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EP 0 010 706 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.1983 Patentblatt 1983/15 |
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Anmeldetag: 19.10.1979 |
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Klemmvorrichtung für ein in der Rückenlehne eines Sitzes oder Stuhles stufenlos verstellbar
gehaltertes Lehnenteil
Locking device for an infinitely variable headrest of a seat or chair
Dispositif d'arrêt pour un appui-tête à réglage continu d'un dossier de siège ou de
chaise
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR IT SE |
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Priorität: |
25.10.1978 DE 2846463
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.05.1980 Patentblatt 1980/10 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Jöckel, Klaus
D-6143 Lorsch (DE)
- Röhrig, Reinhold
D-6148 Heppenheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmvorrichtung für ein in der Rückenlehne eines
Sitzes oder Stuhles stufenlos verstellbar gehaltertes Lehnenteil, insbesondere für
die Kopfstütze eines zahnärztlichen Patientenstuhles, mit einer in einem Rahmen der
Rückenlehne verschiebbar geführten Tragstange für das Lehnenteil und mit wenigstens
einem durch Reibkraft mit der Tragstange in Eingriff stehenden und dieses in jeder
Verstellposition halternden Klemmteil, welches eine Vielzahl von federnden Elementen
enthält, die mit einer Vorspannkraft an einer Fläche der Tragstange anliegen und entlang
. derer die Tragstange beim Verschieben gleitet, wobei die Vorspannkraft der Elemente
so gewählt ist, daß die Tragstange einerseits in jeder eingestellten Position des
Lehnenteils selbsthaltend gegen Verschieben fixiert ist und andererseits bei Anwendung
einer in Verschieberichtung wirkenden äußeren Kraft verschoben werden kann.
[0002] Bei einer bekannten Klemmvorrichtung dieser Gattung (US-PS 3 578 384) weist die Führung
für die Tragstange an beiden Enden schräg verlaufende Platten auf, die zusammen einer
Fläche der Tragstange v-förmige Abschnitte bilden, in die zylindrische Klemmkörper
eingelegt sind. Die Klemmkraft wird einerseits durch die Schräge der Platten und andererseits
durch die Kraft von Zugfedern bestimmt, die die Klemmkörper in den v-förmigen Abschnitten
halten.
[0003] Nachteilig bei einer solchen Konstruktion ist, daß sich die Klemmkörper in den schrägen
Abschnitten unerwünscht stark »verkeilen« können, daß also keine gleichmäßige Klemmkraft
gegeben ist, daß die Vorrichtung relativ viel Einzelteile enthält und daß sie außerdem
eine relativ große Einbautiefe erfordert.
[0004] Bei einer anderen bekannten Konstruktion (US-PS 3 567 282) weist die Tragstange mehrere
sägezahnförmige Einkerbungen auf, in die ein am Rückenlehnenrahmen angeordnetes Rastglied
eingreift. Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß die Tragstange nur in festgelegten
Abständen gerastet werden kann, also kein stufenloses verstellen möglich ist, und
daß zum Entrasten es notwendig ist, die Tragstange entgegen einer Federkraft quer
zur Verschieberichtung zu kippen. Die Kopfstütze kann also nur bei völliger Entlastung
und genügend großem Freiraum zwischen Kopfstütze und Kopf einer im Stuhl befindlichen
Person, der ein kurzes Anheben der Kopfstütze nach vorn erlaubt, verstellt werden.
[0005] Bei einer anderen bekannten Anordnung (US-PS 3698765) wird die im Querschnitt rechteckige
Tragstange mittels eines Federelementes gegen mehrere an einer der Breitseiten der
Stange anliegenden Reibelemente gedrückt, wodurch die Kopfstütze in einer eingestellten
Position gehalten wird. Soll die Position verändert werden, so ist - wie bei der zuvor
beschriebenen Vorrichtung - die Kopfstütze zunächst nach vorn, also quer zur Verschieberichtung
anzuheben; erst danach kann die Kopfstütze in Ausziehrichtung verstellt werden, wobei
während des Verstellens die zur Aufhebung der Reibkraft aufzubringende Kraft beibehalten
werden muß.
