[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Fixierung von auf einem bandförmigen
Aufzeichnungsträger aufgebrachten Bildern aus pulverförmigem Material mit Hilfe von
Lösungsmitteldampf, bei der der Aufzeichnungsträger vermittels einer Aufzeichungsträgerführeinrichtung
mit an der Oberseite und im Bodenbereich eines Behälters liegenden Umlenkeinrichtung
derart durch den Behälter geführt wird, daß er von der Oberseite kommend zum Lösungsmitteldampf
enthaltenden unteren Bereich des Behälters geführt wird, dort von einer unteren Umlenkeinrichtung
umgelenkt wird und zur Oberseite des Behälters zurückkehrt und dann den Behälter verläßt.
[0002] Nichtmechanische Druck- bzw. Kopiergeräte, die nach dem elektrostatischen Prinzip
arbeiten, sind aus der Literatur bekannt (siehe z. B. US-PS 3861 963). Bei diesen
Geräten werden auf einen bandförmigen Aufzeichnungsträger, z. B. einer Papierbahn,
Tonerbilder der zu druckenden Zeichen erzeugt. Dies kann z. B. dadurch geschehen,
daß auf einem fotoelektrischen Zwischenträger, z. B. einer Trommel, elektrofotografisch
bzw. elektrografisch Ladungsbilder der zu druckenden Zeichen erzeugt werden. Diese
Ladungsbilder werden in einer Entwicklerstation mit Hilfe von Toner entwickelt. Die
Tonerbilder werden dann in einer Umdruckstation auf den Aufzeichnungsträger übertragen.
Um die Tonerbilder verwischfrei zu machen, müssen sie anschließend in einer Fixierstation
mit dem Aufzeichnungsträger verbunden werden.
[0003] Fixierstationen, durch die die Tonerbilder in den Aufzeichnungsträger eingeschmolzen
werden, sind bereits bekannt. Bei diesen bekannten Fixierstationen läuft der Aufzeichnungsträger
nach Verlassen der Umdruckstation zwischen zwei Fixierwalzen hindurch, von denen zumindest
eine beheizt ist. Durch Wärme und durch Druck werden die Tonerteilchen in den Aufzeichnungsträger
eingeschmolzen. Derartig aufgebaute Fixierstationen haben z. B. den Nachteil, daß
die Schriftqualität auf dem Aufzeichnungsträger dadurch ungünstig beeinflußt wird,
daß der angeschmolzene Toner an den Fixierwalzen haften bleiben kann und dadurch einzelne
Typen verstümmelt werden können. Weitere Nachteile liegen darin, daß der Energieaufwand
für die Papiererwärmung relativ hoch ist, und eine meiste umfangreiche Mechanik erforderlich
ist.
[0004] Es ist weiterhin bekannt, das Einschmelzen des Toners in den Aufzeichnungsträger
mit Hilfe von Lösungsmitteldampf durchzuführen (z. B. US-PS 3049810). Dazu wird ein
Lösungsmitteldampf erzeugt, der geeignet ist, den Toner auf dem Aufzeichnungsträger
zu schmelzen, so daß dieser in den Aufzeichnungsträger eindringen kann. Der Lösungsmitteldampf
wird durch eine geeignete Vorrichtung dem mit den Tonerbildnern versehenen Aufzeichnungsträger
zugeführt. Dabei besteht die Fixierstation aus einem Behälter, dem der Lösungsmitteldampf
zugeführt wird, oder in dem eine Verdampfungsstelle für Lösungsmittel angeordnet ist
und aus einer Aufzeichnungsträgerführeinrichtung, durch die der Aufzeichnungsträger
durch den Behälter hindurchgeführt wird. Die Fixiervorrichtung muß so ausgeführt sein,
daß die Lösungsmitteldämpfe aus ihr nicht entweichen können.
[0005] Aus der US-PS 3078589 ist eine weitere Fixiervorrichtung mit Lösungsmitteldampf bekannt.
