[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für zeitmultiplex digital durchschaltende
Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem besonderen Koppelfeld
für die Ankopplung von Hörzeichen an Anschlußorgane, das neben dem für den Austausch
von Sprach- und Dateninformationen vorgesehenen Verbindungskoppelfeld die Verbindung
zwischen Anschlußorganen und Hörzeichensendern herstellt und digital arbeitet.
[0002] Die Aufgabe von Vermittlungsanlagen besteht nicht allein darin, eine Verbindung durchzuschalten,
um einen Informationsaustausch zwischen zwei Anschlußstellen zu ermöglichen. Besonders
während der Aufbauphase einer vom Teilnehmer selbsttätig aufgebauten Verbindung sind
Informationen an den Teilnehmer erforderlich, um ihn über den Zustand seiner Verbindung
zu unterrichten.
[0003] Die bei jeder Verbindung zuerst erforderliche Information über die Wahlaufnahmebereitschaft
der Vermittlungseinrichtung wird dem Teilnehmer als Wählton nach Abnehmen des Handapparates
übermittelt. Der Wählton besteht meist aus einer genormten Frequenz, die als Dauerton
oder in einem bestimmten Rhythmus gesendet wird.
[0004] Hat der Teilnehmer nach dem Hören des Wähltones seine Wahlbehandlung vollständig
durchgeführt, so wird nach Prüfung der möglichen Verbindungswege und des Zustandes
des gewünschten Anschlusses ein Frei- oder Besetztton dem Teilnehmer zugesendet. Der
Freiton wird meist im gleichen Intervall gesendet, mit dem der gewünschte Teilnehmer
gerufen wird. Dagegen ist der Besetztton im Rhythmus deutlich unterschiedlich, z.
B. eine schnelle Folge der genormten Frequenz.
[0005] Neben diesen Hörtönen gibt es noch weitere Möglichkeiten, einen anrufenden Teilnehmer
zu informieren. Es ist z. B. sinnvoll, einem Teilnehmer, der einen nicht existenten
Verbindungsweg oder Anschluß angewählt hat, einen besonderen Hinweis zu geben. In
diesem Fall genügt der einfache Frei-oder Besetztton nicht, weil der Teilnehmer immer
wieder versuchen wird, die gewünschte Verbindung zu bekommen. Eine solche Hinweisinformation
besteht z. B. aus einer besonderen Tonfolge und einer nachfolgenden Aussage: »Kein
Anschluß unter dieser Nummer!«.
[0006] Darüber hinaus besteht in vielen Fällen der Bedarf, den Teilnehmern allgemein gültige
Informationen zuzusenden. Diese Ansage-Sonderdienste können z. B. enthalten: Zeitansage,
Wetterbericht, Nachrichten u. a.
[0007] In den meisten Vermittlungseinrichtungen werden Hörtöne, Hinweisinformationen und
Ansagetexte über das auch für Gesprächsverbindungen benutzte gemeinsame Koppelnetzwerk
durchgeschaltet. Das hat zur Folge, daß während der Anschaltung von Sondersignalen
der eingangs erwähnten Art, die Koppelwege für echte Verbindungen nicht zur Verfügung
stehen. Damit ist ein bestehendes Koppelnetzwerk für echte Verbindungen weniger leistungsfähig.
[0008] Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurde für PCM-Vermittlungsanlagen vorgeschlagen,
Tonsignale digital abzuspeichern und in dieser Form direkt den Anschlußorganen zuzuleiten.
Eine solche Anordnung ist beschrieben in der DE-OS 1 945 155. In der DE-PS 2 314 272
wird beschrieben, wie auch der Rhythmus eines Hörtones in die digitale Form mit einbezogen
werden kann.
[0009] Diese hier erwähnten Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß sie nur bei Tonfrequenzsignalen
anwendbar sind, weil der Speicheraufwand für Ansagetexte in digitaler Form erheblich
steigen würde.
[0010] Aus der DE-AS 1 961 725 ist eine zeitmultiplexe Fernsprechvermittlungsanlage bekannt,
die mit PAM-Resonanztransfer arbeitet. Bei dieser vorbekannten Anlage wird den einzelnen
Teilnehmerschaltungen über eine gesonderte Rufstromleitung wahlweise Rufstrom zugeführt.
