(19)
(11) EP 0 011 124 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
30.03.1988  Patentblatt  1988/13

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.01.1983  Patentblatt  1983/03

(21) Anmeldenummer: 79103812.8

(22) Anmeldetag:  05.10.1979
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4E06B 3/42, E06B 3/50

(54)

Tür oder Fenster

Door or window

Porte ou fenêtre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH FR

(30) Priorität: 09.11.1978 DE 2848611

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
28.05.1980  Patentblatt  1980/11

(73) Patentinhaber: Gretsch-Unitas GmbH Baubeschlagfabrik
D-71254 Ditzingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Maus, Julius
    D-7000 Stuttgart 1 (DE)

(74) Vertreter: Schmid, Berthold, Dipl.-Ing. et al
Kohler Schmid + Partner Patentanwälte Ruppmannstrasse 27
70565 Stuttgart
70565 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 1 559 840
DE-A- 2 536 089
DE-U- 1 919 288
FR-A- 1 255 400
DE-A- 2 006 133
DE-C- 611 391
DE-U- 1 977 559
GB-A- 778 360
   
  • "Baubeschlag-Magazin", H. 6/1977, S. 87
  • "Fuhr Infront Abstell-Schiebebeschlag Nr. 1000", Fa. Carl Fuhr Schloss-und Baubeschlägefabrik, 5628 Heiligenhaus
  • "Korundal Infront Schiebe-u. Schiebekipp-Beschläge Fa. Korundalwerk Paul Keller GmbH u. Co, 7120 Bietigheim-Bissingen
   


Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Tür oder ein Fenster mit einem Blendrahmen, einem daran befestigten festen Feld und einem am Blendrahmen auf einer Laufschiene verschiebbar gelagerten, wenigstens teilweise vor das feste Feld in horizontaler Richtung schiebbaren Schiebe- oder Schiebe-Kippflügel, wobei der obere Querholm und die beiden seitlichen Längsholme des Blendrahmens und des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels mit einem Doppelfalz versehen sind, und bei der bzw. dem der untere Querholm des Blendrahmens einen Aussenfalz aufweist. Eine derartige Tür bzw. ein solches Fenster ist beispielsweise durch die DE-A 2536089 bekannt geworden. Die Rahmenkonstruktionen machen bei diesem Stand der Technik die Montage des festen Feldes und den Zusammenbau mit dem Blendrahmen schwierig. Eine Demontage des festen Feldes ist nach dem Einbau des Blendrahmens praktisch nicht mehr möglich. Ausserdem erfordert die aufwendige Konstruktion des Rahmens des festen Feldes und seine Befestigungsart spezielle Spannvorrichtungen. Es kommt noch hinzu, dass der untere Querholm des Blendrahmens aufgrund der einstückig mit einem Aufsatzprofil gefertigten Laufschiene einen Sonderquerschnitt aufweist, der nicht mit den herkömmlichen, in der Regel auch bei kleineren Herstellern vorhandenen Fräsersätzen für Dreh- Kipp-Rahmen gefertigt werden kann. Abgesehen davon bringt auch das Aufsatzprofil Mehrkosten mit sich, weil es aufgrund der integrierten Laufschiene breiter und somit teurer wird. Dies macht auch die Verwendung herkömmlicher Regenschienen, wie man sie für Dreh- Kipp-Fenster bzw. -Türen verwendet, unmöglich. Das durchlaufende Aufsatzprofil erschwert die Montage des festen Feldes.

[0002] Durch die DE-A 2006133 ist eine ähnliche Tür bzw. ein ähnliches Fenster bekannt geworden. Die Rahmenkonstruktionen weichen dort von der herkömmlichen Dreh- Kipp-Fenster ab, weswegen zur Bearbeitung der Holme aller drei Rahmen besondere Werkzeuge und Arbeitsgänge erforderlich sind. Da aber in den einschlägigen Betrieben zu etwa 90% Dreh- Kipp-Fenster hergestellt werden und deshalb die Werkzeuge und sonstigen Einrichtungen weitgehend auf deren Herstellung ausgerichtet sind, wird es als nachteilig angesehen, dass bei der Herstellung jener Rahmen die Werkzeuge und Einrichtungen nicht oder allenfalls in einem untergeordneten Umfang benutzt werden können. Im übrigen ist die Konstruktion der Rahmen und insbesondere des festen Feldes nicht näher beschrieben, weil sie im Zusammenhang mit der dortigen Erfindung nicht im Vordergrund steht.

[0003] Durch die DE-A 1 559 840 ist es bekannt geworden, einen Schiebeflügel mit Doppelfalz in einem Blendrahmen mit identischem Doppelfalz verschiebbar zu lagern, so dass es dem Fachmann zwar möglich ist, alle vier Holme des Blendrahmens und des verschiebbaren Flügels mit solchen Doppelfalzen auszustatten, jedoch sind Rahmen, die ausschliesslich einen Doppelfalz aufweisen, für eine Tür oder ein Fenster der eingangs genannten Art wegen des zusätzlich vorhandenen festen Feldes nicht geeignet. Die Ausbildung des Mittelstosses ist nicht erläutert.

