[0001] Die Erfindung betrifft eine Schraubzwinge gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] In Verbesserung einer bekannten Schraubzwinge gemäß DE-PS 12 05 469 wurde eine Schraubzwinge
in einer Ausführung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bereits vorgeschlagen.
[0003] Während bei der bekannten Schraubzwinge sichergestellt ist, daß sich beim Spannen
eines Werkstückes die Spannfläche des Auflagestückes stets parallel zu der an ihm
an-liegenden Werkstückfläche ausrichtet, wurde durch die vorgeschlagene Schraubzwingenkonstruktion
erreicht, daß Werkstücke zuverlässig gespannt werden können, deren zu spannenden Flächen
zueinander nicht parallel sind und, falls gewünscht, Werkstücke mit Bezug auf die
Gleitschiene auch exakt winkelrecht ausgerichtet gespannt werden können. Hierzu sind
dann Ausrichtglieder zu benutzen, die in erweiterte Teile der Führungsöffnung zwischen
Auflagestück und Gleitschiene einzuführen sind.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schraubzwinge gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 so weiterzubilden, daß mit Bezug auf die Gleitschiene stets winkelrecht
gespannt werden kann und die hierzu notwendige exakte ;ührung des Auflagestückes auf
der Gleitschiene technisch besonders einfach zu gestalten.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Das Auflagestück der erfindungsgemäßen Schraubzwinge ist demgemäß mittels Ausrichtgliedern
auf der Gleitschiene exakt winkelrecht geführt, die ihre Führungsfunktion übernehmen,
sobald ein Werkstück zwischen Festbügel und Auflagestück festgespannt wird.
[0007] Um jedoch das Auflagestück auch in losem Zustand entlang der Gleitschiene winkelrecht
zu führen, ist es günstig, eine Anordnung von Ausrichtgliedern gemäß Anspruch 2 vorzusehen.
[0008] Hierbei ist es günstig, die Ausrichtglieder gemäß Anspruch 3 auszubilden und anzuordnen,
wodurch sichergestellt ist, daß diese lediglich Linienberührung mit den Längskanten
der Gleitschiene haben und damit die Reibung auf ein Minimum beschränken.
[0009] In weiterer vorteilhafter Weiterbildung des Auflagestückes ist vorgesehen, dasselbe
gemäß Anspruch 4 mit einem durch ein einstückiges umgeformtes Blechstanzteil gebildeten
Tragkörper auszustatten, zwischen dessen Schenkeln sich die Gleitschiene hindurcherstreckt
und die Ausrichtglieder angeordnet sind.
[0010] Gemäß Anspruch .i ist dieser Tragkörper vorteilhaft innerhalb eines Gehäuses angeorgnet,
das zweckmäßig aus Kunststoff hergestellt ist und das zugleich eine dem Festbügel
gegenüberliegende ebene Werkstückauflagefläche besitzt. Dieses Kunststoffgehäuse kann
dabei in Art einer auf den Tragkörper aufschiebbaren Kappe ausgebildet sein, die beispielweise
vom Vorderende des Tragkörpers aus auf diesen aufschiebbar ist. Demgemäß ist es vorteilhaft,
das Kunststoffgehäuse mindestens am vorderen Stirnende des Auflagestückes geschlossen
auszubilden.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Tragkörpers ist Gegenstand des Anspruches
6. Diese Konstruktion ermöglicht eine besonders günstige Anordnung und gegenseitige
Verbindung von Kunststoffgehäuse und Tragkörper, indem der die beiden Schenkel miteinander
verbindende Verbindungssteg des Tragkörpers zugleich zur Verankerung des Kunststoffgehäuses
mitbenutzt werden kann, wozu dieser seitlich von Ansätzen des Kunststoffgehäuses übergriffen
wird. Gemäß Anspruch 6 übernimmt das Kunststoffgehäuse zugleich auch Führungsfunktion
des Auflagestückes auf der Gleitschiene, indem der in ihm vorgesehene Schlitz über
einen Bereich zu einer die Gleitschiene passend aufnehmengen Ausnehmung erweitert
ist. Dadurch kann darauf verzichtet werden, die Schenkel des Tragkörpers zugleich
auch für eine um die Längsachse des Auflagestückes kippstabile Führung auf der Gleitschiene
zu verwenden.
