[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprühdüse, insbespndere Duschkopf für eine Munddusche,
bestehend aus einem Gehäuse mit einem Gehäuseansatz zum Anschluß an eine unter Druck
stehende Fluidquelle und einem von dem Gehäuse gehaltenen Einsatzteil, das zwischen
sich und einer gegenüberliegenden Gehäusefläche einen kanalartigen Strömungsweg bildet,
der am hinteren Ende des Einsatzteiles über einen kanalartigen Anschluß mit der Fluiedquelle
in Verbindung steht und am vorderen Ende des Einsatzteiles in einer Austrittsöffnung
' des Gehäuses endet.
[0002] Die Fluidquelle kann ein Wasserhahn oder ein Behälter mit einer elektrischen Pumpe
sein.
[0003] Es sind Sprühdüsen bekannt, die einen fluidischen Oszillator ohne bewegliche Teile
beinhalten, der einen gefächerten Sprühstrahl abgibt, welcher innerhalb des Fächerbereichs
rasch hin- und herpeitscht und dabei in einzelne Tröpfchen etwa gleicher Größe aufbricht.
Derartige Oszillatordüsen sind z.B. als Mundduschen bekannt. Sie haben gegenüber Strahldüsen
mit pulsierendem oder einfachem Strahl den wesentlichen Vorteil, daß der oszillierende
Strahl das Zahnfleisch intensiv massiert und dadurch seine Durchblutung fördert und
außerdem eine ausgezeichnete Flächenreinigung erzielt wird. Mundduschen mit Strahldüsen
die pulsierende oder ununterbrochene Strahlen abgeben, können dagegen punktuell eine
höhere Reinigungswirkung erzielen als die Mundduschen mit Oszillatordüsen.
[0004] Durch die DE-OS 25 43 378 ist eine Oszillatordüse in einer mehrteiligen Schichtbauweise
bekannt geworden, die fertigungstechnisch besonders aufwendig ist. Eine fertigungstechnische
Vereinfachung zeigt die DE-OS 2724 299, bei der ein flaches Einsatzteil, das auf seiner
einen Seite die Oszillatorkonfiguration in Form von kanalartigen Vertiefungen aufweist,
in einen Spalt eines Gehäuses eingeschoben wird. Um hierbei einen dichten Anschluß
der Fläche mit den kanalartigen. Vertiefungen an die gegenüberliegende Spaltfläche
des Gehäuses zu erhalten, ohne den die Funktion des Oszillators nicht sichergestellt
ist, ist das Einsatzteil um seine Längs-oder Einschiebeachse leicht gekrümmt ausgebildet.
Durch elastische Verformung des Einsatzteiles bei seinem Einschieben in den Gehäusespalt
mit seinen parallelen Spaltflächen wird das Einsatzteil in eine ebene Gestalt gezwungen,
wodurch seine Fläche mit den kanalartigen Vertiefungen an der gegenüberliegenden Spaltfläche
des Gehäuses dicht zur Anlage kommt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sprühdüse der eingangs genannten Art anzugeben,
die wegen ihres einfachen Aufbaues zur Massenfertigung besonders geeignet ist und
die vor allem als Duschkopf für eine Munddusche eine optimale Mundhygiene erlaubt,
wobei nicht nur eine gute Zahnfleischmassage, sondern auch ein hoher Reinigungseffekt
erzielt wird.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch-gelost, daß das Einsatzteil zwischen sich
und einer weiteren Gehäusefläche wenigstens einen weiteren von dem kanalartigen Strömungsweg
getrennten kanalartigen Strömungsweg bildet, der am hinteren Ende des Einsatzteiles
über einen von dem kanalartigen Anschluß für den ersten Strömungsweg getrennten kanalartigen
Anschluß mit der gleichen Fluidquelle in Verbindung steht und am vorderen Ende des
Einsatzteiles in einer von der Austrittsöffnung für den ersten Strömungsweg getrennten
Austrittsöffnung des Gehäuses endet.
