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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BECHDE....FRGB..IT....NLSE......................</B001EP><B005EP>C</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0007022</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19800123</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>79102047.2</B210><B220><date>19790621</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>2830063</B310><B320><date>19780708</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19800123</date><bnum>198002</bnum></B405><B430><date>19800123</date><bnum>198002</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>3</B516><B511> 3G 08G   1/09   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Lichtsignaleinrichtung zur Verwendung in einem Notrufsystem für Verkehrswege</B542><B541>en</B541><B542>Light signal arrangement to be used in an emergency-call system for traffic roads</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif de signalisation lumineuse utilisé dans un système d'appel d'urgence pour voies routières</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Felten &amp; Guilleaume
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Es sollen Notrufeinrichtungen an Verkehrswegen, wie z.B. Autobahnen,zur optischen Warnung von Kraftfahrern vor Gefahrenstellen herangezogen werden. Die an einer Notrufsäule (NRS) angeordneten Signallampen (SLI werden von einer Zentralstelle (ZB oder ZU) durch Kodesignale unter schiedlich angesteuert. Mehrere örtlich aufeinanderfolgende Notrufsäulen zur Signalabgabe sind zu einer Gruppe zusam mengefasst. wobei zur Unterscheidung der Notrufsäulen einer Gruppe deren Signallampen unterschiedlich blinken Dadurch ist eine örtlich differenzierte Kennzeichnung emer Gefahrenstele mit hinweis auf deren Entfernung möglich und der Abschattungseffekt durch Lkw wird vermindert. Die Licht signaleinrichtung benötigt keine zusätzlichen Leiterpaare, da sie auf bereits anderweitig benutzten Leiterpaaren arbeitet<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="86" he="28" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Dio Erfindung betrifft eine Lichtsignaleinrichtung, inshesondere für Verkehrswege, bei der ein für Notrufzwecke verwendetes Nachrichtenkabel und im Zuge dieses Kabels liegende Notrufsäulen zusätzlich ausgenützt sind und die über das Nachrichtenkabel von Zentralstellen aus ferngespeist ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Aus der Literaturstelle ADAC-Motorwelt 11/76, Seiten 30 bis 32 ist es bekannt, die Notrufeinrichtungen längs der Autobahn zur optischen Warnung von Kraftfahrern vor Gefahrenstellen heranzuziehen. Die optische Warnung soll durch Blinken der Außenbeleuchtung der Notrufsäulen erfolgen. Im Falle einer Gefahr ist vorgesehen, von <sub>f</sub>iner Autobahnmeisterei aus die ihr zugehörigen Notrufsäulen auf "Blinken" zu schalten. Eine örtlich differenzierte Kennzeichnung einer Gefahrenstelle ist mit dieser Methode nicht möglich, sondern lediglich ein unpräziser Gefahrenhinweis für einen großen Bereich, der sich über den gesamten Zuständigkeitsbereich einer Autobahnmeisterei erstreckt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus der DE-AS 19 33 436 ist es bekannt, zur Erhöhung der Intensität der Blinksignale anstelle von üblichen Glühlampen Elektronenblitzröhren mit Ladekondensatoren als Energiespeicher vorzusehen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die bisher bekannten Verfahren berücksichtigen nicht die Abschattung einer blinkenden Notrufsäule durch einen Lkw. Infolge dieser Abschattung wird für den Fahrer eines <!-- EPO <DP n="3"> -->gerade überholenden Pkw's die blinkende Notrufsäule durch einen Lkw verdeckt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Unter Berücksichtigung der vorstehend genannten Probleme hat die Erfindung die Aufgabe, eine Einrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die eine örtlich differenzierte Kennzeichnung einer an einer beliebigen Stelle auftretenden Gefahrenstelle mit Hinweis auf deren Entfernung ermöglicht und hierbei den Abschattungseffekt durch Lkw's weitgehend vermindert.</p>
<p id="p0006" num="0006">Obige Aufgabe ist durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Dadurch daß mehrere, beispielsweise drei, aufeinanderfolgende, vor der Gefahrenstelle befindliche Notrufsäulen blinken, ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Pkw-Fahrer keine der blinkenden Notrufsäulen wegen Abschattung durch einen Lkw sieht, sehr klein, und zwar beispielsweise um die 3. Potenz geringer als bei nur einer blinkenden Notrufsäule.</p>
<p id="p0008" num="0008">Durch unterschiedliches Blinken der einzelnen Notrufsäulen einer Gruppe von blinkendon Kotrufsäulen kann der Kraftfahrer seine Position innerhalb der Gruppe von blinkenden Notrufsäulen erkennen und seine Entfernung von der Gefahrenstelle beurteilen, da er an dem Blinken einer Notrufsäule erkennen kann, ob er sich bei der ersten, zweiten oder dritten Notrufsäule vor der Gefahrenstelle befindet. Dies ist besonders wichtig im Falle einer vorausgegangenen Abschattung einer Notrufsäule durch einen Lkw.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Bildung einer Gruppe aus mehreren blinkenden Notruf<!-- EPO <DP n="4"> -->säulen bringt noch einen weiteren Vorteil: die Warnung vor einer Gefahrenstelle und damit die Aufforderung zur Verminderung der Geschwindigkeit erfolgt nicht erst durch die unmittelbar vor der Gefahrenstelle befindliche Notrufsäule, sondern bereits wesentlich früher. Dadurch ist es dem Kraftfahrer möglich, seine Geschwindigkeit allmählich zu verringern.</p>
<p id="p0010" num="0010">Jede Notrufsäule kann durch ein entsprechendes Kodesignal als erste, zweite oder dritte Notrufsäule einer Gruppe von beispielsweise drei blinkenden Notrufsäulen festgelegt werden. Dadurch ist eine Gruppe von blinkenden Notrufsäulen längs der Autobahn in Schritten von ca. 2 km, entsprechend dem Abstand zwischen zwei Notrufsäulen und entsprechend der jeweiligen Lage einer Gefahrenstelle verschiebbar.</p>
<p id="p0011" num="0011">Dadurch, daß jede Notrufsäule mehrere Signallampen mit unterschiedlich einstellbarer Blinkart aufweist, können dem Kraftfahrer unterschiedliche Informationen übermittelt werden. So kann beispielsweise außer einer allgemeinen Gefahrenwarnung dem Kraftfahrer als weitere Information signalisiert werden, daß er die Autobahn wegen eines Staus verlassen sollte, oder daß ein Fahrzeug in der falschen Fahrtrichtung fährt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Lichtsignaleinrichtung auf bereits anderweitig benützten Leiterpaaren arbeitet, daß sie also keine zusätzlichen Leiterpaare benötigt und daß trotzdem während des Blinkbetriebs die bisherige Sprechübertragung von und zu den Notrufsäulen nicht beeinträchtigt ist. Zur Trennung der bisherigen Sprechäbertragung von den Kodesignalen und <!-- EPO <DP n="5"> -->Fernspeiseströmen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind keine aufwendigen Selektionsmittel erforderlich.</p>
