[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Metallgegenständen
durch Umformen, wie Tiefziehen und/oder Abstrecken von mit einer Umwandlungsschicht
versehenen Blechen, die vor dem Umformen mit einem Umwandlungsüberzug versehen werden.
[0002] Es ist bekannt, daß die Oberflächen von Metallen mit Ausnahme der Edelmetalle infolge
Einwirkung der Atmosphäre eine chemische Oberflächen-Umwandlung vom reinen Metall
zu einer sauerstoffhaltigen Verbindung erfahren. Diese Oberflächenschicht besteht
bei den meisten Metallen mit Ausnahme der Edelmetalle aus einer Oxidschicht und/oder
einer Mischoxidschicht und/oder einer Oxid-Hydratschicht und/oder einer Oxid-Hydroxidschicht
und/oder einer Oxid-Hydroxid-Hydratschicht und/oder einer sauerstoffhaltigen Metallkomplexverbindungsschicht.
[0003] Vom Aluminium ist bekannt, daß seine Oberfläche aus einer wenige Moleküllagen dicken,
harten, zusammenhängenden, durchsichtigen Oxidschicht besteht, die sich z. B. auf
frisch angeritztem Aluminium an der Luft und im Wasser schon in wenigen Sekunden bildet.
[0004] Diese Schutzschicht ist zunächst nur einige Nanometer dick; sie wächst im Laufe eines
Monats auf 450 bis 900 Nanometer (= nm) an und bleibt dann nahezu unverändert bestehen.
[0005] Die Oberfläche von Eisen besteht aus Eisenmischoxiden, nämlich des dreiwertigen Eisens
in nicht klar definierbaren Äquivalenten von Sauerstoff, Wasserstoff und Eisen.
[0006] Die Oberfläche von Eisen läßt sich - wie praktische Versuche zeigen - im Gegensatz
zu der Oberfläche von Aluminium, Zinn und Chrom mechanisch mit einem relativ weichen
Reibpartner, wie z. B. Papier, nicht schichttrennen. Unter Schichttrennung ist die
mechanisch auf den Reibpartner übertragbare oxidische Schicht zu verstehen.
[0007] Die Oberfläche von verzinntem Eisenblech besteht aus folgenden Schichten: Mischung
von Zinn-(IV)-Oxidschicht und Zinn-(II)-Oxidschicht, Zinnschicht, Zinn-Eisenlegierungsschicht
und schließlich unterster Eisenschicht. Diese verzinnten Eisenbleche nennt man bekanntlich
Weißbleche, welche normalerweise auf der Oberfläche passiviert und gefettet in den
Handel kommen. Die Passivierungsschicht (z. B. Chromschicht) kann sowohl chemisch
als auch elektrochemisch aufgetragen sein.
[0008] Die Zinnmenge ist dabei normiert z. B. nach Euronorm 77-65 mit E1 bis E4 oder nach
ASTM A624 von Designation No. 10 bis No. 135/25. Angaben über die Art der gebräuchlichen
chemischen Oberflächenbehandlungen und die Menge an z. B. Chrom in der Passivierungsschicht
sind ebenfalls in der ASTM A 624 enthalten. So beträgt hiernach die Chrommenge bei
der chemischen Passivierung (Cromic-Acid-Treated Tin Plate) nicht mehr als 250 mg
Chrom/0,09 m
2 Oberfläche, während sie bei der elektro-chemischen Passivierung (Cathodic-Sodium
Dichromate-Treated Tin Plate) etwa 500 pg Chrom/0,09 m
2 beträgt.
[0009] Weiterhin ist das Weißblech normalerweise gefettet. Gebräuchliche Einfettmittel sind
z. B. Dioctyl-Sebacat (DOS), Baumwollsaatöl und Butyl-Stearat (ATBC).
[0010] Die Oberfläche von elektrolytisch verchromten Eisenblechen (Feinstblech) besteht
aus einer Chrom-(III)-Oxidschicht und einer metallischen Chromschicht. Nach ASTM A
657 beträgt hiernach die metallische Chromschichtauflage zwischen 3 und 13mg Chrom/0,09m2
Oberfläche und die darüberliegende Chromoxidschicht enthält 0,3 bis 0,4 mg Chrom/0,09
m
2 Oberfläche. Auch die Oberfläche des elektrolytisch verchromten Feinstbleches ist
gefettet wie es bei dem o. g. Weißblech der Fall ist.
[0011] Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß es möglich ist, Bleche, insbesondere
Aluminiumbleche, verzinnte Eisenbleche, verchromte Eisenbleche und Eisenbleche selbst,
mechanischen Verformungsverfahren, insbesondere einem Tiefziehen oder einem Abstrecken
zu unterwerfen ohne Verwendung der bisher als unbedingt notwendig angesehenen Schmiermittel,
wenn man die Bleche vor dem Umformen mit einem hydrophilen hydroxidhaltigen Umwandlungsüberzug
versieht, auf den ein konservierender Überzug aus einer chemischen Verbindung, die
sowohl wasserlöslich als auch in organischen Lösungsmitteln löslich ist und/oder aus
Gelatine, gelatineähnlichen Substanzen, Gummi arabicum, Isoparaffinen und/oder Polyparaffinen
aufgebracht wird.
