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<ep-patent-document id="EP79103868A1" file="EP79103868NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0011133" kind="A1" date-publ="19800528" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT..CH......FRGB..IT......SE......................</B001EP><B005EP>C</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0011133</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19800528</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>79103868.0</B210><B220><date>19791009</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>2848105</B310><B320><date>19781106</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19800528</date><bnum>198011</bnum></B405><B430><date>19800528</date><bnum>198011</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>3</B516><B511> 3H 01H   1/34   A</B511><B512> 3H 01H  50/54   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Schalteranordnung mit wahlweise als Öffner oder Schliesser veränderbaren Schalterkontakten</B542><B541>en</B541><B542>Switch with contacts convertible from normally open to normally closed and vice versa</B542><B541>fr</B541><B542>Interrupteur à contacts pouvant assurer au choix une fonction d'ouverture ou de fermeture</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Metzenauer &amp; Jung GmbH</snm><iid>00244100</iid><irf>2900/EPÜ</irf><adr><str>Deutscher Ring 30-36</str><city>D-5600 Wuppertal 1</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Alter, Siegfried</snm><adr><str>Obere Holzstrasse 66</str><city>D-5650 Solingen-Gräfrath</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Peerbooms, Rudolf, Dipl.-Phys.</snm><iid>00009212</iid><adr><str>Rieder &amp; Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51</str><city>42304 Wuppertal</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Bei einer Schalteranordnung mit wahlweise als Öffner oder Schließer veränderbaren Schalterkontakten sind sowohl für die Öffner- als auch für die Schließerfunktion vollständig ausgerüstete Schalter vorgesehen, bei denen durch ein Isolierteil (12), das wahlweise zwischen die als Öffner oder die als Schließer zusammenwirkenden Kontaktstücke (3, 8, 8', 8", 8"') setzbar ist, jeweils eine der beiden Funktionsarten blockiert ist.</p>
<p id="pa02" num="0002">Zur Erzielung einer mechanischen, verschleißfesten und gegenüber Kriechströmen gesicherten Schalteranordnung weist das Isolierteil (12) in beiden Einbaulagen jeweils außerhalb der Kontaktstellen liegende Anschläge (11) auf, welche zwischen den an einer Kontaktgabe blockierten Kontaktstücken (3, 8"') einen Luftabstand sicherstellen.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="86" he="66" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Schalteranordnung mit sowohl für die Öffner- als auch für die Schließerfunktion vollständig ausgerüsteten Schaltern, bei denen durch ein wahlweise zwischen die als Öffner oder die als Schließer zusammenwirkenden Kontaktstücke setzbares Isolierteil jeweils eine Funktionsart blockiert ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine derartige Schalteranordnüng ist in verschiedenen konstruktiven Aüsführungsformen durch die DE-PS 14 90 042 bekannt. Die in ihrer Funktion veränderbaren Schalter sind dort sowohl mit den für die Öffner- als auch für den für die Schließerfunktion erforderlichen Schalterkontakten ausgerüstet, wobei jeweils die Schalterkontakte für eine der <!