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EP 0 002 233 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.1981 Patentblatt 1981/01 |
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Anmeldetag: 23.11.1978 |
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Kurzwellen-Drehantennen-Stand
Rotatable short-wave antenna support
Support d'antenne tournante pour ondes courtes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH FR GB NL SE |
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Priorität: |
24.11.1977 DE 2752387
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.06.1979 Patentblatt 1979/12 |
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Anmelder: BROWN, BOVERI & CIE
Aktiengesellschaft Mannheim |
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D-6800 Mannheim Käfertal (DE) |
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Erfinder: |
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- Öniz, Akkor
D-6805 Heddesheim (DE)
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Vertreter: Kempe, Wolfgang, Dr. et al |
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c/o BROWN, BOVERI & CIE AG
ZPT
Postfach 351 D-6800 Mannheim 31 D-6800 Mannheim 31 (DE) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kurzwellen-Drehantennen-Stand mit einem vertikal
angeordneten Rahmen, zwischen dem flächenhaft ein für alle Antennen gemeinsamer Gitter-Reflektor
und beidseitig in Ebenen parallel dazu Vorhangantennen aufgespannt sind, wobei der
Rahmen um seine Vertikalachse drehbar ist und die Einspeisung von der Mitte aus erfolgt.
[0002] Solche Kurzwellen-Drehantennenstände sind für Kurzwellen-Rundfunkstationen mit Sender
grosser Leistung geeignet, die eine Rundfunk-Versorgung aller Gebiete der Erde in
mittleren und grossen Entfernungen von der Sendestation mit grossen Feldstärken zur
Aufgabe haben.
[0003] Aus dem Telefunken-Informationsblatt IB 778 «Drehstand-Breitband-Flatdipol-Vorhangantennen
für Kurzwellensender» ist bereits eine solche drehbare Kurzwellenantenne bekannt.
Die hierin beschriebene Drehstandantenne besteht im wesentlichen aus drehbaren Breitband-Dipolwänden
mit grossem Gewinn, die Abstrahlrichtungen besitzen, welche für die Versorgung optimal
ausgelegt sind. Für mittlere und grosse Entfernungen (grösser als 2000 km) sind Dipolwände
des Typs HR 4/4 vorgesehen, die aus vier Zeilen bestehen, von denen jede zwei Ganzwellendipole
(entsprechend vier Halbwellendipolen) enthält. Zwei dieser Breitband-Dipolwände für
verschiedene Frequenzbereiche werden auf beiden Seiten eines gemeinsamen Gitter-Reflektors
angeordnet. Diese Antennenanordnung wird zwischen zwei Türmen aufgehängt, die auf
den Enden einer horizontalen Brücke stehen. Die Brücke ist drehbar auf einem Schienenkranz
gelagert. Die Abmessung der Türme und der Brücke richtet sich nach der Grösse der
Dipolwände, die wiederum vom Frequenzbereich der Antennen abhängen.
[0004] Für die Antennen dieser Bauart wird viel Platz benötigt, da sie auf Schienenkränzen
gelagert sind und damit der gesamte Platz unterhalb der Brücke für die Drehung der
Antennen benötigt wird. Die Einstellung der Antennen ist bei dieser Anordnung auch
nicht so schnell und exakt durchführbar, wie es nötig wäre. Diese Einrichtungen sind
durchweg mit Endanschlägen versehen, aufgrund derer die Antennen von bestimmten Stellungen
aus nicht weiter gedreht werden können. Um die Antennen in eine neue Position zu bringen,
müssen sie deshalb aus den oben genannten Gründen um ein sehr grosses Stück zurückgedreht
werden, während beim Nichtvorhandensein der Endanschläge die neue Position durch ein
kurzes Weiterdrehen der Antenne zu erreichen wäre.
[0005] Die zur Lagerung der Brücke benutzten Schienenkränze werden im Winter durch Schnee
ständig blockiert, so dass eine Wartung dieser Schienenkränze unumgänglich ist, falls
ein kontinuierlicher Betrieb der Antenne gewährleistet werden soll.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kurzwellen-Drehantennen-Stand zu
schaffen, dessen Aufbau ein Minimum an Fläche und Wartung benötigt und der ein Maximum
an baulicher Stabilität und technischer Einsatzfähigkeit bietet.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass ein um eine Achse drehbarer und
ausschliesslich zentral gelagerter Mittelmast vorgesehen ist, der oben und unten mit
Auslegern versehen ist, zwischen denen mehrere Reflektoren und Antennen aufgespannt
sind.
