(19)
(11) EP 0 010 220 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.01.1982  Patentblatt  1982/02

(21) Anmeldenummer: 79103750.0

(22) Anmeldetag:  02.10.1979
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E06B 3/46, E05D 13/02, E05D 15/06

(54)

Schiebetürschrank

Cabinet with sliding doors

Armoire à portes coulissantes


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR GB IT LU NL SE

(30) Priorität: 12.10.1978 DE 2844396

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.04.1980  Patentblatt  1980/09

(71) Anmelder: Inbauproduct Inter-IP AG
CH-9006 St. Gallen (CH)

(72) Erfinder:
  • Winter, Claus
    D-2000 Hamburg 60 (DE)
  • Ehrmann, Wolfgang, Ing.-grad.
    D-5207 Ruppichteroth (DE)

(74) Vertreter: Vogel, Georg (DE) 
Markgröninger Strasse 47/1
D-71701 Schwieberdingen
D-71701 Schwieberdingen (DE)

   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Schiebetürschrank, bei dem die offene Vorderseite mit mindestens zwei Schiebetüren abgedeckt ist, die mittels Laufrollen an Laufstegen einer oberen und einer unteren Laufschiene eingehängt bzw. abgestütz sind, wobei die Laufschienen als obere Abschlußblende und als untere Sockelleiste mit dem Schrankkorpus verbunden sind.

[0002] Ein Schiebetürschrank dieser Art is durch die DE-A-25 53 175 bekannt. Bei einem derartigen Schiebetürschrank ergeben sich Schwierigkeiten bei der Anbringung der Laufschienen, wenn der Schrankkorpus im Sockelbereich und im Bereich der Deckwand nicht stabil und breit genug ausgelegt ist, um die Laufschienen festschrauben zu können. Daher hat der bekannte Schiebetürschrank einen besonders starken Sockel und eine ebenso starke obere Deckplatte, an denen die Laufschienen mittels Holzschrauben festgelegt werden.

[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Schiebetürschrank der eingangs erwähnten Art so auszugestalten, daß die Anbringung der Laufschienen am Schrankkorpus auch bei einem Schrankkorpus mit einer einfachen Boden- und Deckplatte nicht unnötig erschwert wird.

[0004] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß jede Laufschiene mindestens eine zur Rückseite hin offene und im Querschnitt T-förmige Längsnut aufweist, daß in diesen Längsnuten Befestigungsmuttern unverdrehbar, jedoch längsverstellbar geführt sind, daß mittels Schrauben Verbindungswinkel an diesen Befestigungsmuttern festgelegt sind und daß die freien Schenkel dieser Verbindungswinkel mittels Schrauben in Löchern von vertikalen Lochreihen festgeschraubt sind, die im Bereich der offenen Vorderseite in die Seitenwände bzw. Trennwände des Schrankkorpus eingebracht sind.

[0005] Mit dieser Anordnung und Ausgestaltung der Laufschienen ist es möglich, die Schiebetüren nahezu in gleicher Höhe endend vor dem Schrankkorpus anzuordnen. Die Festlegung der Laufschienen mit den Verbindungswinkeln am Schrankkorpus ist einfach, wobei die Verbindungswinkel durch Längsverschiebung der Befestigungsmuttern vor dem Festziehen der Schrauben in die durch die Seitenwände und Trennwände des Schrankkorpus vorgegebenen Stellungen gebracht werden können. Die Einbringung der Lochreihen in die Seitenwände und Trennwände des Schrankkorpus bereitet keine Schwierigkeiten, ja es gibt bereits Aufbaumöbel, die diese Lochreihen vorsehen. Auch die Verbindungswinkel sind in der Möbelbranche bereits eingeführt.

