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(11) | EP 0 003 572 B2 |
| (12) | NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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| (54) |
Flügelzellenpumpe Sliding vane pump Pompe à palettes |
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Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine stehend ein- gebaute Flügelzellenpumpe mit diagonal verlau- fendem Pumpenauslaßkanal;
Fig. 2 einen Axialschnitt durch die Pumpe nach Fig. 1 mit einem spiralförming verlaufenden Pumpenauslaßkanal.
Die Pumpe nach Fig. 1 besteht aus einem Pumpengehäuse 1, das mit seinem Anschlußflansch an dem schematisch angedeuteten Motorgehâuse 2 anliegt. Das Motorgehâuse 2 heherbergt den δlspei- cher 14. Es wird durch geeignete Verbindungsele- mente, beispielsweise Schrauben und Unterlegscheiben, befestigt. Das Pumpengehäuse 1 wird durch einen Deckel 3, der auch die Ansaugöff nung 4 enthält verschlossen.
ln dem Pumpengehäuse 1 ist die aufgebohrte Pumpenwelle 5 auf der Hôhe der Befestigung im Motorblock in einem ersten Gleitlager 6 und kurz vor dem Pumpenraum in einem zweiten Gleitlager 7 gelagert. Das erste Gleitlager 6 wird von dem Gehäuse 1 gebildet. Das zweite Gleitlager 7 ist ein auswechsel- bares Gleitlager, das in einen Ringkanal 8 im Gehäuse 1 eingepaßt ist. Dieser Ringkanal 8 verläuft von dem Pumpenraum bie zu dem ersten Gleitlager 6. Das Gleitlager 7 weist eine oder mehrere, auf dem Umfang verteilte, axial verlaufende Schmiernuten 7.1 und eine oder mehrere Olrùcklaufnuten 7.2 auf.
Das obere, auskragende Ende der Pumpenwelle 5 trägt vier radial angeordnete Flügel 9, die radial ein- und ausfahren kônnen. Eine derartige Pumpe ist beispielsweise in dem DE-U-77 07 853 beschrieben. Die Flügelfußrâume 10 sind ùber einen radialen Ringraum 11 (Vertiefung in Deckel 3) mit der Bohrung in der Pumpenwelle 5 verbunden. Ferner sind die Flügelfußraume 10 über einen weiteren Ringraum 12 im Pumpengehäuse mit dem zweiten Gleitlager 7 verbunden.
Der Pumpenauslaßkanal 13 verläuft von geei- gneter Stelle im Pumpenraum diagonal im Pumpengehäuse 1 zum Ringkanal 8. Erverläßt den Ringkanal 8 diamétral zu seinem Einlaß und mündet-bei Verwendung der Flügelzellenpumpe in einem Kraftfahr- zeugmotor-in den Motorraum (Ölspeicher 14).
Im folgenden soll die Funktion des Schmiermittel- kreislaufes nâher eriäutert werden.
Die Pumpenwelle 5 wird durch einen geeigneten Antrieb-bei Verwendung in einem Kraftfahrzeugmo- tor-beispielsweise über eine Zahnradpaarung von der Nockenwelle angetrieben. Dabei evakuiert sie über den Ansaugstutzen 4 den Speicherraum eines Breòskrafiverstärkers (hier nicht dargestellt).
Zur Schmierung sämtlicher beweglicher Teile innerhalb der Pumpe wird durch die aufgebohrte Pumpenwelle 5 Schmieröl eingespritzt. Das Öl wird üblicherweise unter Druck von der Ölpumpe des Motors aus dem Ölspeicher 14 gefördert. Das Öl wird dabei mit einem solchen Druck in die Pumpenwelle 5 eingeleitet, daß es bis in den Ringraum 11 gelangt
Von dort gelangt es zu den Flügelfußraumen 10. Ebenso gelangt es in die Flügelfußrliume 10 durch die Bohrungen für die Koppelstifte 15, welche an der Flü- gerfußrâumen 10 wird es aufgrund der Fliehkräfte zu den Gleitflächen der Flügel im Gehäuse 1 bzw. am Deckel 3 verteilt.
