[0001] Der Gattung des Patentanspruchs 1 entsprechende Quaderketten sind schon viele Jahre,
beispielsweise durch das deutsche Gebrauchsmuster 6 900 177 bekannt und haben inzwischen
vielseitige, insbesondere die Konfektionierung betreffende Verbesserungen, beispielsweise
durch die DE-PS 2 155 468, erfahren. Sie wurden vielfach als Spielzeug, Werbeartikel
und Verkaufspackungen verbreitet, wobei die Verwandelbarkeit der aus gleich großen
Würfeln zusammengesetzten Kette zu unterschiedlichen Rechteck- oder Würfelkörpern
immer wieder das Interesse der Besitzer erweckt.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Kette so zu vervollkommnen,
daß sie sich besonders günstig für eine Verwendung als Verkaufspackung eignet.
[0003] Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs
1 und/oder die im Kennzeichen des nebengeordneten Patentanspruchs 2 wiedergegebene
Lehre gelöst.
[0004] Die im Patentanspruch 1 vorgeschlagene Formgebung der einzelnen Quader ermöglicht
eine vorteilhafte Anpassung der einzelnen Quaderbehälter an die jeweils aufzunehmenden
Verkaufsgegenstände, beispielsweise an stangenförmige Schokoladenartikel oder kleine
Spielzeuge. Bisher war man über bereits mehr als 14 Jahre dem Gedanken gefolgt, daß
zu der bekannten Verwandelbarkeit zu Gesamtkörpern unterschiedlicher Außenflächen
als Einzelkörper nur Würfel geeignet seien, die infolge ihrer völlig gleichen Außenflächen
bei jeder möglichen anderen Zusammenstellung zwangsläufig stets mit gleich großen
Flächen aneinanderliegen. Demgegenüber wurde mit der vorliegenden Erfindung überraschenderweise
gefunden, daß auch in der bekannten Weise miteinander verbundene Quaderkörper mit
unterschiedlich großen Flächenpaaren sich zu noch unterschiedlicheren Gesamtkörpern
verwandeln lassen und damit eine noch größere Verwandlungswirkung und einen noch größeren
Kaufanreiz bieten, als dies bei den bisher bekanntgewordenen Würfelketten der Fall
ist. überdies macht es die von der Würfelkette abweichende Quaderform möglich, die
Form der durch den Quader gebildeten Verkaufspackung dem aufzunehmenden Verkaufsgegenstand,
beispielsweise einem kleinen Spielzeug oder einem
"stangenförmigen Schokoladenartikel, weitgehend anzupassen.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird in ähnlich vorteilhafter Weise aber auch durch die im
Kennzeichen des Patentanspruchs 2 wiedergegebene Lehre gelöst, weil bei einer solchen
Ausbildung der Quaderkette der aus der Kette gebildete quaderförmige Gesamtkörper
in einfacher Weise einer üblichen Füllvorrichtung zugeführt werden kann, durch welche
die in einer Reihe aufeinanderfolgenden oder aber. auch alle acht Quader bei geöffneten
Deckelwänden in einem einzigen Durchgang leicht gefüllt werden können.
[0006] Während bei den bisher bekannten,aus Kartonzuschnitten aufgefalteten Würfelketten
die scharnierartigen Verbindungsstellen zwischen den Würfeln entweder aus umständlich
anzubringenden gesonderten Klebebandstreifen oder aus über jeweils eine Falzkante
zusammenhängenden Teilen des Kartonmaterials bestanden, die entweder infolge einer
Perforierung leicht zum Durchreißen neigten oder unperforiert zu unelastisch blieben,
so daß die Würfelkette die gewünschte Kettenform nicht beibehielt, ist durch die im
Patentanspruch 5 niedergelegte Lehre eine trotz ausreichender Flexibilität so haltbare
Ausbildung der scharnierartigen Verbindungsstellen vorgeschlagen, daß ein hinreichend
zuverlässiger Zusammenhalt zwischen den einzelnen Quadern der Quaderkette auch nach
deren häufiger Benutzung und Verwandlung gewährleistet ist.
