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(11) |
EP 0 003 291 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.01.1982 Patentblatt 1982/03 |
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Anmeldetag: 11.01.1979 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B24C 3/16 |
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Vorrichtung zur Strahlreinigung der Wandflächen von Rohren
Blast cleaning apparatus for tube surfaces
Dispositif pour le nettoyage au jet abrasif de parois de tubes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
20.01.1978 DE 2802313
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.1979 Patentblatt 1979/16 |
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Anmelder: Wheelabrator-Berger Maschinenfabriken
GmbH & Co. KG. |
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D-5060 Bergisch-Gladbach 2 (DE) |
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Erfinder: |
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- Cardinal, Joachim
D-5060 Bergisch Gladbach 2 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hemmerich, Friedrich Werner et al |
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Patentanwälte,
Promenade 53a 7270 Davos-Platz 7270 Davos-Platz (CH) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Strahlreinigung der Wandflächen von mittels
Fördereinrichtungen herangebrachter, nacheinander auf ein Reibdrehlager aufgelegter
Rohre mit vor beiden Mündungen der Rohre angeordneten Strahleinrichtungen mit auf
den Innenraum der Rohre gerichteten Leitrohren, deren Mündungsabstand von den Mündungen
der Rohre veränderbar ist, und mit einer Abhebe-und Weiterfördereinrichtung für die
fertiggestrahlten Rohre.
[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DT-OS 2 533 952) sind die Strahleinrichtungen
in verfahrbaren, eine Aufnahmeöffnung und Abdichtelemente für die Rohrender der Rohre
aufweisenden Gehäusen angeordnet. Zur Anpassung der Vorrichtung an die jeweils zu
bearbeitende Rohrlänge können diese Gehäuse in Richtung der Rohrlenkachse verfahren
werden und die Anpassung der Vorrichtung an den Durchmesser der Rohre wurde durch
Veränderung des Abstandes der Austrittsöffnung der Leitrohre der Strahleinrichtungen
und gegebenenfalls durch Änderung der Neigung der Mittenachse des Leitrohres zur Mittenachse
des zu reinigenden Rohres bewirkt. Die Verfahrbarkeit de die Strahleinrichtungen aufnehmenden
Gehäuse bringt den Nachteil mit, sich, daß sowohl die Zufuhr als auch die Abführeinrichtungen
für das Strahlmittel so ausgebildet werden müssen, daß insbesondere der Zufuhrstrom
des Strahlmittels den .Standortveränderungen der Strahleinrichtung Rechnung trägt;
dafür sind aufwendige Einrichtungen nötig. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß
die Rohre, die in der Regel von der Seitte her in die Reinigungsposition auf Drehantriebsrollenpaare
aufgelegt werden müssen, jedesmal das Auseinanderfahren der die Strahleinrichtungen
aufnehmenden Gehäus notwendig machen und nachdem die Rohre in Bearbeitungslage gebracht
worden sind, die entsprechende Rückbewegung der Gehäuse in die Arbeitsposition erfordern.
Der gleiche Vorgang muß beim Abnehmen des fertig gestrahlten Rohres von den Drehantriebsrollenpaaren
wiederholt werden. Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der Notwendigkeit, den maximalen
Abstand der Drehantriebsrollenpaare parallel zur Achsrichtung des aufzulegenden Rohres
auf die kleinste vorkommende Rohrlänge abzustimmen, so daß die grösseren Rohrlängen
seitlich weit über die Auflager hinauskragen müssen. Ein weiteres, bisher praktisch
nicht gelöstes Problem besteht in der Notwendigkeit, die in die Gehäuse hineinragenden
beiden Endabschnitte des Rohres an ihrem Außenumfang zuverlässig gegen die Gehäusewände
abzudichten, weil solche Dichtungen sich den unterschiedlichen Rohrdurchmessern anpassen
müssen und mit ihren Dichtelementen auf der rotierenden Außenwand des Rohres aufliegen.
