[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für die Synchronisierung des Auftreffzeitpunktes
von Druckhämmern in einem mit fliegendem Abdruck arbeitenden Typendrucker, insbesondere
Zeilendrucker, mit dem Auftrittszeitpunkt einer abzudruckenden Drucktype an der gewünschten
Druckposition, mit Mitteln zum Erfassen bzw. Bestimmen von Abweichungen von Betriebsparametern,
wie z. B. der Speisespannung und der Temperatur der Druckhammermagneten.
Stand der Technik
[0002] Bei Druckern mit umlaufenden Drucktypenträgern, wie z. B. Druckketten, Drucktrommeln,
Druckbändern und dergleichen, die mit hoher Geschwindigkeit an Typenanschlagpositionen
oder Druckstellen vorbei laufen, kommt es darauf an, den Abdruckzeitpunkt genau zu
bestimmen und einzuhalten. Dabei kommt es darauf an, den Abdruckmechanismus, beispielsweise
einen Druckhammer, in der Weise zu betätigen, daß er gerade dann auf die abzudruckende
Zeichentype aufschlägt, wenn beide voll miteinander ausgerichtet sind. Dies gilt in
jedem Fall, gleichgültig, ob der Zeichenabstand auf dem Typenträger gleichmäßig ist
oder nicht. Dabei muß der Abdruckzeitpunkt z. B. auf etwa 40 Mikrosekunden genau eingehalten
werden, um einen ortsrichtigen Abdruck zu erzeugen, d. h. um zu vermeiden, daß Teile
eines Zeichens nicht zum Abdruck gelangen. Zeitpunkt, Dauer, Energie des Aufschlags
bestimmen dabei primär die Güte des Abdrucks bzw. des Schriftbildes.
[0003] Aus der Deutschen Offenlegungsschrift 19 32 560 ist eine Steuerschaltung für Schnelldrucker
bekannt, durch die Fehler in der Synchronisation zwischen der Position der Zeichentype
und der Betätigung des Druckhammers dynamisch dadurch kompensiert werden, daß in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit der Typenträgerbewegung, der an verschiedenen Punkten der
Schaltung auftretenden Temperaturen und der den einzelnen Druckhammermagneten zugeführten
Spannung bei Abweichung von vorgegebenen Größen Fehlersignale erzeugt werden, die
in einer Mischstufe zu einer kompensierten Steuerspannung zusammengefaßt werden. Das
heißt aber, daß Abweichungen der Versorgungsspannung, der Geschwindigkeit des Typenträgers
und der Temperatur durch Vergleich mit Soll- werten zu Fehlersignalen führen, die
in einer Spannungsvergleichsschaltung durch Vergleich mit einer Sägezahnspannung den
Auslösepunkt des Steuersignals für den Druckhammer steuern. Der hier erforderliche
Aufwand ist sehr hoch.
[0004] Aus der Deutschen Auslegeschrift 23 38 074 ist ein Kompensationsverfahren bekannt,
durch das zur Zeit der Erregung des Druckmagneten beim Drucken eines Zeichens das
Maß der Verringerung der Spannung zum Steuern des Druckmagneten aus der Anzahl der
Zeichen, die vor und nach diesem besagten Zeichen zu drucken sind, vorher bestimmt
wird, wonach daraus die Kompensationszeit ermittelt wird. Dabei wird aber nicht die
tatsächliche Spannung verwendet, sondern die geringere Spannung, die sich aus der
Anzahl der gleichzeitig erregten Druckhammermagnete ergeben würde. Diese Zahl wird
dabei einem Zähler entnommen.
[0005] Ferner ist aus der Deutschen Offenlegungsschrift 23 60 323 eine Steuerung der Anschlagstärke
in Typendruckern bekannt, durch die die Dauer und der Auftrittszeitpunkt der den Druckhammermagneten
betätigenden Steuerimpulse dynamisch steuerbar sind.
[0006] Diese Regelungen haben alle gewisse Nachteile. Wenn man nämlich nar die zu erwartende
Belastung der Stromversorgung der Druckhammermagnete aus der Anzahl der annähernd
gleichzeitig betätigten Druckhammermagnete vorausschauend zur Regelung benutzt, dann
ist damit nur eine recht ungenaue Regelung möglich. Auch liefert ein Vergleich der
Ist-Werte von drei Parametern mit den Soll-Werten zur Ermittlung eines Fehlersignals
noch keine zufriedenstellende Regelung.
[0007] Die Zusammenhänge sind in Wirklichkeit wesentlich komplizierter, und es schien lange
Zeit so, als ob die Kompensation aller Parameter-Abweichungen mit vertretbarem Aufwand
nicht möglich sei. Die Druckqualität, d. h. das exakte Zusammentreffen des Auftreffzeitpunktes
des Druckhammers mit der Drucktype an der Druckstelle wird nämlich von einer ganzen
Reihe teilweise voneinander abhängiger, veränderlicher Parameter beeinflußt, von denen
hier nur die wichtigsten genannt und kurz erläutert werden sollen. Abgesehen von der
Konstanz und Steifigkeit der geregelten Spannungsquelle bezüglich Netzspannungsschwankungen
ist die Belastung durch die Betätigung von bis zu acht Druckhammermagneten von Einfluß
auf die an jedem betätigten Druckhammer zur Verfügung stehende Spannung. Gleichzeitig
spielt nicht nur die sich ändernde Raumtemperatur, sondern auch die Erwärmung der
stromdurchflossenen Druckhammermagnete eine Rolle.