[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, eine Tür oder ein Fenster gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiterzubilden, dass möglichst alle Holme der Rahmen mit herkömmlichen, bei Dreh- Kipp-Fenstern üblichen Werkzeugen und Einrichtungen gefertigt werden können, und dass sich das feste Feld auf einfache Weise montieren und gegebenenfalls demontieren lässt, ohne die Abdichtung zwischen den Rahmen, insbesondere im Mittelstoss, zu beeinträchtigen.

[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die Tür oder das Fenster nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Die Holme dieser Rahmen lassen sich mit herkömmlichen, für die Herstellung von Rahmen für Dreh- Kipp-Fenster geeigneten Werkzeugen und Einrichtungen sowie einfach ausgebildeten Leisten problemlos herstellen, so dass teure und aufwendige Spezialrahmen vermieden werden können. Dadurch ist es möglich, solche Türen und Fenster auch in kleineren Betrieben ohne zusätzlichen Aufwand zu fertigen. Dies beschleunigt nicht nur die Fabrikation dieser Rahmen, sondern hilft auch die Kosten niedrig zu halten. Es ist insbesondere vorgesehen, eine Original Drehkippfälzung, vor allem genormter Art, vorzusehen, so dass die hierfür gebräuchlichen Werkzeugsätze ohne weiteres verwendet werden können. Dies hat ausserdem noch den Vorteil, dass nunmehr auch bei der Tür oder dem Fenster der eingangs genannten Art Regenschutzschienen, Fensterbänke, Dichtungen u. dgl. verwendet werden können, die an sich für firmenintern oder allgemein genormte Dreh-Kipp-Fenster bzw. -Türen vorgesehen sind. Das führt zu einer zusätzlichen Kosteneinsparung.

[0006] Das in den Aussenfalz eingreifende Längsende der Anschlagleiste ist dem Falzquerschnitt entsprechend gestaltet. Die Form der Anschlagleiste ist vergleichsweise einfach. Ihre Herstellung sowie Montage infolgedessen problemlos.

[0007] Auch der Profilquerschnitt der Deckleiste sowie der beiden Abschlussleisten sind von vergleichsweise einfacher Form, weswegen auch sie mit den üblicherweise vorhandenen Werkzeugen, beispielsweise Fräsern, leicht hergestellt werden können. Wenn man auf eine Nut- und Feder-Verbindung mit den zugeordneten Holmen bzw. Leisten verzichtet, so kann der Querschnitt rechteckig sein.

[0008] Bei einer Tür oder einem Fenster, bei der bzw. dem der innere Längsholm des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels in der Schliesslage im Abstand vor dem inneren Längsholm des festen Feldes steht, wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, dass sich im Spaltraum zwischen den beiden Längsholmen eine Überbrückungsleiste befindet, die vorzugsweise am inneren Längsholm des festen Feldes befestigt ist und eine Streifendichtung trägt, deren Dichtlippe am inneren Längsholm des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels anliegt. Die Dicke der Überbrückungsleiste richtet sich nach der Grösse und Anordnung des äusseren Blendrahmenfalzes.

[0009] Jede Anschlussleiste greift in zweckmässiger Weise mit einer angeformten Feder in eine Längsnut des zugeordneten Blendrahmenholms ein. Ausserdem sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, dass die Dicke der Deckleiste, quer zur Flügelebene gesehen, geringer ist als diejenige der beiden Abschlussleisten, und dass der überstehende Teil jeder Abschlussleiste mit einer Rolladenführung od. dgl. versehen ist. Der in letzterer verschiebbare Rolladen, eine Jalousette od. dgl. wird dann seitlich aussen an der Deckleiste vorbeibewegt. In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Rolladenführung od. dgl. aus einer im Querschnitt U-förmigen Schiene besteht, die insbesondere bündig in einen Falz ihrer Abschlussleiste eingesetzt ist. Das «bündig» bezieht sich sowohl auf die Längsals auch die Querfläche der betr. Deckleistenekke.

[0010] Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der erfindungsgemässen Tür bzw. des Fensters gehen aus der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung verhor.

[0011] Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.

[0012] Es stellen dar

Fig. 1 perspektivisch das erfindungsgemässe Fenster

Fig. 2 eine explosionsartige Darstellung der Fig. 1,

Fig. 3 einen senkrechten Schnitt gemäss der Linie 111-111 der Fig. 1,

Fig. 4 einen senkrechten Schnitt gemäss der Linie IV-IV der Fig. 1,

Fig. 5 einen waagerechten Schnitt gemäss der Linie V-V der Fig. 1.



[0013] Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Fenster mit einem Blendrahmen 1, einem Schiebe-Kippflügel 2 sowie einem festen Feld 3. Der Flügel 2 kann auch lediglich als Schiebeflügel ausgebildet sein. Das feste Feld 3 ist vorzugsweise mit einer Glasscheibe 4 versehen. Die Glasscheibe des Flügels 2 ist mit 5 bezeichnet. Der Blendrahmen 1 besteht aus den beiden Längsholmen 6 und 7 sowie dem oberen Querholm 8 und dem unteren Querholm 9. Der Schiebe-Kippflügel 2 ist, wie insbesondere die Figuren 1 und 5 der Zeichnung zeigen, gegenüber dem festen Feld 3 quer zur Ebene des Blendrahmens 1 versetzt, so dass er seitlich am festen Feld vorbeigeschoben werden kann. Im Bereich ihrer inneren Längsholme 10 bzw. 11 überlappen sich der Schiebe-Kippflügel 2 und das feste Feld 3.