Sie besteht aus einem Behälter, in dessen Oberseite ein aufwendiges Teil eingesetzt
worden ist, um die Oberseite des Behälters zu verschließen. Dieses aufwendige Teil
enthält sowohl Kühlschlangen als auch Heizelemente. Durch die Heizelemente wird der
Aufzeichnungsträger erhitzt und damit veranlaßt, daß sich der Lösungsmitteldampf vom
Aufzeichnungsträger löst. Der gelöste Dampf wird dann mit Hilfe der Kühlschlangen
kondensiert und kann in den unteren Bereich des Behälters abtropfen. Im unteren Bereich
des Behälters ist der Fixierbereich mit Lösungsmitteldampf angeordnet. Dieser Bereich
wird durch eine Kühlschlange in einer Nut begrenzt. Durch die Anordnung der Kühlschlange
in der Nut ist der Aufbau des Behälters verhältnismäßig kompliziert. Des weiteren
ist es bei den Entgegenhaltungen nicht möglich, den Aufzeichnungsträger aus dem Fixierbereich
zu entfernen und es ist nicht möglich, zur Erleichterung des Einlegens des Aufzeichnungsträgers
die gesamte Papierführung vom Behälter zu entfernen.
[0006] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Fixiervorrichtung
unter Verwendung von Lösungsmitteldampf anzugeben, .deren Herstellkosten sehr niedrig
sind, in die sich der Aufzeichnungsträger leicht einlegen läßt und aus der möglichst
kein Lösungsmitteldampf austritt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß an der Oberseite
des Behälters eine vom Behälter entfernbare obere Aufzeichnungsträgerführung angeordnet
ist, die im Betriebszustand die Oberseite des Behälters außer einer Eintritts- und
Austrittsstelle für den Aufzeichnungsträger verschließt, und daß die untere Umlenkeinrichtung
in den Behälter parallel zu dessen Längsseiten bewegbar angeordnet ist.
[0007] Um ein Entweichen von Lösungsmitteldampf aus dem Behälter auf jeden Fall zu vermeiden,
ist es zweckmäßig, in dem Teil der Gehäusewandung des Behälters, der oberhalb des
Fixierbereiches, der mit Lösungsmitteldampf gesättigt ist, liegt, Kühlschlangen anzuordnen.
[0008] Die Aufzeichnungsträgerführeinrichtung im Behälter kann eine sattelförmige obere
Aufzeichnungsträgerführeinrichtung haben, die benachbart zu der einen Längsseite des
Behälters an der offenen Oberseite angeordnet ist. Über diesen Sattel wird der Aufzeichnungsträger
in den Behälter hineingeführt.
[0009] Es ist zweckmäßig, benachbart zu der anderen Längsseite des Behälters an dessen offener
Oberseite eine obere Umlenkwalze anzuordnen, um die der Aufzeichnungsträger von der
unteren Umlenkeinrichtung kommend umgelenkt wird und aus dem Behälter herausgeführt
wird.
[0010] Die Aufzeichnungsträgerführeinrichtung im Behälter kann zweckmäßigerweise weiterhin
so ausgeführt sein, daß die untere Umlenkeinrichtung aus der Fixierposition, in dem
sie im Bereich des Lösungsmitteldampfens angeordnet ist, zur offenen Oberseite des
Behälters bis zu einem in der oberen Aufzeichnungsträgerführung angeordneten Aufnahmeteil
bewegbar ist. Anschließend kann die obere Aufzeichnungsträgerführung mit der unteren
Umlenkeinrichtung aus dieser ersten Position, in der sie über der offenen Oberseite
des Behälters angeordnet ist, zu einer zweiten Position außerhalb des Behälters bewegt
werden. In dieser zweiten Position kann dann der Aufzeichnungsträger sehr leicht eingelegt
werden.
[0011] Zweckmäßig ist es, die eine Längsseite des Behälters höher auszuführen als die andere
Längsseite. An der anderen Längsseite ist dann die obere Umlenkwalze angeordnet. Dann
kann die obere Aufzeichnungsträgerführung einen mit einer Dichtung versehenen Steg
haben, der bei der ersten Position der Aufzeichnungsträgerführung an der oberen Umlenkwalze
anliegt. Auf diese Weise wird der Behälter oberhalb der oberen Umlenkwalze abgedichtet.
