[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine photographische Filmeinheit mit integralem
Aufbau, bestehend aus einem Bildblatt und einem Deckblatt, das mit dem Bildblatt im
wesentlichen deckungsgleich fest verbunden ist. Die Verbindung erfolgt über eine mehrteilige,
aus Einzelstreifen zusammengesetzte Maskenkombination und seitlich angebrachten Distanzstreifen,
die der Begrenzung des Bildfeldes, der Abdeckung des Behälters für die Entwicklerpaste,
der Abdeckung einer Falle für überschüssige Entwicklerpaste sowie des für eine bestimmte
Schichtdicke an Entwicklerpaste erforderlichen Abstandes zwischen den beiden Blättern
dienen.
[0002] Bei bekannten Sofortbildeinheiten werden zur Bildfeldbegrenzung und zur Erzeugung
des für eine bestimmte Schichtdicke an Entwicklerpaste erforderlichen Abstandes zwischen
den beiden Blättern Einrichtungen benutzt, die sich aus einer homogenen, d.h. einteiligen
Maske zur Bildfeldbegrenzung sowie zusätzlich angebrachten Distanzstreifen zur Erzeugung
des gewünschten Abstandes zwischen den beiden Blättern zusammensetzen. Eine derartige
Anordnung ist in der DE-OS 2 519 987 und in der US-PS 3 689 269 beschrieben. Bei den
bekannten Sofortbildeinheiten wird das zur Begrenzung des Bildfeldes erforderliche
Bildfenster aus einem geeigneten Maskenmaterial ausgestanzt.
[0003] Diese Ausstanzung birgt aber einige schwerwiegende Nachteile in sich. Ein Großteil
des Maskenmaterials (mindestens 50 %) wird zu Abfall. Dieser Abfall an normalerweise
teurem Ausgangsmaterial muß zunächst zuverlässig aus der Stanzstation der Verarbeitungsmaschine
entfernt und außerdem vernichtet werden. Da sich die Beseitigung von Abfällen bei
bestimmten Materialien häufig problematisch gestaltet, ist es in Zeiten wachsenden
Umweltbewußtseins als wünschenswert anzusehen, derartige Verluste zu vermeiden. Nach
der Ausstanzung des Bildfensters-aus dem Maskenband tritt folgendes Problem auf: Das
verbleibende leiterartige Maskenband ist in seinem Querschnitt bereichsweise erheblich
vermindert und dadurch in seiner Stabilität deutlich geschwächt. Als Folge davon verzieht
sich das Maskenband bei der weiteren Verarbeitung sehr leicht. Dieses Verziehen macht
entweder aufwendige konstruktive Gegenmaßnahmen erforderlich oder zwingt zu einer
Reduzierung der Fertigungsgeschwindigkeit. Wie die Praxis zeigt, lassen sich jedoch
trotz dieser Maßnahmen Deformationen des ursprünglich genau rechtwinklig ausgestanzten
Bildfensters nicht vollständig vermeiden.
[0004] Außerdem kommt es häufig vor, daß beim Ausbreiten der Entwicklerpaste an den bildfeldbegrenzenden
Maskenkanten Luftbläschen hängenbleiben und von der Entwicklerpaste eingeschlossen
werden, wodurch störende Bildrandeffekte in Form schwarzer Punkte entstehen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sofortbildeinheit
mit integralem Aufbau zu schaffen, bei der die Bildfeldbegrenzung durch eine Maske
mit geringem apparativem Aufwand genau rechtwinklig und abfallfrei hergestellt werden
kann und mit der die erwähnten Bildranderscheinungen unterdrückt werden.
[0006] Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelost, daß die Maske als Maskenkombination
mehrteilig ausgebildet und aus je einem dem Behälter für photographisches Entwickler
material und der Falle zugeordneten Maskenumschlagblatt und je einem separaten seitlichen
Maskenstreifen zusammengesetzt ist.
