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EP 0 011 198 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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28.05.1980 Patentblatt 1980/11 |
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Anmeldetag: 02.11.1979 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: G09F 7/00 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
11.11.1978 DE 7833581 U
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Anmelder: Silbernagel, Hermann |
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D-68169 Mannheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Silbernagel, Hermann
D-68169 Mannheim (DE)
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Vertreter: Ratzel, Gerhard, Dr. |
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Seckenheimer Strasse 36a 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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(57) Hinweistafeln und Schilder, wie sie an Autobahnene und Straßen aufgestellt sind,
tragen einen Schilderrand. Dieser wird dadurch gebildet, daß diese Tafeln oder Schilder
am Rand von einem bandförmigen Winkel-Profil umbörtelt sind. Der eine Schenkel dieses
Winkel-Profiles steht über die Vorderseite der Tafeln oder Schilder hinaus.
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Rand an Tafeln oder Schildern, wie sie insbesondere
an Autobahnen und Straßen aufgestellt sind; der erfindungsgemäße Rand kann an Tafeln
oder Schildern beliebiger Form angebracht sein und heißt daher Schilderrand. Die Schilderrand
steht über die Stirnseite der Platten hinaus, an deren Rand er befestigt ist.
[0002] Bei derartigen Hinweistafeln und Schildern soll der Rand breitflächig sein, um einerseits
eine Stabilisierung des Schildes zu erreichen und andererseits eine Gefährdung durch
einen scharfkantigen Rand, insbesondere bei Blechschildern, herabzusetzen. Eine weitere
Aufgabe eines solchen Randes besteht darin, zwischen gestapelten Tafeln oder Schildern
einen schützenden Abstand zu wahren; legt man nämlich Schilder direkt aufeinander,
so wird dabei die Beschriftung leicht verkratzt. Besonders vorteilhaft im Hinblick
auf die eben genannten Gesichtspunkte ist ein Rand, der für Schilder und Tafeln beliebiger
Form geeignet ist.
[0003] Es ist bekannt, daß man an Schildern einen Rand anbringen kann, der nach hinten übersteht;
dazu wird ein schmaler Streifen des Randes, insbesondere bei Blechschildern, nach
hinten umgebogen. Eine andere Art von Berandung wurde bislang durch einen Leichtmetallstreifen
gebildet, der am Schilderrand befestigt wurde und nach hinten überstand.
[0004] Die herkömmlichen Ränder verhindern nachteiligerweise nicht, daß die Schriftoberfläche
der Schilder beim Stapeln bzw.Lagern verkratzt wird; im Gegenteil begünstigen die
nach hinten stehenden Ränder die Verkratzung von benachbarten Schildern, sofern letztere
mit ihrer Schriftfläche zu dem Rand eines anderen Schildes hin orientiert sind. Außerdem
erschweren die herkömmlichen Ränder, an der Schildrückseite eine Haltestange zu montieren,
da sie einen Abstand zwischen Schild und Haltestange erzwingen.
[0005] Die Aufgabe ergibt sich aus den genannten Nachteilen von selbst. Es geht also darum,
eine Berandung zu schaffen, welche die Schilder stabilisiert und deren Schriftseite
schützt, deren Kanten entschärft und außerdem noch die Montage eines Haltepfostens
an der Rückseite eines Schildes erleichtert.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß einfach dadurch gelöst, daß im Gegensatz zu den
bisher bekannten Rändern ein Rand verwendet wird, der über die Schildvorderseite übersteht,
jedoch nicht über die Schildrückseite. Der erfindungsgemäße Rand besteht aus einem
Band mit Winkel-Profil; dabei liegt der eine Schenkel der Winkel-Profils auf der Schildrückseite
auf, während der andere Schenkel des Winkel-Profils über die Schildvorderseite übersteht.
Zweckmäßigerweise besteht der Rand aus einem biegsamen Material; dadurch wird die
Verwendung dieses Randes an Schildern von beliebiger Form ermöglicht. Der erfindungsgemäße
Rand wird dadurch zu einem Schilderrand. Dieser Schilderrand wird mit den zu berandenden
Platten einstückig verbunden. Die Verbindung läßt sich in an sich bekannter Weise
durch Schrauben, Nägel, Kleben oder Nieten bewirken. Eine weitere Verbindungsmöglichkeit
besteht darin, daß der Schilderrand in an sich bekannter Weise auf dem Schild abgekantet
ist. Die Rückseite eines Schildes wird von dem einen Schenkel des erfindungsgemäßen
Schilderrandes dabei umbördelt. Dadurch wird eine besonders elegante Entschärfung
des of scharfkantigen Schilderrandes erreicht. Der erfindungsgemäße Schilderrand besteht
vorzugsweise aus biegsamem Kunststoff oder Leichtmetall, wie Aluminium. Von diesen
Materialien sind Profil-Bänder besonders leicht erhältlich. Die mit der Erfindung
erzielten Vorteile bestehen darin, daß alle mit den bisherigen Rändern verbundene
Nachteile vermieden werden.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den nachfolgenden Abbildungen 1 und
2 dargestellt:
In Abbildung 1 ist ein fertiger Schilderrand (1) an einem großen Wegweiser-Schild
(3) gezeichnet; die Ecken solcher Wegweisertafeln sind häufig - wie in der Abbildung
gezeigt - abgerundet. An der Stelle (2) treffen sich die Bandenden des erfindungsgemäßen
Schilderrandes (1).
[0008] In Abbildung 2 ist eine vergrößerte Darstellung des Querschnitts eines Schilderrandes
gezeichnet. Die Schildplatte (3) ist mit dem Schilderrand (1) durch eine Schraube
(4) einstückig verbunden. An der Schildrückseite (5) liegt der eine Schenkel des Schilderrandes
(1) schlüssig an. Auch von dieser Seite her könnte der Rand mit der Schildplatte einstückig
verbunden werden; das kann nicht nur durch Schrauben, sondern auch durch Nieten, Nägel
oder durch Kleben erreicht werden. Vorteilhafterweise läßt sich auch die Befestigung
des Schilderrandes durch Abkanten durchführen. Der andere Schenkel des erfindungsgemäßen
Schilderrandes (1) steht über die Schildvorderseite über. Die Kanten des Schilderrandes
(1) selbst sind vorteilhafterweise leicht abgerundet oder entgratet.
[0009] Der erfindungsgemäße Schilderrand kann selbstverständlich auch an Schildern anderer
Form angebracht sein.
1. Schilderrand für Hinweistafeln und Schilder, wie sie an Autobahnen und Straßen
aufgestellt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß diese Tafeln oder Schilder am Rand von einem bandförmigen Winkel-Profil umbördelt
sind, dessen einer Schenkel über die Vorderseite der Tafeln oder Schilder hinaussteht.
2. Schilderrand nach Anspruch 1, der um Tafeln oder Schilder gebördelt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schilderrand mit den Tafeln oder Schildern einstückig verbunden ist, indem
er an deren Ränder geschraubt, geklebt, genagelt, genietet oder abgekantet ist.
3. Schilderrand nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bandförmige Winkelprofil aus steif-elastischen, korrosionsfestem Material
besteht.
4. Schilderrand nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß er aus Leichtmetall,wie Aluminium, und / oder Kunststoff besteht.