[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Hindurchführen eines strömenden Mediums
durch eine kontinuierlich bewegte, durchlässige Warenbahn, mit einer Führungsfläche
für die Warenbahn, einer innerhalb der Führungsfläche angeordneten, über die ganze
Arbeitsbreite der Vorrichtung reichenden, an eine Absaugeinrichtung angeschlossenen
Schlitzdüse und mit wenigstens einem auf der der Schlitzdüse abgewandten Seite der
Warenbahn angeordneten, flexiblen und undurchlässigen Abdeckelement, das sich über
die gesamte Breite der Schlitzdüse erstreckt und damit neben den Warenbahnkanten frei
liegende Abschnitte der Schlitzdüse abdeckt, wobei das strömende Medium zwischen Führungsfläche
und Abdeckelement hindurch aus dem Bereich vor und hinter der Schlitzdüse dieser zuströmt.
[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung (FR-A-1 272 370) wird eine zu beschichtende Warenbahn
durch den Spalt zwischen einer Führungswalze und einem starren, zylindrisch gekrümmten
Schuh hindurchgeführt. In diesem Schuh befindet sich ein weiterer Spalt, durch den
aus einem Reservoir das Beschichtungsmittel in den erstgenannten Spalt zwischen Führungswalze
und Schuh eingeführt wird. Das im Überschuß zugeführte Beschichtungsmittel tropft
im Bereich der beiden Enden des Spaltes ab.
[0003] Bei einer durch die US-A-3 574 261 bekannten Vorrichtung wird eine bewegte textile
Warenbahn unterhalb einer Schlitzdüse entlang geführt, aus der nach unten gerichtete
Strahlen auf die Warenbahn gerichtet sind. Im Bereich unterhalb der Schlitzdüse ist
die der Düse abgewandte Seite der Warenbahn von einem Siebband abgestützt, wobei die
durch das Siebband hindurchtretende Flüssigkeit durch eine Rinne aufgefangen wird.
[0004] Bei einer aus der US-A-3457 741 bekannten Vorrichtung wird eine zu behandelnde Warenbahn
durch zwei mittels Exzenter bewegte Platten diskontinuierlich transportiert. Hierbei
kann einer zu waschenden Warenbahn von der einen Platte her Flüssigkeit zugeführt
werden, die von der anderen Platte abgeführt wird.
[0005] Bei einer weiteren bekannten Ausführung (FR-A-2 311 131) wird eine im Kreislauf geführte
Behandlungsflüssigkeit auf die eine Seite einer Warenbahn aufgeblasen und von derselben
Seite wieder abgesaugt. Auf der den Düsen abgewandten Seite der Warenbahn kann ein
Stützelement in Form einer Walze, einer Platte oder eines perforierten Bandes vorgesehen
sein.
[0006] Durch die DE-A-1 917 758 ist schließlich eine Vorrichtung zum Entwässern einer Warenbahn
bekannt, bei der zur Abstützung der Warenbahn zwei Walzen vorgesehen sind, die zwischen
sich einen Spalt bilden, der an einen Saugkasten angeschlossen ist. Zur Führung der
Warenbahn im Bereich dieser Schlitzdüse sowie zur Abdichtung der neben den Warenbahnkanten
frei liegenden Abschnitte der Schlitzdüse ist bei dieser bekannten Vorrichtung auf
der der Schlitzdüse abgewandten Seite der Warenbahn eine weitere Walze aus Gummi oder
elastischem Material vorgesehen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art dahin weiterzuentwickeln, daß das strömende Medium in einer für die beabsichtigte
Behandlung der Warenbahn (beispielsweise für ihre Entwässerung) wesentlich wirksameren
Weise durch die Warenbahn hindurchgeführt wird.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Führungsfläche und das
bandförmig ausgebildete Abdeckelement für das der Schlitzdüse zuströmende Medium vor
und hinter der Schlitzdüse je einen Strömungsraum bilden, dessen Höhe der Dicke der
Warenbahn entspricht und dessen Länge (in Bewegungsrichtung der Warenbahn) wenigstens
dreimal so groß wie die Weite der Schlitzdüse ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei den erläuterten bekannten Ausführungen
das strömende Medium annähernd senkrecht und damit auf verhältnismäßig kurzem Weg
durch die Warenbahn hindurchgeführt wird. Demgegenüber gewährleistet die erfindungsgemäße
Vorrichtung, daß das strömende Medium einen wesentlich längeren Weg innerhalb der
Warenbahn durchsetzen muß, ehe es zur Schlitzdüse gelangt. Dadurch ergibt sich eine
sehr intensive Einwirkung des strömenden Mediums auf die Warenbahn, beispielsweise
eine sehr wirkungsvolle Entwässerung einer nassen Warenbahn durch einen hindurchgesaugten
Luftstrom.
[0010] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist selbstverständlich nicht nur die Entwässerung
einer Warenbahn mittels eines Luftstromes möglich. Sie kann beispielsweise auch dazu
Verwendung finden, eine in der Warenbahn enthaltene erste Flüssigkeit mittels einer
hindurchgesaugten zweiten Flüssigkeit zu verdrängen oder es kann eine trockene Warenbahn
auf einer verhältnismäßig kurzen Strecke intensiv mit einer Flüssigkeit getränkt werden.