[0007] Die Verwendung einer mehrteiligen Maskenkombination verbietet sich dem ersten Anschein
nach, da anstelle einer homogenen Maske mehrere Einzelteile hergestellt und lagegenau
zusammengefügt werden müssen. Das erscheint zunächst technologisch aufwendiger. Außerdem
lassen die Kreuzungsstellen, an denen die Maskenteile übereinandergefügt werden, Schwierigkeiten
mit der Abdichtung und wegen der Addition der Materialstärken durch die Übereinanderanordnung
der seitlichen Maskenstreifen und der Maskenteile der Mäskenumschlagblätter vermuten.
[0008] Für den Fachmann war es daher überraschend zu sehen, daß es sich dabei nur um scheinbare
Nachteile handelt. Im Gegenteil bestehen sogar erhebliche Vorteile von mehrteiligen
Maskenkombinationen gegenüber den herkömmlichen homogenen Masken.
[0009] Schwierigkeiten durch Austreten der Paste in den Kreuzungsstellen der Maskeneinzelteile
sind allenfalls im Fallenbereich zu erwarten. Da jedoch erfindungsgemäß für die Maskeneinzelteile
sehr dünne Materialien verwendet werden, werden die im Kreuzungsbereich der Maskenteile
entstehenden zwickelartigen Hohlräume so klein, daß sie durch den zur Verbindung der
Teile verwendeten Klebstoff ausgefüllt werden. Bei Verwendung dickerer Materialien
läßt sich die Entstehung dieser Hohlräume vorteilhaft dadurch vermeiden, daß die das
Bildfeld begrenzenden Kanten der Maskeneinzelteile angeschrägt werden. Zur Unterstützung
können die zum Aufpressen der Klebeverbindung verwendeten Werkzeuge im Bereich der
Kreuzungsstellen auch stufenförmig ausgebildet werden. Die Verdickung infolge der
Ubereinanderanordnung der Maskenstreifen mit dem Maskenteil des beutelseitigen Maskenumschlagblattes
wäre dem vollständigen Ausquetschen des Beutels für die Entwicklerpaste nur dann hinderlich,
wenn die seitlichen Maskenstreifen bis an den vorderen Rand der Bildeinheit reichen.
Diese zusätzliche Dicke könnte durch Verwendung von dickerer Beutelfolie oder durch
eine Einlage geeigneter Dicke ausgeglichen werden. Zweckmäßiger ist jedoch der Gebrauch
von seitlichen Masken. streifen, die sich mit dem Maskenteil des beutelseitigen Maskenumschlagblattes
nur geringfügig überkreuzen, oder das Anbringen von Auskerbungen im Maskenteil des
beutelseitigen Maskenumschlagblattes. Im Fallenraum ist eine Randverdickung wegen
des zusätzlich gewonnenen Fallenvolumens sogar von Vorteil.
[0010] Da die Maske der erfindungsgemäßen integralen Filmeinheit aus einzelnen Streifen
zusammengesetzt wird, sind in der Konfektionierungsmaschine Vorrichtungen zum Ausstanzen
des Bildfensters und zum Entfernen des entstehenden Abfalls nicht erforderlich.
[0011] Das Anbringen der Maskenstreifen ist als technologische Aufgabe identisch mit dem
Problem des Anbringens der Distanzstreifen. Dieses Problem wird in der Praxis jedoch
bereits mit gutem Erfolg beherrscht. Das Anbringen der bei der Konfektionierung als
Streifen zugeführten Maskenumschlagblätter ist im Gegensatz zur Verarbeitung eines
Maskenbandes mit ausgestanzten Bildfenstern vergleichsweise unproblematisch und mit
hoher Präzision möglich. Man ersieht daraus, daß sich der technische Aufwand für die
Kcnfektionierung trotz mehrteiliger Maske überraschenderweise verringert.
[0012] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Bildeinheit ergibt sich dadurch, daß man
die Materialstärke der Maskenumschlagblätter und der Maskenstreifen unabhängig voneinander
variieren und damit der jeweiligen Funktion optimal anpassen kann.
[0013] So benötigen z,B, die seitlichen Maskenstreifen nur eine Materialstärke, die lediglich
die beidseitige Bildfeldbegrenzung gewährleistet. Bei der Verwendung einer homogenen
Maske kann jedoch wegen der durch Ausstanzen des Bildfensters geringen Reststabilität
des Maskenbandes eine bestimmte Materialstärke nicht unterschritten werden.
