[0001] Die Erfindung betrifft einen mit einer feuerfesten Auskleidung versehenen dreh- bzw.
kippbaren Mischer, insbesondere Großraum-Roheisenmischer, mit einer liegend angeordneten,
Stirnwände aufweisenden, zylindrischen Mischerkammer, die am Fundament mittels eines
Fest- und eines Loslagers gelagert ist.
[0002] Es ist bekannt, Hoheisenmischer mit zwei im Abstand voneinander am Mantel der Mischerkammer
befestigten Laufbahnen, von denen die eine in einem Festlager und die andere in einem
Loslager gelagert ist, am
fundament abzustützen. Die Laufbahnen sind auf Rollen gelagert, wobei die Rollen mittels
zwischen Fundament und Laufbahnen beweglichen Käfigen geführt sind. Um eine synchrone
Bewegung der Rollen der Festlagerseite mit denen der Loslagerseite zu erreichen, d.h.
um ein Schrägstellen bzw. Wandern des Roheisenmischers nach einer Seite zu vermeiden,
müssen die Käfige des Los- und des Festlagers miteinander durch Querverbindungen verbunden
werden, die sich parallel zur Längsachse des Gefäßes erstrecken. Als solche Verbindungen
wurden eine Mehrzahl von X-förmig ausgebildeten Verstrebungen verwendet. Trotz dieser
Verstrebungen war es in der Praxis nicht möglich, einen wirklichen Gleichlauf der
Rollen des Loslagers mit denen des Festlagers zu erreichen, weil infolge von Unterschieden
bei der Schmierung und infolge von Wärmespannungen beim Chargieren und Entnehmen sowie
infolge ungleichmäßiger Reibungsverhältnisse Relativbewegungen zwischen den Rollen
der Fest- und Loslagerseite nicht gänzlich auszuschließen waren. Zwischen den Rollenkäfigen
und den Rollen mußte stets ein Spiel vorhanden sein, so daß ein Schrägstellen der
Rollen und damit ein Wandern sowie Schrägstellen des Gefäßes trotz Querverstrebungen
unvermeidbar war. Ein Schrägstellen des Gefäßes bzw. der Rollen konnte dabei zu einer
Selbsthemmung der Rollen führen, so daß das Gefäß mittels eines Kippantriebes nicht
mehr bewegt werden konnte. Infolge der Linienberührung der Rollen mit den Laufbahnen
konnte ein einmal schräggestelltes Gefäß nicht mehr von selbst in die Normalposition
zurückgleiten. Es kam in der Tat vor, daß bei rollengelagerten Roheisenmischern in
einer Zeit von mehreren .Monaten das Gefäß sich merkbar schräg stellte und mit großen
hydraulischen Pressen in die Normalposition zurückgedrückt werden mußte.
[0003] Zur Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten wurde nach einem Vorschlag das
Loslager und das Festlager als Gleitlager ausgebildet, wobei die Laufbahnen auf aus
einer Mehrzahl von Gleitplatten gebildeten, bogenförmigen Gleitbahnen aufliegen. Dabei
ergibt sich die Schwierigkeit, die Gleitplatten an die bogenförmigen Gleitbahnen mit
einem bestimmten Druck anliegen zu lassen, d.h. eine bestimmte Druckverteilung über
die Länge der Gleitbahnen einzustellen. Insbesondere wenn die Gleitbahnen von der
Idealform eines Kreisbogens abweichen - was infolge von Fertigungsungenauigkeiten
und Verformungen während des Betriebes eines Roheisenmischers praktisch oft der Fall
ist - tragen nicht alle Gleitplatten zur Lastaufnahme bei, d.h., daß einige Gleitplatten
einem vorzeitigen Verschleiß unterliegen und andere, zwischen diesen Gleitplatten
liegende Gleitplatten kaum abgenützt werden. Eine weitere Schwierigkeit ist darin
zu sehen, daß selbst bei ideal kreisbogenförmigen Gleitbahnen die Einstellung der
Gleitplatten auf die Form der Gleitbahnen nur umständlich und zeitraubend durchführbar
ist.
