[0001] Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Sammelbrunnen oder Behälter für Wasser,
Abwasser oder dergleichen, von dessen Unterteil eine anfänglich steigende .und 'nach
einem Gipfelpunkt senkrecht abfallende Ablaufleitung an ein teilweise U-förmiges und
in Ruhestellung nicht völlig schließenden Wasserverschluß darstellendes Rohr an eine
Abflußleitung o.dgl. angeschlossen ist. Die Vorrichtung kann sowohl von kleinen, kontinuierlichen
Flüssigkeitsmengen als auch stoßweise zufließenden, größeren Mengen durchströmt werden,
wobei letztere die Vorrichtung in Form von Flüssigkeitsstopfen mit großer Bewegungsenergie
verlassen. Derartige Flüssigkeitsstopfen können bewußt angestrebt sein, um Verstopfungen,
beispielsweise in Abflußleitungen von Wohnhäusern u.dgl. zu vermeiden, wo bei einem
freien Abfluß die Leitung sonst nicht selbstreinigend wäre. Ein weiterer Bereich,
bei dem ein Flüssigkeitstransport in Stopfenform erwünscht ist, ist die künstliche
Bewässerung, wenn Sickerleitungen an ein Hebewerk angeschlossen sind.
[0002] In bezug auf Abflußsysteme von Wohnhäusern sei zu beachten, daß die in einem derartigen
System geführte Flüssigkeitsmenge etwas mehr als 200 Liter pro Person und 24 h beträgt.
Von dieser Menge machen 40 Liter Spülwasser von Klosetts aus, durch die die größten
Mengen absetzbarer Abfälle in die Abflußleitung eingebracht werden. Ein großer Teil
des Wassers gelangt mit geringem Volumenstrom in die Abflußleitung, während die Abwässer
von den Klosetts, bei Spülung derselben, stoßweise anfallen.
[0003] Nunmehr gibt es mehrere Typen von Klosetts, die bei Normaldruck mit einer Wassermenge
von 3 Liter zufriedenstellend ausgespült werden können. Bei Unterdrucksystemen handelt
es sich um noch kleinere Spülwassermengen. Derartige verbrauchsarme Klosetts sind
nicht zum Anschluß an kommunale Kanalisationsnetze zugelassen, was darauf beruht,
daß man die Ansicht vertritt, daß sich die mit dem Spülwasser eingebrachten Abfälle
in der Abflußleitung absetzen und somit bewirken, daß diese nicht mehr selbstreinigend
ist.
[0004] Die Selbstreinigungsfähigkeit einer Abflußleitung ist in gewissem Maße von deren
Abmessungen abhängig. Bisher wurden jedoch noch keine Ergebnisse von durchgeführten
Versuchen mit der Bemessung von Atilußsystemen in Häusern, bei denen Klosetts mit
verminderter Spülwassermenge verwendet werden, veröffentlicht. Ebensowenig liegt eine
Dokumentation bzgl. der Bemessung von in Straßen verlegten Abflußleitungen vor, an
die verbrauchsarme Klosetts angeschlossen sind.
[0005] Allgemein gilt für Abflußleitungen, daß diese so zu bemessen sind, daß die größte
vorkommende Wassermenge abgeleitet werden kann, und daß die Leitung selbstreinigend
ist. Bisher wurde die Selbstreinigungsfähigkeit meistens in Abhängigkeit der erforderlichen
Wassergeschwindigkeit gestellt. Für Schmutzwasserleitungen wurde eine Wassergeschwindigkeit
von 0,6 m/s als Notwendigkeit für die Selbstreinigung angegeben. Auf welche Zeitdauer
der Durchfluß mit dieser Geschwindigkeit bezogen wird, unterscheidet sich von Land
zu Land. Gemeinsam gilt in vielen Ländern jedoch, daß die Wassergeschwindigkeit als
unabhängig von der Leitungsbemessung betrachtet wird, und daß man mit Wassergeschwindigkeit
die Höchstgeschwindigkeit während eines Mindesttages meint; näher ausgedrückt, die
Geschwindigkeit des Durchflusses während der Höchststunde des Mindesttages. Als Mindesttag
wird dabei der Tag des Jahres bezeichnet, an dem die Abflußleitung die geringste Durchflußbelastung
aufweist. Höchststunde ist die Stunde, wenn der Zufluß von anderen Abflußeinheiten
als dem Klosett am größten ist. Etwas vereinfacht kann gesagt werden, daß der bemessende
Durchfluß der ist, der vorkommt, wenn die Höchstanzahl der an die in Rede stehende
Abflußleitung angeschlossenen Klosetts während der Höchststunde gespült wird. Diese
Berechnungsweise lag der von schwedischen Behörden erteilten Genehmigung zugrunde,
daß Klosetts mit 6 Liter Wasser gespült werden dürfen.