[0012] Eine weitere, mit Vorzug zu gebrauchende Bauart sieht vor, die Ausrichtglieder gemäß
Anspruch 7 auszubilden, wodurch einerseits eine Austauschbarkeit der Ausrichtglieder
zwischen den Schenkeln des Tragkörpers leicht möglich wird und andererseits durch
Abnehmen der Rollen das Auflagestück auf der Gleitschiene auch kippfährig gehalten
werden kann, damit auch Werkstücke mit nicht parallelen Flächen gespannt werden können.
[0013] Das Auflagestück sowie der Festbügel lassen sich dabei durch Verwirklichung der Merkmale
8 und 9 zu einer Baueinheit zusammenfassen.
[0014] Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind in der sich anschließenden Beschreibung
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erfindungsgemäßer Schraubzwingen
und/oder in den Patentansprüchen erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Schraubzwinge,
wobei das Auflagestück und der Tragbügel im Längsschnitt dargestellt sind,
Figer 2 einen Querschnitt durch die aus Auflagestück und Tragbügel gebildete Baueinheit
entlang der Linie 2-2 der Figur 1,
Fic-r 3 einen Horizontalschnitt durch das Auflagestück entlang der Linie 3-3 der Figur
1.
Figur 4 einen Längsschnitt eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Auflagestückes,
in welches ein Tragbügel integriert ist.
Figer 5 einen Teilschnitt durch das Auflagestück der Schraubzwingen zur Veranschaulichung
einer Konstruktionsvariante seiner Ausrichtglieder.
[0015] Mit 10 ist als Ganzes eine aus Stahl bestehende Gleitschiene der Schraubzwinge bezeichnet,
an deren gemäß Figur 1 oberem Ende ein Festbügel 12 vorgesehen ist. Diesem Festbügel
ist ein als Ganzes mit 14 bezeichnetes, auf der Gleitschiene verschiebbar angeordnetes
Auflagestück zugeordnet. Festbügel und Auflagestück weisen jeweils den Längskanten
16, 18 der Gleitschiene benachbarte Spannflächen 20, 20' bzw. 22, 22' auf, wobei die
Länge der Spannflächen 20', 22' wesentlich kleiner ist als die Länge der Spannflächen
20, 22.
[0016] 24 bezeichnet als Ganzes einen Tragbügel, der, gemäß Figur 1, an der dem Festbügel
abgekehrten Seite des Auflagestückes 14 vorgesehen und auf der Gleitschiene 10 verschiebbar
und durch Verkanten feststellbar ist.
[0017] Das Auflagestück 14 besitzt einen durch ein umgeformtes Blech- stanz:eil gebildeten
Tragkörper 26, der zwei im Parallelabstand voneinander angeordnete Schenkel 28, 30
besitzt, die durch einen Verbindungssteg 32 starr miteinander verbunden sind.
[0018] Die Gleitschiene erstreckt sich im hinteren Bereich des Auflagestückes ungefähr in
der Mitte der Schenkel durch den Tragkörper hindurch und dessen Verbindungssteg befindet
sich sowohl im Abstand vom Vorderende der Schenkel 28, 30 als auch in geringem Abstand
von der Gleitschiene 10.
[0019] Die Führung des Auflagestückes 14 auf der Gleitschiene ist derart ausgebildet, daß
dessen Spannflächen 22, 22' in jeder Phase einer Verstellbewegung und beim Spannen
eines Werkstückes mit Bezug auf die Gleitschiene sich im wesentlichen im rechten Winkel
befinden. Dies kann durch mindestens zwei Ausrichtglieder bewerkstelligt sein, die
innerhalb des Tragkörpers 26, d.h. zwischen dessen Schenkeln 28, 30 derart angeordnet
sind, daß sie sich beim Spannen eines Werkstückes unter Druck an die Längskanten 16,
18 der Gleitschienen anlegen. Dies wäre der Fall, wenn eines der Ausrichtglieder 34,
gemaß Figur 1, im oberen Bereich des Tragkörpers ungefähr zwischen Gleitschiene und
Verbindungssteg 32 und das andere mit 36 bezeichnete Ausrichtglied, in Längsrichtung
der Gleitschiene 10 gesehen, im Abstand hiervon angeordnet und an der gegenüberliegenden
Längskante 18 der Gleitschiene anliegen würde.
