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EP 0 000 592 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.1981 Patentblatt 1981/01 |
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Anmeldetag: 01.06.1978 |
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Gekühlter Brennkraftmaschinenkolben und Verfahren zu seiner Herstellung
Cooled piston for an internal-combustion engine and method for producing same
Piston refroidi pour moteur à combustion interne et méthode pour sa fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB NL SE |
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Priorität: |
04.07.1977 DE 2730120
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.02.1979 Patentblatt 1979/03 |
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Anmelder: KARL SCHMIDT GMBH |
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D-74172 Neckarsulm (DE) |
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Erfinder: |
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- Moebus, Horst, Dr.
DE-7107 Neckarsulm (DE)
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Vertreter: Fischer, Ernst, Dr. |
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c/o Metallgesellschaft AG,
Reuterweg 14 60323 Frankfurt 60323 Frankfurt (DE) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen gekühlten, ganz oder teilweise aus einem Eisenwerkstoff
bestehenden Brennkraftmaschinenkolben, insbesondere für Dieselmotoren, mit einem im
Kolbenkopf hinter der Ringpartie wenigstens im Bereich der ersten Ringnute ringförmig
umlaufenden Kühlkanal, bei dem die freihängenden Bolzennaben durch Rippen mit der
Innenseite des Kolbenbodens und dem Kolbenschaft verbunden und im Kolbenschaft gegenüber
den Bolzenaugen Durchbrechungen angeordnet sind, wobei der Kühlkanal über entsprechende,
im wesentlichen parallel zur Kolbenlängsachse verlaufende Kühlmittelzu- bzw. -ablaufleitungen
mit dem Kühlmittelumlaufsystem verbunden ist und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
[0002] Da Gusseisen mit Kugelgraphit ausgezeichnete mechanische und technologische Eigenschaften
sowie eine gute Bearbeitbarkeit und im gehärteten Zustand einen hohen Verschleisswiderstand
aufweist, ausserdem eine gleich gute Fliessfähigkeit sowie eine Vergiessbarkeit wie
Grauguss besitzt, haben sich in neuerer Zeit aus diesem Werkstoff bestehende Kolben
für hochaufgeladene moderne Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmotoren, durchsetzen
können. Die maximal zulässige Temperatur des Kolbenbodens solcher Kolben beträgt ca.
500°C.
[0003] Die Temperaturen am Feuersteg sowie insbesondere in der ersten Ringnute sind dementsprechend
hoch, so dass bei nicht zwangsgekühlten Kolben schon bei relativ niedrigem Mitteldruck
die Gefahr des Festbrennens der Kolbenringe, vorzugsweise des ersten Kolbenrings,
besteht. Aus diesem Grunde kommen Kolben aus Gusseisen mit Kugelgraphit für hochaufgeladene
moderne Brennkraftmaschinen nur dann in Frage, wenn sie sehr intensiv kühlbar sind.
Die intensivste Kühlung lässt sich mit im Kolbenkopf eingegossenen Kühlkanälen erzielen,
die von einem zwangsgeführten Kühlmittel durchflossen werden. Die Zufuhr des Kühlmittels
erfolgt in der Regel über das System Kurbelwelle und Pleuelstange oder über gehäusefeste
Spritzdüsen.
[0004] Ein solcher einteilig gegossener Brennkraftmaschinenkolben ist beispielsweise in
der DE-A-21 06 923 beschrieben, bei dem die freihängenden Bolzennaben durch Rippen
mit dem Kolbenboden und dem Kolbenschaft verbunden sind. Die Herstellung eines solchen
einteiligen Kolbens bedarf allerdings eines ganz beachtlichen Aufwands in der Giesserei,
da der Kolben nur unter Verwendung eines mehrteiligen Kerns, dessen Einzelteile beispielsweise
nach dem Formmaskenverfahren hergestellt und zum Kern zusammengeklebt sind, gegossen
werden kann. Dadurch entstehen Kernversätze und damit Ungenauigkeiten, die bei den
geforderten Mass- und Gewichtstoleranzen zu Ausschuss führen können.
