[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Laufbandvorrichtung für Therapie und Rehabilitation
von Gehbehinderten mit einem um vordere und hintere Umlenkrollen geführten, antreibbaren
endlosen Umlaufband und einem aus senkrechten Pfosten und mit diesen verbundenen,
im wesentlichen horizontalen Stangen bestehenden Geländer, welches sich auf dem Geräterahmen
abstützt.
[0002] Laufbänder sind anerkannte Vorrichtungen für ein allgemeines Körpertraining, wobei
insbesondere die Herz-Kreislauf-Leistungsfähigkeit verbesserbar ist, was die Anfälligkeit
gegen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems vermindert.
[0003] Eine Laufbandvorrichtung mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 enthaltenen
technischen Merkmalen, welche jedoch nicht für Gehbehinderte bestimmt ist, ist bereits
aus der DE-OS 2 503 118 bekannt. Bei dieser bekannten Laufbandvorrichtung besteht
das Geländer aus vier in den Rahmenecken angeordneten Geländerpfosten, deren obere
Enden mit Hilfe von drei Horizontalstangen verbunden sind, so daß zwei Horizontalstangen
parallel zueinander laufen, welche von einer vorderen Horizontalstange geschnitten
werden, die das vordere Ende der Laufbandvorrichtung markiert. Die Geländerpfosten
stützen sich auf dem Geräterahmen ab und tragen die horizontalen Geländerstangen.
[0004] Wie bereits erwähnt, stellt ein solches Laufband ein äußerst wertvolles Mittel zur
Körperertüchtigung und zur Leistungssteigerung des Herz-Kreislauf-Systems dar. Gehbehinderten
oder gar Beinamputierten würde die körperliche Betätigung auf einer Laufbandvorrichtung
der genannten Art äußert gute Dienste erweisen, da derartig Behinderte in aller Regel
unter Bewegungsmangel leiden. Die bisher bekannten Laufbandvorrichtungen eigenen sich
jedoch nicht für die Benutzung durch Körperbehinderte, weil das bekannte Geländer
nicht ausreicht, um hinreichend Schutz vor Unfall- und Verletzungsgefahr zu geben.
[0005] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe,eine Laufbandvorrichtung so mit Sicherheitseinrichtungen
zu versehen, daß Gehbehinderten die Be- . nutzung gestattet werden kann, wobei außerdem
Einrichtungen vorgesehen sein können, die den Behinderten gewichtsmäßig so weit entlasten
und stabilisieren, daß der geschädigte Bewegungsapparat differenziert beansprucht
werden kann.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß
selbst bei Schwerbehinderten eine funktionelle Mobilisation bei gleichzeitiger Stabilisation
ermöglicht ist. Der Behinderte ist vor Stürzen gesichert und kann sich daher gezielt
auf den Bewegungsablauf seiner unteren Gliedmaßen konzentrieren. Die Beanspruchung
seines Bewegungsapparates läßbsich differenziert dosieren und die sich daraus ergebende
Schmerzverminderung sowie das Fehlen von Angst vor Unfällen motivieren den Behinderten
zur Fortsetzung der Therapie.
[0006] Gehunsichere erwerben mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung Sicherheit und
Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Die Figur zeigt:
Eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäß ausgestalteten Laufbandvorrichtung.
[0008] Die in der Zeichnung dargestellte Laufbandvorrichtung dient in erster Linie für die
Therapie und Rehabilitation von Gehbehinderten, aber auch zur diagnostischen Untersuchung
sowie zur Ergometrie gehunsicherer Personen. Dabei sei unterstrichen, daß die Stabilisations-und
Schutzeinrichtungen für den Gehbehinderten insbesondere an die jeweiligen Körperabmessungen
und an das jeweilige Therapieprogramm oder dergl. anpaßbar sind.