Sofern in keiner der Teilnehmerschaltungen Rufstrom benötigt wird, kann zu Prüfzwecken
anstatt des Rufstromgenerators an die Rufstromleitung auch ein Prüfsignalgenerator
angeschlossen werden, so daß in diesem Fall zu einem ausgewählten Teilnehmer eine
Prüftonfrequenzspannung übertragbar ist. In der vorbekannten Vermittlungsanlage ist
weiterhin noch eine zeitmultiplexe Signalspannungsleitung vorgesehen, über die die
augenblicklichen Zustände auf der jeweiligen Teilnehmerleitung einer zentralen Steuerung
mitgeteilt werden können.
[0011] Die vorliegende Anmeldung geht daher von einer Schaltungsanordnung aus gemäß dem
Oberbegriff und hat sich die Aufgabe gestellt, bei einer derartigen Schaltungsanordnung
eine den Sprechweg nicht belastende Möglichkeit vorzusehen, eine Vielzahl von tonfrequenten
Signalen zwischen einzelnen Sendern, Empfängern und Anschlußschaltungen in digitaler
Form mit einem geringen Steuerungsaufwand zu übertragen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die in dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebene Merkmalskombination
gelöst.
[0012] Der Vorteil der Erfindung besteht in erster Linie darin, daß für alle zwischen der
Vermittlungsanlage selbst und den Anschlüssen auszutauschende Signale ein Sammelschienensystem
zur Verfügung steht, wodurch die Belastung des übrigen Koppelnetzwerkes mit solchen
Verbindungen gänzlich vermieden wird.
[0013] Durch die feste Zuordnung von Zeitkanälen zu den verschiedenen Sondersignalen ist
je nach Anwendungsfall eine Vermittlungsanlage leicht mit den entsprechenden Signalarten
auszustatten. Da die gesamten Steuerfunktionen für das besondere Koppelfeld von einer
peripheren Steuereinheit vorgenommen werden, ist für alle diese Verbindungen in einer
zentralen Steuereinheit kein zusätzlicher Aufwand erforderlich. Alle Verbindungen
mit Tonempfängern, Wahlempfängern, Tonsendern und Ansagetextsendern werden vom übrigen
für echte Verbindungen vorhandenen Verbindungs-Koppelnetzwerk KV ferngehalten. Durch
diese klare Gliederung lassen sich Vermittlungsanlagen einfacher optimal dimensionieren.
So läßt sich z. B. ein weiteres besonderes Koppelfeld für Sondersignale hinzufügen,
ohne daß am Koppler KV der Anlage oder am Gesamtaufbau Änderungen notwendig werden.
Durch die Anwendung von beispielsweise integrierten Multiplexer-Schaltungen sind die
Aufwendungen pro Anschlußeinheit auch dann noch vertretbar.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung beschrieben.
Zunächst sei angenommen, daß von einem mit Tonfrequenzwahl (MFV) ausgerüsteten Teilnehmer
T aus eine Verbindung aufgebaut werden soll. Beim Abheben des Handapparates wird die
periphere Informationsverarbeitungseinrichtung (IVP) veranlaßt, den Teilnehmeranschluß
T-ANS über die Sammelschiene S-ES auf den für die Hörtonfrequenz (425 Hz) vorgesehenen
Zeitkanal zu schalten. Ist ein freier Wahlempfänger verfügbar, so wird dieser über
den ihm zugeordneten Zeitkanal an die Sendesammelschiene geschaltet. Der Teilnehmer
hört den Wählton, weil eine rhythmische Unterbrechung des Dauertones von der IVP aus
in der Anschlußschaltung ANS, dem CODEC, oder dem Schaltmittel U bewirkt wird. Ist
kein freier Wahlempfänger verfügbar, so wird lediglich der Rhythmus geändert, so daß
der Besetztton entsteht.
[0015] Sendeseitig ist der Teilnehmer T bei Wahlaufnahmebereitschaft über T-AMS, CODEC1,
U1, S-SS, mit dem Wahlempfänger WE verbunden und kann auf diesem Weg seine Wahlinformation
abgeben. Über den Weg vom Tonsender TS, COD, S-ES, U1, CODEC1, T-ANS hört der Teilnehmer
den Wählton. Diese letztgenannte Teilverbindung wird am Schalter U1 aufgetrennt, sobald
der Teilnehmer mit der Wahl begonnen hat. Die sendeseitige Verbindung zwischen T und
WE bleibt so lange bestehen, bis der Teilnehmer eine auswertbare Wahlinformation abgegeben
hat.
[0016] Bei dem dabei auftretenden Kriterium Wahlende wendet sich die IVP an eine zentrale
Informationsverarbeitungseinrichtung IVZ, um den Zustand des gewünschten Teilnehmers,
der möglicherweise einer anderen Teilnehmergruppe angehört, zu ermitteln. Ist dieser
Anschluß frei, so muß außerdem ein freier Verbindungsweg durch das Koppelnetz KV gefunden
und festgelegt werden.