[0020] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist diesen Ausrichtgliedern in der gleichen Ebene,
jedoch an der gegenüberliegenden Längskante der Gleitschiene ein weiteres Ausrichtglied
34' bzw. 36' zugeordnet, die alle an den Schienenlängskanten anliegen.
[0021] ist Wie aus Figur 1 ersichtliche ist hierbei der Abstand zwischen dem oberen und
dem unteren Paar von Ausrichtgliedern relativ groß gewählt, um möglichst günstige
Verhältnisse bezüglich der erforderlichen Kraftaufnahme zu erzielen. Zu diesem Zweck
sind die Schenkel 28, 30 des Tragkörpers 26 im Bereich der Gleitschiene mit jeweils
einem sich gemäß Figur 1 nach unten erstreckenden Ansatz 38 ausgestattet, zwischen
denen die Ausrichtglieder 36, 36' gehalten sind.
[0022] Die Ausricht
glieder sind beispielsweise durch hohlzylindrische Rollen 42 gebildet, die auf zwischen
den Schenkeln des Tragkörpers gehaltenen zylindrischen Lagerstiften 44 drehbar gelagert
sind. Somit besteht zwischen den Ausrichtgliedern und den Längskanten der Gleitschiene
lediglich linienförmige Berührung und damit ein Minimum an Reibung. Es ist aber auch
eine andere Ausführungsform denkbar, und eine solche wird weiter unten anhand der
Figur 5 erläutert.
[0023] Der Tragkörper 26 befindet sich innerhalb eines Kunststoffgehäuses, das als Ganzes
mit 46 bezeichnet ist. Dieses ist im Querschnitt U-förmig, wobei dessen seitlichen
Schenkel 48, 50 die Schenkel des Tragkörpers von der Außenseite her abdecken und mit
einem verdickten Teilstück 48' bzw. 50' auch die Schenkelunterkanten umgreifen.
[0024] Der die seitlichen Schenkel 48, 50 miteinander verbindende Verbindungssteg 54 des
Kunststoffgehäuses bildet an seiner Außenseite die Spannflächen 22, 22'. Das Kunststoffgehäuse
weist die maximale Höhe der Tragkörperschenkel 28, 30 auf und deckt vorzugsweise die
unteren Ansätze 38, 40 der Schenkel 28, 30 des Tragkörpers an deren Außenseite ab,
sodaß die Ansätze 38, 40 nicht im Blickfeld sind.
[0025] An seinem Vorderende ist das Kunststoffgehäuse durch eine Stirnwand 60 verschlossen.
Es übernimmt die-Führung des Auflagestückes 14 in der Weise, daß dieses auf der Gleitschiene
um dessen Längsachse im wesentlichen kippstabil geführt ist. Zu diesem Zweck übernimmt
eine im Verbindungssteg 54 vorgesehene, von der Gleitschiene durchdrungene Öffnung
62 Führungsfunktion, weshalb diese an den Flachseiten der Gleitschiene eng anliegt.
Im Bereich der Spannfläche 22' verjüngt sich diese Öffnung zu einem Schlitz 64, der
vom Stirnende des Kunststoffgehäuses aus zugänglich ist.
[0026] Zum Zwecke der Montage des Kunststoffgehäuses ist dieses gemäß Figur 1 vom vorderen
bzw. rechten Stirnende des Tragkörpers aus auf diesen so lange aufzuschieben, bis
die Stirnwand 60 an dem gemäß Figur 1 rechten Stirnende der Schenkel 28, 30. zur Anlage
kommt.
