[0001] Die Erfindung betrifft ein Programmschaltwerk für Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen
od.dgl., mit einem drehbar gelagerten, zugeordnete Kontakte betätigenden Programmträger,
der mit programmierbaren Verweilzeiten schrittweise über eine Schaltklinke eines von
einem Elektromotor angetriebenen Zahnklinkenschaltwerks fortschaltbar ist, mit einem
ortsfest gelagerten Zeitsteuerhebel, der mit einer Tastspitze auf dem Programmträger
vorhandene frei programmierbare Nocken abtastet und die Fortschaltbewegung der Schaltklinke
steuert, sowie mit einer Schrittstoppscheibe, durch die, abhängig von dem Zeitsteuerhebel
die Schaltklinke in eine unwirksame Lage überführbar ist, wobei dem Zeitsteuerhebel
ein Zeitschalter zugeordnet ist.
[0002] Aus der DE-OS 24 54 862 ist ein derartiges Programmschaltwerk bekannt, bei dem der
Programmträger ein Stirnzahnrad trägt, das mit einem lateral zu dem Programmträger
angeordneten weiteren Stirnzahnrad kämmt. Dieses seitlich angeordnete Stirnzahnrad
trägt einstückig ein Zahnklinkenschaltrad, in das zum Fortschalten des Zahnklinkenschaltrades
und damit des Programmträgers eine in Eingriffsrichtung federvorbelastete Schaltklinke
eingreift. Durch eine koaxial mit dem Zahnklinkenschaltrad gelagerte Schrittstoppscheibe
ist die Schaltklinke aus einer wirksamen in eine unwirksame Stellung überführbar,
in der die Schaltklinke in einer aus der Verzahnung des Zahnklinkenschaltrades ausgehobenen
Stellung gehalten wird. Die Verschwenkung der Schrittstoppscheibe erfolgt durch einen
an die Schrittstoppscheibe angeformten Fühlhebel, der eine neben dem Programmträger
gelagerte Stufenscheibe abtastet. Der Stufenscheibe ist ein Exzenterantrieb zugeordnet,
der während eines Teils seiner Hubbewegung mit der Stufenscheibe formschlüssig gekuppelt
ist und während des übrigen Teils seines Bewegungshubs die Stufenscheibe freigibt,
so daß sie von einer Wickelfeder jeweils wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen
werden kann, in der die Schrittstoppscheibe eine Lage einnimmt, in der die Schaltklinke
mit der Verzahnung des Zahnklinkenschaltrades zum Zwecke des Weitertransportes des
Programmträgers in Eingriff kommen kann.
[0003] Ein seitlich neben dem Programmträger angeordneter zweiarmiger Zeitsteuerhebel tastet
mit einem seiner Hebelenden eine in dem Programmträger vorhandene Nockenscheibe ab,
während das andere Ende des Zeitsteuerhebels als Rastklinke oder Gesperr für eine
mit der Stufenscheibe verbundene Rastscheibe dient.
[0004] Sobald beim Betrieb des bekannten Programmschaltwerks der Zeitsteuerhebel eine entsprechende
Vertiefung in der zugehörigen Nockenscheibe abtastet, wirkt er als federvorbelastetes
Rastglied für die mit der Stufenscheibe gekuppelte Rastscheibe, wodurch mittels des
Exzenterantriebs die Stufenscheibe, ausgehend von ihrer Anfangsstellung, schrittweise
weitergeschaltet wird und durch den Zeitsteuerhebel vom Zurückspringen in die Ausgangslage
gehindert wird. Gleichzeitig mit dem Herausdrehen der Stufenscheibe aus ihrer Anfangsstellung
wird mittels der Schrittstoppscheibe die Schaltklinke in ihrer unwirksame Lage überführt
und der Programmträger bleibt stehen. Erst nachdem die nunmehr als Zeitschalter wirkende
Stufenscheibe so weit gedreht ist, daß eine Stellung erreicht wird, in der die Schrittstoppscheibe
wieder in die Ausgangslage zurückkommt, erfolgt ein Weiterschalten des Programmträgers
und damit ein Anheben des Zeitsteuerhebels, der seinerseits nunmehr die Rastscheibe
freigibt und es der Wickelfeder ermöglicht, die Stufenscheibe in die Ausgangslage
zurückzudrehen.
[0005] Bei dem bekannten Programmschaltwerk hat der Zeitsteuerhebel keinen unmittelbaren
Einfluß auf die Stellung der Schrittstoppscheibe, sondern er wirkt lediglich als Gesperr
für die Stufenscheibe, die als Zeitschalter mit der Schrittstoppscheibe zusammenwirkt.
Außerdem schaltet die Schaltklinke den Programmträger nicht unmittelbar, sondern über
ein Stirnradgetriebe weiter, was die gesamte Anordnung wegen der verhältnismäßig vielen
getrieblich hintereinanderliegenden Schaltorganen empfindlich gegenüber größeren Herstellungstoleranzen
und Abnutzungen macht. Darüber hinaus ist keine Möglichkeit vorgesehen, unabhängig
von dem Wirksamwerden des Schrittschalthebels periodisch wiederkehrende Schaltpausen
beim Weiterschalten des Programmträgers vorzusehen.
[0006] Aus der DE-AS 2 040464 ist ein Programmsteuergerät für Waschautomaten bekannt, bei
dem koaxial zu dem drehfest mit der Programmwalze verbundenen Schaltrad ein zweites
Schaltrad drehbar gelagert ist, bei dem der Zahngrundkreisdurchmesser größer als der
Zahnkopfkreisdurchmesser des mit der Programmwalze gekuppelten Schaltrades ist. Damit
die das Schaltrad mit dem größeren Durchmesser fortschaltende Schaltklinke auch das
Schaltrad der Programmwalze fortschalten kann, sind in dem größeren Schaltrad einige
Zahnlücken vertieft ausgeführt, so daß die Schaltklinke beim Einfall in die vertiefte
Zahnlücke beide Schalträder um einen Schritt weiterdreht.
[0007] Um nun die Schrittzeit der Programmwalze, abhängig von deren Stellung, zu verlängern,
ist auf dem größeren Schaltrad ein mit diesem umlaufender Zeitsteuerhebel schwenkbar
gelagert, durch den wahlweise die dem Zeitsteuerhebet zugeordnete tiefe Zahnlücke
abdeckbar ist, so daß entsprechend der Lage des Zeitsteuerhebels die Schaltklinke
nur das größere Schaltrad oder aber beide Schalträder weitertransportiert. Hierzu
trägt der Zeitsteuerhebel eine Tastspitze, die Nocken auf der Programmwalze abtastet
und dementsprechend die zugeordnete Zahnlücke abdeckt.
[0008] Damit nunmehr der Transport der Programmwalze nicht vollständig unterbrochen ist,
darf wenigstens einer der tiefen Zahnlücken des grossen Schaltrades kein Zeitsteuerhebel
zugeordnet sein, woraus sich die Einschränkung ergibt, daß bei jeder Umdrehung des
großen Schaltrades die Programmwalze wenigstens um einen Schritt weitergeschaltet
werden muß; größere Pausen zwischen den einzelnen Schritten der Programmwalze sind
mit der bekannten Vorrichtung nicht zu erzielen. Im übrigen ist hier die Dauer der
Verweilzeit starr festgegeben und nicht veränderbar.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Programmschaltwerk der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem auf einfache Weise der Programmträger mit jeweils schnell
ablaufenden Schaltschritten, die durch verhältnismäßig lange Pausen voneinander getrennt
sind, weiterschaltbar ist und das die Verwendung mehrerer unterschiedlich langer Verweilzeiten
für den Programmträger ermöglicht, wobei der einfache und betriebssichere Aufbau unempfindlich
gegen größere Toleranzen und Abnutzung ist.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Programmschaltwerk dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Programmträger ein eine Schaltverzahnung für die Schaltklinke tragendes
Programmschaltrad drehfest verbunden ist und die getrieblich zwischen der Schaltklinke
sowie dem Zeitsteuerhebel angeordnete Schrittstoppscheibe einen Anschlag trägt, mit
dem sie gegen den in den Bewegungsweg des Anschlages eingeschwenkten Zeitsteuerhebel
unter drehfester Verriegelung in einer Drehrichtung abstützbar ist, daß der Zeitsteuerhebel
durch den Zeitschalter nach Ablauf der Verweilzeit im Sinne der anschließenden Freigabe
der selbsttätig mit dem Programmschaltrad in Eingriff kommenden Schaltklinke betätigbar
ist, daß konzentrisch zu dem Programmschaltrad ein zeitgebendes Rad mit einer mit
der Schaltklinke zusammenwirkenden Schaltverzahnung frei drehbar gelagert ist, dessen
Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Programmschaltrades und in dessen Schaltverzahnung
wenigstens eine bis in die Schaltverzahnung des Programmschaltrades reichende Vertiefung
ausgebildet ist, und daß die Schaltklinke lediglich in der in die Vertiefung eingefallenen
Lage mit der Schaltverzahnung des Programmschaltrades gekuppelt ist.