<p id="p0013" num="0013">Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 eine übliche Kabelstrecke mit Notrufsäulen zwischen zwei Autobahnmeistereien,</li>
<li>Fig. 2 eine Phantomkreisbildung und Sendeschaltung in einer Autobahnmeisterei,</li>
<li>Fig. 3 eine gleichstromsperrende Phantomkreisankopplung,</li>
<li>Fig. 4 die Signalübertragung zu Notrufsäulen über unbemannte Zentralstellen,</li>
<li>Fig. 5 den mechanischen Aufbau der Lichtsignaleinrichtung einer Notrufsäule,</li>
<li>Fig. 6 a - e Beispiele für Blinksignale,</li>
<li>Fig. 7 eine Schaltung zur Steuerung der Blitzfolge in einer Kotrufsäule,</li>
<li>Fig. 8 die Verteilung und Durchschaltung der Ziindspannung,</li>
<li>Fig. 9 eine Schalttabelle zur Schaltung nach Fig. ε,</li>
<li>Fig. 10 die Erzeugung der in einer Notrufsäule benötigten Spannungen,</li>
<li>Fig. 11 eine Wechselstrom-Impulsfolge zur Aktivierung einer Notrufsäule,</li>
<li>Fig. 12 ein Ausfiihrungsbeispiel für eine Gruppe von Kodesignalen,</li>
<li>Fig. 13 eine Schaltung zur Auswertung der Kodesignale und</li>
<li>Fig. 14 einen Spannungsverlauf nach einer Wechselstrom-Amplitudenbegrenzung.</li>
</ul></p>
<p id="p0014" num="0014">Nach Fig. 1 liegen zwischen zwei Autobahnmeistereien, den bemannten Zentralstellen ZB, im Abstand von ca. 2 km <!-- EPO <DP n="6"> -->Notrufsäulen NRS 1 bis 22. Diese sind mit einer nicht eingezeichneten, durchgehenden Sprechleitung mit den Autobahnmeistereien ZB verbunden. Die Speisung der den Autobahnmeistereien zugeordneten Notrufsäulen NRS 1 bis 6 bzw. NRS 17 bis 22 erfolgt von den Zentralstellen ZB. Die Notrufsäulen NRS 7 bis 16 sind von einer unbemannten Zentralstelle ZU aus gespeist. Die Speisekreise der bemannten Zentralstellen ZB und der unbemannten Zentralstelle ZU sind galvanisch voneinander getrennt. Zur Speisung bisheriger Einrichtungen werden zwei Leiterpaare benutzt. Über das eine Leiterpaar erfolgt die Speisung der Außenbeleuchtung der Notrufsäulen NRS mit Wechselstrom. Über das andere Leiterpaar erfolgt die Wechselstromspeisung einer beleuchteten Kilometerangabe im Innern des Sprechtrichters der Notrufsäulen NRS. In Fig. 1 sind diese beiden Leiterpaare gemeinsam dargestellt.</p>
<p id="p0015" num="0015">Ebenfalls gemeinsam dargestellt sind die Notrufsäulen der beiden Fahrtrichtungen. So bedeutet z.B. die Bezeichnung NRS 4, daß an dieser Stelle je eine Notrufsäule in der Fahrtrichtung A - B und in der Fahrtrichtung B - A angeordnet ist. Die Notrufsäulen der beiden Fahrtrichtungen sind an ein gemeinsames Kabel, einer sogenannten Omnibusleitung, angeschlossen. Dieses Kabel ist nur auf einer Seite der Autobahn verlegt. Die Notrufsäulen der gegenüberliegenden Seite sind durch Stichleitungen mit diesem Kabel verbunden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die ubertragung der Spannungen und Ströme für die Lichtsignaleinrichtung crfolgt über einen Phantomkreis (vgl. Fig. 2). Hierfür onthält eine bemannte Zentralstelle ZB eine Fernspeiseeinrichtung FE mit einem Spannungswähler SW und einem Ubertrager tl. Die mittengeerdete Sekundär<!-- EPO <DP n="7"> -->wicklung des Übertragers Ül ist über den Mittelabgriff zweier Drosseln Drl an die Stammleitungen Stl und St2 angeschlossen, die den Phantomkreis bilden. In den Notrufsäulen NRS erfolgt die Auskopplung aus dem Phantomkreis über gleichartige mittenangezapfte Drosseln Dr2. Über die schon bisher eingesetzten Übertrager Ü2, Ü3 werden die obengenannten Wechselspannungen für die Außenbeleuchtung bzw. die Beleuchtung der Kilometerangabe an die Stammleitungen Stl bzw. St2 angeschlossen. Die Bildung des beschriebenen Phantemkreises erfordert keine Auftrennung der Stammleitungen Stl und St2. Es ist jedoch auch möglich, je eine Drossel Drl und den zugehörigen Übertrager Ü2 bzw. Ü3 in bekannter Weise durch je einen gemeinsamen Phantomübertrager zu ersetzen, dessen mittenangezapfte Sekundärwicklung anstatt der Drossel Drl an die Stammleitung Stl bzw. St2 angeschlossen ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Über den Phantomkreis erfolgt nicht nur die Wechselstrom-Fernspeisung der Lichtsignaleinrichtung, sondern auch eine Übertragung von Kodesignalen von den Zentralstellen zu den Notrufsäulen. Die Kodesignale bestehen aus einer Folge von Wechselstrom-Impulsen mit verschiedenen Span- nungswerten. Der Ausgang al des Signalgebers SG in Fig. 2 steuert entsprechend den auszusendenden Kodesignal den Spannungswähler SW. Durch diesen wird jeweils ein Anschlußpunkt L, H oder D der Primärwicklung des Übertragers Ül an das Wechselstromnetz N angeschlossen. Der Wicklungsteil zwischen den Anschlußpunkten D und A der Primärwicklung des Übertragers Ü1 ist für den Nennwert der Netzspannung, beispielsweise 220 V, ausgelegt. Bei Verbindung des Anschlußpunktes D mit dem Wechselstromnetz liegt am Phantomkreis die höchste übertragene Spannung. Bei Anschluß der beiden anderen Punkte H oder L ist die Spannung <!-- EPO <DP n="8"> -->am Phantomkreis entsprechend niedriger. Durch die Mittenerdung der Sekundärwicklung des Übertragers Ül wird die zwischen den Stammleitungen Stl und St2 herrschende Spannung gegenüber dem Erdpotential und damit auch die Gefährdungsspannung gegenüber Personen halbiert. Die Kodesginale werden über die Drosseln Dr2 ausgekoppelt und in den Notrufsäulen NRS ausgewertet. Der Ausgang a2 des Signalgebers SG dient zur Ansteuerung von Notrufsäulen über unbemannte Zentralstellen, die im Zusammenhang mit Fig. 4 erläutert wird.</p>
<p id="p0018" num="0018">Bei der Verwendung von Triacs in dem Spannungswähler SW ist ein schneller Wechsel zwischen den einzelnen Spannungswerten möglich. Die dabei in Abhängigkeit vom Einschaltzeitpunkt auftretenden Magnetisierungsstromstöße lassen sich beispielsweise dadurch vermeiden, daß die Spannungsumschaltung auf der Sekundärseite des Übertragers Ü1 erfolgt. Wegen der Mittenerdung ist dann eine zweipolige Umschaltung erforderlich. Auch andere übliche Maßnahmen zur Spannungsumschaltung, beispielsweise eine Phasen-Anschnitt-Steuerung, lassen sich einsetzen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Infolge vorgesehener Verbesserungen an den Autobahn-Notrufeinrichtungen ist über die Stammleitung St2 Gleichstromübertragung vorgesehen. In diesem Fall wird für die Stammleitung St2 eine gleichstromsporrende Phantoman-und -auskopplung vergesehen. Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel hierfür. Die Drossel Drl der Fig. 2 wird ergänzt durch zwei Drosseln Dr3 und zwei Kondensatoren C. Die Gleichstromblockierung erfolgt durch die Kondensatoren C. Aus Symmetriegründen sind zwei Kondensatoren C erforderlich. Um den Einspeisewiderstand möglichst klein zu halten, sind die beiden Kondensatoren C durch <!-- EPO <DP n="9"> -->je eine Drossel Dr3 zu Serienresonanzkreisen ergänzt, deren Resonanzfrequenz gleich der Frequenz des Fernspeisestromes, insbesondere 50 Hz ist. An den Notrufsäulen erfolgt die Auskopplung über eine analoge Schaltung.</p>