[0014] Erfindungsgemäss sind nun der obere Querholm 8 bzw. 12 und die beiden seitlichen Querholme 6, 7 bzw. 11, 13 des Blendrahmens 1 bzw. des Schiebe-Kippflügels 2 jeweils mit einem Doppelfalz 14 bzw. 15 versehen. Des weiteren besitzt der untere Querholm 9 des Blendrahmens 1 einen Innenfalz 16 und einen Aussenfalz 17. In letzteren ist eine Anschlagleiste 18 eingesetzt, deren unteres Längsprofil dem des Aussenfalzes entspricht und die den Querholm 9 vorzugsweise nach oben hin überragt. Im übrigen sind alle genannten Fälze entsprechend der DIN-Norm für Dreh-Kipp-fenster ausgebildet und mit entsprechenden Werkzeugen, beispielsweise Form- oder Satzfräsern, hergestellt. Die Länge der Anschlagleiste 18 entspricht der Breite des festen Feldes 3, in Schieberichtung des Schiebe-Kippflügels 2 gesehen.

[0015] Wie Fig. 5 der Zeichnung deutlich zeigt, steht der innere Längsholm 11 des Flügels 2 in der Schliesslage des letzteren im Abstand 19 vor dem inneren Längsholm 10 des festen Feldes 3. Dieser Abstand 19 wird weitgehend von einer Überbrükkungsleiste 20 ausgefüllt. Ihr Querschnitt kann rechteckig oder entsprechend der Fig. 5 ausgebildet sein, d.h. Fälze 21 bzw. 22 aufweisen. In eine Nut 23 der Überbrückungsleiste 20 ist eine Dichtung 24 eingesetzt, deren Dichtlippe an der zugeordneten Fläche des inneren Längsholms 11 des Flügels 2 in der Schliesslage des letzteren anliegt. Beim Verzicht auf die Überbrückungsleiste 20 kann man die Dichtung 24 auch unmittelbar in den inneren Längsholm 10 des festen Feldes 3 einsetzen, jedoch muss sie dann grösser dimensioniert sein.

[0016] Auf jeden der Blendrahmen-Längsholme 6 und 7 ist eine Abschlussleiste 25 bzw. 26 aufgesetzt, die insbesondere aussen bündig mit ihrem Längsholm abschliesst. Zweckmässigerweise besitzt jede eine angeformte Feder 27 bzw. 28, die in eine entsprechende Nut 29 bzw. 30 ihres Längsholms eingreift und dadurch eine feste und massgerechte Verbindung gewährleistet. Beim Ausführungsbeispiel sind die beiden Abschlussleisten 25 und 26 gleich lang wie ihre Längsholme 6 bzw. 7. Zwischen die beiden Abschlussleisten 25 und 26 ist eine Deckleiste 31 eingesetzt, die oben bündig mit den Abschlussleisten und dem oberen Querholm 8 des Blendrahmens 1 abschliesst. Sie kann einen rein rechteckigen Querschnitt aufweisen oder ebenfalls mit einer angeformten Feder 32 versehen sein, die in eine zugeordnete und entsprechend dimensionierte Nut 33 des oberen Querholms 8 des Blendrahmens 1 eingesteckt ist. Selbst bei angeformten Federn sind die Leisten 25,26 und 31 von vergleichsweise einfacher Querschnittsform, so dass sie mit einfachen und in den entsprechenden Werkstätten jederzeit zur Verfügung stehenden Werkzeugen leicht hergestellt und auch problemlos montiert werden können. Wie insbesondere Fig. 1 der Zeichnung zeigt, ist die Dicke der Deckleiste 31, quer zur Flügelebene gesehen, geringer als diejenige der beiden Abschlussleisten 25 und 26. Der überstehende Teil der beiden Abschlussleisten 25 und 26 ist mit einem Falz 34 bzw. 35 versehen. In jeden ist eine im Querschnitt U-förmige Rolladenführung 36 bzw. 37 allseits bündig eingesetzt. Um den Rolladeneinlauf zu erleichtern, kann man das obere Ende 38 der Führungen erweitern und die Deckleiste 31 an der betreffenden Ecke abrunden.