[0011] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und
werden im Zusammenhang mit der Erläuterung einiger in der Zeichnung veranschaulichter
Ausführungsbeispiele beschri
3ben- In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Querschnittsansicht durch eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei
flachem Führungsverlauf der Warenbahn im Bereich der Schlitzdüse,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels, bei dem die Warenbahn
einen gekrümmten Führungsverlauf über der Schlitzdüse besitzt,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bei flachem Führungsverlauf der Warenbahn und Zuordnung eines Transportbandes
als Abdeckelement,
Fig. 4 eine Querschnittsansicht einer Abwandlung der in Fig. 3 veranschaulichten Vorrichtung,
wobei die Warenbahn einen gekrümmten Führungsverlauf besitzt,
Fig. eine schematische Querschnittsansicht einer ähnlichen Vorrichtung gemäß Fig.
4, wobei die Schlitzdüse in einem Flüssigkeitsbad arbeitet.
[0012] Bei allen im folgenden anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen handelt
es sich um eine Vorrichtung, die in erster Linie zum Hindurchsaugen eines Arbeitsmediums
durch eine kontinuierlich bewegte Textilbahn bestimmt ist, wobei als Arbeitsmedium
in der Hauptsache Luft durch die Textilbahn hindurchgesaugt wird. Es sei noch erwähnt,
daß in den Zeichnungsfiguren lediglich jeweils die für die Erläuterung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung als wesentlich angesehenen Teile veranschaulicht und beschrieben sind.
[0013] Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten ersten Ausführungsbeispiel enthält die Vorrichtung
eine über ihre ganze Arbeitsbreite reichende Schlitzdüse 1, die sich senkrecht zur
Zeichenebene erstreckt und die Form eines Rohres mit kreisförmigem Querschnitt besitzt.
Der Innenraum 2 dieser Schlitzdüse 1 ist in üblicher Weise an die Saugseite eines
nicht näher veranschaulichten Gebläses angeschlossen, so daß diese Schlitzdüse 1 also
als Saugdüse arbeitet. In ihrem oberen Bereich weist die Schlitzdüse 1 auf ihrer ganzen
Länge (=Arbeitsbreite) eine schmale Schlitzdüsenöffnung 3 in Form eines Schlitzes
auf, der parallel zur Längsachse 4 des die Schlitzdüse 1 bildenden Rohres verläuft.
Diese in Fig. 1 veranschaulichte Ausführungsform ist für die Behandlung einer durchlässigen
Textilbahn 5 bestimmt, die im Bereich der Schlitzdüse 1 einen ebenen (in diesem Fall
einen etwa horizontalen) Führungsverlauf besitzt und durch nicht näher dargestellte
Einrichtungsteile in Richtung des Pfeils 6 kontinuierlich transportiert wird.
[0014] Auf der der Schlitzdüse 1 abgewandten Seite der Textilbahn 5 ist ein Abdeckelement
7 angeordnet, das sich über die gesamte Breite der Schlitzdüse 1 und - wie Fig. 1
besonders deutlich zeigt - über einen vor und hinter der Schlitzdüse 1 liegenden Bereich
erstreckt. Auf der der Schlitzdüse 1 zugewandten Seite der Textilbahn 5 ist eine ebenfalls
über die ganze Arbeitsbreite der Schlitzdüse 1 reichende Führungsfläche 8 angeordnet,
die in diesem Fall durch zwei ebene Führungsplatten 8a, 8b gebildet ist, von denen
die eine (8a) vor der Schlitzdüsenöffnung 3 und die andere (8b) hinter der Schlitzdüsenöffnung
3 angeordnet ist, so daß die Schlitzdüsenöffnung 3 der Schlitzdüse 1 von der Führungsfläche
8 unbeeinflußt bleiben kann.
[0015] Das Abdeckelement 7 und die Führungsfläche 8 bilden zusammen einen Strömungsraum
9 für das etwa in Längsrichtung der Textilbahn 5 von den beiden Seiten her der Schlitzdüse
1 zuströmende Arbeitsmedium (durch Pfeile 10 angedeutet). Der lichte Abstand zwischen
dem Abdeckelement 7 und der Führungsfläche 8 richtet sich nach der Dicke der zu behandelnden
Textilbahn 5, und sie ist normalerweise etwa gleich groß wie die Dicke dieser Textilbahn,
so daß das von der Düse 1 aus durch die Textilbahn 5 hindurchzusaugende Arbeitsmedium
(in diesem Falle Luft, Pfeile 10) zu einem wesentlichen Teil die Textilbahn 5 etwa
in deren Längsrichtung durchströmen muß. Auf diese Weise wird z. B. in der Textilbahn
5 enthaltene Flüssigkeit bei dem sehr intensiven Durchsetzen des Arbeitsmediums aus
dieser Textilbahn herausgesaugt. Im Falle der Fig. 1 wird also das Arbeitsmedium im
Bereich des Strömungsraumes 9 weitgehend etwa horizontal durch die Textilbahn 5 hindurchgesaugt.
Damit diese Art der Hindurchsaugung von Arbeitsmedium in jedem Fall sichergestellt
ist, sollten die - in Warenbahntransportrichtung (Pfeil 6) gesehen - vor und hinter
der Schlitzdüsenöffnung 3 liegenden Abschnitte des Strömungsraumes 9 je wenigstens
dreimal so lang sein wie die Schlitzweite Sw der Schlitzdüsenöffnung 3; in der Darstellung
der Fig. 1 sind die vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung liegenden Strömungskanalabschnitte
je etwa siebenmal so lang wie die Schlitzweite Sw der Schlitzdüsenöffnung 3 angegeben.
Je nach der Art der Warenbahn sowie der Art und Intensität der vorgesehenen Behandlung
kann die Länge der vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung liegenden Strömungsraumabschnitte
vorzugsweise bis zu zwanzigmal so groß sein wie die Schlitzweite der Schlitzdüsenöffnung.