<p id="p0020" num="0020">Wie aus Fig. 1 ersichtlich, gehören die Notrufsäulen zwischen zwei bemannten Zentralstellen ZB verschiedenen, galvanisch getrennten Speisebereichen an, die von einer bemannten oder unbemannten Zentralstelle ZB oder ZU aus gespeist werden. Wenn der Phantomkreis aus den Stämmen Stl und St2 (vgl. Fig. 2) gebildet wird, über die die Notrufsäulenaußenbeleuchtung und die Beleuchtung der Kilometerangabe gespeist werden, liegen entsprechend diesen verschiedenen Speisebereichen zwei getrennte Phantomkreise vor. Dann kann eine Notrufsäule im Bereich einer unbemannten Zentralstelle ZU nicht direkt von einer bemannten Zentralstelle ZB aus angesteuert werden, sondern muß über die betreffende unbemannte Zentralstelle ZU angesteuert werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Ansteuerung einer Notrufsäule über eine unbemannte Zentralstelle ZU. Die unbemannte Zentralstelle ZU ist wie die bemannte Zentralstelle ZB an das Wechsclstromnetz N angeschlossen und weist die gleiche Fernspeiseeinrichtung FE wie diese auf. Zur Ansteuerung einer Notrufsäule über die unbemannte Zentralstelle ZU gibt der Signalgeber SG Signale S an seinen Ausgang a2. Diese werden einem Datensender DS zugeführt und in eine für die Datenübertragung geeignete Form gebracht. Auf der durchgehenden Sprechleitung SL werden die Daten zur unbemannten Zentralstelle ZU übertragen. Dort werden sie gegebenenfalls in einem Verstärker V verstärkt und in einem Datenempfänger DE in die <!-- EPO <DP n="10"> -->ursprünglichen Ausgangssignale des Signalgebers SG umgesetzt. Diese rückgewonnenen Signale S steuern in gleicher Weise die Ausgangsspannung der Fernspeiseeinrichtung FE wie in der bemannten Zentralstelle (vgl. Fig. 2). Die gesteuerte Ausgangsspannung wird in der unbemannten Zentralstelle ZU als Kodesignal KS über die Phantomankopplung Phl auf die Phantomleitung PhL gegeben, über die Phantomauskopplung Ph2 ausgekoppelt und beispielsweise in der Notrufsäule NRS 7 ausgewertet. Die Phantoman- bzw. -auskopplung Phl bzw. Ph2 ist entsprechend Fig. 2 oder Fig. 3 ausgeführt. Der Signalgeberausgang al wird zur Ansteuerung der Notrufsäulen mit Kodesignalen KS von der bemannten Zentralstelle ZB aus benützt, die im Zusammenhang mit Fig. 2 erläutert wurde.</p>
<p id="p0022" num="0022">Der Signalgeber SG kann in der Weise aufgebaut sein, daß abhängig von der Beraichszugehögkeit einer Notrufsäule das für sie bestimmte Signal selbsttätig dem entsprechenden Ausgang al oder a2 zugeordnet wird.</p>
<p id="p0023" num="0023">An jeder Notrufsäule NRS sind vier Blitzröhren ER1 bis BR4 vorgesehen (vgl. Fig. 7). Diese sind Bestandteil der Signallampen SL1 bis SL4 (vgl. Fig. 5). Alle Signallampen sind nahe an dem Kopfteil NT der Notrufsäule angebracht. Dadurch werden große Hebelwirkungen bei starkem Wind vermieden. Durch in Fig. 5 nicht dargestellte Aussparungen im winkelförmigen Aufnahmeteil At für die Signallampen oder durch Versetzung dieses Aufnahmeteils gegenüber dem Kopfteil KT können seitliche Verschlußdeckel des Kopfteiles weiterhin frei und zugänglich gehalten werden. Der Aufnahmeteil At ist durch Halterungen Ka am Notrufsäulen-Kopfteil befestigt.</p><!-- EPO <DP n="11"> -->
<p id="p0024" num="0024">Je nach der Position einer Notrufsäule innerhalb einer Gruppe von blinkenden Notrufsäulen leuchten eine, zwei, usw. Signallampen nacheinander auf. In den Figuren 6a bis e sind jeweils für eine aus drei Notrufsäulen bestehende Gruppe Beispiele für das Blinken deren Signallampen 1 bis 3 bzw. 1, 3 und 4 dargestellt. NRSI ist die in Fahrtrichtung gezählte erste Notrufsäule der Gruppe, NRSII ist die zweite und NRSIII ist die dritte Notrufsäule der Gruppe. Der Zeitpunkt des Aufleuchtens einer Signallampe in Bezug auf die Zeitachse t ist durch einen Punkt gekennzeichnet.</p>
<p id="p0025" num="0025">Fig. 6a zeigt ein Beispiel für eine Warnung vor einer Gefahrenstelle. Bei NRSI blinkt nur die Signallampe 1. Bei NRSII blinken die Signallampen 1 und 3 nacheinander. Bei NRSIII blinken die Signallampen 1, 2 und 3 nacheinander. In Fig. 6d, die das Blinken von NRSIII darstellt, ist dies durch den Pfeil t symbolisiert. Die jeweils aufleuchtende Signallampe ist durch einen ausgefüllten Kreis dargestellt.</p>
<p id="p0026" num="0026">Fig. 6c zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine weitere Information an die Verkehrsteilnehmer. Gezeigt ist die Signalisierung der Aufforderung "Autobahn verlassen" durch die NRSII' und NRSIII'. Der Blinkrhythmus von NRSI bleibt unverändert: es blinkt die Signallampe 1. Bei NRSII' blinken die Signallampen 3 und 4 und bei NRSIII' die Signallampen 3, 1 und 4 nacheinander. In Fig. 6e ist das Blinken von NRSIII' durch den Pfeil t s<sup>y</sup>mboli- siert.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die Fig. 6d und 6<sub>0</sub> zeigen den deutlichen Unterschied der beiden Informationen und ihre suggestive Wirkung.</p><!-- EPO <DP n="12"> -->
<p id="p0028" num="0028">Bei diesen gezeigten Beispielen entspricht nicht nur die Anzahl der aktiven Signallampen der jeweiligen Ordnungszahl einer Notrufsäule, sondern auch deren Blinkrhythnus: die Anzahl der Lichtblitze zwischen den jeweiligen Pausen ?1, P2 und P3 (vgl. Fig. 6a) entspricht ebenfalls der Ordnungszahl einer Notrufsäule.</p>
<p id="p0029" num="0029">In Fig. 6b wird dies verdeutlicht, indem nur die zeitliche Gruppierung der Blitzfolge dargestellt und durch Klammern hervorgehoben wird. Diese zeitliche Gruppierung ist auch in den Figuren 6a und 6c durch Klammern hervorgehoben.</p>
<p id="p0030" num="0030">Um unterscheiden zu können, ob eine Gefahrenstelle nur eine Fahrtrichtung betrifft (z.B. Unfall, Stau) oder beide Fahrtrichtungen (z.B. Nebel, Glatteis), werden die entsprechenden Notrufsäulen entweder in nur einer Fahrtrichtung oder in beidan Fahrtrichtungen auf Blinkbetrieb geschaltet. Wenn z.B. in Fig. 1 die Gefahrenstelle G eine Nobelstrecke bezeichnet, so werden in der Fahrtrichtung A - B die Notrufsäulen 5 bis 7 und in der Fahrtrichtung B - A die Notrufsäulen 10 bis 8 auf Blinken geschaltet. Da jede Notrufsäule, wie noch gezeigt wird, durch ein Adreßsignal selektiv angesteuert wird, ist es möglich, die Notrufsäulen unabhängig von der Fahrtrichtung zu aktivieren, obwohl die Notrufsäulen beider Fahrtrichtungen an ein gemeinsames Kabel angeschlossen sind.</p>