[0012] Oberhalb der Fixierposition der unteren Umlenkeinrichtung im Bereich, in dem in der
Behälterwandung Kühlschlangen angeordnet sind, kann eine Warteposition für die untere
Umlenkeinrichtung vorgesehen werden. Diese Position kann die untere Umlenkeinrichtung
dann annehmen, wenn im Durckbetrieb längere Pausen eintreten. Auf diese Weise wird
eine unnötige Anfeuchtung des Aufzeichnungsträgers durch den Lösungsmitteldampf vermieden.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat die folgenden Vorteile: Der Behälter kann sehr
tief ausgeführt sein und ist nur oben offen. Damit ist es möglich, daß der Aufzeichnungsträger
nach Verlassen des Fixierbereiches getrocknet wird, bevor er den Behläter verläßt.
Die Aufzeichnungsträgerführung ist so gestaltet, daß die bedruckte Seite des Aufzeichnungsträgers
vor dem Fixieren und Antrocknen mit keinen Führungsblechen oder Umlenkwalzen in Berührung
kommt. Erst nach der Austrocknung beim Verlassen des Behälters muß erstmals über die
Druckbildseite umgelenkt werden. Aufgrund der tiefgezogenen Form des Behälters und
den zusätzlichen Kälteschlangen in der Behälterwandung, durch die eine Kondensierung
des Lösungsmitteldampfes erreicht wird, werden die Leckverluste an Lösungsmitteldampf
auf einem Minimum gehalten. Die Herstellkosten für die Fixiervorrichtung sind sehr
niedrig. Außerdem ist die Bedienung der Vorrichtung und das Einlegen des Aufzeichnungsträgers
auf einfache Weise möglich.
[0014] Anhand eines Ausführungsbeispiels, das in den Figuren dargestellt ist, wird die Erfindung
weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Behälter und die Aufzeichnungsträgerführungseinrichtung, wenn die untere
Umlenkeinrichtung in Fixierposition ist,
Fig. den Behälter und die Aufzeichnungsträgerführeinrichtung, wenn die untere Umlenkeinrichtung
zur oberen Aufzeichnungsträgerführung bewegt worden ist,
Fig. den Behälter und die Aufzeichnungsträgerführeinrichtung, wenn die untere Umlenkeinrichtung
aus dem Behälter herausgefahren ist.
[0015] In Fig. 1 ist ein Behälter BH gezeigt, in dem die Fixierung einen Aufzeichnungsträger
AT, z. B. einer Papierbahn, mit Hilfe von Lösungsmitteldampf erfolgen soll. Es ist
dabei ein Schnitt durch den Behälter dargestellt.
[0016] Der Behälter BH ist tief ausgeführt und ist nur an seiner Oberseite OS offen. In
seinem unteren Bereich US arfolgt die Fixierung des Tonerbildes auf dem Aufzeichnungsträger
AT. Das heißt, in diesem Berich US hat der Lösungsmitteldampf eine derartige Konzentration,
daß das Tonerbild auf dem Aufzeichnungsträger AT angeschmolzen wird und in den Aufzeichnungsträger
eindrigen kann. Dieser Bereich wird Fixierbereich genannt.
[0017] Dem Fixierbereich US wird der Lösungsmitteldampf zugeführt. Dies erfolgt im Ausführungsbeispiel
dadurch, daß in den Behälter BH Lösungsmittel durch ein Rohr RO zugeleitet wird. An
der Unterseite SS des Behälters BH kann dann eine Heizeinrichtung HE, z. B. eine Heizspirale,
angeordnet sein, durch die das Lösungsmittel erwärmt wird und in Dampfform übergeführt
wird. Zur Messung der Dampfkonzentration im Fixierbereich US kann ein Dampfsensor
DS vorgesehen sein, der auf bekannte Weise aufgebaut sein kann.
[0018] Um die Fixierung des Tonerbildes auf dem Aufzeichnungsträger AT zu ermöglichen, muß
dieser mit den Tonerbildern durch den Fixierbereich US hindurchgeführt werden. Dazu
ist im Fixierbereich des Behälters BH eine untere Umlenkeinrichtung UE, im Ausführungsbeispiel
eine Walze, vorgesehen. Um diese untere Umlenkeinrichtung UE wird der Aufzeichnungsträger
AT so herumgeführt, daß seine betonerte Seite von der unteren Umlenkeinrichtung abgewandt
ist. Der Aufzeichnungsträger AT wird dabei schlaufenförmig durch den Behälter geführt.