[0005] Aus der DE-C-393451 ist ein mehrteiliger gekühlter Kolben bekannt, bei dem ein dünnwandig
geschmiedetes hohles Oberteil auf einem aus gleichem Material bestehenden flachen
Unterteil am Rande aufgeschweisst und durch Rippen abgestützt ist. Beide Teile, die
zusammen den Kolbenboden bilden, schliessen einen Hohlraum für den Durchtritt des
Kühlmittels ein. Abgesehen davon, dass ein solcher Kolben wegen mangelnder Funktionstüchtigkeitfür
moderne Brennkraftmaschinen nicht geeignet ist, ist auch seine Herstellung mit einem
erheblichen Aufwand verbunden.
[0006] Die DE-A-1 801 792 sieht ferner einen Kolben vor, dessen Kolbenkopf aus einem oberen
Teil und einem Haltungsteil besteht, die durch ihre Form einen Hohlraum zwischen sich
begrenzen und durch Reibschweissung verbunden sind, um ein Kühlmittel innerhalb des
Hohlraums einzuschliessen. Da der Kolben nicht so gestaltet ist, dass das Kühlmittel
umlaufen und eine entsprechende Wärmeabfuhr bewirkt, ist der Kolben für moderne Brennkraftmaschinen
wenig geeignet.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Brennkraftmaschinenkolben der eingangs
beschriebenen Bauart so auszubilden, dass dieser im Kokillenguss- oder im üblichen
Sandgussverfahren unter weitgehender Vermeidung von komplizierten Kernen bzw. aus
geschmiedetem oder gewalztem Vormaterial gefertigt werden kann.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass der Kolben aus mehreren
im Bereich der Trennebenen über eine intermetallische Zwischenschicht fest miteinander
verbundenen Teilen besteht.
[0009] Vorzugsweise besteht der Kolben wenigstens aus einem Ober- und einem Unterteil.
[0010] Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal verläuft die Trennebene in Höhe des Kühlkanals.
Dadurch wird eine mechanische Bearbeitung des Kühlkanals ermöglicht, welche die Kerbspannungen
in der Kühlkanaloberfläche herabsetzt und eine einfache Kontrolle der Hohlräume vor
dem Zusammenfügen erlaubt.
[0011] Die Trennebenen sind in mindestens zwei Stufen abgesetzt, damit eine einfache Zentrierung
möglich ist und/oder die Trennebene in spannungsarme Zonen gelegt werden kann.
[0012] Es ist auch möglich, die Trennebenen geneigt zur Horizontalen oder parallel zur Kolbenlängsachse
verlaufend anzuordnen.
[0013] Wenigstens eines der Teile des Kolbens besteht aus Gusseisen mit Kugelgraphit, Stahl,
Beryllium-Bronze oder einer warmfesten Legierung wie Stellit oder Nimonic. Diese Werkstoffe
können selbstverständlich auch miteinander kombiniert werden.
[0014] Treten in Sonderfällen bei stark hinterschnittenen Kolbenbrennräumen höhere Spitzentemperaturen
auf, dann werden für das Oberteil bzw. für das die Kolbenringnuten oder einen Teil
von diesen beinhaltende Kolbenteil vorzugsweise Werkstoffe gewählt, die induktiv härtbar
sind und die Nutenflanken mindestens der obersten der die Kolbenringe tragenden Nuten
gehärtet sind, während darunterliegende Teile weiterhin aus Gusseisen mit Kugelgraphit
bestehen.
[0015] Im Rahmen der Ausgestaltung der Erfindung sind die einzelnen Teile des Kolbens über
eine aus Kupfer, Kupferlegierungen, Silber oder Silberlegierungen bestehende Zwischenschicht
miteinander verbunden.