[0011] Durch das unmittelbare Eingreifen der Schaltklinke in die Schaltverzahnung des mit
dem Programmträger drehfest gekuppelten Programmschaltrades sowie aufgrund der unmittelbaren
getrieblichen Verbindung zwischen dem Zeitsteuerhebel und der Schrittstoppscheibe
werden getriebliche Verbindungen erreicht, die wenige Bauelemente enthalten und demzufolge
entsprechend größere Toleranzen vertragen. Gleichzeitig ermöglicht die Verwendung
des zeitgebenden Rades ein verhältnismäßig langsames Weiterschalten des Programmträgers,
wobei jedoch die einzelnen Fortschaltbewegungen des Programmträgers verhältnismäßig
schnell ablaufen, was zu einem entsprechend schnellen Umschalten der von dem Programmträger
gesteuerten elektrischen Schalter führt. Die Verwendung der Schrittstoppscheibe andererseits
ermöglicht darüber hinaus frei programmierbare Verweilzeiten des Programmträgers.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Anordnung derart getroffen sein, daß
das Schaltstoppglied durch eine konzentrisch zu dem Programmschaltrad gelagerte und
begrenzt drehbare Schrittstoppscheibe gebildet ist, die einen glatten Umfangsbereich
aufweist, dessen Radius größer ist als der Radius des Programmschaltrades und an den
sich eine bis in die Schaltverzahnung eines anderen von der Schaltklinke vorschaltbaren
Radius reichende Vertiefung anschließt, wobei die Schaltklinke lediglich in der in
die Vertiefung eingefallenen Lage mit der Schaltverzahnung des anderen Rades gekuppelt
ist. Je nach ihrer Stellung kann damit die Schrittstoppscheibe einen Antrieb des Programmschaltrades
durch die Schaltklinke ermöglichen oder verhindern. Der Zeitsteuerhebel braucht somit
lediglich die Lage der Schrittstoppscheibe anzusteuern.
[0013] Das zeitgebende Rad kann auch mehrere Vertiefungen aufweisen, die in gleichen Abständen
rings um seinen Umfang verteilt angeordnet sind.
[0014] Das zeitgebende Rad wird von der eine gleichmäßige Hin- und Herbewegung ausführenden
Schaltklinke ständig angetrieben, solange sie nicht durch die von dem Zeitsteuerhebel
entsprechend angesteuerte Schrittstoppscheibe in der unwirksamen Lage gehalten ist.
Die Schaltklinke kann dabei aber lediglich dann mit der Schaltverzahnung des Programm-Schaltrades
in Eingriff kommen, wenn sie in eine Vertiefung des zeitgebenden Rades einfällt. Auf
diese Weise wird von dem zeitgebenden Rad eine Grundzeitdauer vorgegeben, deren Länge
von dem Abstand der Vertiefungen des zeitgebenden Rades bestimmt ist und nach deren
Ablauf der Programmträger jedesmal einen neuen Schaltschritt ausführt. Der Zeitsteuerhebel
gestattet es sodann mittels der Schrittstoppscheibe diese Grundverweilzeit weiter
bedarfsgemäß zu dehnen.
[0015] Die konstruktive Ausbildung kann zweckmäßigerweise derart getroffen sein, daß die
Schrittstopscheibe einen Anschlag trägt, mit dem sie gegen den in den Bewegungsweg
des Anschlages eingeschwenkten Zeitsteuerhebel unter drehfester Verriegelung in einer
Drehrichtung abstützbar ist, wobei bei drehfest abgestützter Schrittstoppscheibe die
Schaltklinke auf dem glatten Umfangsbereich der Schrittstoppscheibe aufliegt.
[0016] Um zusätzlich Vorsorge für eine sehr kurze Verweilzeit zu treffen, kann die Schaltverzahnung
des Programm-Schaltrades wenigstens einen in den Bewegungsweg der in der unwirksamen
Lage stehenden Schaltklinke ragenden, verlängerten Zahn aufweisen, der bewirkt, daß
die Schaltklinke unabhängig von der Stellung der Schrittstoppscheibe bei entsprechender
Stellung des Programm-Schaltrades dieses um einen Zahn weiterschalten kann. Im übrigen
kann wenigstens ein Zeitsteuerhebel mit einem wahlweise betätigbaren Betätigungsglied
gekuppelt sein, durch das er in eine die Schrittstoppscheibe freigebende Stellung
überführbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, von außen her eine Auswahl unter
den zur Verfügung stehenden Verweilzeiten durchzuführen. Auch kann die Schrittstoppscheibe
mit einem wahlweise betätigbaren Betätigungsorgan gekuppelt sein, durch das sie in
eine Stellung verdrehbar ist, in der die Schaltklinke auf dem glatten Umfangsbereich
der Schrittstoppscheibe gleitend gehalten ist. Dieses Betätigungsorgan kann beispielsweise
mit dem sog. Thermostop einer Waschmaschine gekuppelt sein. Durch Verriegelung der
Schrittstoppscheibe wird damit verhindert, daß der Programmträger weitergeschaltet
wird, bis der Thermostop ein weiteres Schaltsignal abgibt und die Schrittstoppscheibe
freigegeben wird.
[0017] Das neue Programmschaltwerk ist in seiner Anwendung außerordentlich vielseitig; es
weist einen einfachen, übersichtlichen Aufbau auf und zeichnet sich durch eine große
Betriebssicherheit aus.
[0018] Weitere Merkmale des neuen Programmschattwerkes sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0019] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Es zeigen
[0020] Figur 1 ein Programmschaltwerk gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung,
mit auseinander gezogenen Einzelteilen, Figur 2 das Programmschaltwerk nach Figur
1 im Ausschnitt, in einem anderen Maßstab und in entsprechender Darstellung, Figur
3 das Programmschaltwerk nach Figur 1 im Querschnitt, in einer Seitenansicht unter
Veranschaulichung des Zustandes bei freibeweglicher Schrittstoppscheibe, Figur 4 das
Programmschaltwerk nach Figur 1 in einer Draufsicht, teilweise im Schnitt, mit seitlich
versetzt gezeichneter Wendenockensteuerung, Figur 5 das Programmschaltwerk nach Figur
1 in einer Darstellung entsprechend Figur 3 unter Veranschaulichung des Zustandes
bei in eine Vertiefung des Programmträgers eingefallenem Zeitsteuerhebel, Figur 6
das Programmschaltwerk nach Figur 1 in einer Darstellung entsprechend Figur 3 unter
Veranschaulichung des Zustandes bei in eine "tiefe" Vertiefung des Programmträgers
eingefallenem Zeitsteuerhebel und Figur 7 das Programmschaltwerk nach Figur 1 in einer
Ausführungsform mit zusätzlichem Betätigungshebel für den Zeitsteuerhebel in einer
Darstellung entsprechend Figur 3.