[0017] Der rufende Teilnehmer wird wie zu Beginn auf den Tonkanal geschaltet, und hört den
Ton entweder als Freiton- oder Besetztton. Der Wahlempfänger wird dabei abgeschaltet.
[0018] Erst dann, wenn sich der gewünschte Partner meldet, wird die im Koppelnetz KV vorgemerkte
Verbindung durchgeschaltet, und die Schaltmittel U werden auf das Koppelnetz KV gesteuert.
Vor dem Gesprächsbeginn ist der eine Verbindung aufbauende Teilnehmer also lediglich
über das Sammelschinensystem des Koppelfeldes KF verbunden gewesen.
[0019] In gleicher Weise wird auch verfahren bei einem Teilnehmer mit Nummernschalterwahl
mit dem einzigen Unterschied, daß die Wahlinformation nicht über die S-SS zum Wahlempfänger
WE gelangt, sondern durch eine Abtasteinrichtung in der IVP direkt aufgenommen wird.
[0020] Ebenso wird auch eine Verbindung behandelt, die über eine externe Leitung EL und
das Anschlußorgan L-ANS von einer anderen Vermittlungsstelle ankommt. Bezüglich des
Empfangs von Wahlinformation und des Sendens von Tönen ist hier zwichen Teilnehmerstelle
und Externleitung kein Unterschied zu machen.
[0021] Nun sei der Fall betrachtet, daß von einem Teilnehmer oder einer Externleitung aus
z. B. die Rufnummer der automatischen Zeitansage gewählt wird. Alle Vorgänge bis zum
Wahlende laufen wie bereits beschrieben ab. Wenn die Steuereinrichtung IVP die Rufnummer
der Zeitansage erkannt hat, wird das anrufende Anschlußorgan T-ANS oder L-ANS über
seine CODEC-Einrichtung und das Schaltmittel U mit der Empfangssammelschiene S-ES
verbunden. Die Durchschaltung erfolgt auf einem Zeitkanal, z. B. 24, der dem Ansagesender
AS für die Zeitansage fest zugeordnet ist. Diese Art von Verbindung kann also ausschließlich
über das für Sondersignale vorgesehene besondere Koppelfeld KF abgewickelt werden,
ohne daß Koppelpunkte oder Steuereinrichtungen von anderen Teilen der Anlage benötigt
werden. Es ist auf diese Weise auch möglich, mehrere Anschlußorgane mit einem Zeitkanal
gleichzeitig zu verbinden, wodurch sich eine besonders günstige Ausnutzung des mit
voller Erreichbarkeit ausgestatteten besonderen Koppelfeldes ergibt.
[0022] Ein weiterer vorteilhafter Anwendungsfall der Erfindung ergibt sich, wenn z. B. der
Teilnehmer T eine Verbindung über die externe Leitung aufzubauen wünscht, und dabei
eine Umwandlung der Wahlinformationsart erfolgen muß. So ist es denkbar, daß MFV-Signale
in Nummernschalterimpulsserien umgewandelt werden müssen. Auch die umgekehrte Umwandlung
von Nummernschalterwahl in MFV-Wahl ist denkbar. Diese Version soll nachfolgend als
Beispiel beschrieben werden.
[0023] Wenn ein Teilnehmer die zur Externverbindung erforderliche Ziffernfolge gewählt hat,
wird eine Verbindung von der Leitung EL über L-ANS, CODECn, Un, KV-ES, U1, T-ANS zum
Teilnehmer T geschaltet. Da aber die Externverbindung die nachfolgende Wahl in Form
von MFV-Signalen verlangt, wird eine Verbindung zu Tonsendern TS wie folgt hergestellt.
[0024] Entsprechend der jeweils zu sendenden einer Wahlziffer zugeordneten Frequenzkombination
wird zu einem dem Tonsender fest zugeordneten Zeitkanal eine Verbindung geschaltet
von TS über COD, S-ES, Un, CODECn zum Anschlußorgan L-ANS. Nach Aussendung der entsprechenden
Frequenzkombination in der erforderlichen Länge wird nach einer definierten Pause
auf den der nächsten zu sendenden Frequenzkombination zugeordneten Zeitkanal umgeschaltet.
Auf diese Weise werden nacheinander die zu einer vollständigen Wahlinformation gehörenden
Ziffern ausgesendet. Diese Art der Aussendung von Wahlinformation findet auch statt,
wenn ein dazu berechtigter Teilnehmer eine für ihn individuell gespeicherte Rufnummer
per Kurzwahl abruft. Die Einzelheiten (Speicher, Steuerung usw.) für diesen Vorgang
sind nicht dargestellt und werden nicht näher beschrieben, weil sie nicht unmittelbar
zum Gegenstand der Erfindung gehören.