[0006] In letzter Zeit wurde die Selbstreinigung auf die Scherspannung am Leitungsboden
entlang, die bei der Strömung des Wassers auftritt, bezogen. Dieses Verfahren zur
Berechnung der Selbstreinigungsfähigkeit wird in den schwedischen staatlichen Bauvorschriften
angewandt. Die Forderung in bezug auf den erforderlichen Schutz gegen Schlammablagerungen
ist dann erfüllt, wenn die Scherkraft, berechnet gem. nachstehender Formel, einen
Wert von 0,25 kp/m
2 (2,45 Pa) hat.
[0007]
S = J x

x R
S = Scherkraft (kp/m2)
J = Gefälle der Energielinie (m/m)
R = Hydraulischer Radius (m2/m)

= Volumengewicht (t/m3)
Hydraulischer Radius

[0008] Bisher ist sich die Forschung nicht darüber einig, welches der beiden angewandten
Verfahren zur Berechnung der Selbstreinigungsfähigkeit am besten mit den praktischen
Verhältnissen übereinstimmt. Gegenwärtig laufen jedoch umfangreiche Forschungsvorhaben
bei verschiedenen Forschungsinstituten in aller Welt, und aufgrund des immer akuteren
Wassermangels, wird diesen hohe Vorrängigkeit zugemessen.
[0009] Bei äußeren Abflußleitungen, einschl. Hausanschlußleitungen, gelten im großen ganzen
die gleichen Überlegungen in bezug auf die Selbstreinigungsfähigkeit wie bei Leitungen
im Gebäudeinneren. Es besteht jedoch insofern ein wesentlicher Unterschied, daß die
Abmessungen der äußeren Leitungen wesentlich größer sind, was mit sich führt, daß
die Forderung in bezug auf das Durchflußvolumen stark zunimmt. Ein besonderer und
wichtiger Fall sind die Schmutzwasserleitungen in Wohngebieten mit nur einer geringen
Anzahl von angeschlossenen Hausanschlußleitungen, d.h. mit stoßweiser und durchschnittlich
sehr geringer Wasserführung. Es ist ungewiß, ob man hier überhaupt in bezug auf die
Selbstreinigung Überlegungen ähnlich den obigen anstellen kann. Die organischen Abfälle
bestehen in hohem Ausmaß aus großen Klumpen (Fäkalien usw.), die sich nocht nicht
haben auflösen können oder auf andere, mechanische Weise dispergiert worden sind.
Der Transport geschieht teilweise dadurch, daß Klumpen mit dem Wasser strömen, eventuell
bei Berührung des Leitungsbodens und der Leitungswände. Wenn der Wasserstrom unterbrochen
wird, sinken die Klumpen zum Boden ab oder sie legen sich gegen die Rohrseiten an.
Bei der nächsten Wasserspülung werden sie angehoben und strömen ein Stück mit, oder,
wenn die Wassermenge zu gering ist, bleiben sie an der gleichen Stelle liegen, wobei
sich eventuell neue, organische Klumpen darauf ablagern können. Eine derartige zunehmende
Ablagerung kann nach und nach zu einer totalen Verstopfung führen.