Schließlich erlaubt die bekannte Ausbildungs form nicht das gleichzeitige Bestrahlen
der Rohraußenwände, weil sich die Rohrenden in den Gehäusen befinden.
[0003] Eine weitere bekannte Vorrichtung zur Strahlreinigung (US-PS 2692 458) weist Reibdrehlager
und Auffang- sowie Abfüreinrichtungen für das Strahlmittel auf, die in einer geschlossenen
Strahlkammer angeordnet sind. Die mittels Fördereinrichtungen herangebrachten Rohre
werden nacheiander auf die Reibdrehlager aufgelegt und von zwei Düsen mit dem Strahlmittel
beaufschlagt. Beide Düsen sind auf je einem, parallel zur Mittenachse des zu bestrahlenden
Rohres verschiebbaren Trägern angeordnet. Die eine Düse kann dabei oberhalb des Rohres
verschoben und die andere in das Rohrinnere hinein- und herausgefahren werden. Zusätzlich
ist eine Abhebe- und Weiterfördereinrichtung für die fertig bestrahlten Rohre vorgesehen.
Die Vorrichtung eignet sich nur für verhältnismäßig kurze Rohre, da der Träger, der
in das Rohrinnere einzuführenden Düse frei kragend ausgebildet sein muß und schon
bei kurzen Kraglängen infolge des durch das austretende Strahlmittel bewirkten Rückstoßes,
Durchbiegungen und Flatterbewegungen des Trägers auftreten, die kaum zu beherrschen
sind. Für die Bestrahlung der Innenwände des Rohres läßt sich auch nur das weniger
wirksame und aufwendige Druckluftstrahlverfahren anwenden, da der innerhalb des Rohres
zur Verfügung stehende Raum die Anwendung von Strahlvorrichtungen mit Schleuderrädern
nicht zuläßt. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, das Strahlmittel schon wärend
des Strahlens aus dem Rohrinnern herauszubringen. Außerdem benötigt eine solche Vorrichtung
für die Führung der Träger der Düsen seitlich einen zusätzlichen Raum, der mindestens
der Gesamtbreite der Stahlkammer entspricht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die an erster Stelle genannte Vorrichtung
unter Anwendung von konstruktiven Einzelheiten der an zweiter Stelle genannten Vorrichtung
so zu verbessern, daß ohne in Kaufnahme der Nachteile dieser Vorrichtung die anfangs
aufgeführten Schwiergkeiten und Nachteile vermieden bzw. beseitigt werden. Diese Aufgabe
wird dadurch gelöst, daß die Strahleinrichtungen ortsfest an oder in einer geschlossenen,
die Reibdrehlager für die Rohre und die Auffang- und Abführeinrichtungen für das Strahlmittel
aufnehmenden Strahlkammer angeordnet und die Leitrohre längen- und querschnittsveränderbar
ausgebildet sind. Dabei kann wie die Erfindung weiter vorsieht, eine in Reibdrehlager
oder der Zuführ-Fördereinrichtung angeordnete Vorrichtung zur Längsmit- tenjustierung
des Rohres zwischen beiden Mündungsöffnungen der Leitrohre der Strahleinrichtungen
angeordnet sein und des weiteren eine zwischen den Mündungen der Rohre und den Mündungen
der Leitrohre bewegbare Schildblende. Eine in der Abhebe- oder Weiterfördereinrichtung
für die Rohre angeordnete Kippvorrichtung kann mit einer unter dem tiefer gelegenen
Ende des gekippten Rohres angeordneten Strahlmittelauffangund Abführeinrichtung kombiniert
sein. Die Verlängerungen für die Leitrohre bestehen zweckmässig aus Rohrstücken, die
einzeln oder gemeinsam in und außer Wirklage schwenk-oder schiebbar sind. Der Querschnitt
der Leitrohre oder der Verlängerungsrohrstücke kann sich in Strahlrichtung düsenartig
verkleinern und die Rohrstücke können, auch vorprogrammiebar, in und außer Wirklage
fahrbar sein. Es besteht auch die Möglichkeit zwei oder mehr mit den Leitrohren auf
die gleiche Rohrmündung gerichtete Strahleinrichtungen zu verwenden und diese so anzuordnen,
daß alle Mittenachsen der Leitrohre der Strahleinrichtung außerhalb der Mittenachse
des zu strahlenden Rohres parallel oder geneigt zu dieser verlaufen.
