[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 2,6-Di-tert.-alkyl-4-alkyliden-2,5-cyclohexadien-onen
(Chinon- methide).
[0002] 2,6-Di-tert.-alkyl-4-alkyliden-2,5-cyclohexadien-one sind be-
kannt und können in einem mehrstufigen Verfahren durch Oxidation aus 2,4,6-Trialkylphenolen
hergestellt worden (US-PS 3 923 767).
[0003] Es wurde ein Verfahren zur Herstellung von 2,6-Di-tert.-alkyl-
4-alkyliden
-2;5-cyclohexadien
-onen gefunden, bei dem man Bis-(3.5-di-tert.-alkvl-4-hvdroxv-benzvl)-sulfide der Formel

worin
R1 tertiäres Alkyl und
R2 Wasserstoff, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Aralkyl
oder Aryl,
bedeutet,
mit basischen Verbindungen von Schwermetallen in der zweiwertigen Oxidationsstufe
bei erhöhter Temperatur in inerten Lösungsmitteln umsetzt.
[0004] Das erfindungsgemäße Verfahren kann durch die folgende Reaktionsgleichung erläutert
werden:

[0005] Als tertiäre Alkylreste (R
1) für das erfindungsgemäße Verfahren seien Kohlenwasserstoffreste genannt, die die
benachbarte Hydroxylgruppe behindern. Vorzugsweise seien Kohlenwasserstoffreste, wie
tert.-Butyl, tert.-Pentyl, tert.-Hexyl, tert.-Heptyl, tert.-Octyl, insbesondere tert.-Butyl,
genannt.
[0006] Als Alkyl (R
2) seien geradkettige oder verzweigte Koh
lenMasserstoffreste mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, bevorzugt mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
genannt. Beispielhaft seien die folgenden Reste genannt: Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl,
Butyl, Isobutyl, tert.-Butyl, Pentyl, Isopentyl, Hexyl, Isohexyl, Heptyl, Isoheptyl,
Octyl, Isooctyl, Nonyl, Isononyl, Decyl, Isodecyl, Dodecyl, Isododecyl.
[0007] Als Cycloalkyl (R
2) kommen besonders gegsenenfalls durch nieder-Alkyl substituierte fürfgliedrige und
sechefliedrige Kohlenwasserstoffringe in Frage- Beispielsweise seien genannt: Cyclopentyl,
CyclohexyJ., Methylcyclohexyl.
[0008] Als Cycloalkenyl (R") kommen besonders gegebenenfalls durch nieder-Alkyl substituierte
fünfgliedrige und sechsgliedrige ungesätttigte Kohlenwasserstoffringe in Frage. Beispielsweise
seien gennant: Cyclcpentenyl, Cyclohexenyl, Methylcyclohexenyl.
[0009] Die Aralkylreste(R
2) können in ihrem aliphatischen Teil 1 bis 4 Kohlenstoffatome haben und in ihrem aromatischen
Teil einen gegebenenfalls durch Chloratome oder Methylgruppen substituierten Rest
aus der Benzolreihe, wie Phenyl, darstellen. Beispielsweise seien
der Benzylrest und der gegebenenfalls durch Chloratome oder Methylgruppen substituierte
Benzylrest genannt.
[0010] Arylreste (R
2) können carbocyclische Reste aus der Benzolreihe sein, die gegebenenfalls durch Halogen
nieder-Alkyl oder Phenyl substituiert sein können. Als Halogensubstituenten seien
beispielsweise Fluor, Chlor, Brom oder Jod genannt. Als Alkylsubstituenten der Arylreste
seien beispielsweise Methyl, Äthyl, Isopropyl oder tert.-Butyl genannt. Beispielsweise
seien als Arylreste gegebenenfalls substituierte Phenylreste oder Diphenylreste genannt.
[0011] Die Bis-(3,5-di-tert.-alkyl-4-hydroxy-benzyl)-sulfida (T) sind bekannt und können
durch Umsetzung von Phenolen und Aldehyden und Alkalisulfiden hergestellt werden (DT-OS
2 363 464).
