[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Walzband-Haspels, dessen Trommel
aus mehreren spreizbaren Segmenten besteht, welche sich mit keilförmig ausgebildeten
Auflageflächen axial verschiebbar gegen eine im Haspelgehäuse drehbar gelagerte zentrale
Hohlwelle abstützen und mittels eines in der Hohlwelle angeordneten Stempels verstellt
werden.
[0002] Ferner befaßt sich die Erfindung mit einem Walzband-Haspel zur Ausübung des Verfahrens,
der mit einem das Ein- und Ausschieben der Haspeltrommel relativ zum Bandbund und/oder
die Bandmittensteuerung bewirkenden Verschiebeantrieb für das Haspelgehäuse ausgerüstet
ist.
[0003] Durch die DE-AS 1
0 o7 279 und die DE-PS 17 52 185 sind bereits Walzband-Haspel bekannt, deren Trommel
aus mehreren spreizbaren Segmenten besteht, welche sich mit keilförmig ausgebildeten
Auflageflächen axial verschiebbar unmittelbar gegen eine in einem Haspelgehäuse drehbar
gelagerte, zentrale Hohlwelle abstützen, und dabei mittels eines in der Hohlwelle
angeordneten Stempels relativ zu dieser verstellt werden.
[0004] Solche Walzband-Haspel sind gegenüber derjenigen Bauart, wie sie beispielsweise der
DL-PS 34 24o zu entnehmen ist, insofern vorteilhaft, als durch die unmittelbare Abstützung
der Trommelsegmente am Umfang der Hohlwelle verhältnismäßig kleine Baumaße erreicht
werden können, die eine beträchtliche Verminderung der Schwungmomente zur Folge haben.
Hierdurch reduzieren sich naturgemäß auch die während des Betriebs auftretenden Deschleunigungs-,
Brems- und Schnellstopmomente. Auch die Lagerdurchmesser für die Haspelwelle können
beträchtlich verringert werden, so daß selbst bei Erhöhung der Betriebsdrehzahlen
der Lagerverschleiß verringert wird.
[0005] Eine Unzulänglichkeit bei den Walzband-Haspeln nach der DE-ÄS 1
0 o7 279 und der DE-PS 17 52 185 liegt jedoch darin, daß beim Spreizen der Trommelsegmente
zugleich eine Axialverschiebung derselben relativ zur Haspelwelle stattfindet, welche
den ordnungsgemäßen Ablauf des Walzbandes in die dem Haspel nachge- ordneten Weiterverarbeitungsanlagen
beeinträchtigen kann, wenn im Anschluß an die Festspannung des Bandbundes auf der
Haspel- trommel keine entsprechende Lagenkorrektur des gesamten Haspels relativ zur
nachgeordneten Weiterverarbeitungsanlage vorgenommen wird. Eine solche Lagenkorrektur
des gesamten Walzband-Haspels läßt sich zwar mit Hilfe des Verschiebeantriebs bewirken,
welcher einerseits für das Ein- und Ausschieben der Haspeltrommel relativ zum Bandbund
und/oder auch zur Mittensteuerung des Bandbundes sowieso erforderlich ist. Die Vornahme
einer solchen nachträglichen Lagenkorrektur ist jedoch verhältnismäßig zeitraubend
und erfordert außerdem viel Geschicklichkeit der Bedienungsleute.
[0006] Zweck der Erfindung ist es, die bei den vorstehend beschriebenen, bekannten Walzbandhaspeln
noch gegebene Unzulänglichkeit zu vermeiden. Daher liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Verfahren zum Betrieb eines gattungsgemäßen Walzband-Haspels aufzufinden
und einen Walzband-Haspel zur Ausübung dieses Verfahrens zu schaffen, welches bzw.
welcher unmittelbar nach dem Spannvorgang ein einwandfreies Abwickeln des Walzbandes
vom Bandbund ermöglicht.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe wird verfahrenstechnich auf einfache Weise dadurch erreicht,
daß die Relativverschiebung zwischen den Segmenten und der Hohlwelle abgegriffen und
in eine entgegengesetzte Verschiebebewegung des Haspelgehäuses auf dem Haspelbett
von entsprechender Größe umgesetzt wird.
[0008] Aufgrund dieser verfahrenstechnischen Maßnahme erhalten die Trommelsegmente während
ihrer das Festspannen des Bandbundes bezweckenden Bewegung immer ihre vorbestimmte
Relativlage zur Einlauf-Mittellinie der dem Haspel nachgeordneten Verarbeitungsanlagen
bei und stellen damit sicher, daß der Walzband-Haspel unmittelbar nach Beendigung
des Spannvorgangs ohne weiteres in Betrieb gesetzt werden kann.