-- EPO <DP n="3"> -->beiden Funktionserten durch das wahlweise umsetzbare Isolierteil an einer Kontaktgabe gehindert werden. Solche in ihrer Kontaktfunktion wahlweise veränderbaren Sohelteranordnungen sind in der Steuerungstechnik zunehmend erwünscht, und zwar sowohl bei handbetätigten Schaltern wie auch bei automatisch betätigten Kontakten, z. B. bei Hilfssohützen. Eine Umstellung der Kontaktfunktionen soll dabei so einfach wie möglich ohne Hinzunahme von Hilfeteilen erreicht werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei den Schalteranordnungen nach der DE-PS 14 90 042 bestehen die Ieolierteile aus kleinen, verhältnismäßig dünnwandigen Isolierüberzügen der feststehenden oder beweglichen Kontakt- stücke und werden bei jeder Schalterbetätigung mechanisch und u. U. auch thermisch beansprucht. Infolge ihrer Anordnung in unmittelbarer Nähe der Kontaktstellen können sich nach längerem Einsatz Isolationsfehler ergeben oder Kriechwege ausbilden, durch die die Funktionssicherheit der Schalteranordnung gefährdet wird. Darüber hinaus müssen die bekannten Schalter weitgehend auseinander genommen werden, um die etwas diffizile Arbeit des Umsteokens oder Umsetzens der verhältnismäßig kleinen Isolierteile vornehmen zu können. Der Funktionsweohsel ist dort nur mit einem solchen Eingriff in das Gerät ausführbar, daß eine Beeinträchtigung der Funktionssicherheit nicht auszuschließen ist. Weiterhin ist bei den bekannten Schalteranordnungen nicht die Möglichkeit <!-- EPO <DP n="4"> -->gegeben, gleichzeitig mit der Funktionsumstellung auch zwangsläufig die Anschlußbezeichnungen zu ändern, weshalb diese bekennten Schalteranordnungen nicht mehr den heute an Anschlußbezeichnungen gestellten Forderungen entsprechen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Schalteranordnungen dahingehend zu verbessern, daß die Umstellbarkeit der Kontaktfunktion (Öffner oder Schließer) ohne Beeinträchtigung der Funktionssicherheit und der Verschleißfestigkeit der Schalteranordnung erreicht iet.</p>
<p id="p0005" num="0005">Ausgehend von einer Schalteranordnung gemäß dem Gattungsbegriff wird die Lösung dieser Aufgabe erfindungagemäß dadurch erreicht, daß das Isolierteil in beiden Einbaulagen jeweils außerhalb der Kontaktstellen liegende Anschläge aufweist, welche zwischen den an einer Kontaktgabe blockierten Kontaktstücken einen Luftabstand sicherstellen. Bei der Erfindung erfüllt das Isolierteil unmittelbar nur Anschlagtunktion, wobei es durch Sicherstellung eines Luftabstandes zwischen den zu blockierenden Kontaktstücken lediglich indirekt seine Isolierungsaufgabe erfüllt. Die außerhalb der Kontaktetellen angeordneten Anschläge können nunmehr robust und sehr verschleißfest ausgebildet werden, so daß auch nach langem Betriebseinsatz der isolierende Luftabstand zwischen den blockierten Kontaktstücken sicher aufrechterhalten bleibt; die Anschläge können daher ggfs. auch als Metallteil ausgebildet sein.</p><!-- EPO <DP n="5"> -->
<p id="p0006" num="0006">In Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen werden, daC das Isolierteil außen am Gehäuse der Schalteranordnung umsetzbar ist. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Schalteranordnungen für eine Funktionsänderung nicht mehr auseinander genommen werden müssen, sondern daß z. B. lediglich ein an das Gehäuse angesetztes Isolierteil vom Gehäuse abgenommen und in einer um 180° gewendeten Lage wieder an das Gehäuse angesetzt werden muß. Hierdurch kann ein Funktionswechsel mit einfachsten Handgriffen sehr rasch und ohne Gefährdung der Funktionssicherheit der Schalteranordnung ausgeführt werden. Das die Schalterfunktion verändernde Teil kann auch fest, jedoch um 180° drehbar, am Gehäuse befestigt sein (Fig. 9).</p>
<p id="p0007" num="0007">In Weiterbildung der Erfindung kann ferner vorgesehen werden, daß das umnetzbare Isolierteil An seiner oberen und an seiner unteren Stirnseite Anschlußbrzeichnungen jeweils für Öffner- bzw. Schließerfunktion trägt, von denen je nach Einbaulage jeweils nur die zutreffenden Bezeichnungen an der Sichtseite der Schalteranordnung liegen. Das Isolierteil kann dabei auch derart ausgebildet werden, daß es evtl. gehäusefeste Anschlußbezeichnungen für die beiden Funktionsarten derart abdeckt, daß. jeweils nur die Funktionsziffer der eingestellten Schalterfunktion lesbar ist. Durch diese Maßnahmen ist sichergestellt, daß gleichzeitig mit dem Wechsel der Funktionsart auch die an den Anspchlußklemmen vorliegenden Anschlußbezeichnungen zwangaläufig korrekt geärdert werden.</p><!-- EPO <DP n="6"> -->
