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EP 0 012 787 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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26.10.1988 Patentblatt 1988/43 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.02.1983 Patentblatt 1983/07 |
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Anmeldetag: 12.02.1979 |
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Brennkammerwand
Combustion chamber wall
Paroi de chambre de combustion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE |
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Priorität: |
20.12.1978 CH 12930/78
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.07.1980 Patentblatt 1980/14 |
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Patentinhaber: GEBRÜDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT |
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CH-8401 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Rees, Karl
CH-8630 Rüti (CH)
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Vertreter: Sparing, Nikolaus, Dipl.-Ing. |
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Rethelstrasse 123 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 470 629 DE-A- 2 621 189 FR-A- 2 149 892
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DE-A- 1 551 052 FR-A- 2 101 556 US-A- 3 295 504
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- VGB Kraftwerkstechnik 53, Heft 12, Dezember 1973, pp. 776-779
- VGB Kraftwerkstechnik 57, Heft 6, Juni 1977, pp. 369-374
- Jahrbuch der Dampferzeugungstechnik, 1. Ausgabe 1970, pp. 30-32
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Brennkammerwand aus horizontal oder geneigt verlaufenden,
über Stege gasdicht miteinander verbundenen Wandrohren, mit an den Stegen aussenseitig
befestigten, paarweise angeordneten, vertikalen Zugbändern und ist vorzugsweise für
einen Dampferzeuger bestimmt.
[0002] Eine Brennkammerwand dieser Art ist aus der DE-A 2621 189 bekannt. Die Zugbänderpaare
haben dort Abstand von der Rohrwand und sind über viele brückenartige Elemente mit
den Stegen der Wandrohre verschweisst. Jedes brükkenartige Element hat von dem von
ihm überspannten Wandrohr selbst Abstand. Diese bekannte Konstruktion hat vor allem
den Nachteil, dass bei Temperaturänderungen der Brennkammer die Temperatur der Zugbänderpaare
nur mit erheblicher Verzögerung folgt. Es treten daher in den Zugbänderpaaren wie
auch in der Brennkammerwand erhebliche transiente Wärmespannungen auf.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, diese transienten Wärmespannungen auf konstruktiv einfache
Weise zu verringern.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Zugbänderpaare an den
Wandrohren anliegen und über mehrere, in vertikalem Abstand angeordnete, kammartig
ausgeschnittene Blechstreifen mit den Wandrohren durch Schweissen starr verbunden
sind, wobei die Zugbänder jedes Paares jeweils mit einer Längskante an die zwischen
ihnen und senkrecht zur Wandebene verlaufenden Blechstreifen stossen, und dass die
Zugbänder jedes Paares an ihren voneinander abgewendeten Längskanten jeweils auf etwa
halber Höhe zwischen zwei Blechstreifen an der Wand befestigt sind. Dadurch, dass
einerseits sowohl die Zugbänderpaare als auch die Blechstreifen mit den Wandrohren
in wärmeleitendem Kontakt stehen und andererseits die Blechstreifen mit ihrer ganzen
Länge die Zugbänderpaare berühren, werden im Bereich der Schweissstellen ziemlich
homogene Temperaturen erreicht, so dass nur sehr geringe Wärmespannungen auftreten.
Ein zusätzlicher Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass der Materialaufwand geringer
ist, was sich nicht nur preislich auswirkt, sondern auch die thermische Trägheit der
Wand verringert bzw. ein rascheres Anfahren der die Brennkammerwand enthaltenden Anlage,
z.B. des Dampferzeugers, erlaubt. Durch die Befestigung der Aussenkanten der Zugbänderpaare
an der Brennkammerwand wird erreicht, dass die Zugbänder an der Rohrwand noch dichter
anliegen, ohne dass in den Zugbändern oder in der Rohrwand erhebliche zusätzliche
Wärmespannungen auftreten.
