamellen
(3) und Aufweiten der Rohre durch Innendruck unter gleichzeitigem Aufweiten der Rohrenden
(13) und Herstellen der ausgestellten Kragen (14) über entsprechende Dorne;
c) Einbringen des aushärtbaren Kunststoffmaterials (5) in die axial offenen Ringnuten
(12) der mit den Böden (8, 9) nach oben liegenden Wasserkästen (1, 2);
d) Anordnen des Rohrbündels zwischen den beiden Wasserkästen (1, 2), Kippen der Wasserkästen
(1, 2) um 90° und Aufschieben auf das Rohrbündel wobei die Rohrenden (13) auf die
Rohrstutzen (10) aufgesteckt und die ausgestellten Kragen (14) in das Kunststoffmaterial
(5) eingesenkt werden;
e) Fixieren dieser Anordnung und Erwärmen der Verbindungsbereiche auf etwa 140 bis
200°C über einen Zietraum von ca zwei Minuten.
6. Verfahren zur Herstellung eines Wärmetauschers nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch folgende zum Teil an sich bekannte Verfahrensschritte:
a) Herstellen des einzigen, einstückigen Wasserkastens (1') aus Kunststoff im Spritz-oder
Blasverfahren;
b) Herstellen des Rohrbündels durch Ablängen und Biegen der Wasserrohre (4'), Aufsetzen
der Luftieitiameiien (3') und Aufweiten der Rohr durch Innendruck unter gleichzeitigem
Herstellen der ausgestellten Kragen (14') über entsprechende Dorne;
c) Einbringen des aushärtbaren Kunststoffmaterials (5') in die axial offenen Ringnuten
(12') des mit dem Boden (8') nach oben liegenden Wasserkastens (1 ');
d) Aufsetzen des Rohrbündels auf den Wasserkasten (1 '), wobei die Rohrenden auf die
Rohrstutzen (10') aufgesteckt und die ausgestellten Kragen (14') in das Kunststoffmaterial
(5') eingesenkt werden;
e) Erwärmen der Verbindungbereiche auf etwa 140 bis 200°C über einen Zeitraum von ca zwei Minuten.
1. Echangeur de chaleur, en particulier pour voitures, comprenant un caisson collecteur
d'une seule pièce, divisé en une chambre d'entrée et une chambre de sortie, ainsi
qu'un caisson de renvoi, constitués en matière plastique, les deux communiquant par
un faisceau tubulaire métallique, tenu par des ailettes de refroidissement et dont
les embouts évasés sont fixés d'une manière étanche par une matière themodurcissable
logée dans les rainures circulaires situées sur le côté extérieur du fond des caissons
et dont le diamètre est supérieur à celui des tubes, caractérisé par le fait que le
côté extérieur des fonds (8,9) des caissons collecteurs (1,2) est muni d'une multitude
de tubes de raccordement (10) entourés à une certaine distance de nervures annulaires
(11), et que la matière thermodurcissable (5) est logée dans les rainures circulaires
(12), communiquant axialement et qui se trouvent entre les tubes de raccordement (10)
et les nervures annulaires (11), les embouts tubulaires (13) avec leurs collerettes
(14) étant enfoncés dans la matière thermodurcissable (5) après avoir été glissés
sur les tubes de raccordement (10).
2. Echangeur de chaleur suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que le
diamètre intérieur des embouts tubulaires (13) est légèrement supérieur au diamètre
extérieur des tubes de raccordement (10) et que le diamètre extérieur des collerettes
(14) est légèrement inférieur au diamètre intérieur des nervures annulaires (11).
3. Echangeur de chaleur suivant les revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
que la matière plastique (5) est polymérisée par chauffage à 140 à 200°C pendant deux
minutes environ.
4. Echangeur de chaleur suivant l'une des revendications 1 à 3, comprenant un seul
caisson collecteur (1') en matière plastique, divisé en une chambre d'entrée et une
chambre de sortie, le caisson collecteur (1') étant relié d'une façon étanche à un
faisceau tabulaire métallique tenu par des ailettes de refroidissement, et dont les
embouts sont moyés dans une matière plastique thermodurcissable, caractérisé par le
fait que, selon une disposition connue, les tubes (4') en forme d'un U, partent de
la chambre d'entrée et retournent vers la chambre de sortie.
5. Procédé pour la fabrication d'un échangeur de chaleur suivant l'une des revendications
1 à 3, caractérisé pas les mesures suivants, partiellement connues:
a) Fabrication des deux caissons collecteurs (1,2), chacun en seule pièce et en matière
plastique, par injection ou par soufflage;
b) Fabrication du faisceu tubulaire par coupe des tubes (4) à la longueur, montage
des ailettes de refroidissement (3), évasement des tubes par pression intérieure avec
formation des embouts (13) et réalisation des collerettes (14) au moyen de poinçons
adéquats;
c) Apport de la matière thermodurcissable (5) dans les rainures circulaires (12) ouvertes
axialement et logées dans les fonds (8, 9) des caissons collecteurs (1,2) tournés
vers le haut;
d) Montage du faisceau tubulaire entre les deux caissons collecteurs (1, 2), basculement
des caissons collecteurs (1, 2) de 90°, introduction des tubes de reccordements (10)
dans les embouts (13) du faisceau tubulaire et enfoncement des collerettes (14) dans
la matière plastique (5);
e) Fixation de cet asssemblage et chaffage de la région des raccords vers 140 à 200°C
pendant une période de deux minutes environ.