[0007] Durch die im Patentanspruch 8 wiedergegebene Maßnahme ergibt sich eine besonders
einfache Verwandelbarkeit des gerade gefüllten quaderförmigen Gesamtkörpers zu einem
für den Versand und die Darreichung als Geschenk besonders geeigneten Quaderkörper,
indem nunmehr lediglich die beiden gegenüberliegenden äußeren Quaderpaare des gefüllten
Gesamtkörpers um jeweils 180
0 nach oben auf die beiden mittleren Quaderpaare herumgeklappt werden. Der Zusammenhalt
des so geschaffenen Quaderkörpers kann dann in einfacher Weise durch kleine
Kle- beblätter erreicht werden, von denen je eines an der Ober- und an der Unterseite
des quaderförmigen Gesamtkörpers in der Mitte über die einander zugekehrten vier Ecken
der dortigen vier Quader geklebt wird.
[0008] Andere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen
gekennzeichnet.
[0009] In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen:
Fig. 1 eine aus langgestreckten Quadern mit quadratischen Stirnflächen geformte Quaderkette
in einer perspektivisch gehaltenen Seitenansicht schräg von oben (eine der von oben
sichtbaren quadratischen Deckelwände ist zur besseren Sichtbarmachung von Einzelheiten
aufgeklappt dargestellt);
Fig. 2 die Quaderkette gemäß Fig. 1 in einer verwandelten Form, bei der die Deckelwände
jeweils durch benachbarte Quader verdeckt sind (in einer gleichen perspektivischen
Ansicht wie Fig. 1);
Fig. 3, 4 und 5 drei zur Bildung eines Quadersatzes von zwei gleichen, die Quaderkette
bildenden Quadersätzen dienende ausgebreitete Kartonzuschnitte in jeweils einer Draufsicht
auf ihre an den aufgefalteten Quadern innen liegenden Flächen;
Fig. 6 einen Quadersatz der Quaderkette nach einer teilweisen Auffaltung der fertig
verklebten Schachtelteile der einzelnen Quader (in einer den Fig. 1 und 2 entsprechenden
perspektivischen Ansicht);
Fig. 7 den Quadersatz gemäß Fig. 6 nach einer völligen versandgerechten flachen Zusammenlegung
(in einer Draufsicht in Richtung des Pfeiles VII der Fig. 6).
[0010] Von den in Fig. 1 dargestellten acht Quadern 1 bis 8 besteht jeder aus einem lanngestreckten
Körper mit einer qua-
drati
schen Deckelwand (
D1 bis D 8), einer gleich großen (in Fig. 1 nicht sichtbaren) Bodenwand und vier gleich
großen rechteckigen Seitenwänden, von denen in Fig. 1 jeweils eine Seitenwand S
4, S
5, S
6, S
7 und S
8 der Quader 4 bis 8 gekennzeichnet ist. Während das eine Paar (A
1) der jeweils gleichen gegenüberliegenden ebenen Außenflächen A1, A
2 und A
3 jedes Quaders in bisher üblicher Weise quadratisch ist, weisen die beiden Paare der
Außenflächen A
2 und A
3 jedes Quaders eine Reckteckform auf.
[0011] Die Quader 1 bis 8 sind durch acht scharnierartige Gelenkstellen 9 bis 16 zu einer
verwandelbaren Quaderkette verbunden, die bei der in Fig. 1 dargestellten Zuordnung
gemeinsam einen quaderförmigen Gesamtkörper einer dem einzelnen Quader ähnlichen Form
ergibt. Dabei besteht die Quaderkette aus zwei Quadersätzen mit je vier Quadern, und
zwar gemäß Fig. 1 aus einem Quadersatz mit den Quadern 1 bis 4 und einem weiteren
Quadersatz mit den Quadern 5 bis 8.