[0005] Aus der US-A 3295504 ist eine Brennkammerwand bekannt, deren Rohre zur Horizontalen
geneigt verlaufen und über Stege gasdicht miteinander verschweisst sind. Zum Tragen
der Rohrwand sind über deren Breite verteilt einzelne Zugbänder vorgesehen, die von
der Rohrwand einen Abstand haben. Die Verbindung zwischen der Rohrwand und den Zugbändern
geschieht über Platten, die jeweils an einander gegenüberliegenden Stellen an einer
Längskante des Zugbandes angeschweisst sind. Die Platten sind auf der der Rohrwand
zugewandten Seite im Schnitt kammartig ausgebildet und mit der Rohrwand verschweisst.
Der Fertigungsaufwand und auch der Materialaufwand für die Platten sind im Vergleich
zu den erfindungsgemässen Blechstreifen erheblich grösser. Da die Zugbänder nicht
paarweise angeordnet sind und überdies keine einfachen Blechstreifen verwendet werden,
kann die bekannte Konstruktion kein Vorbild für die Erfindung bilden, zumal sich auch
hinsichtlich des Wärmeflusses von der Rohrwand zu den Zugbändern weniger günstige
Verhältnisse ergeben als bei der Erfindung.
[0006] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 werden die in den Zugbänderpaaren wirkenden
Kräfte besonders vorteilhaft auf den oberen Bereich der Brennkammerwand sowie die
aus Vertikalrohren bestehende Gaszugwand aufgeteilt.
[0007] Die Überleitung der Zugkräfte in die Gaszugwand gemäss Anspruch 4 ist konstruktiv
besonders einfach.
[0008] Die Erfindung wird nun an einem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine fragmentarische Ansicht von Aussen einer Brennkammerwand nach der Erfindung.
Fig. ein in Fig. 1 mit 11 bezeichnetes Detail in perspektivischer Darstellung.
Fig. ein Detail 111 aus Fig. 1, ebenfalls in perspektivischer Darstellung und
Fig. 4 ein in Fig. 1 mit IV bezeichnetes Detail.
[0009] Gemäss Fig. 1 bilden Wandrohre 1 eine ebene Wand einer prismatischen Brennkammer,
wobei die Rohre 1 zur Horizontalen geneigt und über Stege 2 dicht miteinander verschweisst
sind. Die geneigten Wandrohre 1 sind, was nicht gezeigt ist, unten an Verteilern angeschlossen.
Oben münden sie in Verteilstücke 5, von denen jedes vier in der Wandebene angeordnete,
nach oben gerichtete Anschlussstutzen aufweist. An diesen Stutzen sind Vertikalrohre
6 angeschweisst, die gerade verlaufen und über Stege 7 ebenfalls dicht miteinander
verbunden sind. Die Vertikalrohre 6 liegen im wesentlichen in derselben Ebene wie
die geneigt verlaufenden Rohre 1 der Brennkammer. Die Brennkammer erstreckt sich bis
zur Höhe der Verteilstücke 5, während die Vertikalrohre 6 bereits einen Gaszug bekleiden,
in dem Schotten- oder Bündelheizflächen untergebracht sein können. In den Rohren 1
und 6 strömt Wasser, das in den Rohren 6 teilweise oder ganz verdampft sein kann.
[0010] Solche Brennkammerrohrwände werden üblicherweise, einen prismatischen Hohlraum umschliessend,
an einem Kesselgerüst oben aufgehängt. Sie sind daher einer erheblichen Zugbelastung
ausgesetzt. Während Wände mit vertikaler Berohrung solche vertikalen Zugkräfte aufnehmen,
ohne dass darin erhebliche Spannungen auftreten, ist dies bei horizontal oder schräg
berohrten Wänden nicht der Fall, weil in den Rohren Biegespannungen von nicht zu vernachlässigender
Grösse auftreten. Es ist daher bekannt, solche Rohrwände durch vertikale Zugbänder
zu verstärken. In Fig. 1 sind derartige Zugbänder 10 gezeigt, die paarweise nebeneinander
angeordnet sind. Wie Fig. 1 zeigt, ist erfindungsgemäss für jedes Paar von Zugbändern
10 eine Reihe von kammartig ausgeschnittenen Blechstreifen 11 vorgesehen, die vertikal
miteinander fluchten und mit der Teilung A senkrecht zur Rohrwand angeordnet sind.
