[0001] Die Erfindung betrifft eine Luftauslassvorrichtung zur Belüftung von Räumen mit einem
an einen Zuluftkanal anschliessbaren Verteilkasten, mit einem von dem Verteilkasten
zu dem Raum führenden Luftauslassrahmen, mit den Luftauslassrahmen in Längsrichtung
unterteilenden Austrittsöffnungen, mit in Längsrichtung des Luftauslassrahmens verlaufenden,
abschnittsweise verstellbaren Luftlenklamellen und mit einem Schieber, der verteilkastenseitig
vom Luftauslassrahmen angeordnet ist, sich über die gesamte Länge des Luftauslassrahmens
erstreckt, in Längsrichtung verschiebbar ist und Abdeckflächen aufweist, deren Grösse
dem Austrittsquerschnitt der Austrittsöffnungen entspricht und dem Abstand der Austrittsöffnungen
angepasst ist.
[0002] Eine solche Luftauslassvorrichtung ist aus der CH-A-594 179 bekannt. Bei dieser bekannten
Luftauslassvorrichtung wird der Luftauslassrahmen von einem in Längsrichtung durchgehenden
Hohlprofil gebildet, dessen Oberseite von Luftaustrittsöffnungen durchbrochen ist,
so dass die aus dem Luftauslassrahmen austretende Luft in einzelne Luftstrahlen unterteilt
wird. Die in dem Hohlprofil angeordneten Luftlenklamellen erstrecken sich in Längsrichtung
über mehrere dieser Austrittsöffnungen, so dass sie die Luftstrahlen dieser Austrittsöffnungen
ablenken. Die im Bereich dieser Luftlenklamellen angeordneten Austrittsöffnungen dienen
zum Einblasen von Kaltluft zum Kühlen des Raumes. Durch die Luftlenklamellen kann
die Kaltluft nämlich unter einem Winkel von weniger als 45° entlang der Raumdecke
eingeblasen werden, so dass unangenehme Zuglufterscheinungen vermieden werden. Im
Bereich der anderen Austrittsöffnungen sind keine Luftlenklamellen vorgesehen, so
dass durch diese Austrittsöffnungen die Luft senkrecht in den Raum eingeblasen wird.
Diese Austrittsöffnungen dienen zum Einblasen von Warmluft für das Heizen des Raumes.
Die Warmluft soll nämlich möglichst senkrecht in den Raum eingeblasen werden, damit
sie weit genug in die Aufenthaltszone des Raumes eindringt.
[0003] Der gegenüber dem Hohlprofil des Luftauslassrahmens verschiebbare Schieber weist
Schlitze und zwischen diesen liegende Abdeckflächen auf, die dem Austrittsquerschnitt
der Austrittsöffnungen in Grösse und Abstand entsprechen. Diese Schlitze und Abdeckflächen
sind entsprechend den Warmluft- bzw. Kaltluftabschnitten gruppenweise gegeneinander
versetzt, so dass je nach Schiebereinstellung nur die Warmluftaustrittsöffnungen bzw.
die Kaltluftaustrittsöffnungen freigegeben und die jeweils anderen Öffnungen abgedeckt
werden. Durch Verschieben des Schiebers kann die Luftauslassvorrichtung auf diese
Weise zwischen Sommerbetrieb zum Einblasen von Kaltluft und Winterbetrieb zum Einblasen
von Warmluft umgeschaltet werden.
[0004] Bei dieser bekannten Luftauslassvorrichtung sind sowohl beim Kaltluft- als auch beim
Warmluftbetrieb jeweils nur Teilabschnitte ihrer Gesamtlängsausdehnung wirksam. Eine
gleichmässige Verteilung der eingeblasenen Luft über die gesamte Länge der Luftauslassvorrichtung
ist nicht möglich, was insbesondere im Kaltluftbetrieb störend ist, wo die Kaltluftstrahlen
entlang der Raumdecke abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen eingeblasen werden.
Eine Verbesserung ist nicht möglich, da nur bei einer ausreichenden Längsausdehnung
der Luftlenklamellen eine genügende Trennung zwischen der abgelenkten Einblasrichtung
und der unabgelenkten Einblasrichtung möglich ist.
[0005] Eine Luftmengeneinstellung ist ebenfalls nicht möglich. Der Schieber kann nur zwischen
zwei Stellungen verschoben werden, in denen entweder die Kaltluftaustrittsöffnungen
oder die Warmluftaustrittsöffnungen vollständig verschlossen sind. Bei einer Zwischenstellung
werden sowohl die Warmluft- als auch die Kaltluftaustrittsöffnungen teilweise freigegeben,
so dass der gesamte Austrittsquerschnitt nicht verringert wird, die Einblasrichtungen
jedoch in unerwünschter Weise miteinander vermischt werden. Eine Anpassung der Luftmenge
an den jeweiligen Bedarf ist bei dieser bekannten Luftauslassvorrichtung nur dadurch
möglich, dass der Luftvolumenstrom bereits vor der Luftauslassvorrichtung gesteuert
wird. Bei einer Reduzierung des Volumenstromes nimmt dabei allerdings die Ausblasgeschwindigkeit
ab, da der gesamte Austrittsquerschnitt der Luftauslassvorrichtung nicht verändert
werden kann. Die Verringerung der Ausblasgeschwindigkeit hat zur Folge, dass bei Einblasen
kalter Luft diese in die Aufenthaltszone fällt und unangenehme Zugerscheinungen hervorruft.
