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<ep-patent-document id="EP78100913A1" file="EP78100913NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0003728" kind="A1" date-publ="19790905" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BECH......FRGB........NL........................</B001EP><B005EP>C</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0003728</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19790905</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>78100913.9</B210><B220><date>19780918</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>2807404</B310><B320><date>19780217</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19790905</date><bnum>197918</bnum></B405><B430><date>19790905</date><bnum>197918</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>2</B516><B511> 2E 06B   5/16   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Feuerschutzrolltor</B542><B541>en</B541><B542>Rolling fire door</B542><B541>fr</B541><B542>Portail coulissant pare-feu</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Firma Wilhelm Hotz</snm><iid>00207380</iid><irf>27 380 - EU</irf><syn>Wilhelm Hotz, Firma</syn><syn>Hotz, Firma Wilhelm</syn><adr><str>Tempelhofer Weg 112</str><city>D-1000 Berlin 47</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Garbisch, Peter</snm><adr><str>Uferpromenade 50</str><city>D-1000 Berlin 22</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Müller-Börner, Richard (DE)</snm><sfx>et al</sfx><iid>00008720</iid><adr></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>NL</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Feuerschutzrolltor mit einem aus zwei äußeren im Abstand von-einander angeordneten Abschnitten (11,12) bestehenden Rolladen aus Stahlblechlamellen, zwischen denen mindestens eine Schicht aus Isoliermatten (2) angeordnet ist, und bei dem die Gelenke zwischen den Stahlblechlamellen an deren Längswänden in Form von ineinandergreifenden gekrümmten Streifen angeformt sind, wobei die beiden äußeren Abschnitte (11,12) der Stahlblechlamellen aus einem durchgehenden Teil bestehen und einen unten geschlossenen Doppelpanzer bilden, der einerseits an einer Rohrwelle (7), andererseits an der Decke (8) befestigt ist, in Runestellung auf der Welle (7) aufgwickelt ist und in Betriebsstellung mit einem mittleren Abschnitt (13) auf dem Boden aufliegt<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="55" he="84" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft Feuerschutzrolltore mit einem aus zwei äußeren im Abstand voneinander angeordneten Abschnitten bestehenden Rolladen aus Stahlblechlamellen, zwischen denen mindestens eine Schicht aus Isoliermatten angeordnet ist, und bei dem die Gelenke zwischen den Stahlblechlamellen an deren Längswänden in Form von ineinandergreifenden gekrümmten Streifen angeformt sind.</p>
<p id="p0002" num="0002">Es sind als Zweiwellenanlagen ausgebildete Doppelpanzer bekannt (DE-PS 16 59 775). Derartige Anlagen benötigen viel Platz und erfordern erhebliche Material- und Herstellungskosten. Man hat auch schon vorgeschlagen, für Doppelpanzer-Rolltore zwei Einpanzer-Rolltore hintereinander anzuordnen (DE-AS 23 49 026). <sub>4</sub></p>
<p id="p0003" num="0003">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einer Einwellenanlage praktisch die Wirkung einer feuerbeständigen Doppelpanzeranlage zu erzielen, die für alle Zulassungsklassen geeignet ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden äußeren Abschnitte der Stahlblechlamellen aus einem durchgehenden Teil bestehen und einen unten geschlossenen Doppelpanzer bilden, der einerseits an einer Rohrwelle, andererseits an der <!-- EPO <DP n="3"> -->Decke befestigt ist, in Ruhestellung auf der Welle aufgewickelt ist und in Betriebsstellung mit einem mittleren Abschnitt auf dem Boden aufliegt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.</p>
<p id="p0006" num="0006">Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des Gegenstandes der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein geschlossenes Feuerschutzrolltor gemäß der Erfindung,</li>
<li>Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß der Linie B-C in Fig. 1,</li>
<li>Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 1,</li>
<li>Fig. 4 einen Schnitt durch ein halbgeöffnetes Rolltor,</li>
<li>Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß der Linie B-C in Fig. 4,</li>
<li>Fig. 6 die Befestigung der Lamellen und der Matten an der Rohrwelle, und</li>
<li>Fig. 7 die Befestigung der Lamellen und der Matten an der Decke.</li><!-- EPO <DP n="4"> -->
</ul></p>
<p id="p0007" num="0007">Bei dem dargestellten Feuerschutzrolltor handelt es sich um eine Einwellenanlage mit einem an einer Rohrwelle 7 und an der Decke 8 befestigten durchgehenden Panzer aus verzinkten, etwa 1 mm starken Stahlblechlamellen 1, an deren Längsrändern in an sich bekannter Weise die Gelenke in Form von ineinandergreifenden gekrümmten Streifen angeformt sind, mit innen eingelegten, nur oben und unten befestigten Matten 2 z.B. der Brandklasse A 1 in 40 mm Stärke.</p>