[0016] Der erfindungsgemäss gestaltete Brennkraftmaschinenkolben wird in der Weise hergestellt,
dass alle getrennt gefertigten Teile des Kolbens unter Einlegen von Metallfolien zusammengesetzt
und einer Temperatur von 900 bis 1200°C, vorzugsweise 1100°C, für eine Zeit von 2
bis 30 Minuten, vorzugsweise 5 bis 15 Minuten, ausgesetzt werden. Durch die Ofenlötung
diffundiert das Lot in die äusseren Bereiche der Kontaktflächen der Kolbenwerkstoffe
ein und schafft eine feste Verbindung.
[0017] Es ist auch möglich, die unter Einlegen von Metallfolien zusammengesetzten Teile
des Kolbens durch Schweissen mittels Ladungsträgerstrahlen zu verbinden.
[0018] In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Brennkraftmaschinenkolbens
dargestellt. Der aus Gusseisen mit Kugelgraphit bestehende Kolben mit Zwangskühlung
besitzt freihängende Bolzennaben 1, die über die Rippen 2 mit der Unterseite des Kolbenkopfes
3 und über die Rippen 4 mit dem Kolbenschaft 5 verbunden sind. Im Kolbenschaft 5 sind
gegenüber dem Bolzenauge 6 Durchbrechungen 7 angeordnet. Im Kolbenkopf 3 befindet
sich ein ringförmiger Kühlkanal 8, der über in der Rippe 2 angeordnete Abnahme- bzw.
Abgabekanäle mit den korrespondierenden Abnahme- 9 und Abgabe-Öffnungen 10 für die
Zu- bzw. Ableitung des Kühlkanals mit den Bolzennaben 1 verbunden ist. Der aus Feuersteg
11 und erster Ringnute 12 bestehende Oberteil des Kolbens und der aus Kolbenschaft
5 und den Ringnuten 13, 14, 15 gebildete Unterteil des Kolbens sind getrennt voneinander
hergestellt und über eine Kupferzwischenschicht 16 von 0,1 mm Dicke hart miteinander
verlötet. Die Trennebene verläuft in abgestufter Form in Höhe des Kühlkanals.
[0019] In der Fig. 2 ist ein weiteres Beispiel des erfindungsgemäss aus drei Teilen bestehenden
Brennkraftmaschinenkolbens mit Spritzkühlung und Brennraummulde dargestellt. Die Teile
17, 18, 20, die aus verschiedenen Werkstoffen bestehen, sind teilweise mittels Ladungsträgerstrahlen
miteinander verbunden und teilweise miteinander verlötet. Das aus einem warmfesten
Schmiedewerkstoff hergestellte Oberteil 17 ist mittels Ladungsträgerstrahlen mit dem
Mittelteil 18 aus Gusseisen mit Kugelgraphit über die Trennebene 19 verschweisst.
Das Mittelteil 18 stützt sich auf das aus Gusseisen mit Kugelgraphit gegossene Unterteil
20 ab, welches mit dem Zwischenteil 18 durch in der abgesetzten Trennebene 21 verlaufende
intermetallische Zwischenschicht verbunden ist. Dabei ist die Trennebene 21 zwischen
Mittelteil 18 und Unterteil 20 so angeordnet, dass der in Ober- und Mittelteil angebrachte
Kühlkanal 22 eine einfache geometrische Form erhält, welche mit einfachen Werkzeugen
und geringstem Aufwand herstellbar ist. Im Unterteil 20 sind die vertikalen Rippen
23 und die horizontalen, mit dem Bolzenauge 25 verbundenen Rippen 24 angeordnet. Die
Kühlmittelzufuhr bzw. -abfuhr erfolgt über die in den Rippen 23 eingegossenen Kanäle
26, 27.
[0020] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen darin, dass Kolben der eingangs
genannten Bauart auf vergleichsweise einfache Art und Weise herstellbar sind.