Beim Einblasen warmer Luft hat dagegen die verringerte Ausblasgeschwindigkeit zur
Folge, dass die warme Luft nicht weit genug in die Aufenthaltszone des Raumes eindringt,
so dass die Erwärmung des Raumes ungenügend bleibt.
[0006] Diese bekannte Luftauslassvorrichtung eignet sich daher nur ungenügend für neuere
Klimaanlagen, bei denen bevorzugt eine Temperaturregelung in den zu klimatisierenden
Räumen durch Änderung des zugeführten Luftvolumens bei konstanter Zulufttemperatur
und nicht eine Änderung der Zulufttemperatur bei konstantem Zuluftvolumen angestrebt
wird, da auf diese Weise mit den geringsten Energieverlusten gearbeitet werden kann.
[0007] Aus der DE-A-25 25 196 ist eine Luftauslassvorrichtung bekannt, bei welcher der Luftauslassrahmen
durch Querstege in einzelne Austrittsöffnungen bildende Schächte unterteilt ist. In
den Schächten sind einzeln verstellbare Luftlenklamellen angeordnet, wodurch ein den
jeweiligen Betriebsbedingungen angepasstes gleichmässiges Einblasen der Zuluft in
den Raum möglich ist. Eine Änderung des Austrittsquerschnitts und damit eineAnpassung
an unterschiedlicheZuluftvolumenströme ist nicht möglich.
[0008] Aus der DE-19 29 015 ist eine Luftauslassvorrichtung bekannt, bei welcher der Luftauslassrahmen
durch ein Hohlprofil gebildet ist, das an seiner Oberseite durch ein Von Luftaustrittsöffnungen
durchbrochenes Blech abgedeckt ist. Gegen dieses mit den Luftauslassöffnungen versehene
Blech ist ein mit entsprechenden Öffnungen versehener Schieber verschiebbar angeordnet,
der eine in Längsrichtung durchgehende Luftlenklamelle trägt. Mittels des Schiebers
ist der Austrittsquerschnitt der Luftaustrittsöffnungen verstellbar, während die Luftlenklamelle
eine Verstellung der Ausblasrichtung erlaubt. Diese Luftauslassvorrichtung ermöglicht
eine Anpassung des Austrittsquerschnitts an den erforderlichen Zuluftvolumenstrom.
Aufgrund der durchgehenden Luftleitlamelle ist jedoch nur eine einzige Einblasrichtung
für den gesamten Zuluftstrom möglich, so dass keine gleichmässige Verteilung der eingeblasenen
Zuluft erreicht werden kann.
[0009] Aus der DE-A-26 08 053 ist eine Luftauslassvorrichtung bekannt, deren Luftauslassrahmen
abwechselnd nach rechts und nach links unter 45° zur Raumdecke gerichtete Auslassöffnungen
aufweist. DerAustrittsquerschnittdieserAuslass- öffnungen kann durch einen Schieber
entsprechend dem Zuluftvolumenstrom geändert werden. Diese Luftauslassvorrichtung
eignet sich nur zum Einblasen von Kaltluft mit einem der Kühllast angepassten Zuluftvolumenstrom
und konstanter Einblasgeschwindigkeit. Ein Einblasen von Warmluft zum Beheizen des
Raumes im Winterbetrieb ist nicht möglich.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Luftauslassvorrichtung zu schaffen,
die Warmluft und Kaltluft mit einem der jeweiligen momentanen Wärmelast bzw. Kühllast
angepassten Volumenstrom einzublasen ermöglicht, ohne dass sich die optimale Austrittsgeschwindigkeit
und die gleichmässige Verteilung der eingeblasenen Zuluft ändert.
[0011] Diese Aufgabe wird bei einer Luftauslassvorrichtung der eingangs genannten Gattung
erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Luftauslassrahmen durch Querstege in die
Austrittsöffnungen bildende Schächte unterteilt ist, dass die Luftlenklamellen in
den Schächten einzeln verstellbar angeordnet sind, dass ein zweiter und dritter Schieber
vorgesehen sind, die in Längsrichtung verschiebbar gelagert sind, mit dem ersten Schieber
gegen diesen verschiebbar in Verbindung stehen und Abdeckflächen aufweisen, deren
Grösse dem Austrittsquerschnitt der Schächte entspricht, und dass der Abstand der
Abdeckflächen der drei Schieber jeweils dem vierfachen Abstand der Schächte entspricht.
[0012] Durch die drei Schieber und die Zuordnung ihrer Abdeckflächen zu den Schächten des
Luftauslassrahmens ist es nicht nur möglich, den Austrittsquerschnitt des Luftauslassrahmens
dem jeweiligen Zuluftvolumenstrom anzupassen, so dass die Austrittsgeschwindigkeit
der eingeblasenen Luft konstant bleibt. Es ist ausserdem möglich, die gleichmässige
Verteilung der eingeblasenen Zuluft auch bei einer Änderung des Volumenstromes aufrechtzuerhalten.