<p id="p0008" num="0008">Durch die auf diese Weise im geschlossenen Zustand (Betriebsstellung) erzielte Schlaufenbildung bilden sich zwei herabhängende Panzerabschnitte 11 und 12, welche durch einen unteren Abschnitt 13 miteinander verbunden sind. Dieses untere Stück 13 wird durch z.B. eingenietete Bandstahlfedern 3 aus beispielsweise Federstahl 50/0,8 gerade gedrückt und preßt dadurch den lose gegen Anschläge 6 hängenden Panzerteil 12 an.Di<sub>e</sub>ser Teil 12 ist ca.30 mm überhängend bei 5 an der Decke 8 befestigt und wird dadurch auch im oberen Bereich angedrückt. Der an der Welle 7 hängende Teil 11 wird 70 mm breiter ausgeführt (je Seite 35 mm) und läuft beim Schließen automatisch in vorgesehene Führungsnuten 4, wobei er durch die Federn 3 ebenfalls nach außen gegen die Führungen 4 gedrückt wird.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Stahlblechlamellen 1 der drei Panzerabschnitte 11, 12,13 können in der gleichen Richtung gekrümmt von der Welle 7 bis zur Decke 8 verlaufen. Wie jedoch in Fig. 1 und 3 gezeigt, verlaufen die dargestellten Lamellen in den seitlichen Abschnitten 11 und 12 gegenläufig gekrümmt von der Welle 7 bzw. Decke 8 weg und <!-- EPO <DP n="5"> -->treffen sich im mittleren Abschnitt 13, wo sie durch einen C-förmigen Verbinder 10 gelenkig miteinander verbunden sind.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die übliche Sturzschräge 16,17 kann aus Beton mit einer Gleitblechabdeckung oder direkt aus Blech angefertigt werden. Die seitlichen Führungen 4 bestehen aus abgekantetem 3 mm starken Stahlblech, können durch eine sickenförmige Abkantung ineinandergesteckt werden und werden nur durch eine vordere Andrückverschraubung gehalten.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Fig. 6 und 7 lassen erkennen, wie die Lamellen der Abschnitte 11 bzw. 12 mit den Matten 2 an der Welle 7 bzw. Decke 8 befestigt sind. Während die Befestigung an der Decke 8 mittels Winkeleisen und Schrauben erfolgt, sind an der Welle 7 besondere Hänger 15 vorgesehen (vgl. auch Fig. 2).</p>
<p id="p0012" num="0012">Der Antrieb erfolgt gewöhnlich über Elektromotor.</p>
<p id="p0013" num="0013">Ein Brandversuch mit einfacher Mattenfüllung für T 30 erbrachte 70 min Standfestigkeit (30 min gefordert) und mit an den seitlichen Panzerabschnitten 11 und 12 aufgedoppelter Matte für T 90 110 min Standfestigkeit (90 min gefordert). Selbstverständlich ist dieses neue Feuerschutzrolltor auch für T 120 und darüber geeignet. Dafür kommt es lediglich auf geeignete Wahl des Isolierabstandes 9 zwischen den herunterhängenden Abschnitten 11 und 12 sowie auf Dimensionierung und Materialauswahl für die Mattenfüllungen 2 an.</p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor mit einem aus zwei äußeren im Abstand voneinander angeordneten Abschnitten bestehenden Rolladen aus Stahlblechlamellen, zwischen denen mindestens eine Schicht aus Isoliermatten angeordnet ist, und bei dem die Gelenke zwischen den Stahlblechlamellen an deren Längswänden in Form von ineinandergreifenden gekrümmten Streifen angeformt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Abschnitte (11,12) der Stahlblechlamellen (1) aus einem durchgehenden Teil bestehen und einen unten geschlossenen Doppelpanzer bilden,der einerseits an einer Rohrwelle (7), andererseits an der Decke (8) befestigt ist, in Ruhestellung auf der Welle aufgewickelt ist und in Betriebsstellung mit einem mittleren Abschnitt (13) auf dem Boden aufliegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (1) der beiden äußeren Abschnitte (11,12) gegenläufig gekrümmt sind und im mittleren, auf den Boden zu liegen kommenden Abschnitt (13) durch ein vorzugsweise C-förmig ausgebildetes Verbindungsstück (10) miteinander verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des mittleren Abschnittes (13) auf den Lamellen innen Andruckfedern (3) angebracht sind, um diesen Abschnitt in Betriebsstellung zu strecken <!-- EPO <DP n="7"> -->und gegen den Boden zu drücken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Welle (7) befestigte Abschnitt (11) des Rolladens breiter ist als der an der Decke befestigte Abschnitt (12) und seitlich in Führungsnuten (4) läuft.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Decke (8) befestigte schmalere Abschnitt (12) des Rolladens gegen seitlich angeordnete Anschläge gedrückt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken des schmaleren Abschnitts (12) an die Anschläge einerseits die Folge eines entsprechenden Überhanges (5), andererseits die Folge der Einwirkung der Andruckfedern (3) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lamellen (1) je nach Feuerschutzklasse innen unterschiedlich starke Mattenfüllungen (2) angebracht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>Feuerschutzrolltor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hatten (2) in den einzelnen Abschnitten (11,12,13) der Lamellen (1) bzw. des Rolladens entsprechende Mattenabschnitte unterteilt sind, wobei die Mattenstärke <!-- EPO <DP n="8"> -->der seitlichen Abschnitte (11,12) größer sein kann als im mittleren Abschnitt (13).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="9"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="164" he="256" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="10"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="172" he="258" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="11"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="175" he="257" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="12"> -->
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