[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von belichteten Filmen, wie Betrachten,
Schneiden, Kleben und dergleichen,wozu der Film oder zwei Filmenden in eine Halterung
eingelegt, bewegt und bearbeitet und anschließend aus der Halterung herausgenommen
wird bzw. werden. Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zum Durchführen dieses
Verfahrens.
[0002] Das bekannteste Verfahren dieser Art betrifft das Schneiden und Kleben von Filmen.
Es wird auf den sogenannten Filmklebepressen durchgeführt. Bei diesen werden die beiden
miteinander zu verbindenden Filmenden mit etwas Überlappung auf Filmträgerplatten
aufgelegt. Die sich überlappenden Enden werden geschnitten und stoßen dann glatt aufeinander.
Zum Verbinden legt man dann zum Beispiel ein Stück Klebestreifen mit einem druckempfindlichen
Klebstoff auf die Filmenden auf und drückt den Streifen an. Hierzu verwendet man auch
Klebestreifen, die man als Etikett einzeln oder auch von einem Endlosträgerband einer
Kassette entnimmt. Sämtlichen 'bekannten Verfahren und Filmklebepressen ist gemeinsam,
daß man nicht nur die beiden Filmenden einzeln auf Filmträgerplatten auflegen und
das Klebeetikett oder einen Klebeetikettenstreifen in einem besonderen Arbeitsgang
aus einer Kassette entnehmen muß, sondern daß man die Filmenden und das Klebeetikett
zusätzlich in mehreren Arbeitsgängen verschieben, kippen, andrükken usw. muß. Das
Verbinden von zwei Filmenden zerfällt in mehrere Arbeitsgänge. Zu deren Durchführung
benötigt man beide Hände. Die bekannten Verfahren sind daher umständlich und erfordern
viel Zeit. Es kommt hinzu, daß man die einzelnen Arbeitsschritte sorgfältig und in
vorgegebener Reihenfolge durchführen muß. Erschwerend kommt hinzu, daß die beiden
Filmenden in eine Ausgangslage gebracht werden müssen, die horizontal oder vertikal
liegt. Für eine sitzende Person ist dies eine ungünstige Arbeitslage.
[0003] Hiervon ausgehend stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren zum Be- ! arbeiten von belichteten
Filmen so auszubilden, daß sich sämtliche zum Beispiel für das Verkleben notwendigen
Arbeitsschritte automatisch aneinanderreihen und mit nur einer Hand ausgelöst oder
ausgeführt werden können. Dabei soll das Verfahren auch weitere Arbeitsgänge, wie
Betrachten, auch mit Beleuchtung, Retuschieren usw., zulassen. Die Lösung für diese
Aufgabe ergibt sich nach der Erfindung dadurch, daß der Film bzw. die Filmenden zwischen
einer Einlege- und einer Herausnehmestation auf einer kreisbogenförmigen oder einem
Kreisbogen ähnlichen Bahn bewegt werden und dabei mit ihrer Breitseite senkrecht zu
dieser Bahn liegen und während dieser Bewegung aufeinanderfolgend bearbeitet wird
bzw. werden. Der Film bzw, die Filmenden werden somit auf einer verhältnismäßig langen
Bahn geführt. Entlang dieser Bahn ist genügend Raum zum Anordnen von Bearbeitungseinrichtungen
vorhanden. Es lassen sich eine Lampe zum Beleuchten des Films, ein Vergrößerungsglas
zu dessen Betrachten, eine Retuschiereinrichtung, eine Schneid- und eine Klebeeinrichtung
anordnen. Infolge der Bewegung des Filmes bzw, der Filmenden entlang einer kreisbogenförmigen
oder einer ähnlichen Bahn ist auch genügend Raum vorhanden, um diese Einrichtungen
auf einem Gehäuseboden aber noch unterhalb der Filmbahn anzuordnen. Da der Film bzw.
die Filmenden mit ihrer Breitseite senkrecnt zur Bahn liegen, kann man sie leicht
mit natürlicher, entspannter Hand- und Armhaltung einlegen und nach der Bearbeitung
abnehmen. Ebenso ergeben sich Vorteile für die Lage während ihrer Bearbeitung.
[0004] Für die Führung und Bewegung des Filmes bzw. der Filmenden bieten sich verschiedene,
aus der Mechanik bekannte Konstruktionen an. 'Eine zweckmäßige Lösung liegt darin,
daß der in seine Halterung eingelegte Film bzw, die Filmenden durch einen Schubkurbelantrieb
entlang der gewünschten Bahn bewegt und geführt wird bzw. werden.
[0005] Die Bewegung der Filmhalterung entlang einer solchen Bahn bietet die Möglichkeit,
die Einlegestation an einer beliebigen Stelle und unter einem beliebigen Winkel gegenüber
der Horizontalen anzuordnen. Zum Erleichtern des Einlegens ist gemäß der Erfindung
vorgesehen, daß die Halterung für den Film bzw. die Filmenden in der Einlegestation
einen spitzen Winkel, vorzugsweise zwischen 30 und 60°, gegenüber der Horizontalen
einnimmt. Dadurch ergibt sich eine körpergerechte Lage. Die die Arbeiten ausführende
Per- son kann den Film bzw, die Filmenden sitzend und mit aufgestützten Unterarmen
einfach einlegen.
[0006] Dieses in seinen Grundzügen beschriebene Verfahren bietet sich insbesondere zum Verbinden
oder Verkleben von Filmenden an. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung werden hierzu
die mit Uberlappung in ihre Halterungen eingelegten Filmenden in einem Arbeitsgang
geschnitten und durch Auffalten einer Klebeetikette miteinander verbunden. Dabei hat
es sich als zweckmäßig herausgestellt, daß das Klebeetikett gleichzeitig in einem
Arbeitsgang von einem Endlosträgerband abgezogen und in eine Auffaltstellung für die
Filmenden transportiert wird.
[0007] Zweckmäßig erfolgt der Antrieb sämtlicher Bewegungsabläufe aund Arbeitsschritte durch
einen einzigen Hebel. Hierdurch wird die Bedienung wesentlich erleichtert und erfolgt
zwangsläufig fehlerfrei. Die Betätigung des einzigen Hebels löst vollautomatisch die
Aneinanderreihung der verschiedenen Vorgänge und Arbeitsschritte aus.
[0008] Es wurde ausgeführt, daß die Filmenden nicht nur miteinander verbunden, sondern auch
auf andere Art bearbeitet werden sollen. Um zu verhindern, daß ein Klebeetikett auch
dann gespendet wird, wenn der Film zum Beispiel nur durch ein Vergrößerungsglas betrachtet
werden soll, ist die Abziehbewegung des Trägerbandes abschaltbar.