Dazu sind die Luftlenklamellen in entsprechender Anordnung so eingestellt, dass sie
abwechselnd in entgegengesetzter Richtung entlang der Raumdecke bzw. senkrecht zur
Raumdecke einblasen. Durch Verschieben der Schieber können dann kontinuierlich jeweils
Schächte mit den verschieden eingestellten Luftlenklamellen in gleicher Anzahl und
in gleichmässiger Verteilung über die Gesamtlängsausdehnung des Luftauslassrahmens
abgedeckt werden. Die verbleibenden offenen Schächte weisen dann noch immer das gleiche
Verhältnis von in die verschiedenen Richtungen eingestellten Luftlenklamellen auf.
[0013] Vorzugsweise ist der erste Schieber an einer ersten in Längsrichtung bewegbaren Schiebeplatte
befestigt und der dritte Schieber steht mit dieser ersten Schiebeplatte in Verbindung
und ist gegen diese in Längsrichtung beschränkt verschiebbar. Mittels der ersten Schiebeplatte
kann dabei die gesamte Schieberanordnung zwischen den dem Warmluft- bzw. Winterbetrieb
und dem Kaltluft- bzw. Sommerbetrieb entsprechenden Grundeinstellungen verschoben
werden.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der dritte Schieber an einer zweiten Schiebeplatte
befestigt, die auf dieser ersten Schiebeplatte in Längsrichtung verschiebbar gelagert
ist, und der zweite Schieber weist Mitnehmerlaschen auf, die mit einer an eine seiner
Abdeckflächen angrenzenden Kante und mit einer gegen diese Kante um zwei Schachtabstände
versetzten Kante in den dritten Schieber und mit gegen diese zwei Kanten jeweils um
eine Schachtbreite versetzten zwei weiteren Kanten in den ersten Schieber eingreifen.
In dieser Ausführungsform ist zur Veränderung des Austrittsquerschnitts nur eine Betätigung
des dritten Schiebers mittels der zweiten Schiebeplatte erforderlich, während der
zweite Schieber durch die zwei anderen Schieber jeweils zwangsläufig mitgenommen wird.
[0015] Eine konstruktiv besonders einfache Ausführung der Luftauslassvorrichtung ergibt
sich, wenn die Schiebeplatten in dem Verteilkasten angeordnet sind, wobei der erste
Schieber mittels einer Lasche an der ersten Schiebeplatte und der dritte Schieber
mittels einer Lasche an der zweiten Schiebeplatte befestigt sein können.
[0016] Die Luftauslassvorrichtung eignet sich hervorragend für den automatischen Betrieb.
Dazu sind die Schieber vorzugsweise mittels thermostatisch gesteuerter Stellmotoren
verschiebbar. Ein erster am Verteilkasten angebrachter Stellmotor greift an der ersten
Schiebeplatte an, um die gesamte Luftauslassvorrichtung zwischen Warmluft- und Kaltluftbetrieb
umzuschalten, und ein zweiter an der ersten Schiebeplatte angebrachter Stellmotor
greift an der zweiten Schiebeplatte an, um den Austrittsquerschnitt mittels des zweiten
und des dritten Schiebers der jeweiligen Volumenstromänderung anzupassen.
[0017] Die Anordnung der Stellmotoren in dem Verteilkasten führt ausserdem zu einem kompakten
Aufbau der gesamten Luftauslassvorrichtung, was eine einfache Montage und einen platzsparenden
Einbau in die Raumdecke gewährleistet.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Luftauslassvorrichtung dieses Ausführungsbeispiels
gemäss der Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Luftauslassvorrichtung gemäss der Linie A-A der
Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrösserten Ausschnitt der Fig. 1,
Fig. 4 schematisch verschiedene Stellungen der Luftauslassvorrichtung in Draufsicht
und
Fig. 5 verschiedene Stellungen der Luftauslassvorrichtung in Seitenansicht.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, besteht die Luftauslassvorrichtung aus einem langgestreckten
quaderförmigen Verteilkasten 10, der über einen Stutzen 12 an einem nicht dargestellten
Zuluftkanal der Klimaanlage angeschlossen wird. Eine im Inneren des Verteilkastens
10 angebrachte Klappe 14, die als Lochplatte ausgebildet ist, dient zur besseren Verteilung
der durch den Stutzen 12 in den Verteilkasten einströmenden Zuluftmenge.
[0019] An den Verteilkasten 10 schliesst sich ein Luftauslassrahmen 16 an, der sich über
die gesamte Länge des Verteilkastens 10 erstreckt und in den zu belüftenden Raum mündet.
Der Auslassrahmen 16 ist durch Querstege 18 in seiner Längsrichtung in einzelne Schächte
20 unterteilt. Auf einer über die gesamte Länge des Auslassrahmens 16 durchgehenden
Achse sitzen in den Schächten 20 jeweils Luftlenklamellen 22, die sich unmittelbar
vor der Austrittsöffnung der Schächte 20 befinden und auf der Achse unabhängig voneinander
verschwenkbar sind, so dass die aus den Schächten 20 austretenden Luftstrahlen unabhängig
voneinander durch die Lamellen 22 gerichtet werden können.
