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EP 0 011 195 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.1982 Patentblatt 1982/26 |
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Anmeldetag: 02.11.1979 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: B61D 39/00 |
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Fahrzeug oder Behälter, insbesondere Eisenbahngüterwagen
Car or container, particularly a railway goods wagon
Véhicule ou container, en particulier wagon pour marchandises
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
15.11.1978 DE 2849515
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.1980 Patentblatt 1980/11 |
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Anmelder: |
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- DUEWAG AKTIENGESELLSCHAFT
47829 Krefeld (DE)
- VEB Waggonbau Niesky
DD-8920 Niesky (DD)
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Erfinder: |
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- Atzorn, Heinz
D-4150 Krefeld 1 (DE)
- Frederich, Fritz, Dr.
D-4150 Krefeld 1 (DE)
- Lohmann, Heinz
D-4150 Krefeld 11 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ein Fahrzeug oder einen
Behälter, insbesondere Eisenbahngüterwagen, mit einem Dach und jeweils mindestens
zwei bewegliche Wandteile enthaltenden Seitenwänden, deren Wandteile in Schließstellung
in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, mittels einer Betätigungseinrichtung, z.B.
drehbar gelagerter Führungen, in eine vor der gemeinsamen Ebene liegende Verschiebeebene
schwenkbar und in dieser Ebene in Fahrzeug- oder Behälterlängsrichtung verschiebbar
gehalten sind, wobei die Wandteile mit insgesamt das Fahrzeug- oder Behälterdach bildenden,
sich jeweils in Länge eines Wandteiles erstreckenden Dachabschnitten verbunden sind,
die bei in Verschiebeebene befindlichen Wandteilen eine das Längsverschieben zulassende
Lage aufweisen.
[0002] Durch die DE-C-1605032 sind Güterwagen oder Behälter (Container) mit Schiebewänden
bekannt, bei denen die Wandteile vor ihrem Längsverschieben in eine vor der Schließebene
liegende Verschiebeebene geschwenkt werden, so daß ein leichtes Öffnen auch dann gewährleistet
ist, wenn sich das Ladegut, zumeist Stückgut, bei der Fahrt versetzt hat. Nachteilig
ist allerdings das feste Dach dieser Wagen oder Behälter, das einem Be- und Entladen
durch einen Kran entgegensteht.
[0003] Zum Stand der Technik gehören ferner solche Güterwagen, bei denen die Ladefläche
durch portalartig ausgebildete und teleskopartig ineinanderschiebbare Hauben abgedeckt
ist. Diese Güterwagen, deren Ladefläche für einen bequemen Zugang von den Seiten und
von oben abschnittsweise freigelegt werden kann, dienen vorwiegend dem Transport von
schwerem Ladegut (z.B. große Blechrollen), das auf der Ladefläche festgelegt wird.
Für die Beförderung von Stückgut sind diese Wagen weniger geeignet, weil bei einem
Ladegutversatz ein Öffnen der Hauben erschwert sein kann. Weiter besteht der Nachteil,
daß im Hinblick auf das Verschieben auch der kleinsten Haube der gesamte Laderaum
entsprechend den Abmessungen dieser Haube eingeschränkt ist.
[0004] Güterwagen der gattungsgemäßen Art sind jeweils durch die DE-C-923 669, BE-A-684
499, FR-A-1 451 558 bekannt. Diese Wagen haben Wandteile mit daran angeschlossenen,
insbesondere angeformten Dachhälften, die in Längsmitte des Wagens einachsig aneinander
angelenkt sind. Die so gebildeten Bauabschnitte sind in Längsrichtung ineinanderschiebbar
; dazu werden die Wandteile nach außen und die Dachhälften in Höhenrichtung ausgestellt.