6. Procédé pour la fabrication d'un échangeur de chaleur suivant la revendication
4, caractérisé par les mesures suivantes, partiellement connues:
a) Fabrication de l'unique caisson collecteur (1') en matière plastique par injection
ou soufflage en une seule pièce;
b) Préparation du faisceau tubulaire par coupe et cintrage des tubes (4'), montage
des ailettes de refroidissement (3') et évasement des tubes par pression intérieure
avec réalisation des collerettes (14') au moyen de poinçons adéquats;
c) Apport de la matière thermodurcissable (5') dans les rainures circulaires (12')
ouvertes axialement et logées dans le fond (8') du caisson collecteur (1') tourné
vers le haut;
d) Montage du faisceau tubulaire sur le caisson (1') avec introduction des tubes de
raccordement (10') dans les embouts des tubes avec enfoncement des collerettes (14')
dans la matière plastique (5');
e) Chauffage de la région des raccords à 140-200°C pendant deux minutes environ.
1. A heat exchanger, in particular for motor cars with a one-piece connector chamber
subdivided into an entrance chamber and a back-flow chamber and a one-piece header
chamber of synthetic material, which are connected one with the other via a nest of
water pipes of metal held together by air-guiding fins, the ends of the pipes being
sealable fixed via a hardenable synthetic material introduced into groove- shaped
recesses on the outside of the bottoms of the water chambers flaring out into the
pipe apertures, characterised in that the outsides of the bottoms (8, 9) of the water
chambers (1, 2) are provided with a plurality of pipe sockets (10) surrounded at a
distance from the latter by annular lands (11), the hardenable synthetic material
(5) being disposed in the axially open annular grooves (12) formed between the pipe
sockets (10) and the annular lands (11), into which material the ends (13) of the
pipes, slidable over the pipe sockets (10), can be sunk with their salient collars
(14).
2. Heat exchanger according to claim 1, characterized in that the inside diameter
of the pipe ends (13) is slightly larger than the outside diameter of the pipe sockets
(10) and the outside diameter of the salient collars (14) is slightly smaller than
the inside diameter of the annular lands (11).
3. Heat exchanger according to claim 1 or 2, characterized in that the synthetic material
(5) is hardenable within about two minutes when heated to about 140 to 200°C.
4. Heat exchanger according to any one of the claims 1 to 3, with a single one-piece
chamber (connector chamber 1') of synthetic material, subdivided into an entrance
chamber and a back-flow chamber, with is sealably connected via a hardenable synthetic
material with a nest of water pipes of metal held together by air-guiding fins, the
ends of the pipes being embedded in the hardenable synthetic material, characterized
in that the water pipes (4') run U-shaped starting from the entrance chamber and returning
to the exit chamber in a manner known per se.
5. A method for the manufacture of a heat exchanger according to any one of the claims
1 to 3, characterized by the following process steps, partially known per se:
a) Manufacture of the two one-piece water chambers (1, 2) from synthetic material
by jet moulding or blow forming;
b) Manufacture of the nest of pipes by cutting the water pipes (4) to length, fitting
the air-guiding fins (3) and expanding the pipes by internal pressure, simultaneously
expanding the pipe ends (13) and producing the salient collars (14) by suitable mandrels;
c) Introduction of the hardenable synthetic material (5) into the axially open annular
grooves (12) of the water chambers (1, 2) lying with the bottoms (8, 9) upward;
d) Disposing the nest of pipes between the two water chambers (1, 2), tilting the
water chambers (1, 2) by 90° and sliding them onto the nest of pipes, the pipe ends
(13) being slid over the pipe sockets (10) and the salient collars (14) sunk into
the synthetic material (5);
e) Fixing this assembly and heating the junction regions to about 140 to 200°C for
a period of about two minutes.
6. Method for the manufacture of a heat exchanger according to claim 4, characterized
by the following process steps, partially known per se:
a) Manufacture of the single, one-piece water chamber (1') from synthetic material
by jet moulding or blow forming;
b) Manufacture of the nest of pipes by cutting the water pipes (4') to length and
bending them, fitting the air-guiding fins (3') and expanding the pipes by internal
pressure, simultaneously producing the salient collars (14') by suitable mandrels;
c) Introduction of the hardenable synthetic material (5') into the axially open annular
grooves (12') of the water chamber (1') lying bottom (8') upward;
d) Mounting the nest of pipes on the water chamber (1'), the pipe ends being slid
over the pipe sockets (10') and the salient collars (14') sunk into the synthetic
material (5');
e) Heating the junction regions to about 140 to 200°C for a period of about two minutes.