[0020] Auf der dem Verteilkasten 10 zugewandten Seite des Auslassrahmens 16 sind übereinander
drei Schieber 24, 26 und 28 angeordnet. Die Schieber sind an den Längsseiten des Auslassrahmens
16 gleitend geführt, so dass sie in Längsrichtung des Auslassrahmens gegen diesen
und gegeneinander verschiebbar sind. Die Schieber 24, 26 und 28 erstrecken sich über
die gesamte Länge des Auslassrahmens 16 und weisen jeweils im vierfachen Abstand der
Schächte 20 Abdeckflächen 30,32 bzw. 34 auf. Die Abdeckflächen 30, 32 und 34 entsprechen
in ihrer Grösse jeweils dem Austrittsquerschnitt der Schächte 20. Jeder Schieber 24,
26 bzw. 28 kann also mit seinen Abdeckflächen 30, 32 bzw. 34 jeweils jeden vierten
Schacht 20 verschliessen, während er die drei dazwischen liegenden Schächte 20 offen
lässt.
[0021] Der erste Schieber 24 ist mittels einer Lasche 36 an einer ersten Schiebeplatte 38
befestigt, die in Längsrichtung verschiebbar in dem Verteilkasten 10 gelagert ist.
[0022] Mittels eines ebenfalls in dem Verteilkasten 10 angeordneten, thermostatisch gesteuerten
Stellmotors 40 ist die Schiebeplatte 38 und mit dieser der erste Schieber 24 um einen
Schachtabstand verschiebbar.
[0023] Auf der ersten Schiebeplatte 38 ist eine zweite Schiebeplatte 42 angebracht und mittels
einer Schlitzführung 44 in Längsrichtung gegen die erste Schiebeplatte 38 um zwei
Schachtabstände verschiebbar. Die Verschiebung der zweiten Schiebeplatte 42 erfolgt
durch einen zweiten thermostatisch gesteuerten Stellmotor 46, der an der ersten Schiebeplatte
38 befestigt ist.
[0024] Der dritte Schieber 28 ist mittels einer Lasche 48 an der zweiten Schiebeplatte 42
befestigt. Der dritte Schieber ist somit mittels des Stellmotors 46 und der zweiten
Schiebeplatte 42 gegenüber dem mit der ersten Schiebeplatte 38 verbundenen ersten
Schieber 24 um zwei Schachtabstände verschiebbar.
[0025] Wie Figur 3 zeigt, weist der zweite Schieber 26 zwei Paare von Mitnehmerlaschen 50
und 52 auf. Die zwei Mitnehmerlaschen 50 erstrecken sich jeweils in Längsrichtung
über eine Schachtbreite und sind in Längsrichtung um zwei Schachtabstände gegeneinander
versetzt. Die linke Mitnehmerlasche 50 greift nach unten in den ersten Schieber 24,
während die rechte Mitnehmerlasche 50 nach oben in den dritten Schieber 28 eingreift.
Die zwei Mitnehmerlaschen 52 sind zwischen den Mitnehmerlaschen 50 angeordnet und
erstrecken sich in Längsrichtung jeweils über eine halbe Schachtbreite. Die linke
Mitnehmerlasche 52 greift nach oben in den dritten Schieber 28 ein, während die rechte
Mitnehmerlasche 52 nach unten in den ersten Schieber 24 eingreift.
[0026] Die Funktionsweise der Luftauslassvorrichtung wird am folgenden anhand der Figuren
4 und 5 erläutert:
In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den Auslassrahmen 16 schematisch dargestellt. Die
Luftlenklamellen 22 der einzelnen Schächte 20 sind dabei in der Darstellung der Fig.
4 von links beginnend folgendermassen eingestellt:
1. Schacht: Luftstrom wird senkrecht nach unten eingeblasen (in Fig. 4 durch s gekennzeichnet)
2. Schacht: Die Luft wird flach unter der Decke nach links eingeblasen (in Fig. 4
durch einen Pfeil dargestellt)
3. Schacht: Die Luft wird flach unter der Decke nach rechts eingeblasen
4. Schacht: Die Luft wird flach unter der Decke nach links eingeblasen
5. Schacht: Die Luft wird senkrecht nach unten eingeblasen
6. Schacht: Die Luft wird flach unter der Decke nach rechts eingeblasen usw.
[0027] Die oberste Darstellung der Fig. 4 zeigt die Luftauslassvorrichtung im Sommerbetrieb
bei voller Wärmebelastung. Die erste Schiebeplatte 38 ist durch den Stellmotor 40
nach links geschoben, so dass der erste Schieber 24 mit seinen Abdeckflächen 30 sämtliche
Schächte 20 verschliesst, deren Luftlenklamelle 22 senkrecht nach unten blasend eingestellt
ist. Diese Stellung der ersten Schiebeplatte 38 bzw. des ersten Schiebers 24 entspricht
dem Sommerbetrieb, da nur Warmluft zur Heizung senkrecht nach unten in den Raum eingeblasen
wird, während die Kaltluft zur Kühlung unter einem Winkel von weniger als 45° flach
an der Decke eingeblasen wird.