[0016] Die Fig. 1 läßt ferner erkennen, daß die Führungsfläche 8 (also die beiden Führungsplatten
8a und 8b) dem Führungsverlauf der Textilbahn 5 angepaßt sind, d. h., die beiden Führungsplatten
sind etwa horizontal ausgerichtet. Bei der Ausbildung und Anordnung dieser beiden
Führungsplatten 8a und 8b besteht ferner die Möglichkeit, daß wenigstens eine dieser
beiden Führungsplatten, in diesem Fall beispielsweise die Führungsplatte 8b, relativ
zur Schlitzdüsenöffnung 3 in Längsrichtung der Textilbahn 5 verschoben werden kann,
wie durch den Doppelpfeil 11 angedeutet ist. Hierdurch kann die Schlitzweite der Schlitzdüsenöffnung
3 zusätzlich eingestellt werden.
[0017] Das bei diesem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehene Abdeck Zement ist als flexibler
Abdeckstreifen 7 ausgebildet, der vorzugsweise aus Gummi oder aus einem gummiähnlichen
Kunststoffmaterial hergestellt ist. Dieser Abdeckstreifen 7 ist - in Warenbahntransportrichtung
(Pfeil 6) gesehen - an seiner hinteren Kante 7a ortsfest oberhalb der Textilbahn 5
gehaltert, was beispielsweise durch eine etwa parallel zur Schlitzdüse verlaufende
Stange 12 erfolgen kann, die mit geringem Abstand oberhalb der Textilbahn 5 angeordnet
ist. Bis auf diese Befestigungsstelle (7a) liegt der Abdeckstreifen 7 auf der Textilbahn
5 bzw. auf dem freigebliebenen Teil der Schlitzdüsenöffnung 3 (zu beiden Seiten der
Textilbahn-Längsränder)
[0018] lose auf. Dieser undurchlässige Abdeckstreifen 7 paßt sich somit selbsttätig genau
der Dicke der jeweils behandelten Textilbahn an. Damit auch im Bereich der der Befestigungsstelle
7a entgegengesetzten vorderen Kante 7b das Arbeitsmedium günstig in den Strömungsraum
9 einströmen kann, ist diese vordere Kante 7b vorzugsweise wulstartig ausgeführt..
Selbstverständlich könnte die Führungsfläche 8 gemäß Fig. 1 auch durch eine einzige
Führungsplatte gebildet sein, die dann mit einer der Schlitzdüsenöffnung 3 entsprechenden
Schlitzöffnung versehen sein müßte, wobei diese beiden Öffnungen dann fluchtend übereinanderzulegen
sind.
[0019] Eine Abwandlung des ersten Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 ist in Fig. 2 veranschaulicht.
Bei dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung können die Schlitzdüse 1' und das
Abdeckelement 7' im wesentlichen gleichartig ausgeführt sein wie im ersten Ausführungsbeispiel,
weshalb auch gleiche Bezugszeichen unter Hinzufügung enes Striches verwendet werden,
so daß zur Erläuterung von deren konstruktiven Ausbildungen auf das obige Beispiel
verwiesen sei.
[0020] Der wesentliche Unterschied der Ausführungsform gemäß Fig. 2 gegenüber der der Fig.
1 liegt einmal darin, daß die zu behandelnde Textilbahn 5' im Bereich der Schlitzdüse
1' einen gekrümmten Führungsverlauf in Richtung des Pfeils 6' aufweist, d. h., die
Textilbahn 5' wird im Bereich vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung 3' über den entsprechenden
Außenumfangabschnitt gleitend hinwegbewegt. Hierbei bilden dann die vor und hinter
der Schlitzdüsenöffnung 3' befindlichen Außenseitenabschnitte 1'a und 1'b gleichzeitig
die auf der Seite der Schlitzdüse 1' angeordnete Führungsfläche.
[0021] Auch in diesem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist die in Bewegungsrichtung (Pfeil
6') der Textilbahn 5' gesehen hintere Kante 7a' des Abdeckstreifens 7' mit geringem
Abstand über der Textilbahn 5' ortsfest gehaltert, während der ganze übrige Teil des
Abdeckstreifens 7' sich der Krümmung der Textilbahn 5' bzw. der Schlitzdüse 1' anpaßt.
Auf diese Weise ergibt sich wiederum ein Strömungsraum 9', der in diesem Fall einen
entsprechend gekrümmten Führungsverlauf besitzt, jedoch ebenfalls in äußerst zuverlässiger
Weise dafür sorgt, daß das Arbeitsmedium (Pfeile 10) auf einem relativ langen Weg
durch die Textilbahn 5' (etwa entsprechend deren Führungsverlauf) hindurchgesaugt
wird.
[0022] Die zuvor anhand der Fig. 1 und 2 erläuterten Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Vorrichtung eignen sich in der Hauptsache für spannungsunempfindliche Warenbahnen
(z. B. Velourteppiche, durchlässige Kunststoffbahnen und dgl.). Will man dagegen spannungs-
bzw. dehnungsempfindliche Textilbahnen mit dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung behandeln,
dann empfiehlt es sich, Maßnahmen für ein spannungsfreies Vorbeibewegen der Textilbahnen
an der Schlitzdüse vorzusehen. Ausführungsbeispiele dafür sind im folgenden anhand
der Fig. 3 bis 5 beschrieben.