[0006] Damit die Befestigungsmuttern in den Längsnuten die Schrauben durchgehend aufnehmen können, ist nach einer Ausgestaltung vorgesehen, daß der erweiterte Teil der Längsnut tiefer ist als die Höhe der Befestigungsmuttern und daß durch die Längsstege in diesem erweiterten Teil der Längsnut die Befestigungsmuttern in Schraubrichtung unverstellbar und in Anlage am verengten Einführungsschlitz der Längsnut gehalten sind. Die aus den Befestigungsmuttern vorstehenden Teile der Schrauben haben ausreichend Platz in dem erweiterten Teil der Längsnut.

[0007] Die Bauhöhe der Laufschiene kann dadurch klein gehalten werden, daß die Laufschiene im Querschnitt E-förmig ausgebildet ist und daß die Längsnut in den Mittelsteg eingelassen ist. Dies ist wichtig, damit die Schiebetüren möglichst nahe an die offene Vorderseite des Schrankkorpus herangebracht werden können.

[0008] Demselben Zweck dient eine Ausgestaltung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Außensteg und der Mittelsteg der Laufschiene nach der gleichen Seite rechtwinklig abstehende Laufstege aufweisen.

[0009] Um das Einhängen der Schiebetüren bei einem als Einbauschrank ausgelegten Schiebetürschrank zu erleichtern, ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß zumindest die obere Laufschiene in kleinem Abstand zu der Oberkante der Seitenwände bzw. Trennwände befestigt ist.

[0010] Die Laufschienen lassen sich nach einer weiteren Ausgestaltung dadurch billig herstellen, daß die Laufschienen mit den Längsnuten als einstückige Metall-Profilabschnitte ausgebildet sind.

[0011] Damit die Laufschienen bündig mit der offenen Vorderseite des Schrankkorpus angebracht werden können, ist die Auslegung so zu wählen, daß die Verbindungswinkel in an sich bekannter Weise in den Mittelachsen ihrer Schenkel Bohrungen und an ihren Seiten- und Stirnkanten offene Schlitze aufweisen, wobei die einander' gegenüberliegenden Schlitze paralleler Kanten auf den Teilungsabstand der Lochreihen abgestimmt sind und daß in den mit dem Schrankkorpus verbindbaren Schenkeln der Verbindungswinkel der Abstand der Schlitze so festgelegt ist, daß die Außenseiten der mit den Laufschienen verbindbaren Schenkel mit den Stirnflächen der Seitenwände bzw. Trennwände des Schrankkorpus bündig abschließen.

[0012] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen :

Figur 1 eine Teilansicht, die die Anbringung der oberen Laufschiene am Schrankkorpus und die Aufhängung der Schiebetüren erkennen läßt und

Figur 2 eine Teilansicht, die die Anbringung der unteren Laufschiene am Schrankkorpus und die Abstützung der Schiebetüren erkennen läßt.



[0013] Von dem Schrankkorpus des erfindungsgemäßen Schiebetürschrankes ist nur eine Trennwand 10, die obere Deckplatte 11 und die untere Bodenplatte 12 zu sehen.

[0014] Diese Trennwand 10 steht, wie Figur 2 zeigt, auf dem Boden auf und kann bei einem Einbauschrank oben bis zur Decke reichen.

[0015] Alle Seitenwände und weiteren Trennwände sind gleich hoch und tragen im Abstand zur vorderen vertikalen Stirnfläche eine vertikale Lochreihe 15. Diese Lochreihe kann einseitig oder beidseitig angeordnet sein.

[0016] Wie beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 und 2 gezeigt ist, werden die Deckplatte 11 und die Bodenplatte 12 mittels an sich bekannter Verbindungswinkel 35 mit der Trennwand 10 verbunden. Dabei sind auch die Deckplatte 11 und die Bodenplatte 12 vorzugsweise mit Lochreihen versehen. Die Verbindungswinkel 35 haben einen langen Schenkel36 und einen kurzen Schenkel 39. In der Mittelachse dieser Schenkel 36 und 39 sind Bohrungen 40 und 51 eingebracht, wobei die Bohrungen 40 auf die Teilung der Löcher 16 in den Lochreihen 15 abgestimmt sind. Die Seiten- und Stirnkanten der Schenkel 36 und 39 tragen offene Schlitze 37, 41 und 52, wobei die einander gegenüberliegenden Schlitze paralleler Kanten ebenfalls auf die Teilung der Löcher 16 in den Lochreihen 15 abgestimmt sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Deckplatte 11 und die Bodenplatte 12 mittels Schrauben 38 mit der Trennwand 10 zu verbinden, wobei in jedem Fall ein Loch 16 einer Lochreihe 15 ausgenützt werden kann.