[0009] Nach einer verfahrenstechnischen Weiterbildung hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn erfindungsgemäß die Relativverschiebung des Stempels zur Hohlwelle gemessen und
als Stellgröße für den Verschiebeantrieb des Haspelgehäuses benutzt wird. Da nämlich
die Relativverschiebung des Stempels zur Hohlwelle der Relativverschiebung zwischen
den Segmenten der Haspeltrommel und der sie tragenden und führenden Hohlwelle entspricht,
läßt sich auf diesem Wege die jeweilige Korrekturgröße vom einfachsten und mit geringstmöglichem
relativem Fehler.ermitteln.
[0010] Ein Walzband-Haspel zur Ausübung dieses Verfahrens, welcher mit einem das Ein- und
Ausschieben der Haspeltrommel relativ zum Bandbund und/oder die Bandmittensteuerung
bewirkenden Verschie
- beantrieb für das Haspelgehäuse ausgestattet ist, zeichnet sich erfindungsgemäß im
wesentlichen dadurch aus, daß zwischen den Segmenten und der Hohlwelle eine Meßvorrichtung
angeordnet ist, . die mit einem Steuerorgan für den Verschiebeantrieb in Verbindung
steht.
[0011] Hierbei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung die Meßvorrichtung mit dem hinteren Ende des die Segmente verschiebenden
Stempels in Stellverbindung steht und das dem Verschiebeantrieb zugeordnete Steuerorgan
wegabhängig ein- und verstellbar ist. Dieses Steuerorgan kann dabei im Grunde genommen
einen ähnlichen Aufbau haben wie die den Segmenten bzw. dem Stempel zugeordnete Meßvorrichtung,
wobei die Meßvorrichtung und das Steuerorgan gewissermaßen gegenläufig zusammenarbeiten
und hierdurch die jeweilige Stellgröße für den Verschiebeantrieb bilden.
[0012] Schließlich wird ein Erfindungsmerkmal auch noch darin gesehen, daß sowohl der Spreizantrieb
für die Trommelsegmente als auch der Verschicbeantricb jeweils aus einem doppelt wirkenden
Hydraulikzylinder besteht, und daß die Druckflüssigkeitenzufuhr zum Verschiebeantrieb
über ein durch die Meßvorrichtung steuerbares Regelventil beeinflußbar ist.
[0013] Anhand einer Zeichnung soll die Erfindung nunmehr im einzelnen erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 in schematisch vereinfachter Seitenansicht einen Walzband-Haspel nach der Erfindung
vor dem Einfahren der Haspeltrommel in den Bandbund,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des Walzband-Haspels mit in die öffnung
des Bandbundes axial eingefahrener, jedoch noch kontrahierter Haspeltrommel,
Fig. 3 wiederum in schematisch vereinfachter Seitenansicht den Walzband-Haspel nach
den Fig. 1 und 2 mit zum Festlegen des Bandbundes radial gespreizter Trommel, während
Fig. 4 in größerem Maßstab und teilweise im Schnitt den Aufbau der Haspeltrommel wiedergibt,
und zwar in der unteren Hälfte mit kontrahierten und in der oberen Hälfte mit gespreizten
Segmenten.
[0014] In der Zeichnung ist ein Walzband-Haspel gezeigt, dessen Hohlwelle 1 axial unverschiebbar,
jedoch drehantreibbar in Wälzlagern 2 des Haspelgehäuses 3 lagert.
[0015] Das Haspelgehäuse 3 ist dabei auf einem ortsfesten Haspelbett 4 in Richtung der Längsachse
der Hohlwelle 1 verschiebbar geführt und läßt sich auf diesem durch einen, beispielsweise
als Hydraulikzylinder ausgebildeten Verschiebeantrieb 5 bewegen.
[0016] An ihrem vorderen, fliegend angeordneten Ende ist die Hohlwelle 1 mit keilförmig
angeordneten Auflageflächen 7 versehen, auf denen sich mehrere, bspw. vier, Segmente
8 über ebenfalls keilförmig ausgebildete Stützflächen 9 gehalten und geführt. Die
Segmente 8 bilden dabei gemeinsam die eigentliche Haspeltrommel 1
0, welche sich bedarfsweise in Radialrichtung spreizen oder aber zusammenziehen läßt,
und zwar dadurch, daß die mit ihren keilförmigen Stützflächen 9 auf den keilförmigen
Auflageflächen 7 der Hohlwelle 1 gehaltenen Segmente 8 gleichzeitig relativ zur Hohlwelle
1 axial verschoben werden.