[0023] Bei dem in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist die Schlitzdüse 21 zunächst
konstruktiv in der gleichen Weise ausgebildet und angeordnet wie beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 1; gleiches gilt auch für die Ausbildung und Anordnung der Führungsfläche
28, die durch zwei vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung 23 angeordnete, im wesentlichen
ebene Führungsplatten 28a und 28b gebildet ist. Die in Richtung des Pfeils 26 kontinuierlich
bewegte und zu behandelnde Textilbahn 25 besitzt im Bereich der Schlitzdüse 21 wiederum
einen im wesentlichen ebenen (in diesem Fall wieder horizontalen) Führungsverlauf.
[0024] Das Abdeckelement dieses Ausführungsbeispiels ist jedoch in Form eines endlos umlaufenden,
undurchlässigen Transportbandes 27 ausgebildet, das um Umlenkrollen 33 geführt ist
und so angetrieben wird (nicht näher veranschaulichter Antrieb), daß sein mit der
Textilbahn 25 in Berührung stehendes - unteres - Trum 27a die gleiche Bewegungsrichtung
besitzt wie die Textilbahn 25. Dieses untere Trum 27a des Abdeck-Transportbandes 27
deckt die Warenbahn 25 auf ihrer der Schlitzdüsenöffnung 23 entgegengesetzten Seite
im Bereich über der Führungsfläche 28 ab. Es ergibt sich somit zwischen dem unteren
Trum 27a und der Führungsfläche 28 ebenfalls ein Strömungsraum 29 in der Weise, daß
das Arbeitsmedium (Pfeile 30) zu einem wesentlichen Teil in Längsrichtung der Textilbahn
25 durch diese hindurchgesaugt wird.
[0025] Damit auch in diesem Fall der lichte Abstand zwischen dem die Warenbahn abdeckenden
unteren Trum 27a und der Führungsfläche 28 in gewünschtem Maße der Dicke der Textilbahn
25 angepaßt werden kann, sind zweckmäßig nicht näher veranschaulichte Einstellmittel
vorgesehen, durch die das Abdeck-Transportband bzw. dessen Halterungsrahmen in Richtung
der Doppelpfeile 34 in etwa senkrechter Richtung verstellt werden kann.
[0026] Eine gegenüber dem Beispiel der Fig. 3 etwas abgewandelte Ausführungsform zeigt Fig.
4. In diesem Fall ist für die zu behandelnde Textilbahn 45 im Bereich der Schlitzdüse
41 - ähnlich wie beim Beispiel der Fig. 2 - ein gekrümmter Führungsverlauf vorgesehen
(Transportrichtung der Warenbahn entsprechend Pfeil 46).
[0027] Die Ausbildung und Anordnung der Schlitzdüse 41 entspricht genau der der Fig. 2,
d. h., die vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung 43 befindlichen Außenseitenabschnitte
41 a und 41 b der Schlitzdüse 41 bilden gleichzeitig die Führungsfläche der Textilbahn
45 auf der Seite der Schlitzdüse 41.
[0028] Ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 wird das auf der der Schlitzdüse
41 abgewandten Seite der Textilbahn 45 angeordnete Abdeckelement durch ein endlos
umlaufendes, undurchlässiges Transportband 47 gebildet, das in diesem Fall um zwei
Umlenkrollen 53 herumgeführt ist und mit seinem mit der Warenbahn in Berührung stehenden
- unteren - Trum 47a in der gleichen Richtung umläuft, in der auch die Textilbahn
45 bewegt wird (Pfeil 46). Das untere Trum 47a des Abdeck-Transportbandes 47 bildet
wiederum zusammen mit der Führungsfläche (41a, 41b) den Strömungsraum 49 für das etwa
in Längsrichtung der Textilbahn 45 von beiden Seiten her der Schlitzdüse 41 zuströmende
Arbeitsmedium (Pfeile 50).
[0029] Auch in diesem Fall kann das Abdeck-Transportband 47 in Richtung der Doppelpfeile
54 (also in senkrechter Richtung) in seiner Relativlage zur Führungsfläche bzw. zur
Schlitzdüse 41 eingestellt werden. Diese Einstellbarkeit bietet den Vorteil, daß einerseits
eine Verstellung der Relativlage zwecks Änderung der lichten Höhe des Strömungsraumes
49 oder eine Veränderung der jeweiligen Länge der vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung
43 liegenden Strömungsraumabschnitte (im Verhältnis zur Schlitzweite der Schlitzdüsenöffnung)
und andererseits eine weitgehende Entfernung des Abdeck-Transportbandes von der Schlitzdüse
erzielt werden kann, damit die Schlitzdüse beispielsweise zu Wartungszwecken leicht
zugänglich wird.
[0030] Sowohl im Falle der Fig. 3 als auch im Falle der Fig. 4 ergibt sich eine ausgezeichnete
Transportunterstützung für dehnungsempfindliche Warenbahnen, so daß diese Warenbahnen
weitgehend spannungsfrei die Schlitzdüse passieren können und trotzdem äußerst intensiv
vom Arbeitsmedium durchströmt werden können. Gegenüber bekannten Vorrichtungen mit
rotierenden Saugtrommeln, über deren perforierte Mäntel dehnungsempfindliche Warenbahnen
geführt werden, weist diese erfindungsgemäße Ausbildung neben der konstruktiven Vereinfachung
noch den weiteren besonderen Vorteil auf, daß in der behandelten Warenbahn keine Muster
entsprechend der perforierten Trommel zurückbleiben.
[0031] Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen gemäß der Fig. 1 bis 4 wird das
Arbeitsmedium (insbesondere Luft) durch die bewegte Warenbahn hindurchgesaugt, d.
h., die Schlitzdüse ist jeweils als Saugdüse ausgeführt und vorzugsweise an die Saugseite
eines Gebläses angeschlossen.