[0025] Um die Zusammenarbeit von Vermittlungsanlagen, die über Externteitungen zusammengeschaltet
sind, zu erleichtern, sind Tonempfänger TE vorgesehen. Diese werden bei der abgehenden
Belegung einer Externleitung an die Verbindung geschaltet und dienen zunächst dazu,
den Wählton zu empfangen und somit die Wahlaufnahmebereitschaft der anderen Anlage
zu erkennen. Damit ist es möglich, eine gespeicherte Wahlinformation oder ein Teil
davon zur richtigen Zeit abzurufen, und es wird vermieden, daß die Sendung von Wahlinformation
zu früh beginnt. Es wird also eine Verbindung hergestellt, die vom TE über DEC, S-SS
auf den zugeordneten Zeitkanal zu Un, CODECn, L-ANS zur Externleitung EL verläuft.
Die periphere Steuerung IVP ist dann in der Lage, den Zeitpunkt des Aussendens von
Wahlinformation zu erkennen. Diese Verbindung zum Tonempfänger kann außerdem benutzt
werden, um ein Wahlende zu erkennen anhand des empfangenen Frei- oder Besetzttons.
Im Besetztfall kann eine automatische Verbindungstrennung bewirkt werden, damit die
belegte Leitung wieder frei wird. Der Besetztton zum Teilnehmer wird dann auf direktem
Weg wie bereits beschrieben gesendet.
[0026] Wenn eine Rufnummer gewählt wurde, die nicht zu einer Verbindung führen kann, wird
zu einem Teilnehmer oder zu einer Externleitung ein Hinweiston mit anschließender
Ansage gesendet. Dabei wird zunächst der Tonsender TS für den ersten Ton über die
Sammelschiene S-ES im zugehörigen Zeitkanal zu dem anrufenden Anschlußorgan für eine
definierte Zeit angeschaltet.
[0027] Sodann wird nacheinander auf die Zeitkanäle für die nächsten Töne umgeschaltet. Zuletzt
wird auf den Zeitkanal für die entsprechende Ansage geschaltet, die aus dem Ansagesender
AS kommt. Hier lassen sich durch Programmierung der Steuerung beliebige Kombinationen
zusammenstellen.
[0028] Für das Senden der Töne kann eine Anordnung aus Tonsender und Codierer ebenso verwendet
werden, wie auch zyklisch abrufbare digital gespeicherte Informationsfolgen.
[0029] Aus diesen Beispielen geht hervor, daß bei Anwendung der Erfindung ein wesentlicher
Teil der Verkehrsbelastung einer Anlage durch Sonderverbindungen, Verbindungsaufbauphasen,
unvollständige Verbindungen usw. vom Koppelfeld KV und den dazu gehörenden Steuereinrichtungen
ferngehalten werden kann.
[0030] Durch die vollkommene Erreichbarkeit des für Sondersignale vorgesehenen besonderen
Koppelfeldes und die Möglichkeit der Parallelschaltung von Anschlußorganen auf den
Zeitkanälen ist ein Sammelschienensystem in der Lage eine Vielzahl von Anschlußorganen
zu bedienen.
[0031] Wie die Aufteilung der z. B. 30 Kanäle eines Sammelschienensystems zu den einzelnen
Sondersignalen aussehen kann, zeigt die nachfolgende Tabelle.