[0008] Der oben beschriebene Kurzwellen-Drehantennen-Stand kann über eine Fernbedienung
in jede beliebige Azimutrichtung mit einer Genauigkeit von ±1 geschwenkt werden. Da
keine mechanischen Endanschläge den Drehbereich begrenzen, kann die Antenne auf dem
jeweils kürzesten Weg auf das neue Zielgebiet ausgerichtet werden. Im ungünstigsten
Fall wird dafür eine Zeit von 3 Minuten benötigt. Für das Antennensystem wird eine
Grundfläche von ca. maximal 15x15 Metern benötigt. Das übrige Gelände unterhalb der
Antenne ist frei begeh- und befahrbar. Der steuerungs- und signalverarbeitende Teil
des Elektroantriebes ist mit Elektronikgeräten aufgebaut. Die gewünschte Azimutrichtung
wird digital vorgewählt und angezeigt. Die gewünschte Antenne kann ebenfalls vorgewählt
werden. Die gewählten Befehle werden elektronisch gespeichert und nach Betätigung
der Freigabetaste automatisch ausgeführt, wobei durch einen elektronischen Vergleich
zwischen Ist- und Sollwert die dem kürzesten Weg entsprechende Drehrichtung gewählt
wird. Auch die Beschleunigung und Verzögerung beim Richtungswechsel erfolgt in diesem
Fall automatisch. Ein Umschalter auf Handbetrieb ermöglicht das direkte Ansteuern
der Antriebsmotoren in beide Drehrichtungen und in zwei verschiedenen Geschwindigkeiten.
Alle wichtigen Betriebszustände werden angezeigt.
[0009] Der drehbare Mittelmast ist aus zwei Bauelementen zusammengesetzt.
[0010] Zum einen weist er einen Turm auf, der am oberen Ende und in einer vorgebbaren Mindesthöhe
über dem Boden mit je einem symmetrisch zur Turmachse angeordneten Lager mit Führung
versehen ist. Auf diesen Lagern sind die Dreh- bzw. Zahnkränze und Rollenlager eines
Drehschaftes angeordnet. Die Drehzahnkränze bzw. Rollenlager sind starr mit dem Drehschaft
verbunden. Der Drehschaft ist so auf den Turm aufgesetzt, dass er diesen bis zum unteren
Lager hin in einem vorgebbaren Abstand hüllenartig umgibt. Der Drehschaft weist mindestens
an zwei gegenüberliegenden Seiten am oberen und unteren Ende mindestens zwei senkrecht
untereinander angeordnete Ausleger auf, welche über Stahlseile am Drehschaft und untereinander
verspannt sind.
[0011] Des weiteren sind Verriegelungsvorrichtungen zur Arretierung des Drehschaftes in
den eingestellten Positionen vorgesehen. Der Antrieb des Drehschaftes erfolgt mittels
zwei in ihrer Drehzahl synchronen Elektromotoren, die ihre Leistung über ein Ritzel
an mindestens einen mit dem Drehschaft starr verbundenen Drehzahnkranz abgeben. Vorteilhafterweise
sind die Elektromotoren am Kopf des feststehenden Stahlgitterturms innerhalb einer
Kabine installiert. Zwischen den oberen und unteren Auslegern sind die Netz-Reflektoren
aufgespannt. Beidseitig davon, in Ebenen parallel dazu können Antennenstrahler verschiedener
Typen und Frequenzbereiche an Traversen der Ausleger aufgespannt werden.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den Kurzwellen-Drehantennen-Stand mit Netz-Reflektoren und Antennenstrahlern,
Fig. 2 den zweiteiligen Mittelmast mit Auslegern,
Fig. 3 den als Achse dienenden Turm,
Fig. 4 den als Gitterkonstruktion ausgebildeten Drehschaft mit Auslegern und Verspannungen
und
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Kurzwellen-Drehantennen-Stand nach Linie A - A
in Fig. 1.