[0009] Die Detailkonstruktion einer zum Durchführen des erfindungsgemä- 'ßen Verfahrens
bestimmten Vorrichtung hängt von der gewünschten Art der Bearbeitung des Filmes bzw.
der Filmenden ab. Im folgenden Beispiel wird davon ausgegangen, daß zwei Filmenden
miteinander verbunden werden sollen. Die hierzu verwendete Vorrichtung .fällt in die
Gruppe der Filmklebepressen. Diese Filmklebepressen ent halten einen Gehäuseboden,
auf diesem angeordnete Filmträgerplatten, eine Schneideinrichtung und eine Einrichtung
zum Auflegen eines Klebeetikettes, sofern die Filmenden mit einen solchen Etikett
trockengeklebt werden. Die für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bestimmte
Vorrichtung zeichnet sich nach der Erfindung dadurch aus, daß ein Schubhebel und ein
Bet
ä- tigungshebel gelenkig miteinander verbunden und verschiebbar und verschwenkbar im
Gehäuseboden geführt und gelagert sind, daß die Filmträgerplatten auf dem Schubhebel
angeordnet sind, eine Kassette für ein Klebeetiketten tragendes Endlos-Trägerband
im Gehäuseboden aufgenommen ist, eine Vorzieheinrichtung für das Endlosträgerband
im Schubhebel vorgesehen ist, eine Auffalteinrichtung für ein Klebeetikett im Gehäuseboden
und eine Schneideinrichtung im Betätigungshebel vorgesehen und die Bewegungsabläufe
von Betätigungs- und Schubhebel so aufeinander abgestimmt sind, daß die die Filmenden
haltenden Trägerplatten von der Einlegestation ausgehend über einen Wirkungseingriff
mit der Schneideinrichtung zur Auffalteinrichtung geführt werden und die Vorzieheinrichtung
das Trägerband während dieser Zeit um eine Etikettenlänge vorgezogen und eine Klebeetikette
zur Auffalteinrichtungh transportiert wird. Dies bedeutet, daß sämtliche Einzeleinrichtungen
und Funktionen örtlich und zeitlich aufeinander abgestimmt sind und bei Verschwenken
des Betätigungshebels nacheinander ausgelöst werden.
[0010] Für die Konstruktion des Betätigungshebels hat sich als zweckmäßig herausgestellt,
daß dieser als zweiarmiger Hebel ausgebildet 'und um einen Drehpunkt im Gehäuseboden
verschwenkbar ist, der eine Hebelarm als Schubabschnitt gelenkig mit dem Schubhebel
verbunden und dieser seinerseits längsverschiebbar im Gehäuseboden geführt ist, der
andere Hebelarm des Betätigungshebels in zwei über ein elastisches Gelenk miteinander
verbundene Abschnitte unterteilt und die Schneideinrichtung am Gelenk angeordnet ist.
Da. mit erfüllt der Betätigungshebel eine doppelte Aufgabe. Durch seine Verbindung
mit dem Schubhebel löst er dessen Bewegung und. sämtliche Funktionen aus, die dieser
selbst ausführt oder seiner i seits auslöst. Durch die Aufteilung seines einzelnen
Hebelarmes in zwei Abschnitte und deren Verbindung über ein elastisches Gelenk bietet
er gleichzeitig die Möglichkeit, die Schneideinrichtung an ihm anzuordnen. Infolge
des elastischen Gelenkes sind die beiden Abschnitte gegeneinander bewegbar. Eine zweckmäßige
Anordnung und Ausführung der Schneideinrichtung ergibt sich danr dadurch, daß diese
aus einem auf der einen Seite des Gelenks am - sogenannten Griffabschnitt angeordneten
Messer und aus einem auf der anderen Seite am sogenannten Anlenkabschnitt angeordneten
Amboß besteht. Infolge des Gelenkes ist das Messer gegenüber dem Amboß beweglich und
kann einen dazwischen eingelegten Film schneiden.
[0011] Das elastische Gelenk ergibt sich ohne höheren Fertigungsaufwand oder Einbau besonderer
Teile durch eine Querschnittsherabsetzung des ansonsten einteilig aus Kunststoff bestehenden
Betätigungshebels. Durch die Wahl des Kunststoffes und die für das Gelenk gewählte
Querschnittsstücke läßt sich dessen Elastizität genau einstellen. Wenn damit der Betätigungshebel
bei.seiner Bewegung eine Endstellung erreicht hat und man weiter auf seinen Griffabschnitt
drückt, wird das Gelenk nachgeben und das Messer bewegt sich in Richtung auf den Amboß.
Ein dazwischen liegender Film wird somit geschnitten.
[0012] Der im Gehäuseboden angeordnete und in diesem längsgeführte Schubhebel besteht zweckmäßig
aus zwei durch Querverbinder auf Abstand miteinander verbundenen Trägerplatten. Zwischen
diesen ergibt sich damit ein freier Raum. In diesem Raum ist die Vorzieheinrichtung
angeordnet. Die Filmträgerplatten sind mit gegenseitigem Abstand auf die freien Enden
der Trägerplatten aufgesetzt. Damit werden die auf den Trägerplatten gehaltenen Filmenden
bei Verschwenken des Betätigungshebels in der Vorrichtung von Bearbeitungsstation
zu Bearbeitungsstation transportiert. Gleichzeitig ergibt sich die Möglichkeit, die
Trägerplatten in die bereits genannte Ausgangsstellung zu bringen, in der sie zum
Auflegen der Filmenden eine Schrägstellung einnehmen bzw. mit der Horizontalen einen
spitzen Winkel einschließen.
[0013] Die Vorzieheinrichtung besteht zweckmäßig aus einem zwischen den beiden Trägerplatten
angeordneten Mitnehmer mit in die Perforationslöcher des Trägerbandes eingreifenden
Mitnehmerstiften und aus einem in der Bewegungsrichtung des Trägerbandes hinter die-
; sem liegenden und sich von oben an es anlegenden Quersteg. Das heißt, daß der Quersteg
bei Deckung von zwei Perforationslöchern mit den Mitnehmerstiften diese Löcher auf
die Stifte aufschiebt. Bei einer entsprechenden Bewegung des Schubhebels wird dann
das Trägerband mitgenommen und aus einer Kassette herausgezogen. Dabei durchläuft
es die in der Kassette befindliche Umlenkkante. Ein Klebeetikett löst sich vom Trägerband
und wird gesendet.
[0014] Zum Erleichtern des Einführens oder Einfädelns des Trägerbandes in die Vorzieheinrichtung
ist an dieser eine Zunge angeordnet, die in der Bewegungsrichtung des Trägerbandes
vor den Mitnehmerstiften liegt und das Trägerband auf diese zuleitet.