[0006] Nachteilig ist also auch hier, daß die Kopfstütze nur bei völliger Entlastung und
bei genügend großem Freiraum zwischen Kopfstütze und Kopf verstellt werden kann. Ein
weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß die Reibelemente aufgrund ihrer Abnutzung
nach geraumer Zeit nicht mehr die erforderliche Reibkraft aufbringen und nachgestellt
werden müssen. Die Anordnung des Federelementes sowie der Reibelemente erfordert,
da jeweils an den breiten Seitenflächen der Tragstange angreifend, außerdem relativ
viel Platz, insbesondere in der Einbautiefe, wodurch sich die Bauhöhe (Dicke) der
Rückenlehne vergrößert.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine demgegenüber einfachere, platzsparendere
und kompaktere Lösung zu schaffen, die insbesondere kein Nachstellen der Teile erfordert,
eine weitgehend spielfreie Führung der Tragstange ohne Einhaltung enger Toleranzen
ermöglicht und die außerdem einfacher zu handhaben ist.
[0008] Das gestellte Ziel wird bei einer Klemmvorrichtung der eingangs genannten Art gemäß
der Erfindung dadurch gelöst, daß an einem fest im Rahmen angeordneten, langgestreckten
Grundkörper federelastische Zungen in Form von sägezahnartigen Fortsätzen angeordnet
sind.
[0009] Wesentliche Vorzüge der Erfindung sind, daß die Tragstange auch bei größeren Fertigungstoleranzen
spielfrei geführt ist und daß, nachdem die Zungen sich praktisch selbst nachstellen,
diese spielfreie Führung auch über längere Zeit erhalten bleibt.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
und in der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung enthalten.
Es zeigt
Fig. 1 einen zahnärztlichen Patientenstuhl in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 2 den oberen Teil der Rückenlehne des in Fig. 1 gezeigten Stuhles bei abgenommenem
Polster,
Fig. 3 ein Klemmteil für die in Fig. 2 gezeigte Tragstange in der Draufsicht,
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3.
[0011] Die Fig. 1 zeigt in einer schaubildlichen Darstellung einen zahnärztlichen Patientenstuhl
mit einer Rückenlehne 1, an der mittels einer Tragstange 2 eine Kopfstütze 3 herausziehbar
gehaltert ist. Die Tragstange 2 ist, wie aus der Fig. 2 ersichtlich, in einem mit
4 bezeichneten Rahmen in Richtung des Pfeils 5 längsverschiebbar geführt. Der Rahmen
4 wird gebildet durch zwei seitlich angeordnete Klemmleisten 6, 6a und zwei diese
verbindende dünne Platten 7, 7a, wobei die Klemmleisten 6, 6a und die Platten 7, 7a
durch eine Vielzahl von Nieten 8 miteinander verbunden sind. Der so gebildete kompakte
Rahmen 4 ist mittels vier Schrauben 9 an einem Tragteil 10 der Rückenlehne 1 lösbar
befestigt. Die Tragstange 2 hat den in der Figur mit F bezeichneten, schraffiert eingezeichneten
Querschnitt, der im wesentlichen rechteckig ist und stark abgerundete Kanten aufweist.
[0012] An den beiden schmalen Seiten ist die Tragstange 2 geführt in einer Vielzahl von
an den beiden Klemmleisten 6 und 6a angeordneten federnden Zungen 11.
[0013] Die Fig. 3 zeigt die Klemmleiste 6 in vergrößerter Darstellung. Sie wird im wesentlichen
gebildet aus einem länglichen schmalen Grundkörper 12 mit Bohrungen 13 an den beiden
Enden zur Befestigung des kompletten Rahmens 4 mittels der Schrauben 9 am Rückenlehnentragteil
10 sowie Bohrungen 14 zur Befestigung der beiden Platten 7, 7a an den Klemmleisten
6, 6a. Mit 15 sind Ausnehmungen bezeichnet, die gleichmäßig über die Länge des Klemmteils
6 verteilt angeordnet sind und die dazu dienen, eine Materialanhäufung zu vermeiden
und damit die Maßhaltigkeit der Teile, insbesondere wenn diese im Spritzverfahren
hergestellt werden, zu sichern.
[0014] An den Grundkörper 12 schließen sich unter einem Winkel 01; von etwa 20° zur Längsachse
16 der Klemmleiste 6 sägezahnartig die bereits aus Fig. ersichtlichen Zungen 11 an,
und zwar schräg nach unten, d. h. in Betrachtung der Fig. 2 entgegen der Ausziehrichtung
der Kopfstütze gerichtet. Durch diese Anordnung der Zungen läßt sich die Tragstange
leichter in den Rahmen einführen. Die einzelnen Zungen 11 sind an ihren freien Enden,
wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, mit einer Einfräsung 17 (Hohlkehle) mit dem Radius
R versehen, die dem Profil der Tragstange 2 an ihren Schmalseiten entspricht (vgl.