[0021] Das Programmschaltwerk weist zwei Werkplatten 1, 2 auf, die durch Abstandsbolzen
3 und zugeordnete, in Figur 1 nicht weiter dargestellte Schrauben, die durch Schraubenlöcher
4 verlaufend in die Abstandsbolzen 3 stirnseitig eingeschraubt werden, parallel zueinander
ausgerichtet, im gegenseitigen Abstand miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden
Werkplatten 1, 2 ist ein Programmträger 5 in Gestalt einer Nockenwalze odertrommel
angeordnet, die an ihrem Umfang eine Anzahl getrennter, im Abstand nebeneinander angeordneter
Nockenbahnen 6 trägt. Die Nockenwalze 5 ist auf einer Achse 7 drehbar gelagert, die
in entsprechende Bohrungen 8, 9 der Werkplatten 1, 2 eingesetzt ist. Im Bereiche einer
Stirnseite ist mit der Programmwalze 5 ein koaxiales Programm-Schaltrad 10 drehfest
verbunden, welches an seinem Umfang mit einer Schaltverzahnung 11 versehen ist. Die
Programmwalze 5 weist eine koaxiale Nabe 12 im Bereiche des Programm-Schaltrades 10
auf, auf welcher--unter Zwischenlage geeigneter, gegebenenfalls angeformter Abstandsringe
13 (Figur 4)--eine Schrittstopscheibe 14 und ein zeitgebendes Rad 15 frein drehbar
gelagert sind. Die Schrittstopscheibe 14 ist mit einem angeformten, radial vorstehenden
Arm 16 ausgebildet, der endseitig in einen Haken 17 (Figur 3) übergeht, an welchem
eine Zugfeder 18 angreift, die anderenends bei 19 an einem Halterungsteil der Werkplatte
2 ortsfest verankert ist. Anschließend an den Arm 16 ist an der Schrittstopscheibe
14 ein glatter Umfangsbereich 20 vorhanden, der kreisförmig gekrümmt ist und dessen
Radius größer ist als der Radius der Schaltverzahnung 11 des Programm-Schaltrades
10, sowie einer Schaltverzahnung 21 des zeitgebenden Rades 15. Der sich über einen
vorbestimmten Zentriwinkel erstreckende glatte Umfangsbereich 20 ist durch eine keilförmige
Vertiefung 22 begrenzt, an die sich ein einzelner Zahn 23 anschließt, welcher auf
einem geringfügig kleineren Durchmesser radial außen endet, als dies dem Außendurchmesser
der Verzahnung 21 des zeitgebenden Rades 15 entspricht. Auf den einzelnen Zahn 23
folgt sodann eine kleine Rastvertiefung 24 in der aus Figur 1, 2 ersichtlichen Weise.
[0022] Die Schrittstopscheibe 14 trägt außerdem einen etwa L-förmig ausgebildeten Anschlagarm
25, welcher gegenüber dem Arm 16 um etwa 120° versetzt radial vorragend an der Schrittstopscheibe
14 derart angeordnet ist, daß der eigentliche Anlschlagschenkel 26 des Anschlagarmes
25 sich im wesentlichen parallel zu der Achse 7 erstreckt.
[0023] Mit der Schaltverzahnung 21 des zeitgebenden Rades 15, der Schrittstopscheibe 14
und der Schaltverzahnung 11 des Programm-Schaltrades 10 wirkt eine Schaltklinke 27
eines Klinkenschaltwerkes zusammen, das in einem Gehäuse 280 untergebracht ist, welches
seinerseits zwischen den beiden Werkplatten 1, 2 gehaltert ist. Die Schaltklinke 27
ist endseitig auf einem Exzenter 28 (Figur 3) drehbar gelagert, der über einen in
dem Gehäuse 280 untergebrachten Getrieberäderzug von einem auf das Gehäuse 280 aufgesetzten
Synchronmotor 30 in Umdrehung versetzt wird. Zu diesem Zwecke ist der Synchronmotor
30 mit einem Antriebsritzel 31 versehen, das mit einem Zahnrad des Getrieberäderzuges
29 kämmt. An der Schaltklinke 27 greift eine endseitig in dem Gehäuse 280 verankerte
Zugfeder 33 an, deren Aufgabe darin besteht, die Schaltklinke 27 elastisch in Eingriff
mit der Schaltverzahnung 11 des Programm-Schaltrades 10 bzw. der Schaltverzahnung
21 des zeitgebenden Rades 15 zu halten.
[0024] Der Schaltverzahnung 11 des Programm- Schaltrades 10 ist eine Rastklinke 34 zugeordnet,
die auf einem der Abstandsbolzen 3 schwenkbar gelagert ist und deren Klinkenarm 35
durch eine endseitig an der Werkplatte 1 verankerte Zugfeder 36 elastisch in Eingriff
mit der Schaltverzahnung 11 gehalten ist. In ähnlicher Weise wirkt mit der Schaltverzahnung
21 des zeitgebenden Rades 15 eine an einer ortsfesten Achse 37 schwenkbar gelagerte
Rastklinke 38 zusammen, welche mit einem Federarm 39 verbunden ist, der endseitig
ortsfest abgestützt sie elastisch in Eingriff mit der Schaltverzahnung 21 hält, wie
dies bei Klinkenschaltwerken üblich ist.
[0025] Der Durchmesser des zeitgebenden Rades 15 ist etwas größer als jener des Programm-
Schaltrades 10, so daß die Schaltklinke 27 normalerweise lediglich mit der Schaltverzahnung
21 des zeitgebenden Rades 15 in Eingriff steht und dieses weiterschalten kann. In
der Schaltverzahnung des zeitgebenden Rades 15 sind aber beispielsweise vier keilförmige
Vertiefungen 40 ausgebildet, die am Umfang des zeitgebenden Rades 15 in gleichen Abständen
Angeordnet sind, was bedeutet, daß zwischen benachbarten Vertiefungen 40 jeweils die
gleiche Zähnezahl der Schaltverzahnung 21 liegt. Die Vertiefungen 40 ragen bis in
die Schaltverzahnung 11 des Programm-Schaltrades 10, so daß, wenn die Schaltklinke
27 in eine Vertiefung 40 einfällt, sie gleichzeitig in die Schaltverzahnung 11 des
Programm-Schaltrades 10 eingreift und dieses bei ihrer Vorschubbewegung um einen Schaltschritt
weiterschalten kann.
[0026] Dieses Einfallen der Schaltklinke 27 in eine Vertiefung 40 wird von der Schrittstopscheibe
14 nicht behindert, weil die Schaltklinke 27 gleichzeitig in der Vertiefung 22 der
Schrittstopscheibe 14 liegt und diese bei ihrer Transportbewegung um die Achse der
Nabe 12 hin- und hergehend um einen dem Klinkenhub entsprechenden Winkelwert frei
verdrehen kann.
[0027] Wenn somit der Synchronmotor 30 über den Getrieberäderzug 29 den Exzenter 28 antreibt
und damit die Schaltklinke 27 ihre hin- und hergehende Transportbewegung ausführt,
erteilt sie dem zeitgebenden Rad eine gleichmäßige Schrittbewegung, die wegen des
größeren Durchmessers der Schaltverzahnung 21 lediglich dann von einer entsprechenden
Schrittbewegung des Programm-Schaltrades 10 begleitet ist, wenn die Schaltklinke 27
in eine Vertiefung 40 einfällt, und somit die Vertiefung 40 mit einer entsprechenden
Zahnlücke der Schaltverzahnung 11 synchronisiert ist.
[0028] Nimmt ein Transporthub, wie er der Schaltklinke 27 von dem Synchronmotor 30 erteilt
wird, beispielsweise fünf Sekunden in Anspruch, so werden das Programm- Schaltrad
10 und damit die Programmnockenwalze 5 um einem Schaltschritt immer erst in Zeitabschnitten
weitergeschaltet, die gegeben sind durch das Produkt der Zeitdauer eines Schalthubes
der Schaltklinke 27 mal der Zahl der zwischen zwei benachbarten Vertiefungen 40 des
zeitgebenden Rades 15 liegenden Zähne der Schaltverzahnung 21. Bei beispielsweise
15 zwischen zwei Vertiefungen 40 liegenden Zähnen erfolgt das Weiterschalten der Nockenwalze
5 somit bei dem angeführten Beispiel in 5 X 15 = 75 Sek..
[0029] Die Nockenbahnen 6 der Nockenwalze 5 werden von Nockentastern 41 einzelner Kontaktsysteme
42 abgetastet, welche satzweise in zwei Kontaktträgern 43 nebeneinander liegend angeordnet
sind. Die Kontaktträger 43 sind in der aus Figur 1 ersichtlichen Weise im Bereiche
der Oberseite und der Unterseite des Programmschaltwerkes mit den Werkplatten 1, 2
starr verklemmt, wozu an den Kontaktträgern 43 angeformte Zapfen 44 in entsprechende
Löcher 45 der Werkplatten 1, 2 eingreifen. Die Kontaktträger 43 sind im übrigen durch
Deckplatten 46 nach außen zu abgedeckt; die elektrischen Anschlüsse der Kontaktsysteme
42 sind bei 47 veranschaulicht.
[0030] Auf einem Nabenteil 48 der Nockenwalze 5 ist ein als Wendering bezeichneter Zahnring
49 frei drehbar aufgesetzt, der mit einem Zahnrad 500 (Figur 3) des Getrieberäderzuges
29 in Eingriff steht und ein Wendezahnrad 50 antreibt, welches mit einer Wendenockentrommel
51 drehfest gekuppelt ist, die seitlich neben der Nockenwalze 5 liegend mittels einer
zugeordneten Achse 52 in den Werkplatten 1, drehbar gelagert ist. Die Wendenokkenwalze
51 trägt Wendenockenbahnen 54, welche von zwischen den Werkplatten 1, 2 schwenkbar
gelagerten, zweiarmigen Nockenhebeln 55 abgetastet werden, die ihrerseits zugeordnete
Kontaktsysteme 42 in dem unteren Kontaktträger 43 betätigen, Die Wendennockenwalze
51 dient dazu, beispielsweise bei Waschmaschinen die für den Waschvorgang erforderliche
Umsteurerung der Waschtrommel zu bewirken.