[0012] Jeder Quadersatz ist aus drei Kartonzuschnitten 17, 18 und 19 (vgl. Fig. 3, 4 und
5) aufgefaltet, wobei der eine Kartonzuschnitt 17 zu den beiden Quadern 2 und 3 und
der andere Kartonzuschnitt 17 zu den beiden Quadern 6 und 7 aufgefaltet ist. In den
Fig. 3 bis 5 sind die in Klammern angeführten Bezugszeichen den jeweils entsprechenden
weiteren Quadern 5 bis 8 zugeordnet. Der Kartonzuschnitt 17 ist symmetrisch zu seiner
zugleich eine scharnierartige Gelenkstelle 13 bzw. 14 aufnehmenden Mittelquerachse
20 ausgebildet, wobei die Gelenkstelle, wie auch sämtliche weiteren Gelenkstellen
9, 10, 11, 12 sowie 15 und 16 der Quaderkette aus einem zwischen den verbundenen Seitenkanten,
gemäß den Fig. 2 und 3 einerseits der Seitenkante 21 des Quaders 6 und anderseits
der Seitenkante 22 des Quaders 7, befindlichen zusätzlichen Wandstreifen 23 des Kartonmaterials
einer etwa der vierfachen Wandstärke des Kartonmaterials entsprechenden Breite besteht.
Dieser zusätzliche Wandstreifen 23 bildet zwischen den in üblicher Weise durch je
eine Falzlinie gebildeten Seitenkanten 21 und 22 genügend Material, welches zwischen
den Quadern die Gelenkbewegungen aufnimmt, ohne daß dazu Kartonmaterial der eigentlichen
Quader herangezogen zu werden braucht. Außerdem sind die Wandstreifen 23 der scharnierartigen
Gelenkstellen 13 und 14 gemäß den Fig. 2 und 3 durch zwei entlang den verbundenen
Seitenkanten 21 und 22 mit Abstand nebeneinander angeordnete Langlöcher 24 zu drei
Verbindungslaschen 25a, 25b und 25c gekürzt, während die Wandstreifen sämtlicher weiteren
scharnierartigen Gelenkstellen 9 bis 12 durch ein im Mittelbereich der verbundenen
Seitenkanten verlaufendes Langloch 24a zu zwei an den beiden Enden der verbundenen
Seitenkanten befindlichen Verbindungslaschen 25'a und 25'c (vgl. Fig. 1 und 5) gekürzt
sind. Es hat sich gezeigt, daß durch die Langlöcher 24 und 24a einer gegenüber der
Breite der Wandstreifen 23 etwa zwei- bis dreimal so grossen Breite die Flexibilität
der Gelenkstellen noch derartig weiter vergrößert wird, daß schon die leeren äußeren
Quaderpaare 1, 5 und 4, 8 des in Fig. 1 dargestellten quaderförmigen Gesamtkörpers
durch ihr Eigengewicht auf die Unterlage der Quaderkette absinken und die richtige
Quaderform des in Fig. 1 dargestellten Gesamtkörpers sich damit schon bei leeren Quadern
zwanglos ergibt. Dies ist wichtig, weil die Quaderkette in der in Fig. 1 dargestellten
Form des Gesamtkörpers mit nur einfachen üblichen Halterungen durch eine Füllvorrichtung
bewegbar sein muß, wenn die Quader mittels der Füllvorrichtung in einfacher Weise
in einem einzigen Durchgang zu füllen sein sollen.
[0013] Für diese einfache Füllmöglichkeit ist es weiterhin wichtig, daß die Quader 1 bis
8 wenigstens in einer zu einem solchen Gesamtkörper vereinigten Lage, wie sie in Fig.
1 mit allen acht Quadern nebeneinander dargestellt ist, sämtlich leicht nach oben
zu öffnende Deckelwände D
1 bis D
8 aufweisen. Eine solche Lage der Deckelwände ergibt sich beim Auffalten und Zusammenstecken
der nachstehend zunächst noch näher beschriebenen Kartonzuschnitte 17, 18 und 19 zwangsläufig
von selbst.