[0017] Die Axialverschiebung der Segmente 8 relativ zur Hohlwelle 1 wird durch einen Stempel
12 erzwungen, welcher zentrisch durch die Hohlwelle 1 geführt ist, sowie einerseits
vor dem vorderen Ende der Hohlwelle 1 über einen Mitnehmerflansch 13 an den Segmenten
8 angreift, während er andererseits durch einen am hinteren Ende der Hohlwelle 1 angeordneten
Hydraulikzylinder 14 axial verschoben werden kann.
[0018] Wie Fig. 4 in der unteren Hälfte erkennen läßt, ist die Haspeltrommel 1o radial zusammengezogen
bzw. kontrahiert, wenn der Stempel 12 durch den Hydraulikzylinder 14 nach links geschoben
wurde. Zum Spreizen der Trommel 1o ist es hingegen notwendig, den Stempel 12 durch
den Hydraulikzylinder 14 nach rechts zu ziehen, wie das aus der oberen Hälfte der
Fig. 4 hervorgeht.
[0019] Zum Zwecke des radialen Spreizens und Zusammenziehens der Haspeltrommel 1o ist dabei
eine Axialverschiebung des Stempels 12 maximal um das Maß 15 relativ zur Hohlwelle
1 bzw. eine entsprechende Axialverschiebung der einzelnen Segmente 8 um das Maß 16
relativ zur Hohlwelle 1 notwendig (Fig. 4).
[0020] Zum Zwecke der Aufnahme des Bandbundes 17 durch die Haspeltrommel 1o muß zunächst
der gesamte Walzband-Haspel bei radial zusammengezogener Haspeltrommel 1o auf dem
ortsfesten Haspelbett 5 aus der Stellung nach Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 2 geschoben
werden. Diese Bewegung wird durch den Verschiebeantrieb 5 bewirkt und beispielsweise
durch einen End-
< schalter 18 begrenzt, indem dieser die Zufuhr der Hydraulik - flüssigkeit zum Hydraulikzylinder
5 unterbricht. Dabei bestimmt der Endschalter 18 die den ordnungsgemäßen Bandablauf
in die Weiterverarbeitungsanlage gewährleistende Grundstellung des Walzband-Haspels.
Diese Grundstellung des Walzband-Haspels läßt sich dann bedarfsweise während des Abwickclbctriebs
noch durch eine sogenannte Bandmittensteuerung selbsttätig korrigieren, und zwar durch
entsprechende Beeinflussung des Verschiebeantriebs 5.
[0021] Bevor jedoch der Walzband-Haspel zum Abwickeln des Bandes in Betrieb gesetzt werden
kann, muß zunächst die Haspeltrommel 1
0 innerhalb der zentrischen Öffnung 19 des Bandbundes 17 gespreizt werden. Da aber
diese Spreizbewegung mit einer Axialverschiebung der Trommelsegmente 8 relativ zur
Hohlwelle 1 bzw. zum Haspelgehäuse 3 einhergeht,.muß dafür gesorgt werden, daß die
hieraus resultierende Axialverlagerung des Bandbundes 17 aus seiner Ablauf-Mittelebene
2o-2o praktisch vollständig eliminiert wird. Um das zu erreichen, ist zwischen der
Hohl-- welle 1 und dem darin verschiebbaren Stempel 12 eine Meßvorrichtung 21 angeordnet,
welche die jeweilige Relativverschiebung zwischen diesen beiden Teilen exakt ermittelt
und in eine Stell- . größe umformt, welche den Verschiebeantrieb 5 für das Haspelgehäuse
3 beeinflußt und zwar in der Weise, daß das Haspelgehäuse 3 völlig selbsttätig und
jeweils um das entsprechende Ausmaß auf dem ortsfesten Haspclbett 4 in entgegengesetzter
Richtung zur Axialverstellung der Trommelsegmente 8 verschoben wird.
[0022] Als Steuerorgan für das die Hydraulikzufhr zum Verschiebcantr bewirkende Regelventil
22 kann dabei ein Stellwertgeber 23 Verwendung finden, indem einerseits fortwährend
die von der Meßvorrichtung 21 ermittelten Meßgröße eingegeben werden und wele andererseits
von einer zwischen dem Haspelbett 4 und dem Haspe gehäuse 3 angeordneten Streckenmeßvorrichtung
24 beeinflußt wi Die Meßvorrichtung 21 und die Streckenmeßvorrichtung 24 arbeit dabei
mit dem Stellwertgeber 23 in der Weise zusammen, daß letzterer das Regelventil 22
geöffnet hält, solange eine Diffc zwischen den von der Meßvorrichtung 21 und den von
der Strecke meßvorrichtung 24 ermittelten Meßwerten besteht. Erst wenn die Differenz
zwischen den beiden von der Meßverrichtung 21 und de Streckenmeßvorrichtung 24 ermittelten
Meßwerte im Stellwertgel 23 Null geworden ist, schließt der Stellwertgeber 23 das
Riege ventil 22 und setzt damit den Verschiebeantrieb 5 außer
Be-trieb.