[0004] Zur weiteren Verbesserung und Ausgestaltung der Lagerung von Roheisenmischern ist
vorgeschlagen worden, die Gleitplatten hydraulisch abzustützen. Die Verwirklichung
dieses Vorschlages bedingt eine entsprechend aufwendige Konstruktion.
[0005] Will man für die vorhin beschriebenen.Lagerkonstruktionen für dreh- bzw. kippbareGroßraum-Roheisenmischer
verwenden, deren Mischerkammern Durchmesser von etwa 10 bis 15 Metern aufweisen, zeigt
es sich, daß die durch die Reibungskräfte verursachten Momente umd die Dreh- bzw.
Kippachse, die der Bewegung der Mischerkammer entgegen wirken, sehr groß werden. Auch
bei sorgfältigster Lagerung gemäß den oben beschriebenen Vorschlägen ist es nicht
zu vermeiden, daß ein hoher Leistungsanteil von den Antriebsmotoren allein für die
Überwindung der am Umfang der Mischerkammer angreifenden Lager-Reibungskräfte aufgebracht
werden muß. Zu einer Vergrößerung der Reibung kommt es bei Großraum-Roheisenmischern
auch deshalb, weil die Fertigung der einen großen Druchmesser aufweisenden Roll- bzw.
Gleitbahnen nicht mehr mit den für eine exakte Lagerung notwendigen engen Toleranzen
durchführbar ist.
[0006] Dieser hohe "Reibleistungsanteil" muß auch bei der Dimensionierung der Getriebe berücksichtigt
wenden, so daß ab einer bestimmten Mischergröße der gesamte Antrieb für einen im Verhältnis
zum gewichtsbedingten und trägheitsbedingten Leistungsanteil unverhältnismäßig hohen
Reibleistungsanteil ausgelegt werden muß.
[0007] Ein weiterer Nachteil der bekannten Mischerlagenungen ist darin zusehen, daß die
Fertigung und Kontrolle (wie z.B. die Vermessung) der am Umfang der Mischerkammern
angeordneten Roll- bzw. Gleitbahnen material-, zeit- und kostenauswendig ist. Außerdem
sind die Gleitbahnen den durch Verformungen der Mischerkammer bedingten Gestaltsänderungen
während des ßetiebes direkt ausgesetzt, wodurch die Lager-Reibungsverhältnisse, insbesondere
bei Mischern mit sehr großen Durchmessern, verschlechtert werden.
[0008] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt
sich die Aufgabe, einen Mischer der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei dem
der Anteil der Antriebsleistung, der zur Überwindung der Reibunskräfte notwendig ist,
wesentlich herabgesetzt ist, so daß man in der Lage ist, auch Großraum-Roheisenmischer
herzustellen, deren Antriebsgetriebe und Antriebsmotoren in erster Linie nach dem
Gewicht und Trägheitsmoment des Roheisenmischers bemessen werden können, d.h. mit
anderen Worten, deren Lager-Reibungskräfte-Momente auf einen Bruchteil, etwa 1/10,
der bei Roheisenmischern mit herkömmlicher Lagerung auftretenden Momente gesenkt werden
kann.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mischerkammer mittels
zweier fluchtender,an ihren Stirnwänden angreifender Tragzapfen, von denen einer in
dem Loslager und einer in dem Festlager gelagert ist, am Fundament abgestützt ist.
Dadurch ist es möglich, die die Reibung beim Kippen des Mischers hervorrufenden Lagerelemente
wesentlich näher an der Dreh- bzw. Kippachse des Mischers anzuordnen, so daß das durch
diese Kräfte hervorgerufene Moment ebenfalls wesentlich verringert wird. Ein weiterer
Vorteil ist darin zu sehen, daß die Lagerteile wegen des stark veringerten Lagerdurchmessers
wesentlich einfacher und genauer hergestellt werden können. Durch die Anordnung der
Lager an den Stirnwänden des Mischers üben Verformungen der Mischerwände auf die Reibungsverhältnisse
der Lagerung keinen nennenswerten Einfluß aus.