[0031] Grundsätzlich wäre es auch denkbar, die Wendenockenwalze 51 wegzulassen und stattdessen
die Wendenockenbahnen 54 unmittelbar in Gestalt entsprechender konzentrischer Nockenbahnen
auf der Nockenwalze 5 anzuordnen, wobei diese Wendenokenbahnen dann entsprechend von
den Nockentastern 41 der zugeordneten Kontaktsysteme 42 abgetastet werden.
[0032] Um die durch den Abstand der Vertiefungen 40 auf der zeitgebenden Scheibe 15 vorgegebene
Grund-Verweilzeit der Nockenwalze 5 in ihrer jeweiligen Stellung programmgemäß dehnen
zu können, kann die Schaltklinke 27 durch die Schrittstopscheibe 14 vorübergehend
unwirksam gemacht werden. Zu diesem Zwecke arbeitet die Schrittstopscheibe 14 mit
vier Zeitsteuerhebeln 56, 57 zusammen, die auf einem Abstandsbolzen 3 nebeneinander
liegend schwenkbar gelagert sind. Die Zeitsteuerhebel 56 sind als zweiarmige Hebel
ausgebildet; ihr erster Hebelarm trägt eine Tastspitze 58, welche eine Nockenbahn
6a bzw. 6b der Nockenwalze 5 abtastet, wie dies aus Figur 4 zu ersehen ist. Alle Zeitsteuerhebel
56, 57 sind im wesentlichen L-förmig ausgebildet, wobei ihr zweiter Hebelarm endseitig
eine Steuerspitze 60 aufweist. Die Anordnung ist derart getroffen, daß die Zeitsteuerhebel
56, 57 durch die Zungen einer an einem zwischen den Werkplatten 1, 2 eingefügten Gehäuse
61 endseitig verankerten Kammfeder 620 in dem Sinne elastisch vorgespannt sind, daß
die Tastspitzen 58 gegen die Nockenbahnen 6a, 6b angedrückt werden. Jeweils ein Zeitsteuerhebel
56 ist mit dem ihm benachbarten Zeitsteuerhebel 57 durch einen an dem letzteren, seitlich
vorstehend angeordneten Zapfen 62 gekuppelt, welcher in der beispielsweise aus Figur
3 ersichtlichen Weise an dem der Tastspitze 58 zugeordneten Hebelarm oder einer seitlichen
Verlängerung 63 dieses Hebelarmes anliegt. Die Zungen der Kammfeder 620 drücken dabei
auf die Arme 63, wie dies aus Figur 3 zu ersehen ist.
[0033] Seitlich neben den Zeitsteuerhebeln 56, 57 ist auf einer Achse 650 zwischen den beiden
Werkplatten 1, 2 ein Zeitschaltrad 65 drehbar gelagert, das eine Klinkenverzahnung
66 aufweist, welche mit einer auf dem zugeordneten
[0034] Abstandsbolzen 3 schwenkbar gelagerten Rastklinke zusammenwirkt. Die Rastklinke 67
ist durch eine Schlingfeder 68 (Figur 1) elastisch in Eingriff mit der Rastverzahnung
66 des Zeitschaltrades 65 gehalten; sie weist einen zweiten Hebelarm 69 auf, welcher
gegenüber dem mit der Rastverzahnung 66 in Eingriff stehenden Hebelarm um etwa 120°
versetzt ist, und endseitig mit einer Tastspitze 70 ausgebildet ist, welche in der
beispielsweise aus Figur 3 ersichtlichen Weise in die Schaltverzahnung 11 des Programm-Schaltrades
10 eingreift.
[0035] Das Zeitschaltrad 65 trägt einen koaxialen, drehfest mit ihm verbundenen Zeitschaltnocken
72, der von den Steuerspitzen 60 der Zeitsteuerhebel 56, 57 abgetastet wird. Der Zeitschaltnocken
72 weist vier nebeneinander liegende Nockenbahnen auf, die eine in Figur 2 bei 73
sichtbare gemeinsame Abfallkante haben und deren Auflaufkanten, von denen eine bei
74 angedeutet ist, gegeneinander versetzt sind, derart, daß bei einer Drehung des
[0036] Zeitschaltnockens 72 die Zeitsteuerhebel 56, 57 zu unterschiedlichen Zeitpunkten
verschwenkt werden, wie dies im einzelnen noch erläutert werden wird.
[0037] Auf eine Nabe 75 des Zeitschaltrades 65 ist eine Schlingfeder 76 aufgesetzt, die
als Rückholfeder wirkt und einseitig an einem Vorsprung 77 des Zeitschaltrades 65
verankert ist, während sie auf ihrer anderen Seite an einem Fortsatz 78 der Werkplatte
2 abgestützt ist.
[0038] Der schrittweise Antrieb des Zeitschaltrades 65 geschieht durch einen drehfest mit
dem Wendezahnrad 50 verbundenen Radialnocken 79, der in die Rastverzahnung 66 des
Zeitschaltrades 65 eingreift, derart, daß bei einer Umdrehung des Wendezahnrades 50
das Zeitschaltrad 65 um einen Schritt weitergeschaltet wird.
[0039] Die Wirkungsweise des insoweit beschriebenen Programmschaltwerkes ergibt sich insbesondere
aus den Figuren 3 bis 7: Wenn die von den Tastspitzen 58 der Zeitschalthebel 56 abjetasteten
Nockenbahnen 6a, 6b keine Vertiefungen aufweisen, sind die Zeitsteuerhebel 56 in der
aus Figur 3 ersichtlichen Weise um das weitmöglichste Maß im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt.
Gleiches gilt auch für die sich über die Zapfen 62 gegen die Zeitsteuerhebel 56 abstützenden
Zeitsteuerhebel 57. In dieser Stellung sind die Steuerspitzen 60 der Zeitsteuerhebel
56, 57 von den Nockenbahnen des Zeitschaltnockens 72 abgehoben, so daß dieser ohne
Einfluß ist. Ein endseitig an den Zeitsteuerhebel 56, 57 jeweils ausgebildeter Anschlagteil
80 bzw. 81 ist bezüglich der Achse 7 der Nockenwalze 5 soweit radial nach außen verschwenkt,
daß die Anschlagteile 80, 81 außerhalb des Bewegungsweges des Anschlagschenkels 26
des Zeitsteuerhebels 14 liegen. Der Synchronmotor 30 treibt in bereits beschriebener
Weise über den Exzenter 28 die Schaltklinke 27 an, die in der Vertiefung 22 der Schrittstopscheibe
14 liegend mit der Schaltverzahnung 21 des zeitgebenden Rades 15 in Eingriff steht
und dieses schrittweise weiterschaltet, wobei die Schrittstopscheibe 14 gegen die
elastische Wirkung der Zugfeder 18 eine hin- und hergehende oszillierende Bewegung
um ihre Drehachse ausführt. Sowie eine Vertiefung 40 des zeitgebenden Rades 15 zu
der Schaltklinke 27 kommt und diese mit ihrer Tastspitze in die Vertiefung 40 einfällt,
wird die Schaltklinke 27 mit der Schaltverzahnung 11 des Programm-Schaltrades 10 gekuppelt,
womit die bis dahin stillstehende Nockenwalze 5 um einen Schaltschritt weitergedreht
wird, was in den Kontaktsystemen 42 entsprechende Schaltvorgänge auslöst.
[0040] Bei dieser Schaltbewegung des Programm- Schaltrades 10 word die mit ihrer Tastspitze
70 in die Schaltverzahnung 11 des Programm- Schaltrades 10 eingreifende Rastklinke
67 des Zeitschaltrades 65, bezogen auf Figur 3, im Uhrzeigersinn verschwenkt, womit
sie aus der Rastverzahnung 66 des Zeitschaltrades 65 ausklinkt, und dieses durch die
Schlingfeder 76
[0041] wieder in seine durch den Anschlag 78 gegebene Ruhestellung zurückgeführt werden
kann.