[0008] Die Geschwindigkeit des Drucktypenträgers wird an sich durch einen Synchronmotor
bestimmt, hängt also zunächst an der Frequenzkonstanz des Netzes. Durch den Anschlag
eines oder mehrerer Druckhämmer wird das Band jedoch jedesmal mehr oder weniger abgebremst
und muß erneut beschleunigt werden.
[0009] Die Permeabilität der Kerne der
Druckhammermagnete und der Druckhämmer ist nicht nur ebenfalls temperaturabhängig,
sondern kann auch innerhalb zulässiger Fertigungstoleranzen Abweichungen aufweisen.
Das gleiche gilt für den Drucktypenträger. Ferner sind noch Einflüsse der Luftfeuchtigkeit
und des Luftdrucks zu nennen.
[0010] Ferner müssen hier genannt werden: Temperaturänderungen der Hammermagnetwicklungen
und damit Widerstandsänderungen wegen des Temperaturkoeffizienten der Wicklung sowie
eine unterschiedliche thermische Beeinflussung des Drucktypenträgers, d. h. des hier
verwendeten Druckbandes im Vergleich mit dem die Druckhammermagneten tragenden Rahmen.
[0011] Diese und noch andere variable Parameter bei einer Kompensationsschaltung in einfacher
Weise zu berücksichtigen, schien eine nahezu unlösbare Aufgabe zu sein, insbesondere
wenn man dabei, wie im Stande der Technik eine geschlossene Regelschleife verwendet.
[0012] Man hat zwar schon versucht, den Druckhammer vom Anker des Druckhammermagneten durch
Anordnung eines Zwischengliedes mechanisch zu entkoppeln. Ferner hat man versucht,
die Druckhammermagnete mit konstantem Strom anzusteuern. Außerdem ist es bereits bekannt,
den positiven Temperaturkoeffizienten der Wicklung jedes Druckhammermagneten durch
ein Netzwerk mit negativem Temperaturkoeffizienten zu kompensieren. Auch diese Lösungen
sind sehr aufwendig, da sie für jede Druckstelle vorgesehen sein müssen. Damit wird
aber die in Wärme umgesetzte Leistung wesentlich erhöht, und es wird mehr Leistung
verbraucht als erforderlich.
[0013] Daher soll vielmehr versucht werden, eine Steuerstrecke für die dynamische Berichtigung
der Druckhammerflugzeit für eine genaue Ausrichtung von Druckhammer und Drucktype
im "Druckfenster" zum Auftreffzeitpunkt bei gleichzeitiger Einstellung der Aufschlagstärke
in Abhängigkeit von der Dicke des Papiers und der Anzahl der Durchschläge oder Kopien
zu schaffen. Insbesondere soll anstelle einer praktisch unmöglichen exakten Lösung
eine allen Anforderungen sehr gut entsprechende Kompromißlösung angegeben werden.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei einer Schaltungsanordnung der
eingangs angegebenen Art, die so ermittelten Werte mit einem dynamischen, exponentiell
von der Zeit abhängigen Wert gemäß der Beziehung

zusammengefaßt werden, wobei
ΔT Die Temperatur der Druckhammermagnete
ΔV die Spannung der Druckhammermagnete
ΔA eine von der Druckaktivität abhängige Größe ist, die sich aus der in den Druckpausen
erfolgenden Entladung und der beim Druckvorgang erfolgenden Aufladung eines Ladungsspeichers
bestimmt, und
K1, K2, K3 und K6 gerätespezifische Koeffizienten
sind, und die so ermittelte Stellspannung (ΔDLY) als Steuerspannung für ein spannungssteuerbares
Verzögerungsglied dient, das zwischen den Auslöseimpulsgenerator und die Druckhammersteuerlogik
eingeschaltet ist.
[0014] Vorzugsweise wird die Anordnung dadurch wesentlich verbessert, daß bei zusätzlicher
Erfassung der Anzahl der zu erstellenden Durchschläge und der Ermittlung der dafür
erforderlichen Druckstärke die ermittelten Parameter nach der Beziehung

zusammengefaßt werden, wobei dann noch
ΔI die Anschlagstärke ist.
[0015] Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen im einzelnen näher erläutert.
[0016] In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Aufgabenstellung,
Fig. 2 ein vereinfachtes Prinzipschaltbild der Erfindung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild zur näheren Erläuterung der Erfindung,
Fig. 4 schematisch eine Teilansicht der Temperaturabfühlschiene und
Fign. 5-8 Einzelheiten der in Fig. 3 gezeigten Schaltungsblöcke.