[0017] Die als Abschnitte eines Metall-Profils ausgebildeten Laufschienen 20 sind in ihren Längen auf die Breite des Schiebetürschrankes abgestimmt. Der Querschnitt der Laufschienen 20 ist E-förmig, wobei die Außenstege 21 und 24, sowie der Mittelsteg 22 zwei Kammern für die Laufrollen 44, 48 abteilen.

[0018] Der Mittelsteg 22 ist breiter mit einer T-förmigen Längsnut 26 versehen, die zur Rückseite der Laufschiene 20 hin offen ist. Der erweiterte Teil der Längsnut 26 ist tiefer als die Höhe der Befestigungsmuttern 31, die unverdrehbar jedoch längsverstellbar in der Längsnut 26 geführt sind. In dem erweiterten Teil der Längsnut 26 sind einander gegenüberliegende Stege 28 angeformt, die die Befestigungsmuttern 31 in der Schraubrichtung unverschiebbar festhalten und dabei in Anlage an dem verengten Einführungsschlitz 27 halten. Die Schrauben 32 können dann durch die Befestigungsmuttern 31 hindurch geschraubt werden, da ihre vorstehenden Teile in dem erweiterten, hinter den Stegen 28 liegenden Bereich genügend Platz finden. Mit den Schrauben 32, die einen breiten Kopf 33 haben, werden die kurzen Schenkel 39 weiterer Verbindungswinkel 35 mit der Laufschiene 20 verbunden. Solagen die Schrauben 32 nicht festgezogen sind, kann der Verbindungswinkel 35 mit der Befestigungsmutter 31 entlang der Längsnut 26 verstellt und so auf die richtige Stellung eingestellt werden, damit der lange Schenkel 39 mittels Schrauben 38 an der Trennwand 10 oder einer Seitenwand festgeschraubt werden kann. Dabei können wieder die Löcher 16 der Lochreihe 15 ausgenützt werden.

[0019] Die obere Laufschiene 20 wird, wie Figur 1 zeigt, als obere Abschlußblende am Schrankkorpus befestigt, wobei der Außensteg 21 in kleinem Abstand zu den Oberkanten der Trennwand 10 und der Seitenwände steht. Damit können die Schiebetüren 13 und 14 auch dann eingehängt werden, wenn der Schrankkorpus bis zur Decke des Raumes reicht.

[0020] Die untere Laufschiene 20, die wie die obere Laufschiene 20 identisch ausgelegt ist, wird als Sockelleiste am Schrankkorpus befestigt, wie figur 2 zeigt. Dabei kann der Außensteg 24 ebenfalls in kleinem Abstand zum Boden angeordnet sein.

[0021] Die Befestigung an der Trennwand 10 und den Seitenwänden erfolgt in gleicher Weise mittels Verbindungswinkeln 35, Schrauben 32 und Befestigungsmuttern 31.

[0022] Der untere Außensteg 24 und der Mittelsteg 22 des Metall-Profils tragen senkrecht abstehende Laufstege 23 und 25, deren Abschlußkonturen an die Laufrillen der Laufrollen 44 und 48 angepaßt sind. Die Laufstege 23 und 25 sind nach oben gerichtet und liegen in einer Ebene, die parallel zur Rückseite der Laufschiene 20 verläuft.

[0023] Am Mittelsteg 22 und am Außensteg 21 sind Befestigungsstege 29 und 34 angeformt, an denen Stoppelelemente zur Begrenzung der Bewegungen der Schiebetüren 13 und 14 befestigt werden können. Der Steg 30 am Außensteg 21 bildet den Abschluß der Laufschiene 20.