1. Schaltungsanordnung für zeitmultiplex digital durchschaltende Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem besonderen Koppelfeld (KF) für die Ankopplung
von Hörzeichen an Anschlußorgane (T-ANS, L-ANS), das neben dem für den Austausch von
Sprech- und Dateninformationen vorgesehenen Verbindungskoppelfeld (KV) die Verbindung
zwischen Anschlußorganen (T-ANS, L-ANS) und Hörzeichensendern herstellt und digital
arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das besondere Koppelfeld (KF) sowohl eine Sendesammelschiene
(S-SS) enthält, an die Tonwahlempfänger (WE) und Tonempfänger angeschaltet sind, mit
denen die Anschlußorgane (T-ANS, L-ANS) verbunden werden, wenn tonfrequente Wahlinformationen
oder Sonderinformationssignale erwartet werden, als auch eine Empfangssammelschiene
(S-ES) besitzt, bei der verschiedenen Sondersignalen jeweils ein eigener Zeitkanal
fest zugeordnet ist, wobei Schaltmittel (U) die Verbindung der Anschlußorgane wahlweise
zur entsprechenden Sammelschienen (S-ES, S-SS) herstellen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder der einem
Anschlußorgan zugeordneten Sende- und Empfangseinrichtung (CODEC) Schaltmittel (U)
vorgesehen sind, die eine wahlweise direkte Anschaltung an das besondere Koppelfeld
(KF) mit voller Erreichbarkeit oder eine Anschaltung an das Verbindungskoppelfeld
(KV) bewirken.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale aus
Einzeltönen und auch aus Sprachinformation (Ansagetexte) bestehen.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rhythmus eines Hörzeichens durch die der Sende- und Empfangseinrichtung eines
Anschlußorgans zugeordneten Schaltmittel (U) gesteuert wird.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rhythmussteuerung eines empfangenen Hörtones innerhalb der Empfangseinrichtung
(CODEC) erfolgt.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rhythmus des Hörtones innerhalb der Anschlußschaltung (ANS) gesteuert wird.
1. Circuitry for time division multiplex digital switching telecommunication exchanges,
in particular telephone exchanges having a special coupling network (KF) for switching
audio-signals to terminal units (T-ANS, L-ANS) which, besides the connection network
(KV) provided for the interchange of speech and data information, sets up the connection
between terminal units (T-ANS, L-ANS) and audio signal senders and works digitally,
comprising that the special coupling network (KF) consists of a sending bus (S-SS)
with tone-dialling receivers (WE) linked to it, to which the terminal units (T-ANS,
L-ANS) are connected, if tonefrequency dialling or special-information-signals are
expected, a receiving bus (S-ES in which an own time-channel is associated with each
different special signal and means for selectively switching (U) the connection of
the terminal units to suitable busses (S-ES, S-SS).
2. A Circuitry as claimed in Claim 1, comprising that means for selectively switching
(U) are associated to each sender and transmitter (ODEC) belonging to a terminal unit,
by which a selectively connecting to the special coupling network (KF) with a full
availability or the connection network (KV) is effected.
3. A Circuitry as claimed in Claim 1, comprising that the signals consist of single
tones or speech information (announcement-texts).
4. A Circuitry as claimed in one of the Claims 1 to 3, wherein the sequence of an
audible tone is controlled in the switching unit (U) that is associated with the codec
of a terminal.
5. A Circuitry as claimed in one of the Claims 1 to 3, wherein the controlling of
the sequence of a received audio tone takes place within the codec.
6. A Circuit arrangement as claimed in one of the claims 1 to 3, comprising that the
sequence of the audio-tone is controlled within the terminal circuit (ANS).
1. Circuit de commutation pour systèmes de télécommunications, notamment téléphoniques
multiplex temporels à commutation numérique comportant un champ de couplage spécial
(KF) pour coupler des tonalités aux organes de raccordement (T-ANS, L-ANS) qui, à
côté du champ de couplage (KV) prévu pour l'échange des informations vocales et des
données, établit la liaison entre les organes (T-ANS, L-ANS) et les émetteurs de tonalités,
son fonctionnement étant numérique, caractérisé en ce que le champ de couplage spécial
(KF) comprend aussi bien une barre de concentration émettrice (S-SS), sur laquelle
sont commutés des récepteurs à fréquence acoustique (WE) qui sont connectés aux organes
de raccordement (T-ANS, L-ANS) lorsque sont attendus des informations à fréquence
acoustique ou des signaux d'information spéciale, qu'une barre de concentration réceptrice
(S-ES) du type sur lequel une voie temporelle propre est fixement associée à différents
signaux particuliers, des moyens de communication (U) établissant sélectivement la
liaison des organes de raccordement vers des barres de concentration correspondantes
(S-ES, S-SS).
2. Circuit de commutation selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque émetteur
et récepteur (CODEC) associé à un organe de connexion comporte des moyens de commutation
(U) qui réalisent une commutation sélective directe vers le champ de couplage particulier
(KF) avec une accessibilité totale ou une commutation vers le champ de couplage de
liaison (KV).
3. Circuit de commutation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les signaux
sont constitués de tonalités distinctes et également par des informations vocales
(messages).
4. Circuit de commutation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le rythme d'un signal audio est piloté par les moyens de commutation (U) associés
au système et récepteur d'un de connexion.
5. Circuit de commutation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que la commande du rythme d'un signal audio reçu est effectuée dans le système récepteur
(CODEC).
6. Circuit de commutation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le rythme d'une tonalité est piloté dans le circuit de connexion (ANS).