[0015] Zweckmäßig ist zwischen den Trägerplatten ein in kurzem Abstand über dem Mitnehmer
verlaufender Niederhalter verschwenkbar befestigt, der eine mittig zwischen den Mitnehmerstiften
verlaufende Andrücknase mit einer Führungsfläche aufweist, die zusammen mit der Zunge
einen sich trichterförmig verengenden Einlauf für das Trägerband bildet, wobei der
Niederhalter in der einen Endstellung mit seiner Führungsfläche auf dem Mitnehmer
aufliegt und in der anderen Endstellung mit seiner Führungsfläche in einem Abstand
von den Mitnehmerstiften liegt. In der ersten Endstellung drückt er das Trägerband
fest an den Mitnehmer. Damit folgt das Trägerband jeder Bewegung des Mitnehmers. Damit
folgt es auch den Hin- und Herbewegungen des Schubhebels während eines vollständigen
Bewegungsablaufes des Betätigungshebels. Die Hin- und Herbewegung neutralisieren sich
gegenseitig. Das Trägerband wird nicht aus der Kassette herausgezogen. Folglich wird
auch kein Klebeetikett gespendet. Die Vorziehbewegung oder der Spendevorgang ist unterbrochen.
In seiner zweiten, vom Mitnehmer abgehobenen Endstellung gibt der Niederhalter dem
Trägerband freie Bahn durch die Vorzieheinrichtung. Bei deren Bewegung in einer Richtung
hett es sich infolge seiner Steifheit von den Mitnehmerstiften ab. Dies ergibt sich
auch dadurch, daß sich die Mitnehmerstifte bei dieser Bewegung vom Trägerband entfernen.
Bei Bewegung der Vorzieheinrichtung in der anderen Richtung dagegen greifen die Mitnehmerstifte
in Perforationslöcher ein und nehmen das Trägerband mit..
[0016] Dieser Eingriff der Mitnehmerstifte in die Perforationslöcher/bei Bewegung der Vorzieheinrichtung
in einer Richtung und ihr Lösen aus den Perforationslöchern bei Bewegung in anderer
Richtung wird 'dadurch erleichtert, daß die die Trägerplatten verbindenden Querverbinder
in der Bewegungsrichtung des Trägerbandes vor der Vorzieheinrichtung oberhalb und
hinter der Vorzieheinrichtung unterhalb des Mitnehmers angeordnet sind, um das Trägerband
annähernd auf einer Kreisbahn zwischen Mitnehmer und Niederhalter durchzuführen.
[0017] Es wurde ausgeführt, daß der Schubhebel im Gehäuseboden längsgeführt ist. Diese Führung
ergibt sich konstruktiv einfach dadurch, daß die Trägerplatten Längsschlitze aufweisen
und am Gehäuseboden gelagerte Stifte in diese Längsschlitze eingreifen.
[0018] Wie ausgeführt wurde, ist die das Trägerband enthaltende Kassette im Gehäuseboden
angeordnet. Sie wird von oben in diesen hineingeschoben. Dabei würde der Schubhebel
im Wege liegen. Daher muß eine Möglichkeit geschaffen werden, den Schubhebel vom Gehäuseboden
wegzuschwenken. Hierzu ist vorgesehen, daß die die Trägerplatten des Schubhebels führenden
Stifte in die genannten Schlitze ein-und aus diesen ausschiebbar sind. Im einzelnen
ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Stifte in ihrer Längsrichtung verschiebbar
in Lagerplatten gehalten und mit je einem Führungsstift verbunden sind und diese im
Gehäuseboden in Schrägschlitzen laufen. Jeder Stift ist weiter mit einem Griff verbunden,
und diese weisen einen mit einer Raste am Gehäuseboden zusammenwirkenden Schnäpper
auf. Beim Drehen eines Griffes wird ein Führungsstift in seinem Schrägschlitz verschoben.
Dabei wird der zugehörige Stift in den Längsschlitz eingeschoben oder aus diesem herausgezogen.
Bei in den Längsschlitz eingeschobener Stellung greift gleichzeitig der Schnäpper
in die Raste am Gehäuseboden ein. Damit wird der Stift in dieser Endstellung verriegelt.
[0019] Es wurde ausgeführt, daß die Kassette in einer Ausnehmung im Gehäuseboden aufgenommen
wird. Hierzu ist im Gehäuseboden mittig unter dem Schubhebel eine Ausnehmung zum Einschieben
der Kassette! vorgesehen. Diese Ausnehmung wird beiderseits von Wangen begrenzt, auf
die sich die Kassette mit ihrem oberen Rand auflegt. Das heißt, daß die Lage der Kassette
in der Vertikalen eindeutig fest
7 liegt. Dies ermöglicht die im folgenden beschriebene Ausrichtung oder Zentrierung
der Schneideinrichtung gegenüber den Filmenden. Die Schneideinrichtung befindet sich
im Betätigungshebel. Die Filmenden liegen auf ihren Trägerplatten auf. Diese sind
ihrerseits auf den freien Enden der den Schubhebel bildenden Trägerplatten befestigt.
Weder der Betätigungshebel noch der Schubhebel können in sich oder in ihren Lagern
vollständig steif ausgebildet werden. Damit kann sich die Schneideinrichtung gegenüber
den Filmenden verschieben. Dies könnte dazu führen, daß die Filmenden nicht genau
an der vorgesehenen Stelle geschnitten würden. Zum Ausschalten dieses Risikos und
zum Sicherstellen des Schnitts an der vorgegebenen Stelle ist am freien Ende des Amboß
ein Zentriersteg angebracht, der sich bei abgesenktem Betätigungshebel auf die Oberseite
der Kassette zwischen deren Randleisten auflegt. Damit werden der Amboß und das über
das Gelenk mit ihm verbundene Messer gegenüber der Kassette und damit dem Gehäuseboden
zentriert. Hieraus ergibt sich auch eine Zentrierung gegenüber den auf den Trägerplatten
liegenden Filmenden. Die Kassette liegt mit ihren Randleisten fest auf den Wangen
der Ausnehmung im Gehäuseboden auf. Damit kann sie auch bei starkem Druck auf den
Betätigungshebel und starker Anpreßkraft des Ambosses nicht nach unten ausweichen.
[0020] Eine weitere Zentrierung oder Justierung der Trägerplatten mit den auf diesen aufliegenden
Filmenden ergibt sich dadurch, daß in einer zweckmäßigen Ausgestaltung auf beiden
Seiten des Ambosses Rippen angebracht sind, die sich bei Absenken des Betätigungshebels
auf die Innenenden der Filmträgerplatten aufschieben. Damit werden diese gegenüber
dem Amboß und damit gegenüber der Schnittstelle zwischen Messer und Amboß zentriert.
[0021] Vor ihrem Auflegen auf die Filmträgerplatten waren die Filmenden lauf einer Filmspule
aufgewickelt. Daher haben sie eine Eigenspannung und einen Drall und liegen nicht
ohne weiteres plan auf den . Filmträgerplatten auf. Vor dem bzw. beim Schneiden müssen
sie jedoch plan auf diesen aufliegen.
[0022] Um diese plane Auflage der Filmenden und einen genauen Schnitt zu erreichen, ist
in einer zweckmäßigen Ausgestaltung vorgesehen, daß auf der Unterseite des Betätigungshebels
beiderseits des Messers je eine elastische Lasche bzw, ein Andrücker angeordnet ist,
der bei abgesenktem Betätigungshebel die Filmenden gegen die Filmträgerplatten drückt.