<p id="p0031" num="0031">Fig. 7 zeigt ein Ausfähmmgsbeispicl für die Erzeugung einer gewünschten Elitzfolge in einer Notrufsäule. Die von einer Zentralstelle aus gesendeten und über die Stämme Stl und St2 übertragenen Kodesignale werden an <!-- EPO <DP n="13"> -->den Notrufsäulen über die Phantomauskopplung Ph2 einem Übertrager Ü4 mit mehreren Sekundärwicklungen s, z, b, zugeführt. Die an Sekundärwicklung s abgegriffene Spannung wird in einer Gleichrichter- und Ladeeinrichtung GLE gleichgerichtet und als Kodesignalspannung Us einer Signaleinrichtung SE zugeführt und dort ausgewertet. Durch die mit hoher Energie übertragenen Kodesignale wird in der Gleichrichter- und Ladeeinrichtung GLE ein Stromversorgungskondensator Cv (vgl. Fig. 10) aufgeladen. Seine Spannung dient zur Stromversorgung verschiedener elektronischer Schaltungen; dies ist durch den Spannungspfeil Uv angedeutet. Ein Ausführungsbeispiel für die Gleichrichter- und Ladeeinrichtung GLE sowie Einzelheiten über die Ableitung der Spannungen Ub, Uz, Us und Uv werden anhand der Fig. 10 erläutert.</p>
<p id="p0032" num="0032">Bei entsprechendem Adreßsignal, das die zu aktivierende Notrufsäule bestimmt, wird durch das nachfolgende Typensignal am Ausgang der Signaleinrichtung SE eine entsprechende Information bereitgestellt, die die Art des Blinkens festlegt. Die Signaleinrichtung SE in Fig. 7 enthält hierzu einen handelsüblichen Serien-Parallen-Wandler, der die am Eingang ankommende Serien-Information der zeitlich nacheinander eintreffenden Impulse in eine Parallel-Information am Ausgang umwandelt; dies ist durch eine mehradrige Verbindungsleitung zu einem Verteiler Vt in einer Blitzfolgeschaltung Efs angedeutet. Die Parallelinformation an Ausgang der Signaleinrichtung SE steuert den Verteiler Vt der Blitzfolgeschaltung Dfs in der Blitzeinrichtung BE in der Weise, daß die Schaltpunkte 1' '...4' entsprechend dem Typen-Kode mit den Schaltpunkten 1...4 verbunden werden. Der sich einstellende Schaltzustand wird gespeichert. Nach Übertragung der Kode-Signale <!-- EPO <DP n="14"> -->beginnt der Blinkbetrieb. Hierbei wird der Stromversorgungskondensator Cv ständig nachgeladen, um die Stromversorgungsspannung Uv aufrechtzuerhalten.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die für den Blinkbetrieb erforderliche Energie wird ebenfalls über den Phantomkreis auf den Stämmen Stl und St2 übertragen. Die gelieferte Spannung wird in dor Sekundärwicklung b des Übertragers Ü4 hochtransformiert, in der Gleichrichter- und Ladeeinrichtung GLE gleichgerichtet und als Blitzspannung Ub den Blitzröhren BR1...4 in der Blitzeinrichtung BE zugeführt. Die Blitzspannung Ub wird durch den Ladekondensator Cb geglättet. Die Diode D verhindert, daß die Energie des Ladekondensators Cb zurückfließt. Die ungeglättete Blitzspannung Ub wird außerdem der Signaleinrichtung SE zugeführt. Ihre dortige Verwendung wird anhand der Fig. 13 erläutert.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die Blitzfolgeschaltung Eia weist dinen Taictschelter. auf, der von cinem Zählgerlz ZB pesteuert ist. Als Eählkniterien dienen 50-Hz-Halbwellen, z.B. der Spciseppannung fär die Notrufsäulen-Außenbecuchtung ooder für die Belcuchtung der Hilometenantabe. Das Zählgenat ze suhaltet den Taktschalter 7 naen diner scstgelogten Anmahl von Halbtellen fehrittweilr lsch wciter. Daiurch wird die aber die feung wl in der Gleichrichter- und Ladecinnichtung BLH ilete Zändspannung Us zyklisch jecile an eihen der senaltbunkte 1'...4' durchgeschal-  <!-- EPO <DP n="15"> -->Entsprechend den vorher durch die Signaleinrichtung SE bewirkten Verbindungen zwischen den Schaltpunkten 1'...4' einerseits und 1...4 andererseits wird die Zündspannung Uz in der gewünschten Reihenfolge nacheinander an Zündübertrager Ü5.1..,Ü5.4 angelegt. Jedem dieser Zündübertrager ist eine Glimmlampe und eine Blitzröhre mit Hilfselektrode zugeordnet. Aus Gründen der Überrichtlichkeit ist nur eine Glimmlampe G11 und eine Blitzröhre BR1 mit Hilfselektrode III gezeichnet. Bei Anlegen der Zündspannung Uz an den Zündubertrager Ü5.1 zündet die Glimmlampe G11 und bewirkt i: bekannter Weise über die Hochspannungseicklung des Zündübertragers Ü5.1 und die Hilfselektrode H1 zusammen mit der Blitzspannung Ub die Zündung der Blitzröhre BRI. Die Zündung der anderen Blitzröhren erfolgt analog.</p><!-- EPO <DP n="16"> -->
<p id="p0035" num="0035">Bei entsprechend spannungsfest dimensionierter Blitzfolgeschaltung Bfa ist es auch möglich, nur einen Zündübertrager und eine Glimmlampe vorzusehen und vor dem Eingang des Taktschalters T anzuordnen und dessen Schaltschritte und die Durchschaltung der Zündspannung Uz auf den Zündübertrager gemeinsam durch das Zählgerät ZG zu steuern und die Schaltpunkte 1...4 direkt mit den Hilfselektroden H1...4 zu verbinden. Als Zählgerät ZG kann ein Halbwellen-Paketschalter verwendet werden, der als handelsübliche integrierte Schaltung erhältlich ist.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die in Fig. 7 gezeigte Zündauslösung stellt eine Fremd-Triggerung der Zündung dar, im Gegensatz zu der üblichen Methode, bei der der Zündzeitpunkt durch den Ladungszustand eines Energiespeichers bestimmt wird (vgl. z.B. DE-AS 19 33 436). Die Ladezeiten der Ladekondensatoren Cb, Cz für die Blitzspannung Ub und die Zündspannung Uz sind so bemessen, daß die Ladekondensatoren bis zum nächsten Schaltschritt des Taktsehalters T ihre vorgesehene Ladungsenergie erreicht haben.</p>
<p id="p0037" num="0037">Es sind auch noch andere Arten der Fremd-Triggerung der Zündung möglich. Beispielsweise kann die Zündung von einer Zentralstelle aus durch impulsörmige Erhöhung oder Absenkung oder Unterbrechung der Fernspeisespannung für den Blinkbetrieb in Verbindung mit spannungsausertenden Schaltungen in den Notrufsäulen getriggert werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die fremdgetriggerte Zündauslösung hat den Vorteil, daß die Zündung der verschicdenee Blitzröhren innerhalb einer Gruppe von blinkenden Notrufsäulen zu den vorgesehenen Zeitpunkten sichergestellt ist, was bei der ladungsabhängigen Zündauslösung nicht der Fall ist, denn eine <!