[0017] In eine obere Längsnut 39 des inneren Falzes 40 des Doppelfalzes 14 ist eine wiederum im Querschnitt vorzugsweise U-förmige Laufschiene 41 eingesetzt. In dieser Laufschiene 41 ist das obere Ende des Schiebe-Kippflügels 2 verschiebbar geführt. Beim Ausführungsbeispiel dient die Laufschiene 39 zur schiebbaren Führung und Abstützung eines Scherenbeschlags 42. Der Doppelfalz 14 und die obere Längsnut 39 können gegebenenfalls in einem Arbeitsgang mit einem Komplett-Fräsersatz erstellt werden. Entsprechendes gilt auch für den Innenfalz 16, den Aussenfalz 17 und eine am unteren Blendrahmen-Querholm 9 vorgesehene Längsnut 43 für eine Laufschiene 44. Die Laufschiene 44 dient zur Abstützung von Laufrollen 45 des Schiebe-Kippflügels 2. Letztere oder auch zumindest ein Laufwagen sind in einer entsprechenden Ausnehmung 46 oder Nut des unteren Querholms 47 des Flügels 2 eingelassen.

[0018] Auf den Aussenfalz 17 des unteren Blendrahmen-Querholms 9 ist eine in Verlängerung der Anschlagleiste 18 vertaufende, dem geschlossenen Schiebe-Kippflügel zugeordnete Regenschutzschiene 49 aufgesetzt. Am Übergang von letzterer zur Anschlagleiste 18 kann sich vorzugsweise eine stirnseitige Dichtung befinden. Auf die Aussenseite des unteren Querholms 9 des Blendrahmens 1 ist eine herkömmliche, insbesondere bei Dreh-Kippfenstern gebräuchliche Fensterbank 50 aufgesetzt, deren Befestigungsschenkel vorzugsweise von einem nach unten ragenden Schenkel der Regenschutzschiene 49 im Abstand übergriffen ist.

[0019] Zweckmässigerweise ist in den Aussenfalz 51 des Schiebe-Kippflügels 2, insbesondere an dessen dem Innenfalz 52 zugekehrten Ende, eine umlaufende Montagenut 53 für eine Dichtleiste 54 eingearbeitet (Fig. 3). Diese Montagenut 53 läuft am gesamten Flügel 2 um. Sofern man sie nicht in einem Arbeitsgang mit dem Innen- und Aussenfalz erstellt, lässt sie sich in einem nachfolgenden Arbeitsgang leicht anbringen. Wenn die Dichtleiste 54 ebenfalls an allen vier Holmen des Flügels 2 vorgesehen ist, so liegt ihr unteres Teilstück bei geschlossenem Flügel 2 an einer entsprechenden Wandung oder Leiste der Regenschutzschiene 49 an. Die anderen drei Teilstücke dieser Dichtleiste 54 arbeiten mit der ihnen zugeordneten Flanke des Innenfalzes 40 des Doppelfalzes 14 zusammen. Bei geschlossenem Flügel wirkt allerdings der dem inneren Längsholm 11 angehörende Teil der Dichtleiste 54 mit seinem Innenfalz 40 nicht zusammen, vielmehr ist das nur in der völlig geöffneten Lage des Flügels 2 möglich. Aus diesem Grunde kann auf diesen Teil der Dichtleiste 54 ohne weiteres verzichtet werden.

[0020] Am inneren Falz 55 des Doppelfalzes 15 des Flügels 2 befindet sich eine in Richtung der Flügelebene randoffene, insbesondere umlaufende Beschlagnut 56. Auch sie kann entweder zugleich mit dem Doppelfalz 15 oder nachträglich erstellt werden. In dem in den inneren Längsholm 11 des Flügels 2 eingearbeiteten Teil der Beschlagnut 56 ist eine Schubstange 57 auf und ab verschiebbar. Daran sind vorzugsweise mehrere Schliesselemente 58 befestigt, welche diese Auf- und Abbewegung mitmachen, die mit Hilfe der Drehgriffs 59 des äusseren Längsholms 13 des Flügels 2 erzeugt wird. Die Schliesselemente 58 sind Teil einer Schliessvorrichtung 60, mit deren Hilfe der Schiebe-Kippflügel 2 in der Schliesslage gegenüber dem festen Feld 3 arretiert werden kann. Sie arbeiten mit Schliessplatten 61 od. dgl. zusammen, welche am inneren Längsholm 10 des festen Feldes 3 seitlich der Überbrückungsleiste 20 montiert sind. Im Bedarfsfalle können die Schliessplatten 61 od. dgl. in den inneren Längsholm 10 zumindest teilweise eingelassen sein. Die Schliessvorrichtung 60 überbrückt den Spaltraum 19, in dem sich die bereits erwähnte Überbrückungsleiste 20 befindet. Der Vorteil einer derartigen Anordnung einer Schliessvorrichtung besteht vor allen Dingen darin, dass der Flügel in jeder beliebigen Schiebestellung an den Blendrahmen angepresst werden kann.

[0021] Die Schubstange 57 und die Schliesselemente 58 sind im Bereich des inneren Flügel-Längsholms 11 durch eine an letzterem befestigte Deckleiste 62 mit vorzugsweise winkelförmigem Querschnitt abgedeckt. Selbstverständlich sind entsprechende Spalte vorgesehen, welche die ungehinderte Auf- und Abbewegung der Schliesselemente 58 gewährleisten.