[0027] Zum Spannen eines Werkstückes zwischen Festbügel und Auflage- stück dient eine im
Tragbügel 24 an dessen Vorderende geführte Gewindespindel 66, die mit einem Kugelkopf
68 in einer Pfanne 70 eines Druckübertragungsstückes 72 drehbar gehalten ist. Das
Druckübertragungsstück besteht beispielsweise aus einem Formkörper aus Stahl, der
mittels einander gegenüberliegenden Haltestegen 74, 76 in vom Vorderende der Tragkörperschenkel
28, ; 30 zugänglichen Schlitzen 78 bzw. 80 gehalten ist. 82 bezeichnet sich in Richtung
des Druckübertragungsstückes erstreckende und an dessen Oberseite anliegende Abstützstege,
die an den Verbindungssteg 54 des Kunststoffgehäuses 46 angeformt sind.
[0028] Der Tragbügel 24 ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel zwischen den beiden Paaren
von Ausrichtgliedern 34, 34', 36, 36' auf der Gleitschiene verschiebbar geführt und
in seiner Breite so dimens niert, daß er zwischen die Schenkel des Kunststoffgehäuses
einzu greifen vermag. Tragbügel und Auflagestück bilden somit gewisser maßen eine
Baueinheit, wobei die erforderliche Reaktionskraft beim Spannen eines Werkstückes
allein durch den Tragbügel erzeug wird, in dem dieser beim Anziehen der Gewindespindel
66 sich mit seiner Führung auf der Gleitschiene verkantet.
[0029] Der Abstand der beiden Paare von Ausrichtgliedern 34 bis 36 kann auch nur so groß
gewählt sein, daß die Anordnung des Tragbügels 24 unterhalb des unteren Paares der
Ausrichtglieder auf der Gleitschiene vorzusehen ist.
[0030] Des weiteren können zur kippstabilen Führung des Auflagestückes um seine Längsachse
an der Innenseite der Tragkörperschenkel 38, 40 Anlegestücke vorgesehen sein, die
mit den Gleitschienenflachseiten reibungsschlüssig zusammenwirken.
[0031] Der wesentliche Unterschied der in Fig. 4 gezeigten Kontruktionsvariante besteht
im Vergleich zur Anordnung des Auflagestückes 14 und des Tragbügels 24 der Fig. 1
darin, daß sich letzterer im wesentlichen über seine gesamte Höhe zwischen den beiden
Schenkeln 28, 30 des Auflagestückes 14 befindet, so daß der Tragbügel als gesondertes
Bauteil praktisch nicht mehr zu sehen ist.
[0032] Die Teile 14 und 24 laufen demoemäß platzsparend ineinander und stützen und decken
sich gegenseitig ab. Auflagestück und Tragbügel sind somit in das umhüllende Kunststoffgehäuse
46 einschiebbar und werden in diesem insbesondere durch die Lagerstifte 44 gehalten.
[0033] Die Lagerstifte können z.B. exzentrisch ausgeführt sein, so daß durch Verdrehen die
Rollen 42 von der Gleitschiene abgehoben werden können, um ein Kippen des Auflagestückes
14 und damit auch ein Spannen von Werkstücken mit schrägen Anlageflächen zu ermöglichen.
[0034] Die Bauart mit Rollen 42 als Ausrichtglieder erlaubt außerdem auf einfachste Weise
auch die Herstellung einer Schraubzwinge, deren Abstützglied sich schrägen Anlageflächen
von Werkstücken anpasst, wenn bei deren Montage auf die Anordnung der Rollen 42 auf
dem Lagerstift 44 verzichtet wird. Die Grundkonzeption der erfindungsgemäßen Schraubzwingenkonstrüktion
erlaubt somit auch die Herstellung sowohl von ausschließlich parallel spannenden als
auch von ausschließlich sich an schräge Werkstückflächen anpassenden Schraubzwingen.
[0035] Ein weiterer Unterschied zur Bauart nach Fig. 1 besteht darin, ! daß der die Schenkel
28, 30 des Tragkörpers 26 miteinander vor- bindende Verbindungssteg 32 sich bis zum
gemäS Fig. 4 rechten Stirnende des Tragkörpers erstreckt und dadurch eine besonders
stabile Konstruktion erreicht wird, die es ermöglicht, Werkstücke zuverlässig auch
zwischen relativ schmalen Bereichen der Spannflächen von Festbügel und Auflagestück
zu spannen, die sich benachbart zu den Flachseiten der Gleitschiene 10 befinden. Hierbei:
kann die Gleitschiene außerdem sowohl als Werkstückanlage als auch als Lineal dienen.