[0007] Hierbei kann zwischen einer Seite des Einsatzteiles und einer benachbarten Gehäusefläche
ein fluidischer Oszillator und zwischen einer anderen Seite des Einsatzteiles und
einer benachbarten weiteren Gehäusefläche eine einfache Lochdüse gebildet sein. Während
der Sprühstrahl des fluidischen Oszillators eine gute Zahnfleischmassage erlaubt,
wird mit dem ununterbrochenen Strahl aus der Lochdüse auch zwischen engen Zahnlücken
und in schwer zugänglichen Zahntaschen eine gute Reinigungswirkung erzielt, die allein
mit dem Sprühstrahl des Oszillators nicht sichergestellt ist.
[0008] Eine vorteilhafte Ausführung nach der Erfindung besteht darin, daß das Einsatzteil
als ein flaches Einsatzplättchen ausgebildet ist und das Gehäuse einen dem.Plättchen
angepaßten flachen Spalt aufweist, in den das Einsatzteil einsteckbar ist, wobei ein
Strömungsweg zwischen der Oberseite des Plättchens und der gegenüberliegenden Deckseite
des Gehäusespaltes und ein weiterer Strömungsweg zwischen der Unterseite des Plättchens
und der Bodenseite des Gehäusespaltes gebildet ist.
[0009] Dabei ist es weiter besonders vorteilhaft, wenn der eine Strömungsweg zwischen der
Oberseite des Plättchens und der Deckseite des Gehäusespaltes aus einer Ausnehmung
in der Oberseite des Plättchens besteht, wobei die Ausnehmung zur Bildung eines fluidischen
Oszillators von der flachen Deckseite des Gehäusespaltes abgedeckt ist und der andere
Strömungsweg zwischen der Unterseite des Plättchens und der Bodenseite des Gehäusespaltes
aus einer Ausnehmung in der Bodenseite des Gehäusespaltes besteht, wobei die Ausnehmung
zur Bildung eines Strömungskanals von der flachen Unterseite des Plättchens abgedeckt
ist.
[0010] Damit beide Strömungswege eine ausreichende Zufuhr an Fluid, insbesondere an Wasser,
erhalten und bei einer Munddusche sowohl ein oszillierender Massagesprühstrahl als
auch ein ununterbrochener Reinigungsstrahl abgegeben wird, ist es vorteilhaft, wenn
der halsartige Gehäuseansatz zum festen Anschluß des Endes eines mit der Fluidquelle
in Verbindung stehenden hohlen Haltestabes eine der äußeren Gestalt des Haltestabes
angepaßte Ausnehmung aufweist, wenn der Boden der Ausnehmung eine zentrale Öffnung
besitzt, die an den Gehäusespalt anschließt und wenn in die Öffnung eine Scheidewand
ragt, die die Öffnung in zwei getrennte Öffnungsteile und das Ende des Haltestabes
in zwei getrennte Kanalabschnitte unterteilt, von denen das eine Öffnungsteil mit
dem angrenzenden einen Kanalabschnitt unmittelbar an den einen Strömungsweg zwischen
der Unterseite des Einsatzteiles und der Bodenseite des Spaltes und der andere Öffnupgsteil
mit dem angrenzenden anderen Kanalabschnitt über eine Öffnung in dem Einsatzteil an
den anderen Strömungsweg zwischen der Oberseite des Einsatzteiles und der Deckseite
des Spaltes anschließt.
[0011] Hierbei kann vorteilhafterweise die Scheidewand Teil des halsartigen Gehäuseansatzes
sein und sich in einer mittleren Ebene des Gehäuseansatzes von der Bodenseite des
Gehäusespaltes aus im wesentlichen über die gesamte Anschlußlänge des Gehäuseansatzes
zungenartig in diesen hineinerstrecken, wobei die gegenüberliegenden Längsseiten der
Scheidewand an die Innenwandung des Anschlußendes des hohlen Haltestabes anschließt.
[0012] Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die in einer Zeichnung
schematisch dargestellt sind. Hierin zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Sprühdüse,
Fig. 2 eine Draufsicht von unten,
Fig. 3 eine Ansicht von vorne und
Fig. 4 eine Ansicht von vorn auf eine abgeänderte Ausführungsform.