Das bei dieser Bauweise erforderliche weiträumige Ausstellen im unteren Bereich ist
unter entsprechend beengten Raumverhältnissen für das Öffnen, den Ladevorgang und
im Hinblick auf eine größere Beschädigungsgefahr durch Gabelstapler ungünstig.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug oder einen Behälter mit großem
Laderaum zu schaffen, der bei einer im ausgestellten Zustand seiner Wandteile und
Dachabschnitte möglichst kleinen, jedenfalls auf den oberen Bereich beschränkten maximalen
Aufweitung einen bequemen, auch bei Ladegutversatz erzielbaren Zugang von den Seiten
und von oben erlaubt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale dadurch gelöst, daß die Dachabschnitte jedes in Fahrzeug- oder Behälterquerrichtung
gegenüberliegenden Wandteilpaares an einer zentralen, von den Wandteilen getrennten
Dachschale vorgesehen sind, die an ihren den seitlichen Wandteilen zugewandten Längsseiten
jeweils über mindestens ein eine Hubbewegung für die Dachschale und Schwenkbewegungen
für die Wandteile zulassendes Verbindungselement mit dem entsprechenden Wandteil gekuppelt
ist. Zum Öffnen des so gestalteten Fahrzeuges oder Behälters werden die gegenüberliegenden
Wandteile zusammen mit der zugehörigen Dachschale über das oder die weiteren in Schließstellung
befindlichen Wandteilpaare mit Dachschalen geschoben.
[0007] Eine besonders einfache, funktions- und fertigungsmäßig günstige Verbindung zwischen
der Dachschale und den Wandteilen besteht gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung
darin, daß das Verbindungselement als von der Betätigungseinrichtung beaufschlagter
Schwenkkörper ausgebildet ist, der einerseits gelenkig mit der Dachschale und andererseits
gelenkig mit dem Wandteil verbunden ist.
[0008] Im Hinblick auf eine leichtere Abdichtung zwischen der Dachschale und den Wandteilen
sieht ein weiteres Erfindungsmerkmal vor, daß der Schwenkkörper sich in Länge der
Dachschale und des Wandteiles erstreckt.
[0009] Eine festigkeitsmäßig vorteilhafte, insbesondere torsionssteife Ausbildung des Schwenkkörpers
ergibt sich nach einer nächsten Ausführungsform der Erfindung dadurch, daß der Schwenkkörper
aus einem Hohlprofil mit darin befindlichen Aussteifungen besteht.
[0010] Um die bereits aufgrund der Gestaltung des durchlaufenden Schwenkkörpers erzielte
Abdichtung zwischen der Dachschale und den Wandteilen noch zu verbessern, liegt es
ferner im Wesen der Erfindung, daß die Dachschale und der Wandteil mit leistenförmigen
Ansätzen versehen sind, die jeweils mit entsprechenden Ansätzen des Schwenkkörpers
im Sinne einer Labyrinthdichtung zusammenwirken.
[0011] Um die angehobene Dachschale und die ausgeschwenkten Wandteile in einfacher Weise
zu stabilisieren, sieht ein nächster Gedanke der Erfindung vor, daß die Dachschaie
und die Wandteile im Bereich der Schwenkkörper angeordnete Flansche aufweisen, die
in angehobener Lage der Dachschale und ausgeschwenkter Stellung der Wandteile gegen
die jeweiligen Schwenkkörper abgestützt sind.
[0012] Ausgehend von dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 7, wonach zum Bilden
des Fahrzeug- oder Behälterdaches an jeden der seitlichen Wandteile je ein Dachabschnitt
in Gestalt einer Dachhälfte angeformt ist, besteht eine alternative erfindungsgemäße
Lösung der zugrundeliegenden Aufgabe nach dem Kennzeichenteil dieses Anspruchs darin,
daß die Dachhälften bei geschlossener Stellung mit ihren Stoßkanten in der Längsmitte
gegeneinander abgedichtet zusammentreffen und bei aufgeweiteter Stellung die Stoßkanten
mit Anhebung voneinander entfernt werden. Auf diese Weise kann von einem beispielsweise
zwei Wandteile pro Seitenwand aufweisenden Fahrzeug oder Behälter durch Längsverschieben
der gegenüberliegenden Wandteile mit ihren Dachhälften die halbe Ladefläche freigelegt
werden ; durch Ausstellen und Längsverschieben nur eines Wandteiles mit Dachhälfte
ist ein Viertel der Ladefläche zugängig.