Ein Filmstück, das sich zwischen zwei Perforationsstiften aufwölbt, wird dadurch niedergedrückt
und plan auf: die Filmträgerplatte aufgelegt.
[0023] Die Auffaltvorrichtung für das Klebeetikett ist zweckmäßig im Gehäuseboden unmittelbar
vor dem Austrittsschlitz der Kassette angeordnet. Das heißt, daß ein gerade gespendetes
Klebeetikett vor und bei seinem Auffalten auf die miteinander zu verbindenden Filmenden
mit seinem einen Ende noch am Trägerband anhaftet und von diesem gehalten werden kann.
Beim Auffalten legen sich die Filmenden mit einer Schmalseite mittig auf das Klebeetikett
auf, knikken es ein und legen es mit seiner klebenden Seite auf ihre eigene Unter-
und Oberseite auf. Hierzu besteht die Auffalteinrichtung aus einer Fläche und einer
federnd an dieser anliegenden Andrückwalze, die zwischen sich einen Schlitz begrenzen.
In diesen Schlitz schieben sich die Filmenden zusammen mit dem Klebeetikett ein. Vorteilhaft
befindet sich die Andrückwalze auf der der Kassette zugekehrten Seite des Schlitzes.
Die Fläche ist an ihrem dem auflaufenden Klebeetikett zugekehrten Ende mit einem Krümmungsradius
abgewinkelt, der unter dem Radius der Andrückwalze liegt. Damit ergibt sich für das
Klebeetikett, das mit seinem hinteren Ende noch am Trägerband haftet, eine genau definierte
gerade Linie oder Kante, entlang der es unter der Einwirkung der auf es drückenden
Filmenden abknickt.
[0024] .In Verbindung mit der Schneideinrichtung wurde bereits ausgeführt; daß die Filmenden
einen Drall aufweisen und nicht plan liegen. Dieser Drall bleibt auch nach dem Schneiden
erhalten. Beim Auffalten des Klebeetikettes müssen die beiden Filmenden jedoch in
einer geraden Linie liegend auf das Klebeetikett aufstoßen. Um dies izu erreichen,
ist in einer zweckmäßigen Ausgestaltung vorgesehen, daß die Andrückwalze an einer
im Gehäuseboden verankerten Blattfeder sitzt und auf deren über die Andrückwalze überstehendes
Ende eine in der Bahn der Filmenden liegende Filmführung aufgesetzt ist. Diese Filmführung
drückt die Filmenden vor ihrem Anstoßen an das Klebeetikett in eine gerade Linie.
[0025] In Verbindung der für den Schneidvorgang notwendigen Zentrierung wurde ausgeführt,
daß Schub- und Betätigungshebel und deren Lager nicht völlig starr ausgebildet werden
können. Dies könnte auch beim Vorziehen des Trägerbandes und beim Transport eines
Klebeetikettes in die Falteinrichtung Probleme schaffen. Der auf das Trägerband ausgeübte
Zug erfolgt mit der im Schubhebel angeordneten Vorzieheinrichtung. Diese sich mit
dem Schubhebel bewegende Vorzieheinrichtung kann nicht gewährleisten, daß die Klebeetiketten
jedesmal gleich weit in die Auffalteinrichtung eingeschoben werden. Hierzu müßte es
einen ortefesten Bezugspunkt geben. Dieser ortsfeste Bezugspunkt ergibt sich nach
der Erfindung dadurch, daß die Ausnehmung zum Einschieben der Kassette im Gehäuseboden
in solcher Lage zur im Schubhebel befindlichen Vorzieheinrichtung angeordnet ist,
daß das Trägerband am Ende eines Vorziehvorganges mit seinen Perforationslöchern mit
Spannung an die auf der Oberseite der Kassette befindlichen Stifte gezogen wird. Das
Trägerband wird also mehr gezogen als zum Spenden eines Etikettes mötig ist. Die sich
dadurch ergebende Zugspannung wird durch die Elastizität des Bandes aufgefangen. Sie
stellt aber sicher, daß das Trägerband mit zwei Perforationslöchern an den Stiften
der Kassette anliegt. Diese bilden einen ortsfesten Bezugspunkt. Damit wird sichergestellt,
daß jedes Klebeetikett um die gleiche Strecke in die
Auffalteinrichtung vorgeschoben wird.
[0026] Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform wird die Erfindung nun
weiter erläutert. In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäß aus- !gebildeten Filmklebepresse in der Einlegestellung für die Film- enden,
Fig. 2 eine entsprechende Seitenansicht kurz vor dem Schneiden,
Fig. 3 eine entsprechende Seitenansicht im Augenblick des Auffaltens des Klebeetikettes
auf die beiden Filmenden,
Fig. 4 in größerem Maßstab eine Seitenansicht, teilweise im schnitt, der Auffalteinrichtung
kurz vor dem Auffalten eines Klebeetikettes,
Fig. 5 in gleichem Maßstab wie Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, von
Teilen der Auffalteinrichtung und der Kassette zum Darstellen der den ortsfesten Bezugspunkt
bildenden Stifte an der Kassette,
Fig. 6 in gleichem Maßstab wie Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht zur Darstellung
der Arbeitsstellung der Vorzieheinrichtung,
Fig. 7 eine Fig. 6 entsprechende Seitenansicht mit abgeschalteter Vorzieheinrichtung,
Fig. 8 eine perspektivische Einzeldarstellung des Mitnehmers der Vorzieheinrichtung,
Fig. eine perspektivische Einzeldarstellung des Niederhalters der Vorzieheinrichtung,
Fig.10 eine perspektivische Einzeldarstellung einer Kassette und ihrer in die Perforationslöcher
des Trägerbandes eingreifenden Stifte,
Fig. 11 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der Schneideinrichtung mit dem sich
auf der Kassette abstützenden, vom Amboß ausgehenden Zentriersteg,
Fig.12 ein Querschnitt durch den Zentriersteg und der die Kasset-, te haltenden Wangen
im Gehäuseboden,
Fig. 13 eine Ansicht der Schneideinrichtung, teilweise im Schnitt, entlang der Linie
13 - 13 in Fig. 11,
Fig. 13a einen Ausschnitt aus Fig. 13 mit einer abgeänderten Ausführungsform des Ambosses,
Fig.14 eine Aufsicht auf die beiden Filmträgerplatten,
Fig.15 ein Schnitt durch eine Filmträgerplatte entlang der Schnittlinie 15 - 15 in
Big. 14,
Fig.16 ein Schnitt durch eine Filmträgerplatte entlang der Schnittlinie 16 - 16 in
Fig. 14,
Fig. 17 eine Aufsicht auf die Filmklebepresse,
i Fig.18 eine Aufsicht auf den Betätigungshebel,
Fig. 19 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der den Schubhebel im Gehäuseboden
lagernden Stifte und ihrer zugehörigen Griffe und
Fig. 20 eine entsprechende Ansicht von vorne, teilweise im Schnitt.