[0005] Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die Vorrichtung in schematischer Darstellung, von der Seite gesehen,
Fig. 2 die Seitenansicht von Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 2 in vergrössertem Maßstab,
Fig. 4 eine Einzelheit in schematischer Darstellung, und
Fig. 5 eine weitere Ausbildungsform der Erfindung, von der Seite gesehen, in schematischer
Darstellung.
[0006] Wie aus den Fig. 1 and 2 zu ersehen, sind die Strahleinrichtungen 1 und 2 in den
Seitenwänden 3a und 3b des Gehäuses 3 angeordnet; die Strahleinrichtungen ragen dabei
mit ihren Leitrohren 1 a - bzw. 2a in das Innere des Gehäuses und die Zufuhreinrichtungen
4 und 5 sind in bekannter Weise außerhalb des Gehäuses 3 fest angeordnet und über
entsprechende Zufuhrkanäle 6 und 7 mit unterhalb des Gehäuses 3 in einer Auffangwanne
3c angeordneten Abförderschnecken 8 und 9 verbunden. Unter der De-cke des Gehäuses
ist eine weitere Strahleinrichtung 12 in einem Gehäuses ist eine weitere Strahleinrichtung
12 in einem Gehäuse 11 auf Rollen 13 über eine Horizontalschiene 10 verfahrbar angeordnet.
Im Gehäuse 11 dieser Strahleinrichtung 12 ist ein nicht dargestellter Zwischenbunker
für des Strahlmittel vorgesehen, der in den beiden Endstellungen der Fahrbewegbarkeit
des Gehäuses über Förderer 14, 15 mit frischem Strahlmittel aufgefüllt werden kann.
Das in unterbrochenen Linien angedeutete zu strahlende Rohr R ist zwischen den Mündungen
der beiden Leitrohre 1 a und 2a der Strahleinrichtungen 1 und 2 angeordnet; es liegt
dabei, wie aus Fig. 2 zu ersehen, auf Reibrollenpaaren 16 auf. Die Zufuhr der Rohre
erfolgt von der Seite her über eine Rollrutsche 17 auf die der Mittenjustierung dienenden
konischen Rollen 18 eines Aufnahmerollgangs oder auch durch eine (nicht dargestellten)
Rollgang, der in oder parallel zur Förderrichtung der Rollen 18 fördert. Das auf den
konischen Rollen 18 liegende Rohr R' gelangt, nachdem es mittenausgerichtet worden
ist, über die in Richtung des eingezeichneten Pfeiles geschwenkte Kipphebelanordnung
19 auf die Rollen 16 des Reibdrehlagers, wird dort zum Zwecke der Bearbeitung in Drehung
versetzt und kann dann durch Schwenken einer der Rollen des Reibdrehlagers ebenfalls
in Richtung des eingezeichneten Pfeiles auf eine Fanghebelanordnung 20 aufgebracht
werden, die das fertige Rohr R" durch Schwenken in Richtung des eingezeichneten Pfeiles
auf die Ablaufrutsche 21 bringt. Die Anordnung kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt,
so getroffen werden, daß das Reibdrehlager aus Rollen 22 und 23 besteht, von denen
die Rollen 22 mit Hilfe eines Hubmotors 24 über eine Schwenklaschenverbindung 25 um
die Drehachse 23a der anderen Rolle geschwenkt werden können, mit der Wikung, daß
das Rohr R über die Rollen 23 auf die Ablaufrutsche 21 gelangt.