[0010] Eine Möglichkeit, das genannte Problem zu meistern, besteht darin, daß man bei der
Bemessung von Schmutzwasserleitungen Rücksicht auf die Selbstreinigung nimmt, so daß
der Durchfluß zu irgendeinem Zeitpunkt jeden Tag einmal so groß ist, daß die abgelagerten
Verunreinigungen weggespült werden. Wie bereits erläutert, wurde deshib vorgeschlagen,
daß der Durchfluß während der Höchststunde an einem Mindesttag als bemessender Durchfluß
in diesem Zusammenhang zu betrachten ist.
[0011] Von dem hier beschriebenen Verfahren zur Bestimmung des bemessenden Durchflusses
für Schmutzwasserleitungen kann man den Schlußsatz ziehen, daß, wenn man mit einer
besonderen Vorrichtung die Leitung mit einem großen Wasserdurchfluß stoßweise belasten
kann, die etwaigen Ablagerungen weggespült werden.
[0012] Bei künstlicher Bewässerung durch in der Erde eingegrabene, durchlöcherte Sickergalerien
entstehen bestimmte Probleme. Da die Böden normalerweise eine Aufsaugfähigkeit besitzen,
dringt das durch die Leitung strömende Wasser schnell über eine verhältnismäßig kurze
Strecke aus. Aus diesem Grund muß eine derartige Sickergalerie verhältnismäßig dicht
aneinander angeordnete Eingänge besitzen, was bedingt, daß man parallel zur in Rede
stehenden Leitung eine vollständige Zuleitung mit einer Mehrzahl von Verzweigungen
zur Sickergalerie verlegen muß. Wenn, dementgegen, das Wasser in Form eines Stopfens
durch die Sickerleitung transportiert wrden kann, kann die Anzahl der Eingänge zur
genannten Leitung äußerst wesentlich vermindert werden, und auf diese Weise kommt
kein übermäßiger Zuschuß von Wasser an bestimmte Abschnitte der künstlich bewässerten
Fläche vor. (Ein derartiger Wasserüberschuß verdunstet zum größten Teil und ist somit
nicht von Nutzen für die Saat.)
[0013] Vorliegende Erfindung dient dem Zweck, eine Vorrichtung darzustellen, von der Flüssigkeit
in Form von Stopfen mit großer Bewegungsenergie ausgehen kann. Zwei Anwendungsbereiche
wurden oben angedeutet, nämlich, teils zur Verbesserung der Selbstreinigungsfähigkeit
bei Abflußleitungen, wobei man diese aufgrund der Bewegungsenergie der Wasserstopfen
mit geringerer Abmessung als andere ausführen kann und teils zur Erzielung längerer
Transportstrecken durch Sickerleitungen, bedingt dadurch, daß der zusammenhaltence
Wasserstopfen durch seine Bewegungsenergie eine verhältnismäßig lange Strecke zurücklegt,
während der der Stopfen nach und nach an Volumen abnimmt, dadurch, daß er einen Teil
seiner Flüssigkeit durch die Durchlöcherungen an der Leitungswand entlang abzieht.
[0014] Die Erfindung wird mit Hinweis auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben,
wobei
Fig. 1 die Anordnung zeigt, wenn diese zum ersten Mal zur Hälfte gefüllt wird;
Fig. 2 das Verhältnis darstellt, wenn die Anordnung gefüllt ist und ihre stopfenbildende
Arbeitsweise beginnt;
Fig. 3 die Anordnung zeigt, wenn diese völlig gefüllt ist und sich ein zusammenhängender
Wasserstopfen auf dem Weg aus der Abflußleitung hinaus befindet;
Fig. 4 die nach dem Ausströmen des Wasserstopfens verbleibende Flüssigkeit darstellt;
Fig. 5 eine Variante der Erfindung darstellt, die eine Entlüftungsverbindung zwischen
Ablaufleitung und Zulaufleitung aufweist .