[0024] Die innenlaufende Schiebetür 13 trägt oben und unten Befestigungsplatten 42, die mittels Schrauben 38 angeschraubt sind. An den Lagerbolzen 43 dieser Befestigungsplatten 42 sind Laufrotieh 44 drehbar gelagert. Dabei sind mindestens zwei Laufrollen 44 pro innenlaufender Schiebetür 13 am Laufsteg 25 der oberen Laufschiene 20 eingehängt und mindestens zwei Laufrollen 44 pro innenlaufender Schiebetür 13 stützen sich am Laufsteg 23 der unteren Laufschiene 20 ab. Die Schraube 45, die in eine Gewindebohrung der oberen Befestigungsplatte 42 eingeschraubt wird, verhindert das Aushängen der eingehängten und abgestützen Schiebetür 13.

[0025] Vor dem Aushängen der Schiebetür 13 muß diese Schraube 45 entfernt werden.

[0026] Die außenlaufende Schiebetür 14 ist oben und unten mit mindestens zwei Befestigungsbügeln 46 versehen, die die Ober- und Unterkante der innenlaufenden Schiebetür 13 umgreifen. Die an den Lagerbolzen 47 drehbar gelagerten Laufrollen 48 bringen die Verstellbarkeit der Schiebetür 14. Dabei ist jede außenlaufende Schiebetür 14 über mindestens zwei Befestigungsbügel 46 mit Laufrollen 48 am oberen Laufsteg 23 der oberen Laufschiene 20 eingehängt und stützt sich über mindestens zwei Befestigungsbügel 46 mit Laufrollen 48 am unteren Laufsteg 25 der unteren Laufschiene 20 ab. Die in den unteren Befestigungsbügel 46 eingeschraubte Schraube 49 verhindert das Aushängen der eingehängten Schiebetür 14, da diese am Mittelsteg 22 der unteren Laufschiene 20 anstößt. Vor dem Aushängen der Schiebetür 14 muß diese Schraube 49 entfernt werden.

[0027] Bei einem breiten Schiebetürschrank und entsprechender Länge der Laufschienen 20 lassen sich auch mehrere Schiebetüren 13 und 14 an den Laufschienen 20 einhängen, abstützen und gegen Aushängen sichern. Alle Schiebetüren liegen vor dem Schrankkorpus und der Schiebetürbeschlag trägt nicht weit auf. Die Schiebetüren können praktisch bündig mit der Ober- und Unterseite des Schiebetürschrankes angeschlagen werden.

[0028] Die Befestigungsbügel 46 sind an den Abwinkelungen mittels eingedrückter Sicken 50 versteift, um bei kleiner Stärke eine ausreichende Stabilität zu erreichen.


Ansprüche

1. Schiebetürschrank, bei dem die offene Vorderseite mit mindestens zwei Schiebetüren (13, 14) abgedeckt ist, die mittels Laufrollen (44, 48) an Laufstegen (23, 25) einer oberen und einer unteren Laufschiene (20) eingehängt bzw. abgestützt sind, wobei die Laufschienen (20) als obere Abschlußblende und als untere Sockelleiste mit dem Schrankkorpus verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Laufschiene (20) mindestens eine zur Rückseite hin offene und im Querschnitt T-förmige Längsnut (26) aufweist, daß in diesen Längsnuten (26) Befestigungsmuttern (31) unverdrehbar, jedoch längsverstellbar geführt sind, daß mittels Schrauben (32) Verbindungswinkel (35) an diesen Befestigungsmuttern (31) festgelegt sind und daß die freien Schenkel (36) dieser Verindungswinkel (35) mittels Schrauben (38) in Löchern (16) von vertikalen Lochreihen (15) festgeschraubt sind, die im Bereich der offenen Vorderseite in die Seitenwände bzw. Trennwände (10) des Schrankkorpus eingebracht sind.
 
2. Schiebetürschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erweiterte Teil der Längsnut (26) tiefer ist als die Höhe der Befestigungsmuttern (31) und daß durch Längsstege (28) in diesem erweiterten Teil der Längsnut (26) die Befestigungsmuttern (31) in Schraubrichtung unverstellbar und in Anlage am verengten Einführungsschlitz (27) der Längsnut (26) gehalten sind.
 
3. Schiebetürschrank nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschiene (20) im Querschnitt E-förmig ausgebildet ist und daß die Längsnut (26) in den Mittelsteg (22) eingelassen ist.
 
4. Schiebetürschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Außensteg (z.B. 24) und der Mittelsteg (22) der Laufschiene (20) nach der gleichen Seite rechtwinklig abstehende Laufstege (23, 25) aufweisen.
 
5. Schiebetürschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die obere Laufschiene (20) in kleinem Abstand zu der Oberkante der Seitenwände bzw. Trennwände (10) befestigt ist.
 
6. Schiebetürschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschienen (20) mit den Längsnuten (26) als einstückige Metall-Profilabschnitte ausgebildet sind.
 
7. Schiebetürschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungswinkel (35) in an sich bekannter Weise in den Mittelachsen ihrer Schenkel (36, 39) Bohrungen (40, 51) und an ihren Seiten- und Stirnkanten offene Schlitze (37, 41, 52) aufweisen, wobei die einander gegenüberliegenden Schlitze paralleler Kanten auf den Teilungsabstand (z.B. 20 mm) der Lochreihen (15) abgestimmt sind.
 
8. Schiebetürschrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den mit dem Schrankkorpus verbindbaren Schenkeln (36) der Verbindungswinkel (35) der Abstand der Schlitze (37) so festgelegt ist, daß die Außenseiten der mit den Laufschienen (20) verbindbaren Schenkel (39) mit den Stirnflächen der Seitenwände bzw. Trennwände (10) des Schrankkorpus bündig abschließen.
 


Claims

1. Sliding-door cabinet whose open front side is covered by at least two sliding doors (13, 14) which, by means of rollers (44, 48), are suspended from or supported on the running tracks (23, 25) of one upper and one lower runway rail (20) respectively, with said runway rails (20) being connected to the corpus of the cabinet in order thus to serve as the upper cover strip and as the bottom skirting, characterized in that each of said runway rails (20) comprises at least one rearwardly open longitudinal groove (26) of T-shaped cross-section, that mounting nuts (31) are guided unrotatably, but longitudinally adjustable in said longitudinal grooves (26), that connecting brackets (35) are secured to said mounting nuts (31) by means of screws (32), and that the free legs (36) of said connecting brackets (35), by means of screws (38), are screwed into holes (16) of vertical rows of holes (15) which, within the area of said open front side, are arranged in either the side of the partition walls (10) of said cabinet corpus.
 
2. A sliding-door cabinet as claimed in claim 1, characterized in that the enlarged portion of said longitudinal groove (26) is deeper than the overall height of said mounting nuts (31) and that by means of longitudinal webs (28) within said enlarged portion of said longitudinal groove (26), said mounting nuts (31) are retained non-adjust- ably in the screwing direction and in application to the constricted insertion slot (27) of said longitudinal groove (26).
 
3. A sliding-door cabinet as claimed in claims 1 and 2, characterized in that said runway rail (20) is designed to have an E-shaped cross-section, and that said longitudinal groove (26) is let into the center web (22).
 
4. A sliding-door cabinet as claimed in claim 3, characterized in that an outer web (e.g. 24) and said center web (22) on said runway rail (20) are both provided with running tracks (23, 25) projecting rectangularly towards the same side.
 
5. A sliding-door cabinet as claimed in any one of claims 1 to 4, characterized in that at least said upper runway rail (20) is mounted at a small distance in relation to the upper edge of said side or partition walls (10).
 
6. A sliding-door cabinet as claimed in any one of claims 1 to 5, characterized in that runway rails (20) together with said longitudinal grooves (26), are designed as one-piece metal profile sections.
 