[0012] Beispielhaft seien die folgenden Ausgangsverbindungen (II) genannt:
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-isopropyl)-benzyl]-sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α -tert.-butyl)-benzyl]-sulf:
Bis-[3, 5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-cyclohexen-Δ3-yl)-benzyl]. sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-cyclohexyl)-benzyl]-sulfic
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-phenyl)-benzyl]-sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-p-diphenyl)-benzy]-sulfi
Bis-[3.5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-o-chlor-phenyl)-benzyl]-sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-m-chlor-phenyl)-benzyl]-sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-p-chlor-phenyl)-benzyl]-sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-o,p-dichlor-phenyl)-benzy sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-o,o-dichlor-phenyl)-benzy sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-o-tolyl) -benzyl]-sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-m-tolyl)-benzyl]-sulfid
Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-p-tolyl) -benzyl]-sulfid
[0013] Basische Verbindungen von Schwermetallen in der zweiwertigen Oxidationsstufe für
das erfindungsgemäße Verfahren können im allgemeinen solche des Bleies und des Quecksilbers,
bevorzugt solche des Bleies, sein.
[0014] Basische Verbindungen können beispielsweise die Oxide, die Hydroxide oder die Carbonate
sein.
[0015] Beispielhaft seien die folgenden Verbindungen genannt: Blei-(I1)-oxid, Blei-(II,IV)-oxid
(Mennige), Blei-(II)-carbonat, basisches Bleicarbonat (2 PbC0
3 . Pb(OH)
2=Bleiweiß) Bleioxid-carbonate vom Typ 3Pb0 5PbC0
3, PbO . PbC03 und 2PbO . PbC0
3' basisches Bleiacetat unc. Quecksilber-(II)-oxid.
[0016] Besonders bevorzugt ist die Verwendung von basischem Bleicarbonat.
[0017] Die erfindungsgemäß eingesetzten basischen Verbindungen von Schwermetallen können
in stöchiometrischen Mengen, bezogen auf das Bis-(3,5-di-tert.-alkyl-4-hydroxy-benzyl)-sulfid
eingesetzt werden. Selbstverständlich können die Schwermetall-Verbindungen auch in
geringerer als der stöchiometrischen Menge eingesetzt werden. Bevorzugt wird ein Überschuß
der Schwermetall-Verbindungen von etwa 100 bis 110 Mol-%, bezogen auf das Bis- (3,
5-di-tert-alkyl-4-hydroxybenzyl)sulfid, eingesetzt.
[0018] Das erfindungsgemäße Verfahren kann im Temperaturbereich von etwa 50 bis etwa 200
oC, vorzugsweise im Temperaturbereich von etwa 100 bis etwa 150°C,durchgeführt werden.
[0019] Das erfindungsgemäße Verfahren kann sowohl bei Normaldruck als auch bei Unterdruck
oder Überdruck durchgeführt werden.
[0020] Die Einstellung eines bestimmten Druckes ist nicht wesentlich für das erfindungsgemäße
Verfahren. Zur Einhaltung einer bestimmten Reaktionstemperatur kann gegebenenfalls
bei Verwendung von hochsiedenden Lösungsmitteln bei Unterdruck oder bei Verwendung
von niedrig siedenden Lösungsmitteln bei Überdruck gearbeitet werden. Bevorzugt wird
das erfindungsgemäße Verfahren bei Normaldruck durchgeführt.
[0021] Das erfindungsgemäße Verfahren wird in einem Lösungsmittel durchgeführt, das unter
den erfindungsgemäßen Bedingungen nicht verändert wird.
[0022] Das Lösungsmittel kann der Gruppe der niederen Alkohole, der Äther, der Ketone, der
Säureamide oder der Kohlenwasserstoffe angehören.
[0023] Niedere Alkohole für das erfindungsgemäße Verfahren können einen geradkettigen oder
verzweigten Kohlenwasserstoffrest (C
1-C
4) haben. Beispielsweise seien Methanol, Äthanol, Isopropanol oder die verschiedenen
isomeren Butanole genannt.
[0024] Äther für das erfindungsgemäße Verfahren können offenkettige oder cyclische Äther
sein. Beispielsweise seien Dioxan, Tetrahydrofuran, Äthylenglykolmono- oder -dialkyläther
genannt.
[0025] Die Ketone für das erfindungsgemäße Verfahren können aliphatische (C
1-C
4) oder aromatische Reste (Phenyl) tragen. Beispielsweise seien Aceton, Methyläthylketon,
Diäthylketon oder Acetophenon genannt.
[0026] Säureamide für das erfindungsgemäße Verfahren können am Stickstoffatom unsubstituiert
oder durch niedere Alkylreste, beispielsweise Methyl, substituiert sein. Beispielsweise
seien Formamid, Methylformamid, Dimethylformamid oder Dimethylacetamid genannt.