[0036] Fig. 5 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform von Ausrichtgliedern zur Parallelführung
des Auflagestückes 14. Dieses sieht vor, daß die mit 90 bezeichneten Ausrichtglieder
eine ebene Anlagefläche 92 aufweisen und im Auflagestück 14 axial verschiebbar, jedoch
verdrehbar angeordnet sind, was beispielsweise durch eine vielkantige, insbesondere
rechteckförmige Querschnittsform beverkstelligt werden kann.
[0037] In der einen, in Fig. 5 gezeigten Einstellage der Ausrichtglieder, die durch eine
Kugelraste 94 festgelegt ist, steht die Anlagefläche 92 reibungsschlüssig in Berührung
mit der benachbarten Längskante der Gleitschiene 10, so daß die Spannfläche 22 des
Auflagestückes 14 parallel zur Spannfläche 20 des Festbügels 12 ausgerichtet ist,
während nach axialem Verstellen der Ausrichtglieder, gemäß Fig. 5 nach rechts, diese
mit' der Gleitschiene außer Berührung kommen, so daß das Auflagestücl 14 abkippen
kann, um Werkstücke spannen zu können, deren am Festbügel und Auflagestück anliegenden
Flächen zueinander nicht parallel sind.
1. Schraubzwinge mit einer einen Festbügel aufweisenden Gleitschiene, mit einem mit
einer Führungsausnehmung auf dieser angeordneten, eine Spannfläche aufweisenden Auflagestück,
das mittels mindestens zwei im Abstand voneinander vorgesehenen Ausrichtgliedern auf
der Gleitschiene mit seiner Spannfläche im wesentlichen parallel zur Spannfläche des
Festbügels verschiebbar ist und mit einem auf der Gleitschiene insbesondere verschiebbar
angeordneten Tragbügel, in welchem in einer Geuindebohrung eine Gewindespindel zum
Festspannen eines Werkstückes zwischen Festbügel und Auflagestück geführt ist, die
hierzu an die vom Festbügel abgewandte Seite des Auflagestückes anlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die beiden Ausrichtglieder (34, 36') innerhalb des Auflagestückes (14), in Längsrichtung
der Gleitschiene (10) gesehen, im Abstand voneinander angeordnet und jeweils einer
der Längskanten (16, 18) der Gleitschiene (10) benachbart derart vorgesehen sind,
daß sie sich beim Spannen eines Werkstückes unter Druck an die Längskanten (16, 18)
der Gleitschiene (10) anlegen.
2. Schraubzwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dan Ausrichtgliedern
(34, 36') jeveils ein weiteres, an dei gegenüberliege id a Längskante der Gleitschiene
(10) anljegendes Ausrichtglied (34', 36) zugeordnet ist.
3. Schraubzwinge nach émpluch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtgliedern
34, 34', 36, 36') im Querschnitt insbeg. kreiszyi:ndrisch ausgebildet sind und sich
tit intel Achse g z sur benachbarten Längskante (16 bzw. 18) der Gleitschiene (10)
erstrecken.
4. Schraubzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auflagestück (14) einen Tragkörper (26) sufueist, der durch ein umgeformtes,
zwei im Parallelabstand voneinander angeordnete Schenkel (28, 30) aufweisendes, einstückiges
Blechstanzteil gebildet ist, zwischen dessen Schenkeln (28, 30) sich die Gleitschiene
(10) hindurch erstreckt und die Ausrichtglieder (34 bis 36') angeordnet sind.
5. Schraubzwinge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dcr 1 ragkörper (26)
sich innerhalb eines eine ebene Werkstückauflsgefläche aufweisenden Gehäuses (46)
aus Kunststoff befindet, das mindestens am vorderen Stirnende des Auflagestückes (14)
geschlossen ist.