[0014] Anstelle eines blattförmigen Materials können bei der mehrteiligen Maskenkombination
sogar andere geeignete Materialien als seitliche Maskenstreifen in noch geringerer
Dicke aufgebracht werden, wie z.B. flüssige oder Transfermaterialien. Durch die Verwendung
äußerst dünner Maskenmaterialien an den Seiten lassen sich die durch eingeschlossene
Luftbläschen verursachten Randeffekte vermeiden. Dies läßt sich auch dadurch erreichen,
daß die dem Bildfeld zugekehrten Kanten der Maskeneinzelteile abgeschrägt werden.
Dieses Abschrägen ist bei homogenen, durch Ausstanzen hergestellten Masken nicht möglich.
[0015] Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Bildeinheit mit blattförmigen
seitlichen Maskenstreifen
Figur 2 eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Bildeinheit mit abgeschrägten
Maskenkanten
Figur 3 eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Bildeinheit mit Maskenstreifen
aus flüssigem oder Transfermaterial sowie ausgekerbtem Maskenteil
Figur 4 eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Bildeinheit mit fallenseitig
verlängerten und umgeschlagenen Distanzstreifen und Maskenstreifen
Figur 5 eine perspektivische Darstellung des Konfektionierungsvorganges
[0016] Figur 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der photographischen Filmeinheit
mit integralem Aufbau. Die Filmeinheit besteht aus einem Bildblatt 1 und einem Deckblatt
2, die im wesentlichen deckungsgleich übereinander angeordnet sind. Das Deckblatt
2 besitzt zur Seite des Behälters 7 hin einen verkürzten Mittelteil 19 und zwei schmale
Randpartien 17a, 17b, wobei die Breite und Tiefe des verkürzten Mittelteils 19 etwa
mit der Länge und Breite des Behälters 7 für die Entwicklerpaste übereinstimmen. Zur
Seite der Falle 8 hin besitzt das Bildblatt ebenfalls einen verkürzten Mittelteil
20 und zwei schmale Randpartien 18a und 18b; die Abmessungen dieser Aussparung sind
etwas geringer als die darüber angeordnete feste Falleneinlage 8.
[0017] Die integrale Filmeinheit besitzt eine dem Behälter 7 für die Entwicklerpaste zugeordnete
Vorderkante 9 und eine der Falle zugeordnete Hinterkante 10. Nach der Belichtung wird
die zur Entwicklung notwendige Paste dadurch über die Filmeinheit in der erforderlichen
Dicke verteilt, daß diese Filmeinheit mit der Vorderkante 9 voraus durch druckaus-
übende Glieder, in bekannter Weise durch ein Paar zylindrische Walzen, hindurchgeführt
wird. Dabei bewirkt der Druckanstieg im Behälter 7 für die E
ntwicklerpaste, daß die Platznaht 27 aufgerissen und die Entwicklerpaste von dem Walzenpaar
über die Bildeinheit verteilt wird. Die überschüssige Entwicklerpaste wird dabei in
der der Hinterkante 10 der Bildeinheit zugeordneten Falle 8 aufgefangen.
[0018] Bildblatt 1 und Deckblatt 2 sind an den Seitenrändern 11 und 12 miteinander über
eine mehrteilige Maskenkombination und separate seitliche Distanzstreifen 6 verbunden.
[0019] Die an der Vorderkante 9 und der Hinterkante 10 der Bildeinheit zwischen Bildblatt
und Deckblatt verbleibenden Öffnungen werden durch Umfalten der beiden Umschlagsteile
13 und 16 der Maskenumschlagblätter und Verkleben derselben mit der Außenseite des
Deckblattes 2 verschlossen. Dadurch werden zugleich der Behälter 7 für Entwicklerpaste
und die Pastenfalle 8 abgedeckt.
[0020] Der Behälter 7 für die Entwicklerpaste kann in bewährter Weise aus einem einstückigen
Blattmaterial durch Bodenfaltung gebildet sein, wobei die Seitennähte dauerhaft versiegelt
sind und die vordere Längsnaht als Platznaht 27 ausgeführt ist.