-- EPO <DP n="17"> -->Gruppe von blinkenden Notrufsäulen stellt ein komplexes Ladungssystem mit mehreren Ladekondensatoren und unterschiedlichen entfernungsabhängigen Leitungswiderständen dar, deren Größe sich außerdem von Fall zu Fall ändert. Durch Ausgleichs- und Ergänzungswiderstände kann man zwar die einzelnen Ladezeitkonstarten weitgehend einander angleichen, jedoch nie exakt absolut gleichmachen. Daher würde bei ladungsabhängiger Zündauslösung stets der Ladekondensator mit der kleinsten Zeitkonstanten die Zündung der zugehörigen Blitzröhre auslösen, bevor die anderen Blitzröhren zünden. Seine Wiederaufladung würde die Weiterladung der anderen Kondensatoren verhindern oder unzulässig verzögern. Die übrigen Blitzröhren würden überhaupt nicht zünden oder nur in sehr großen, unregelmäßigen und unkontrollierbaren Abständen. Dagegen gewährleistet die ladungsunabhängige Zündauslösung nicht nur, daß der Blinkrhythmus jeder Notrufsäule einzeln für sich betrachtet, einem festen, vorgegebenen Zeitraster ertspricht, sondern verhindert außerdem, daß sich die Zündzeitpunkte der verschiedenen Notrufsäulen gegeneinander verschieben. Die Zündzeitpunkte liegen somit nach einem phasenstarren Zeitraster fest. Eine zeitliche gegenseitige Verschiebung der Zündzeitpunkte würde die Ladungsvorgänge im Ladungsnetzwerk periodisch verändern und zur Folge haben, daß Kondensatoren zeitweise nicht mehr genügend aufgeladen werden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die wahlweise Verteilung und Durchschaltung der Zündspannung im Verteiler Vt der Blitzfolgeschaltung Bfs. Die Schaltkontakte a bis i und der Taktschalter T sind zur einfacheren Darstellung als mechanisch betätigte Kontakte und Schalter dargestellt. Sie können selbstverständlich durch elektro<!-- EPO <DP n="18"> -->nische, integrierte Schaltkreise realisiert werden. Die Zündspannung Uz wird über den vom Zählgerät ZG gesteuerten Taktschalter T zyklisch auf die Schaltpunkte 1'...4' durchgeschaltet. Je nach Art der gewünschten Blitzfolge (NRSI bis III, bzw. NRSI, II' oder III') werden die Schaltkontakte a...i gemäß der Tabelle in Fig. 9 entsprechend dem jeweiligen Typensignal durch die Signaleinrichtung SE angesteuert und geschlossen. Geschlossene Kontakte sind durch einen Punkt gekennzeichnet, Die geschlossenen Kontakte schalten die Zündspannung Uz auf die entsprechenden Schaltpunkte 1...4 durch. Je nach Stellung der Schaltkontakte leuchten die Signallampen im Rhythmus entsprechend Fig. 6a oder 6c auf.</p>
<p id="p0040" num="0040">Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Erzeugung der in Fig. 7 gezeigten Spannungen Ub, Uz, Us und Uv. Die aus dem Phantomkreis ausgekoppelte Wechselspannung U wird in der Sekundärwicklung b des Übertragers Ü4 direkt auf den für die Blitzröhren erforderlichen Wert angehoben, einem Vollweggleichrichter Gb der Gleichrichter- und Ladeeinrichtung GLE zugeführt und als gleichgerichtete, noch ungesiebte Spannung Ub abgegeben. Die übliche Spannungsstabilisation, die in erster Linie zur Konstanthaltung der Blitzfolge-Frequenz dient, ist nicht erforderlich, da die Zündauslösung, wie bereits erwähnt, unabhängig vom Ladungszustand des Ladekondensators Cb (vgl. Fig. 7) erfolgt.</p>
<p id="p0041" num="0041">Zur Erzeugung der Zündspannung Uz wird der Kondensator Cz mit der an der Übertragerwicklung z abgenommenen Spannung über eine Diode D9 aufgeladen.</p>
<p id="p0042" num="0042">Zur Erzeugung der Stromversorgungsspannung Uv wird an der <!-- EPO <DP n="19"> -->Übertragerwicklung s eine niedrige Spannung abgenommen und in einem Gleichrichter Gv gleichgerichtet. Mit der gleichgerichteten Spannung wird der Stromversorgungskondensator Cv über die Diode Dll und den Widerstand Rll aufgeladen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Die Kodesignale werden ebenfalls an der Wicklung s abgenommen und nach der Gleichrichtung im Gleichrichter Gv als Kodesignalspannung Us der Signaleinrichtung SE zur Auswertung zugeführt. Da die Kodesignal-Übertragung mit zwei verschiedenen Spannungswerten arbeitet und der Stromversorgungskondensator Cv während der Kodesignal- Übertragung nachgeladen wird, wird die Spannung an Cv durch eine Zenerdiode Zll stabilisiert. Die Diode Dll verhindert, daß die Ladung von Cv auf signalauswertende Teile der Signaleinrichtung SE gelangt. Der Widerstand Rll dient zur Entkopplung.</p>
<p id="p0044" num="0044">Die mit der Versorgungsspannung Uv gespeisten Schaltungen sind integrierte Schaltkreise, so daß ihr Leistungsverbrauch gegenüber den Blitzröhren sehr gering ist.</p>
<p id="p0045" num="0045">Selbstverständlich ist es auch möglich, vor der Spannungstransformation den 50-Hz-Wechselstrom in bekannter Weise über mehrere Zwischenstufen (Gleichrichter, Schwingstufe, Verstärker) in einen Strom höherer Frequenz umzuwandeln, so daß ein kleinerer tbertrager mit einem eventuell besseren Wirkungsgrad verwendet werden kann. Diesem eventuell besserem Wirkungsgrad steht jedoch ein zusätzlicher Energieverbrauch der Zwischenstufen gegenüber. Außerdem sind bei Entfallen eines 50-Hz-Übertragers Transistoren mit höherer Betriebsspannung erforderlich, da die angelieferte 50-Hz-Wechselspannung höher ist, als sie für <!-- EPO <DP n="20"> -->elektronische Schaltungen üblich ist. Derartige Transistoren sind aber teuerer und haben weniger Sicherheitsreserven; hinzu kommt, daß die zusätzlichen Zwischenstufen ebenfalls solche Transistoren enthalten und somit die Zuverlässigkeit der Gesamteinrichtung zusätzlich vermindern.</p>
<p id="p0046" num="0046">Fig. 11 zeigt das Beispiel einer im Phantomkreis übertragenen Folge von 50-Hz-Wehselstrom-Impulsen zur Aktivierung einer Notrufsäule in ihrem zeitlichen Verlauf t. Der Wechselstrom ist dargestellt durch die Schraffur innerhalb der Impulse. Ein Ladeimpuls Il hat eine längere Dauer als nachfolgende Signalimpulse Is des Kodesignals KS. Der Ladeimpuls Il dient der Aufladung des Stromversorgungskondensators Cv (vgl. Fig. 10), der die elektronischen Einrichtungen der Lichtsignaleinrichtung speist.</p>
<p id="p0047" num="0047">Die kodesignale ES bestehen aus Wechselstrom-Impulsen und sind binärkodiert. Von den verschiedenen Möglichkeiten zur Eildung der beiden Eindrzustände wird ausschließlich das Spannungskriterium verwendet. Dabei verkörpert die niedrigere Spannung Ul den Linärzustand Null. Die höhere Spannung Uh verkörpert den Binärzustand L. Diese Spannungen stehen über mehrere Wechselstromperioden an. Die Dauer der einzelnen Signalimpulse Is ist an keinerlei Taktkriterien gebunde. Sie können unterschiedlich lang sein. Dies hat gegenüber der Bildung der beiden Binärzustände unter Einborichung eines Zeitkriteriums - z.B. lmpulslängen-Kodicrumg - der Vortoil, daß die Impuls- übertragung unabhängig vom Linschwingverhalten der Übertragungssterecke ist, das Leginn und Ende eines Signalimpulses Is verfälschen kann.</p><!-- EPO <DP n="21"> -->
<p id="p0048" num="0048">Das Ende eines Signalimpulses Is wird durch Rückkehr auf den Spannungswert Null gekennzeichnet. Dies ergibt zusammen mit der obengenannten Möglichkeit nicht festgelegter Impulslängen den weiteren Vorteil, daß die Signalimpulse Is asynchron übertragen werden können. Daher dürfen bei entsprechender Auswerteeinrichtung nicht nur die Signalimpulse Is sondern auch die Pausen Rz unterschiedlich lang sein. Dadurch sind Einrichtungen zur Taktrückgewinnung und Zähleinrichtungen überflüssig.</p>