[0010] Vorzugsweise sind die Tragzapfen entweder an den Stirnwänden der Mischerkammer drehfest
befestigt und gegenüber dem Fundament drehbar gelagert oder gegenüber dem Fundament
drehfest befestigt und gegenüber der Mischerkammer drehbar gelagert.
[0011] Vorteilhaft sind die Achsen der Tragzapfen zur Achse der Mischerkammer exzentrisch
angeordnet.
[0012] Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die Stirnwände der Mischerkammer mit
sich von den Tragzapfen radial zur Peripherie der Mischerkammer erstreckenden Verstärkungsrippen
versehen, wobei zweckmäßig die einander gegenüberliegenden Verstärkungsrippen mittels
zur Achse der Mischerkammer parallel laufender, am Mantel des Mischergefäßes anliegender
Längsrippen verbunden sind., wodurch eine günstige Krafteinleitung der Kräfte in die
an den Stirnwänden befestigten Tragzapfen bzw. Ringe erreicht wird.
[0013] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn als Lager Gleitgelenklager vorgesehen
sind.
[0014] Eine vorteilhafte Antriebsart ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Tragzapfen
mit einem Getrieberad eines Kippantriebes versehen ist, wodurch es möglich ist, sämtliche
Antriebselemente außerhalb der Gefahrenzone des Mischers anzuordnen.
[0015] Nach einer anderen vorteilhaften Ausführungsform weist der Kippantrieb mindestens
ein am Mantel der Mischerkammer angreifendes Antriebselement auf, wobei es zweckmäßig
ist, wenn als Antriebselement zwei Ritzel vorgesehen sind, die in einen am Mantel
der Mischerkammer montierten Triebstock eingreifen und über ein leistungsverzweigendes
Getriebe antreibbar sind.
[0016] Die Erfindung ist anhand der Zeichnung an mehreren Ausführungsformen in schematischer
Darstellung näher erläutert, wobei Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine nach der
Linie II - II der Fig. 1 geführte Schnittdarstellung; und Fig. 3 ein Detail im Schnitl,
nach der Linie III - III der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab nach einer Ausführungsform
der Erfindung zeigen. Fig. 4 zeigt in zu Fig. 3 analoger barstellung eine abgeänderte
Ausführungsform der Erfindung. In Fig. 5 ist in gleicher Weise wie in Fig. 1 eine
weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, Fig. 6 gibt einen Schnitt nach
der Linie VI - VI der Fig. 5 wieder. Den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Ausführungsform
der Erfindung zu entnehmen, wobei Fig. 7 ebenfalls in analoger Weise zu.Fig. 1 eine
Seitenansicht und Fig. 8 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles VIII der Fig. 7
darstellen.
[0017] Mit 1 ist der zylindrische Mantel einer um die horizontale Achse 2 dreh- bzw. kippbaren
und mit einer feuerfesten Auskleidung versehenen Mischerkammer 3 eines Großraum-Roheisen-
.mischers bezeichnet, welche durch nach außen bombierte Stirnwände 4 und 5 abgeschlossen
ist. Am Umfang der Mischerkammer ist eine Einfüllöffnung 6 und eine Ausgießschnauze
7 vorgesehen. Die Mischerkammer 3 kann weiters mit Heizeinrichtungen, die nicht dargestellt
sind, ausgestattet sein. Konzentrisch zur Kippachse 2, welche um den Betrag"e"exzentrisch
zur Zylinderachse 8 der Mischerkammer angeordnet ist, sind an den Stirnwänden 4, 5
angreifende Tragzapfen 9, 10 vorgesehen, von denen der mit 9 bezeichnete Tragzapfen
in einem Loslager 11 und der mit 10 bezeichnete Tragzapfen in einem Festlager 12 gelagert
ist.