Querschnitt F in Fig.2). Dadurch wird die Tragstange im montierten Zustand an den
schmalen Seiten umgriffen und hat so eine sehr gute Führung senkrecht zur Lehnenebene.
[0015] Die Zungen sind in einem Abstand (a) zueinander angeordnet, der etwa ihrer Wandstärke
(Dicke) entspricht. Auf relativ kurzer Länge kann so eine Vielzahl von Zungen angeordnet
und dadurch eine ausreichend gute Führung erzielt werden.
[0016] Jeder Zunge 11 ist ein Anschlagteil 18 in Form einer Einstellschraube zugeordnet,
die im Grundkörper des Klemmteils 6, und zwar quer zur Längsachse 16, angeordnet sind,
und zwar im oberen Drittel der Zungenlänge unterhalb der engsten Stelle 19, die praktisch
den Drehpunkt bildet, um den die Zungen federn. Die Engstelle wird durch eine etwa
parallel zur Längsachse 16 verlaufende Einfräsung 20 gebildet. Die Stellschrauben
18 liegen an einer Fläche 21 der Zungen 11 an, wobei die Einschraubtiefe die Vorspannkraft
und die Federwirkung der Zungen 11 und damit die Schwergängigkeit der Führung der
Tragstange in der Klemmvorrichtung bestimmt. Außerdem lassen sich damit Fertigungstoleranzen
in der Tragstange und im Rahmen ausgleichen.
[0017] Im eingebauten Zustand (Fig. 2) liegen die Zungen mit einer Vorspannung an den korrespondierenden
Flächen der Tragstange 2 an, die so gewählt ist, daß die Tragstange und die an ihr
befestigte Kopfstütze in jeder Ausziehposition selbsthaltend fixiert sind. Wegen der
federnden Anlage der Zungen an der Tragstange ist im eingebauten Zustand praktisch
eine punktförmige Belastung gegeben, wodurch eine minimale Reibung, trotzdem aber
eine ausreichende Klemmwirkung erzielt wird. Erst durch einen zusätzlichen leichten
Druck oder Zug in Richtung des Pfeils 5 in Fig. gleitet die Tragstange 2 entlang der
federnden Zungen 11.
[0018] Anstelle der Einfräsungen 17 an den Enden der federnden Zungen können die Klemmleisten
6, 6a auch plane, parallel zu den Schmalseiten der Tragstange 2 verlaufende Druckflächen
enthalten. Zweckmäßig ist es dann, die Kanten der ebenfalls im wesentlichen rechteckigen
Tragstange aber nur wenig abzurunden.
[0019] Als Materialien für die Klemmleisten kommen all jene in Frage, die gute Gleit-, Abrieb-
und Federeigenschaften aufweisen. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Homopolymer-
bzw. Polyacetal-Werkstoff erwiesen, mit dem ein besonders guter Federwert, gute Gleiteigenschaften
und eine hohe Abriebfestigkeit erzielt wird.
[0020] Nachdem die Klemmteile so eingebaut sind, daß die federnden Zungen mit einer Vorspannkraft
auf der Tragstange aufliegen, stellen sich die Zungen auch bei geringer Abnützung
selbsttätig nach, so daß immer eine spielfreie Führung gewährleistet ist. Dies ist
auch bei nicht genauer Maßhaltigkeit, beispielsweise der Tragstange, gegeben. Ein
weiterer wesentlicher Vorzug ist die Möglichkeit, die Vorspannung einstellen zu können,
wodurch ein genaues Definieren der Einzugs- bzw. Auszugskraft ermöglicht ist.