[0014] Zum Auffalten der beiden Quader jedes Kartonzuschnittes 17 werden die beiden äußeren
Klebelaschen 26 und 27 nach einem Auf- und Gegeneinanderfalten der beiden Zuschnittenden
gegen die zugeordneten, beiderseits der Gelenkstelle 13 anschließenden Seitenwände
des jeweiligen Quaders 2 bzw. 3 geklebt, während die in gleicher Weise mittels je
einer Klebelasche 28 und 29 aufgefalteten Quader 1 und 4 mittels je einer zugleich
eine scharnierartige Gelenkstelle 9 bzw. 10 bildenden, nach außen vorstehenden Klebelasche
30 bzw. 31 mit der benachbarten Seitenwand 32 bzw. 33 des Quaders 2 bzw. 3 (vgl. Fig.
3) verbunden werden. Dabei ist eine in den aufgefalteten Quader 1 hineinfaltbare Lasche
34 zugleich als ein ösenteil ausgebildet, während der aufgefaltete Quader 4 außer
der Klebelasche 31 noch eine weitere, zugleich über eine Gelenkstelle 16 anschließende,
nach außen ragende Lasche 35 aufweist, die als ein in den dem Quader 1 gleichenden
Quader 8 des weiteren Quadersatzes an der Stelle von dessen Lasche 34 hineinsteckbarer
und in den ösenteil dieser Lasche einhängbarer Hakenteil ausgebildet ist. Auf diese
Weise können die die jeweils unlösbar verbundenen Quader 1 bis 4 bzw. 5 bis 8 aufweisenden
beiden Quadersätze leicht lösbar miteinander verbunden werden, was nicht nur den Vorteil
einer einfachen Zusammensetzung der vollständigen Quaderkette, sondern noch den weiteren
Vorteil mit sich bringt, daß gewünschtenfalls auch jeder Quadersatz eine eigene vollständige
Verkaufspackung bilden kann. Im letzteren Falle ist es lediglich erforderlich, die
Lasche 35 ganz nach innen in den Quader hineinzufalten.
[0015] Damit die auch zum späteren Zugang zu den Quaderinhalten dienenden Deckelwände D
1 bis D
8 leicht aus ihrer geschlossenen Stellung aufgeschwenkt werden können, weist jede derselben
im Mittelbereich ihrer in eine Einstecklasche 36 (vgl. Fig. 4) übergehenden, zugleich
eine Falzlinie bildenden Seitenkante 37 einen aus dem Kartonmaterial der Einstecklasche
36 ausgestanzten und über die Seitenkante 37 nach außen vorstehenden Griffansatz 38
auf. Außerdem sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die gemäß Fig. 2 vorderen
und. hinteren Seitenwände der einzelnen Quader 1 bis 8, von denen in den Fig. 1 und
2 die Seitenwände S
5, S
6, S
7 und S
8 sichtbar sind, mit je einem Fensterausschnitt 43 versehen, der zweckmäßig durch eine
eingeklebte Klarsichtfolie 44 zu einem durchsichtigen Fenster ergänzt ist. Zusätzlich
zu diesen Fenstern oder statt derselben können auch noch die in Fig. 2 strichpunktiert
angedeuteten Fensterausschnitte 45 vorgesehen sein, oder statt Fenstern könnten auch
entlang einer Perforation 45' heraustrennbare Wandteile 46 vorgesehen sein. Schließlich
könnten auch Fensterausschnitte vorgesehen sein, die eine unregelmäßige Form, z.B.
einer Frucht oder einer Blume aufweisen, wie es in Fig. 2 mit einem strichpunktiert
dargestellten Fensterausschnitt 47 in Form einer Kirsche angedeutet ist.