[0022] Die Laufschiene 44 für die Laufrolle 45 ist, wie bereits erläutert, in die Befestigungsnut 43 des unteren Blendrahmen-Querholms 9 eingelassen. Diese Längsnut 43 findet ihre Fortsetzung in den beiden Längsholmen 6 und 7 des Blendrahmens 1. Die weiterführende Befestigungsnut des schliessseitigen Blendrahmen-Längsholms 6 ist mit 63 bezeichnet. In diese Befestigungsnut sind Schliessplatten 64 od. dgl. eingesetzt, die einem die Schliessvorrichtung 60 aufweisenden Dreh-Kippbeschlag des Schiebe-Kippflügels 2 angehören, der mit Hilfe der bereits erwähnten Drehgriffs 59 von der Dreh- in die Kippstellung und auch in die Schliessstellung umgeschaltet werden kann, wobei diese Schliessplatten 64 od. dgl. mit bekannten Schliessriegeln des Dreh-Kippbeschlags zusammenarbeiten.

[0023] Vorzugsweise sind die Aussenmasse des festen Feldes 3 und des Schiebe-Kippflügels 2 gleich, so dass die Hölzer zur Herstellung ihrer Holme gleich lang zugeschnitten werden können. Ausserdem ist im Falle einer Verglasung des festen Feldes die Verwendung gleicher Scheibengrössen für den Schiebe-Kippflügel und das feste Feld möglich. Der Dichtungsversprung am oberen und unteren Ende der Dichtleiste 24 wird mit Hilfe eines nicht dargestellten gummielastischen Formteils ausgeglichen.


Ansprüche

1. Tür oder Fenster mit einem Blendrahmen (1), einem daran befestigten festen Feld (3) und einem am Blendrahmen (1) auf einer Laufschiene (44) verschiebbar gelagerten, wenigstens teilweise vor das feste Feld (3) in horizontaler Richtung schiebbaren Schiebe- oder Schiebe-Kippflügel (2), wobei der obere Querholm (8 bzw. 12) und die beiden seitlichen Längsholme (6, 7; 11, 13) des Blendrahmens (1) und des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels (2) mit einem Doppelfalz versehen sind und bei der bzw. dem der untere Querholm (9) des Blendrahmens (1) einen Aussenfalz (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Querholm (9) des Blendrahmens (1) zumindest mit einem Innenfalz zur Aufnahme der Laufschiene (44) versehen ist, und dass in den Aussenfalz (17) des unteren Blendrahmen-Querholms (9) eine Anschlagleiste (18) zum direkten befestigen des festen Feldes (3) eingesetzt ist, deren Länge etwa der Breite des festen Feldes (3) entspricht, ausserdem gekennzeichnet durch je eine auf jeden Blendrahmen-Längsholm (6, 7) aussenseitig aufgesetzte, aussenrandseitig, insbesondere bündig damit abschliessende Abschlussleiste (25, 26), von denen eine als Anschlagleiste für das feste Feld (3) ausgebildet ist, wobei eine zwischen die Abschussleisten (25, 26) eingesetzte oder auf deren oberen Enden aufgesetzte, aussenrandseitig insbesondere bündig mit dem oberen Querholm (8) des Blendrahmens (1) äbschliessende Deckleiste (31) vorhanden ist.
 
2. Tür oder Fenster nach Anspruch 1, bei der bzw. dem der innere Längsholm (11) des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels (2) in der Schliesslage im Abstand vor dem inneren Längsholm (10) des festen Feldes (3) steht, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Spaltraum (19) zwischen den beiden Längsholmen (10, 11) eine Überbrükkungsleiste (20) befindet, die vorzugsweise am inneren Längsholm (10) des festen Feldes (3) befestigt ist und eine Streifendichtung (24) trägt, deren Dichtlippe am inneren Längsholm (11) des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels (2) anliegt.
 
3. Tür oder Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Abschlussleiste (25, 26) mit einer angeformten Feder (27, 28) in eine Längsnut (29, 30) des zugeordneten Blendrahmen-Längsholms (6, 7) eingreift.
 
4. Tür oder Fenster nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Deckleiste (31), quer zur Flügelebene gesehen, geringer ist als diejenige der beiden Abschlussleisten (25, 26), und dass der überstehende Teil jeder Abschlussleiste mit einer Rolladenführung (36, 37) od. dgl. versehen ist.
 
5. Tür oder Fenster nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolladenführung (36, 37) od. dgl. aus einer im Querschnitt U-förmigen Schiene besteht, die insbesondere bündig in einen Falz (34) ihrer Abschlussleiste (25, 26) eingesetzt ist.
 
6. Tür oder Fenster nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Längsnut (39) des inneren Feldes (40) des oberen Blendrahmen-Querholms (8) eine Laufschiene (41) für einen Scherenbeschlag (42) eingesetzt ist.
 
7. Tür oder Fenster nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Längsnut (43) des Innenfalzes (16) des unteren Blendrahmen-Querholms (9) eine Laufschiene (44) für den mit Laufrollen (45) oder Laufwagen versehenen Schiebe- oder Schiebe-Kippflügel (2) eingelassen ist.
 
8. Tür oder Fenster nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Aussenfalz (17) des unteren Blendrahmen-Querholms (9) eine in Verlängerung der Anschlagleiste (18) verlaufende, dem geschlossenen Schiebe- oder Schiebe-Kippflügel (2) zugeordnete Regenschutzschiene (49) aufgesetzt ist.
 