[0027] Die Kohlenwasserstoffe für das erfindungsgemäße Verfahren können der aliphatischen
oder der aromatischen Reihe angehören und gegebenenfalls durch Halogen, beispielsweise
Chlor oder niedere Alkylgruppen, beispielsweise Methyl, substituiert sein. Beispielsweise
seien Benzinfraktionen mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, Cyclohexan, Benzol, Chlorbenzol,
Toluol oder Xylol genannt.
[0028] In einer bevorzugten Reaktionsweise können Lösungsmittel, die nicht mit Wasser mischbar
sind und mit denen eine azeotrope Destillation des bei dem Verfahren entstehenden
Reaktionswassers möglich ist, eingesetzt werden. Diese Art der Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahren läßt den Fortgang und den Endpunkt der Umsetzung anhand der abgegebenen
Wassermenge erkennen. Geeignete Lösungsmittel hierfür sind beispielsweise Benzol,
Chlorbenzol, Toluol oder Xylol.
[0029] Es ist bekannt, daß die als Ausgangsverbindungen eingesetz Bis-(3,5-di-tert.-alkyl-4-hydroxy-benzyl)sulfide
mit Alkal hydroxyden 2,6-Di-tert.-alkyl-4-alkenyl-phenole ergeben (DT-OS 2 363 464).
Es ist daher überraschend, daß unter den erfindungsgemäß basischen Bedingungen Chinon-methide
entstehen.
[0030] Vorteilhafterweise können die Chinonmethide nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
in einfacher Weise mit großen Au; beuten in einem Reaktionsschritt hergestellt werden.
[0031] Beispielsweise lassen sich nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Chinonmethide der
Formel

worin
R1 tertiäres Alkyl und
R2 Wasserstoff, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Aralkyl
oder Aryl
bedeutet,
herstellen.
[0032] Die Chinon-methide können als Additive bei der Äthylen-Polymerisation eingesetzt
werden und bewirken eine verbesserte Transparenz des hergestellten Polyäthylens (US-PS
3 923 767).
Beispiel 1
[0033] Herstellung von 2,6-Di-tert.-butyl-4-isobutyliden-2,5-cyclohexadien-on:
277 g (0,5 Mol) Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy- (α-isopropyl)-benzyl]-sulfid, 1000
ml Xylol und 200 g basisches Bleicarbonat werden 5 Stunden am Wasserabscheider zum
Sieden erhitzt, wobei sich 10 ml Wasser abscheiden. Die gelbe Xylollösung wird von
den anorganischen Bestandteilen abfiltriert und im Vakuum zur Trockene eingedampft.
Der Rückstand kristallisiert beim Erkalten zu einer gelben Kristallmasse.
[0034] Ausbeute: 251 g; entspr. 96,5 % der theoretischen Ausbeute, gelbe Kristalle, Fp.
62 bis 64
oC,
[0035] Kp 0,05 mbar/112°C.
Beispiel 2
[0036] Herstellung von 2,6-Di-tert.-butyl-4-cyclohexen- Δ
3-yl- methyliden-2,5-cyclohexadien-on:
252 g (0,4 Mol) Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-cyclohexen-Δ3-yl]-benzyl]-sulfid, 1000 ml Xylol und 300 g basisches Bleicarbonat werden 12 Stunden
am Wasserabscheider zum Sieden erhitzt, wobei sich 8 ml Wasser abscheiden. Nach Abfiltrieren
der anorganischen Bestandteile wird die gelbe Xylollösung im Vakuum zur Trockene eingedampft.
Als Rückstand bleibt ein viskoses, rotbraunes Öl zurück.
[0037] Ausbeute: 207 g; entspr. 86,7 % der Theorie,
[0038] Kp 0,05 mbar/145°C.
[0039] 
Beispiele 5-15
[0040] Die Beispiele 5 bis 15 werden nach der Arbeitsvorschrift des Beispiels 1 in Gegenwart
von basischem Bleicarbonat durchgeführt. Die Reaktionsparameter sind in Tabelle 1
angeführt.

Beispiel 16
[0041] 55,4 g (0,1 Mol) Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-isopropyl)-benzyl]-sulfid,
300 ml Xylol und 40 g Blei-II-oxid werden 10 Stunden am Wasserabscheider zum Sieden
erhitzt, wobei etwa 2 ml Wasser abgeschieden werden. Die Xylollösung wird von den
organischen Bestandteilen abfiltriert und im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der
Rückstand kristallisiert beim Erkalten zu einer gelben Kristallmasse.