Er kommt von der offenen Oberseite OS des Behälters BH, gelangt zur unteren Umlenkeinrichtung
UE und wird wieder zur Oberseite des Behälters zurückgeführt.
[0019] Um ein Entweichen des Lösungsmitteldampfes aus dem Fixierbereich US zu verhindern,
ist es vorteilhaft, oberhalb des Fixierbereiches US in der Behälterwandung Kühlschlangen
KL anzuordnen. Der Lösungsmitteldampf, der aus dem Fixierbereich US austritt, kommt
in eine abgekühlte Zone, in dem er kondensiert. Zur Unterstützung dieses Vorganges
ist es zweckmäßig, ein Lösungsmittel zu verwenden, das in Dampfform spezifisch schwerer
ist als Luft. Es wird darauf hingewiesen, daß die Dampfkonzentration beim Übergang
vom Fixierbereich US zum abgekühlten Bereich nicht schlagartig abnimmt, sondern nur
allmählich. Jedoch ist die Dampfkonzentration nur im Fixierbereich US so groß, daß
ein Fixieren des Toners auf dem Aufzeichnungsträger AT möglich ist.
[0020] Die Aufzeichnungsträgerführeinrichtung hat zusätzlich zur unteren Umlenkeinrichtung
UE eine obere sattelförmige Aufzeichnungsträgerführung PF und eine obere Umlenkwalze
UR. Die obere Aufzeichnungsträgerführung PF ist benachbart zu einer Längsseite LA1
des Behälters angeordnet. Über sie wird der Aufzeichnungsträger AT geführt, wenn er
in den Behälter BH an seiner Oberseite eintritt. Die obere Umlenkwalze ist benachbart
zur anderen Längsseite LA2 des Behälters BH angeordnet; um sie wird der Aufzeichnungsträger
beim Verlassen des Behälters herumgelenkt. Es ist zweckmäßig, die eine Längsseite
LA1 des Behälters BH höher zu wählen als die andere Längsseite LA2. Dann kann die
obere Aufzeichnungsträgerführung PF mit einem Steg ST versehen sein, an dem eine Dichtung
D11 angeordnet ist, die an der oberen Umlenkwalze UR anliegt. Mit Hilfe dieser Dichtung
D11 kann verhindert werden, daß an dem Aufzeichnungsträger AT nach der Fixierung haftendes
Lösungsmittel aus dem Behälter herausgelangt. Dabei ist
?u berücksichtigen, daß der Aufzeichnungsträger AT nach der Fixierung noch eine verhältnismäßig
lange Strecke im Behälter BH verläuft, auf der er austrocknen kann. Diese Trockenstrecke
beginnt etwas oberhalb des Fixierbereiches US. Wenn der Aufzeichnungsträger dann zu
der oberen Umlenkwalze UR gelangt, auf der er mit seiner Druckbildseite aufliegt,
ist ein Verwischen des Druckbildes nicht mehr möglich.
[0021] Zwischen oberer Umlenkwalze UR und Behälterwandung LA2 kann eine weitere Dichtung
D12 vorgesehen werden. Der Aufzeichnungsträger AT kann z. B. durch außerhalb des Behälters
BH angebrachte Zugrollen ZG durch den Behälter gezogen werden.
[0022] In Fig. 1 ist die untere Umlenkeinrichtung UE im Fixierbereich US des Behälters BH
angeordnet. Sie ist also in Fixierposition I. Um das Einlegen des Aufzeichnungsträgers
AT zu erleichtern, kann die untere Umlenkeinrichtung UE aus dem Behälter BH herausgeführt
werden. Sie kann aus der Fixierposition I in eine erste Position 11 gebracht werden,
bei der sie in einer Aufnahme AU, die in der oberen Aufzeichnungsträgerführung PF
angeordnet ist, eingerastet ist. Zur Bewegung der unteren Umlenkeinrichtung UE aus
der Fixierposition zur ersten Position II kann z. B. eine Führungskette FK verwendet
werden, die prinzipiell in Fig. 1 eingezeichnet ist. Die Führungskette FK wird um
eine an der unteren Umlenkeinrichtung UE angebrachte Rolle RL1, um Umlenkrollen RL2
und RL3 und um eine Antriebsrolle RL4 geführt. Die Rolle RL2 liegt benachbart zu der
Aufnahme AU der oberen Aufzeichnungsträgerführung PF, und zwar so, daß die Führungskette
FK von der unteren Umlenkeinrichtung UE zur Aufnahme AU führt.