[0013] Der in Figur 1 gezeigte Kurzwellen-Drehantennen-Stand ist im wesentlichen aus einem
Mittelmast 2, der aus einem festen Turm 3 und einem als Gitterkonstruktion ausgebildeten
Drehschaft4 zusammengesetzt ist, und Auslegern aufgebaut. In Figur 3 ist der die Achse
des zweiteiligen Mittelmastes 2 bildende Turm 3 im Detail dargestellt. Es handelt
sich hier um eine Gitterkonstruktion im herkömmlichen Sinn. Der gesamte Turm 3 steht
auf drei oder mehreren Eckstielen 6, deren unterer Teil im Erdreich verankert ist.
In einer vorgebbaren Höhe, die in diesem Beispiel etwa 15 Meter über dem Erdboden
beträgt, ist der Turm 3 mit einem ersten Lager mit einer Führung 7a versehen. Am oberen
Ende des Turmes 3 ist ein zweites Lager mit einer Führung 7b vorgesehen. In Figur4
ist der bewegliche Teil des Mittelmastes2, der sogenannte Drehschaft4, dargestellt.
Dieser Drehschaft4 ist ebenfalls als Gitterkonstruktion ausgebildet. An seinem unteren
Ende und in einer Höhe, die dem Abstand der beiden Lager des Turmes 3 entspricht,
ist jeweils ein Drehkranz bzw. Zahnkranz oder ein Rollenlager 8a, 8b innerhalb des
Drehschaftes 4 symmetrisch zu dessen Längsachse angeordnet und starr mit dem Drehschaft
4 verbunden. In vorteilhafter Weise wird im unteren Bereich des Drehschaftes ein Drehkranz
und im oberen ein Rollenlager angeordnet. An zwei gegenüberliegenden Seiten sind aussen
am Drehschaft4 die Ausleger 5 angeordnet. Es handelt sich hierbei auf beiden Seiten
um jeweils zwei Ausleger 5, die in vorgebbarem Abstand senkrecht untereinander angeordnet
sind. Die Ausleger sind vorzugsweise auch als Stahlgitterkonstruktionen ausgebildet.
Vorzugsweise werden zwei Ausleger jeweils am unteren Ende des Drehschaftes4 befestigt,
während die anderen beiden etwas unterhalb der Spitze des Drehschaftes 4 angeordnet
sind.
[0014] Die Ausleger 5 sind so an dem Drehschaft 4 befestigt, dass sie untereinander und
zum Boden parallel verlaufen. Zur zusätzlichen Halterung sind die oberen Ausleger
über mehrere Stahlseile 13a mit der Spitze des Drehschaftes 4 verbunden. Über ebenfalls
mindestens zwei Stahlseile 13 sind die beiden auf einer Seite des Drehschaftes4 senkrecht
untereinander angeordneten Ausleger5 miteinander verspannt. Der Abstand zwischen den
senkrecht untereinander angeordneten Auslegern und die Höhe des Drehschaftes 4 richten
sich nach der Grösse der zwischen den Auslegern aufgespannten Netz-Reflektoren und
des Antennenstrahlers 10. Die Länge der Ausleger richtet sich ebenfalls nach deren
Grösse.
[0015] Der in Figur4 gezeigte Drehschaft4 wird mit dem Drehkranz bzw. Zahnkranz 8a und mit
dem Drehkranz bzw. Rollenlager 8b, mit denen er starr verbunden ist, auf die mit je
einer Führung versehenen Lager 7a und 7b des als Achse dienenden Turmes 3 aufgesetzt.
Der Drehschaft4 ist im Bereich zwischen dem Drehkranz 8a und dem Drehkranz bzw. Rollenlager
8b in seiner inneren Abmessung so ausgebildet, dass er den Turm im Abstand hüllenartig
umgibt, so dass er um diesen gedreht werden kann. Der Antriebsmechanismus für den
Drehschaft 4 befindet sich bei dieser Ausführungsform in einer Kabine 12 am oberen
Ende des Turmes 3. Der Antrieb des Drehkranzes 8a erfolgt mit zwei in ihrer Drehzahl
synchronisierten Elektromotoren, die in der Kabine 12 untergebracht sind. Jeder der
Elektromotoren gibt seine Leistung über ein Ritzel (hier nicht dargestellt) an den
Drehkranz 8a ab. Zur Arretierung des Drehzahnkranzes 8a oder 8b, bzw. des Rollenkranzes
8b, falls ein solcher an Stelle eines Drehkranzes 8b eingebaut ist, in der gewählten
Position, sind elektrohydraulisch betätigte Verriegelungsvorrichtungen (hier nicht
dargestellt) vorgesehen, die in die Verzahnung des Drehkranzes 8a oder 8b, bzw. in
das Rollenlager 8b eingeschoben werden und das Drehsystem damit mechanisch fixieren.