[0018] Gemäß der in Fig. 3 näher dargestellten Ausführungsform sind die Tragzapfen 9, 10
starr an den Stirnwänden 4, 5 befestigt und in Gleitgelenklagern 11, 12, die jeweils
in eine Fundamentstütze 13, 14 eingesetzt sind, gelagert. In Fig. 4 ist eine Ausführungsform
dargestellt, bei der ein Tragzapfen 9' an der Fundamentstütze 13 unbeweglich befestigt
ist und mit seinem zur Stirnwand 4 weisenden Ende über ein Gleitgelenklager 11' in
einem das Lager aufnehmenden Ring 15, welcher an der Stirnwand 4 starr befestigt,
beispielsweise angeschweißt ist, gelagert ist. Bei beiden Ausführungsformen ist jeweils
eines der beiden Gleitgelenklager als Festlager und das andere als Loslager ausgeführt.
Zur Gewichtsbestimmung der im Roheisenmischer vorhandenen Roheisenmenge können die
Lager auf Kraftmeßdosen gestellt werden oder es können die Kraftmeßdosen innerhalb
der Gleitgelenklager vorgesehen werden, in der Art, daß die Gleitelemente der Lager
mit Kraftmeßdosen ausgerüstet werden. Anstelle der Gleitgelenklager können auch andere
Lager, beispielsweise Wälzlager, vorgesehen sein.
[0019] Zur Verstärkung der Wände der Mischerkammer 3 sind an den Stirnwänden 4, 5 von den
Tragzapfen 9, 10 sich radial zur Peripherie der Mischerkammer erstreckende Verstärkungsrippen
16, 17 vorgesehen, wobei die einander gegenüberliegenden Verstärkungsrippen 17 der
beiden Stirnseiten, die zur Unterseite der Mischerkammer gerichtet sind, mittels zur
Achse 8 der Mischerkammer 3 parallel gerichteten und den zylindrischen Mantel 1 der
Mischerkammer unterstützenden Längsrippen 18 verbunden sind. Dadurch wird eine Art
von die Mischerkammerwände verstärkender Stützkäfig gebildet.
[0020] Gemäß der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen ist für den Kippantrieb
des Roheisenmischers eine Triebstockverzahnung vorgesehen, wobei die Triebstöcke 19
konzentrisch zur Kippachse 2 an am zylindrischen Mantel 1 mittig befestigten Flanschen
20 montiert sind. Der Antriebsmotor ist mitsamt dem Untersetzungsgetriebe zu einer
unterhalb der Mischerkammer 3 liegenden und dadurch durch die Mischerkammer 3 geschützten
Bauheinheit 21 zusammengefaßt. Das Untersetzungsgetriebe ist als leistungsverzweigendes
Getriebe für den Antrieb von zwei mit den Triebstöcken kämmenden Ritzeln 22, 23, welche
in Umfangsrichtung der Mischerkammer im Abstand voneinander angeordnet sind, ausgeführt.
Der Antrieb weist einen nicht dargestellten Notantriebsmotor auf.
[0021] Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in
der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform hinsichtlich der Gestaltung des Antriebes.
Als Antrieb ist ein leistungsverzweigendes Getriebe 24 vorgesehen, durch welches zwei
Ritzel 25, 26, die in zwei im Bereich der Stirnwände 4, 5 am Mantel 1 der Mischerkammer
angeordnete Triebstöcke 27, 28 eingreifen, angetrieben werden.