Durch den Ringkanal 12 gelangt das Öl aus den Flügelfußräumen 10 zu dem zweiten Lager 7. Das Durchstrômen des Lagers 7 geschieht durch die Ölrücklaufnuten 7.2. Das Lager 7 wird über die Schmiernut (en) 7.1 mit Öl versorgt. Das in den Ringkanal 8 gelangende Öl wird zum großen Tell mit der verdichteten Luft in den Motorraum (Ölspeicher 14) abgeführt. Ein Teil des Öls aus dem Fingkanal 8 dient zur Schmierrung des ersten Lagers 6. Die in den Motorraum gelangende Luft wird aufgrund von Umweltschutzbeistimmungen in den Luftfilterzurück- geführt. Das Öl sammelt sich wieder in der Ölwanne, wo es durch die Ölpumpe erfaßt werden kann.
In Fig. 2 verläuft der Pumpenauslaßkanal 13.1 nicht in der Form, daß er den Ringkanal 8 durchquert, sondem in spiralfôrmigen Windungen zu dem Ringraum 12. Die spiralförmigen Windungen sind not- wendig, damit die rotierenden Flügel 9 nicht an dem Auslaßkanal 13.1 hängen bleiben. Bei dieser Ausfüh- rungsform wird die mit Schmieröl angereicherte Luft aufgrund der Förderwirkung der Pumpe durch das Lager 7 und die darin angeordneten Nuten 7.2 gedrüdct. Das Luft-/Ölgemisch wird sodann auf die in Fig. 1 beschriebene Art und Wiese aus dem Ringkanal 8 in den Motorraum abgeführt
Bei ungünstigen Betriebsverhültnissen, insbesondere beim Anlauf der Flügelzellenpumpe bei tie- fen Temperaturen und hochviskosem Schmierôl, wird die Schmierung des dem Rotor benachbarten Gleitla- gers 7 dadurch gewâhrleistet, daß das beim Stillstand in dem Arbeitsräumen angesammelte Schmierôl, das im Ablufstrom fein verteilt vorliegt, den beiden Gleit lagern zugeführt wird. Da dieses Schmieröl schneller auf Betriebstemperatur gebracht und somit dünnflüs- siger ist als das durch die Ölpumpe aus dem Ölspeicher zugeführte Schmieröl, gelingt es, die Schmierung der Gleitlager in der kritischen Anlaufphase sicherzustellen, und swar durch Schmieröl, das an sich zu diesem Zweck bereits verloren ist, da es mit dem Abluftstrom hätte ausgetragen sein sollen. Gleichzeitig erhalten die Flügelfußräume 10 durch die Ôlrucklaufnuten 7.2 im Lager 7 und durch den Ringraum 12 eine Außenverbindung mit der Atmosphäre bzw. dem Ringkanal 8, in den der Pumpenauslaß 13 mündet. Hierdurch kann sich unter den Flùgelfüßen kein Unterdruck aufbauen, der die Flügel 9 behindem kônnte, radial auszufahren.
Wird die Flügelzellenpumpe nicht in einem Kraft- fahrzeug verwendet, so ist unter Motorgehäuse 2 jedes andere Gehause-an dem die Maschine befe- l'amenée du flux de lubrifiant, lesquels espaces (10) des pieds des palettes présentent à une extrémité axiale des ouvertures de passage (7.2) pour l'écoulement du lubrifiant sur le pourtour de l'arbre creux (5) et dans le palier lisse (7) se trouvant à cette extrémité axiale entre le pourtour externe de l'arbre creux (5) et le carter (1), la pompe à palettes présentant un canal d'évacuation de la pompe (13) qui s'étend dans le carter de pompe (1) et débouche dans le réservoir d'huile (14), et l'amenée d'huile de lubrification dans les espaces des pieds des palettes (10) étant réalisée par injection dans l'arbre creux (5), l'espace intérieur de l'arbre creux et les espaces des pieds des palettes (10) se trouvant à la pression atmosphérique, caractérisée en ce que le rotor fixé sur l'arbre creux (5) dans le carter de pompe (1) est monté en porte-à-faux dans deux paliers lisses (6, 7) disposés à distance axiale, en ce qu'entre les deux paliers lisses (6, 7), l'arbre creux (5) et le carter de pompe (1) est enfermé un canal annulaire (8) qui présente une évacuation dans le réservoir d'huile (14) et en ce que soit le canal d'évacuation de la pompe (13) débouche dans le canal annulaire (8) derrière le deuxième palier lisse (7) voisin du rotor, soit le canal d'évacuation de la pompe (13. 1) débouche dans un espace annulaire (12) reliant les espaces (10) des pieds des palettes, avant le deuxième palier lisse (7).