9. Tür oder Fenster nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am unteren Querholm (9) des Blendrahmens (1) eine Fensterbank (50) befestigt ist, deren Befestigungsende insbesondere von der Regenschutzschiene (49) im Abstand übergriffen ist.
 
10. Tür oder Fenster nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aussenfalz (51) des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels (2), insbesondere an dessen dem Innenfalz (52) zugeordneten Ende, eine umlaufende Montagenut (53) für eine Dichtleiste (54) mündet, deren in den unteren Querholm (47) eingelassenes Teilstück bei geschlossenem Flügel (2) an der Regenschutzschiene (49) anliegt und deren übrige Teilstücke am inneren Falz (40) des Doppelfalzes (14) des Blendrahmens (1) anliegen bzw. anlegbar sind.
 
11. Tür oder Fenster nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine insbesondere umlaufende Beschlagnut (56) des Schiebe- oder Schiebe-Kippflügels (2), die sich vorzugsweise am inneren Falz (55) des Doppelfalzes (15) befindet und in Richtung der Flügelebene randoffen ist.
 
12. Tür oder Fenster nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schliessvorrichtung (60) für den Schiebe- oder Schiebe-Kippflügel (2), dessen Schliesselement oder -elemente (58) den Spaltraum (19) zwischen dem inneren Längsholm (10 bzw. 11) des festen Feldes (3) und des Schiebe-oder Schiebe-Kippflügels (2) durchsetzen.
 
13. Tür oder Fenster nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliesselemente (58) an einer Schubstange (57) befestigt sind, die in der Beschlagnut (56) des Flügels (2) verschiebbar ist, und dass die zugehörigen Schliessplatten (61) od. dgl. auf die gegen den inneren Flügellängsholm (11) weisende Fläche des Längsholms (10) des festen Feldes (3) aufgesetzt sind.
 
14. Tür oder Fenster nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (57) und die Schliesselemente (58) im Bereich des inneren Flügellängsholms (11) durch eine an letzterem befestigbare Deckleiste (62) mit insbesondere winkelförmigem Querschnitt abgedeckt sind.______
 
15. Tür oder Fenster nach wenigstens einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Befestigungsnut (43) des unteren Blendrahmen-Querholms (9) eine weiterführende Befestigungsnut (63) des äusseren Blendrahmenlängsholms (6) anschliesst, in welche Schliessplatten (64) od. dgl. eingesetzt sind, mit denen Schliesser der Schliessvorrichtung (60) zusammenwirken, die am seitlichen Querholm (13) des Flügels (2) verschiebbar sind.
 
16. Tür oder Fenster nach wenigstens einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenmasse des festen Feldes (3) und des Flügels (2) gleich sind.
 


Claims

1. Door or window with an outer casing (1), a fixed field (3) attached thereto, and a sliding or sliding-and-tilting wing (2) displaceably mounted on the casing (1) and at least partly slidable in front of the fixed field (3) in the horizontal direction, wherein the upper transverse bar (8 or 12) and the lateral bars (6, 7 and 11, 13) of the casing (1) and of the sliding or sliding-and-tilting wing (2) are provided with a double channel and the lower transverse bar (9) of the casing (1) is provided with at least one inner channel (16), and in that the lower transverse bar (9) of the casing (1) is provided with an outer channel (17) in which a stop strip (18) is inserted for direct fixing of the fixed field (3) the length of which strip corresponds approximately to the width of the fixed field (3), further caracterised by side closing strips (25, 26) mounted one on the outside of each vertical or longitudinal bar (6, 7) of the casing and in particular ending flush with the latter on the outside, one of which strips forms a stop strip for the fixing field (3), a head or covering strip (31) being set in between the closing strips (25, 26) or mounted on the upper ends of the latter, which head strip in particular finishes flush with the upper transverse bar (8) of the casing (1) on the outside edge.
 
2. Door or window according to claim 1, in which the inner lateral bar (11) of the sliding or sliding-and-tilting wing (2) is spaced from the inner lateral bar (10) of the fixed field (3) when in its closed position, characterised in that a bridging strip (20) is situated in the gap (19) between the two lateral bars (10, 11), which strip (20) is preferably attached to the inner lateral bar (10) of the fixed field (3) and carries a sealing strip (24) whose sealing lip bears against the inner lateral bar (11) of the sliding or sliding-and-tilting wing (2).
 
3. Door or window according to claim 1 or 2, characterised in that each side closing strip (25, 26) has a tongue (27, 28) formed on it, with which it engages in a longitudinal groove (29, 30) of the associated lateral bar (6, 7) of the casing.
 
4. Door or window according to a least one of the preceding claims, characterised in that the thickness of the head strip (31) viewed transversely to the plane of the wing, is less than that of the two side closing strips (25, 26) and in that the projecting part of each side closing strip (25, 26) is provided with a roller shutter guide (36, 37) or the like.
 
5. Door or window according to claim 4, characterised in that the roller shutter guide (36, 37) or the like consists of a rail which is U-shaped in cross-section and which in particular is set flush in a channel (34) of its closing strip (25, 26).
 