[0021] Dabei können auch Abtrennungen in mehrere Kammern, dauerhafte Absiegelungen im Pastenraum
oder im Bereich der Platznaht vorgesehen sein, um eine möglichst gleichmäßige Pastenverteilung
zu gewährleisten.
[0022] An den Seitenkanten 11 und 12 der Bildeinheit übernehmen die seitlichen Maskenstreifen
5 die Bildfeldbegrenzung rechts und links. Die Maskenteile 14 und 15 des fallenseitigen
Maskenumschlagblattes 4 und des behälterseitigen Maskenumschlagblattes 3 erfüllen
die Funktion der Bildfeldbegrenzung zum Behälter 7 und zur Falle 8 hin.
[0023] Die seitlichen Maskenstreifen 5 erstrecken sich an der Behälterseite bis kurz unter
den Maskenteil 14 des behälterseitigen Maskenumschlagblattes 3 und zur Fallenseite
im wesentlichen bis zur Hinterkante 10 der Filmeinheit und sind längs der Seitenkanten
11 und 12 dauerhaft mit dem Bildblatt 1 verbunden. Durch die nur geringfügige Überlappung
mit dea Maskenteil 14 des behälterseitigen Maskenumschlagblattes 3.kommt es im Behälterbereich
zu keiner störenden Verdickung.
[0024] Vorzugsweise wird für die seitlichen Maskenstreifen 5 opakes Material verwendet wie
z.B. Polyesterfolie in einer Dicke von 5 bis 50
/um. Je dünner die Maskenfolie gewählt wird, umso mehr werden die störenden Randeffekte
unterdrückt, die durch den Einschluß von Luftbläschen verursacht werden.
[0025] In das behälterseitige Maskenumschlagsblatt 3 und das fallenseitige Maskenumschlagsblatt
4 reichen die seitlichen Distanzstreifen 6 hinein. Diese sind mit den jeweiligen Maskenteilen
14 und 15, den Maskenstreifen 5 und dem Deckblatt 2 längs der Seitenränder 11 und
12 der Filmeinheit dauerhaft verbunden. Die Distanzstreifen 6 haben im wesentlichen
die gleiche Länge wie das Deckblatt 2 und wirken zusammen mit den seitlichen Maskenstreifen
5 bestimmend für die Erzeugung der notwendigen Pastendicke.
[0026] Die Falle wird durch eine feste, dem Walzendruck standhaltende Einlage 8, die durch
das Umschlagsteil 16 des fallenseitigen Maskanumschlagblattes 4 flüssigkeitsdicht
abgedeckt ist, gebildet. Die inkompressible Falleneinlage 8 spreizt das üblicherweise
federnd gelagerte Walzenpaar auseinander. Dadurch wird ein unerwünschter Rückfluß
von in der Falle aufgefangener Überschußpaste in das Bildfeld verhindert.
[0027] Eine weitere Variation der bevorzugten Ausführungsform gemäß Figur 1 zeigt Figur
2. Hierbei sind die das Bildfeld an der rechten und linken Seite begrenzenden seitlichen
Maskenstreifen 205 zum Bildfeld hin mit Abschrägungen 221 versehen. Ebenso können
die Maskenteile 14 und 15 des behälterseitigen Maskenunschlagblattes 3 und des fallenseitigen
Maskenumschlagblattes 4 zum Bildfeld hin angeschrägt sein. Durch die dadurch erzielte
kontinuierliche Dickenzunahme werden Randerscheinungen infolge des Einschlusses von
Luftbläschen unterdrückt.
[0028] Auch die zwickelartigen Hohlräume an den Kreuzungsstellen der Maskeneinzelteile ergeben
sich nicht mehr wegen des stetigen Überganges der Maskeneinzelteile.
[0029] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Filmeinheit zeigt Figur
3.