6. Schraubzwinge nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel
(28, 30) des Tragkörpers (26) mindestens in einem Bereich zwischen dessen Vorderende
und der Gleitschiene (10) durch einen Verbindungssteg (32) miteinander starr verbunden
sind, und daß die Werkstückspannfläche des Kunststoffgehäuses (46) teilweise in Längsrichtung
geschlitzt und auf den Tragkörper (26) in dessen Längsrichtung aufschiebbar ist, wobei
der Schlitz (64) über einen Bereich zu einer Ausnehmung (62) erweitert ist, die mit
ihren seitlichen Randteilen reibungsschlüssig an den Flachseiten der Gleitschiene
(10) anliegt.
7. Schraubzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausrichtglieder (34 bis 361) durch hohlzylindrische Rollen (42) gebildet sind, die zwischen den Schenkeln (28,
30) des Tragkörpers (26) auf in diesen gehaltenen zylindrischen Lagerstiften (44)
insbes. abnehmbar gelagert sind.
8. Schraubzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der gegenseitige Abstand der beiden Paare von Ausrichtgliedern (34 bis 36') größer
ist als die Höhe der Schenkel (28, 30) des Auflagestückes (14) und daß der Tragbügel
(24) zumindest oberhalb des unteren Paares von Ausrichtgliedern (36, 36') des Auflagestückes
(14) angeordnet ist und insbesondere zwischen die Schenkel (28, 30) des Auflagestückes
(14) eingreift.
9. Schraubzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Paar von Ausrichtgliedern (36, 36') des Auflagestückes (14) zwischen
zwei sich von den Schenkeln (28, 30) des Tragkörpers nach unten erstreckenden lappenartigen
Ansätzen (38, 40) gehalten ist, zwischen denen sich der Tragbügel (24) befindet. Schraubzwinge
10. nach einem der

Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die der Scnenkel (28, 30) des Auflagestückes
14) größer ist als diejenige des Tragbügels (24) und daß letzterer sich im wesentlichen
vollständig innerhalb des Auflagestückes (14) be indet.
11. Schraubzwinge nach einem der vor ergehenden Ansprüche, dansich ekennzeichnet,
daß der Festbügel (12) und das Auflagestück (14) an einander ccgenüberliegenden Seiten
der Gleitschiene (10) jeweils Flächenteile (20, 20' bzw. 22, 22') der Werkstückspannfläche
aufweisen, wobei die Länge desjenigen Spannflächenteils (20', 22'), der an der von
der Gewindespindel (66) abgekehrten Seite der Gleitschiene (10) vorgesehen ist, relativ
klein ist.
12. Schraubzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 im bis 11, deren/Tragbügel geführte Gewindespindel mit einer Kugelkopf in einer Pfanne eines im Auflagestück
angeordneten Druckübertragungsstückes abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckübertragungsstück (72) zwischen den Schenkeln (28, 30) des Tragkörpers (26)
angeordnet und mittels einander gegenüberliegenden Stegen (74, 76) oder eines Flansches
in jeweils einem sich vom vorderen Stirnende der Schenkel (28, 30) in diese hineinerstreckenden
Halteschlitz (78 bzw. 80) gehalten ist.
13. Schraubzwinge nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckübertragungsstück
(72) mit seiner Oberseite insbesondere an mindestens einem stegartigen Vorsprung (82)
des Kunststoffgehäuses (46) anliegt.
14. Schraubzwinge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausrichtglieder (90) des Auflagestückes (14) zur Einhaltung der Parallelität
seiner Spannfläche (22,.22') zur Spannfläche . (20, 20') des Festbügels (12) einen
exzentrischen Flächenteil (92) aufweisen, der von der benachbarten Längskante der
Gleitschiene (10) wegbewegbar ist.
15. Schraubzwinge nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Flächenteil
(92) der Ausrichtglieder (90) durch ein ebenes Teilstück ihrer Umfangsfläche gebildet
ist und daß sie zum Außerberührungbringen des ebenen Flächenteils (92) mit der Längskante
der Gleitschiene (10) im Auflagestück (14) axial verstellbar angeordnet sind.