[0028] In der obersten Darstellung der Figur 4 sind ausserdem auch der zweite und dritte
Schieber 26 und 28 vollständig nach links geschoben, so dass deren Abdeckflächen 32
bzw. 34 mit den Abdeckflächen 30 des ersten Schiebers 24 zur Dekkung kommen. Durch
alle drei Schieber 24, 26 und 28 werden somit nur die senkrecht nach unten blasenden
Schächte verschlossen. Die zwischen diesen liegenden Schächte 20, die aufgrund der
Einstellung ihrer Luftlenklamellen 22 flach unter der Decke ausblasen, sind vollständig
offen. Es kann somit mit max. Austrittsquerschnitt kalte Zuluft in den Raum eingeblasen
werden. Bei diesem Zustand mit max. Kaltluft-Volumenstrom wird somit die Luftauslassvorrichtung
mit ihrer vollen Kühlleistung von 100% betrieben.
[0029] Das Verschieben des zweiten und dritten Schiebers 26 bzw. 28 nach links erfolgt mittels
des zweiten Stellmotors 46, der die zweite Schiebeplatte 42 nach links verschiebt.
Dabei wird zunächst der dritte Schieber 28 nach links verschoben, bis seine Abdeckfläche
34 an der rechten Mitnehmerlasche 50 anschlägt, worauf bei der Weiterbewegung nach
links auch der zweite Schieber 26 mitgenommen wird.
[0030] Nimmt im Sommerbetrieb die Wärmelast des zu belüftenden Raumes ab, so wird thermostatisch
durch die Raumtemperatur gesteuert der zweite Stellmotor 46 betätigt und zieht die
zweite Schiebeplatte 42 nach rechts. Dadurch wird zunächst der dritte Schieber 28
nach rechts bewegt, wobei er zunächst fortschreitend den Austrittsquerschnitt der
Schächte verschliesst, die sich rechts an die senkrecht nach unten ausblasenden Schächte
anschliessen. Ist der dritte Schieber 28 um eine Schachtweite nach rechts verschoben,
so kommt seine Abdeckfläche 34 an der linken Mitnehmerlasche 52 zum Anschlag, so dass
bei der weiteren Bewegung der zweiten Schiebeplatte 42 nach rechts auch der zweite
Schieber 26 mitgenommen wird.
[0031] Ist die zweite Schiebeplatte 42 durch den Stellmotor 46 vollständig um zwei Schachtabstände
nach rechts verschoben, so wird die Stellung eingenommen, die in Figur 4 in der zweiten
Zeile von oben schematisch gezeigt ist und die auch in Figur 1 dargestellt ist. Der
erste Schieber 24 verschliesst die senkrecht nach unten blasenden Schächte, während
der zweite Schieber 26 die rechts daran anschliessenden nächsten und der dritte Schieber
28 die rechts daran anschliessenden übernächsten seitlich ausblasenden Schächte verschliessen.
Es bleibt somit nur jeder vierte seitlich ausblasende Schacht offen. Der Austrittsquerschnitt
des gesamten Auslassrahmens ist somit entsprechend dem reduzierten Volumenstrom verringert.
Die Kaltluft wird in reduzierter Menge, jedoch mit unveränderter Austrittsgeschwindigkeit
eingeblasen. Die Kühlleistung ist dabei auf 40% reduziert.
[0032] In Figur 5 ist in der oberen Darstellung die Einblasrichtung der Luftstrahlen im
Sommerbetrieb dargestellt. Die Luftstrahlen verlaufen abwechselnd nach beiden Seiten
flach an der Raumdekke. Senkrecht nach unten wird keine Luft eingeblasen, um unangenehme
Zugerscheinungen zu vermeiden, da die Zuluft im Sommerbetrieb eine niedrigere Temperatur
als die Raumluft aufweist.
[0033] Im Winterbetrieb, d.h. wenn die Temperatur der Zuluft über der Raumluft liegt, wird
die erste Schiebeplatte 38 durch den ersten Stellmotor 40 um einen Schachtabstand
nach rechts verschoben. Dadurch gibt der erste Schieber 24 die senkrecht nach unten
blasenden Schächte 20 frei. Bei dieser Verschiebung wird der dritte Schieber 28 durch
die auf der ersten Schiebeplatte 38 angebrachte zweite Schiebeplatte 42 mitgenommen.
[0034] Der zweite Schieber 26 wird, falls sich die Schieber in der in Figur 3 dargestellten
Stellung befinden, dadurch mitgenommen, dass die Abdeckfläche 34 des dritten Schiebers
28 an der linken Mitnehmerlasche 52 anschlägt. Falls sich die Schieber dagegen in
der Stellung befinden, in welcher ihre Abdeckflächen 30, 32, 34 zusammenfallen, so
wird der zweite Schieber 26 dadurch mitgenommen, dass die Abdeckfläche 30 des ersten
Schiebers 24 gegen die linke Mitnehmerlasche 50 anschlägt.
[0035] Je nach der Wärmelast des zu belüftenden Raumes wird nun die zweite Schiebeplatte
42 durch den zweiten Stellmotor 46 verschoben, so dass sich die Stellung des zweiten
Schiebers 26 und des dritten Schiebers 28 in der oben für den Sommerbetrieb beschriebenen
Weise stufenlos ändert zwischen der in Figur 4 und in der dritten Zeile von oben dargestellten
und der in Figur 4 in der untersten Zeile dargestellten Stellung.