[0017] In Fig. 1 ist rein schematisch der Weg.. des Typenbandes über der Zeit dargestellt,
wobei einzelne Typen in diesem Fall äquidistant angedeutet sind, obwohl dies nicht
zwingend erforderlich ist. Ferner ist eine Druckposition mit dem sogenannten Druckfenster
WP angedeutet, d. h. der Ort, bei dem zu einem bestimmten Zeitpunkt die auf dem Typenband
befindliche Drucktype mit dem auf dem Typenband aufschlagenden Druckhammer zusammentreffen
müssen. Bis zu diesem Punkt hat der Druckhammer bei seinem Flug eine bestimmte Strecke
in einer bestimmten Zeit zurückgelegt. Rein schematisch ist dabei ein Auslöseimpuls
angedeutet, der in diesem Fall vom Typenband abgenommen wird, und man erkennt auch
die Auslösezeit für den Druckhammer und die Einschaltzeit THO des Druckhammermagneten,
die etwa mit der Beschleunigungszeit zusammenfällt. Die Bedingung für einen exakten
Abdruck des zu druckenden Zeichens ist also eine exakte Ausrichtung zwischen dem Auftreffpunkt
des Druckhammers gegenüber der auf dem Typenband angeordneten Drucktype oder, anders
ausgedrückt, die zeitliche Synchronisierung zwischen Auftreffzeitpunkt des
Druckhammers mit Auftrittszeitpunkt der abzudruckenden
Drucktype in der Druckposition. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß
die breite WP des Druckfensters etwa 2,54 mm beträgt und daß die Geschwindigkeit des
Typenbandes bei etwa 2,8 m je Sekunde liegt. Daraus läßt sich die maximale zeitliche
Abweichung, die ohne Abschneiden von einzelnen Teilen eines abzudruckenden Zeichens
möglich ist, zu etwa 60 Mikrosekunden berechnen.
[0018] Wie bereits in der Beschreibungseinleitung ausgeführt, übt eine große Anzahl von
Parametern einen mehr oder weniger großen Einfluß auf die genaue Synchronisierung
zwischen Druckhammer und Drucktype beim Abdruck aus. Es hat sich jedoch gezeigt,.
daß man unter gewissen vereinfachenden Annahmen dieses komplizierte Problem einer
überraschend einfachen Lösung zuführen kann.
[0019] Dies soll nunmehr anhand der Prinzipschaltung der Fig. 2 näher erläutert werden.
In Fig. 2 erkennt man rein schematisch die hier wesentlichen Teile eines Typendruckers
1, mit einem Drucktypenband 2, das in diesem Fall aus einem Metallband besteht, aus
dem die einzelnen Drucktypen ausgeätzt sind. Auf dem Typenband befinden sich Marken
3, die der Taktgabe als Positionsinformation dienen. Diese Marken werden durch ein
Abfühlelement 4 abgefühlt. Dieses Abfühlelement ist in bezug auf die abfühlbaren Marken
zur Abgabe eines Taktimpulses einstellbar gemacht. Im vorliegenden Fall handelt es
sich um magnetisch abfühlbare Marken und um ein magnetisches Abfühlelement. Die durch
das Abfühlelement 4 abgefühlten Taktimpulse, die auch als Auslöseimpulse bezeichnet
werden sollen, werden einem Auslöseimpulsverstärker 5 zugeführt, dessen Ausgangssignale
an sich ohne weiteres, d. h. ohne Kompensation eine Druckhammersteuerlogik 7 zugeführt
werden könnten, der die Daten und die Drucksteuersignale zugeführt werden, und die
dann gemäß der abzudruckenden Information über die angeschlossenen 132 Druckhammermagnete
8 den Anschlag auf dem Typenband 2 und damit den Abdruck auf einem Aufzeichnungsträger
bewirken. Für die Erfindung ist jedoch in diese Verbindung eine variable Zeitverzögerung
6 eingeschaltst, die durch ein Steuersignal VS angesteuert wird. Rein schematisch
ist eine Spannungsquelle 9 für die Druckhammermagnete gezeigt, die die Druckhammermagnet-Speisespannung
liefert, und die, je nach Belastung durch die Anzahl der betätigten Druckhammermagnete,
zwischen 34,5 V und 30,5 V schwanken kann. Ferner ist ein Temperaturfühler 10 vorgesehen,
der die an den
Hammermagneten herrschende Temperatur abfühlt, die im vorliegenden Beispiel zwischen
etwa 13° und 70°C liegen kann. Ferner ist eine Abfühlvorrrichtung für die Aufschlagstärke
11 vorgesehen, die auf verschiedene Formularstärken oder Anzahl von Kopien einstellbar
ist, wie hier beispielsweise durch die Ziffern 1 - 6 angedeutet ist. Schließlich ist
noch ein Geber für die Druckaktivität 12 vorgesehen, der ein Maß für die tatsächlich
ausgenutzte Druckzeit und damit ein Maß für das Tastverhältnis liefert. Ein weiterer
Parameterfühler oder -geber 13 ist angedeutet, um darzulegen, daß noch weitere Variable
abgefühlt und mitverarbeitet werden können.