[0022] Mit dieser Anordnung der Triebstöcke 27, 28 und der Ritzel 25, 26 ist es möglich,
die Kräfte, die zum Kippen des Gefäßes notwendig sind, in der Nähe.der Lagerungen
der Mischerkammer 3 einzuleiten, wodurch die Gefahr einer Verkantung der Mischerkammer
während des Kippens gegenüber einem näher zur Mitte der Mischerkammer hin angreifenden
Antrieb verringert wird. Auch hier ist der Antrieb platzsparend unterhalb der Mischerkammer
angeordnet.
[0023] In den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Möglichkeit einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung
eines Antriebs für einen erfindungsgemäßen Mischer dargestellt. Danach ist einer der.
Tragzapfen, vorzugsweise der im Festlager 12 gelagerte Tragzapfen 29, der mit der
Stirnwand 4 drehfest verbunden ist, über die Fundamentstütze 13 hinaus verlängert
und mit einem Getriebegroßrad 30 drehfest verbunden. In das Getriebegroßrad 30 greifen
vier um den.Umfang desselben verteilt angeordnete Ritzel 31 ein, von denen jedes mittels
eines eigenen Antriebsmotors antreibbar ist. Das Getriebegehäuse 33 ist auf dem Tragzapfen
29 fliegend gelagert und gegenüber dem Fundament 34. durch eine Drehmomentenstütze,
die mit 35 bezeichnet ist, abgestützt. Diese Ausgestaltung des Mischerantriebes bietet
den Vorteil, daß die Antriebsteile außerhalb der "heißen Zone" und damit außerhalb
des Gefahrenbereiches des Mischers untergebracht werden können.
[0024] Das erfindungsgemäße Mischergefäß kann auch mit anderen Antrieben z.B. durch eine
am Mantel der Mischerkammer angreifende Zahnstange versehen werden.
1. Mit einer feuerfesten Auskleidung versehener dreh- bzw. kippbarer Mischer, insbesondere
Großraum-Roheisenmischer, mit einer liegend angeordneten,Stirnwände aufweisendan zylindrischen
Mischerkammer, die am Fundament mittels eines Fest-und eines Loslagers gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mischerkammer (3) mittels zweier fluchtender,an ihren
Stirnwänden (4, 5) angreifender Tragzapfen ( 9, 9', 10, 29),von denen einer in dem
Loslager (11, 11') und einer in dem Festlager (12) gelagert ist, am Fundament abgestützt
ist.
2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragzapfen (9, 10) an
den Stirnwänden (4, 5) der Mischerkammer (3) drehfest befestigt und gegenüber dem
Fundament drehbar gelagert sind (Fig. 3).
3. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragzapfen (9') gegenüber
dem Fundament drehfest befestigt und gegenüber der Mischerkammer drehbar gelagert
sind (Fig. 4).
4. Mischer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (2)
der Tragzapfen (9, 9', 10, 29) zur Achse (8) der Mischerkammer (3) exmntrisch angeordnet
sind.
5. Mischer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände
(4, 5) der Mischerkammer (3) mit sich von den Tragzapfen radial zur Peripherie der
Mischerkammer erstreckenden Verstärkungsrippen (16, 17) versehen sind.
6. Mischer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüber liegenden
Verstärkungsrippen (17) mittels zur Achse (8) der Mischerkammer parallel laufender,
am Mantel des Mischergefäßes anliegender Längsrippen (18) verbunden sind.
7. Mischer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager Gleitgelenklager
(11, 11', 12) vorgesehen sind.
8. Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Tragzapfen (29) mit einem Getrieberad (30) eines Kippantriebes (31 bis 34) versehen
ist (Fig. 7, 8).
9. Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippantrieb
mindestens ein am Mantel(1) der Mischerkammer angreifendes Antriebselement aufweist
(Fig. 1, 2, 5, 6).
10. Mischer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebselement zwei
Ritzel ( 22, 23; 25, 26) vorgesehen sind, die in einen am Mantel (1) der Mischerkammer
(3) montierten Triebstock (19; 27, 28) eingreifen und über ein leistungsverzweigendes
Getriebe (21, 24) antreibbar sind.