[0016] Wird die Quaderkette nach ihrer Füllung zu dem in Fig. 2 dargestellten Quaderkörper
geformt, bei dem die Deckelwände D
1 bis D
8 alle innerhalb der Quermittelebene des Gesamtkörpers unzugänglich verdeckt liegen,
dann kann der Gesamtkörper in einfacher Weise dadurch für einen Versand zusammengehalten
werden, daß je ein kleines rundes Klebeblatt 48 oben und unten in der Mitte über die
einander zugekehrten vier Ecken der dortigen vier Quader 1, 4, 5, 8 bzw. 2, 3, 6,
7 geklebt wird.
[0017] Für den praktischen Gebrauch der beschriebenen Quaderketten ist es weiterhin von
Bedeutung, daß sie vom Verpackungshersteller an den Erstabnehmer, der beispielsweise
die einzelnen Quader mit Verkaufsgegenständen füllt, möglichst frachtgünstig, d.h.
raumsparend zusammengelegt, versandt werden können. Zu diesem Zweck hat es sich als
vorteilhaft ergeben, die beiden in der vorgenannten Weise einfach zusammensteckbaren
Quadersätze jeweils in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise vorzufabrizieren, d.h. völlig
fertig zu verkleben und mit jeweils in die Ebene der benachbarten Seitenwand aufgeklappten
Laschen und Deckelwänden so flach zusammenzuschieben, wie es aus Fig. 7 ersichtlich
ist. Der Erstabnehmer braucht die so flach zusammengelegten Quadersätze lediglich
wieder zu aufeinanderfolgenden quaderförmigen Hohlkörpern aufzuschieben und kann dann
die einzelnen Behälter leicht in der bei Kartons üblichen Weise durch entsprechendes
Einschwenken der Laschen und Deckel schließen, wobei dann zur Zusammensetzung zusammengehöriger
Quadersätze lediglich die aus den Fig. 4 und 5 ersichtlichen ösen- und hakenförmigen
Laschen 34 und 35 in der vorstehend beschriebenen Weise ineinander einzuhängen sind.
[0018] Die Breite der jeweils eine scharnierartige Gelenkstelle bildenden Wandstreifen 23
könnte statt dem Vierfachen auch dem Drei- oder Fünffachen der Wandstärke des Kartonmaterials
entsprechen. Wenn es für eine geeignete Anwendung der Quaderkette auch vorteilhaft
ist, wenn alle scharnierartigen Gelenkstellen die im Ausführungsbeispiel beschriebene
Gestaltung aufweisen, so würde es für den hier angestrebten Zweck der einfachen Füllung
der einzelnen Quader auch ausreichen, wenn die in Fig. 1 oben befindlichen Gelenkstellen
9, 10, 11 und 12 die beschriebene Gestaltung aufweisen. Im Falle der Verwendung dünneren
Kartonmaterials kann die angestrebte Flexibilität der Gelenkstellen auch schon erreicht
werden, wenn auf eine Durchstanzung der Wandstreifen 23 durch Langlöcher 24 verzichtet
wird. Schließlich könnten die Klebeblätter 48 statt der dargestellten runden Umrißform
auch irgendeine andere geeignete Umrißform aufweisen.
1. Ringförmig geschlossene Kette mit acht gleich großen zusammenhängenden Quadern
aus vorgefalzten aufgefalteten Kartonzuschnitten, die durch Einstecklaschen und je
Quader mindestens eine eingeklebte Klebelasche formhaltig sind und mindestens je eine
leicht aufklappbare Deckelwand aufweisen, und von denen jeweils zwei in der Kette
aufeinanderfolgende Quader entlang gleich langen Seitenkanten scharnierartig verbunden
und an zwei diesen Seitenkanten abgelegenen und in bezug auf dieselben quer verlaufenden
und bei in einer Reihe aufeinanderfolgenden Quadern zugleich symmetrisch gegenüberliegenden
weiteren Seitenkanten mit je einer gleich langen Seitenkante beiderseits anschließender
Quader der Kette scharnierartig zu einer von zwei Quadergruppen verbunden sind, wobei
die beiden äußersten Quader der einen Gruppe mit den entsprechenden beiden Quadern
der anderen Gruppe entlang je einer ihrer vorhandenen Verbindungskante abgelegenen
und quer zu dieser verlaufenden Seitenkante ebenfalls scharnierartig verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet , daß von den drei Paaren jeweils gleicher gegenüberliegender
ebener Außenflächen (A" A2 und A3) jedes Quaders (z.B. 8) wenigstens zwei Paare (A2 und A3) eine von einem Quadrat unterschiedliche Rechteckform aufweisen.