[0023] Soll die untere Umlenkeinrichtung UE aus der Fixierposition I in die erste Position
11 gebracht werden, dann wird die Führungskette FK durch die Antriebsrolle RL4 bewegt.
Die untere Umlenkeinrichtung wandert nach oben, bis sie in die Aufnahme AU gelangt,
wo sie arretiert wird. Dies ist in Fig. 2 dargestellt.
[0024] Um das Einlegen des Aufzeichnungsträgers AT weiterhin zu erleichtern, kann zusätzlich
die gesamte obere Aufzeichnungsträgerführung PF von der Oberseite des Behälters BH
entfernt werden. Dazu wird die Führungskette FK durch die Antriebsrolle RL4 weiterbewegt.
[0025] Dabei wird die gesamte obere Aufzeichnungsträgerführeinrichtung mit der unteren Umlenkeinrichtung
UE in Richtung der Antriebsrolle RL4 transportiert. Die Endstellung ist in Fig.3 3
dargestellt. Sie wird als Position 111 angegeben. Nunmehr kann der Aufzeichnungsträger
AT auf sehr einfache Weise, wie Fig. 3 zeigt, eingelegt werden.
[0026] Soll die untere Umlenkeinrichtung UE wieder in Fixierposition (I) gebracht werden,
dann wird die Führungskette FK durch die Antriebsrolle RL4 in entgegengesetzter Richtung
bewegt. Die untere Umlenkeinrichtung UE wird zunächst mit der oberen Aufzeichnungsträgerführung
PF zur Position 11 transportiert, anschließend löst sich die untere Umlenkeinrichtung
UE von der oberen Aufzeichnungsträgerführung PF und wandert wieder in die Fixierposition
I.
[0027] Bei längeren Druckpausen ist es ungünstig, wenn der Aufzeichnungsträger AT im Fixierbereich
US verbleibt. Er wäre dann nämlich ständig dem Lösungsmitteldampf in diesem Bereich
ausgesetzt. Um dies zu vermeiden, kann die untere Umlenkeinrichtung UE während der
Druckpausen aus dem Fixierbereich herausgefahren werden in eine Bereitschafts-Position
IV, die oberhalb des Fixierbereiches US angeordnet ist. Diese Position ist ebenfalls
in Fig.2 2 dargestellt.
1. Vorrichtung zur Fixierung von auf einem bandförmigen Aufzeichnungsträger aufgebrachten
Bildern aus pulverförmigem Material mit Hilfe von Lösungsmitteldampf, bei der der
Aufzeichnungsträger vermittels einer Aufzeichnungsträgerführeinrichtung mit an der
Oberseite und im Bodenbereich eines Behälters liegenden Umlenkeinrichtungen derart
durch den Behälter geführt wird, daß er von der Oberseite kommend zum Lösungsmitteldampf
enthaltenden unteren Bereich des Behälters geführt wird, dort von der unteren Umlenkeinrichtung
umgelenkt wird und zur Oberseite des Behälters zurückkehrt und dann den Behälter verläßt,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite (OS) des Behälters (BH) eine vom Behälter
entfernbare Aufzeichnungsträgerführung (PF) angeordnet ist, die im Betriebszustand
die Oberseite (OS) des Behälters (BH) außer einer Eintritts- und Austrittsstelle für
den Aufzeichnungsträger (AT) verschließt, und daß die untere Umlenkeinrichtung (UE)
in dem Behälter parallel zu dessen Längsseiten (LA1, LA2) bewegbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Teil der Behälterwandung
des Behälters (BH), die oberhalb des Fixierbereiches (US) liegt, Kühlschlangen (KL)
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Aufzeichnungsträgerführung
(PF) sattelförmig ausgeführt ist und einen Bogenabschnitt aufweist und an der offenen
Oberseite (OS) des Behälters (BH) mit dem Bogenabschnitt benachbart zu dessen einer
Längsseite (LA1) so angeordnet ist, daß der Bogen unter Begrenzung einer Eintrittsöffnung
für den Aufzeichnungsträger in den Behälter ragt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
benachbart zu der anderen Längsseite (LA2) des Behälters (BH) an dessen offener Oberseite
eine obere Umlenkwalze (UR) für den von der unteren Umlenkeinrichtung (UE) kommenden
Aufzeichnungsträger (AT) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die untere Umlenkeinrichtung (UE) aus einer Fixierposition (1) im unteren Bereich
(US) des Behälters (BH) zu dessen offener Oberseite (OS) bis zu einem in der oberen
Aufzeichnungsträgerführung (PF) angeordneten Aufnahmeteil (AU) bewegbar ist (Pos.