[0015] Durch eine Zulaufleitung 1, in die die Abflußleitungen sämtlicher in einem Gebäude
vorkommenden sanitären-Anlagen münden, oder die von einer von Hand, Fuß, Ochsen oder
anderen Zugtieren angetriebene Förderanlage kommt, gelangt Flüssigkeit in einen Brunnen
oder Behälter 2. Vom Unterteil 3 des Behälters verläuft eine mit gewählter Steigung
zu einem Gipfelpunkt 4 verlaufende Leitung 5. Am Ende der Steigleitung 5 befindet
sich ein Krümmer 6
r von dem eine senkrecht verlaufende Falleitung 7 geführt ist. Zwischen Krümmer 6 und
Falleitung 7 kann eine Abmessungsveränderung stattfinden. Diese Veränderung wird normalerweise
als Verjüngung 8 ausgeführt, wodurch sich die Geschwindigkeit der Flüssigkeit verändern
läßt. Durch Versuche konnte nachgewiesen werden, daß die Wassergeschwindigkeit bei
einer bestimmten Abmessung der Steigleitung 5 in der Falleitung 7 exponential mit
der abnehmenden Abmessung derselben zunimmt.
[0016] Die Falleitung 7 ist an ein teilweise U-förmiges Rohr 9 mit waagrechtem Ablauf 10
angeschlossen. Der Abfluß 10 ist an eine kommunale Kanalisationsleitung, oder im Falle
der künstlichen Bewässerung, an eine abgehende Sickergalerie angeschlossen.
[0017] Für die Vorrichtung gilt folgende Arbeitsweise:
Über die Zulaufleitung 1 gelangt Flüssigkeit in den Behälter 2. Bedingt dadurch, daß
der Behälter 2 mit der Steigleitung 5 kommuniziert, stellt sich in beiden der gleiche
Flüssigkeitsstand ein. Der Gipfelpunkt 4 der Steigleitung 5 wird so gewählt, daß er
auf gleicher Höhe wie der Deckel des Behälters 2 zu liegen kommt. Wenn die Flüssigkeit
im Behälter 2 diese Höhe erreicht hat, strömt über den Gipfelpunkt 4 der Steigleitung
5'eine Flüssigkeitsmenge, die normalerweise dem am Behälter 2 vorliegenden Zufluß
entspricht. Wenn dieser Zufluß gering ist, strömt nur eine geringere Flüssigkeitsmenge
je Zeiteinheit durch die Falleitung 7 und herunter zu dem als nicht völlig schließenden
Wasserverschluß dienenden U-förmigen Rohr 9. Da der gesamte Verlauf bei atmosphärischem
Druck stattfindet, wird der vom Rohr 9 kommende Abfluß gleich groß wie der Zufluß
in der Zulaufleitung 1. Wenn dieser Zufluß erhöht wird, erhöht sich auch die durch
die Falleitung 7 abströmende Flüssigkeitsmenge in dem Ausmaß, daß der Flüssigkeitsverschluß
im Rohr 9 schließt. Wenn der erhöhte Durchfluß zeitlich über wenige Sekunden ausgedehnt
wird, hat sich im Rohr 9 ein zusammenhängender Wasserstopfen gebildet, der über die
Ablaufleitung 10 ausströmt. Hierbei bildet sich ein Unterdruck in der Fallleitung
7, wodurch aus der Steigleitung 5 und dem Behälter 2 Flüssigkeit angesaugt wird. Durch
dieses Ansaugen erhöht sich der Durchfluß in der Falleitung 7 in dem Ausmaß, daß sich
unmittelbar im Rohr 9 ein neuer Flüssigkeitsstopfen bildet. Der Verlauf erfolgt danach
so schnell, daß man nicht mehr von mehreren getrennten Flüssigkeitsstopfen reden kann,
sondern es entsteht eine zusammenhängende Flüssigkeitssäule vom Behälter 2 über die
Steigleitung 5 und die Falleitung 7 bis hinaus durch das Rohr 9, so wie dies in Fig.
3 dargestellt ist. Diese zusammenhängende Flüssigkeitssäule wird durch den an der
Zulaufleitung 1 herrschenden Atmosphärendruck durch die Vorrichtung gedrückt, wobei
eine Heberwirkung so lange besteht, bis sämtliche Flüssigkeit aus dem Behälter entleert
und Luft in die Steigleitung 5 gesaugt wird. Danach endet die Heberwirkung des Hebers,
und die Vorrichtung geht in Ruhestellung zurück, so wie dies in Fig. 4 dargestellt
ist.