[0016] Zwischen den Auslegern 5 ist für jeden Antennenstrahler 10 ein Reflektor aufgespannt.
Für deren Halterung ist mindestens zwischen den freien Enden, jeweils zweier senkrecht
untereinander angeordneten Ausleger5 ein Seil gespannt. Sinnvollerweise werden zwischen
den obengenannten Auslegern weitere Seile zum Tragen der Reflektoren 9 vertikal gespannt.
[0017] Zur Halterung der Antennenstrahler 10 sind alle Ausleger 5 mit Traversen 18 versehen,
die beidseitig nach aussen gerichtet sind. Die Antennenstrahler 10 sind jeweils in
einer Ebene parallel zu ihren Reflektoren zwischen den Traversen 18 der Ausleger5
einer jeden Seite aufgespannt. Die Antennenstrahler 10 werden von Seilen oder glasfaserverstärkten
Kunststoffstäben getragen, die an den Traversen befestigt sind.
[0018] Wie bereits oben erwähnt, werden die Abmessungen der Ausleger 5 so gewählt, dass
je nach Wunsch Vorhangantennen verschiedener Typen und Frequenzbereiche bis zur Grösse
einer Antenne HR 4/4/0.5 für 6/7/9/11 MHz eingebaut werden können. Die Typenbezeichnung
HR 4/4/0.5 bedeutet, dass die betreffende Dipolwand aus vier horizontalen Zeilen mit
je zwei Ganzwellendipolen (entsprechend vier Halbwellendipolen) besteht. Der Buchstabe
«R» weist auf den Gitter-Reflektor hin. Die Standardausführung dieser Kurzwellen-Drehantenne
ist bestückt mit einer Antenne HR 4/4/0.5 für 6/7/9/11 MHz und mit einer Antenne HR
4/4/1 für 15/17/21/16 MHz.
[0019] Die erfindungsgemässe Kurzwellen-Drehantenne hat einen symmetrischen 300 Ohm-Eingang
15, der in einer Höhe von 3,60 m über dem Boden ins Zentrum des festen Turms 3 geführt
ist. Von dort führt eine vertikale symmetrische Speiseleitung 16 zu den Kontakten
eines Antennen-Wahlschalters (nicht dargestellt) in der Kabine 12 am oberen Ende des
Stahlgitterturmes 3.
1. Kurzwellendrehantennenstand mit einem vertikal angeordneten Rahmen, zwischen dem
flächenhaft ein für alle Antennen gemeinsamer Gitter-Reflektor (9) und beidseitig
in einer Ebene parallel dazu Vorhangantennen (10) aufgespannt sind, wobei der Rahmen
um seine vertikale Achse drehbar ist und die Einspeisung der Sende-Enegie von der
Mitte aus erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass ein um eine Achse (3) drehbarer und
ausschliesslich zentral gelagerter Mittelmast (2) vorgesehen ist, der oben und unten
mit Auslegern (5) versehen ist, zwischen denen mehrere Reflektoren (9) und Antennen
(10) aufgespannt sind.
2. Kurzwellendrehantennenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Achse
ein Turm (3) dient, der am oberen Ende und in einer vorgebbaren Mindesthöhe über dem
Boden mit jeweils einem symmetrisch zu der Turmachse angeordneten, eine Führung aufweisenden
Lager (7a, 7b) versehen ist, dass die Antriebseinrichtung des Turms (3) mindestens
mit dem Drehkranz (8a) des Drehschaftes (4) in Eingriff steht, und dass der Drehschaft
(4) den Turm (3) bis zum unteren Lager (7a) hüllenartig umgibt.
3. Kurzwellendrehantennenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der Drehschaft (4) auf mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten mit mindestens zwei
senkrecht untereinander angeordneten Auslegern (5) versehen ist, die über Stahlseile
(13) am Drehschaft (4) und untereinander verspannt sind.
4. Kurzwellendrehantennenstand nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass elektrohydraulisch betriebene Verriegelungsvorrichtungen
zur Arretierung des Drehkranzes (8a, 8b) in der eingestellten Position vorgesehen
sind.