[0013] Die Ausführungsbeispiele sind vorzugsweise Duschköpfe für Mundduschen. Fig. 1 zeigt
einen Längsschnitt durch einen Duschkopf 1 mit einem halsartigen Gehäuseansatz 2.
Der Duschkopf 1 besitzt einen nach vorne offenen flachen Spalt 3, der breitseitig
von parallelen Deck- und Bodenseiten 4 und 5 und schmalseitig von parallelen Längsseiten
6 und 7 begrenzt ist. In den Spalt 3 ist ein flaches plättchenförmiges Einsatzteil
8 eingesteckt, das breitseitig eine Ober- und eine Unterseite 9 und 10 aufweist. In
der Oberseite 9 des Einsatzteiles 8 befinden sich offene kanalartige Vertiefungen
zur Bildung einer fluidischen Oszillatorkonfiguration 11, wie sie durch die DE-OS
25 43 378 bekannt geworden sind. Durch dichte Anlage der Oberseite 9 des Einsatzteiles
8 an der Deckseite 4 des Spaltes 3 im Duschkopf 1 wird die fluidische Oszillatorkonfiguration
11 dicht abgedeckt. Hierbei kann es vorteilhaft sein, wenn die Oberseite 9 des Einsatzteiles
8 unter elastischer Vorspannung an der Deckseite 4 des Spalte 3 anliegt, wie es in
der DE-OS 27 24 299 aufgezeigt ist.
[0014] In der Bodenseite 5 des Spaltes 3 befindet sich ein offener Kanal 11', der sich.
in Längsrichtung des Spalte 3 erstreckt und der von der flachen Unterseite 10 des
Einsatzteiles dicht abgedeckt wird.
[0015] Der halsartige Gehäuseansatz 2 besitzt eine zylindrische Ausnehmung 12, in die das
obere Ende 13 eines hohlen Halterohres 14 eingreift. Im Boden 15 der Ausnehmung 12
befindet sich eine kreisrunde Öffnung 16, die von einer Scheidewand 17 in zwei Öffnungsteile
18 und 19 unterteilt ist. Die Scheidewand 17 geht von der Bodenfläche 5 des Spaltes
3 aus und erstreckt sich längs einer mittleren Ebene durch den Gehäuseansatz 2 zungenartig
in diesen hinein, wobei gegenüberliegende Schmalseiten 20, 21 an der Innenwand 22
des Endes 13 des Halterohres 14 zur Anlage kommen.
[0016] Auf diese Weise wird durch die Scheidewand 17 nicht nur die Öffnung 16 im Boden 15
der Ausnehmung 12 in zwei öffnungsteile 18 und 19 geteilt, sondern auch der Hohlraum
des oberen Endes 13 des Halterohres 14. So schließt der Teilhohlraum 23 des Halterohres
14 an die Teilöffnung 19 und der Teilhohlraum 24 des Halterohres 14 schließt an die
Teilöffnung 18 an. Der Hohlraum des Halterohres 14 ist also in seinem oberen Ende
in zwei voneinander getrennte Teilhohlräume oder Teilkanäle 23 und 24 getrennt, die
an die Teilöffnung 18 und 19 anschließen, wie Fig. 1 verdeutlicht.
[0017] Die Teilöffnung 19 schließt unmittelbar an den Kanal 11 an, während die Teilöffnung
18 über eine Öffnung 25 in dem plättchenförmigen Einsatzteil 8 an die Oszillatorkonfiguration
11 in der Oberseite 9 des Einsatzteiles 8 anschließt. Das Einsatzteil 8 stützt sich
auf der Scheidewand 17 in der Bodenfläche 5 des Spaltes 3 ab. Ausgehend von der Bodenfläche
5 verjüngt sich die Scheidewand 17 etwas, wodurch im oberen Ende 13 des Haltestabes
zwei getrennte Kanäle bzw. Hohlräume 23, 24 gebildet werden, die stromauf etwas konvergieren.