II).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Aufzeichnungsträgerführung
(PF) aus der Position (11), in der sie über der Oberseite (OS) des Behälters (BH)
diesen verschließend angeordnet ist, zusammen mit der unteren Umlenkeinrichtung (UE)
zu einer weiteren Position (111) außerhalb des Behälters bewegbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Längsseite (LA1)
des Behälters (BH) höher ist als die andere Längsseite (LA2), daß an der oberen Aufzeichnungsträgerführung
(PF) ein mit einer Dichtung (D11) versehener Steg (ST) angeordnet ist, der bei der
einen, den Behälter verschließenden Position (11) der oberen Aufzeichnungsträgerführung
(PF) an der oberen Umlenkwalze (UR) anliegt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
oberhalb der Fixierposition (I) der unteren Umlenkeinrichtung (UE) im Bereich, in
dem in der Behälterwandung Kühlschlangen (KL) angeordnet sind, eine während Betriebspausen
einzunehmende Bereitschaftsposition (VI) für die Umlenkeinrichtung vorgesehen ist.
1. Apparatus for fixing images consisting of a powdered material and which are applied
to a stripshaped data carrier, with the aid of solvent vapour, wherein by means of
a data carrier guide device which comprises deflecting means arranged at the upper
end and in the bottom part of a container, the data carrier is guided through the
container in such a way that the data carrier coming from the upper end is guided
to the lower region of the container which contains the solvent vapour, is there deflected
by the lower deflecting means and then returns to the upper end of the container and
passes out of the container, characterised in that at the upper end (OS) of the container
(BH), there is arranged a data carrier guide (PF) which can be removed from the container
and which in the operating state closes the upper end (OS) of the container (BH) except
for an inlet and outlet position for the data carrier (AT), and that the lower deflecting
means (UE) is arranged in the container to be movable parallel to the longitudinal
sides (LA1, LA2) thereof.
2. Apparatus as claimed in Claim 1, characterised in that cooling coils (KL) are arranged
in the part of the wall of the container (BH) which lies above the fixing region (US).
3. Apparatus as claimed in Claim 1 or Claim 2, characterised in that the upper data
carrier guide (PF) is saddle-shaped and has an arched section and is arranged at the
open upper end of the container (BH) with the arched section adjacent to one longitudinal
side (LA1), thereof, in such a way that the arch projects into the container so as
to limit an inlet opening for the data carrier.
4. Apparatus as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that adjacent
to the other longitudinal side (LA2) of the container (BH), at the open upper end
thereof, there is arranged an upper deflecting roller (UR) for the data carrier (AT)
coming from the lower deflecting means (UE).
5. Apparatus as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that the
lower deflecting means (UE) can be moved from a fixing position (I) in the lower region
(US) of the container (BH) to the open upper end (OS) thereof, as far as a reception
member (AU) which is arranged in the upper data carrier guide (Pf) (Pos II).
6. Apparatus as claimed in Claim 5, characterised in that the upper data carrier guide
(PF), together with the lower deflecting device (UE), can be moved from the position
in which it is arranged above the upper end (OS) of the container (BH) so as to close
the latter to a further position (III) outside the container.