[0013] Um die Wandteile mit den angeformten Dachhälften auf möglichst kleinen Wegen ausstellen
zu können, sieht ein ergänzendes Merkmal der Erfindung vor, daß die Dachhälften jeweils
einen in Längsrichtung angeordneten vertikalen Steg aufweisen, von denen jeder von
einem an den Enden eines Spreizhebels gelagerten Rollenpaar umgriffen wird.
[0014] Eine besonders im Hinblick auf einen größtmöglichen Laderaum günstige Gestaltung
der Dachabschnitte ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht,
daß die Dachschaien bzw. die Dachhälften von den seitlichen Wandteilen ausgehend nach
oben hin geneigt und im weiteren in Richtung auf die Fahrzeug- oder Behälterlängsmitte
mit horizontalen Bereichen ausgebildet sind.
[0015] Durch die Erfindung steht vorteilhaft ein Fahrzeug oder Behälter mit großem Laderaum
zur Verfügung, der im geöffneten Zustand von oben und von den Seiten frei zugängig
ist, wobei die zum Öffnen nötige Aufweitung der Wandteile mit den Dachschalen bzw.
den angeformten Dachhälften maximal im oberen Bereich erfolgt. Im Sinne der für Eisenbahnfahrzeuge
geltenden Umgrenzungsprofile ist somit ein betrieblicher Einsatz sowohl als gedeckter
als auch offener Güterwagen möglich.
[0016] Die Erfindung ist im weiteren anhand in der Zeichnung prinzipartig dargestellter.
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Figur 1 einen Güterwagen im Querschnitt,
Figur 2 einen Ausschnitt des oberen Bereiches des Güterwagens nach Fig. 1, im vergrößerten
Maßstab,
Figur 3 einen anderen Güterwagen, ebenfalls im Querschnitt,
Figur 4 einen nächsten Güterwagen, ausschnittsweise in Draufsicht und im vergrößerten
Maßstab dargestellt.
[0017] An den Wandteilen 1 des Güterwagens nach Fig. 1, die unten in am Untergestell 5 angeordneten,
hier nicht dargestellten Führungen schwenk-und verschiebbar gehalten sind, sind jeweils
oben im Querschnitt ovale Schwenkkörper 3 angelenkt. Diese Schwenkkörper 3 sind andererseits
mit einer einen Abschnitt 2 des Fahrzeugdaches bildenden Dachschale 2a drehbar verbunden.
Durch Bewegen der unteren Führungen und der Schwenkkörper 3 mittels einer nicht dargestellten
Betätigung gelangen die Wandteile 1 und die Dachschale 2a in die strichpunktiert gezeigte
Lage und können über ein oder mehrere andere Wandteilpaare 1 mit Dachschalen 2a des
Wagens längsverschoben werden.
[0018] Dabei sind die Dachschale 2a und die Wandteile 1 - siehe Fig. 2. - durch gegen die
Schwenkkörper 3 abgestützte Flansche 2c bzw. 1b stabilisiert. Um das Ladegut gegen
Feuchtigkeitseintritt zu schützen, sind die Dachschale 2a und die Wandteile 1 im weiteren
mit leistenförmigen Ansätzen 2b bzw. 1a versehen, die jeweils mit entsprechenden Ansätzen
3a der Schwenkkörper 3 im Sinne von Labyrinthdichtungen zusammenwirken.
[0019] Unterschiedlich zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 bestehen bei dem Güterwagen
gemäß Fig. 3 die Dachabschnitte 2 aus an den in Querrichtung gegenüberliegenden Wandteilen
1 angeformten Hälften 2d, die in Schließstellung in Längsmitte und gegeneinander abgedichtet
zusammentreffen.
[0020] Bei dem in Fig. 4 gezeigten ebenfalls Wandteile 1 mit angeformten Dachhälften 2d
aufweisenden Wagen dienen Spreizhebel 4, die mit jeweils an ihren Enden gelagerten
Rollenpaaren 4a vertikale Stege 2e der Dachhälften 2d umgreifen, zum Öffnen und Schließen
der Dachhälften 2d, wobei in der dargestellten Schließstellung die Dachhälften 2d
in Längsmitte zusammentreffen.