[0007] Wie weiter aus Fig. 1 zu ersehen, sind in Bereich der Mündungen der Leitrohre 1a
und 2a der Strahleinrichtungen 1 bzw. 2 hier strichpunktiert dargestellte Schildblenden
26 und 27 vorgesehen, die auf nicht dargestellte Weise vor die Mündungen der Leitrohre
1a, 2a gefahren werden können und so beim Betrieb der einen Strahleinrichtung die
andere vor dem Strahleinfluß der anderen Einrichtung schützen. Die Rohre R können
ferner mit Hilfe einer nicht dargestellten Kippvorrichtung in die strichpunktierte
Lage R"' gekippt werden, um die im Rohrinneren befindlichen Strahlmittelreste zu entfernen
und diese der Auffangwanne 3c zuzuführen.
[0008] Die Längen- und Querschnittsveränderungen der Leitrohre 1 und 2a können, wie aus
Fig. 4 zu ersehen, in der Weise bewirkt werden, daß Leitrohre unterschiedlicher Querschnittsabmaße
29a, 29b, 29c in einem Träger 30 angeordnet werden, der aus einer strichpunktiert
dargestellten Außerbetrieblage um eine Achse 31 vor die Mündung der Leitrohre 1 a
und 2a schwenk- und einjustierbar ist. Die Leitrohrverlängerungen können auch, wie
in Fig. 5 gezeigt, aus einer Anzahl von Rohrstücken 32a, 32b, 32c und 32d bestehen,
die mit gleichem oder sich vergrössern-dem Querschnitt auf Schwenkarmen 33 angeordnet
sind, die um eine parallel zur Mittenachse des Leitrohres 1 a verlaufende Achse 34
schwenkbar sind. Diese Rohrstücke können dabei einzeln oder gemeinsam in und außer
Wrklage geschwenkt werden. Diese Rohre können auch parallel nebeneinander gruppenweise
auf je einem Schwenkarm angeordnet werden. Wie zu ersehen, ist der Durchmesser der
in Strahlrichtung hintereinander angeordneten Rohrstücke 32a, 32b, 32c, 32d jeweils
grösser bemessen als der des vorhergehenden Rohres. Es empfiehlt sich, die Durchmesserabstufungen
mindestans entsprechend der doppelten Wandstärke der verwendeten Rohre zu bemessen.
Der Abstant der Mündungsstirnseiten der aufeinanderfolgenden Rohre soll mindestens
10 mm und mehr betragen. Die Rohrstücke können auch, wie nicht dargestellt, teleskopartig
in- und übereinander schiebbar angeordnet sein.
[0009] Soll sich der Querschnitt der Leitrohre und/ oder der Verlängerungsrohrstücke in
Strahlrichtung düsenartig verkleinern, dann kann, wie in Fig. 5 angedeutet, im Leitrohr
1 oder auch in einem der Varlängerungsstücke 32a bis 32d eine Schwenkklappe 35 vorgesehen
werden, die um eine im Rohr angeordnete Asche 36 schwenk- und mittels eines Ansatzes
35a einstell- und fest legbar ist. Zur Einjustierung der Mittenachse der auf den Rollen
16 des Reibdrehlagers liegenden Rohre R auf die Mitte der Leitrohre 1 bzw. 2 kann
das Reibdrehlager in einem nicht dargestellten heb- und senkbaren Tragrahmen angeordnet
werden.
[0010] Da das Rohr R während des gesamten Strahlvorgangs frei auf en Rollen 16 des Reibdrehlagers
liegend rotiert, kann durch Hin- und Herfahren der Strahleinrichtung 12 über die Rohrlänge
gleichzeitig der Außenumfang des Rohres R gestrahlt werden.