<p id="p0008" num="0008">Weitere, in dan Unteransprüchen angegebene Merkmale kennzeichnen sehr zweckdienliche konstruktive Verwirklichungen des Erfindungsgegenstandes.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Erfindung wird im folgenden anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben, wobei zeigen :
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 einen Schnitt durch die Schaltkammer einer handbetätigten Schalteranordnung nach der Erfindung,</li>
<li>Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1,</li>
<li>Fig. 3 eine Draufsicht auf den Schalter nach Fig. 1,</li>
<li>Fig. 4 zeigt den Schalter in einer Darstellung analog Fig. 2, jedoch in betätigter Stellung,</li>
<li>Fig. 5 einen Schnitt durch den Schaltervorsatz eines vierpoligen Schalteranbauteils für ein vierpoliges Hilfaschütz,</li>
<li>Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5,</li>
<li>Fig. 7 eine Draufsicht auf den Schaltervorsatz mit Darstellung der wechselbaren Anschlußbszeichnungen,</li><!-- EPO <DP n="7"> -->
<li><sub>F</sub>ig. 8 eine weitere Ausführungsform für eine handbetätigte Schalteranordnung nach der Erfindung und</li>
<li>Fig. 9 eine wahlweise umschaltbare Schalteranordnung mit Verstellknopf.</li>
</ul></p>
<p id="p0010" num="0010">Die Fig. 1 bis 4 zeigen das Schaltergehäuse 1 eines mechanisch betätigten zweipoligen Schalters mit den vier Anschlußklemmen 2, den Festkontaktpaaren 3 und mit den zwei Schaltkammern 4, die einerseits durch die Wände 5 des Gehäuses gebildet werden und andrerseite durch die Mittelwand der beweglichen Schalttraverse 6, die durch eine Feder 7 in ihrer Endstellung gedrückt wird.</p>
<p id="p0011" num="0011">In jeder Schalterkammer befinden sich zwei bewegliche Schaltbrücken 8, 8', 8", 8"', die je nach Stellung der Schalttraverse 6 beide an den Festkontaktpaaren 3 zur Anlage kommen und Kontakt geben. Die beweglichen Schaltbrücken 8 bis 8"' sind über Federn 9 in der Schalttraverse 6 abgestützt.</p>
<p id="p0012" num="0012">In den Seitenwänden 5 des Gehäuses 1 sind erfindungsgemäß mehrere Öffnungen 10 zur Aufnehme bzw. zum Durchlaß von stiftförmigen Anschlägen 11 angebracht, die an einem Isolierteil 12, 12' angebracht sind, welches sich seitlich auf die Seitenwände 5 auf stecken läßt und dort mittels der federnden Rastarme 13 fixiert wird.</p><!-- EPO <DP n="8"> -->
<p id="p0013" num="0013">Die beiden stiftförmigen Anschläge 11 jedes Isolierteiles 12, 12' ragen dabei in den Bewegungsbereich der rückwärtigen Abbiegungen 14 der C-förmig ausgebildeten Schaltbrücken 8 und 8'" hinein und verhindern durch Einschränkungen des Weges die Kontaktgabe dieser beweglichen Schaltbrücken an den feststehenden Kontaktpaaren 3. Die Anschläge 11 liegen in einem beträchtlichen Abstand von den Kontaktstellen. Je nachdem, ob das Isolierteil 12 in der einen oder ua 180° gedreht in der anderen Stellung eingesetzt wird, wird auf diese Weise jeweils die Öffner- oder Schließerbrücke an der Kontaktgabe gehindert. In Fig. 2 und 4 ist die dargestellte linke Schaltkammer als Öffner und die rechte Schaltkammer als Schließer gezeichnet. Demzufolge macht die bewegliche Sohaltbrücke 8' der linken Kammer an dem Festkontaktpaar 3 Kontakt, während in der rechten Schaltkammer die Schaltbrüoke 8'" durch die Sperrglieder 11 nn der Kontaktgabe gehindert ist, wobei ein großer, eine einwandfreie Isolierung sicherstellender Luftabstand zwischen den feststehenden Kontaktstücken 3 und den Kontaktstücken der blockierten Schaltbrücke 8"' vorgesehen ist. Bei Betätigung der Schalttraverse 6 kommt nun, wie in Fig. 4 gezeigt ist, links die bewegliche Sohaltbrücke 8 zur Anlage an den Sperrgliedern 11 und hat somit keine Funktionsbedeutung mehr, während in der rechten Schaltkammer die bewegliche Schaltbrücke 8" als Schließer an dem Festkontaktpaar 3 Kontakt gibt.</p><!-- EPO <DP n="9"> -->