[0032] Es ist nun jedoch für einige Behandlungsarten ebenso gut möglich, die Schlitzdüse
als Druckdüse auszubilden und an die Druckseite eines Gebläses anzuschließen. In diesem
Fall wird die Schlitzdüse (und mit ihr das Abdeckelement und die Führungsfläche) dann
vorzugsweise in einem druckdichten Behandlungsraum angeordnet. Eine solche Möglichkeit
der Ausbildung ist beispielsweise im Zusammenhang mit der Fig. 4 schematisch angedeutet,
d. h., wenn die Schlitzdüse 41 als Druckdüse ausgebildet ist, dann ist sie samt ihrem
endlos umlaufenden Abdeckelement 47 in einem druckdichten Behandlungsraum (strichpunktiert
bei 55 angedeutet) untergebracht.
[0033] Mit der zuvor anhand verschiedener Ausführungsbeispiele geschilderten Vorrichtung
gemäß der Erfindung ist es jedoch nicht nur möglich, ein gasförmiges Arbeitsmedium
(insbesondere Luft) beispielsweise zwecks Entwässerung durch die Warenbahn hindurchzudrücken
oder hindurchzusaugen, sondern es hat sich in vielen Fällen auch als vorteilhaft erwiesen,
diese Vorrichtung mit einem flüssigen Arbeitsmedium zu betreiben, wenn beispielsweise
eine erste Flüssigkeit, die bereits von einer vorhergehenden Behandlung in der Warenbahn
enthalten ist, mit Hilfe einer zweiten Flüssigkeit aus der Warenbahn entfernt werden
soll. In diesem Fall kann dann die Schlitzdüse an die Saug- oder Druckseite einer
Pumpe angeschlossen sein, je nachdem, ob die Schlitzdüse als Saug- oder Druckdüse
ausgebildet ist.
[0034] Anhand der Fig. 5 sei noch eine weitere Ausführungsmöglichkeit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung erläutert. In diesem Fall ist die Schlitzdüse 61 - im Gegensatz zu den
Ausführungsformen der Fig. 1 bis 4 - mit ihrer Schlitzdüsenöffnung 62 nach unten weisend
angeordnet. Von unten her ist der Schlitzdüse 61 ein Abdeckelement in Form eines endlos
umlaufenden Transportbandes 63 zugeordnet, das über zwei Umlenkrollen 64 herumgeführt
ist und mit seinem mit der Warenbahn 65 in Berührung stehenden - oberen - Trum 63a
in der gleichen Richtung umläuft wie die Warenbahn 65. Bei soweit beschriebenen Ausführungsform
handelt es sich praktisch um die gleiche, jedoch nur umgekehrte Anordnung und Ausbildung
wie beim Beispiel der Fig.4, weshalb bezüglich der übrigen konstruktiven Anordnung
dieser Teile auf die entsprechenden Teile der Fig. 4 verwiesen wird.
[0035] Ein weiterer wesentlicher Unterschied zum Beispiel der Fig. 4 ist bei diesem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. darin zu sehen, daß die Schlitzdüse 61 (die an ihren Außenumfangsseiten
vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung 62 auch gleichzeitig eine Führungsfläche für
die Warenbahn 65 bildet) mit dem Abdeckelement 63 in ein Flüssigkeitsbad 66 (beispielsweise
eine Farbstofflösung) eingetaucht ist, das in einem Behälter 67 enthalten ist. Bei
dieser Ausführungsform ist darauf zu achten, daß zumindest die Düsenöffnung 62 mit
dem vor und hinter ihr liegenden, zwischen den entsprechenden Außenumfangsseiten und
dem oberen Abdeckelement-Trum 63a gebildeten Strömungsraum im Flüssigkeitsbad 66 eingetaucht
ist.
[0036] Mit einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 5 läßt sich
bei relativ kurzer Behandlungszeit eine äußerst intensive Behandlung einer fortlaufend
bewegten Warenbahn mit Flüssigkeit erzielen, wobei die Flüssigkeit vorzugsweise mit
Hilfe der Schlitzdüse 61 durch die Warenbahn (weitgehend in ihrer Längsrichtung) hindurchgesaugt
wird.
[0037] In ähnlich vorteilhafter Weise kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch dort eingesetzt
werden, wo eine trockene Warenbahn (insbesondere trockene Textilbahn) auf einer möglichst
kurzen Strecke besonders intensiv mit einer Flüssigkeit getränkt werden soll, wie
es beispielsweise bei der Behandlung einer Textilbahn in einem Färbefoulard der Fall
ist, indem die Warenbahn beispielsweise vor dem Färben entsprechend imprägniert wird.
[0038] Bezüglich der Anordnung und Ausbildung der Vorrichtung sei ferner darauf hingewiesen,
daß die Schlitzdüse nicht unbedingt - wie in den beschriebenen Ausführungsbeispielen
- etwa horizontal angeordnet sein muß, sondern daß ebenfalls eine schräge oder senkrechte
Anordnung der Schlitzdüse möglich ist, wobei dann die Warenbahn entsprechend schräg
oder senkrecht an der Schlitzdüse vorbeigeführt wird. Ferner sei noch erwähnt, daß
die Führungsfläche aus Kunststoffmaterial mit günstigem Reibungskoeffizienten bestehen
kann oder daß sie eine Beschichtung aus solchem Kunststoffmaterial aufweisen kann.
[0039] Zur Verdeutlichung der äußerst guten Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung
seien im folgenden einige Durchführungsbeispiele erläutert.