1. Klemmvorrichtung für ein in der Rückenlehne (1) eines Sitzes oder Stuhles stufenlos
verstellbar gehaltertes Lehnenteil (3), insbesondere für die Kopfstütze eines zahnärztlichen
Patientenstuhles, mit einer in einem Rahmen (4) der Rückenlehne (1) verschiebbar geführten
Tragstange (2) für das Lehnenteil (3) und mit wenigstens einem durch Reibkraft mit
der Tragstange in Eingriff stehenden und dieses in jeder Verstellposition halternden
Klemmteil (6, 6a), welches eine Vielzahl von federnden Elementen (11) enthält, die
mit einer Vorspannkraft an einer Fläche der Tragstange (2) anliegen und entlang derer
die Tragstange (2) beim Verschieben gleitet, wobei die Vorspannkraft der Elemente
(11) so gewählt ist, daß die Tragstange (2) einerseits in jeder eingestellten Position
des Lehnenteils (3) selbsthaltend gegen Verschieben fixiert ist und andererseits bei
Anwendung einer in Verschieberichtung (Pfeil 5) wirkenden äußeren Kraft verschoben
werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß an einem fest im Rahmen (4) angeordneten
langgestreckten Grundkörper (12) federelastische Zungen (11) in Form von sägezahnartigen
Fortsätzen angeordnet sind.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (11) unter
einem spitzen Winkel (α) von vorzugsweise 20° zur Längsachse (16) und entgegen der
Ausziehrichtung der Tragstange (2) gerichtet angeordnet sind.
3. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zungen (11) in einem etwa der Wandstärke der Zungen entsprechenden Abstand (a)
parallel zueinander angeordnet sind.
4. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Klemmteil (6, 6a) in den Federweg der Zungen (11) weisende und an diesen anliegende
und so die Federwirkung begrenzende Anschlagelemente (18) angeordnet sind.
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zunge (11)
ein Anschlagelement (18) zugeordnet ist, das im Bereich des dem freien Ende der Zunge
gegenüberliegenden Ende an der Zunge anliegt.
6. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagelemente
(18) verstellbar angeordnet sind.
7. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zungen (11) plane, parallel zu den Reibflächen der Tragstange (2) verlaufende
Andrückflächen aufweisen.
8. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragstange (2) ein Rechteckprofil mit stark abgerundeten Kanten aufweist und die
Zungen (11) eine diesem Profil angepaßte Fläche (17) aufweisen.
9. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Klemmteil (6, 6a) als Kunststoffspritzteil ausgebildet ist und quer zu ihrer Längsachse
(16) angeordnete Materialausnehmungen (15) enthält.
10. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
beidseitig der schmalen Seiten der im Querschnitt im wesentlichen rechteckig ausgebildeten
Tragstange (2) ein Klemmteil (6, 6a) angeordnet ist.
11. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest die Zungen (11) der Klemmteile (6, 6a) aus einem verschleißarmen Material
mit guten Gleiteigenschaften, vorzugsweise aus einem Polyacetal-Werkstoff, bestehen.
1. Clamping device for a rest member (3) which is mounted in the back rest (1) of
a seat or chair so as to be continuously adjustable, in particular for the head rest
of a dentistry patient's chair, comprising a support post (2) for the rest member
(3) which post is displaceable in a frame (4) of the back rest (1), and comprising
at least one clamping member (6, 6a) engaging by frictional force with the support
post and so maintaining the latter in each adjustment position and which contains
a plurality of spring elements (11) which contact a surface of the support post (2)
with a bias force and along which the support post (2) slides during displacement,
where the bias force of the elements (11) is selected to be such that on the one hand
the support post (2) is automatically fixed, safeguarded from displacement, in each
adjusted position of the rest member (3) and on the other hand can be displaced whenever
an external force acting in the direction of displacement (arrow 5) is applied, characterised
in that, resiliently flexible tongues (11) in the form of saw-tooth like projections
are arranged on an elongate-base body (12) arranged fixed in the frame (4).
2. Clamping device as claimed in claim 1, characterised in that, the tongues (11)
are arranged at an acute angle (α) of preferably 20° to the longitudinal axis (16)
in a direction opposite to the extension direction of the support post (2).
3. Clamping device as claimed in one of the claims 1 or 2, characterised in that,
the tongues (11) are arranged parallel with one another at a spacing (a) which corresponds
approximately to the thickness of the tongues.
4. Clamping device as claimed in one of the claims 1 to 3, characterised in that,
in the clamping member (6, 6a) there are arranged stop elements (18) pointing into
the springing path of the tongues (11), contacting the latter, and thus delimiting
the spring action.
5. Clamping device as claimed in claim 4, characterised in that, each tongue (11)
is assigned a stop element (18) which contacts the tongue in the region of the end
which lies opposite the free end of the tongue.
6. Clamping device as claimed in claim 4 or 5, characterised in that, the stop elements
(18) are arranged so as to be adjustable.