1. Fahrzeug oder Behälter, insbesondere Eisenbahngüterwagen, mit einem Dach und jeweils
mindestens zwei bewegliche Wandteile (1) enthaltenden Seitenwänden, deren Wandteile
(1) in Schließstellung in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, mittels einer Betätigungseinrichtung,
z.B. drehbar gelagerter Führungen, in eine vor der gemeinsamen Ebene liegende Verschiebeebene
schwenkbar und in dieser Ebene in Fahrzeug- oder Behälterlängsrichtung verschiebbar
gehalten sind, wobei die Wandteile (1) mit insgesamt das Fahrzeug- oder Behälterdach
bildenden, sich jeweils in Länge eines Wandteiles (1) erstreckenden Dachabschnitten
(2) verbunden sind, die bei in Verschiebeebene befindlichen Wandteilen (1) eine das
Längsverschieben zulassende Lage aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachabschnitte
(2) jedes in Fahrzeug- oder Behälterquerrichtung gegenüberliegenden Wandteilpaares
an einer zentralen, von den Wandteilen (1) getrennten Dachschale (2a) vorgesehen sind,
die an ihren den seitlichen Wandteilen (1) zugewandten Längsseiten jeweils über mindestens
ein eine Hubbewegung für die Dachschale (2a) und Schwenkbewegungen für die Wandteile
(1) zulassendes Verbindungselement (3) jeweils mit dem entsprechenden Wandteil (1)
gekuppelt ist.
2. Fahrzeug oder Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
als von der Betätigungseinrichtung beaufschlagter Schwenkkörper (3) ausgebildet ist,
der einerseits gelenkig mit der Dachschale (2a) und andererseits gelenkig mit dem
Wandteil (1) verbunden ist.
3. Fahrzeug oder Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkkörper
(3) sich in Länge der Dachschaie (2a) und des Wandteiles (1) erstreckt.
4. Fahrzeug oder Behälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwenkkörper (3) aus einem Hohlprofil mit darin befindlichen Aussteifungen (3b) besteht.
5. Fahrzeug oder Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dachschale (2a) und der Wandteil (1) mit leistenförmigen Ansätzen (2b bzw. 1a) versehen
sind, die jeweils mit entsprechenden Ansätzen (3a) des Schwenkkörpers (3) im Sinne
einer Labyrinthdichtung zusammenwirken.
6. Fahrzeug oder Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dachschale (2a) und die Wandteile (1) im Bereich der Schwenkkörper (3) angeordnete
Flansche (2c bzw. 1b) aufweisen, die in angehobener Lage der Dachschale (2a) und ausgeschwenkter
Stellung der Wandteile (1) gegen die jeweiligen Schwenkkörper (3) abgestützt sind.
7. Fahrzeug oder Behälter, insbesondere Eisenbahngüterwagen, mit einem Dach und jeweils
mindestens zwei bewegliche Wandteile (1) enthaltenden Seitenwänden, deren Wandteile
(1) in Schließstellung in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, mittels einer Betätigungseinrichtung,
z.B. drehbar gelagerter Führungen, in eine vor der gemeinsamen -ebene liegende Verschiebeebene
schwenkbar und in dieser Ebene in Fahrzeug- oder Behälterlängsrichtung verschiebbar
gehalten sind, wobei zum Bilden des Fahrzeug-oder Behälterdaches an jeden der seitlichen
Wandteile (1) je ein sich in Länge eines Wandtei-Ies erstrekkender Dachabschnitt (2)
in Gestalt einer Dachhälfte (2d) angeformt ist, die bei in Verschiebeebene befindlichen
Wandteilen (1) eine das Längsverschieben zulassende Lage aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dachhälften (2d) bei geschlossener Stellung mit ihren Stoßkanten in der Längsmitte
gegeneinander abgedichtet zusammentreffen und bei aufgeweiteter Stellung die Stoßkanten
mit Anhebung voneinander entfernt werden.
8. Fahrzeug oder Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachhälften
(2d) jeweils einen in Längsrichtung angeordneten vertikalen Steg (2e) aufweisen, von
denen jeder von einem an den Enden eines Spreizhebeis (4) gelagerten Rollenpaar (4a)
umgriffen wird.