[0018] Die in Fig. 5 dargestellte Variante der Erfindung kann nicht bei Unterdrucksystemen
angewendet werden, sondern sie ist in erster Linie für solche Abflußsysteme vorgesehen,
die mit Atmosphärendruck arbeiten. Auf gleiche Weise wie bei der Ursprungsvariante
hat sie eine Zulaufleitung 11, die an den Oberteil eines Behälters 12 angeschlossen
ist, von dessen Unterteil 13 eine in gewähltem Winkel aufwärts verlegte Steigleitung
15 verläuft. Am Ende der Steigleitung befindet sich ein Rohrkrümmer 16, dessen Innenradius
den Gipfelpunkt 14 der Steigleitung darstellt. Vom Rohrkrümmer 16 verläuft über eine
Verjüngung 18 eine senkrechte Falleitung 17, die an ein teilweise U-förmiges Rohr
19 angeschlossen ist, dessen Ausgangsseite waagrecht mit einer Ablaufleitung 20 verbunden
ist. Von der Ablaufleitung 20 ist eine Entlüftungsleitung 21 abgezweigt, die mit der
Zulaufleitung 11 der Vorrichtung verbunden ist. Durch diese Entlüftungsleitung 21
wird bewirkt, daß ein vom Rohr 19 ausgehender Wasserstopfen nicht gegen einen in der
Ablaufleitung 20 herrschenden Gegendruck arbeiten muß. Sollte im weiteren Verlauf
der Ablaufleitung 20 eine Verstopfung vorliegen, die ein freies Durchströmen der in
der Leitung stehenden Luft behindert, kann diese Luft über die Leitung 21 der Zulaufleitung
11 zugeleitet werden und auf diesem Wege über die im Gebäude normalerweise vorkommenden
Entlüftungsleitungen in die Atmosphäre abgeleitet werden.
[0019] Die Vorrichtung wurde hier hauptsächlich als Vorrichtung zur Austragung von Abwasser
aus einem herkömmlichen Abflußsystem beschrieben. Durch zweckmäßige Gestaltung und
Bemessung der Steigleitung 5 kann sie jedoch leicht auf Abflußsysteme abgestimmt werden,
die mit Unterdruck arbeiten. Sie kann auch als Dosiervorrichtung in Herstellungsprozessen
abgestimmt werden, wo eine satzweise Zufuhr von Mischgut in Flüssigkeitsphase erwünscht
ist und wo volumenmäßige Schwankungen in einer Größenordnung von + 10% akzeptabel
sind.
1. Flüssigkeitsstopfenbildende Vorrichtung dadurch gekennzeichnet , daß von einem
Sammelbehälter (2, 12) an dessen Unterteil (3, 13) eine Steigleitung (5, 15) über
einen Krümmer (6, 16) in eine senkrechte Falleitung (7, 17) übergeht, die an ein hauptsächlich
U-förmiges Rohr (9, 19) angeschlossen ist, das mit einem waagrechten Abfluß (10, 20)
endet und einen in Ruhestellung nicht schließenden Wasserverschluß darstellt.
2. Flüssigkeitsstopfenbildende Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die Steigleitung (5) eine Steigung von unter 45° hat.
3. Flüssigkeitsstopfenbildende Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß der Gipfelpunkt (4) der Steigleitung (5) auf gleicher Höhe liegt, wie der Deckel
des Behälters (2).
4. Flüssigkeitsstopfenbildende Vorrichtung nach einem der vorher genannten Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die senkrechte Falleitung (7) einen kleineren Leitungsquerschnitt
aufweist als der Krümmer (6)
5. Flüssigkeitsstopfenbildende Vorrichtung nach einem der vorhergenannten Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die Steigleitung (5) über einen von deren Boden mittig
angeschlossenen und im stromaufwärts liegenden Teil senkrecht verlaufenden Rohrkrümmer
mit dem Behälter (2) verbunden ist.
6. Flüssigkeitsstopfenbildende Vorrichtung nach einem der vorhergenannten Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß zwischen dem Abfluß (20) und der Zulaufleitung (11) des
Behälters (12) eine Entlüftungsleitung (21) angeordnet ist.