1. Gekühlter, ganz oder teilweise aus einem Eisenwerkstoff bestehender Brennkraftmaschinenkolben,
insbesondere für Dieselmotoren, mit einem im Kolbenkopf (3) hinter der Ringpartie
wenigstens im Bereich der ersten Ringnute (12) ringförmig umlaufenden Kühlkanal (8,
22), bei dem die freihängenden Bolzennaben (1) durch Rippen (2, 4, 23, 24) mit der
Innenseite des Kolbenbodens und dem Kolbenschaft (5) verbunden und im Kolbenschaft
gegenüber den Bolzenaugen (6) Durchbrechungen (7) angeordnet sind, wobei der Kühlkanal
über entsprechende, im wesentlichen parallel zur Kolbenachse verlaufende Kühlmittelzu-
bzw. -ablaufleitungen (9, 10, 26, 27) mit dem Kühlmittelumlaufsystem verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben aus mehreren im Bereich der Trennebenen (16,
19, 21) über eine intermetallische Zwischenschicht fest miteinander verbundenen Teilen
(3,5,17,18, 20) besteht. 2. Brennkraftmaschinenkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kolben wenigstens aus einem Oberteil (3) und einem Unterteil (5) besteht.
3. Brennkraftmaschinenkolben nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
das die Trennebene (16, 21) in Höhe des Kühlkanals angebracht ist.
4. Brennkraftmaschinenkolben nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, das die Trennebene (16, 21) in mindestens zwei Stufen abgesetzt ist.
5. Brennkraftmaschinenkolben nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Trennebene (16,17, 21) zur Horizontalen geneigt ist.
6. Brennkraftmaschinenkolben nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Teile des Kolbens aus Gusseisen mit Kugelgraphit,
Stahl, Beryllium-Bronze oder warmfesten Legierungen wie Stellit oder Nimonic besteht.
7. Brennkraftmaschinenkolben nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass für das Oberteil (3) bzw. für das die Kolbenringnuten oder einen
Teil von diesen beinhaltende Kolbenteil vorzugsweise ein Werkstoff gewählt wird, der
induktiv härtbar ist und die Nutenflanken mindestens der obersten der die Kolbenringe
tragenden Nuten (12) gehärtet sind.
8. Brennkraftmaschinenkolben nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus Kupfer oder Kupferlegierungen besteht.
9. Brennkraftmaschinenkolben nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht aus Silber oder einer Silberlegierung besteht.
10. Verfahren zur Herstellung des Kolbens nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die zu verbindenden Teile unter Einlegen von Metallfolien zusamengesetzt und
bei einer Temperatur von 900 bis 1200°C, vorzugsweise 1100°C, 2 bis 30 Minuten, vorzugsweise
5 bis 15 Minuten, in inerter Atmosphäre erwärmt werden.
11. Verfahren zur Herstellung des Brennkraftmaschinenkolbens nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung durch eine Schweissung
mit Ladungsträgerstrahlen erfolgt.
1. A cooled piston for internal combustion engines, particularly for diesel engines,
which consists entirely or in part of ferrous material and is formed in the piston
head (3) behind the ring portion with a cooling passage (8, 22), which forms a continuous
peripheral ring at least adjacent to the uppermost ring groove (12), which piston
comprises freely suspended piston pin bosses (1), which are connected by ribs (2,
4, 23, 24) to the inside surface of the piston head and to the piston skirt (5), which
is formed with apertures (7) in registry with the openings of the piston pin bosses
(6), the cooling passage being connected to the coolant-circulating system by suitable
coolant supply and drain conduits (9, 10, 26, 27), which extend substantially parallel
to the piston axis, characterized in that the piston consists of a plurality of parts
(3, 5, 17, 18, 20), which are firmly joined by an intermetallic interlayer at the
interfacial planes (16,19,21).
2. A piston for internal combustion machines according to claim 1, characterized in
that the piston consists at least of an upper part (3) and a lower part (5).
3. A piston for internal combustion engines according to claims 1 and 2, characterized
in that the interfacial plane (16, 21) is disposed on the level of the cooling passage.
4. A piston for internal combustion engines according to any of claims 1 to 3, characterized
in that the interface (16, 21) is disposed in at least two interfacial planes, which
are offset from each other.