[0009] Mit Hilfe eines nicht näher dargestellten Antriebs läßt sich ein um vordere und hintere
Umlenkrollen geführtes endloses Band 1 in Bewegung versetzen, so daß eine auf der
Bandoberfläche stehende Person zum Ausführen einer Geh- oder Laufbewegung veranlaßt
wird, um an Ort und Stelle zu bleiben. Das Laufband und seine Umlenkrollen ist in
einem Geräterahmen 2 so aufgenommen, daß im wesentlichen lediglich die Oberfläche
des oberen Laufbandtrums frei liegt. Zu beiden Seiten der zur Verfügung stehenden
Lauffläche sind wenigstens fußbreite Trittflächen ausgebildet, die dem Gehbehinderten
ermöglichen, wenigstens mit einem Fuß von dem sich bewegenden Laufband herunterzutreten.
Dadurch kann ein Fuß auf eine feste Unterlage abgestützt werden, so daß je nach Gelenkdruckempfindlichkeit
mehr oder weniger große Anteile des Körpergewichts auf dieses Bein gelegt werden können,
wodurch das andere Bein, welches sich noch auf dem Laufband befindet, entlastet wird.
(Diese Körperhälfte wird zusätzlich durch das Stützpolster 6 seitlich fixiert). Zu
beiden Seiten des Laufbandes stützen sich mehrere senkrechte Geländerpfosten 3 auf
dem Rahmen ab und diese Geländerpfosten sind in senkrechter sowie in waagerechter
Richtung allseitig verstellbar. Zu diesem Zweck sind in der Zeichnung nicht dargestellte
Befestigungseinrichtungen im Geräterahmen vorgesehen, die parallel zur Laufbandrichtung
und senkrecht dazu Befestigungsstellen für die Geländerpfosten aufweisen. Zur Höhenverstellung
können die Geländerpfosten entweder mehr oder weniger tief im Geräterahmen aufgenommen
sein oder können die Geländerpfosten teleskopisch ausgebildet sein.
[0010] Die senkrechten Geländerpfosten 3 sind mit Hilfe von im wesentlichen horizontel verlaufenden
Geländerstangen 4 miteinander verbunden. Somit verläuft wenigstens eine Geländerstange
3 vom vordersten linksseitigen Geländerpfosten zum vordersten rechtsseitigen Geländerpfosten
und ist wenigstens eine Geländerstange 3 an jeder der beiden Seiten des Laufbandes
angeordnet, um die linksseitigen bzw. rechtsseitigen Geländerpfosten 3 miteinander
zu verbinden. In der Zeichnung sind die vorstehend genannten Geländerstangen als obere
Geländerstangen 4 dargestellt. Diese oberen Geländerstangen 4 können starr oder verstellbar
mit den Geländerpfosten 3 verbunden sein. Zwischen den Trittflächen des Geräterahmens
2 und den oberen Geländerstangen 4 sind untere Geländerstangen 4' vorgesehen, die
im wesentlichen horizontal und parallel zur Laufbandrichtung verlaufen, aber sowohl
in senkrechter Richtung als auch in waagerechter Richtung verstellbar sind. So kann
der Abstand einer jeden unteren Geländerstange 4' von der oberen Geländerstange 4
in senkrechter und waagerechter Richtung unabhängig eingestellt werden, was mit Hilfe
von Ein- und Feststelleinrichtungen 8 erfolgt, die in Höhenrichtung verstellbar an
wenigstens 2 Geländerpfosten 3 zu jeder Seite des Laufbandes angeordnet sind und die
abgewinkelten Enden der unteren Geländerstangen 4' so verschieblich aufnehmen und
festlegen können, daB die unteren Geländerstangen 4' mehr oder weniger stark einander
angenähert werden können. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Ein- und
Feststelleinrichtungen 8 aus zwei kreuzweise miteinander verschweißten Kastenprofilen
hergestellt, die jeweils einen solchen Innendurchmesser haben, daB die vorzugsweise
aus Rundmaterial bestehenden Geländerpfosten 3 und unteren Geländerstangen 4' mit
leichtem Spiel darin aufgenommen sind. Mit Hilfe von Feststellknebeln 8' sind die
Einrichtungen 8 an den Geländerpfosten 3 fixierbar und sind die abgewinkelten Enden
der Horizontalstangen 4' in den quer verlaufenden Kastenprofilen einer jeden Ein-
und Feststelleinrichtung 8 fixierbar. Die Ein- und Feststelleinrichtungen 8 gestatten
jedoch Schrägstellungen der unteren Geländerstangen 4', beispielsweise von vorne nach
hinten in Bandbewegungsrichtung, sowie von der Parallelstellung zueinander abweichende
Einstellungen, wie beispielsweise in Gestalt eines sich von vorn nach hinten öffnenden
oder schließenden Trichters. D.h. wenigstens eine der beiden unteren Geländerstangen
4' kann aus der vorderen Ein- und Feststelleinrichtung 8 weiter herausgezogen werden
als aus der hinteren, so daß ein sich verbreiternder Durchtritt zwischen den beiden
Geländerstangen 4' erzielt wird. Dadurch, daß auf einer Seite des Geländers die eine
Ein- und Feststelleinrichtung 8 höher bzw. tiefer angeordnet wird als die andere Ein-
und Feststelleinrichtung der gleichen Seite ergibt sich die bereits erwähnte Schrägstellung
einer jeden unteren Geländerstange 4'.