[0020] Es sei hier zunächst darauf hingewiesen, daß alle diese Abfühlelemente oder -geber
Absolutwerte zu liefern in der Läge sind, daß aber aus praktischen Gründen hier Differenzwerte
zur Anwendung kommen sollen, d. h. daß lediglich Abweichungen von einer voreinstellbaren
Spannung, Abweichungen von einer vorher festgelegten Temperatur, Abweichungen von
der Aufschlagstärke für eine Lage Papier ohne Durchschläge und Abweichungen von einer
durchschnittlich angenommenen Druckaktivität zur Steuerung verwendet werden sollen.
Die von den Abfühlelementen 9 und 10 abgegriffenen Spannungswerte werden einer nichtlinearen
Schaltung zugeführt, die diese Werte nach einer nichtlinearen Gleichung zusammenfaßt.
[0021] Von ganz besonderem Wert in diesem Zusammenhang ist aber die Tatsache, daß die Druckaktivität
in einer, ein thermisches Modell darstellenden Schaltung 15 dynamisch verarbeitet
wird. Dies soll weiter unten noch im einzelnen erläutert werden. Mit diesen drei Größen
ist bereits unter der Voraussetzung, daß keine
Durchschläge geschrieben werden sollen, eine saubere Synchronisierung zwischen Auftreffzeitpunkt
des Druckhammers und dem Auftrittszeitpunkt der Drucktype in der Druckposition möglich.
Die dafür in Frage kommende einfache Gleichung lautet

wobei AA eine von der Druckaktivität abhängige Größe ist, die sich aus der in den
Druckpausen erfolgenden Entladung und der beim Druckvorgang erfolgenden Aufladung
eines Ladungsspeichers bestimmt.
[0022] Soll jedoch mit mehreren Durchschlägen gedruckt werden, dann spielt auch die Aufschlagstärke,
d. h. die Einstellung auf mehr als eine Kopie und die dafür erforderliche Aufschlagsenergie
eine nicht unwesentliche Rolle. In diesem Fall wird aus einer Einstellung in einer
weiteren Stufe der Schaltung 14 das Signal AI verarbeitet, wobei nunmehr die nichtlineare
Stellgleichung lautet wie folgt

Man sieht also, daß das Glied ΔI einmal unmittelbar und einmal nach Multiplikation
mit ΔV in die gewichtete Summenbildung eingeht.
[0023] Wie aus Fig. 3 deutlicher zu erkennen, werden die einzelnen, zur Ermittlung der Stellspannung
erforderlichen Beiträge in der folgenden Weise verarbeitet. Die Einstellung für die
Aufschlagstärke 11, die hier durch einen geschlossenen und einen offenen Schalter
dargestellt ist, gelangt als digitales, aus zwei Bit bestehendes Signal einmal an
die Druckstärke- steuerung 16 und einmal an die Formularstärke-Abfühlschaltung 19.
Ein Taktimpuls für die Aufschlagsteuerung wird dabei der Druckstärkesteuerung 16 zugeleitet,
die je nach Einstellung für die Aufschlagstärke bei 11 ein Signal abgibt, durch das
die Breite des der Druckersteuerung zugeführten Impulses verändert wird. Wenn nur
eine Kopie, d. h. kein Durchschlag hergestellt werden soll, dann wird der zur Aufschlagsteuerung
angelieferte Impuls in seiner Breite nicht verändert.
[0024] Prinzipiell würde es für eine Steuerung möglich sein, die Speisespannung an jedem
Druckmagneten einzeln abzunehmen und zusammenzufassen. Dies ist aber aus vielerlei
Gründen, insbesondere aber aus Kostengründen nicht durchführbar. Im vorliegenden Fall
wird daher an einer Stromschiene, die die Spannung für sämtliche Druckhammermagnete
liefert, die Differenz ΔV zu einer Nennspannung abgegriffen, wobei im Prinzip selbstverständlich
auch nur der Augenblickswert dieser Spannung verwendet werden könnte. Diese Spannung
wird einem Spannungsabfühlverstärker 17 zugeleitet.
[0025] In gleicher Weise wird auch die Temperatur bzw. die Temperaturdifferenz ΔT ermittelt.