1. Vorrichtung zur Strahlreinigung der Wandflächen von mittels Fördereinrichtungen
17, 18, 19 herangebrachter, nacheinander auf ein Feibdrehlager (16) aufgelegten Rohren
(R) mit vor beiden Mündungen der Robre (R) angeordneten Strahleinrichtungen (1,2)
mit auft den Innenraum der Rohre (R) gerichteten Leitrohren (1a, 2a), deren Mündungsabstand
von den Mündungen der Rohre (R) veränderbar ist und mit einer Abhebe- und Weiterfördereinrichtung
(21-25) für die fertig gestrahlten Rohre (R), dadurch gekennzeichnet, daß die Strahleinrichtungen
(1, 2) ortsfest an oder in einer geschlossenen, die Reibdrehlager (16 für die Rohre
(R) und die Auffang- und Abführeinrichtungen (3c, 8, 9) für das Strahlmittel aufnehmenden
Strahlkammer (3) angeordnet und die Leitrohre (1 a, 2a) längen- und querschnittsveränderbar
ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Reibdrehlager (16) oder
der Zufuhr-Fördereinrichtung (18) angeordnete Vorrichtung zur Längsmittenjustierung
des Rohres (R) zwischen beiden Mündungsöffnungen der Leitrohre (1a, 2a) der Strahleinrichtungen
(1,2).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen den Mündungen der
Rohre (R) und den Mündungen der Leitrohre (1 a, 2a) bewegbare Schildblende (26, 27).
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine in der Abhebe-
oder Weiterfördereinrichtung für die Rohre (R) angeordnete Kippvorrichtung mit unter
dem tiefer gelegenene Ende des gekippten Rohres angeordneter Strahlmittealuffang-
und Abführeinrichtung (8).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlangerungen für
die Leitrohre (1a, 2a) aus Rohrstücken (29, 32) bestehen, die einzeln oder gemeinsam
in und außber Wirklage schwenk- oder schiebbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (32) auf
Schwenkarmen (33) angeordnet sind, die mit zur Achse des Leitrohres parallel verlaufenden
Schwenkachsen (34) hintereinander angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke (32a-32d)
unterschiedlicher Durchmesser parallel nebeneinander auf je einem Schwenkarm (33)
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige
Durchmesser der in Strahlrichtung hintereinander angeordneten Rohrstücke (32a-32d)
grösser bemessen ist, als der des vorhergehenden Rohrstückes.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesserabstufungen
mindestens der doppelten Wandstärke der Rohrstücke (32a-32d) entsprechen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand der Mündungsstirnseiten der aufeinanderfolgenden Rohrstücke (32a-32d) mindestens
10 mm begrägt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke teleskopartig
in- und übereinanderschiebbar angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 5 bis 10, gekennzeichnet durch Leitrohre
(1a, 2a) oder Verlängerungsrohrstücke (29, 32), deren Querschnitt sich in Strahlrichtung
düsenartig verkleirert.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch im Rohr (1a, 2a, 29, 32) angeordnete,
die Querschnitts-verkleinerung bewirkende Schwenkklappen (35).
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rohrstücke (29, 32) vorprogrammierbar in und außer Wirklage fahrbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch zwei oder
mehr mit den Leitrohren auf die gleiche Rohrmündung gerichtete Strahleinrichtungen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß alle Mittenachsen der
Leitrohre der Strahleinrichtungen außerhalb der Mittenachse des zu strahlenden Rohres
parallel oder geneigt zu dieser verlaufen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibdrehlager (16,
22, 23) in einem heb- und senkbaren Tragrahmen angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine innerhalb der
Strahlkammer (3) oberhalb des auf dem Reibdrehlager (16, 22, 23) liegenden Rohres
ortsfeste oder parallel zur Längsachse des Rohres (R) verfahbare Strahleinrichtung
(12).
1. An apparatus for the blast-cleaning of the wall surfaces of pipes (R) brought by
means of conveyor devices (17, 18, 19) and placed in succession on a frictional rotary
bearing (16) with blasting devices (1, 2) arranged in front of the two orifices of
the pipes (R) with guide tubes (1a, 2a) which are directed toward the interior of
the pipes (R) and of which the orifices are at an adjustable distance from the orifices
of the pipes (R) and with a lifting and onward conveying device (21 to 25) for the
already blasted pipes (R), characterised in that the blasting devices (1, 2) are arranged
rigidly on or in a closed blasting chamber (3) accommodating the frictional rotary
bearings (16) for the pipes (R) and the collecting and discharge devices (3c, 8, 9)
for the blasting medium, and the guide tubes (1a, 2a) are designed so as to be adjustable
in length and cross-section.