[0027] Fig. 1 zeigt den Gehäuseboden 12 und den Betätigungshebel 14 mit dem Griffabschnitt
16 und dem Anlenkabschnitt 18. In einem Drehpunkt 20 ist der Betätigungshebel 14 im
Gehäuseboden 12 drehbar gelagert. Ein elastisches Gelenk 22 verbindet die beiden Abschnitte
16 und 18. Auf der einen Seite des Gelenkes 22 befindet sich der Amboß 24. Auf der
anderen Seite ist das Messer 26 unter dem Griffabschnitt 16 befestigt. Ein Zentriersteg
28 sitzt auf ,dem freien Ende des Ambosses 24 auf. Fig. 11 zeigt einen der beiden
Andrücker 30, die sich auf beiden Seiten des Messers 26 befinden. Fig. 1 zeigt weiter
den im Gehäuseboden 12 liegenden Schubabschnitt 32. Dieser Schubabschnitt 32 gehört
zum Betätigungshebel 14 und ist einstückig mit dessen Anlenkabschnitt 18 verbunden.
Über ein Gelenk 34 ist der Schubabschnitt 32 schwenkbar mit dem Schubhebel 36 verbunden.
Auf seinen beiden Seiten - nur eine ist in Fig. 1 sichtbar - weist dieser Längsschlitze
38 auf. Der Schubhebel 36 besteht, wie Fig. 17 deutlich zeigt, aus den beiden Trägerplatten
40. Durch als Stifte ausgebildete Querverbinder 42 werden diese beiden Trägerplatten
zusammengehalten. Stifte 44, die sogenannte Riegelachsen bilden, greifen in die Längsschlitze
38 ein. Zwischen den beiden Träerplatten 40 befindet sich die Vorzieheinrichtung.
Die Figuren 8 und 9 zeigen Einzelheiten. Zur Vorzieheinrichtung gehört der Mitnehmer
46 mit dem Quersteg 48 und den beiden Mitnehmerstiften 50. Eine nach unten gerichtete
Zunge 51 sitzt auf der Vorderseite des Mitnehmers 46. Das Trägerband 52 läuft über
dem Mitnehmer 46 und unter dem Quersteg 48 durch. In der gezeigten Lage liegen zwei
seiner Perforationslöcher 54 auf den Mitnehmern 50. Fig. 9 zeigt den Niederhalter
56. In Drehpunkten 58 ist er verschwenkbar zwischen den Trägerplatten 40 gelagert.
Er weist den Griff 60 und die Andrücknase 62 mit der Führungsfläche 64 auf. Wie Fig.
18 zeigt, weist der Betätigungshebel 14 oberhalb des Niederhalters 56 eine Ausnehmung
66 auf. Durch diese kann der Griff 60 erfaßt und der Niederhalter 4 56 geschwenkt
werden. Die beiden Filmträgerplatten 68 sitzen auf den freien Enden der Trägerplatten
40. Siehe Fig. 17! Sie weisen Filmführungsflächen 70 mit einigen Perforationsstiften
72 auf. Siehe Fig. 14! Die beiden Filmenden 74 liegen auf den Filmführungsflächen
70 auf. Sie werden durch Seitenführungen 76 und über sie überegreifende Nasen 78 gehalten.
Fig. 13a zeigt je eine Rippe 25 an einer Seite des Ambosses 24. Diese Rippen 25 schieben
sich bei der Abwärtsbewegung des Ambosses 24 auf die Innenenden der Trägerplatten
68. Die Figuren 19 und 20 zeigen, daß die den Schubhebel führenden Stifte 44 ihrerseits
in Lagerplatten 80 gehalten sind. Sie sind weiter mit einem Griff 82 verbunden. Über
Führungsstifte 86 sind sie weiter in schräg verlaufenden Schlitzen 84 geführt. An
den Griffen 82 s-tzen noch elastische Riegel oder Schnäpper 88. Diese untergreifen
Rasten 90. Damit werden die Stifte 44 in ihrer in die Trägerplatten 40 eingeschobenen
Lage arretiert. Die Kassette 92 wird in einer Ausnehmung im Gehäuseboden 12 zwischdn
zwei Wangen 94 gehalten. Siehe Fig. 12! Auf ihrer Oberseite weist sie zwei Stifte
93 auf. Siehe Fig. 10! Die Kassette 92 weist weiter zwei Randleisten 96 auf. Zwischen
diesen legt sich der Zentriersteg 28 des Ambosses 24 auf die Kassette 92 auf und drückt
diese mit ihren Borden 98 auf die Wangen 94. Im folgenden wird die Umfalteinrichtung
unter Bezug auf die Figuren 4 und 5 beschrieben. Noch innerhalb der Kassette 92 wird
das Trägerband 52 an der Umlenkkante 100 gewendet. Dabei löst sich ein Klebeetikett
102 vom Trägerband ab und wird gespendet. Es erreicht die in Fig. 4 gezeigte Lage.
Dabei hat es sich oberhalb der Andrückwalze 104 durch einen Schlitz 106 vorgeschoben.
Dieser Schlitz befindet sich oberhalb der Andrückwalze 104. Diese ist an einer im
Gehäuseboden 12 verankerten Blattfeder 110 gehalten. An ihrem oben liegenden freien
Ende bildet sie ein V, zwischen dessen Schenkeln die Andruckwakze 104 gelagert ist.
Eine Filmführung 112 ist auf die beiden Sehenkel des V aufgesteckt. Der Schlitz 114,
in den das Klebeetikett 102 hineingefaltet wird, befindet sich zwischen der genannten
Andrückwalze 104 und einer Fläche 116, Diese ist mit einem Material 118 mit sehr glatter
Oberfläche, wie Teflon, beschichtet. An ihrem oberen Ende ist die Fläche 116 mit einem
sehr geringen Krümmungsradius abgewinkelt. Dieser ist wesentlich kleiner als der Radius
der Andrückwalze 104.
[0028] Nach dieser Einzelbeschreibung soll ein Bewegungsablauf geschildert werden. Zuerst
wird die Kassette 92 eingeschoben. Hierzu werden die Griffe 82 in Uhrzeigerrichtung
gedreht - Blickrichtung auf Fig. 19 - und aus ihrer Verriegelung mit den Rasten 90
gelöst. Bei dieser Drehbewegung werden die Stifte 44 auseinandergefahren und lösen
sich aus den Schlitzen 38. Jetzt kann der Schubhebel 36 um sein Gelenk 34 in Uhrzeigerrichtung
verschwenkt werden. Die die Kassette 92 aufnehmende Ausnehmung ist von oben frei zugänglich.
Eine Kassette 92 wird in die in Fig. 12 deutlich erkennbare Endlage eingeschoben.