[0023] Da die Meßvorrichtung 21 und die Streckenmcßvorrichtung 24 ge läufig arbeiten, wird
der Verschiebeantrieb 5 zwangaläufig in Pfeilrichtung 26 so gesteuert, daß er sich
entgegengesetzt zur Verschieberichtung 25 der Haspeltrommel lo bewegt und dadurch
den Eandbund 17 immer exakt auf der Ablaufmittelebene 20 hält.
[0024] Da die Streckenmeßvorrichtung 24 zwischen dem Haspelbett 4 unc dem Haspclgchäuse
3 erst in Tätigkeit treten dair, nachdem der Walzband-Haspel aus der Stellung nach
Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 2 gefahren ist, kann der in diesem Falle den Verschi
beantrieb 5 stillsetzende Endschalter 18 geleichzeitig benutzt werden, um die Streckenmeßvorrichtung
24 wirksam zu machen.
[0025] Es ist ohne weiteres möglich, sowohl die Meßvorrichtung 21 als auch die Streckenmeßvorrichtung
24 auf kapazitivem oder induktivem Wege arbeiten zu lassen und den zugehörigen Stellwertgebc
23 als eine Meßbrücke auszubilden, die in Abhängigkeit von ihre jeweiligen Zustand
das Regelventil 22 entweder öffnet oder schließt.
[0026] Mit einem geringen technischen Mehraufwand läßt sich durch die vorstehend beschriebenen
Maßnahmen ein Walzband-Haspel erstellen, dessen Haspeltrommel 1o völlig selbsttätig
und exakt auf die vorbestimmte Ablauf-Mittelebene 2o-2o ausgerichtet wird, obwohl
deren Segmente 8 zum Zwecke des Spreizens oder kontrahierens relativ zu der sie tragenden
Hohlwelle 1 einer Axialverschiebung unterworfen werden müssen.
[0027] Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß die vorstehend beschriebene Betriebsweise
und die zu deren Ausübung vorgesehene Steueranordnung nicht nur bei Walzband-Haspeln
mit einer fliegend gelagerten Haspeltrommel benutzt werden können. Vielmehr sind sie
auch bei sogenannten Doppelhaspeln gleichermaßen gut einsetzbar, bei welchen zwei
Haspeltrommeln 1o von entgegengesetzten Seiten her in ein und denselben Bandbund eingefahren
werden.
1. Verfahren zum Betrieb eines Walzband-Haspels, dessen Trommel aus mehreren spreizbaren
Segmenten besteht, welche sich mit keilförmig ausgebildeten Auflageflächen axial verschiebbar
gegen eine in einem Haspelgehäuse drehbar gelagerte Hohlwelle abstützen und mittels
eines in der Hohlwelle angeordneten Stempels verstellt werden,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Relativverschiebung (15 bzw. 16) zwischen den Segmenten (8) und der Hohlwelle
(1) abgegriffen (21) und in eine entgegengesetzte Verschiebebewegung des Haspelgehäuses
(3) auf dem Haspelbett (4) von entsprechender Größe umgesetzt wird (5).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Relativverschiebung (15) des Stempels (12) zur Hohlwelle (1) gemessen (21)
und als Stellgröße für den Verschiebeantrieb (5) des Haspelgehäuses (3) benutzt wird.
3. Walzband-Haspel zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, mit einem
das Ein- und Auschieben der Haspeltrommel relativ zum Bandbund und/oder die Bandmittensteuerung
bewirkenden Verschiebeantrieb für das Haspelgehäuse,
dadurch gekennzeichnet , daß zwischen den Segmenten (8) und der Hohlwelle (12) eine
Meßvorrichtung (21) angeordnet ist, die mit einem Steuerorgan (22) für den Verschiebeantrieb
(5) in Verbindung steht (23).
4. Walzband-Haspel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Meßvorrichtung (21) mit dem hinteren Ende des die Segmente (8) verschiebenden
Stempels (12) in Stellverbindung steht und das dem Verschiebeantrieb (5) zugeordnete
Steuerorgan (22) wegabhängig ein- und verstellbar ist (21,23,24).
5. Walzband-Haspel nach den Ansprüchen 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet ,
daß sowohl der Spreizantrieb (14) für die Trommelsegmente (8) als auch der Verschiebeantrieb
(5) jeweils aus einem doppelt wirkenden Hydraulikzylinder besteht und daß die Druckflüssigkeitszufuhr
zum Verschiebeantrieb (5) über ein durch die Meßvorrichtung (21) steuerbares (23,24)
Regelventil (22) beeinflußbar ist.