5. Kurzwellendrehantennenstand nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche
1 bis 4, gekennzeichnet durch zwei in der Drehzahl synchrone Elektromotoren als Antriebseinrichtungen,
die ihre Leistung über Ritzel an den Drehkranz 8a, 8b) abgeben.
1. Pylône d'antenne orientable pour ondes courtes, comprenant un châssis disposé verticalement
et entre les deux côtés duquel sont fixés un réflecteur en treillis (9) en forme de
nappe et commun à toutes les antennes ainsi que, des deux côtés de ce dernier, des
antennes en rideau (10) qui sont parallèles et dans un plan, le châssis étant rotatif
autour de son axe vertical et l'alimentation en énergie d'émission s'effectuant par
le milieu, pylône caractérisé en ce qu'il comprend un mât central (2) rotatif autour
d'un axe (3) et monté exclusivement au centre, ce mât étant muni à la partie supérieure
et à la partie inférieure de flèches (5) entre lesquelles sont fixés plusieurs réflecteurs
(9) et antennes (10).
2. Pylône d'antenne orientable pour ondes courtes selon la revendication 1, caractérisé
en ce que l'axe consiste en une tour (3) qui est équipée, à l'extrémité supérieure
et à une hauteur minimale prédéterminée au-dessus du sol, de supports (7a, 7b) comportant
un guide et dont chacun est disposé symétriquement par rapport à l'axe de la tour,
le dispositif de commande de la tour (3) est en prise au moins avec le couronne orientable
(8a) du fût rotatif (4) et le fût rotatif (4) entoure la tour (3) jusqu'au support
inférieur (7a) en formant une enveloppe.
3. Pylône d'antenne orientable pour ondes courtes selon l'une des revendications 1
et 2, caractérisé en ce que le fût rotatif (4) est équipé au moins sur deux côtés
opposés d'au moins deux flèches (5) disposées verticalement l'une sous l'autre et
fixées par des câbles d'acier (13) au fût rotatif (4) et l'une à l'autre.
4. Pylône d'antenne orientable pour ondes courtes selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce qu'il comprend des dispositifs de blocage à commande électro-
hydraulique destinés à immobiliser la couronne orientable (8a, 8b) à la position réglée.
5. Pylône d'antenne orientable pour ondes courtes selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce qu'il comprend deux moteurs électriques dont les vitesses
sont synchronisées et qui constituent les dispositifs de commande qui transmettent
leur énergie aux couronnes orientables (8a, 8b) par l'intermédiaire de pignons.
1. A shourt-wave rotating antenna stand with a vertically disposed frame, between
which there are clamped in the manner of a surface a grid- type reflector (9) common
to all antennae and, on both sides in one plane parallel thereto, curtain antennae
(10), the frame being rotatable about its vertical axis and the transmission energy
being supplied from the middle, characterised in that a central mast (2) is provided
which is rotatable about an axis (3), mounted exclusively centrally and provided at
the top and bottom with brackets (5), between which several reflectors (9) and antennae
(10) are clamped.
2. A short-wave rotating antenna stand according to claim 1, characterised in that
a tower (3) serves as an axis, which tower is provided at its top end and at a predeterminable
minimum height above the base with a bearing (7a, 7b) disposed symmetrically to the
tower axis and having a guide in each case, in that the driving device of the tower
(3) is engaged at least with the rotating rim (8a) of the rotating shaft (4), and
in that the rotating shaft (4) encloses the tower (3) in the manner of cover as far
as the lower bearing (7a).
3. A short-wave rotating antenna stand according to claim 1 or 2, characterised in
that the rotating shaft (4) is provided on at least two opposing sides with at least
two opposing sides with at least two brackets (5) which are disposed perpendicularly
with respect to each other and which are mutually tensioned via steel cables (13)
on the rotating shaft (4).
4. A short-wave rotating antenna stand according to at least one of the preceding
claims 1 to 3, characterised in that electro-hydraulically driven locking devices
for stopping the rotating rim (8a, 8b) in the set position are provided.
5. A short-wave rotating antenna stand according to at least one of the preceding
claims 1 to 4, characeterised in that two electric motors whose speeds are synchronous
serve as driving devices which transfer their power to the rotating rim (8a, 8b) via
pinions.