9. Fahrzeug oder Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dachschaien (2a) bzw. die Dachhälften (2d) von den seitlichen Wandteilen (1)
ausgehend nach oben hin geneigt und im weiteren in Richtung auf die Fahrzeug- oder
Behälterlängsmitte mit horizontalen Bereichen ausgebildet sind.
1. Car or container, particularly a railway goods wagon, with a roof and side walls
in each case containing at least two movable wall parts (1) which are disposed in
the closed position in a common plane, and are supported so as to be pivotable by
means of an operating device, e.g. rotatably mounted guides, in a displacement plane
lying in front of the common plane and so as to be displaceable in this displacement
plane in the longitudinal direction of the car or container, the wall parts (1) being
connected to roof sections (2) forming the car or container roof as a unit and extending
in each case along a wall part (1), the roof sections (2) in the wall parts (1) located
in the displacement plane having a position allowing longitudinal displacement, characterized
in that the roof sections (2) of each pair of wall parts lying opposite in the transverse
direction in the car or container are provided at a central roof board (2a) separated
from the wall parts (1), the roof board (2a) being coupled at its longitudinal sides
facing the lateral wall parts (1) in each case to the corresponding wall part (1)
by means in each case of at least one connecting element (3) allowing a lifting movement
for the roof board (2a) and pivoting movements for the wall parts (1).
2. Car or container according to claim 1, characterized in that the connecting element
is constructed as a pivoting member (3) acted upon by the operating device, the pivoting
member (3) being on the one hand connected in an articulated manner to the roof board
(2a) and on the other hand in an articulated manner to the wall part (1).
3. Car or container according to claim 2, characterized in that the pivoting member
(3) extends along the roof board (2a) and the wall part (1).
4. Car or container according to claim 2 or 3, characterized in that the pivoting
member (3) consists of a hollow profile with stiffeners (3b) located therein.
5. Car or container according to claim 3 or 4, characterized in that the roof board
(2a) and the wall part (1) are provided with attachments (2b and 1a) in the form of
a ridge which cooperate in each case with corresponding attachments (3a) of the pivoting
member (3) in the manner of a labyrinth seal.
6. Car or container according to one of claims 2 to 5, characterized in that the roof
board (2a) and the wall parts (1) comprise flanges (2c and 1b) disposed in the region
of the pivoting member (3), the flanges being supported in a raised position of the
roof board (2a) and swivelled position of the wall parts (1) against the pivoting
member (3) in each case.
7. Car or container, particularly a railway goods wagon, with a roof and side walls
in each case containing at least two movable wall parts (1) which are disposed in
the closed position in a common plane, and are supported so as to be pivotable by
means of an operating device, e.g. rotatably mounted guides, in a displacement plane
lying in front of the common plane and so as to be displaceable in this displacement
plane in the longitudinal direction of the car or container, and in order to form
the roof of the car or container on each of the lateral wall parts (1) in each case
a roof section (2) is integrally formed extending along a wall part in the form of
a roof half (2d), the roof halves (2d) having a position allowing longitudinal displacement
when the wall parts (1) are located in their displacement plane, .characterized in
that the roof halves (2d) come together in the closed position with their bottom edges
at the longitudinal centre to form a seal and in the open position the bottom edges
are spaced from each other by lifting.
8. Car or container according to claim 7, characterized in that the roof halves (2d)
each comprise a vertical crosspiece (2e) disposed in the longitudinal direction, each
crosspiece being embraced by a pair of rollers (4a) mounted at the ends of an expanding
lever (4).
9. Car or container according to one of claims 1 to 8, characterized in that the roof
boards (2a) or the roof halves (2d) slope upwards from the lateral wall parts (1)
and are further constructed in the direction of the car or container longitudinal
centre with horizontal regions.