<p id="p0049" num="0049">Solche Einrichtungen wären erforderlich, wenn die Binärzustände z.B. nur durch den Zustand "keine Spannung" bzw. "Spannung", also ohne Rückkehr auf den Spannungswert Null, dargestellt würden. Denn dann müßten in der Signaleinrichtung die Signalimpulse Is zu genau definierten Zeitpunkten abgetastet werden, um bei mehreren aufeinanderfolgenden gleichen Binärzuständen eine eindeutige Information zu gewinnen.</p>
<p id="p0050" num="0050">Nach der Kodesignal-Übertragung erfolgt der Blinkbetrieb. Die hierbei benützte Sppannung ist gleich der Spannung Uh.</p>
<p id="p0051" num="0051">Fig. 12 zeigt in vereinfachter, unipolarer Darstellung ein Impulsbeispiel für eine Gruppe von fünf Kodesignalen KS, die einer Notrufsäule zugeordnet sind. Eine Gruppe aus fünf Kodesignaien KS entspricht den fünf verschiedenen Blinkarten nach Fir. 6 und 9 (NRSI, II und III, sowie NRSII' und III'). Die Kodesignale KS bestehen aus einem Adreßsignal AS und eine- Typensignal TS. Das Adreßsignal AS ist für jede Notrufsäule verschieden. In Fig. 12 umfasst das Adreßsignal AS 5 Bit. Das Typensignal TS legt die Anzahl der durch die Blitzfolgeschaltung aktiv geschalteten Signallampen und deren Einschaltreihenfolgo <!-- EPO <DP n="22"> -->und damit die Position der Notrufsäulen innerhalb einer Gruppe von blinkenden Notrufsäulen sowie die Art der Information fest. Im Beispielsfalle besteht das Typensignal TS aus 3 Bit.</p>
<p id="p0052" num="0052">Die Anzahl von 8 Bit beim gezeigten Beispiel ist eine willkürliche Annahme. Die tatsächlich erforderliche Anzahl von Bits hängt von der Anzahl der zu aktivierenden Notrufsäulen und von der Anzahl der verschiedenen Blinkarten ab. Bei dem gezeigten Beispiel können max. 2<sup>5</sup>=32 verschiedene Notrufsäulen aktiviert werden, wobei für jede Notrufsäule bis zu 2<sup>3</sup>=8 verschiedene Blinkarten möglich sind.</p>
<p id="p0053" num="0053">Bei Anpassung der Anzahl der Blinkarten an die Potenzreihe 2<sup>n</sup> werden die Eigenschaften eines Binärkodes optimal ausgeschöpft. Hierbei ist dann allerdings keinerlei Übertragungsredundanz möglich, die eventuell in Interesse einer niedrigen Übertragungsfehler-Wahrscheinlichkeit wünschenswert sein kann.</p>
<p id="p0054" num="0054">Fig. 13 zeigt cin Schaltungsbeispiel für die Auswertung der Kodesignale KS durch die Signaleinrichtung SE in einer Notrufsäule. Die Ableitung der Kodesignalspannung Us sowie der Blitzspannung Ub und der Stromversorgungsspannung Uv wurde bereits anhand der Fig. 10 erläutcrt. Die Kodesignalspannung Us nimmt während der Signalübertragung die speziellen Worte Uh' oder U1' an. Diese Werte sind den üblichen Spannungswerten für elektronische Schaltungen angepasst und daher niedriger als die auf der Phantomleitung übertragenen Spannungswerte Uh bzw. U1.</p>
<p id="p0055" num="0055">Die Spannung Us wird über Dioden D12 und D13 und Wider<!-- EPO <DP n="23"> -->stände R12 und R13 Kondensatoren Cr und Cs zugeführt. Die Dioden D12 und D13 verhindern, daß sich die Ladungen der Kondensatoren Cr und Cs ausgleichen oder in die Gleichrichter- und Ladeeinrichtung GLE (vgl. Fig. 10) zurückfließen. Die Widerstände R12 und R13 verhindern, daß ein Kondensator zu Beginn seiner Aufladung die Spannung Us kurzschließt und so den Ladevorgang anderer, teilweise geladener Kondensatoren unterbricht. Mit den Widerständen werden außerdem die verschieden großen Ladezeitkonstanten für die Kondensatoren Cr und Cs festgelegt.</p>
<p id="p0056" num="0056">Mit dem Ladeimpuls I1 (vgl. Fig. 11) werden die Kondensatoren Cr und Cs auf den Spannungswert Uh' aufgeladen. Die während dieses Impulses auftretenden Halbwellen der hohen Gleichspannung Ub werden durch einen Amplitudenbegrenzer Ab auf einen niedrigen Wert Uh'' begrenzt, der etwas größer als Uh' ist. Die begrenzte Spannung Uh'' sinkt nur für den Bruchteil einer Halbwellendauer unter den Wert Uh'' ab (vgl. Fig. 14, Kurve a). Diese Spannungseinbrüche werden durch einen Kondensator Ck überbrückt. Die Lade- und Entladezeitkonstanten des Kondensators Ck sind so bemessen, caß er spätestens nach einer Halbwelle geladen bzw. entladon ist (Fig. 14, Kurve b). Die Spannung des Kondensators Ck liegt an einem Widerstand R15 und an dcr Basis von Transistoren Tl und T2. Die Kondensatoren Cr und Cs, die am Emitter des Transistors Tl bzw. T2 liegen, haben eine größere Ladezeitkonstante als der Kondensator Ck. Dadurch erreicht die Spannung an den Basen der Transistoren den Wert Uh'', bevor die Spannung an den Lmittern den etwas kleineren Wert Uh' erreicht. Die Transistoren Tl und T2 sperren.</p>
<p id="p0057" num="0057">Durch den Ladestromstoß beim Aufladen des Kondensators Ck <!-- EPO <DP n="24"> -->über den Amplitudenbegrenzer Ab entsteht ein positiver Spannungsimpuls an einem Widerstand R16. Dieser Impuls wird über eine Diode D14 auf den Ruhe-Eingang einer bistabilen Kippstufe K gegeben. Falls diese Kippstufe sich nicht in der Ruhelage befindet, wird sie dadurch in ihre Ruhelage geschaltet. Wenn sie sich bereits in Ruhelage befand, reagiert sie auf diesen Impuls nicht.</p>
<p id="p0058" num="0058">Die Kondensatoren Cr und Cs werden durch mehrere Halbwellen aufgeladen. Die an ihnen entstehende Spannung Uh' ist größer als die Durchbruchspannung von Schwellwertschaltern SW1 und SW2. Diese Durchbruchspannung liegt zwischen den Spannungswerten Uh' und Ul'. Sobald am Kondensator Cs die Spannung Uh' ansteht, schaltet der Schwellwertschalter SW2, der am Setzeingang der Kippstufe liegt, durch. Dadurch stellt sich am Arbeitsausgang der Kippstufe der Binärzustand L ein. Dieser liegt am Eingang eines Serien-Parallel-Wandlers SP. Der Transistor Tl sperrt noch, so daß die am Kondensator Cr anstehende Spannung <sup>U</sup>h' nicht an den Schwellwertschalter SW1 gelangt.</p>
<p id="p0059" num="0059">Solange der Ladeimpuls Il andauert, hält die am Widerstand R15 anliegende Spannung Uh'' die Transistoren Tl und T2 im Sperrzustand. Nach Beendigung des Ladeimpulses I1 entlädt sich der Kondensator Ck innerhalb einer Halbwellendauer über die Widerstände R15 und R16. Der dabei am Widerstand R16 entstehende negative Spannungsimpuls wird durch die Diode D14 gesperrt. Die Entladezeitkonstante ist nur wenig größer als die Ladezeitkonstante, da der Widerstand R15 klein im Vergleich zum Widerstand R16 ist. Nach der Entladung des Kondensators Ck gelangt über den Widerstand R15 Nullpotential an die Basen der Transistoren Tl und T2. Diese werden durch die an den <!-- EPO <DP n="25"> -->Kondensatoren Cr und Cs anstehende Spannung Uh' durchgeschaltet. Über den Transistor T2 erzeugt der Entladestrom des Kondensators Cs an einem Kollektorwiderstand R17 einen Tastimpuls It, der dem Serien-Parallel-Wandler SP zugeführt wird. Dadurch wird der am Eingang des Serien-Parallel-Wandlers SP anstehende Binärzustand L abgetastet. Der Serien-Parallel-Wandler SP ist so ausgelegt, daß der jeweils an seinem Eingang anstehende Binärzustand erst durch den Tastimpuls It ausgewertet wird. Derartige Serien-Parallel-Wandler SP sind bekannt.</p>