2. An apparatus according to claim 1, characterised by an apparatus arranged in the
frictional rotary bearing (16) or the supply conveying device (18) for adjusting the
longitudinal centre of the pipe (R) between the two openings of the guide tubes (1
a, 2a) of the blasting devices (1, 2).
3. An apparatus according to claim 1, characterised by a screen (26, 27) movable between
the orifices of the pipes (R) and the orifices of the guide tubes (1 a, 2a).
4. An apparatus according to claims 1 to 3, characterised by a pivot device arranged
in the lifting or onward conveying device for the pipes (R) with a blasting medium
collecting and discharge device (8) arranged beneath the lower positioned end of the
pivoted pipe.
5. An apparatus according to claim 1, characterised in that the extensions for the
guide tubes (1a, 2a) consist of pipe sections (29, 32) which can be pivoted or pushed
into and out of the operating position individually or in common.
6. An apparatus according to claim 5, characterised in that the pipe sections (32)
are arranged on pivot arms (33) which are arranged one behind the other with pivot
axles (34) running parallel to the axis of the guide tube.
7. An apparatus according to claim 6, characterised in that the pipe sections (32a
to 32d) of differing diameters are arranged next to each other in parallel on a respective
pivot arm (33).
8. An apparatus according to one of claims 5 to 7, characterised in that the respective
diameter of the pipe sections (32a to 32d) arranged one behind the other in the blasting
direction is dimensioned larger than that of the preceding pipe section.
9. An apparatus according to claim 8, characterised in that the graduations in diameter
correspond to at least twice the wall thickness of the pipe sections (32a to 32d).
10. An apparatus according to one of claims 5 to 9, characterised in that the distance
between the orifice faces of the successive pipe sections (32a to 32d) is at least
10 mm.
11. An apparatus according to claim 5, characterised in that the pipe sections are
arranged telescopically slidable into and on top of each other.
12. An apparatus according to one of claims 1 and 5 to 10, characterised by guide
tubes (1 a, 2a) or lengthening pipe sections (29, 32) of which the cross-section diminishes
in the manner of a nozzle in the blasting direction.
13. An apparatus according to claim 12, characterised by pivoting flaps (35) arranged
in the pipe (1a, 2a, 29, 32) and causing a reduction in cross-section.
14. An apparatus according to one of claims 5 to 13, characterised in that the pipe
sections (29, 32) can be driven pre-programmably into and out of the operating position.
15. An apparatus according to one of claims 1 to 14, characterised by two or more
blasting devices directed with the guide tubes toward the same pipe orifice.
16. An apparatus according to claim 15, characterised in that all central axes of
the conduits of the blasting devices run outside the central axis of the pipe to be
blasted parallel or at an inclination thereto.
17. An apparatus according to claim 1, characterised in that the frictional rotary
bearing (16, 22, 23) is arranged in a supporting frame which can be raised and lowered.
18. An apparatus according to claim 1, characterised by at least one blasting device
12, which is rigid or movable parallel to the longitudinal axis of the pipe (R) inside
the blasting chamber (3) above the pipe lying on the frictional rotary bearing (16,
22, 23).
1. Dispositif pour nettoyer au jet les parois de tubes de longueurs amenées et déposés
l'un après l'autre, au moyen d'appareils de transport (17, 18, 19), sur un support
rotatif à friction (16), avec, disposés devant l'un des orifices des tubes (R) des
émetteurs de jet (1,2) comportant des tubes directeurs (1a, 2a) dirigés vers l'enceinte
intérieure des tubes et dont la distance entre leurs orifices et ceux des tubes (R)
est variable, et avec un appareillage de relevage et d'évacuation (21-25) des tubes
nettoyés au jet, ce dispositif étant remarquable on ce que les émetteurs de jet (1,
2) sont disposés fixes sur ou dans une chambre à jets fermée (3) dans laquelle se
trouvent les supports rotatifs à friction (16) pour les tubes (R) et ley moyens (3c,
8, 9) pour recueillir et évacuer l'abrasif, et en ce que la longueur et/ la section
des tubes directeurs (1a, 2a) peuvent être modifiées.