Beispiel 1
[0040] Ein Polyamid-Velourteppich wurde in einer Vorrichtung gemäß Fig. 1 behandelt. Der
Veloursteppich bestand aus einem Vlies-Rücken-Material und enthielt 900 g Polmaterial;
die Florhöhe betrug 8 mm. Der behandelte Veloursteppich war vor seiner Einführung
in die Vorrichtung tropfnaß und enthielt etwa 600 bis 700% Wasser. Der Teppicht wurde
mit einer Behandlungsgeschwindigkeit von 10 m/min kontinuierlich durch die Vorrichtung
transportiert. In der Vorrichtung wurde aus dem Teppich Wasser mit Hilfe der Schlitzdüse
abgesaugt. Nach Passieren der Vorrichtung betrug der Restfeuchtigkeitsgehalt des Teppichs
noch 35%.
[0041] Ein Vergleichsversuch mit der gleichen Warenbahn und gleichem Wassergehalt sowie
bei gleicher Behandlungsgeschwindigkeit wurde mit einer herkömmlichen Vorrichtung
durchgeführt, wie sie einleitend erläutert wurde (mit im wesentlichen senkrechter
Durchdringung des Arbeitsmediums durch die Warenbahn). Nach Passieren dieser bekannten
Vorrichtung wurde festgestellt, daß der Teppich noch einen Restwassergehalt von 75%
enthielt.
Beispiel 2
[0042] Auf der Vorrichtung gemäß Fig.4 wurde dehnungsempfindliche Maschenware aus texturiertem
Polyester (300 g/Ifm; 1,5 m breit) behandelt. Diese Maschenware enthielt am Einlauf
der Vorrichtung etwa 200% Flüssigkeit. Nach Durchlaufen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
gemäß Fig. 4 enthielt die Maschenware noch einen Restflüssigkeitsgehalt von 25%.
[0043] Unter gleichen Voraussetzungen wurde die gleiche Maschenware auf einer herkömmlichen
Absaugtrommel mit perforiertem Mantel behandelt. Nach Durchlaufen dieser bekannten
Vorrichtung enthielt die Maschenware noch einen Restflüssigkeitsgehalt von 80%.
Beispiel 3
[0044] Auf einer Vorrichtung gemäß Fig. 5 wurde ein schlecht netzendes Gewebe aus Polyester-Baumwolle
mit einer Färbeflotte behandelt. Die Gewebebahn wurde mit einer Warengeschwindigkeit
von 50 m/min transportiert. Trotz der sich dabei ergebenden relativ kurzen Kontaktzeit
(weniger als 1 Sekunde) zwischen Färbeflotte und Gewebe wurde das Gewebe äußerst gleichmäßig
durchtränkt.
[0045] Ein Vergleichsversuch, bei dem das Gewebe gleich schnell ohne besondere Zusatzmaßnahmen
durch die Färbeflotte geführt wurde, zeigte eine äußerst mangelhafte Durchfärbung.
Beispiel 4
[0046] Ein Gewebe aus reiner Baumwolle wurde mit einer Kunstharzlösung getränkt. Anschließend
wurde das Baumwollgewebe über eine erfindungsgemäße Vorrichtung geführt, die zum Absaugen
von Behandlungsflüssigkeit (beispielsweise gemäß Fig. 4) ausgebildet war. Das Gewebe
enthielt nach der Behandlung noch eine Flottenmenge von etwa 30%.
[0047] Um einen solchen niedrigen Flüssigkeitsauftrag erreichen zu können, mußte man bisher
mit Sprüh- oder Pflatsch-Applikationen arbeiten, wobei jedoch beide bekannten Verfahrensweisen
Schwierigkeiten bezüglich der Steuerung und Benetzung der Warenbahn bieten, während
sich bei der Behandlung mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine äußerst gute Benetzung
der Ware zeigte, und die im Gewebe verbliebene Flottenmenge sich verhältnismäßig genau
steuern ließ.
Beispiel 5
[0048] Eine Vorrichtung gemäß dem Beispiel der Fig. 4 wurde zwischen zwei Waschbädern angeordnet.
Hiermit erfolgte ein Auswaschen von Baumwollmaterial, das zuvor gefärbt bzw. bedruckt
worden war. Durch die zwischen den Waschbädern angeordnete erfindungsgemäße Vorrichtung
konnte ein so hoher Absaugeffekt von Flüssigkeit erzielt werden, der eine sehr wirkungsvolle
Trennung der beiden Waschbäder zuließt, mit der Folge eines äußerst hohen Waschwirkungsgrades.
Beispiel 6
[0049] Mit einer Vorrichtung ähnlich der Fig. 5 wurde eine Maschenware aus überwiegend synthetischen
Fasern behandelt; die Maschenware war zuvor bedruckt und anschließend mit Wasser imprägniert
worden. In der erfindungsgemäßen Vorrichtung wurde als Arbeitsmedium ein Bad aus Perchloräthylen
verwendet. Mit Hilfe dieses Arbeitsmediums wurde das in der Maschenware enthaltene
Wasser samt den darin vorhandenen Schmutzpartikeln weitgehend herausgedrängt. Die
Ware verließ die Vorrichtung mit einem Wassergehalt von unter 5%.