[0042] Im Verlaufe der beschriebenen Schaltbewegung der Nockenwalze 5 fällt die Tastspitze
58 des in Figur 1 beispielsweise am weitesten links liegenden Zeitsteuerhebels 56
in eine Vertiefung 82 der Nockenbahn 6a ein, womit der zugeordnete Zeitsteuerhebel
56, vergleichen mit der Stellung nach Figur 3, um einen bestimmten Betrag im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird, wie dies aus Figur 5 hervorgeht. Durch diese Verschwenkung gelangt
der Anschlagteil 80 des Zeitsteuerhebels 56 in den Bewegungsweg des Anschlagschenkels
26 der Schrittstopscheibe 14, die damit gegen eine Bewegung im Gegenuhrzeigersinn
drehfest verriegelt wird. Die Schaltklinke 27 kann nunmehr die Schrittstopscheibe
14 bei ihrem Vorwärtshub nicht mehr mitnehmen; sie läuft wegen der keilförmigen Gestalt
ihrer Tastspitze aus der Vertiefung 22 der Schrittstopscheibe 14 aus und gelangt auf
den glatten Umfangsbereich 20 der Schrittstopscheibe 14, dessen Radius größer ist
als jener des zeitgebenden Rades 15, was zur Folge hat, daß die Schaltklinke 27 damit
aus der Schaltverzahnung 21 des zeitgebenden Rades 15 ausgehoben ist und dieses nicht
mehr weiterschalten kann.
[0043] Um zu vermeiden, daß bei dem Rückwärtshub die Tastklinke 27 mit ihrer Tastspitze
in die verhältnismäßig weit radial nach innen ragende Vertiefung 22 der Schrittstopscheibe
14 einfällt und damit unter Umständen auf den Spitzen der Zähne der Schaltverzahnung
21 des zeitgebenden Rades 15 entlang kratzt und diese beschädigt, ist die Anordnung
derart getroffen, daß anschließend an die Vertiefung 22 in der aus Figur 1 ersichtlichen
Weise der einzelne Zahn 23 angeordnet ist, an den sich eine weniger tiefreichende
Vertiefung 24 anschließt. Der einzelne Zahn 23 ragt nicht ganz bis an den Außenumfang
der Schaltzähne der Schaltverzahnung 21 heran. Beim Rückwärtshub der Schaltklinke
wird die Schrittstopscheibe 14 etwas reibschlüssig mitgenommen, so daß die "tiefe"
Vertiefung 22 durch einen Schaltzahn der Schaltverzahnung 21 abgedeckt und die Tastspitze
der Schaltklinke 27 über den einzelnen Zahn 23 in die "niedrigere" Vertiefung 24 geleitet
wird, in der sie in sicherem Abstand zu der Schaltverzahnung 21 steht. Beim Vorwärtshub
der Schaltklinke 27 wird diese sodann in der umgekehrten Weise wieder auf den glatten
Umfangsbereich 20 geleitet.
[0044] Durch die erwähnte Verschwenkung des Zeitsteuerhebels 56 wurde aber auch dessen Steuerspitze
60, bezogen auf Figur 5, nach unten bewegt, so daß sie in den Bereich der zugeordneten
Nockenbahn des Zeitschaltnockens 72 gelangt, während die Steuerspitze 60 des mit diesem
Zeitsteuerhebel 56 über den Zapfen 62 gekuppelten Zeitsteuerhebels 57 in der aus Figur
5 ersichtlichen Weise aus der Nockenbahn ausgehoben ist, weil sie um den entsprechenden
Betrag höher liegt. Da das Zeitschaltrad 65 durch den Nocken 79 fortwährend im Uhrzeigersinn
weitergedreht wird, läuft schließlich die Auflaufkante 74 der entsprechenden Nockenbahn
auf die abgesenkte Steuerspitze 60 des verschwenkten Zeitsteuerhebels 56 auf, mit
der Folge, daß der Zeitsteuerhebel 56 im Gegenuhrzeigersinn (Figur 5) verschwenkt
wird. Durch diese Verschwenkung wird der Anschlagteil 80 des Zeitsteuerhebels 56 aus
dem Bewegungsweg des Anschlaghebels 26 im Gegenuhrzeigersinn (Figur 5) herausbewegt,
womit die Schrittstopscheibe 14 wieder freigegeben wird. Bei dem nächsten Transporthub
der Schaltklinke 27 fällt diese mit ihrer Tastspitze wieder in die Vertiefung 22 der
Schrittstopscheibe 14 ein, womit sie mit der Schaltverzahnung 21 des zeitgegenden
Rades 15 gekuppelt und dieses angetrieben wird. Sowie die Schaltklinke 27 dabei in
eine Vertiefung 40 des zeitgebenden Rades 15 einfällt, wird auch das Programm-Schaltrad
10 um einen Schritt weitergedreht. Bei diesem Weiterdrehen wird in bereits beschriebener
Weise die Rastklinke 67 des Zeitschaltrades 65 im Uhrzeigersinne (Figur 5) des Zeitschaltrades
65 dabei ausgeklinkt. Das Zeitschaltrad 65 wird daraufhin durch die Schlingfeder 68
wieder in die Ruhestellung zurückgedreht.
[0045] Die Nockenbahnen 6a, 6b weisen außer den Vertiefungen 82 noch Vertiefungen 83 auf,
welche radial weiter zu der Achse 7 hinreichen d.h, "tiefer" sind. Die Vertiefungen
82, 83 sind selbstverständlich jeweils programmgemäß über den Umfang der Nockenbahnen
6a, 6b verteilt.
[0046] Wenn die Tastspitze 58 eines Zeitsteuerhebels 56 in eine solche "tiefe" Vertiefung
83 einfällt, wird der Zeitsteuerhebel 56 in der aus Figur 6 ersichtlichen Weise um
einen größeren Betrag im Gegenuhrzeigersinne verschwenkt. Dadurch wird nun auch die
Steuerspitze 60 des über den Zapfen 62 an gekoppelten zugehörigen Zeitsteuerhebels
57 soweit abgesenkt, daß sie in den Bereich der ihr zugeordneten Nockenbahn des Zeitschaltnockens
72 gelangt, während nunmehr die Anschlagteile 80, 81 beider Zeitsteuerhebel 56, 57
in den Bewegungsweg des Anschlagschenkels 26 der Schrittstopscheibe 14 in der aus
Figur 6 ersichtlichen Weise eingeschwenkt werden. Die dadurch bewirkte, im Gegenuhrzeigersinn
drehfeste Verriegelung der Schrittstopscheibe 14 ergibt in der bereits anhand von
Figur 5 erläuterten Weise wiederum die selbsttätige Uberführung der Schaltklinke 27
in die unwirksame Stellung, indem diese auf den glatten Umfangsbereich 20 der Schrittstopscheibe
14 aufläuft und somit aus der Schaltverzahnung 21 des zeitgebenden Rades 15 ausgehoben
ist.
[0047] Wenn im Verlaufe der Drehbewegung des Zeitschaltrades 65 der Zeitsteuerhebel 56 mit
seiner Steuerspitze 60 auf die Auflaufkante 74 seiner zugeordneten Nockenbahn aufläuft
und verschwenkt wird, kann dadurch die Schrittstopscheibe 14 noch nicht entriegelt
werden, weil sie noch von dem Anschlagteil 81 des Zeitsteuerhebels 57 gehalten ist.
Erst wenn auch die Steuerspitze 60 dieses Zeitsteuerhebels 57 durch die dieser zugeordnete
Auflaufkante 74 angehoben wird, erfolgt die Freigabe der Schrittstopscheibe 14 durch
entsprechende Verschwenkung des Anschlagteils 81 im Gegenuhrzeigersinne.
[0048] Auf diese Weise können durch entsprechende Abtastung der programmgemäß verteilten
unterschiedlichen "tiefen" Vertiefungen 82, 83 in den beiden Nockenbahnen 6a, 6b vier
unterschiedliche Verweilzeiten des Programm- Schaltrades 10 und damit der Nockenwalze
5 eingestellt werden. Zusammen mit der ohnehin ansteuerbaren Grund-Verweilzeit, wie
sie bei unwirksamer Schrittstopscheibe 14 vorhanden ist (Figur 3), ergeben sich somit
fünf unterschiedlich wahlweise zur Verfügung stehende Verweilzeiten.