Die Blechstreifen 11 sind mit der Brennkammerwand durch Kehlnähte 13 verschweisst
(Fig.2). Die Zugbänder 10, die die Wandrohre 1 berühren, stossen beidseitig an die
Blechstreifen 11 an und sind mit diesen durch vertikale Kehlnähte 14verbunden.
[0011] Bei einem schnellen Temperaturanstieg der Brennkammerwand können sich die Zugbänder
10 wegen des darin über ihre Dicke auftretenden Temperaturgradienten an ihren Aussenkanten
von der Wand abheben, sodass dort der Wärmeübergang schlechter wird. Um ein solches
Abheben zu vermeiden oder zu reduzieren, können gemäss Fig. die Aussenkanten der Zugbänder
10 des Paares auf halber Höhe zwischen den Blechstreifen 11 durch an den Stegen 2
der Wand angeschweisste, leichte U-Eisen 16 zurückgehalten werden. Der Abstand B (Fig.
1) zwischen den U-Eisen 16 und den Blechstreifen 11 ist dabei so gross gewählt, dass
die durch Temperaturunterschiede bewirkte Querdehnung der Zugbänder 10 keine merkliche
Zusatzspannungen ergibt.
[0012] In dem in Fig. 1 mit 20 bezeichneten Bereich sind die Zugbänder 10 an Gabelbänder
22 angeschweisst. Diese Gabelbänder sind etwas dünner gewählt als die Zugbänder 10.
Sie weisen Zinken 23 auf, die im Bereich ihrer oberen Enden mit vertikalen Verbindungsrippen
25 durch Kehlnähte 28 verbunden sind. Die Verbindungsrippen 25, die senkrecht zur
Wand stehen, sind mittels Kehlnähten an den Stegen 7 angeschweisst (Fig. 4).
[0013] Die Gabelbänder 22 sind im wesentlichen durch U-Profile 26 mit den Stegen 2 zwischen
den geneigt verlaufenden Rohren 1 verbunden; es können aber auch zusätzlich ein oder
mehrere Blechstreifen 11 vorgesehen sein.
1. Brennkammerwand aus horizontal oder geneigt verlaufenden, über Stege (2) gasdicht
miteinander verbundenen Wandrohren (1), mit an den Stegen (2) aussenseitig befestigten,
paarweise angeordneten, vertikalen Zugbändern (10), dadurch gekennzeichnet, dass die
Zugbänderpaare (10) an den Wandrohren (1) anliegen und über mehrere, in vertikalem
Abstand angeordnete, kammartig ausgeschnittene Blechstreifen (11) mit den Wandrohren
(1) durch Schweissen starr verbunden sind, wobei die Zugbänder (10) jedes Paares jeweils
mit einer Längskante an die zwischen ihnen und senkrecht zur Wandebene verlaufenden
Blechstreifen (11) stossen, und dass die Zugbänder (10) jedes Paares an ihren voneinander
abgewandten Längskanten jeweils auf etwa halber Höhe zwischen zwei Blechstreifen (11)
an der Wand befestigt sind.
2. Brennkammerwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der
Kanten der Zugbänder (10) mittels kurzer U-Eisen (16) erfolgt, indem deren Schenkelenden
an zwei jeweils aufeinander folgenden Stegen (2) der Wand und der die Schenkel verbindende
Steg der U-Eisen (16) mit der Kante des anliegenden Zugbandes (10) verschweisst sind.