1. Vorrichtung zum Hindurchführen eines Arbeitsmediums durch eine kontinuierlich bewegte,
durchlässige Warenbahn (5; 5'; 25; 45; 65), mit einer Führungsfläche (8; 1 'a, 1'b;
28; 41 a, 41b) für die Warenbahn, einer innerhalb der Führungsfläche angeordneten,
über die ganze Arbeitsbreite der Vorrichtung reichenden, an eine Absaugeinrichtung
angeschlossenen Schlitzdüse (1; 1'; 21; 41; 61) und mit wenigstens einem auf der der
Schlitzdüse abgewandten Seite der Warenbahn angeordneten, flexiblen und undurchlässigen
Abdeckelement (7; 7'; 27; 47; 63a), das sich über die gesamte Breie der Schlitzdüse
erstreckt und damit neben den Warenbahnkanten frei liegende Abschnitte der Schlitzdüse
abdeckt, wobei das strömende Medium zwischen Führungsfläche und Abdeckelement hindurch
aus dem Bereich vor und hinter der Schlitzdüse dieser zuströmt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsfläche und das bandförmig ausgebildete Abdeckelement für das der Schlitzdüse
zuströmende Medium vor und hinter der Schlitzdüse je einen Strömungsraum bilden, dessen
Höhe der Dicke der Warenbahn entspricht und dessen Länge (in Bewegungsrichtung der
Warenbahn) wenigstens dreimal so groß wie die Weite (Sw) der Schlitzdüse ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (8;
28) durch zwei Führungsplatten (8a, 8b; 28a, 28b) gebildet ist, deren eine vor der
Schlitzdüsenöffnung (3; 23) und deren andere hinter der SchHtzdüsenöfmung angeordnet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden
Führungsplatten (z. B. 8b) relativ zur Schlitzdüsenöffnung (3) in Längsrichtung der
Warenbahn (5) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche von
den vor und hinter der Schlitzdüsenöffnung (3'; 23, 62) befindlichen Außenseitenabschnitten
(1'a, 1'b; 41a, 41b) der Schlitzdüse (1', 41; 61) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitzdüse (1; 1'; 21; 41; 61) in Form eines Rohres mit kreis- oder ellipsenförmigem
Querschnitt und einem parallel zur Rohrlängsachse (z. B. 4) verlaufenden Schlitz als
Schlitzdüsenöffnung ausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckelement als aus Gummi oder gummiähnlichem Kunststoffmaterial hergestellter,
flexibler Abdeckstreifen (7; 7') ausgebildet ist, der - in Warenbahntransportrichtung
(6; 6') gesehen - an seiner hinteren Kante (7a; 7'a) ortsfest oberhalb der Warenbahn
(5; 5') gehaltert ist und bis auf diese Befestigungsstelle auf der Warenbahn bzw.
dem freigelassenen Teil der Schlitzdüsenöffnung (3; 3') lose aufliegt, wobei die vordere
Kante (7b; 7b') des Abdeckstreifens (7; 7') wulstartig ausgeführt ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckelement in Form eines über Umlenkrollen (33; 53; 64) geführten, endlos
umlaufenden, undurchlässigen Transportbandes (27; 47; 63) ausgebildet ist, dessen
eines Trum (27a; 47a; 63a) die Warenbahn (25; 45; 65) auf ihrer der Schlitzdüsenöffnung
(23; 43; 62) entgegengesetzten Seite im Bereich über der Führungsfläche (28; 41a,
41b) abdeckt und daß das Abdeck-Transportband (27; 47; 63) in seiner Relativlage zur
FÜhrungsfläche (28; 41 a; 41b) und zur Schlitzdüse (21; 41; 61) einstellbar gehaltert
ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit der Warenbahn in Berührung stehende Seite der Führungsfläche aus Material
mit günstigem Reibungskoeffizienten besteht.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitzdüse (61) mit der Führungsfläche und dem Abdeckelement (63) in einem
ein Flüssigkeitsbad (66) enthaltenden Behälter (67) angeordnet und zumindest mit ihrer
Düsenöffnung (62) im Flüssigkeitsbad eingetaucht ist.
1. Apparatus for passing a working medium through a continuously moving permeable
sheet of material (5; 5'; 25; 45; 65), with a guide surface (8; 1'a, 1'b; 28; 41a,
41b) for the material, a slotted nozzle (1; 1'; 21; 41; 61) which is arranged inside
the guide surface, extends over the whole working width of the apparatus and is connected
to a suction device and with at least one flexible impermeable cover element (7; 7';
27; 47; 63a) which is arranged on the side of the sheet of material which faces away
from the slotted nozzle and extends over the whole width of the slotted nozzle and
thus covers sections of the slotted nozzle left free adjacent to the edges of the
sheet of Material, the medium flowing between the guide surface and the cover element
from the region in front of and behind the slotted nozzle towards the latter, characterised
in that the guide surface and the strip-like cover element for the medium flowing
towards the slotted nozzle form a flow space in front of and behind the flow nozzle,
the height of the said flow space corresponding to the thickness of the sheet of material
and its height (in the direction of movement of the sheet of material) being at least
three times as great as the width (Sw) of the slotted nozzle.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the guide surace (8; 28)
is formed by two guide plates (8a, 8b; 28a, 28b), of which one is arranged in front
of the slotted nozzle orifice (3; 23) and the other behind the slotted nozzle orifice.
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that at least one of the two guide
plates (e.g. 8b) is movable in the longitudinal direction of the sheet of material
(5) relative to the slotted nozzle orifice (3).
4. Apparatus according to claim 1, characterised in that the guide surface is formed
by the outer sections (1'a, 1'b; 41a, 41b) of the slotted nozzle (1', 41; 61) located
in front of and behind the slotted nozzle orifice (3'; 23, 62).