<p id="p0060" num="0060">Der Kondensator Cr wird über den durchgeschalteten Transistor Tl und die Reihenschaltung aus einem Widerstand R14 und einer kleinen Induktivität L entladen. Der Entladestromstoß wird durch die Induktivität leicht verzögert. Die Zeitkonstante der Reihenschaltung ist klein gegenüber der Entladezeitkonstanten des RC-Gliedes Cr, Rl4. Die Spannung des am Widerstand R14 entstehenden verzögerten Impulsos ist deshalb nur unwesentlich kleiner als die Spannung Uh'. Der Schwellwertschalter SW1 wird durch den gegenüber dem Tastimpuls It verzögerten Impuls durchgeschaltet. Der Impuls wird als Rückstellimpuls Ir dem Serien-Parallel-Wandler SP und der Blitzfolgeschaltung Bfs in der Blitzeinheit BE zugeführt. Dadurch werden beide in ihre Ausgangsstellung gebracht und für die unmittelbar folgende Kodesignalübertragung bereitgeschaltet. Der vorher abgetastetc Binärzustand L sowie zufällige Schaltzustände, die eventuell bei längerer Nichtbenutzung der Einrichtung durch induzierte Störspannungen ontstanden sind, werden somit durch den Rückstellimpuls Ir gelöscht.</p>
<p id="p0061" num="0061">Während der anschließenden Kodesignalübertragung wird <!-- EPO <DP n="26"> -->der Kondensator Cs mehrmals auf die Spannung Uh' oder U1' aufgeladen und wieder entladen. Durch den Ladestromstoß des Kondensators Ck am Anfang eines jeden Signalimpulses Is wird die Kippstufe K in der beschriebenen Weise in die Ruhelage gebracht. Die Sperrung der Transistoren Tl und T2 am Anfang eines jeden Signalimpulses sowie ihr Durchschalten nach Beendigung des jeweiligen Signalimpulses und die damit verbundene Erzeugung des Tastimpulses It geschieht analog wie beim Impuls I1.</p>
<p id="p0062" num="0062">Das Sperren der Transistoren erfolgt unabhängig davon, ob die Spannung Ul oder Uh an der Primärwicklung des Übertragers anliegt, denn der nach dem Amplitudenbegrenzer Ab auftretende Spannungswert Uh" ist unabhängig davon, welche der beiden Spannungen am Übertrager anliegt.</p>
<p id="p0063" num="0063">Die Signalimpulse Is sind kürzer als der vorangegangene Ladeimpuls Il und dauern nur solange, bis der Kondensator Cs auf die Spannung Uh' oder Ul' aufgeladen ist. Daher bleibt die Ladespannung des Kondensators Cr am Ende eines Signalimpulses merklich kleiner als Uh' oder U1', da die Ladezeitkonstante von Cr merklich größer bemessen ist als die des Kondensators Cs. Die niedrigere Spannung am Kondensator Cr reicht nicht aus, um bei durchgesteuertem Transistor Tl den Schwellwertschalter SW1 zu durchbrechen. Die Signalimpulse lösen daher keinen Rückstellimpuls Ir aus. Die Entladezoitkonstante des Kondensators Cr - einschließlich der Verzögerung durch die Induktivität L - ist gegenüber seiner Ladezeitkonstanten merklich kleiner bemessen, so daß seine Spannung stets unterhalb der Durchbruchspannung des Schwellwertschalters SW1 bleibt, selbst wenn nur Signalimpulse der Spannung Uh übertragen worden.</p><!-- EPO <DP n="27"> -->
<p id="p0064" num="0064">Die der Signaleinrichtung SE zugeführte Kodesignalspannung Us ist nicht geglättet, da durch einen Siebkondensator die Spannungswechsel zwischen Uh' und Ul' sowie die Impulslücke RZ überdeckt würden. Die Spannung Us geht im Takte der Halbwellen periodisch auf Null zurück. Daher steigt die am Kondensator Cs entstehende Spannung während der Ladung durch mehrere Halbwellen nicht monoton an, sondern ist mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Spannungs-Wellenlinie überlagert. Infolge des wellenförmigen Spannungsverlaufes während der Ladung des Kondensators Cs ist es möglich, daß die Spannungsschwelle des Schwellwertschalters SW2 mehrmals durchbrochen wird, bis der Ladungs-Endzustand erreicht ist. Trotzdem werden aber nicht mehrere aufeinanderfolgende L-Zustände vorgetäuscht, da die nachgeschaltete bistabile Kippstufe K beim ersten Durchbruch in den stabilen Arbeitszustand übergeht und auf weitere Impulse an ihrem Arbeitseingang nicht mehr reagiert, sondern erst auf einen später auf ihren Ruhe-Eingang gegebenen Impuls. Dine analoge Überlagerun- mit einer Spannungs-Wellenlinie bei dem Kondensator Cr auf, kann dors aber außer Betracht bleiben. Da der Kondensator Ck, wie erwähnt, inncrhalb einer Halbwelle seinen Ladungs-Endzustand errcicht, tritt bei ihm diese Überlagerung nicht auf.</p>
<p id="p0065" num="0065">Wenn ein Signalimpuls Is mit der Spannung Uh übertragen wird, erzeugt die ceserzte Kippsture K am Eingang des Serien-Parallel-Wandlers SP den Binärzustand L. Dieser wird in gleicher Weise wie nach dem Ladeimpuls I1 während der darauffolgenden Impulslücke RZ durch den Tastimpuls It ausgewertet, also enst dann, wenn den Kondensator Cs den stabilen Ladungs-Endsustand crrcient hat.</p><!-- EPO <DP n="28"> -->
<p id="p0066" num="0066">Wenn ein Signalimpuls Is mit der Spannung Ul übertragen wird, bildet sich am Kondensator Cs die Spannung Ul'. Diese liegt unterhalb der Durchbruchspannung des Schwellwertschalters SW2. Es gelangt daher kein Impuls an den Arbeitseingang der Kippstufe K. An ihrem Ausgang bleibt also der Null-Zustand bestehen, der zu Beginn eines jeden Signalimpulses durch den Ladestromstoß des Kondensators Ck geschaltet wird. Der auf jeden Signalimpuls Is folgende Tastimpuls It wertet dann den Null-Zustand aus.</p>
<p id="p0067" num="0067">Der Serien-Parallel-Wandler SP kehrt zyklisch nach dem letzten Signalimpuls eines Kodesignals KS, also beim letzten Tastimpuls It, in die Ausgangsposition zurück, die er unmittelbar nach dem Rückstellimpuls Ir inne hatte. Der Serien-Parallel-Wandler SP ist damit zur Aufnahme des nächsten Kodesignals KS bereit. Die Parallelausgänge werden über eine entsprechend mehradrige Steuerleitung der Blitzfolgeschaltung Bfs der Elitzeinrichtung BE zueführs. In dem dargessellten Ausführungsbeispiel kann eine 3-Bit-Folge ausgewertet werden. Der Serien-Parallel-Wandler SP ist so aufgobaut, daß die Ausgangsinformation, mit der er die Blitzfolgeschaltung in der Blitzeinrichtung ansteuert, nur bei entsprechendem vorangegangene Adreßsignal AS anstcht. Auf diese Weise werden nur in den zu aktivierenden Notrufsäulen Steuervorgänge ausgelöst. Die dafür erforderliche Leistung bleibt somit auf diese Notrufsäulen, im Beispielsfall auf drei Notrufsäulen, beschränkt. Derartige Serien-Parallel-Wandler sind als integrierte Schaltkreise marktbekannt.</p><!-- EPO <DP n="29"> -->
<p id="p0068" num="0068">Die Ladezeitkonstanten T der Kondensatoren Cr und Cs sind so bemessen, daß ihre Ladezeit bezüglich der Impulse I1 und Is mindestens 5T beträgt, so daß diese Kondensatoren stets ihren Ladungs=endzustand erreichen. Daher erreicht die Spannung an diesen Kondensatoren in allen Notrufsäulen unabhängig vom jeweiligen Leitungswiderstand stets den Wert der in den speisenden Zentralstellen angelegten Spannung. Die unterschiedlichen Leitungslängen zwischen den Zentralstellen und den einzelnen Notrufsäulen haben somit keinen Einfluß auf die Signalauswertung durch die Schwellwertschalter SW1 und SW2 mit vorgegebenen Spannungsschwellen in der Signaleinrichtung SE.</p>