[0011] Es versteht sich, daß die Ein- und Feststelleinrichtung anstelle der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform auch anders ausgebildet und beispielsweise mit Drehgelenken versehen
sein kann. Es ist lediglich wichtig, daß die unteren Geländerstangen 4' sowohl in
senkrechter als auch in waagerechter Richtung unabhängig voneinander ein- und feststellbar
sind, um Personen jeder Größe und Breite hinreichend Sicherheit zu bieten.
[0012] Um den Oberkörper zu stabilisieren, fixieren und zu entlasten,ist wenigstens eine
in allen Richtungen verstellbare Achselstütze 5 mit drehbar gelagerten Achselpolstern
6 vorgesehen. Vorzugsweise sind zwei dieser Achselstützen 5 vorgesehen, je eine zur
linken und eine auf gleicher Höhe zur rechten des Laufbandes. Die Achselstützen sitzen
vorzugsweise auf Geländerpfosten 3, in welchen sie drehbar gelagert sind. Die Achselstützen
besitzen jeweils ein mehrfach gebogenes Verbindungsrohr zwischen dem oberen Ende des
betreffenden Geländerpfostens 3 und dem Achselpolster 6. Dabei ist das Verbindungsrohr
13 so gestaltet, daß in Abhängigkeit von dem Ausmaß des Verschwenkens in Richtung
auf die Laufbandlängsachse ein mehr oder weniger enger . Zwischenraum zwischen den
beiden Achselpolstern 6 vorhanden ist. Es versteht sich, daß die Achselstützen 5 und
die Achselpolster 6 in ihrer gewählten Stellung arretierbar sind, um jedem Patienten
größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Sowohl die Geländerpfosten 3 als auch die
Geländerstangen 4' und die Achselstützen 5 sind somit anthropometisch an den jeweiligen
Patienten anpaßbar.
[0013] Falls der Patient ermüdet, kann ihm ein über das Laufband 1 schwenkbarer Sitz 9 zur
Verfügung gestellt werden. Dieser Sitz 9 ist höhenverstellbar und seitenverstellbar,
so daß er jede beliebige Position einnehmen kann. Außerdem ist er wie auch die Achselpolster
6 drehbar gelagert. Der Sitz 9 kann auf einer sich parallel zum Laufband erstreckenden
Gleitschiene verschieblich und arretierbar angeordnet sein. Eine zur Senkrechten wie
auch zur Waagerechten geneigt verlaufende Stütze 14 verbindet den Sitz 9 mit einem
in der nicht dargestellten Gleitschiene verbundenen senkrechten Stützabschnitt. Infolge
der geneigt verlaufenden Stütze 14 vermag der Sitz sich auf einem Kreis in einer Ebene
parallel zur Laufbandoberfläche zu bewegen. Wie bereits gesagt, ist der Sitz 9 höhenverstellbar,
drehbar und in jeder gewünschten Stellung fixierbar. Der Sitz 9 kann sich jedoch auch
auf den Geländerstangen 4 oder 4' abstützen.