7. Clamping device as claimed in one of the claims 1 to 6, characterised in that,
the tongues (11) have flat pressure surfaces running parallel to the friction surfaces
of the support post (2).
8. Clamping device as claimed in one of the claims 1 to 6, characterised in that,
the support post (2) has a rectangular profile with greatly rounded edges and the
tongues (11) have a surface (17) adapted to this profile.
9. Clamping device as claimed in one of the claims 1 to 8, characterised in that the
clamping member (6, 6a) is a synthetic material injection moulded member and contains
recesses (15) in the material arranged transversely to its longitudinal axis (16).
10. Clamping device as claimed in one of the claims 1 to 9, characterised in that
a clamping member (6, 6a) is arranged on both sides of the narrow sides of the support
post (2) which is designed to be substantially rectangular in cross-section.
11. Clamping device as claimed in one of the claims 1 to 10, characterised in that,
at least the tongues (11) of the clamping members (6, 6a) consist of a hard-wearing
material having good sliding properties, preferably a polyacetal material.
1. Dispositif de blocage d'une partie de dossier (3) pouvant être réglée d'une manière
continue dans le dossier (1) d'un siège ou d'une chaise, notamment de l'appuie-tête
d'une chaise de dentiste pour patients, comprenant une barre-support (2), qui supporte
la partie de dossier (3) et qui est guidée, avec possibilité de coulisser, dans un
cadre (4) du dossier (1), et au moins une partie de blocage (6, 6a) qui s'applique
avec une force de frottement à la barre-support, qui maintient celle-ci dans chaque
position de réglage et qui comporte un grand nombre d'éléments élastiques (11), qui
s'appliquent avec une force de mise sous tension préalable sur une surface de la barre-support
(2) et le long desquels la barre-support (2) glisse lors du coulissement, la force
de mise sous tension préalable des éléments (11) étant choisie de manière d'une part
à ce que la barre-support (2) soit empêchée par auto-maintien de coulisser en toute
position réglée de la partie de dossier (3) et d'autre part à ce qu'elle puisse être
déplacée en utilisant une force extérieure s'appliquant dans le sens de coulissement
(flèche 5), caractérisé en ce que sur un corps de base (12), s'étendant longitudinalement
sur le cadre (4) en y étant fixé rigidement, sont disposées des languettes (11), ayant
une élasticité de ressort, sous forme de prolongements de type à dents de scie.
2. Dispositif de blocage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les languettes
(11) font un angle aigu (a), de préférence de 20°, par rapport à l'axe longitudinal
(16) et sont dirigées dans le sens opposé au sens d'enlèvement de la barre-support
(2).
3. Dispositif de blocage suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
que les languettes (11) sont disposées parallèlement entre elles à un intervalle (a)
correspondant environ à l'épaisseur de paroi des languettes.
4. Dispositif de blocage suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que, dans la partie de blocage (6, 6a) sont disposés des éléments de butée (18) dirigés
suivant la direction de la course élastique des languettes (11) et venant en butée
sur celles-ci, et limitant ainsi l'effet de ressort.
5. Dispositif de blocage suivant la.revendication 4, caractérisé en ce qu'à chaque
languette (11) est associé un élément de butée (18), qui est en contact avec la languette
dans la région de l'extrémité opposée à l'extrémité libre de la languette.
6. Dispositif de blocage suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les
éléments de butée (18) sont disposés de manière réglable.
7. Dispositif de blocage suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les languettes (11) présentent des surfaces de pression plane, s'étendant parallèlement
aux surfaces de frottement de la barre-support (2).
8. Dispositif de blocage suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que la barre-support (2) présente un profil rectangulaire à arête très arrondie et
les languettes (11) présentent une surface (17) adaptée à ce profil.
9. Dispositif de blocage suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que la partie de blocage (6, 6a) est constituée d'une pièce en matière plastique produite
par injection, et comporte des encoches (15) obtenues par enlèvement de matériau et
disposées transversalement à son axe longitudinal (16).
10. Dispositif de blocage suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que, des deux côtés des faces étroites de la barre-support (2) ayant une section transversale
essentiellement rectangulaire, est disposée une partie de blocage (6, 6a).
11. Dispositif de blocage suivant l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en
ce qu'au moins les languettes (11) des parties de blocage (6, 6a) sont en une matière
à usure faible ayant de bonnes propriétés de glissement, de préférence en un matériau
de polyacétal.