7. A sliding-door cabinet as claimed in any one of claims 1 to 6, characterized in that said connecting brackets (35) in the manner knowmper se, are provided with boreholes (40, 51) in the center axes of their legs (36, 39), and with slots (37, 41, 52) in their lateral and front edges, with the oppositely arranged slots of parallel edges being adapted to the spacing (of e.g. 20 mm) between the holes of said rows of holes (15).
 
8. A sliding-door cabinet as claimed in claim 7, characterized in that in said legs (36) of said connecting brackets (35) which are capable of being secured to the corpus of said cabinet, the spacing of said slots (37) is so defined that the outer sides of said legs (39) which are capable of being connected to said runway rails (20), come to lie flush with the surfaces, i.e. the front surfaces of said side or partition walls (10) of the corpus of said cabinet.
 


Revendications

1. Armoire à portes coulissantes, dont la face antérieure ouverte est obturée par au moins deux portes coulissantes (13, 14), qui sont suspendues ou soutenues au moyen de galets de roulement (44, 48) sur des nervures de roulement (23, 25) de glissières (20) supérieure et inférieure, lesdites glissières (20) étant reliées au corps de ladite armoire sous la forme d'un organe supérieur d'obturation et d'une baguette inférieure de socle, armoire caractérisée par le fait que : chaque glissière (20) présente au moins une gorge longitudinale (26) de section en T et ouverte en direction de la face postérieure ; des écrous de fixation (31) ne peuvent pas tourner, mais peuvent être déplacés longitudinalement dans ces gorges longitudinales (26) ; des cornières d'assemblage (35) sont assujetties à ces écrous de fixation (31) au moyen de vis (32) ; et les branches libres (36) de ces cornières d'assemblage (35) sont fixées par des vis (38) dans des trous (16) de rangées verticales (15) ménagées, dans la région de la face antérieure ouverte, dans les parois latérales ou dans les parois de séparation (10) du corps de ladite armoire.
 
2. Armoire à portes coulissantes selon la revendication 1, caractérisée par le fait que : la région élargie de la gorge longitudinale (26) est plus profonde que la hauteur des écrous de fixation (31) ; et par l'intermédiaire de nervures longitudinales (28) dans cette région élargie de la gorge longitudinale (26), les écrous de fixation (3) sont maintenus immobiles dans le sens du vissage et appliqués contre la fente rétrécie d'introduction (27) de ladite gorge longitudinale (26).
 
3. Armoire à portes coulissantes selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée par le fait que : la glissière (20) présente une section en E ; et la gorge longitudinale (26) est ménagée dans son âme (22).
 
4. Armoire à portes coulissantes selon la revendication 3, caractérisée par le fait qu'une branche externe (par exemple 24) et l'âme (22) de la glissière (20) comportent des nervures de roulement (23, 25) faisant saillie à angle droit du même côté.
 
5. Armoire à portes coulissantes selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait qu'au moins la glissière supérieure (20) est fixé à une faible distance de l'arête supérieure des parois latérales ou des parois de séparation (10).
 
6. Armoire à portes coulissantes selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que les glissières (20), comportant les gorges longitudinales (26), consistent en des tronçons monobloc de profilés métalliques.
 
7. Armoire à portes coulissantes selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que les cornières d'assemblage (36) présentent, de manière connue en soi, des trous (40, 51) dans les axes de leurs branches (36, 39) et des encoches (37, 41, 52) sur leurs arêtes latérales et extrêmes, les encoches oposées d'arêtes parallèles coïncidant avec l'espacement (par exemple de 20 mm) des trous des rangées (15).
 
8. Armoire à portes coulissantes selon la revendication 7, caractérisée par le fait que, sur les branches (36) pouvant être reliées au corps de ladite armoire, des cornières d'assemblage (35), la distance entre les fentes (37) est telle que les faces extrêmes des branches (39) pouvant être reliées aux glissières (20) viennent à fleur des faces extrêmes des parois latérales ou des parois de séparation (10) dudit corps de l'armoire.
 




Zeichnung