7. Apparatus as claimed in Claim 6, characterised in that the one longitudinal side
(LA1) of the container (BH) is higher than the other longitudinal side (LA2), that
on the upper data carrier guide (PF), there is arranged a cross-piece (ST) which is
provided with a seal (DI1) and which abuts the upper deflecting roller (UR) in the
position (II) of the upper data carrier guide (PF) which closes the container.
8. Apparatus as claimed in one of the preceding Claims, characterised in that, above
the fixing position (I) of the lower deflecting device (UE), in the region in which
cooling coils (KL) are arranged in the container wall, there is arranged a ready position
(VI) for the deflecting means which is to be occupied during pauses in operation
1. Dispositif de fixation d'images en substance pulvérulente, déposées sur un support
d'enregistrement en forme de bande, à l'aide d'un solvant sous forme de vapeur, dans
lequel le support d'enregistrement est guidé dans un récipient par des dispositifs
de déviation se trouvant dans la partie supérieure et dans la région du fond du récipient
de manière à passer de la partie supérieure à la région inférieure du récipient contenant
la vapeur de solvant, d'où il est dévié par le dispositif inférieur de déviation pour
être ramené à la partie supérieure du récipient qu'il quitte ensuite, caractérisé
en ce qu'il est prévu dans la partie (OS) supérieure du récipient (BH) un guidage
(PF) du support d'enregistrement, qui peut être enlevé du récipient et qui, dans sa
position de fonctionnement, ferme la partie (OS) supérieure du récipient (BH) à l'exception
d'un emplacement d'entrée et d'un emplacement de sortie du support (AT) d'enregistrement
et que le dispositif (UE) inférieur de déviation est monté de manière à pouvoir être
déplacé dans le récipient parallèlement aux côtés (LAI, LA2) longitudinaux de celui-ci.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par des serpentins (KL) de refroidissement
disposés dans la partie de la paroi du récipient (BH) qui se trouve au-dessus de la
région (US) de fixation.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guidage (PF)
du support d'enregistrement affecte la forme d'une selle et présente un tronçon arqué
et est placé dans la partie (OS) supérieure ouverte du récipient (BH) en ayant le
tronçon arqué proche de l'un des bords (LA1) longitudinaux du récipient (BH) de manière
à ce que l'arc pénètre dans le récipient en délimitant une ouverture d'entrée pour
le support d'enregistrement.
4. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à
proximité de l'autre face (LA2) longitudinale de récipient (BH) et dans la partie
supérieure ouverte de celui-ci est disposé un rouleau (UR) supérieur de déviation
pour le support (AT) d'enregistrement venant du dispositif (UE) inférieur de déviation.
5. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif (UE) inférieur de déviation peut être déplacé d'une position (I) de
fixation dans la région (US) inférieure du récipient (BH) en direction de la partie
(OS) supérieure ouverte de ce dernier, jusqu'à une pièce (AU) de réception montée
sur le guidage (PF) supérieur du support d'enregistrement (position 11).
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que le guidage (PF) supérieur
du support d'enregistrement peut être déplacé en même temps que le dispositif (UE)
inférieur de déviation de la position (II) dans laquelle il se trouve au-dessus de
la partie (OS) supérieure du récipient (BH) en fermant celui-ci, à une autre position
(III) en dehors du récipient.
7. Dispositif suivant la revendication 6, caractérisé en ce que l'une des faces (LA1)
longitudinales du récipient (BH) est plus grande que l'autre (LA2) et, sur le guidage
(PF) supérieur du support d'enregistrement, est montée une barrette (ST) munie d'une
garniture (D11) d'étanchéité qui, pour l'une des positions (II), fermant le récipient,
du guidage (PF) supérieur du support d'enregistrement, vient en contact avec le rouleau
(UR) supérieur de déviation.
8. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que,
au-dessus de la position (I) de fixation du dispositif (UE) inférieur de déviation,
est prévue, dans la région des serpentins (KL) de refroidissement se trouvant dans
la paroi du récipient, une position (VI) d'attente qui peut être assumée par le dispositif
de déviation pendant des arrêts de fonctionnement.