Prinzipiell könnte man ebenfalls die Temperatur an jedem einzelnen Druckhammermagneten,
d. h. an seiner Magnetspule messen. Es ist sofort erkennbar, daß dies einen unerhörten
Aufwand darstellen würde. Aus diesem Grund wurde eine Temperaturabfühlvorrichtung
für alle Druckhammermagnete gemeinsam in der Weise aufgebaut, daß in unmittelbarer
Nachbarschaft der Reihe aller Druckhammermagnete eine Temperaturabfühlschiene angeordnet
ist, deren Temperatur in üblicher Weise gemessen werden kann. Damit erhält man aber
einen von der Temperatur der Druckhammermagnetspulen abhängigen durchschnittlichen
Wert. Dieser Meßwert wird einem Temperaturabfühlverstärker 18 zugeleitet. An diesem
ist ein Temperatureinsteller 25 angeschlossen, mit dem über eine Bezugsspannung V
REF ein Bezugswert für eine Bezugstemperatur eingestellt werden kann.. Die Ausgangssignale
des Spannungsabfühlverstärkers 17 und des Temperaturabfühlverstärkers 18 werden einer
Analog-Multiplizierschaltung zugeführt, in der die Werte von ΔV und ΔT miteinander
multipliziert werden und ausgangsseitig als Signal ΔV·ΔT auftreten. Außerdem werden
aber die Ausgangssignale des Spannungsabfühlverstärkers und des Temperaturabfühlverstärkers
unmittelbar einer Summenschaltung 24 zugeführt, in der eine gewichtete summenbildung
vorgenommen wird. Unter gewichteter Summenbildung soll hierbei verstanden werden,
daß die einzelnen dieser summenbildenden Schaltung 24 zugeführten Werte je mit einem
gerätespezifischen Koeffizienten multipliziert werden. An dieser Schaltung ist ein
Vorspannungs-Einstellglied 26 angeschlossen. Andererseits kann diese Vorspannung auch
an einem Festwiderstand abgegriffen werden. Für die Anlaufkorrektur wird das Signal
NICHT-DRUCKZEIT, das die Druckaktivität angibt, der Anlaufkorrekturschaltung 21 zugeführt.
In dieser Schaltung wird ein Ladungsspeicherelement immer dann, wenn nicht gedruckt
wird, entladen und beim Druckvorgang aufgeladen. Entladung und Aufladung erfolgen
im zeitlichen Verlauf einer abklingenden Exponential-Funktion. Der in dieser Schaltung
ermittelte Ausdruck AA wird dann ebenfalls in der Summenschaltung 24 mit einer Gewichtung
versehen, d. h. mit dem Faktor K
6 multipliziert. Durch Zusammenfassung der einzelnen Ausdrücke dieser ersten Gleichung
erhält man eine Stellspannung, die dem spannungsgesteuerten Verzögerungsglied 27 zugeführt
wird. Der durch das Abfühlelement 4 vom Typenband abgenommene Taktimpuls wird einem
Auslöseimpulsverstärker 22 zugeleitet und gelangt als Auslöseimpuls ebenfalls an das
spannungsgesteuerte Verzögerungsglied 27. In diesem Verzögerungsglied findet nun eine
von der Stellspannung abhängige Verzögerung dieses Auslöseimpulses statt, und am Ausgang
dieses spannungsgesteuerten Verzögerungsgliedes 27 tritt dann der verzögerte Auslöseimpuls
auf. Im vorliegenden Fall war angenommen, daß zunächst ein Auslöseimpuls abgeleitet
wird, der dann zur Synchronisierung zwischen Druckhammer und Drucktype beim Abdruck
eines Zeichens in einer vorbestimmten Druckposition soweit verzögert wird, daß ein
einwandfreier Abdruck erfolgt. Es ist selbstverständlich auch möglich, eine Mittenposition
zu bestimmen und den Auslöseimpuls aus dieser Position mit einer mittleren Verzögerung
sowohl in Richtung auf kleinere als auch in Richtung auf größere Verzögerung zu verschieben.
[0026] Wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 2 dargelegt, kann die Einstellung auf mehr als
eine Kopie als Eingangssignal auch einer Schaltung für die Formularstärke zugeführt
werden. In diesem Fall wird das binäre Eingangssignal für die Formularstärke in ein
Analogsignal umgewandelt. Außerdem wird das vom Spannungsabfühlverstärker 17 kommende
Ausgangssignal ΔV einem weiteren Eingang der Formularstärkeschaltung zugeleitet. An
deren Ausgang tritt durch Multiplikation das Signal ΔV AI auf, das einem weiteren
Eingang der gewichteten summenbildenden Schaltung zugeleitet wird. Die Zusammenfassung
erfolgt nunmehr nach der Gleichung (2). Wiederum erhält man aus diesen Eingangssignalen
der Abfühlelemente eine Stellspannung, die wiederum dem spannungsgesteuerten Verzögerungsglied
27 für eine entsprechende Verzögerung des Auslöseimpulses zugeleitet wird. Dieser
verzögerte Auslöseimpuls wird gemäß Fig. 2 dann der Druckhammersteuerlogik zugeführt
und bewirkt in Verbindung mit den Daten und der Druckersteuerung eine entsprechende
Erregung eines oder mehrerer der Druckhammermagnete 8 zum Abdruck der Zeichen auf
dem Aufzeichnungsträger. Die in Fig. 3 dargestellte Spannungsversorgung 23 ist für
diesen Teil der Elektronik vorgesehen.