[0030] Dabei besteht die mehrteilige Maskenkombination aus einem geeigneten Materialauftrag
für die seitlichen Maskenstreifen 305. Geeignete, zur Bildung einer Maske aus flüssiger
Phase aufzutragende Materialien sind z.B. Hotmelt, Heißsiegellack oder sonstige photographisch
inaktive und pastenresistente Lacke. Für den Materialauftrag können auch Transfermaterialien,
wie beispielsweise Heißpräge-oder Abreibefolien, verwendet werden. Die bei Verwendung
dieser Materialien erzielbaren Materialdicken sind so gering (weniger als 0,005 mm),
daß das Hängenbleiben von Luftbläschen und die dadurch verursachten störenden Bildrandeffekte
nicht mehr auftreten. Bei dieser Ausführungsform kann man das Maskenteil 314 des behälterseitigen
Maskenumschlagblattes 303 mit seitlichen Auskerbungen 328 versehen, in die sich die
Distanzstreifen 306 einfügen.
[0031] Figur 4 zeigt eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Bei dieser Ausführungsform werden zunächst die Maskenteile 414 und 415 der Maskenumschlagsblätter
mit dem Bildblatt 401 verbunden. Anschliessend werden die seitlichen Maskenstreifen
405 aufgebracht. An der Fallenseite reichen diese Maskenstreifen 405 um etwas weniger
als die Breite des Umschlagteiles 416 über die Hinterkante des Bildblattes 401 hinaus.
Das Deckblatt 402 hat die gleiche Form wie bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen;
die seitlichen Distanzstreifen 406 ragen jedoch zunächst in gleicher Weise wie die
Maskenstreifen 405 über die Hinterkante der Filmeinheit hinaus. Beim Umfalten des
Umschlagteils 416 werden auch die verlängerten Bereiche der Masken- und Distanzstreifen
umgeschlagen und mit dem Deckblatt 402 dauerhaft verbunden.
[0032] Die umgeschlagenen Bereiche der Masken- und Distanzstreifen ergeben im Bereich der
Falle seitliche Verdickungen. die die Druckwalzen der Kamera anheben und so zur Bildung
eines Fallenhohlraumes beitragen.
[0033] Figur 5 zeigt beispielhaft eine mögliche KonfektionierUng, welche vorteilhaft mit
dem Aufbringen der Behälter 7 für die Entwicklerpaste und der Falleneinlagen 8 auf
den parallel und zueinander ausgerichtet laufenden Bändern 22 und 23 der behälterseitigen
und fallenseitigen Maskenumschlagblätter beginnt. Die seitlichen Maskenstreifen 5
werden in doppelter Breite auf dem Bildblattband 25 im Abstand einer Filmeinheit aufgebracht.
Die Bänder 22 und 2
3 für die Maskenumschlagblätter und das Bildblattband 25 werden lagerichtig übereinander
geführt und miteinander verbunden. Anschließend wird das bereits mit Distanzstreifen
6 in doppelter Breite versehene sowie beidseitig eingestanzte Deckblattband 26 zugeführt
und mit dem oben beschriebenen Verbund verklebt. Im Anschluß daran werden die Umschlagteile
13 und 16 der Maskenumschlagsblätter umgefaltet und mit dem Deckblatt 2 des Bandes
26 verbunden. Als letzter Arbeitsgang wird der nun fertige Verbund in einzelne Filmeinheiten
durch Querschneiden längs der Mitte der Distanzstreifen 6 und seitlichen Maskenstreifen
5 aufgetrennt (nicht dargestellt).
1. Photographische Filmeinheit mit integralem Aufbau, bestehend aus einem Bildblatt
und einem Deckblatt, die zueinander, im wesentlichen deckungsgleich, ausgerichtet
sind, wobei sich am Vorderende der Filmeinheit ein Behälter für photographisches Entwicklermaterial
und am Hinterende eine Falle für die Aufnahme überschüssigen Entwicklermaterials befindet
und das Bildblatt und Deckblatt über eine dazwischenliegende, das Bildfeld begrenzende
Maske und separate seitliche Distanzstreifen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Maske als Maskenkombination mehrteilig ausgebildet und aus je einem dem Behälter
(7) für photographisches Entwicklermaterial und der Falle (8) zugeordneten Maskenumschlagsblatt
(3, 203, 303, 403 und 4, 204, 304, 404) und je einem separaten seitlichen Maskenstreifen
(5, 205, 305, 405) zusammengesetzt ist.
2. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maskenteile
(14, 314, 414 und 15, 215, 315, 415) der behälter- und fallenseitigen Maskenumschlagsblätter
zum Bildfeld hin mit Abschrägungen versehen sind.
3. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Maskenstreifen (5, 205, 405) Abschrägungen (221) zum Bildfeld hin besitzen.
4. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das
Maskenteil (14, 314, 414) des behälterseitigen Maskenumschlagblattes (3, 303, 403)
mit den beiden seitlichen Maskenstreifen (5, 205, 305, 405) kreuzt und dauerhaft damit
verbunden ist.
5. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Maskenteil
(314) des behälterseitigen Maskenumschlagblattes (303) seitliche Auskerbungen (328)
besitzt.
6. Photcgraphische Filmeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Auskerbungen (328) des Maskenteils ( 314) des beutelseitigen Maskenumschlagblattes
(303) so breit sind, daß sich die seitlichen Distanzstreifen (306) in diese Auskerbungen
einfügen.
7. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das
Maskenteil (15, 215, 315, 415) des fallenseitigen Maskenunschlagblattes (4, 304, 404)
mit den beiden seitlichen Maskenstreifen (5, 205, 305, 405) kreuzt und dauerhaft damit
verbunden ist.
8. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildfeld
beidseitig durch einen dünnen Materialauftrag (305) begrenzt wird.
9. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der beidseitige
Materialauftrag (305) aus flüssiger Phase erfolgt.
10. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der beidseitige
Materialauftrag (305) aus Transfermaterial besteht.
11. Fhotcgraphische Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die seitlichen
Maskenstreifen (405) und die Distanzstreifen (406) das Maskenteil (415) des fallenseitigen
Maskenumschlagblattes (4C4) kreuzen, zunächst um etwa die Breite des Umschlagteils
(416) des fallenseitigen Maskenumschlagblattes (404) über die Hinterkante (10) des
Bildblattes (401) hinausragen, mit dem Umschlagteil (416) zur Bildung einer Randverdickung
auf das Deckblatt (402) zurückgeschlagen und mit diesem dauerhaft verbunden werden.
12. Photographische Filmeinheit nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umschlagteile (13, 313, 413) und (16, 316, 416) der beiden Maskenumschlagblätter
(3, 303, 403) und (4, 304, 404) innerhalb der Kontur der Filmeinheit längs der Parallelen zu der jeweils zugehörigen
Außenkante (9 und 10) der Filmeinheit zurückgefaltet sind, auf dem Deckblatt (2, 202,
302, 402) aufliegen und an diesem dauerhaft befestig sind.
13. Verfahren zur Herstellung der photographischen Filmeinheit gemäß der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Bildblattband (25) die Maskenstreifen
(5) in doppelter Breite im Abstand der Breite der Filmeinheiten aufgebracht und befestigt
werden,
daß gleichzeitig die Behälter (7) für Entwicklerpaste auf das Band (22) der behälterseitigen
Maskenumschlagblätter und die Falleneinlagen (8) auf das Band (23) der fallenseitigen
Maskenumschlagblätter auf die jeweiligen Umschlagteile (13, 16) aufgebracht und befestigt
werden,
daß dann das Bildblattband (25) mit den Maskenumschlagbändern (22, 23) in ausgerichteter
Lage an den Kanten (9, 10) in der Breite der Maskenteile (14, 15) mit einem Umlenkkörper
(29) zusammengeführt und befestigt werden,
daß über einen weiteren Umlenkkörper (30) das beidseitig ausgestanzte Deckblattband
(26),welches vorher mit den Distanzstreifen (6) in doppelter Breite versehen wurde,
von oben auf den Verbund der Bänder (22, 23, 25) aufgebracht und befestigt wird und
daß eine Falzvorrichtung die Umschlagteile (13, 16) der Maskenumschlagbänder (22,
23) über das Deckblattband (26) faltet und diese anschließend daran befestigt werden
und
daß schließlich das Band durch eine Querschneideeinrichtung längs der Mitte der Distanzstreifen
(6) und der Maskenstreifen (5) in einzelne Filmeinheiten aufgetrennt sind.