[0049] In bestimmten Anwendungsfällen ist es erwünscht, eine Möglichkeit für eine kurze
zusätzliche impulsartige Verweilzeit vorzusehen. Um dies zu erreichen, ist die Schaltverzahnung
11 des Programm-Schaltrades 10 mit einem längeren Zahn 90 (beispielsweise Figur 5)
versehen, der derart bemessen ist, daß er über den glatten Umfangsbereich 20 der Schrittstopscheibe
14 radial vorragt. Sowie die Schaltklinke 27 im Verlaufe der Weiterschaltung der Nockenwalze
5 auf diesen verlängerten Zahn 90 trifft, wird das Programm-Schaltrad 10 unabhängig
von dem zeitgebenden Rad 15 weitergeschaltet, wobei die Verweilzeit dann durch die
von dem Exzenter 28 vorgegebene Hubzeit für die Schaltklinke 27 bestimmt ist.
[0050] Inbesondere bei Schrittschaltwerken, die mit einer Schnellgangeinrichtung versehen
sind, tritt gelegentlich das Bedürfnis auf, von außen her, d.h. unabhängig von der
Programmierung; des eigentlichen Programmträgers, eine von zwei Verweilzeiten auswählen
zu können. Dies kann bei dem beschriebenen Programmschaltwerk in sehr einfacher Weise
geschehen, indem in der in Figur 7 dargestellten Weise an der Werkplatte 2 ein Betätigungshebel
91 um eine Achse 92 schwenkbar gelagert ist, der mit einem Hebelarm 93 unter einen
entsprechenden Zapfen eines oder mehrerer Zeitsteuerhebel 56 oder 57 eingreift. Wird
der Betätigungshebel im Uhrzeigersinn (Figur 7) verschwenkt, so wird der entsprechende
Zeitsteuerhebel aus dem Bewegungsweg des Anschlagschenkels 26 der Schrittstopscheibe
14 herausbewegt, womit die Schrittstopscheibe 14 entriegelt wird und die Nockenwalze
5 in bereits erläuterter Weise weitergeschaltet werden kann. Die Auswahl der Verweilzeit
erfolgt dabei mittels des Betätigungshebels 91 auf rein mechanischem Wege, was bedeutet,
daß die sonst häufig erforderlichen elektromechanischen Übertragungseinrichtungen
u.dgl. entfallen.
[0051] Beispielsweise im Programmablauf einer Waschmaschine treten neben zeitabhängigen
auch zustandsabhängige Vorgänge auf, beispielsweise muß das Waschwasser bis auf eine
bestimmte Temperatur aufgeheizt werden. Bevor diese Temperatur erreicht ist, kann
das zeitabhängige Programm nicht weiterlaufen. Diese zustandsabhängige Steuerung der
Verweilzeit des Programmträgers, d.h. der Nockenwalze 5, kann in sehr einfacher Weise
dadurch geschehen, daß die Schrittstopscheibe 14 zustandsabhängig verriegelt wird.
Zu diesem Zwecke ist beispielsweise zwischen den Werkplatten 1, 2 eine von einem nicht
dargestellten Temperaturfühler betätigter Zugmagnet 94 angeordnet, dessen Anker 95
über einen Hebel 96 eine auf die Achse 7 drehbar aufgesetzte Büchse 97 verschwenken
kann, auf welcher die Programmtrommel 5 frei drehbar gelagert ist und die sich bis
zu einem zwischen der Schrittstopscheibe 14 und dem zeitgebenden Rad 15 angeordneten,
drehfest mit ihr verbundenen Betätigungsarm 98 erstreckt, der radial nach außen weisend,
mit dem Anschlagschenkel 26 zusammenwirken kann. Der Betätigungsarm 98 liegt normalerweise
in dem Winkelbereich zwischen dem Arm 16 und dem Anschlagarm 25. Wird der Betätigungsarm
98 durch den Zugmagneten 94 entgegen der Wirkung einer an einem Hebelarm 100 der Büchse
97 angreifenden Rückstellfeder 99 verschwenkt, so gelangt er in den Bereich der hinund
hergehenden Bewegung des Anschlagarmes 25, der damit blockiert wird, womit eine Weiterschaltung
des Programmträgers 5 ausgeschlossen ist.
[0052] Sowie der Zugmagnet 94 den Betätigungsarm 98 wieder freigibt, kann die Schrittstopscheibe
14 in bereits erläuterter Weise wieder ihre normale Funktion übernehmen.
[0053] Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Zeitsteuerhebel 56, 57 durch die
Nockenbahnen des Zeitschaltnockens 72 betätigbar, der Seinerseits durch das Zeitschaltrad
65 angetrieben wird. In Fällen, in denen nicht vier unterschiedliche Verweilzeiten
erforderlich sind, sondern mit zwei das Auslagen gefunden wird, kann die Anordnung
auch derart getroffen sein, daß ein Zeitsteuerhebel unmittelbar das Zeitschaltrad
15 abtastet, wobei die Dauer der (neben der Grundverweilzeit) einstellbaren Verweilzeiten
von der Zahl der auf dem Zeitschaltrad 15 angeordneten entsprechenden Steuervetiefungen
abhängt.
1. Programmschaltwerk für Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen od.dgl., mit einem
drehbar gelagerten, zugeordnete Kontakte betätigenden Programmträger (5), der mit
programmierbaren Verweilzeiten schrittweise über eine Schaltklinke (27) eines von
einem Elektromotor (30) angetriebenen Zahnklinkenschaltwerks fortschaltbar ist, mit
einem ortsfest gelagerten Zeitsteuerhebel (56), der mit einer Tastspitze (58) auf
dem Programmträger (5) vorhandene frei programmierbare Nocken (6) abtastet und die
Fortschaltbewegung der Schaltklinke (27) steuert, sowie mit einer Schrittstoppscheibe
(14), durch die, abhängig von dem Zeitsteuerhebel (56) die Schaltklinke (27) in eine
unwirksame Lage überführbar ist, wobei dem Zeitsteuerhebel (56) ein Zeitschalter (50,
65, 72) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Programmträger (5) ein
eine Schaltverzahnung für die Schaltklinke (27) tragendes Programmschaltrad (10) drehfest
verbunden ist und die getrieblich zwischen der Schaltklinke (27) sowie dem Zeitsteuerhebel
(56) angeordnete Schrittstoppscheibe (14) einen Anschlag (26) trägt, mit dem sie gegen
den in den Bewegungsweg des Anschlages (26) eingeschwenkten Zeitsteuerhebel (56) unter
drehfester Verriegelung in einer Drehrichtung abstützbar ist, daß der Zeitsteuerhebel
(56) durch den Zeitschalter (50, 65, 72) nach Ablauf der Verweilzeit im Sinne der
anschließenden Freigabe der selbsttätig mit dem Programmschaltrad (10) in Eingriff
kommenden Schaltklinke (27) betätigbar ist, daß konzentrisch zu dem Programmschaltrad
(10) ein zeitgebendes Rad (15) mit einer mit der Schaltklinke (27) zusammenwirkenden
Schaltverzahnung (21) frei drehbar gelagert ist, dessen Durchmesser größer ist als
der Durchmesser des Programmschaltrades (10) und in dessen Schaltverzahnung (21) wenigstens
eine bis in die Schaltverzahnung (11) des Programmschaltrades (10) reichende Vertiefung
(40) ausgebildet ist und daß die Schaltklinke (27) lediglich in der in die Vertiefung
(40) eingefallenen Lage mit der Schaltverzahnung (11) des Programmschaltrades (10)
gekuppelt ist.
2. Programmschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitgebende
Rad (15) mehrere Vertiefungen (40) aufweist, die in gleichen Abständen rings um seinen
Umfang verteilt angeordnet sind.
3. Programmschaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die konzentrisch zu dem Programmschaltrad (10) gelagerte Schrittstoppscheibe (14)
begrenzt drehbar ist und einen glatten Umfangsbereich (20) aufweist, dessen Radius
größer ist als der Radius des Programmschaltrades (10) und an den sich eine bis in
die Schaltverzahnung (11, 12) eines benachbarten, anderen, von der Schaltklinke (27)
fortschaltbaren Rades (10, 15) reichende Vertiefung (22) anschließt, und daß die Schaltklinke
(27) lediglich in der in die Vertiefung (22) eingefallenen Lage mit der Schaltverzahnung
des anderen Rades gekuppelt ist.
4. Programmschaltwerk nach den Ansprüchen 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Radius des glatten Umfangsbereiches (20) der Schrittstoppscheibe (14) größer ist als
der Radius des zeitgebenden Rades (15) und daß die Vertiefung (22) bis in die Schaltverzahnung
(11) des Programmschaltrades (10) reicht. 5. Programmschaltwerk nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß anschließend an die Vertiefung (22) der Schrittstoppscheibe (14)
ein einzelner Zahn (23) und daran anschließend eine zweite Vertiefung (24) angeordnet
ist, die mit ihrem Grund außerhalb der Schaltverzahnung (21) des benachbarten Rades
(15) liegt.