1. Véhicule ou conteneur, en particulier wagon de chemin de fer à marchandises, muni
d'un toit et de parois latérales comportant chacune au moins deux parties mobiles
de paroi (1), et dont les parties de paroi (1) sont situées dans un même plan en position
de fermeture, peuvent pivoter au moyen d'un dispositif d'actionnement, par exemple
de guides montés de manière à pouvoir tourner, pour arriver dans un plan de coulissement
situé devant le plan commun, et sont maintenues dans ce plan de manière à pouvoir
coulisser dans la direction longitudinale du véhicule ou conteneur, les parties de
paroi (1) étant reliées à des tronçons de toit (2) formant dans leur ensemble le toit
du véhicule ou conteneur, s'étendant chacun sur la longueur d'une partie de paroi
(1) et qui, lorsque les parties de paroi (1) sont situées dans le plan de coulissement,
ont une position qui permet le coulissement longitudinal, caractérisé en ce que les
tronçons de toit (2) de chaque paire de parties de paroi opposées dans la direction
transversale du véhicule ou du conteneur sont prévus sur une coquille de toit centrale
(2a) séparée des parties de paroi (1) et qui, à chacun de ses côtés longitudinaux
tournés vers les parties latérales de paroi (1), est accouplée à la partie de paroi
(1) correspondante par l'intermédiaire d'au moins un élément de liaison (3) permettant
un mouvement de levage de la coquille de toit (2a) et des mouvements de pivotement
des parties de paroi (1).
2. Véhicule ou conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément
de liaison est constitué sous la forme d'un corps de pivotement (3) subissant l'action
du dispositif d'actionnement, et qui est relié, d'une part, de façon articulée à la
coquille de toit (2a) et, d'autre part, de façon articulée à la partie de paroi (1).
3. Véhicule ou conteneur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le corps
de pivotement (3) s'étend sur la longueur de la coquille de toit (2a) et de la partie
de paroi (1).
4. Véhicule ou conteneur selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce
que le corps de pivotement (3) est formé d'un profilé creux dans lequel se trouvent
des raidissements (3b).
5. Véhicule ou conteneur selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce
que la coquille de toit (2a) et la partie de paroi (1) sont munies d'appendices en
forme de baguette (respectivement 2b et 1a), qui coopèrent chacun avec un appendice
correspondant (3a) du corps de pivotement (3) à la façon d'un joint à labyrinthe.
6. Véhicule ou conteneur selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que
la coquille de toit (2a) et les parties de paroi (1) présentent des rebords (respectivement
2c et 1b) disposés dans la région des corps de pivotement (3) et qui, lorsque la coquille
de toit (2a) est en position soulevée et que les parties de paroi (1) sont en position
écartée, s'appuient contre les corps de pivotement respectifs (3).
7. Véhicule ou conteneur, en particulier wagon de chemin de fer à marchandises, muni
d'un toit et de parois latérales comportant chacune au moins deux parties mobiles
de paroi (1) et dont les parties de paroi (1) sont situées dans un même plan en position
de fermeture, peuvent pivoter au moyen d'un dispositif d'actionnement, par exemple
de guides montés de. manière à pouvoir tourner, pour arriver dans un plan de coulissement
situé devant le plan commun et sont maintenues dans ce plan de manière à pouvoir coulisser
dans la direction longitudinale du véhicule ou conteneur, un tronçon de toit (2) s'étendant
sur la longueur d'une partie de paroi étant formé, sous la forme d'une moitié de toit
(2d), sur chacune des parties latérales de paroi (1), ces tronçons présentant, lorsque
les parties de paroi (1) sont situées dans le plan de coulissement, une position qui
permet le coulissement longitudinal, caractérisé en ce qu'en position fermée, les
moitiés de toit (2d) se rencontrent par leurs bords de raccordement au milieu de la
longueur, de façon étanche l'une par rapport à l'autre et qu'en position ouverte,
les bords de raccordement s'éloignent l'un de l'autre en se soulevant.
8. Véhicule ou conteneur selon la revendication 7, caractérisé en ce que les moitiés
de toit (2d) pnésentent chacune une aile verticale (2e) située dans la direction longitudinale,
et chacune de ces ailes est enserrée par une paire de galets (4a) montée aux extrémités
d'un levier d'écartement (4).
9. Véhicule ou conteneur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
les coquilles de toit (2a) ou les moitiés de toit (2d) sont inclinées vers le haut
en partant des parties latérales de paroi (1), et par la suite elles sont munies,
en direction du milieu de la longueur du véhicule ou conteneur, de régions horizontales.