<p id="p0069" num="0069">Zur Kontrolle, ob die vorgesehenen Notrufsäulen ordnungs- gemäß aktiviert worden sind, kann man eine Rückmeldung von diesen Notrufsäulen an die Zentralstelle übertragen. Hierzu sind keine besonderen Rückmeldeeinrichtungen in den Notrufsäulen erforderlich. Für die Rückmeldung kann vielmehr eine für andere Zweckc vorgesehene Einrichtung mitbenützt werden, mit der die Autohahn-Notrufanlagen in naher Bukunft nachgerüstet verden sollen. Diese Einrichtung, die in der deutschen Patentschrift 2 251 400 beschrieben ist, sieht vor, daß bei Benützung einer Autcbahn-Notrufsäule durch Heben der Sprechklappe eine Kennung der benutzten Notrufsäule automatisch an die Zentralstelle gesendet wird, aus der das Zentralstellenpersonal sofort erkennt, von welcher Notrutsäule aus angerufen wird. Durch diese Maβnahre soll es überflüssig werden, daβ der Anrufer die an jeder Notrufsäule angebrachte Kilometerangabe abliest und der Zentralstelle nennt.</p>
<p id="p0070" num="0070">Zur Durchführung der Rückmeldung ist es nur erforderlich, parallel zu den Kontakten, die durch das Heben der Sprechklappe betätigt werden und durch die die Aussendung einer Kennung gemäß der deutschen Patentschrift 2 251 400 <!-- EPO <DP n="30"> -->ausgelöst wird, Schaltmittel anzuordnen, die von einer der beschriebenen Einrichtungen qesteuert werden und die dieselben Schaltfunktionen auslösen wie das Heben der Sprechklappe. Dies kann z.3. durch die Blitzfolgeschaltung Bfs erfolgen, nachdem der durch die Signaleinrichtung SE bewirkte Schaltzustand in der Blitzfolgeschaltung Bfs gespeichert worden ist; Um die bei einem tatsächlichen Heben der S[rechklappe ausgelösten Funktionen nicht zu blockieren, kann man vorsehen, die Schaltmittel nur sehr kurzzeitig in einen Schaltzustand zu versetzen, der einer angehobenen Sprechklappe äquivalent ist. Da die Aktivierung der Notrufsäulen durch zeitlich nacheinander übertragene Kodesignale erfolgt, ist es möglich, die entsprechenden Rückmeldungen ebenfalls zeitlich gestaffelt durchzuführen und dadurch voneinander zu trennen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="31"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Lichtsignaleinrichtung, insbesondere für Verkehrswege, bei der ein für Notrufzwecke verwendetes Nachrichtenkabel und im Zuge dieses Kabels liegende Notrufsäulen ausgenützt sind und die über das Nachrichtenkabel von Zentralstellen aus ferngespeist ist, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Notrufsäule (NRS) mehrere durch Kode- signale (KS) von einer Zentralstelle (ZB oder ZU) unterschiedlich ansteuerbare Signallampen (SL) angeordnet sind, daß mehrere örtlich aufeinanderfolgende Notrufsäulen (NRS) zur Signalabgabe zu einer Gruppe zusammengefasst sind und daß zur Unterscheidung der Notrufsäulen (NRS) einer Gruppe deren Signallampen (SL) unterschiedlich blinken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Lichtsignaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der Kodesignale (KS) und die Fernspeisung der Lichtsignaleinrichtung über einen gemeinsamen Phantomkreis (Stl, St2) erfolgen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für die Kodesignalübertragung als auch zur Fernspeisung der Lichtsignaleinrichtung Wechselstrom, insbesondere <!-- EPO <DP n="32"> -->50-Hz-Wechselstrom, verwendet wird und die Spannung der Kodesignale (KS) und die Fernspeisespannung in der gleichen Größenordnung liegen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodesignal (KS) aus Wechselstrom-Impulsen mit zwei unterschiedlichen Spannungswerten besteht und daß zwischen den einzelnen Wechselstrom-Impulsen die Wechselspannung auf den Wert Null ausgetastet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Kodesignalen (KS) ein Ladeimpuls (I1) zur Ladung eines Energiespeichers (Cv) vorhergeht, der eine Versorgungsspannung (Uv) für die elektronischen Einrichtungen in den Notrufsäulen (NRS) liefert und daß die Energie der Kodesignale (KS) zur Nachladung dieses Energiespeichers (Cv) verwendet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodesignal (KS) aus einem Adrefsignal (AS) zur Ansteuerung einer bestimmten Notrufsäule (NRS) und aus einem Typensignal (TS) zur Festlegung der Art des Blinkens dieser Notrufsäule besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehendon Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Typensignal (TS) über den Ausgang einer Signaleinrichtung (SE) eine Schalteinrichtung (Bfs) zur Festlegung und Speicherung der Blitzfolge steuert.</claim-text></claim><!-- EPO <DP n="33"> -->
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Kodesignale (KS) an Notrufsäulen (NRS), die einer unbemannten Zentralstelle (ZU) zugeordnet sind, in den bemannten Zentralstellen (ZB) Signale (S) eines Signalgebers (SG) in eine für die Datenübertragung auf einer Sprechleitung geeignete Form umgesetzt und auf dieser zu der unbemannten Zentralstelle (ZU) übertragen werden und dort in die ursprünglichen Signale (S) umgesetzt werden, aus denen auf die gleiche Weise wie in den bemannten Zentralstellen (ZB) Kodesignale (KS) gebildet und zu den Notrufsäulen (NRS) übertragen werden, die den unbemannten Zentralstellen (ZU) zugeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Warnung vor einer Gefahrenstelle wahlweise die Notrufsäulen (NRS) nur einer Fahrtrichtung (A-B oder B-A) oder beider Fahrtrichtungen angesteuert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="">
<claim-text>10. Lichtsignaleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Signaleinrichtung (SE) vorgesehener Serien-Parallel-Wandler (SP) nur bei Übereinstimmung des Adreßsignals (AS) mit der Adresse der betreffenden Notrufsäule (NRS) die Ansteuerung der Schalteinrichtung (Bfs) freigibt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="34"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="188" he="231" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="35"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="189" he="200" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="36"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="172" he="187" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="37"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="160" he="237" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="38"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="184" he="256" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="39"> -->
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