6. Door or window according to at least one of the preceding claims, characterised in that a track rail (41) for a scissors fitting (42) is inserted in a longitudinal groove (39) of the inner field (40) of the upper transverse bar (8) of the casing.
 
7. Door or window according to at least one of the preceding claims, characterised in that a track rail (44) for the sliding or sliding-and-tilting wing (2) which is equipped with run rollers (45) or roller carriage is set into a longitudinal groove (43) of the inner channel (16) of the lower transverse bar (9) of the casing.
 
8. Door or window according to at least one of the preceding claims, characterised in that a rain- shield rail (49) extending as a prolongation of the stop strip (18) and associated with the closed sliding or sliding-and-tilting wing (2) is mounted on the outer channel (17) of the lower transverse bar (9) of the casing.
 
9. Door or window according to claim 8, characterised in that a window sill (50) is attached externally to the lower transverse bar (9) of the casing (1), that end by which the sill is attached being in particular overlapped by the rain shield rail (49) which is spaced apart from it.
 
10. Door or window according to claim 8 or claim 9, characterised in that an assembly groove (53) for a sealing strip (54), which groove extends round the periphery, opens into the outer channel (51) of the sliding or sliding-and-tilting wing (2), in particular at that end thereof which is close to the inner channel (52), that portion of the strip which is set into the lower transverse bar (47) bearing against the rain shield rail (49) when the wing (2) is closed while the other parts of the strip are placed against or can be placed against the inner channel (40) of the double channel (14) of the casing.
 
11. Door or window according to at least one of the preceding claims, characterised by, in particular, a peripherally extending assembly or mounting groove (56) of the sliding or sliding-and-tilting wing (2), which groove is preferably situated at the inner channel (55) of the double channel (15) and is open in the direction of the plane of the wing.
 
12. Door or window according to at least one of the preceding claims, characterised by a closing device (60) for the sliding or sliding-and-tilting wing (2), whose closing element or elements (58) extends or extend into the gap (19) between the inner lateral bar (10 and 11) of the fixed field (3) and of the sliding or sliding-and-tilting wing (2).
 
13. Door or window according to claims 11 and 12, characterised in that the closing elements (58) are attached to a push rod (57) or the like which is slidable inside the mounting groove (56) of the wing (2), and in that the associated closing plates (61) or the like are mounted on that surface of the lateral bar (10) of the fixed field (3) which is directed towards the inner lateral bar (11) of the wing.
 
14. Door or window according to claim 13, characterised in that the push rod (57) and the closing elements (58) are covered in the region of the inner lateral bar (11) of the wing by a covering strip (62) which is attachable to the latter, which strip in particular is angular in cross-section.
 
15. Door or window according to at least one of the claims 12 to 14, characterised in that an attachment groove (63) of the outer vertical or longitudinal bar (6) of the casing extends from the attachment groove (43) of the lower transverse bar (9), in which attachment groove (63) are set closing plates (64) or the like which cooperate with closing elements of the closing device (60) which are displaceable or slidable on the lateral bar (13) of the wing (2).
 
16. Door or window according to at least one or more of the preceding claims, characterised in that the external dimensions of the fixed field (3) and of the wing (2) are equal.
 


Revendications

1. Porte ou fenêtre comprenant un châssis dormant (1), un panneau fixe (3) fixé au châssis dormant et un ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2) qui est monté mobile sur une glissière (44) du châssis dormant (1) et qui peut être poussé horizontalement, au moins partiellement, devant le panneau fixe (3), la barre transversale supérieure (8 ou 12 respectivement) et dans laquelle les deux barres longitudinales latérales (6, 7; 11, 13) du châssis dormant (1) et de l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2) sont munies d'une double feuillure, et dans laquelle la barre transversale inférieure (9) du châssis dormant (1) est munie d'une feuillure extérieure (17), caractérisée en ce que la barre transversale inférieure (9) du châssis dormant (1) est munie d'au moins une feuillure intérieure pour recevoir la glissière (44) et en ce qu'un liteau de butée (18) est inséré dans la feuillure extérieure (17) de la barre transversale inférieure (9) du châssis dormant pour la fixation directe du panneau fixe (3), la longuer du liteau correspondant approximativement à la largeur du panneau fixe (3), caractérisée en outre par un liteau d'extrémité (25, 26) monté sur la face extérieure du bord extérieur de chaque barre longitudinale (6, 7) du châssis dormant, qui, extérieurement, se termine en particulier à l'affleurement de cette barre et dont l'un des liteaux est réalisé sous la forme d'un liteau de butée pour le panneau fixe (3), et en ce qu'un liteau de recouvrement (31) est encastré entre les liteaux d'extrémité (25, 26) ou monté sur les extrémités supérieures de ces liteaux et se termine au bord extérieur en particulier à l'affleurement de la barre transversale supérieure (8) du châssis dormant (1).
 