[0027] Fig. 4 zeigt eine Teilansicht der Druckhammeranordnung. Eine Temperaturabfühlschiene
28 ist auf einer massiven Trägerplatte 29 befestigt und trägt auf ihrer anderen Seite
die Druckhammermagnete 30, die in zwei Reihen übereinander angeordnet sind. Ferner
erkennt man zwei Reihen von Druckhämmern 31. In die Temperaturabfühlschiene 28 ist
ein die Temperatur der Schiene abfühlender Transistor 32 in einer Halterung elektrisch
isoliert eingesetzt und fühlt die Temperatur der Schiene, die ein
Maß für die durchschnittliche Temperatur aller Druckhammermagnete ist, ab. Es hat sich
gezeigt, daß diese Art der Temperaturermittlung einen guten Kompromiß darstellt, weil
wegen der guten Wärmeleitung der Temperaturabfühlschiene sich die jeweilige Durchschnittstemperatur
ziemlich rasch einstellt. Andererseits ergibt sich eine gewisse Verzögerung durch
die Wärmeübertragung von den Druckhammermagneten 30 auf die Temperaturabfühlschiene
28.
[0028] Figuren 5 - 8 zeigen Einzelheiten der in Fig. 3 dargestellten Schaltungsblöcke, deren
Funktionen anhand dieser Figuren beschrieben werden sollen. Man erkennt dabei die
durch gestrichelte Umrandungen hervorgehobenen, mit den Bezugszeichen der Fig. 3 versehenen
Schaltungsgruppen. Das von dem hier als zwei Schalter dargestellten Abfühlelement
(11) kommende Signal wird als 2-Bit Signal den Invertern 33, 35 als Spannungsabfall
über den Widerständen R101 und/oder R104 zugeführt. Je nach dem Potential entsprechend
dem Wert 0 oder 1 wird entweder der Ausgang 12 des Inverters 33 oder der Ausgang 8
des Inverters oder keiner der Ausgänge geerdet. Dementsprechend sind über die Leitung
S
I einer der beiden Widerstände oder beide Widerstände parallel mit R106 am verbinr
dungspunkt von R115 und R119 in Fig. 6 angeschlossen und bilden damit ein Widerstands-T-Glied,
das die Eingangsspannung für den Operationsverstärker 37 bildet. Daraus wird dann
das Ausgangssignal V
I, d. h. ΔV·ΔI gebildet. Man erkennt aus Fig. 5 ferner, daß das von dem Abfühlelement
11 kommende binäre Signal auch der Druckstärke-Steuerung 16 in Fig. 5 zugeleitet wird.
Diese Signale gelangen zuerst an die Inverter 32 und 34 und bestimmen von dort über
Widerstände R102 bzw. R105 die am Steuereingang einer monostabilen Kippschaltung 36
liegende Steuerspannung, an deren zweiten Eingang der Steuerimpuls liegt, der die
Druckstärke mitbestimmt. Je nach dem VOn dem Abfühlelement 11 kommenden Signal wird
damit die Zeitkonstante der monostabilen Kippschaltung 36 verändert, so daß ausgangsseitig
entweder der ursprüngliche Steuerimpuls oder ein entsprechend verlängerter Steuerimpuls
abgegeben wird. Fig. 5 zeigt außerdem noch die auf der Schaltungskarte selbst angebrachte
geregelte Spannungsversorgung 23, die einer Einzelbeschreibung jedoch nicht bedarf.
[0029] Der in Fig. 6 dargestellte Temperatur-Abfühlverstärker 18 erhält sein Eingangssignal
von dem Temperaturfühler 10, einem elektrisch isoliert in die Temperaturabfühlschiene
31 eingebauten, wärmeempfindlichen Halbleiterelement, nämlich einem PNP-Transistor.
Diese Spannung wird dem negativen Eingang eines Differenzverstärkers 37 zugeleitet,
an dessen positivem Eingang eine einstellbare Vergleichsspannung liegt, die einer
vorbestimmten Temperatur entspricht. Das Ausgangssignal V
T dieses Differenzverstärkers wird einmal der analogen Multiplizierschaltung 20 als
Signal AT zugeleitet und gelangt über den invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers
38 an den Eingang einer Multiplizierschaltung 39. Der positive Eingang des Operationsverstärkers
38 liegt über R126 an Masse. Am X-Eingang der Multiplizierschaltung liegt das vom
Spannungsabfühlverstärker 17 kommende Ausgangssignal ΔV, das aus der abgefühlten Spannung,
die dem invertierenden Eingang eines Differenzverstärkers 40 zugeführt wird, abgeleitet
wird. Der nicht-invertierende Eingang des Differenzverstärkers 40 liegt über einen
Widerstand R125 an einem positiven Potential von beispielsweise +5,2 Volt.
[0030] Am Ausgang der Multiplizierschaltung 39 erhält man dann das Signal ΔV ΔT. Das Ausgangssignal
ΔT des Temperatur-Abfühlverstärkers 18 wird zusammen mit den Ausgangssignalen der
Formularabfühlschaltung 19 und der Spannungsabfühlschaltung 17 dem Eingang der in
Fig. 7 gezeigten summenbildenden Schaltung 24 zugeführt.