6. Programmschaltwerk nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei drehfest abgestützter Schrittstoppscheibe (14) die Schaltklinke (27) auf dem glatten
Umfangsbereich (20) der Schrittstoppscheibe (14) aufliegt.
7. Programmschaltwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrittstoppscheibe
(14) in der dem Andrücken des Anschlages (26) gegen den eingeschwenkten Zeitsteuerhebel
(56) entsprechenden Drehrichtung elastisch vorgespannt ist.
8. Programmschaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zeitsteuerhebel (56) als ein neben dem Programmträger (5) schwenkbar gelagerter
doppelarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm die Tastsaitze (58) trägt
und dessen anderer Hebelarm eine umlaufende Nockenbahn (72) eines angetriebenen Zeitschaltrades
(65) des Zeitschalters abtastet.
9. Programmschaltwerk nach den Ansprüchen 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zeitschaltrad durch das zeitgebende Rad (15) gebildet ist, das entsprechend ausgebildete,
die Nockenbahn darstellende Vertiefungen trägt.
10. Programmschaltwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitschaltrad
(65) durch einen Schrittschaltmechanismus (50, 79, 67) gleichmäßig schrittweise angetrieben
ist.
11. Programmschaltwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitschaltrad
(65) mittels einer Rückstellfeder (76) in einer Drehrichtung vorgespannt ist und ihm
eine von dem Programmschaltrad (10) gesteuerte Rastklinke (67) zugeordnet ist, die
bei einer Schrittschaltbewegung des Programmschaltrades (10) das Zeitschaltrad (64)
freigibt, und daß das freigegebene Zeitschaltrad (65) durch die Rückstellfeder (76)
in eine durch einen Anschlag (78) gegebene Ausgangsstellung rückdrehbar ist.
12. Programmschaltwerk nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß es wenigstens zwei von einer Nockenbahn (6, 6a) des Programmträgers (5) gesteuerte
Zeitsteuerhebel (56, 57) aufweist, die nebeneinanderliegend schwenkbar gelagert sind,
und denen zwei nebeneinanderliegende Nockenbahnen des Zeitschaltrades (65) zugeordnet
sind,und daß von den beiden in einer Schwenkrichtung miteinander kuppelbaren Zeitsteuerhebeln
(56, 57) lediglich einer (56) eine mit der Nockenbahn (6 bzw. 6a) des Programmträgers
(5) zusammenwirkende Tastspitze (58) trägt und die beiden Zeitsteuerhebel (56, 57)
durch eine unterschiedlich große Verschwenkbewegung mit ihren Nockenbahnen des Zeitschaltrades
(65) in Eingriff bringbar sind.
13. Programmschaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltverzahnung (11) des Programmschaltrades (10) wenigstens einen in den
Bewegungsweg der in der unwirksamen Lage gehaltenen Schaltklinke (27) ragenden verlängerten
Zahn (90) aufweist.
14. Programmschaltwerk nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Zeitsteuerhebel (56, 57) mit einem wahlweise betätigbaren Betätigungsglied
(91) gekuppelt ist, durch das er in eine die Schrittstoppscheibe (14) freigebende
Stellung überführbar ist.
15. Programmschaltwerk nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrittstoppscheibe (14) mit einem wahlweise betätigbaren Betätigungsorgan
(98) in Eingriff bringbar ist, durch das sie in einer Stellung verriegelbar ist, in
der die Schaltklinke (27) auf dem glatten Umfangsbereich (20) der Schrittstoppscheibe
(14) gleitend gehalten ist.
16. Programmschaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zeitschalter (65, 72) mit einem dauernd angetriebenen Wendesteuermechanismus
(49, 50, 54) gekuppelt ist.
1. Programmed indexing mechanism for washing machines, dishwashers or the like, comprising
a rotatably mounted program carrier (5) arranged to actuate associated switch contacts,
which program carrier can be advanced in steps with programmable dwell periods by
means of the indexing pawl (27) of a pawl and ratchet indexing mechanism that is driven
by an electric motor (30), and comprising a stationary mounted time control lever
(56) which, with a scanning tip (58), scans independently programmable cams (6) provided
on the program carrier (5) and controls the indexing movement of the pawl (27), also
comprising an indexing-inhibit disc (14), by which, in response to the time control
lever (56), the pawl (27) is driven into an inhibited condition, there being a time
switch (50, 65, 72) associated with the time control lever (56), characterized
in that a program indexing wheel (10) carrying indexing gear teeth for the indexing
pawl (27) is connected to rotate with the program carrier (5), and the indexing-inhibit
disc (14) which is intermediate in the drive between the indexing pawl (27) and the
time control lever (56), carries a striker (26), by which the inhibit disc (14) can
abut against the time control lever (56) when this has pivoted into the motion path
of the striker (26) with a locking effect on one direction of motion of the striker;
in that the time control lever (56) can be actuated by the time switch (50, 65, 72)
after expiry of the dwell time so as to release the indexing ratchet pawl (27) which
subsequently automatically comes into engagement with the program indexing wheel (10);
in that concentrically with the program indexing wheel (10), a timer-signalling wheel
(15) is mounted so as to be independently rotatable, has ratchet gear teeth (21) cooperative
with the indexing pawl (27), has a diameter greater than that of the program indexing
wheel (10), and has an indentation (40) formed in its ratchet teeth (21) and extending
at least into the indexing teeth (11) of the time indexing wheel (10);
in that the indexing pawl (27) only comes into engagement with the indexing teeth
(11) of the time indexing wheel (10) when the pawl has fallen into said indentation
(40).
2. Programmed indexing mechanism according to claim 1 characterized in that the time
signalling wheel (15) comprises a plurality of indentations (40) distributed evenly
spaced around its circumference.
3. Programmed indexing mechanism according to either preceding claim, characterized,in
that the indexing-inhibit disc (14) is mounted for limited rotatability concentric
with the program indexing wheel (10) and comprises a smooth circumferential portion
(20) of radius greater than that of the program indexing wheel (10) and next to which
is a depression (22) which extends into the ratchet teeth (11, 12) of another, neighbouring
wheel (10, 15) advanced by the indexing pawl (27), and in that only when the pawl
(27) is in the position of having fallen into said depression (22) does it come into
engagement with the ratchet teeth of the other wheel.
4. Programmed indexing mechanism according to claim 1 or 3, characterized, in that
the radius of the smooth circumferential portion (20) of the indexing-inhibit disc
(14) is greater than that of the radius of the time-signalling wheel, and in that
the depression (22) extends into the ratchet teeth (11) of the program indexing wheel
(10).
5. Programmed indexing mechanism according to claim 3, characterized in that next
to the depression (22) of the indexing-inhibit disc (14) is a single tooth (23), and
next to this is a second depression (24) the bottom of which is located outside the
gear teeth (21) of the neighbouring wheel (15).
6. Programmed indexing mechanism according to any of claims 3 to 5 characterized in
that when the indexing-inhibit disc (14) is blocked for rotations, the indexing pawl
(27) impinges on the smooth circumferential portion (20) of the indexing-inhibit disc
(14).
7. Programmed indexing mechanism according to claim 6 characterized in that the indexing-inhibit
disc (14) is resiliently biased in the rotational direction corresponding to its striker
(26) pressing against the pivoted-in time control lever (56).
8. Programmed indexing mechanism according to any preceding claims characterized in
that the time control lever (56) is formed as a double- armed lever pivotally mounted
alongside the program carrier (5), one of the lever arms carrying the scanning tip
(58) and the other arm scans a cam track (72) around a driven time-switching wheel
(65) of said time switch.
9. Programmed indexing mechanism according to claim 1 or 8 characterized in that the
time-switching wheel is provided by the time-signalling wheel (15) which is formed
with indentations corresponding with the indentations on said cam track.
10. Programmed indexing mechanism according to claim 8 characterized in that the time-switching
wheel (65) is driven in equal steps by an indexing mechanism (50, 79, 67).
11. Programmed indexing mechanism according to claim 10 characterized in that the
time-switching wheel (65) is biased in one rotational direction by a return spring
(76) and is associated with a detent pawl (67) controlled by the program indexing
wheel (10), and the detent pawl (67) releases the time-switching wheel (65) during
a stepping motion of the time indexing wheel (10), and in that the released time-switching
wheel (65) can be rotated back into a starting position which is provided by an abutment
(78).