Das Trägerband 52 wird herausgezogen. Sein vorlaufendes Ende wird zwischen der Zunge
51 und dem Niederhalter .56 durchgeführt und unter dem in Fig. 6 rechts liegenden
Querverbinder 52 durchgeschoben. Damit ist es vollständig eingefädelt. Anschließend
wird der Schubhebel 36 heruntergeklappt. Die Griffe 62 werden nach unten geschwenkt
und eingerastet. Die Stifte 44 haben sich in die Längsschlitze 38 geschoben und übernehmen
wieder die Längsführung des Schubhebels 36.
[0029] Nun wird der Betätigungshebel 14 in die in Fig. 1 gezeigte Lage geschwenkt. Die Filmklebepresse
befindet sich in der Einlegestel- :lung für die Filmenden 74. Mit gegenseitiger Überlappung
werden diese auf die Filmträgerplatten 68 aufgelegt. Siehe Fig. 14! Mit ihren Kanten
werden sie an die Seitenführungen 76 angelegt, unter die Nasen 78 gedrückt und auf
die Perforationsstifte 72 aufgelegt. Siehe Fig. 12! Nun wird der Betätigungshebel
14 in Gegenuhrzeigerrichtung in die in Fig. 2 gezeigte Lage geschwenkt. Dabei drdt
der Schubhebel 36 in Uhrzeigerrichtung um das Gelenk 34. Die Filmträgerplatten 68
mit den Filmenden 74 werden in Richtung auf die sich ebenfalls annähernde Schneidvorrichtung
vorgeschoben. Die Filmklebepresse nimmt die in Fig. 2 gezeigte Stellung kurz vor dem
Schneiden an. Der Zentriersteg 28 des Ambosses 24 hat sich zwischen den Randleisten
96 auf die Kassette 92 aufgelegt. Die beiden in Fig. 13a gezeigten Rippen 25 haben
sich auf die Innenenden der Filmträgerplatten 68 aufgeschoben. Sie sind so bemessen,
daß diese dabei etwas auseinandergedrückt werden. Anschließend federn sie wieder zusammen.
Insgesamt gesehen ergibt sich eine Zentrierung der beiden Filmenden 74 gegenüber der
Schnittstelle. Diese ist ohne die Rippen 25 nicht ohne weiteres sichergestellt. Die
Filmträgerplatten 68 sind über die verhältnismäßig langen Trägerplatten 40 mit dem
Gelenk 34 verbunden und können infolge der Elastizität des Materials der Trägerplatten
40 seitlich etwas auswandern. Bei weiterem Druck auf den Griffabschnitt 16 gibt das
elastische Gelenk 22 nach. Das Messer 26 beginnt seine Relativbewegung gegenüber dem
Amboß 24. Das gleiche ilt für die Andrücker 30. Sie legen sich auf die Filmenden 74
auf und drücken. sie plan auf die Filmführungsflächen 70 an. Nun erreicht das Messer
26 die frei zwischen den Filmträgerplatten 68 liegenden und sich überlappenden Filmenden
74. Sie werden gegen den Amboß 24 gedrückt und durchtrennt. Dabei entsteht der/gewünschte
glatte Schnitt. Die Schwenkbewegung des Schubhebels 36 um das Gelenk 34 war mit einer
Bewegung in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles verbunden. Der Mitnehmer
46 ist dieser Bewegung gefolgt. Siehe Fig. 8! Dabei hat er das Trägerband 52 mitgenommen
und aus der Kassette 92 herausgezogen. Dabei wird ein Klebeetikett 102 gespendet und
in die in Fig. 4 gezeigte Lage vorgeschoben,
[0030] Aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung heraus wird der Betätigungshebel 14 in die in
Fig. 3 gezeigte Stellung geschwenkt. Dabei schiebt sich der Schubhebel 36 nach links
und schwenkt gleichzeitig in Gegenuhrzeigerrichtung. Das Trägerband 52 folgt dieser
Bewegung nicht. Wie Fig. 6 zeigt, bleibt es ortsfest. Die Vorzieheinrichtung gleitet
an ihm entlang. Die vorlaufenden viertelkreisförmigen Flächen der Mitnehmer 50 und
die gekrümmte Führungsfläche 64 der Andrücknase 62 vermeiden ein Einstechen in die
Perfor
a- tionslöcher 54 oder irgendein Anecken. Das Trägerband 52 bleibt ohne Zugspannung.
Bei der Schwenkbewegung des Schubhebels 36 und der von diesem mitgenommenen Vorzieheinrichtung
wird es an den Quersteg 48, die Führungsfläche 64 usw. anstoßen. Ohne Reibung rutscht
es jedoch zwischen diesen Flächen durch und behält seine Lage bei. Bevor der Betätigungshebel
14 seine in Fig. 3 gezeigter Stellung erreicht hat, nimmt der Schubhebel 36 die in
Fig. 4 ge-; zeigte Stellung ein. Das Etikett 102 ist gespendet. Mit seinem vorlaufenden
Ende liegt es auf der Kante der Fläche 116 auf. Gleichzeitig liegt es noch frei über
der Andrückwalze 104. Während sich der Betätigungshebel 14 seiner in Fig. 3 gezeigten
End, lage nähert, verschiebt sich der Schubhebel 36 - bei Blickrich- tung auf die
Figuren - nach links und erreicht die in Fig. 4 gezeigte Lage. Dabei werden die Filmenden
74 an der Filmführung 112 vorbei bewegt. Diese richtet durch Drall nach innen gebogene
Filmenden auf. Die Filmenden werden aufeinander ausgerichtet und in eine gerade Linie
gebracht. In dieser Lage werden sie von oben an das gespendete Klebeetikett 102 herangeführt
und stoßen an es an. Sie knicken es um die den geringeren Krümmungsradius aufweisende
Kante am oberen Ende der Fläche 116 nach unten ab. Diese Kante bildet eine genau definierte
Knicklinie. Mit seinem nachlaufenden Ende haftet das Klebeetikett noch etwas am Trägerband
52 an. Diese Haftung ist in sich elastisch und löst sich schließlich auf. Dagegen
ist die obere Kante der Fläche 116 eindeutig definiert. Das Klebeetikett 102 wird
V-förmig aufgefaltet. Es schiebt sich in den Schlitz 114 ein. Von links und rechts
- bei Blickrichtung auf die Figuren 4 und 5 - legt es sich mit seiner klebenden Seite
auf die beiden aneinander anstoßenden Filmenden auf. Dabei drückt die Andrückwalze
104 unter dem Druck der Blattfeder 110 gegen Klebeetikett und Filmenden. Luftbläschen,
die beim ersten Auflegen des Klebeetiketts auf die Filmenden eingeschlossen wurden,
werden herausgedrückt. Gleichzeitig gewährleistet der durch die Blattfeder 110 ausgeübte
Druck das Auftreten der für das Erzielen einer guten Klebung notwendigen Anpreßkräfte.