[0036] In der in der dritten Zeile dargestellten Stellung kommen die Abdeckflächen 30, 32
und 34 der drei Schieber zur Deckung, so dass jeweils nur jeder vierte Schacht geschlossen
ist. In diesem Fall wird Warmluft senkrecht nach unten und nach beiden Seiten entlang
der Raumdecke eingeblasen, wie die mittlere Darstellung der Fig. 5 zeigt. Die max.
Heizleistung von 100% wird somit erreicht. In der in der untersten Zeile der Fig.
4 dargestellten Stellung werden durch die drei Schieber 24, 26 und 28 alle entlang
der Raumdecke ausblasenden Schächte 20 verschlossen und nur die senkrecht nach unten
ausblasenden Schächte bleiben offen. Warmluft wird daher nur senkrecht nach unten
geblasen, wie in der unteren Darstellung der Fig. 5 gezeigt ist. Die Heizleistung
ist auf 40% reduziert.
[0037] Zum Umschalten vom Winterbetrieb auf den Sommerbetrieb wird die erste Schiebeplatte
38 durch den ersten Stellmotor 40 wieder in die in Fig. 1 dargestellte Stellung um
einen Schachtabstand nach links verschoben. Der erste Schieber 24 wird dabei durch
die erste Schiebeplatte 38 und der dritte Schieber 28 durch die zweite Schiebeplatte
42 mitgenommen. Der zweite Schieber 26 wird, falls sich die Schieber in der Stellung
mit zusammenfallenden Abdeckflächen 30, 32, 34 befinden, dadurch nach links mitgenommen,
dass die Abdeckfläche 34 des dritten Schiebers 28 gegen die rechte Mitnehmerlasche
50 anschlägt. Befinden sich die Schieber dagegen in der Stellung mit gegeneinander
versetzten Abdeckflächen, so wird der zweite Schieber 26 dadurch mitgenommen, dass
die Abdeckfläche 30 des ersten Schiebers 24 gegen die rechte Mitnehmerlasche 52 anschlägt.
[0038] Aus den Darstellungen der Fig. 4 und 5 gehen die Vorteile der erfindungsgemässen
Luftauslassvorrichtung deutlich hervor. Im Sommerbetrieb, wenn Kaltluft eingeblasen
wird, wird diese unabhängig von der Mengeneinstellung und dem Volumenstrom stets ausschliesslich
entlang der Decke eingeblasen, um unangenehme Zugerscheinungen zu vermeiden. Das Einblasen
erfolgt stets mit der gleichen Austrittsgeschwindigkeit, so dass ein Ablösen der Luftstrahlen
von der Decke nicht auftritt. Der Austrittsquerschnitt des Auslassrahmens kann stufenlos
entsprechend dem Volumenstrom geändert werden, wobei von der Luftauslassvorrichtung
unabhängig von der Schieberstellung stets gleiche Luftmengen nach beiden Seiten eingeblasen
werden, wie Fig. 4 zeigt. Die gleichmässige Luftverteilung bleibt also erhalten.
[0039] Im Winterbetrieb wird stets Warmluft senkrecht nach unten eingeblasen, während die
Änderung des Volumenstroms zur Anpassung an die Wärmelast des Raumes sich nur auf
die entlang der Raumdecke eingeblasenen Luftstrahlen auswirkt, wie aus Fig. 5 ersichtlich
ist. Die Austrittsgeschwindigkeit der senkrecht nach unten eingeblasenen Warmluft
und damit ihre Eindringtiefe in die Aufenthaltszone des Raumes bleibt stets konstant.
Auch im Winterbetrieb ist bei stufenloser Verstellbarkeit der zugeführten Warmluftmenge
stets gewährleistet, dass die Warmluft von der Luftauslassvorrichtung nach beiden
Seiten gleichmässig verteilt eingeblasen wird.
1. Luftauslassvorrichtung zur Belüftung von Räumen mit einem an einen Zuluftkanal
anschliessbaren Verteilkasten (10), mit einem von dem Verteilkasten (10) zu dem Raum
führenden Luftauslassrahmen (16), mit den Luftauslassrahmen (16) in Längsrichtung
unterteilenden Austrittsöffnungen, mit in Längsrichtung des Luftauslassrahmens (16)
verlaufenden, abschnittsweise verstellbaren Luftlenklamellen (22) und mit einem Schieber
(24), der verteilkastenseitig vom Luftauslassrahmen (16) angeordnet ist, sich über
die gesamte Länge des Luftauslassrahmens (16) erstreckt, in Längsrichtung verschiebbar
ist und Abdeckflächen (30) aufweist, deren Grösse dem Austrittsquerschnitt der Austrittsöffnungen
entspricht und deren Abstand dem Abstand der Austrittsöffnungen angepasst ist, dadurch
gekennzeichnet,
- dass der Luftauslassrahmen (16) durch Querstege (18) in die Austrittsöffnungen bildende
Schächte (20) unterteilt ist,
- dass die Luftlenklamellen (22) in den Schächten (20) einzeln verstellbar angeordnet
sind,
- dass ein zweiter und dritter Schieber (26 und 28) vorgesehen sind, die in Längsrichtung
verschiebbar gelagert sind, mit dem ersten Schieber (24) gegen diesen verschiebbar
in Verbindung stehen und Abdeckflächen (32, 34) aufweisen, deren Grösse dem Austrittsquerschnitt
der Schächte (20) entspricht, und
- dass der Abstand der Abdeckflächen (30, 32, 34) der drei Schieber (24, 26, 28) jeweils
dem vierfachen Abstand der Schächte (20) entspricht.
2. Luftauslassvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Schieber (24) an einer ersten in Längsrichtung bewegbaren Schiebeplatte (38) befestigt
ist und der dritte Schieber (28) mit dieser ersten Schiebeplatte (38) in Verbindung
steht und gegen diese in Längsrichtung beschränkt verschiebbar ist.
3. Luftauslassvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte
Schieber (28) an einer zweiten Schiebeplatte (42) befestigt ist, die auf der ersten
Schiebeplatte (38) in Längsrichtung verschiebbar gelagert ist, und dass der zweite
Schieber (26) Mitnehmerlaschen (50, 52) aufweist, die mit einer an eine seiner Abdeckflächen
(32) angrenzenden Kante und mit einer gegen diese Kante um zwei Schachtabstände versetzten
Kante in den dritten Schieber (28) und mit gegen diese zwei Kanten jeweils um eine
Schachtbreite versetzten zwei weiteren Kanten in den ersten Schieber (24) eingreifen.
4. Luftauslassvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schiebeplatten (38, 42) in dem Verteilkasten (10) angeordnet sind.
5. Luftauslassvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
erste Schieber (24) mittels einer Lasche (36) an der ersten Schiebeplatte (38) und
der dritte Schieber (28) mittels einer Lasche (48) an der zweiten Schiebeplatte (42)
befestigt sind.
6. Luftauslassvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schieber (24, 26, 28) mittels vorzugsweise thermostatisch gesteuerter Stellmotoren
(40,46) verschiebbar sind.
7. Luftauslassvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster
am Verteilkasten (10) angebrachter Stellmotor (40) an der ersten Schiebeplatte (38)
und ein zweiter an der ersten Schiebeplatte angebrachter Stellmotor (46) an der zweiten
Schiebeplatte (42) angreifen.
8. Luftauslassvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Schieber (24) um einen Schachtabstand verschiebbar ist und in seiner
einen Endstellung mit seinen Abdeckflächen (30) jeweils Schächte (20) abdeckt, deren
Luftlenklamellen (22) so eingestellt sind, dass sie die Luft senkrecht zur Raumdecke
einblasen, und dass die Luftlenklamellen (22) der übrigen Schächte so eingestellt
sind, dass sie die Luft abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen unter einem Winkel
von weniger als 45° zur Raumdecke einblasen.
1. An air outlet device for ventilating rooms comprising a distributor box (10) connectable
to an air supply duct, an air outlet frame (16) leading from the distributor box (10)
to the room, outlet openings dividing the air outlet frame (16) in the longitudinal
direction, air directing plates (22) which extend in the longitudinal direction of
the air outlet frame (16) and which are adjustable in sections, and a slide (24) which
is disposed on the distributor box side of the air outlet frame (16), extends over
the entire length of the air outlet frame (16), is displaceable in the longitudinal
direction and comprises covering surfaces (30) whose size corresponds to the outlet
cross-section of the outlet openings and whose spacing corresponds to the spacing
of the outlet openings, characterised in that,
- the air outlet frame (16) is divided by crossbars (18) into compartments (20) which
form the outlet openings;
- the air directing plates (22) are disposed in the compartments (20) so as to be
individually adjustable;
- second and third slides (26 and 28) are mounted so as to be displaceable in the
longitudinal direction, and are connected to and displaceable in the longitudinal
direction, and are connected to and displaceable towards the first slide (24) and
comprise covering surfaces (32, 34), whose size corresponds to the outlet cross-section
of the compartments (20), and
- the spacing of the covering surfaces (30, 32, 34) of the three slides (24, 26, 28)
corresponds in each case to the quadruple spacing of the compartments (20).
2. An air outlet device, according to Claim 1, characterised in that the first slide
(24) is secured to a first slide plate (38) which is movable in the longitudinal direction
and the third slide (28) is connected to this first slide plate (38) and movable in
a restricted manner towards this first slide plate (38) in the longitudinal direction.
3. An air outlet device, according to Claim 2, characterised in that the third slide
(28) is secured to a second slide plate (42) which is mounted on the first slide plate
(38) such that it is displaceable in the longitudinal direction, and in that the second
slide (26) comprises engaging fish-plates (50, 52) which engage, with one edge which
borders on one of its covering surfaces (32) and with one edge which is offset towards
this edge by two compartment spacings, in the third slide (28) and, with two further
edges offset towards these two edges in each case by one compartment width, in the
first slide (24).
4. An air outlet device, according to Claim 2 or 3, characterised in that the slide
plates (38, 42) are disposed in the distributor box (10).
5. An air outlet device, according to Claim 2 or 3, characterised in that the first
slide (24) is secured on the first slide plate (38) by means of a fish-plate (36)
and the third slide (28) is secured on the second slide plate (42) by means of a fish
plate (48).