[0042] Ausbeute: 22,8 g = 44 % der Theorie,
[0043] gelbe Kristalle, Fp. 62°C.
Beispiel 17
[0044] 63 g (0,1 Mol) Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-cyclohexen-Δ
3-yl-benzyl]-sulfid, 300 ml Xylol und 67 g (0,3 Mol) Blei-II-oxid wurden 25 Stunden
am Wasserabscheider zum Sieden erhitzt, wobei sich etwa 2 ml Wasser abscheiden. Nach
Filtrieren und Eindampfen bleibt ein Öl zurück.
[0045] Ausbeute: 44 g = 74 % der Theorie,
[0046] viskoses braunes Öl, Kp.0,05 mbar/140-150°C.
Beispiel 18
[0047] 63 g (0,1 Mol) Bis-[3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-cyclohexen-Δ
3-yl-benzyl]-sulfid, 3
00 ml Dioxan und 67 g (0,3 Mol) Blei-II-oxid werden 25 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Nach Filtrieren und Eindampfen bleibt ein Öl zurück.
[0048] Ausbeute: 21 g = 36,5 % der Theorie,
[0049] viskoses braunes öl, Kp. 0,06 mbar/138-148°C.
Beispiel 19
[0050] 62,3 g (0,1 Mol) Bis-['3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy-(α-phenyl)-benzyll-sulfid, 300
ml Xylol und 67 g (0,3 Mol) Blei-11-oxid werden 10 Stunden am Wasserabscheider zum
Sieden'erhitzt wobei etwa 2 ml Wasser abgeschieden werden. Nach Filtrieren und Eindampfen
kristallisiert der Rückstand durch.
[0051] Ausbeute: 41 g = 70 % der Theorie,
[0052] gelbe Kristalle, Fp. 73-75°C.
Beispiel 20
[0053] Man arbeitet wie in Beispiel 19, verwendet jedoch 65 g Quecksilber-II-oxid anstatt
Blei-II-oxid.
[0054] Ausbeute: 41 g = 70 % der Theorie,
[0055] celbe Kristalle, Fp. 73-75°C.
Beispiel 21
[0056] wenn man in Beispiel 3 anstelle eines Wasserabscheiders sinen normalen Rückflußkühlerverwendet,
erhält man unter sorst gleichen Bedingungen ein rotes 81, welches erst nach längerem
Stehen erstarrt. Nach Destillation bei Kp. 0,09/ 140-150°C erhält man daraus das gleiche
Produkt in einer Ausbeute von 72 % der Theorie.
Saispiel 22
[0057] As wird wie im Beispiel 3 verfahren, jedoch wird anstelle von Xylol Toluol als Lösungsmittel
eingesetzt. Es wird solange zum Sieden erhitzt, bis sich 10 ml Wasser abgeschieden
haben. Gleiche Ausbeute wie im Beispiel 3.
Beispiel 23
[0058] As wird wie im Beispiel 3 verfahren, jedoch wird anstelle vonXylol Benzol als Lösungsmittel
eingesetzt. Es wird so- lange zum Sieden erhitzt, bis sich 10 ml Wasser abgeschieden
Raben. Greiche Ausbeute wie im Beispiel 3.
1) Verfahren zur Herstellung von 2,6-Di-tert.-alkyl-4-alkyliden-2,5-cyclohexadien-onen,
dadurch gekennzeichnet, daß man Bis-(3,5-di-tert.-alkyl-4-hydroxybenzyl)-sulfide der
Formel

worin
R1 tertiäres Alkyl und
R2 Wasserstoff, ein geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Aralkyl oder Aryl
bedeutet,
mit basischen Verbindungen von Schwermetallen in der zweiwertigen Oxidationsstufe
bei erhöhter Temperatur in inerten Lösungsmitteln umsetzt.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man basische Verbindungen
des zweiwertigen Bleis verwendet.
3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man basisches Bleicarbonat
verwendet.
4) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man basische Verbindungen
des zweiwertigen Quecksilbers verwendet.
5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die basischen
Verbindungen, von Schwermetallen in der zweiwertigen Stufe im Uberschuß einsetzt.
6) Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, cadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung
im Temperaturbereich von etwa 50 bis etwa 200°C durchführt.
7) Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung
in siedendem Xylol unter gleichzeitiger Entfernung des bei der Umsetzung entstehenden
Wassers durch azeotrope Destillation durchführt.