2. Dispositif salon la revendication 1, remarquable en ce qu'il comporte, disposé
dans le support rotatif à friction (16) ou dans l'appareil de transport d'amenée (18),
un dispositif pur régler le centrage du tube (R) entre les deux orifices des tubes
directeurs (1a, 2a) des émetteurs de jet (1, 2).
3. Dispositif selon la revendication 1, remarquable en ce qu'il comporte, entre les
orifices des tubes (R) et ceux des tubes directeurs (1a, 2a), un diaphragme mobile
(26, 27) formant écran.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, remarquable en ce qu'il comporte, disposé
dans I-appareillage de relevage et d'évacuation des tubes (R), un dispositif basculeur
avec, situé au-dessous de l'extrémité la plus basse du tube basculé, un moyen (8)
pour recueillir et évacuer l'abrasif.
5. Dispositif selon la revendication 1, remarquable en ce que les rallonges pour les
tubes directeurs (1, 2a) sont constituées par des tronçons tubulaires (29, 32) qui,
séparément ou ensemble, peuvent basculer ou coulisser pour être mis en ou hors position
active.
6. Dispositif selon la revendication 5, remarquable en ce que les tronçons tubulaires
(32) sont montés sur des bras basculants (33) disposés) les uns à côté des autres
avec des axes de basculement (34) parallèles à l'axe du tube directeur.
7. Dispositif selon la revendication 6, remarquable en ce que les tronçons tubulaires
(32a à 32d) de différents diamètres sont disposés parallèlement les uns à côté des
autres chacun sur un bras basculant (33).
8. Dispositif selon des revendications 5 à 7, remarquable en ce que le diamètre de
chacun des tronçons tubulaires (32a à 32d) disposés les uns à la suite des autres
dans la direction du jet est plus grand que celui du tronçon tubulaire précédent.
9. Dispositif selon la revendication 8, remarquable en ce que les étagement diamétraux
correspondent au moins à la double épaisseur de paroi des tronçons tubulaires (32a
à 32d).
10. Dispositif selon des revendications 5 à 9, remarquable en ce que la distance entre
les orifices des tronçons tubulaires successifs (32a à 32d) est d'au moins 10 mm.
11. Dispositif selon la revendication 5, remarquable en ce que les tronçons tubulaires
sont disposés avec possibilité de coulissement télescopique les uns dans et sur les
autres.
12. Dispositif selon des revendications 1 à 10, remarquable par des tubes directeurs
(1a, 2a) ou des rallonges tubulaires (29, 32) dont la section va en diminuant en forme
de tuyère dans la direction du jet.
13. Dispositif selon la revendication 12, remarquable par des volets basculants (35)
disposés dans le tube (1 a, 2a, 29, 32) et opérant la réduction de section.
14. Dispositif selon des revendications 5 à 13, remarquable en ce que les rallonges
tubulaires peuvent être mises en ou hors position active suivant un programme.
15. Dispositif selon des revendications 1 à 14, remarquable par deux émetteurs de
jet, ou plus de deux, dirigés avec les tubes directeurs sur le même orifice de tube.
16. Dispositif selon la revendication 15, remarquable en ce que tous les axes des
tubes directeurs des émetteurs de jet sont situés hors de l'axe du tube à nettoyer
au jet et sont parallèles à cet axe ou inclinés sur lui.
17. Dispositif selon la revendication 1, remarquable en ce que le support rotatif
à friction (16, 22, 23) est disposé dans un châssis porteur que l'on peut élever et
abaisser.
18. Dispositif selon la revendication 1, remarquable en ce qu'il comporte, au-dessus
du tube reposant sur le support rotatif à friction (16, 22, 23), au moius émetteur
de jet (12) fixes ou pouvant être déplacés parallèlement à l'axe longitudinal du tube
(R).