[0014] Um rollstuhlgebundenen Patienten das Benutzen der Laufbandvorrichtung zu gestatten,
kann an der Eingangsseite der Vorrichtung, d.h. der in der Figur rechten Seite, eine
Schrägrampe 10 vorgesehen sein, sofern die Laufbandvorrichtung nicht so weit in den
Fußboden eingelassen ist, daß sich die Oberfläche des Laufbandes im wesentlichen niveaugleich
mit dem übrigen Fußboden erstreckt.
[0015] Um zu verhindern, daß ein Patient trotz aller bereits genannten Sicherungsmaßnahmen
stürzt und auf den Rücken fällt, kann am Geländer 3, 4 oder, wie in der Zeichnung
dargestellt, an den beiden Achselstützen 5 ein flexible Gurt 12 vorgesehen sein. Dieser
kann als Ges ßgurt oder Rückengurt oder als Kombination derartiger Gurte ausgebildet
sein und gestattet außerdem eine gewisse Entlastung der oberen Körperpartien.
[0016] In Überkopfhöhe über dem Laufband kann eine sich auf dem Geräterahmen 2 oder auf
dem Geländer 3,4,4' abstützende Suspension- und Extensionseinrichtung 15 für den Patienten
vorgesehen sein, welche mit einem Hängesystem 16 versehen ist. Dieses Hängesystem
weist Tragseile auf, die unabhängig voneinander längsverstellbar sind. Diese Suspensionseinrichtung
ist im Stande, das Gewicht des Patienten aufzunehmen, so daß dessen Bewegungsapparat
nicht vom Eigengewicht des Körpers belastet ist. Die Tragseile des Hängesystems 16
können mit Flaschenzügen oder anderen Hebeeinrichtungen verbunden sein. Damit entsteht
auch eine Extensionswirkung der unteren Extremitäten bei genügender Entlastung durch
die Einrichtung 15.
[0017] Im Geräterahmen 2 können nicht dargestellte Einrichtungen zur Höhenverstellung des
einen oder anderen Laufbandendes vorgesehen sein. Eine solche Verstelleinrichtung
gestattet ein Neigen der Laufbandoberfläche, so daß der Patient das Bewältigen von
Gefällen bzw. von Anstiegen einüben kann. Bekanntlich entlasten Gefälle außerdem operierte,
entzündliche oder versteifte Achilles-Sehnen. Auf dem Rahmen können in Längsrichtung
der Gehrichtung beintrennende Schrittführer über der Lauffläche angeordnet sind, um
ein Kreuzen der Beine beispielsweise bei Prothesenanpassungen zu verhindern. Zum Ausgleich
ungleich langer Beine kann die Lauffläche in der Längsrichtung in unterschiedliche
Niveaus unterteilt werden.
[0018] Die Bandgeschwindigkeit und die Höheneinstellung des Bandes ist nach einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung automatisch mit Hilfe eines Pulsmessers regulierbar.
Der Puls des Patienten kann dabei gemessen und mit einem vorgegebenen Pulsgrenzbereich,
wie einer maximalen Pulszahl oder einer minimalen Pulszahl, verglichen werden. Nähert
sich der gemessene Puls des Patienten dem vorgegebenen Grenzwert an, so werden Bandgeschwindigkeit
und/oder Bandneigung entsprechend automatisch verstellt, um den Patienten vor Überbeanspruchung
zu schützen.