5. A piston for internal combustion engines according to any of claims 1 to 4, characterized
in that the interfacial plane (16, 17, 21) is inclined to the horizontal.
6. A piston for internal combustion engines according to any of claims 1 to 5, characterized
in that at least one part of the piston consists of modular cast iron, steel, beryllium
bronze or high-temperature alloy, such as Stellite or Nimonic.
7. A piston for internal combustion engines according to any of claims 1 to 6, characterized
in that the upper part (3) or that part of the piston which is formed with the piston
ring grooves or with part of said grooves consists of a material which can be hardened
preferably by induction hardening and at least the uppermost piston ring grooves (12)
have hardened side faces.
8. A piston for internal combustion engines according to any of claims 1 to 7, characterized
in that the interlayer consists of copper or a copper alloy.
9. A piston for internal combustion engines according to any of claims 1 to 8, characterized
in that the interlayer consists of silver or a silver alloy.
10. A method of manufacturing a piston according to claims 1 to 9, characterized in
that the parts to be joined are assembled with metal foil interposed and are heated
in an inert atmosphere at a temperature of 900 to 1200°C, preferably 1100°C, for 2
to 30 minutes, preferably 5 to 15 minutes.
11. A method of manufacturing a piston for internal combustion engines according to
any of claims 1 to 9, characterized in that the parts are joined by welding with charge
carrier beams.
1. Piston refroidi de machine à combustion interne, notamment de moteur Diesel, constitué
en tout ou partie d'une matière ferreuse, comprenant dans la tête (3), derrière la
partie des segments, au moins dans la zone de la première gorge (12) de segment, un
canal (8, 22) annulaire, sans fin, les bossages (1) pour l'axe, suspendus librement,
étant reliés à la face intérieure du fond du piston et à la tige (5) du piston par
des nervures (2, 4, 23, 24) et des traversées (7) étant ménagées dans la tige du piston
en regard des yeux (6) de l'axe, le canal de refroidissement communiquant avec le
système réfrigérant en circuit fermé par des conduits (9, 10, 26, 27) d'amenée et
d'évacuation sensiblement parallèles à l'axe du piston, caractérisé en ce que le piston
est constitué de plusieurs parties (3, 5,17,18, 20) reliées rigidement entre elles
dans la zone des plans (16, 19, 21) de joint par une couche intermédiaire intermétallique.
2. Piston suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est constitué d'au moins
une partie (3) supérieure et d'au moins une partie (5) inférieure.
3. Piston suivant les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le plan (16, 21)
de joint se trouve à hauteur du canal de refroidissement.
4. Piston suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le plan (16,21) de joint est au moins à deux étages.
5. Piston suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le plan (16, 17, 21) de joint est incliné par rapport à l'horizontale.
6. Piston suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au
moins l'une des parties du piston est en fonte à graphite sphéroïdal, en acier, en
bronze au béryllium ou en un alliage résistant à la chaleur, comme le stellite ou
le nimonic.
7. Piston suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que,
pour la partie (3) supérieure, ou pour la partie du piston contenant les gorges de
segments ou une partie de ceux-ci, on choisit un matériau qui peut être trempé par
induction, et on trempe les flancs des gorges au moins de celles (12) se trouvant
au niveau le plus élevé et portant les segments.
8. Piston suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la couche intermédiaire est en cuivre ou en alliage de cuivre.
9. Piston suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la couche intermédiaire est en argent ou en alliage d'argent.
10. Procédé de préparation du piston suivant les revendications 1 à 9, caractérisé
en ce qu'il consiste à assembler les parties à relier avec interposition de feuilles
métalliques et à chauffer en atmosphère inerte entre 900 et 1200°C et, de préférence,
à 1100°C pendant 2 à 30 minutes et, de préférence, pendant 5 à 15 minutes.
11. Procédé de fabrication d'un piston suivant l'une ou plusieurs des revendications
1 à 9, caractérisé en ce qu'il consiste à effectuer la liaison par une soudure à l'aide
d'un faisceau de porteurs de charge.