[0018] Wie gestrlchelte Linien 4' and 5' andeuten, kann der Spalt 3 keilförmig ausgebildet
sein. Entsprechend ist das Einsatzteil 8 keilförmig ausgebildet. Damit bilden die
Ober- und Unterseiten des Einsatzteiles 8 und die Deck- und Bodenseiten des Spaltes
gleiche flache Winkel, die in Austrittsrichtung des Duschkopfes divergieren. Hierdurch
kann durch Einschieben des Einsatzteiles 8 in den Spalt 3 auch ohne eine elastische
Vorspannung des Einsatzteiles 8 im Spalt die Deck- und Bodenfläche des Spaltes dicht
an der Ober- und Unterseite des Einsatzteiles zur Anlage kommen, um die beiden getrennten
Strömungswege dicht abzudecken. Hierbei kanntes vorteilhaft sein, im Gehäuse 1 Längsschlitze
27 und 27 vorzusehen, wie Fig. 4 zeigt, wodurch das keilförmige Einsatzteil 8 unter
elastischer Verspannung des Gehäuses an den Ober- und Unterseiten des Einsatzteiles
dicht zur Anlage kommt.
[0019] Durch die Scheidewand 17 bilden sich in den Kanälen 23, 24 und den Teilöffnungen
18, 19 zwei beruhigte Teilströme aus, die voneinander getrennt in die getrennten Strömungswege
11 und 11' geleitet werden. Hierdurch wird sichergestellt, daß von beiden Strömungswegen
11 und 11' die gewünschten Fluidstrahlen abgegeben werden. Der Strömungsweg 11' in
der Bodenfläche 5 bzw. 5' des Spaltes kann derart ausgebildet sein, daß ein scharfer
Strahl abgegeben wird, der eine optimale Reinigung der Zähne erlaubt, während der
fluidische Oszillator in der Oberseite des Einsatzteiles 8 einen oszillierenden Sprühstrahl
abgibt, der außer einer Reinigung eine optimale Massage des Zahnfleisches erlaubt.
[0020] Es ist klar, daß beide Strömungswege in den voneinander getrennten Ober- und Unterseiten
des Einsatzteiles vorhanden sein können, die dann von Deck- und Bodenflächen des Gehäuses
abgedeckt werden. Auch kann das Gehäuse in einer Schichtbauweise aus einem Boden-
und einem Deckelteil bestehen, zwischen denen das Einsatzteil eingesetzt wird. Hierbei
kann sich dann auch die Oszillatorkonfiguration 11' im Bodenteil befinden, das von
der Unterseite des Einsatzteiles abgedeckt wird. In der Oberseite des Einsatzteiles
kann sich der Kanal 11 befinden, der dann von dem Gehäusedeckel abgedeckt wird.
[0021] Es ist klar, daß sich dem Fachmann hier eine Reihe von äquivalenten Lösungen anbieten,
die im Rahmen der Erfindung liegen.
[0022] Hierzu gehört auch, den Gehäusespalt 3 am vorderen Ende etwas enger auszubilden als
am hinteren Ende, wodurch das Gehäuse beim Einschieben des flachen Plättchens 8 elastisch
gedehnt wird. Auch hierdurch wird eine dichte Anlage der Spaltflächen an den Flächen
des Plättchens erhalten.
1. Sprühdüse, insbesondere Duschkopf für eine Munddusche, bestehend aus einem Gehäuse
mit einer Gehäuseansatz zum Anschluß an eine unter Druck scehence Fluidquelle und
einem von dem Gehäuse gehaltenen Einsatzteil, das zwischen sich und einer gegenüberliegenden
Gehäusefläche einen kanalartigen Strömungsweg bildet, der am hinteren Ende des Einsatzteiles
über einen kanalartigen Anschluß mit der Fluidquelle in Verbindung steht und am vorderen
Ende des Einsatzteiles in einer Austrittsöffnung des Gehäuses endet, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einsatzteil zwischen sich und einer weiteren Gehäusefläche wenigstens einen
weiteren von dem kanalartigen Strömungsweg getrennten kanalartigen Strömungsweg bildet,
der am hinteren Ende des Einsatzteiles über einen von dem kanalartigen Anschluß für
den ersten Strömungsweg getrennten kanalartigen Anschluß mit der gleichen Fluidquelle
in Verbindung steht und am vorderen Ende des Einsatzteiles in einer von der Austrittsöffnung
für den ersten Stromungsweg getrennten Austrittsöffnung des Gehäuses endet.
2. Sprühdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil als ein
flaches Einsatzplättchen ausgebildet ist und das Gehäuse einen dem Plättchen angepaßten
flachen Spalt aufweist, in den das Einsatzteil einsteckbar ist, wobei ein Strömungsweg
zwischen der Oberseite des Plättchens und der gegenüberliegenden Deckseite des Gehäusespaltes
und ein weiterer Strömungsweg zwischen der Unterseite des Plättchens und der Bodenseite
des Gehäusespaltes gebildet ist.
3. Sprühdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil um seine
Längsachse leicht gekrümmt ausgebildet ist, wobei aufgrupd elastischer Verformbarkeit
des Einsatzteiles beim Einschieben des Einsatzteiles in den Spalt die parallelen Spaltflächen
zum Abschluß der Strömungswege dicht an dem Einsatzteil anliegen.
4. Sprühdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober- und Unterseite
des keilförmig ausgebildeten Plättchens und entsprechend die Deck- und Bodenseite
des keilförmig ausgebildeten Gehäuseschlitzes gleiche flache Winkel miteinander bilden,
die zu den Austrittsöffnungen am vorderen Ende des Gehäuses hin divergieren.
5. Sprühdüse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zum elastischen
Einspannen des keilförmigen Plättchens an seinen Längsseiten geschlitzt ausgebildet
ist.
6. Sprühdüse nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dereine
Strömungsweg zwischen der Oberseite des Plättchens und der Deckseite des Gehäusespaltes
aus einer Ausnehmung in der Oberseite des Plättchens besteht, wobei die Ausnehmung
zur Bildung eines fluidischen Oszillators von der flachen Deckseite des Gehäusespaltes
abgedeckt ist, und daß derandere Strömungsweg zwischen der Unterseite des Plättchens
und der Bodenseite des Gehäusespaltes aus einer Ausnehmung in der Bodenseite des Gehäusespaltes
besteht, wobei die Ausnehmung zur Bildung eines Strömungskanals von der flachen Unterseite
des Plättchens abgedeckt ist.
7. Sprühdüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der halsartige Gehäuseansatz
zum festen Anschluß des Endes eines mit der Fluidquelle in Verbindung stehenden hohlen
Haltestabes eine der äußeren Gestalt des Haltestabes angepaßte Ausnehmung aufweist,
daß der Boden der Ausnehmung eine zentrale Öffnung besitzt, die an den Gehäusespalt
anschließt, und daß in die Öffnung eine Scheidewand ragt, die die Öffnung in zwei
getrennte Öffnungsteile und das Ende des Haltestabes in zwei getrennte Kanalabschnitte
unterteilt, von denen das eine Öffnungsteil mit dem angrenzenden einen Kanalabschnitt
unmittelbar an den einen Strömungsweg zwischen der Unterseite des Einsatzteiles und
der Bodenseite des Spaltes und der andere Öffnungsteil mit dem angrenzenden anderen
Kanalabschnitt über eine Öffnung in dem Einsatzteil an den anderen Strömungsweg zwischen
der Oberseite des Einsatzteiles und der Deckseite des Spaltes anschließt.
8. Sprühdüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheidewand Teil des
halsartigen Gehäuseansatzes ist und sich in einer mittleren Ebene des Gehäuseansatzes
von der Bodenseite des Gehäusespaltes aus im wesentlichen über die gesamte Anschlußlänge
des Gehäuseansatzes zungenartig in diesen hineinerstreckt, wobei gegenüberliegende
Längsseiten der Scheidewand an die Innenwandung des Anschlußendes des hohlen Haltestabes
anschließen.