1. Laufbandvorrichtung für Therapie und Rehabilitation von Gehbehinderten mit einem
um vordere und hintere Umlenkrollen geführten, antreibbaren endlosen Umlaufband und
einem aus senkrechten Pfosten und mit diesen verbundenen, im wesentlichen horizontalen
Stangen bestehenden Geländer, welches sich auf dem Geräterahmen abstützt, dadurch
gekennzeichnet , daß die Geländerpfosten (3) und die Geländerstangen (4) in senkrechter
Richtung verstellbar sind und daß wenigstens eine in allen Richtungen verstellbare
Achselstütze (5) mit drehbar gelagerten Achselpolstern (6) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Geländerstangen (4')
in senkrechter und waagerechter Richtung allseitig verstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Geländerpfosten
(3) in Richtung auf das Laufband (1) seitenverstellbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß obere
Geländerstangen (4) und untere Geländerstangen (4') vorgesehen sind, wobei die unteren
Geländerstangen mit Hilfe von an Geländerpfosten (3) gehaltenen Ein- und Feststellein-.
richtungen (8,8') in senkrechter und waagerechter Richtung unabhängig voneinander
ein- und feststellbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein-
und Feststelleinrichtung (8,8') Schrägstellungen der unteren Geländerstangen (4')
bezüglich auf die Senkrechte und auf die Waagerechte gestatten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Ein- und Feststelleinrichtungeu
(8,8') aus kreuzweise miteinander verbundenen Kastenprofilen bestehen und daß die
Geländerpfosten (3) sowie wenigstens die unteren Geländerstangen (4') aus Rundmaterial
bestehen, dessen Durchmesser so gewählt ist, daß es in den Kastenprofilen aufnehmbar
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß jede
untere Geländerstange 4' aus einem sich parallel zur Laufbandachse erstreckenden Abschnitt
und zwei abgewinkelten Endabschnitten besteht, wobei letztere in der Ein-und Feststelleinrichtung
(8,8') aufnehmbar sind.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet
, daß an jeder Laufbandseite wenigstens eine ortsfeste obere Geländestange (4) und
wenigstens eine bewegliche untere Geländerstange (4') vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die
Achselstützen (5) auf dem Geräterahmen (2) abgestützt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Achselstützen (5) jeweils auf einem Geländerpfosten (3) abstützen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurcl gekennzeichnet , daß die
Achselstützen (5) entlang der Geländerstangen (4,4') verschieblich ge- ; halten sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurc gekennzeichnet , daß die
Achselpolster (6) auf den Geländerstangen (4,4') verschieblich befestigt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß zu
beiden Seit des Laufbandes (1) Abschnitte des Geräterahmens (2) als Trittflächen für
wenigstens einen Fuß des Benutzers auf gebildet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet , daß ein
in allen Richtungen ein- und feststellbarer sowie drehbarer Set(9) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß der Sitz (9) in Längsrichtung
des Bandes verschieblich am Rahmen (2) befestigt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß der Sitz (9) auf einer
Geländerstange (4,4') verschieblich befestigt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet , daß eine
mit dem Einstiegsende des Laufbandes (1) verbundene Schrägrampe (10) vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens an den oberen Geländerstangen (4) einwärts gekrümmte Bogenansätze (11)
vorgesehen sind.
19. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet
, daß oberhalb des Laufbandes (1) eine am Rahmen (2) befestigte Einrichtung vorgesehen
ist, die sich parallel zur Laufbandlängsachse erstreckt, um ein Überkreuzen der Beine
des Benutzers zu verhindern.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis19, dadurch gekennzeichnet, daß am Geländer
(3, 4,4') oder an den Achselstützen (5) ein flexibler Haltegurt (12) angeordnet ist.
21. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet
, daß eine sich auf dem Geräterahmen (2) oder auf dem Geländer (3, 4,4') abstützende
Suspensionseinrichtung (15) für den Patienten vorgesehen ist, die ein den Patienten
tragendes Hängesystem (16) aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet , daß die Ortslage der Suspensionseinrichtung
(15) längs der Geländerstangen (4,4') veränderbar ist und daß die Tragseile des Hängesystems
(16) dieserEinrichtung unabhängig voneinander längenverstellbar sind.
23. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet
, daß wenigstens ein Ende des Laufbandes (1) höhenverstellbar gelagert ist.
24. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet
, daß Neigung und/oder Geschwindigkeit des Laufbandes (1) mit Hilfe einer Pulsmeßeinrichtung
automatisch in Abhängigkeit von vorgegebenen Pulsgrenzfrequenzen regulierbar sind.