3. Brennkammerwand nach Anspruch 1 oder 2, mit an deren Oberkante anschliessendem,
aus gasdicht verbundenen Vertikalrohren (6) bestehendem Gaszug, dadurch gekennzeichnet,
dass die oberen Enden der Zugbänder (10) im oberen Bereich der Brennkammerwand nach
Art der Zinken (23) einer Gabel seitlich verzweigt sind und dass diese Zinken (23)
an der Gaszugwand befestigt sind.
4. Brennkammerwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der
Zinken (23) durch zur Wand senkrecht stehende Verbindungsrippen (25) erfolgt.
1. A combustion chamber wall embodied by horizontal or inclined wall tubes (1) interconnected
in gas-tight manner by way of webs (2), vertical tension bands (10) which are disposed
in pairs being secured to the webs (2) on the outside, characterised in that the tension
band pairs (10) engage the wall tubes (1) and are rigidly connected thereto by welding
by way of a number of vertically spaced-apart comb-like metal strips (11), the bands
(10) of each pair each engaging by way of a longitudinal edge with the metal strips
(11) which extend between them and perpendicularly to the wall plane; and the bands
(10) of each pair are secured by way of longitudinal edges remote from one another
to the wall substantially halfway between two strips (11).
2. A wall according to claim 1, characterised in that the edges of the bands (10)
are secured by means of short U-irons (16) by the ends of the arms of the U of two
consecutive webs (2) of the wall and the U-iron (16) web which interconnects the arms
being welded to the edge of the engaging band (10).
3. A wall according to claim 1 or 2 having a gas flue into which the top edge of the
wall merges and which is embodied by vertical tubes (6) interconnected in gas-tight
manner, characterised in that the top ends of the bands (10) branch laterally in the
top zone of the combustion chamber wall after the fashion of the tines (23) of a fork
and the tines (23) are secured to the gas flue wall.
4. A wall according to claim 3, characterised in that the tines (23) are secured by
connecting ribs (25) which are perpendicular to the wall.
1. Paroi de chambre de combustion, en tubes de paroi (1) s'étendant horizontalement
ou de manière inclinée et reliés les uns aux autres de manière étanche au gaz par
l'intermédiaire d'entretoises (2), comportant des tirants (10) verticaux disposés
par paires et fixés du côté externe aux entretoises (2), caractérisée en ce que les
paires de tirants (10) reposent sur les tubes de paroi (1) et sont reliées rigidement
par soudage aux tubes de paroi (1) par l'intermédiaire de plusieurs bandes en tôle
(11) disposées selon une distance verticale et entaillées à la manière d'un peigne,
les tirants (10) de chaque paire contactant respectivement par une arête longitudinale
les bandes de tôle (11) s'étendant entre elles et perpendiculairement au plan de paroi,
et en ce que les tirants (10) de chaque paire sont fixés, sur leurs arêtes longitudinales
tournées à l'écart l'une de l'autre, respectivement à peu près à mi- hauteur entre
deux bandes de tôle (11), sur la paroi.
2. Paroi de chambre de combustion selon la revendication 1, caractérisée en ce que
la fixation des arêtes des tirants (10) a lieu au moyen de fers courts en U (16),
en soudant leurs extrémités de traverses à deux entretoises (2) consécutives respectives
de la paroi et l'entretoise des fers en U (16), reliant les traverses, à l'arête du
tirant (10) adjacent.
3. Paroi de chambre de combustion selon l'une des revendications 1 et 2, comportant
un conduit de gaz constitué par des tubes verticaux (6) reliés de manière étanche
au gaz et se raccordant à leur arête supérieure, caractérisée en ce que les extrémités
supérieures des tirants (10) se subdivisent latéralement dans la zone supérieure de
la paroi de chambre de combustion selon les fourchons (23) d'une fourche et en ce
que ces fourchons (23) sont fixés à la paroi du conduit de gaz.
4. Paroi de chambre de combustion selon la revendication 3, caractérisée en ce que
la fixation des fourchons (23) a lieu par des nervures de liaison (25) situées perpendiculairement
à la paroi.