6. An air outlet device, according to any one of the preceding claims, characterised
in that the slides (24, 26, 28) are displaceable by means of servo-motors (40, 46)
which are preferably thermostatically controlled.
7. An air outlet device, according to Claim 6, characterised in that a first servo-motor
(40), which is mounted on the distributor box (10), acts upon the first slide plate
(38) and a second servo-motor (46), which is mounted on the first slide plate, acts
upon the second slide plate (42).
8. An air outlet device, according to any one of the preceding claims, characterised
in that the first slide (24) is displaceable by one compartment spacing and, in one
of its end positions, covers, with its covering surfaces (30) in each case, compartments
(20) whose air directing plates (22) are adjusted in such a way that they blow in
the air perpendicular to the ceiling of the room, and in that the air direction plates
(22) of the remaining compartments are adjusted in such a way that they blow in the
air alternately in opposite directions at an angle of less than 45° to the ceiling
of the room.
1. Dispositif de sortie d'air pour l'aération et la climatisation de locaux et pièces
comportant un coffre de distribution (10) raccordable à un canal d'amenée d'air, un
cadre de sortie d'air (16) conduisant du coffre de distribution (10) à la pièce à
climatiser, des ouvertures de sortie subdivisant dans le sens longitudinal le cadre
de sortie d'air (16), des lamelles de guidage d'air (22) s'étendant dans le sens longitudinal
du cadre de sortie d'air (16) et pouvant être réglées par secteurs, et une coulisse
(24) qui est disposée sur le côté coffre de distribution du cadre de sortie d'air
(16), s'étend sur la totalité de la longueur du cadre de sortie d'air (16), peut coulisser
dans le sens longitudinal et comporte des surfaces d'obturation (30) dont la grandeur
correspond à la section transversale de sortie des ouvertures de sortie, caractérisé
en ce que le cadre de sortie d'air (16) est compartimenté par des traverses (18) en
gaînes (20) formant les ouvertures de sortie, en ce que les lamelles de guidage d'air
(22) sont disposées réglables individuellement dans les gaînes (20), en ce qu'il est
prévu une deuxième coulisse (26) et une troisième coulisse (28) qui sont montées coulissantes
dans le sens longitudinal, qui sont en liaison avec la première coulisse (24) par
rapport à laquelle elles peuvent coulisser, et qui comportent des surfaces d'obturation
(32, 34) dont la grandeur correspond à la section transversale de sortie des gaînes
(20), et en ce que la distance entre les surfaces d'obturation (30, 32, 34) de chacune
des trois coulisses (24, 26, 28) est égale à quatre fois une largeur de gaîne (20).
2. Dispositif de sortie d'air selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première
coulisse (24) est fixée à une première plaque coulissante (38) mobile dans le sens
longitudinal et en ce que la troisième coulisse (28) est en liaison avec cette première
plaque coulissante (38) et peut coulisser de façon limitée dans le sens longitudinal
par rapport à celle-ci.
3. Dispositif de sortie d'air selon la revendication 2, caractérisé en ce que la troisième
coulisse (28) est fixée à une deuxième plaque coulissante (42) qui est montée mobile
dans le sens longitudinal sur la première plaque coulissante (38) et en ce que la
deuxième coulisse (26) possède des attaches ou pattes d'entraînement (50, 52) qui
s'engagent dans la troisième coulisse (28) par un bord adjacent à une de ses surfaces
d'obturation (32) et par un bord décalé par rapport à ce premier bord d'une quantité
égale à deux largeurs de gaîne (28), et dans la première coulissé par deux autres
bords décalés respectivement par rapport aux deux premiers bords d'une quantité égale
à une largeur de gaîne.
4. Dispositif de sortie d'air selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que
les plaques coulissantes (38, 42) sont disposées dans le coffre de distribution (10).
5. Dispositif de sortie d'air selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que
la première coulisse (24) est fixée au moyen d'une attache (36) à la première plaque
coulissante (38) tandis que la troisième coulisse (28) est fixée au moyen d'une patte
(48) à la deuxième plaque coulissante (42).
6. Dispositif de sortie d'air selon une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les coulisses (24, 26, 28) se déplacent sous l'action de servomoteurs
(40, 46), de préférence à commande thermostatique.
7. Dispositif de sortie d'air selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un premier
servomoteur (40) monté sur le coffre de distribution (10) agit sur la première plaque
coulissante (38) et un deuxième servomoteur (46) monté sur la première plaque coulissante
agit sur la deuxième plaque coulissante (42).
8. Dispositif de sortie d'air selon une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la première coulisse (24) peut se déplacer sur une distance
égale à une largeur de gaîne, et, dans sa position finale, obture par ses surfaces
d'obturation (30) les gaînes (20) dont les lamelles de guidage d'air (22) sont réglées
de telle sorte qu'elles insufflent l'air perpendiculairement au plafond de la pièce,
et en ce que les lamelles de guidage d'air (22) des autres gaînes sont réglées de
telle sorte qu'elles insufflent l'air alternativement dans des directions opposées
sous un angle inférieur à 45° par rapport au plafond de la pièce.