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the slotted
nozzle (1; 1'; 21; 41; 61) is constructed in the form of a tube with a circular or
elliptical cross-section and a slot running parallel to the tube axis (e.g. 4) as
a slotted nozzle orifice.
6. Apparatus according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the cover element is constructed as a flexible cover strip (7; 7') which is made from
rubber or rubber-like synthetic material and is retained - when viewed in the direction
of transport (6; 6') of the sheet of material - on its rear edge (7a; 7'a) so as to
be stationary above the sheet of material (5; 5') and up to this fixing point rests
freely on the sheet of material or the exposed part of the slotted nozzle orifice
(3; 3'), the front edge (7b; 7b') of the cover strip (7; 7') being constructed as
a bead.
7. Apparatus according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that the
cover element is constructed in the form of a continuously revolving impermeable conveyor
belt (27; 47; 63) which passes over guide rollers (33; 53; 64), one section (27a;
47a; 63a) of the said conveyor belt covering the sheet of material (25; 45; 65) on
the side thereof opposed to the slotted nozzle orifice (23; 43; 62) in the region
above the guide surface (28; 41a, 41b), and that the covering conveyor belt (27; 47;
63) is adjustably retained in its position relative to the guide surface (28; 41 a;
41 b) and to the slotted nozzle (21; 41; 61).
8. Apparatus according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the side of the guide surface which is in contact with the sheet of material is made
from a material with a good coefficient of friction.
9. Apparatus according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the slotted nozzle (61) with the guide surface and the cover element (63) are arranged
in a tank (67) containing a fluid bath (66) and at least the nozzle orifice (62) is
immersed in the fluid bath.
1. Dispositif destiné à faire passer un fluide de travail à travers une nappe de produit
perméable et en mouvement continu (5; 5'; 25; 45; 65), dispositif comprenant une surface
de guidage (8; 1'a, 1'b; 28; 41a; 41b) de la nappe de produit, un ajutage à fente
(1; 1'; 21; 41; 61) disposé à l'intérieur de la surface de guidage, couvrant la totalité
de la largeur de travail du dispositif et raccordé à un dispositif d'aspiration, ainsi
qu'au moins un élément de recouvrement flexible et imperméable (7; 7'; 27; 47; 63a)
qui est disposé du côté de la nappe de produit qui est torné à l'opposé de l'ajutage
à fente, cet élément de recouvrement couvrant la totalité de la largeur de l'ajutage
à fente et étant donc appliqué contre les parties de cet ajutage qui sont à découvert
à côté des bords de la nappe de produit, le fluide en écoulement arrivant de l'espace
compris devant et derrière l'ajutage à fente vers lequel is se dirige en passant entre
la surface de guidage et l'élément de recouvrement, dispositif caractérisé en ce que
la surface de guidage et l'élément de recouvrement en forme de ruban forment une chambre
d'écoulement du fluide se dirigeant sur l'ajutage à fente, d'une part devant et d'autre
part derrière ce dernier, la hauteur de cette chambre correspondant à l'épaisseur
de la nappe de produit et sa longueur (dans le sens du mouvement de la nappe de produit)
étant au moins trois fois plus grande que la largeur (Sw) de la fente de l'ajutage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de guidage
(8; 28) est formée de deux plaques (8a, 8b; 28a, 28b) dont l'une est disposée devant
l'orifice de l'ajutage (3; 23) et l'autre, derrière cet orifice.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins l'une des deux
plaques de guidage (par exemple 8b) est réglable par rapport à l'orifice (3) de l'ajutage
dans la direction de la longueur de la nappe de produit (5).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de guidage
est formée des parties latérales extérieures (l'a, 1'b; 41a, 41b) de l'ajutage à fente
(1', 41; 61) qui se trouvent devant et derrière l'orifice (3'; 23, 62) de ce dernier.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'ajutage à fente (1; 1'; 21; 41; 61) a la forme d'un tuyau de section circulaire
ou elliptique et comportant une fente parallèle à son axe de symétrie longitudinale
(par exemple 4) et constituant de l'orifice de l'ajutage.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'élément de recouvrement est conformé en ruban flexible (7; 7') de caoutchouc
ou d'élastomère ayant des caractéristiques analogues à celles du caoutchouc, son bord
arrière - par rapport au sens (6; 6') de transport de la nappe de produit - étant
retenu en position fixe au-dessus de la nappe de produit (5; 5') et, à l'exception
de ce lieu de fixation, cet élément reposant librement sur la nappe de produit et
sur la partie à découvert de l'orifice (3; 3') de l'ajutage, le bord antérieur (7b;
7b') du ruban de recouvrement (7; 7') étant conformé en bourrelet.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
l'élément de recouvrement a la forme d'un ruban rotatif sans fin et imperméable (27;
47; 63) de transport qui est guidé sur des rouleaux de renvoi (33; 53; 64) et dont
l'un des brins (27a; 47a; 63a) recouvre au-dessus de la surface de guidage (28; 41a,
41b) le côté de la nappe de produit (25; 45; 65) qui est tourné à l'opposé de l'orifice
(23; 43; 62) de l'ajutage et la position relative du ruban transporteur de recouvrement
(27; 47; 63) est fixée de manière réglable par rapport à la surface de guidage (28;
41a; 41b) et par rapport à l'ajutage à fente (21; 41; 61).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le côté de la surface de guidage qui est en contact avec la nappe de produit
est en matériau à coefficient de frottement avantageux.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'ajutage à fente (61) est disposé avec la surface de guidage et l'élément
de recouvrement (63) dans un bain de liquide (66) que contient un récipient (67) et
au moins son orifice (62) est immergé dans ce bain de liquide.