Nach einmaligem Einschieben der Filmenden in den Schlitz 114 und dem damit verbundenen
Auffalten eines Klebeetiketts wird der Betätigungshebel 14 wieder in Gegenuhrzeigerrichtung
geschwenkt. Dabei werden die zusammengeklebten Filmenden aus dem Schlitz 114 herausgezogen.
Falls die Klebung nicht zufriedenstellen sollte oder als Vorsichtsmaßnahme, kann der
Betätigungshebel 14 einige Male um ein geringes Maß hin- und hergeschwenkt werden.
Dabei wird die Klebestelle jedes Mal erneut in den Schlitz 114 zwischen der Fläche
116 und der Andrückwalze 104 eingeführt. Die Gleitauflage 118 gewährleistet ein glattes
Vorbeirutschen. Noch vorhandene Luftbläschen werden durch das mehrmalige Einschieben
der Klebestelle in den Schlitz 114 sicher ausgetrieben. Bei diesem Hin- und Herschwenken
des Betätigungshebels 14 und des Schuhbhebels 36 kommt die Vorzieheinrichtung nicht
zur Wirkung.
[0031] Es ist wichtig, daß die Filmenden 74 bei ihrer Bewegung durch den Schlitz 114 weder
zusammengeschoben noch auseinandergezogen werden. Das erste würde eine Verdickung
an der Klebestelle be- dingen. Das zweite würde zu einem, wenn auch schmalen Spalt
zwischen den beiden Filmenden führen. Ein solcher Spalt stört ganz ungemein bei der
Projektion. Der Verlauf des Schlitzes 114 wird im wesentlichen durch die gerade Fläche
116 bestimmt. Nun liegt der Drehpunkt des Schubhebels 36, der durch die Stifte oder
Riegelachsen 44 bestimmt wird, nicht im Unendlichen. Der Schubhebel 36 führt aber
eine zusammengesetzte Bewegung aus, die sich aus einer Drehung um die Riegelachsen
44 und einer Längsverschiebung in Richtung der Schlitze 38 zusammensetzt. Diese Bewegungen
sind i so aufeinander abgestimmt, daß die Filmenden 74 praktisch parallel an der Fläche
116 vorbei bewegt werden. Sie werden weder auseinandergezogen noch zusammengestaucht.
[0032] Fig. 4 zeigt ein Klebeetikett 102 in seiner Spend- oder Arbeitsstellung. In dieser
hat das Trägerband 52 die in Fig.5 oder Fig. 10 gezeigte Lage eingenommen. In Richtung
des eingezeichneten Pfeiles steht es unter Zugspannung. Dabei werden zwei seiner Per·
forationslöcher 54 gegen die Stifte 93 gezogen. Dadurch ergibt sich der weiter oben
geschilderte ortsfeste Bezugspunkt für die in Fig. 4 eingezeichnete Spendstellung
des Klebeetiketts 102.
[0033] 'In Verbindung mit Fig. 6 wurde weiter oben geschildert, daß das Trägerband 52 einer
Bewegung des Schubhebels 36 und damit der Vorzieheinrichtung in Gegenuhrzeigerrichtung
nicht folgt. Die Mitnehmerstifte 50 rutschen am Trägerband vorbei. Schließlich erreichen
sie ihre eine in Fig. 3 gezeigte Endlage. In bezug auf das Trägerband liegen sie ganz
links. Bei einem sich anschließenden Bewegungsablauf bewegen sie sich unter dem Trägerband
52 nach rechts. Dabei fassen sie dann von unten in zwei weiter links liegende Perforationslöcher
54. Bei ihrer Weiterbewegung nehmen sie das Trägerband mit und ziehen es um die Länge
eines Klebeetiketts 102 vor.
[0034] Nun mag der Fall eintreten, daß kein Klebeetikett 102 gespendet und das Trägerband
damit nicht vorgezogen werden soll.Hierzu wird der Niederhalter 56 in Gegenuhrzeigerrichtung
in die in Fig. 7 gezeigte Stellung geschwenkt. Die Andrücknase 62 greift zwischen
die beiden Mitnehmerstifte 50 und klemmt das Trägerband 52 ein. Nun folgt es jeder
Bewegung der Mitziehvorrichtung. Die Mitnehmerstifte 50 können nicht mehr, wie oben
geschildert, unter dem Trägerband 52 durchrutschen und nach Erreichen ihrer am weitesten
'links liegenden Endstellung in die beiden nächstfolgenden Perforationslöcher eingreifen,
wenn sie für eine neue Vorziehbewegung erneut nach rechts verschoben werden. Zum Erzielen
nur einer Klebestelle wird der Niederhalter 56 in die in Fig. 7 gezeigte "Aus-" Stellung
geschwenkt, sobald der Schubhebel 36 etwa die in Fig. 4 igezeigte Stellung erreicht
hat. Bei dem sich anschließenden Bewe- , gungsablauf würde die Mitziehvorrichtung
sonst wieder in Tätigkeit treten, das Trägerband 52 vorziehen und ein Klebeetikett
102 ispenden.
1. Verfahren zum Bearbeiten von belichteten Filmen, wie Betrachten, Schneiden, Kleben
und dergleichen, wozu der Film oder zwei Filmenden in eine Halterung eingelegt, bewegt
und bearbeitet und anschließend aus der Halterung herausgenommen wird bzw. werden,
dadurch gekennzeichnet, daß der Film bzw, die Filmenden zwischen einer Einlege- und
einer Herausnehme-Station auf einer kreisbogenförmigen oder einem Kreisbogen ähnlichen
Bahn bewegt werden und dabei mit ihrer Breitseite senkrecht zur Bahn liegen und während
dieser Bewegung aufeinanderfolgend bearbeitet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in seine Halterung eingelegte
Film bzw. die Filmenden durch einen Schubkurbelantrieb entlang seiner Bahn geführt
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung für
den Film bzw. die Filmenden in der Einlegestation einen spitzen Winkel, vorzugsweise
zwischen 30 und 60°, gegenüber der Horizontalen einnimmt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Überlappung
in die Halterung eingelegte Filmenden in einem Arbeitsgang geschnitten und durch Auffalten
einer Klebeetikette miteinander verbunden werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeetikett in einem
Arbeitsgang von einem Trägerband abgezogen und in eine Auffaltstellung für die Filmenden
transportiert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb sämtlicher
Bewegungsabläufe und Arbeitsschritte durch einen einzigen Hebel erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abziehbewegung
des Trägerbandes abschaltbar ist.
8. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 7 mit einem
Gehäuseboden, mit auf dem Gehäuseboden angeordneten Filmträgerplatten, mit einer Schneideinrichtung
und mit einer Einrichtung zum Auflegen eines Klebeetiketts, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schubhebel (36) und ein Betätigungshebel (14) gelenkig miteinander verbunden
und verschieb-, bar und verschwenkbar im Gehäuseboden (12) geführt und gelagert sind,
daß die Filmträgerplatten (68) auf dem Schubhebel (14) angeordnet sind, eine Kassette
(92) für ein Klebeetiketten (102) tragendes Endlos-Trägerband (52) im Gehäuseboden
(12) aufgenommen ist, eine Vorzieheinrichtung (46 - 51) für das Endlos-Trägerband
(52) im Schubhebel vorgesehen ist, eine Auffalteinrichtung (104, 114) für eine Klebeetikette
(102) im Gehäuseboden (12) und eine Schneideinrichtung im Betätigungshebel (14) vorgesehen
und die Bewegungsabläufe von Betätigungs-und Schubhebel so aufeinander abgestimmt
sind, daß die die Filmenden (74) haltenden Trägerplatten (68) von der Einlegestellung
über einen Wirkungseingriff mit der Schneideinrichtung (24, 26) zur Auffalteinrichtung
(104, 114) geführt werden und die Vorzieheinrichtung (46 - 51) das Trägerband (52)
während dieser Zeit um eine Etikettenlänge vorgezogen und eine Klebeetikette (102)
zur Auffalteinrichtung transportiert hat. .
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (14)
als zweiarmiger Hebel ausgebildet und um einen Drehpunkt (20) im Gehäuseboden (12)
verschwenkbar ist, der eine Hebelarm als Schubabschnitt (32) gelenkig mit dem Schubhebel
(36) verbunden und dieser längsverschiebbarr im Gehäuseboden (12) geführt ist, der
andere Hebelarm des Betätigungshebels (14) in zwei über ein elastisches Gelenk (22)
miteinander verbundene Abschnitte (16, 18) unterteilt und die Schneideinrichtung (24,
26) am Gelenk (22) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Gelenk
(22) durch Querschnittsherabsetzung des einteilig aus Kunststoff bestehenden Betätigungshebels
(14) ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung
aus einem auf der einen Seite des Gelenks (22) an einem Griffabschnitt (16) angeordneten
Messer (26) und einem auf der anderen Seite an einem Anlenkabschnitt (18) angeordneten
Amboß (24) besteht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubhebel (36) zwei
durch Querverbinder (42) auf Abstand miteinander verbundene Trägerplatten (40) aufweist,
die Vorzieheinrichtung (46 - 51) zwischen den Trägeplatten (40) angeordnet und die
Filmträgerplatten (68) mit gegenseitigem Abstand auf die freien Enden der Trägerplatten
(40) aufgesetzt sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzieheinrichtung
einen zwischen den beiden Trägerplatten (40) angeordneten Mitnehmer (46) mit in die
Perforationslöcher (54) des Trägerbandes (52) eingreifenden Mitnehmerstiften (50)
und einen in derr Bewegungsrichtung des Trägerbandes (52) hinter diesen liegenden,
sich von oben an dieses anlegenden Quersteg (48) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsrichtung
des Trägerbandes (52) vor den Mitnehmerstiften (50) eine das Trägerband (52) auf diese
zuleitende Zunge (51) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Trägerplatten (40) ein über den Mitnehmer (46) verlaufender Niederhalter (56) verschwenkbar
befestigt ist, der Niederhalter (56) eine mittig zwischen den Mitnehmerstiften (50)
verlaufende Andrücknase (62) mit einer Führungsfläche (64) aufweist, die zusammen
mit der Zunge (51) einen sich trichterförmig verengenden Einlauf für das Trägerband
(52) bildet, und der Niederhalter (56) in der einen Endstellung mit seiner Führungsfläche
(64) auf dem Mitnehmer (46) aufliegt und in der anderen Endstellung mit seiner Führungsfläche
(64) in einem Abstand von den Mitnehmerstiften (50) liegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die die Trägerplatten
(40) verbindenden Querverbinder (42) in der Bewegungsrichtung des Trägerbandes (52)vor
der Vorzieheinrichtung (46 - 51) oberhalb und hinter der Vorzieheinrichtung (46 -
51) unterhalb des Mitnehmers (46) angeordnet sind, um das Trägerband (52) annäherrfd
auf einer Kreisbahn zwischen Mitnehmer (46) und Niederhalter (56) zu führen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatten
(40) Längsschlitze (38) aufweisen und am Gehäuseboden (12) gelagerte Stifte (44) in
diese in die Schlitze (38) ein- und aus diesen ausschiebbar sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (44) in ihrer
Längsrichtung verschiebbar in Lagerplatten (80) .gehalten und mit je einem Führungsstift
(86) verbunden sind, die Führungsstifte (86) in Schrägschlitzen (84) im Gehäuseboden
(12) laufen und jeder Stift (44) einen Griff (82) trägt und diese einen mit einer
Raste (90) am Gehäuseboden (12) zusammenwirkenden Schnäpper (88) aufweisen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuseboden
(12) mittig unter dem Schubhebel (36) eine Ausnehmung zum Einschieben der Kassette
(92) vorgesehen und diese beiderseits von Wangen (94) begrenzt ist, auf die sich die
Kassette (92) mit ihrem oberen Rand auflegt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende
des Ambosses (24) ein Zentriersteg (28) angebracht ist, der sich bei abgesenktem Betätigungshebel
(14) auf die Oberseite der Kassette (92) zwischen deren Randleisten (96) auflegt.
;
21. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten
des Ambosses (24) Rippen (25) angebracht sind, die sich bei Absenken des Betätigungshebels
(14) auf die Innenenden der Filmträgerpplatten (68) aufschieben.
22. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite
des Betätigungshebels (14) beiderseits des Messers (26) je ein Andrücker (30) angeordntet
ist, die bei abgesenktem Betätigungshebel (14) die Filmenden (74) gegen die Filmträgerplatten
(68) drücken.
23. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffaltvorrichtung
(104, 114) im Gehäuseboden (12) unmittelbar vor dem Austrittsschlitz der Kassette
(92) angeordnet ist und aus einer beiderseits eines Schlitzes (114) angeordneten Fläche
(116) und einer federnd an dieser anliegenden Andrückwalze (104) besteht.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Andrückwalze
(104) auf der der Kassette (92) zugekehrten Seite des Schlitzes (114) befindet und
die Fläche (116) an ihrem der Klebeetikette (102) zugekehrten Ende mit einem Krümmungsradius
abgewinkelt ist, der unter dem der Andrückwalze (104) liegt.
25. Vorrichtung nach Anspruch 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückwalze
(104) an einer im Gehäuseboden (12) verankerten Blattfeder (110) sitzt und auf deren
über die Andrückwalze (104) überstehendes Ende eine in der Bahn der Filmenden (74)
liegende Filmführung (112) aufgesetzt ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung zum Einschieben
der Kassette (92) im Gehäuseboden (12) in solcher Lage zur im Schubhebel (36) befindlichen
Vorzieheinrichtung (46 - 51) angeordnet ist, daß das Trägerband (52) am Ende/eines
Vorziehvorganges mit seinen Perforationslöchern (54) mit Spannung an die auf der Oberseite
der Kassette (92) befindlichen Stifte (93) gezogen wird.