12. Programmed indexing mechanism according to any one of claims 8 to 11 characterized
in comprising at least two time control levers (56, 57) controlled by a cam track
(6, 6a) of the program carrier (5) and pivotally mounted alongside each other, and
two adjacent cam tracks of the time switch wheel (65) are associated with these levers
(56, 57), wherein both levers (56, 57) can be coupled together in one direction of
pivoting, of which levers only one (56) carries a scanning tip cooperable with one
cam track (6 or 6a) of the program carrier (5), but both of the two time control levers
(56, 57) can be brought into engagement with their own cam tracks of the time-switching
wheel (65), by means of pivoting movements of differing magnitudes.
13. Programmed indexing mechanism according to any preceding claim characterized in
that the ratchet teeth (11) of the time indexing wheel (10) comprises at least one
extended tooth (90) which projects into the path of movement of the indexing pawl
(27) when this is held in its said ineffective condition.
14. Programmed indexing mechanism according to any one of claims 3 to 13 characterized
in that at least one time control lever (56, 57) is coupled with an actuating member
(91) which can be actuated at will (i.e. non-automatically), and the lever can be
driven by this member (91) into a position releasing the indexing-inhibit disc (14).
15. Programmed indexing mechanism according to any one of claims 3 to 14 characterized
in that the indexing-inhibit disc (14) can be brought into engagement with an actuating
means (98) which can be actuated at will, whereby the disc (14) can be locked at a
position in which the indexing pawl (27) is held sliding on the smooth circumferential
region (20) of the index-inhibiting disc (14).
16. Programmed indexing mechanism according to any preceding claim characterized in
that the time switch (65, 72) is coupled with a continuously driven reverse control
mechanism (49, 50, 54).
1. Programmateur pour machines à laver le linge, machines à laver la vaisselle ou
analogues, comportant un support de programme, monté de façon tournante, actionnant
des contacts associés et qui peut être avancé de façon échelonnée, avec des temps
d'arrêt programmables, par l'intermédiaire d'un cliquet d'entraînement d'un mécanisme
d'encliquetage actionné par un moteur électrique, un levier de commande de temps monté
dans une position fixe, qui palpe avec une pointe de contact des cames librement programmables
et prévues sur le support de programme qui commande le mouvement d'avancement du cliquet
d'entrainement, ainsi qu'un plateau d'arrêt en position à l'aide duquel, indépendamment
du levier de commande de temps, le cliquet d'entraînement peut être transféré dans
une position inopérante, ce levier de commande de temps étant associé à une minuterie,
caractérisé en ce que le programmateur est relié sans possibilité de rotation relative
à une roue à rochet de programme portant une denture de commande du cliquet d'entraînement
et le plateau d'arrêt en position, disposé fonctionnellement entre le cliquet d'entraînement
et le levier de commande de temps, porte une butée au moyen de laquelle il vient s'appuyer
contre le levier de commande de temps, qui a pénétré par pivotement dans le trajet
suivi par la butée, en établissant un verrouillage antirotation dans un sens de rotation,
en ce que le levier de commande de temps peut être actionné par la minuterie, après
écoulement du temps de pause, dans le sens de libération du cliquet de commande venant
automatiquement en prise avec la roue à rochet de programme, en ce qu'il est prévu
concentriquement à la roue à rochet de programme une roue de temporisation comportant
une denture coopérant avec le cliquet de commande, cette roue étant monté folle, ayant
un diamètre qui est supérieur au diamètre de la roue à rochet de programme et dans
la denture de laquelle est ménagé au moins une encoche s'étendant jusqu'à la denture
de la roue à rochet de programme et en ce que le cliquet d'entraînement est accouplé,
seulement dans la position où il tombe dans le creux avec la denture de la roue à
rochet de programme. 2. Programmateur selon la revendication 1, caractérisé en ce
que la roue de minuterie (15) comporte plusieurs encoches (40) qui sont réparties
à des distances égales autour de sa circonférence.
3. Programmateur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
plateau d'arrêt en position (14), concentrique avec la roue à rochet de programme
(10) peut tourner de façon limitée et comporte une région périphérique lisse (20)
dont le rayon est supérieur au rayon de la roue à rochet de programme (10), et qui
se raccorde à une encoche (22) allant jusqu'à la denture à rochet (11, 12) d'une autre
roue voisine (10, 15) pouvant être avancée par le cliquet (27) et en ce que le cliquet
(27) est accouplé à la denture à rochet de l'autre roue seulement dans la position
de chute dans l'encoche (22).
4. Programmateur selon les revendications 1 ou 3, caractérisé en ce que le rayon de
la région périphérique lisse (20) du plateau d'arrêt en position (14) est supérieur
au rayon de la roue de minuterie (15) et en ce que l'encoche (22) s'étend jusque dans
la denture à rochet (11) de la roue à rochet de programme (10).
5. Programmateur selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'encoche (22) du
plateau d'arrêt en position (14) est suivie par une dent individuelle (23) à la suite
de laquelle est disposée une seconde encoche (24) dont le fond se situe à l'extérieur
de la denture à rochet (21) de la roue voisine (15).
6. Programmateur selon une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que, lorsque
le plateau d'arrêt en position (14) est appuyé sans possibilité de rotation, le cliquet
(27) s'appuie contre la région périphérique lisse (20) du plateau d'arrêt en position
(14).
7. Programmateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que le plateau d'arrêt
en position (14) est précontraint élastiquement dans le sens de rotation correspondant
à l'appui de la butée (26) contre le levier de commande de temps (26) basculé.
8. Programmateur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
levier de commande de temps (56) est réalisé sous la forme d'un levier à deux bras
supporté pour pouvoir pivoter à côté du support de programme (5), un bras du levier
portant la pointe de contact (58) tandis que l'autre bras du levier palpe une surface
de came périphérique (72) d'une roue à rochet de temps (65) entraînée du temporisateur.
9. Programmateur selon les revendications 1 ou 8, caractérisé en ce que la roue à
rochet de temps est constituée par la roue de minuterie (15) portant des encoches
réalisées de manière correspondante pour constituer la surface de came.
10. Programmateur selon la revendication 8, caractérisé en ce que la roue à rochet
de temps (65) est entraînée pas à pas de façon uniforme par un mécanisme à encliquetage
(50, 79, 67).
11. Programmateur selon la revendication 10, caractérisé en ce que la roue à rochet
de temps (65) est rappelée dans un sens de rotation par un ressort de rappel (76)
et est associée à un cliquet d'arrêt (67) commandé par la roue à rochet de programme
(10) et qui libère la roue à rochet de temps pendant un mouvement d'avance de la roue
à rochet de programme (10), la roue à rochet de temps (65) libérée pouvant être ramenée
en arrière par le ressort de rappel (76) dans une position initiale définie par une
butée (78).
12. Programmeur selon une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'il comporte
au moins deux leviers de commande de temps (56, 57) commandés par une surface de came
(6, 6a) du support de programme (5) et qui sont supportés l'un à côté de l'autre de
manière à pouvoir pivoter, et auxquels sont associées deux surfaces de cames de la
roue à rochet de temps (65) disposées l'une à côté de l'autre, et en ce qu'un seul
(56) des deux leviers de commande de temps (56, 57) accouplés entre eux dans un sens
de pivotement porte une pointe de contact (58) cooperant avec les surfaces de cames
(6, 6a) du support de programme, les deux leviers de commande de temps (56, 57) pouvant
être amenés en contact avec leurs surfaces de cames de la roue à rochet de temps (65)
par un mouvement de pivotement d'amplitude différente.
13. Programmateur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la denture à rochet (11) de la roue à rochet de programme (10) comporte au moins une
dent allongée (90) pénétrant dans le trajet suivi par le cliquet (27) maintenu en
position inopérante.
14. Programmateur selon une des revendications 3 à 13, caractérisé en ce qu'au moins
un levier de commande de temps (56, 57) est accouplé avec un organe de commande (91)
pouvant être actionné à volonté et qui le fait passer dans une position qui libère
le plateau d'arrêt en position (14).
15. Programmateur selon une des revendications 3 à 14, caractérisé en ce que le plateau
d'arrêt en position (14) peut être amené en engagement avec un organe de commande
(98) pouvant être actionné à volonté, par lequel il est verrouillé dans une position
dans laquelle le cliquet (27) est maintenu coulissant sur la région périphérique lisse
(20) du plateau d'arrêt en position.
16. Programmateur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le temporisateur (65, 72) est accouplé avec un mécanisme de renversement de marche
(49, 50, 54) entraîné en permanence.