2. Porte ou fenêtre suivant la revendication 1, dans laquelle la barre longitudinale intérieure (11) de l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2) se trouve, en position de fermeture, à une certaine distance en avant de la barre longitudinale intérieure (10) du panneau fixe (3), caractérisée en ce que dans la fente (19) entre les deux barres longitudinales (10, 11) se trouve un liteau de remplissage (20) qui est de préférence fixé à la barre longitudinale intérieure (10) du panneau fixe (3) et porte un joint râcleur (24) dont la lèvre d'étanchéité est appliquée contre la barre longitudinale intérieure (11) de l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2).
 
3. Porte ou fenêtre suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que chaque liteau d'extrémité (25, 26) est engagé par une languette venue de matière (27, 28) dans une rainure longitudinale (29, 30) de la barre longitudinale (6, 7) correspondante du châssis dormant.
 
4. Porte ou fenêtre suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'épaisseur du liteau de recouvrement (31) est plus petite, transversalement au plan de l'ouvrant que celle des deux liteaux d'extrémités (25, 26) et en ce que la partie débordante de chaque liteau d'extrémité est munie d'un guide de volet roulant (36, 37) ou équivalent.
 
5. Porte ou fenêtre suivant la revendication 4, caractérisée en ce que le guide de volet roulant (36,37) ou équivalent est composé d'une barre de forme en U en section qui est encastrée, en particulier à l'affleurement, dans une feuillure (34) de son liteau d'extrémité (25, 26).
 
6. Porte ou fenêtre suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans une rainure longitudinale (39) de la feuillure intérieure (40) de la barre transversale supérieure (8) du châssis dormant, est encastrée une glissière (41) pour une ferrure à compas (42).
 
7. Porte ou fenêtre suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans une rainure longitudinale (43) de la feuillure intérieure (16) de la barre transversale inférieure (9) du châssis dormant, est encastrée une glissière (44) pour l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant muni de galets de roulement (45) ou d'un chariot.
 
8. Porte ou fenêtre suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, sur la feuillure extérieure (17) de la barre transversale inférieure (9) du châssis dormant, est monté un jet d'eau (49) qui s'étend dans le prolongement du liteau de butée (18) et qui est associée à l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2) fermé.
 
9. Porte ou fenêtre suivant la revendication 8, caractérisée en ce qu'il est prévu un appui de fenêtre (50) fixé extérieurement à la barre transversale inférieure (9) du châssis dormant (1) et dont l'extrémité de fixation est recouverte, à un certain écartement, notamment par le jet d'eau (49).
 
10. Porte ou fenêtre suivant la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que, dans la feuillure extérieure (51) de l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2) débouche, en particulier à son extrémité, combinée à la feuillure intérieure (52) une rainure de montage périphérique (53) pour une languette d'étanchéité (54) dont une partie élémentaire encastrée dans la barre transversale inférieure (47) est appuyée contre le jet d'eau (49) lorsque l'ouvrant (2) est fermé et dont les parties élémentaires restantes s'appliquent ou peuvent être appliquées contre la feuillure intérieure (40) de la double feuillure (14) du châssis dormant (1).
 
11. Porte ou fenêtre suivant au moins l'une des revendications précédentes caractérisée par une rainure de ferrure (56), notamment périphérique de l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (12) qui se trouve de préférence sur la feuillure intérieure (55) de la double feuillure (15) et est ouverte sur le bord parallèlement au plan de l'ouvrant.
 
12. Porte ou fenêtre suivant au moins l'une des revendications précédentes, caractérisée par un dispositif de fermeture (60) pour l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2) dont l'élément ou les éléments de fermeture (58) traversent la fente (19) entre la barre longitudinale intérieure (10 ou 11, respectivement) du panneau fixe (3) et de l'ouvrant coulissant ou coulissant-basculant (2).
 
13. Porte ou fenêtre suivant les revendications 11 et 12, caractérisée en ce que les éléments de fermeture (58) sont fixés à une tringle coulissante (57) qui peut coulisser dans la rainure de ferrure (56) de l'ouvrant (2) et en ce que les plaques de fermeture correspondantes (61) ou équivalents sont montés sur la surface de la barre longitudinale intérieure (11) de l'ouvrant.
 
14. Porte ou fenêtre suivant la revendication 13, caractérisée en ce que la tringle coulissante (57) et les éléments de fermeture (58) sont recou- verts dans la région de la barre longitudinale intérieure (11) de l'ouvrant par un liteau de recouvrement (62), possédant en particulier une section en forme d'équerre qui peut être fixé a cette dernière barre.
 
15. Porte ou fenêtre suivant au moins l'une des revendications 12 à 14, caractérisée en ce qu'à la rainure de fixation (43) de la barre transversale inférieure (9) du châssis dormant, se raccorde une rainure de fixation prolongée (63) de la barre longitudinale extérieure (6) du châssis dormant, rainure dans laquelle sont encastrées des plaques de fermeture (64) ou équivalents avec lesquels coopèrent des éléments de fermeture du dispositif de fermeture (60) qui sont mobiles sur la barre transversale latérale (13) de l'ouvrant (2).
 
16. Porte ou fenêtre suivant au moins une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que les cotes extérieures du panneau fixe (3) et de l'ouvrant (2) sont identiques.
 




Zeichnung