<p id="p0014" num="0014">An den Stirnseiten der umsetzbaren Isolierteile 12, 12' sind Anschlußbezeichnungen aufgedruckt, die jeweils unten abgedeckt im Gehäuse liegen und von oben lesbar sind. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, zeigt das für die Funktionsart "Offner" eingesteckte Isolierteil 12 der linken Schaltkammer die Anachlußbezeichnungen "21", "22", während das Isolierteil 12' die Anschlußbezeichnungen "'13", "14" für Schließerfunktion zeigt. Bei dem Auaführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 sind die Isolierteile 12, 12' mit Ausnahme der Orientierung ihres Aufdruckes identisch ausgebildet.</p>
<p id="p0015" num="0015">Bei dem in den Fig. 5, 6 und 7 erläuterten Hilfaschaltervorsatz für ein Hilfsachütz sind die veränderbaren Kontakte in die äußeren Kammern gelegt und damit wiederum dem Einfluß der umsetzbaren Isolierteile 15, 15' zugänglich. Da der Funktionswecheel auf diese Weise einfach und problemlos ist, reduziert man die Vorratshaltung von vorher.drei unterschiedlichen Hilfssohaltervorsätzen auf nur eine Ausführung .</p>
<p id="p0016" num="0016">Der vierpolige Vorsatz wird auf das Hilfsachütz 16 seitlich aufgeschoben und dort fixiert. Dabei koppelt sich die Mitnehmereinriohtung 17 mit dem Mitnehmer 18 der beweglichen Schalttraverse 19 und verbindet somit Hilfsschütz und Vorsatz zu einer Funktionseinheit.</p><!-- EPO <DP n="10"> -->
<p id="p0017" num="0017">Da die mittleren Kontakte 20, 21 unverändert bleiben, wird auch deren Anschlußbezeichnung, in diesem Fall "61", "62" und "71", "72" unverändert aufgedruckt. Den rechts und links liegenden veränderlichen Kontakten sind veränderliche Anschlußbezeichnungen zugeordnet, was in der anhand Fig. 3 erläuterten Weise erfolgen kann.</p>
<p id="p0018" num="0018">Um die Isolierteile 15, 15', welche für den Funktionswechsel verantwortlich sind, jedoch einheitlich bedrucken zu können, ist es auch möglich, diese Teile lediglich mit den Funktioneziffern "1-2", "3-4" zu bedrucken und diese mit den auf den Bezeichnungsfeldern 22 des Vorsatzgehäusse angebrachten Platzziffern z. B. "5" und "8" zu den zweistelligen Normbezeichnungen wie "51", "52", "83" und "84" zusammentreten zu lassen. Auf diese Weise würde ein Verwechseln der Teile 15, 15' ohne Bedeutung sein, da der Aufdruck sowohl für die linke wie auch für die rechte Seite gleich ist. Falls diese Unverwechselbarkeit auch bei einer Bedrudkung gemäß Fig. 3 errdcht werden soll, müßten die Teile 12, 12' etwas unterschiedlich gestaltet werden, z. B. durch Hinzufügung eines Paßnockens derart, daß das Isolierteil 12 ausschließlich auf der linken Seite und das Isolierteil 12' ausschließlich auf der rechten Seite des Schaltergehäuses ansetzbar ist.</p><!-- EPO <DP n="11"> -->
<p id="p0019" num="0019">Fig. 8 zeigt eine Schalteranordnung, bei welcher jedes Kontaktstück einer beweglichen Schaltbrüoke 23 swiachen einem Paar elektrisch miteinander verbundener fester Kontaktstücke 24/25, 26/27 liegt. Das Gehäuse 28 besitzt auf die beiden Endstellungen der Schaltorücke 23 ausgerichtete Öffnungen 29, 30, durch welche die an Isolierteilen wie den Platten nach ersten Ausführungsbeispielen vorgesehenen Sperrstifte 31 von außen her derart eingesteckt werden können, daß die Sehnltbrücke 23 jeweils nur nach einer Seite hin mit den Festkontakten 24 bis 27 Kontakt geben kann. In der gezeigten Stellung ist der Schalter als Öffner eingerichtet. Zum Umwandeln in einen Sohließer wird das Isolierteil abgezogen und - bei niedergedrückter Schalttraverse in einer um 180° gewendeten Lage mit seinen Sperrstiften in die oberen Öffnungen 29 eingesteckt, wonach die Schaltbrücke die strichpunktierte Lage 32 einnimmt.</p>
<p id="p0020" num="0020">Fig.'9 zeigt einen Schalter, dessen bewegliches Kontaktstück 33 an einem Umschalthebel 34 sitzt, der mit einer Verlängerung 35 in einen Anschlagwinkel 36 hineinragt, der in der gezeigten Stellung eine Kontaktgabe mit dem Festkontakt 37 blockiert und nur eine Kontaktgabe mit dem anderen Festkontakt 38 (Schließerfunktion) zuläßt. Der Anschlagwinkel 36 sitzt auf einer aus dem Gehäuse herausragenden Drehachse 39. Duroh Drehen der Achse 39 um 180° wird die Funktionsart des Schalters geändert.</p>