[0031] Zunächst sei aber noch auf die Anlaufkorrektur 21 in Fig. 7 hingewiesen. Das Signal
(Druckzeit) wird über einen Inverter 40 und einen Vorspannungsteiler 41 mit den Widerständen
R154, R155 und R156 der einen Klemme eines Ladungsspeichers C105 und dem nicht-invertierenden
Eingang eines gegengekoppelten Operationsverstärkers 42 zugeführt, dessen invertierender
Eingang über einen Gegenkopplungswiderstand R133 am Ausgang des Operationsverstärkers
42 angeschlossen ist. Dieser Punkt ist über einen weiteren Widerstand R153 an dem
Verbindungspunkt der Spannungsteilerwiderstände 154, 155 angeschlossen. Der Ladungsspeicher
C105 wird während des Signals (Druckzeit) entladen, d. h. wenn nicht gedruckt wird,
und aufgeladen beim Signal (Druckzeit), d. h. wenn tatsächlich gedruckt wird. Entladung
und Aufladung erfolgen im zeitlichen Verlauf einer abklingenden e-Funktion. Am Ausgang
dieser Stufe steht dann das Signal ΔA zur Verfügung, das ebenfalls dem Eingang der
summenbildenden Schaltung 24 zugeleitet wird. Im ausgebauten Zustand liegen also am
Eingang dieser Schaltung 24 die Signale ΔI, ΔV, ΔT, ΔV · ΔT und ΔA. Die Gewichtung
der einzelnen Signale mit den gerätespezifischen Koeffizienten K
1 - K
6 erfolgt über die Größe der Widerstände R128, R129, R130, R131, R134, die alle gemeinsam
am invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 43 liegan, dessen nicht-invertierender
Eingang über R137 an einer Vorspannung von z. B. 5,2 Volt und über einen weiteren
Widerstand 26, der auch einstellbar sein kann, an Masse liegt. Dieser Spannungsteiler
bestimmt die Vorspannung am nicht-invertierenden Eingang. Der Ausgang des Operationsverstärkers
43 ist über einen Gegenkopplungswiderstand R132 am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers
angeschlossen, an dessen Ausgang dann die Steuerspannung V
s auftritt.
[0032] Fig. 8 zeigt schließlich das spannungsgesteuerte Verzögerungsglied 27. Die Steuerspannung
V
S wird dabei zunächst dem Steuereingang von zwei monostabilen Kippschaltungen 44 und
45 zugeführt. Der vom Abfühlelement 4, Fig. 3, kommende Auslöseimpuls wird über eine
erste Inverterstufe 46 in den vorgespannten zweiten Eingang der Kippschaltung 44 eingekoppelt.
Außerdem wird dieses Signal nach einer weiteren Inversion in einer Inverterstufe 47
in den vorgespannten zweiten Eingang der Kippschaltung 45 eingekoppelt. Die Einkopplung
erfolgt dabei jedesmal über einen Koppelkondensator C111 bzw. C113. Das Ausgangssignal
der ersten Kippschaltung 44 gelangt an den Steuereingang einer bistabilen J-K-Kippschaltung
48, deren Q-Ausgang am J-Eingang liegt, während der K-Eingang geerdet ist. Das Ausgangssignal
der Kippschaltung 44 liegt ferner über einen Inverter am Rückstelleingang einer weiteren
bistabilen, selbsthaltenden J-K-Kippschaltung 48, deren Steuereingang am Ausgang der
zweiten monostabilen Kippschaltung 45 angeschlossen ist, während ihr Q-Ausgang mit
dem J-Eingang verbunden ist und der K-Eingang geerdet ist. Der Q-Ausgang der J-K-Kippschaltung
49 ist außerdem am Rückstelleingang der bistabilen Kippschaltung 48 angeschlossen.
[0033] Die am Eingang des spannungsgesteuerten Verzögerungsgliedes 27 liegende Steuerspannung
V
s ist eine Analogspannung, deren Größe die zeitliche Verzögerung des Auslöseimpulses
steuert. Diese Steuerspannung kann dabei in gewissen Grenzen die Zeitkonstante der
monostabilen Kippschaltungen 44 und 45, welche. an sich durch R-C-Glieder C110, R136
bzw. C107, R135 bestimmt sind und damit die Impulsdauer der Ausgangsimpulse dieser
Kippschaltungen verändern.
[0034] Die Schaltung arbeitet dabei wie folgt.
[0035] Der Auslöseimpuls stellt mit seiner Vorderflanke die monostabile Kippschaltung 44
ein. Die Rückflanke des Auslöseimpulses stellt dann die monostabile Kippschaltung
45 ein. Der Ausgangsimpuls der Kippschaltung 44 stellt zunächst über eine Inverterstufe
50 die bistabile Kippschaltung 49 zurück. Die Rückflanke des
Ausgangsimpulses der Kippschaltung 44 stellt die bistabile Kippschaltung 48 an ihrem
Steuereingang ein. Wenn die monostabile Kippschaltung 45 abfällt, wird durch diese
Impulsrückflanke die bistabile Kippschaltung 49 am Steuereingang eingestellt. Dadurch
wird am Ausgang Q ein Ausgangssignal erzeugt, das die bistabile Kippschaltung 48 zurückstellt.
[0036] Man erkennt also, daß sowohl die Vorderflanke als auch die Rückflanke des von der
bistabilen Kippschaltung 48 abgegebenen Ausgangsimpulses von der steuerbar verzögerten
Rückflanke der Ausgangsimpulse der monostabilen Kippschaltungen 44 bzw. 45 abhängen.