2. Ringförmig geschlossene Kette mit acht gleich großen zusammenhängenden Quadern
aus vorgefalzten aufgefalteten Kartonzuschnitten, die durch Einstecklaschen und je
Quader min- destens eine eingeklebte Klebelasche formhaltig sind und mindestens je eine leicht
aufklappbare Deckelwand aufweisen, und von denen jeweils zwei in der Kette aufeinanderfolgende
Quader entlang gleich langen Seitenkanten scharnierartig verbunden und an zwei diesen
Seitenkanten abgelegenen und in bezug auf dieselben quer verlaufenden und bei in einer
Reihe aufeinanderfolgenden Quadern zugleich symmetrisch gegenüberliegenden weiteren
Seitenkanten mit je einer gleich langen Seitenkante beiderseits anschließender Quader
der Kette scharnierartig zu einer von zwei Quadergruppen verbunden sind, wobei die
beiden äußersten Quader der einen Gruppe mit den entsprechenden beiden Quadern der
anderen Gruppe entlang je einer ihrer vorhandenen Verbindungskante abgelegenen und
quer zu dieser verlaufenden Seitenkante ebenfalls scharnierartig verbunden sind, insbesondere
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Deckelwände (D1 bis D8) der bei einer zu einem mit allen acht Quadern (1 bis 8) nebeneinander liegenden
quaderförmigen Gesamtkörper verwandelten Form der Kette an deren Oberseite in einer
gemeinsamen Deckelebene liegen.
3. Kette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelebene jeweils eine
der beiden kleinsten Außenflächen (A1) jedes Quaders (z.B. 8) aufnimmt.
4. Kette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle in der Deckelebene
befindlichen Deckelwände (z.B. D4) um parallel zur Schmalseite des quaderförmigen Gesamtkörpers verlaufende Seitenkanten
(z.B. 4a) der Würfel (1 bis 8) aufklappbar sind.
5. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
die in der Deckelebene befindlichen vier scharnierartigen Gelenkstellen (9 bis 12)
aus zwischen den verbundenen Seitenkanten (z.B. 21, 22) der Quader (6 und 7) befindlichen
zusätzlichen Wandstreifen (23) des Kartonmaterials einer etwa der drei- bis fünffachen
Wandstärke des Kartonmaterials entsprechenden Breite bestehen.
6. Kette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede einen zusätzlichen Wandstreifen
(23) aufweisende Gelenkstelle (z.B. 10 bzw. 14) durch ein Langloch (24) zu zwei an
den beiden Enden der verbundenen Seitenkanten befindlichen Verbindungslaschen (25'a
und 25'c) oder durch zwei Langlöcher (24) zu drei Verbindungslaschen (25a, 25b und
25c) aufgeteilt ist, von denen zwei (25a und 25c) an den beiden Enden und eine (25b)
in der Mitte der verbundenen Seitenkanten (21 und 22) angeordnet sind.
7. Kette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Langloch (24) eine etwa
zwei- bis dreimal so große Breite wie der zugeordnete Wandstreifen (23) aufweist.
8. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
quaderförmige Gesamtkörper in seiner die Deckelwände (D1 bis D8) an seiner Oberseite aufweisenden Form je zwei scharnierartige Gelenkstellen (9,
11 und 10, 12) in der Deckelebene zwischen den in seiner Längsrichtung gegenüberliegenden
äußersten Quaderpaaren (1, 5 und 4, 8) und den jeweils nach seiner Mitte hin anschließenden
beiden Quaderpaaren (2, 6 und 3, 7) in jeweils einer gemeinsamen Querrichtung aufweist.
9. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie
aus zwei gleichen Sätzen von je drei Kartonzuschnitten (17, 18 und 19) hergestellt
ist, von denen der eine (17) zu zwei in der Kette aufeinanderfolgenden Quadern (2,
3 bzw. 6, 7) auffaltbar ist und die beiden weiteren (18 und 19) zu je einem in der
Kette einerseits bzw. anderseits der beiden vorgenannten Quader anschließenden Quader
(1 bzw. 4; 8 bzw. 5) des damit gebildeten Quadersatzes auffaltbar ist.
10. Kette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kartonzuschnitt (17)
symmetrisch zu seiner zugleich eine scharnierartige Gelenkstelle (13 bzw. 14) aufnehmenden
Mittelquerachse (20) ausgebildet ist.
11. Kette nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren
Quader (1 und 4 bzw. 5 und 8) jedes Quadersatzes einerseits mittels je einer zugleich
eine scharnierartige Gelenkstelle bildenden Klebelasche (30 bzw. 31) an einen (2 bzw.
6; 3 bzw. 7) der beiden zusammenhängenden Quader (2, 3 bzw. 6, 7) angeklebt und anderseits
mittels je einer einen ösen- bzw. Hakenteil bildenden Lasche (34 bzw. 35) in eine
einen Haken- bzw. ösenteil bildende Lasche (35 bzw. 34) des in der Kette benachbarten
äußersten Quaders (5 bzw. 8) des anderen Quadersatzes eingehängt sind, und dadurch,
daß jede einen Hakenteil bildende Lasche (35) zugleich eine scharnierartige Gelenkstelle
(16 bzw. 15) bildet.
12. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Deckelwand (D1 ... D8) im Mittelbereich ihrer in eine Einstecklasche (z.B. 36) übergehenden Seitenkante
(37) einen aus dem Kartonmaterial der Einstecklasche (36) ausgestanzten und über die
Seitenkante (37) nach außen vorstehenden Griffansatz (38) aufweist (Fig. 4).
13. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Quader (z.B. 5) eine Seitenwand mit einem Fensterausschnitt (43, 45) aufweist.
14. Kette nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fensterausschnitt (47)
eine unregelmäßige Form, z.B. einer Frucht oder einer Blume, aufweist.
15. Kette nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil
der Fensterausschnitte (43, 45) durch eine in den Quader (z.B. 5 und 8) eingeklebte
Klarsichtfolie (44) verschlossen ist.
16. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Quader (z.B. 8) eine Seitenwand mit einer einen entfernbaren Wandteil (46) umgrenzenden
Perforation (45') aufweist.
17. Kette nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Fensterausschnitt
(47) oder entfernbarer Wandteil (46) in derjenigen Seitenwand (49) jedes in einem
Quadersatz äußeren Quaders (1 bzw. 4, 5, 8) angeordnet ist, die dessen Deckelwand
(D1 bzw. D4, D5, DS) gegenüberliegt.
18. Kette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
gefüllte Kette in der Form eines durch Herumklappen der beiden äußeren Quaderpaare
(1, 5 und 4, 8) der zuvor einen quaderförmigen Gesamtkörper mit oben liegenden Deckelwänden
(D1 ... D8) bildenden Quaderkette auf die Deckelwände (D2, D6 und D3, D7) der vier mittleren Quader (2, 6 und 3, 7) gebildeten Quaderkörpers durch Aufkleben
je eines Klebeblattes (48) über die an dessen Ober- und Unterseite in der Mitte einander
zugekehrten vier Ecken der dortigen vier Quader (1, 4, 5, 8 bzw. 2, 3, 6, 7) zusammengehalten
ist.