</description><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Schalteranordnung mit sowohl für die Öffner- als auch für die Schließerfunktion vollständig ausgerüsteten Schaltern, bei denen durch ein wahlweise zwischen die als Öffner oder die als Schließer zusammenwirkenden Kontaktstücke setzbares Isolierteil jeweils eine Funktionsart blockiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierteil (12) in beiden Einbaulagen jeweils außerhalb der Kontaktstellen liegende Anschläge (11) aufweist, welche zwischen den an einer Kontaktgabe blockierten Kontaktstücken (z. B. 3, 8"') einen Luftabstand sicherstellen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierteil (12) außen am Gehäuse (1) der Schalteranordnung umsetzbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Schalteranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierteil von einer Gehäuseseitenwand gebildet ist, welche mit in die jeweils zu blockierende Schaltbrückenbewegungsbahn hineinragenden Anschlägen versehen und um 180<sup>0</sup> verdrehbar am Gehäuse befestigbar ist.</claim-text></claim><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Schalteranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (11) aus, Öffnungen (10) in einer festen Gehäuseaeitenwand durchdringenden Zapfen bestehen, die an einer vor dieser Seitenwand befestigten, um 180° umsetzbaren Platte angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Schalteranordnung nach Anspruch 4, mit einem Festkontaktpaar und zwei beweglichen, das Festkontaktpaar zwischen sich einschließenden Schaltbrüsken, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) beidseits des Festkontaktpsares (3) auf die Bewegungsbahn der beiden Schaltbrücken (8, 8') ausgerichtete Öffnungen (10) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Schalteranordnung nach Anspruch 5, bei welcher jedes Kontaktstück einer Schaltbrücke swischen einem Paar elektrisch miteinander verbundener fester Kontaktstücke liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (28) beidaeits der Mittellinie der festen Kontaktstücke mit Aufnahmeöffnungen (29, 30) für die Anschlagzapfen versehen ist.</claim-text></claim><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Schelteranordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das plattenförmige Isolierteil (12) bzw. die verdrehbare Gehäuseseitenwand an der oberen und unteren Stirnseite Anschlußbezeichnungen jeweils für Öffner- bzw. Schließerfunktion tragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Schalteranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das plattenförmige Isolierteil gehäusefeste Anschlußbezeichnungen für beide Funktionsarten derart abdeckt, daß jeweils nur die Funktioneziffer der eingestellten Schalterfunktion lesbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Schalterenordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterbrücken (8,8', 8", 8'") C-Profilstücke sind, die mit ihrem Grundschenkel dem Festkontaktpaar (3) zugewandt sind, und daß die Anschläge (11) des Isolierteiles (12) in die Bewegungsbahn der beiden Abbiegungen (14) der C-Profilstücke eingreifen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="">
<claim-text>10. Schalteranordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das plattenförmige Isolierteil (12) an seinen Enden mit Gehäuseecken hintergreifenden Rastarmen (13) versehen ist.</claim-text></claim><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-0011" num="">
<claim-text>11. Schalteranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher das bewegliche Kontaktstück an einem Umschalthebel sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Weg des Umschalthebels von einem Anschlagwinkel (36) jeweils einseitig begrenzt wird, wobei der Anschlagwinkel an einer aus dem Gehäuse herausragenden Drehachse angeordnet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="179" he="270" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="167" he="187" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="18"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="178" he="274" type="tif"/></search-report-data>
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