Damit erfolgt eine praktisch gleichförmige Verzögerung des Auslöseimpulses, welche
von der Größe der Steuerspannung V
S abhängt.
[0037] Man sieht also, daß damit eine kostengünstige Konstruktion von Druckhammereinheit
und Stromversorgung möglich wird, der Energieverbrauch wird verringert, und man erreicht
eine flexible Anpassung an die verschiedenen Bereiche der Betriebsparameter, da mit
dieser Schaltung tatsächlich eine praktisch brauchbare Kompensation für Abweichungen
verschiedener Betriebsparameter von ihren Soll-Werten erreichbar ist.
1. Schaltungsanordnung für die Synchronisierung des Auftreffzeitpunktes von Druckhämmern
in einem mit fliegendem Abdruck arbeitenden Typendrucker, insbesondere Zeilendrucker,
mit dem Auftrittszeitpunkt einer abzudruckenden Drucktype an der gewünschten Druckposition,
mit Mitteln zum Erfassen bzw. Bestimmen von Abweichungen von Betriebsparametern, wie
z. B. der Speisespannung und der Temperatur der Druckhammermagneten, dadurch gekennzeichnet,
daß die so ermittelten Werte mit einem dynamischen, exponentiell von der Zeit abhängigen
Wert gemäß der Beziehung

zusammengefaßt werden, wobei
ΔT die Temperatur der Druckhammermagnete
ΔV die Spannung der Druckhammermagnete
ΔA eine von der Druckaktivität abhängige Größe ist, die sich aus der in den Druckpausen
erfolgenden Entladung und der beim Druckvorgang erfolgenden Aufladung eines Ladungsspeichers
bestimmt, und
K1, K2, K3 und K6 gerätespezifische Koeffizienten sind und
daß die so ermittelte Steuerspannung (ΔDLY) als Steuerspannung für ein spannungssteuerbares
Verzögerungsglied (6; 27) dient, das zwischen den Auslöseimpulsgenerator (2 bis 5)
und die Druckhammersteuerlogik (7) eingeschaltet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei zusätzlicher Erfassung der Anzahl (11) der zu erstellenden Durchschläge und
der Ermittlung der dafür erforderlichen Druckstärke (16) die ermittelten Parameter
nach der Beziehung

zusammengefaßt werden, wobei dann noch
ΔI die Anschlagstärke ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß als weiterer Parameter die Restwelligkeit oder Brummspannung der Spannungsversorgungsschaltung
der Druckhammermagnete eingeführt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperatur für alle Druckhammermagnete gemeinsam erfaßt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Druckhammermagnetspulen ein die Temperatur
aller Druckhammermagnete erfassender Temperaturfühler vorgesehen ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Temperaturfühlerschiene in unmittelbarer Nähe aller Druckhammermagnetspulen
angeordnet ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungsfühler (9) und der Temperaturfühler (10) je an einem Abfühlverstärker
(17, 18) und außerdem an einer eine gewichtete Summe bildenden Summenschaltung (24)
angeschlossen ist, deren weitere Eingänge mit den Ausgängen der beiden Abfühlverstärker
(17, 18) und mit einer Anlaufkorrekturschaltung (21) verbunden ist, die, durch Druckaktivitätssignale
(Druckzeit) angesteuert, den dynamischen Korrekturausdruck K6ΔA liefert.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekenn- zeichnet,
daß die durch das Druckaktivitätssignal (Druckzeit) ansteuerbare Anlaufkorrekturschaltung
einen durch dieses Signal aufladbaren Ladungsspeicher aufweist, der sich während der
Druckpausen entlädt und während der Druckzeit nach einer abklingenden e-Funktion auflädt
und damit ein Maß für die Druckaktivität liefert.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Abfühlschaltung (19) für die Formularstärke vorgesehen ist, an deren Eingängen
ein die Anzahl der Durchschläge angebendes Signal und das Ausgangssignal (ΔV) des
Spannungsabfühlverstärkers (17) liegen und die ausgangsseitig das Produkt ΔV·ΔI unmittelbar
an die Summenschaltung (24) abgibt.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2, 7, 8 und 9 dadurch gekennzeichnet,
daß das spannungssteuerbare Verzögerungsglied (27) durch das Ausgangssignal der Summenschaltung
(24) und den vom Drucktypenträger abgeleiteten Auslöseimpuls angesteuert ist und ausgangsseitig
einen, von der Stellspannung abhängigen, verzögerten Auslöseimpuls an die Drucksteuerlogik
abgibt.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweilige Formularstärke über Abfühlelemente (11) ein Signal liefert, das
einmal der Druckstärke- steuerung (16) und außerdem der Abfühlschaltung (19) für die
Formularstärke zugeführt ist.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abfühlschaltung (19) für die Formularstärke einen Digital-Analogwandler für
das die Formularstärke oder die Anzahl der Kopien anzeigende Signal enthält und im
übrigen als Analog-Multiplizierstufe aufgebaut ist und das Produkt ΔV·ΔI liefert.