[0012] Nach einer bevorzugten Ausführungsform vorliegender Erfindung erzeugt man dabei auf
den Oberflächen insbesondere ein Hydroxid der niedersten Wertigkeitsstufe des Metalls.
[0013] Zum Stand der Technik ist auf folgende Literaturstellen hinzuweisen:
(1) US-A-3231376
(2) US-A-2 801 604
(3) Chemical Abstracts, Band 83, Nr. 10,1975, Nr. 83 811c, S. 301
(4) DE-A-2 506 665
(5) EP-A-0 001 198
[0014] Verfahren zum Hydrophilieren von Metalloberflächen durch Erzeugen von Hydroxiden
oder hydroxidhaltigen Verbindungen, insbesondere von Hydroxiden oder hydroxidhaltigen
Verbindungen in der niedrigsten Wertigkeitsstufe des betreffenden Metalls sind an
sich aus der Literaturstelle (1), nämlich US-A-3231 376 bekannt. Dort ist die Herstellung
von Aluminiumhydroxid- und Zinkhydroxid-Schichten auf Aluminium- und Zinkteilen durch
Behandlung mit starken anorganischen Basen beschrieben.
[0015] Aus der Literaturstelle (2), nämlich US-A-2 801 604 ist die Herstellung einer Schicht
auf verzinntem Eisenblech durch anodische Oxidation an sich bekannt.
[0016] Die Literaturstelle (3) Chemical Abstracts Band 83, Seite 301 beschreibt die Herstellung
eines Aluminiumhydroxidfilms durch Behandlung von Aluminiumoberflächen mit Natronlauge.
[0017] Aus der Literaturstelle (4), nämlich der DE-A-2 506 665, ist die Schaffung von Erdalkalimetallverbindungen
enthaltenden Überzugsschichten auf Aluminium durch Behandlung mit einer basischen,
Erdalkalimetallverbindungen enthaltendem alkalischen Lösung bekannt.
[0018] Schließlich beschreibt die Literaturstelle (5), nämlich die EP-A-0001 198 die Herstellung
von hydroxidhaltigen Schichten auf Magnesium und Aluminium durch anodische oder chemische
Behandlung.
[0019] Die Lösung der technischen Aufgabe, ein neues und auf erfinderischer Tätigkeit beruhendes
Verfahren zur Herstellung von Metallgegenständen durch Umformen wie Tiefziehen und/oder
Abstrecken von mit einer Umwandlungsschicht versehenen Blechen, die vor dem Verformen
mit einem Umwandlungsüberzug versehen werden, zu schaffen, wird in den oben zum Stand
der Technik genannten Literaturstellen nicht gelöst und soll durch diese auch nicht
gelöst werden.
[0020] Im folgenden wird nun anhand von einigen Ausführungsbeispielen die Hydrophilierung
von Oberflächen von Metallblechen beschrieben:
Hydrophilierungsbeispiele
Beispiel 1
[0021] Ein Aluminiumblech der Abmessungen DINA4, einer dicke von 0,3 mm und folgender Zusammensetzung:
Silicium 0,30, Eisen 0,70, Kupfer 0,25, Mangan 1,0 bis 1,5, Magnesium 0,3 bis 1,3,
Zink 0,25, Rest Aluminium (Gew.-%), wird dadurch hydrophiliert, daß ein Papiervlies,
auf das ein mittlerer Druck von einem kg/cm
2 (0,098 MPa) ausgeübt wird, fünfmal hin- und herbewegt wird. Generell gilt die Regel,
daß diese Reibbewegung so oft durchgeführt wird, bis auf dem Reibpartner Papiervlies
ein geringer Rückstand der Aluminiumoberfläche sichtbar ist (schwärzliche Verfärbung
des Papiervlieses). Der Nachweis, daß durch diese Behandlung die zuvor hydrophobe
Aluminiumoberfläche hydrophil wurde, wird folgendermaßen durchgeführt:
Vor der mechanischen Hydrophilierung ist die Aluminiumoberfläche, die in vollständig
entfettetem Zustand vorliegt, hydrophob, was sich leicht dadurch feststellen läßt,
daß aufgegossenes Wasser bei senkrechtstehendem Aluminiumblech unter Bildung kleiner
und kleinster Perlen abläuft, bzw. hydrophob reagiert, indem diese Oberfläche konventionelle
Offsetdruckfarbe animmt.
[0022] Das wie oben geschildert hydrophobil gemachte Aluminiumblech ist als hydrophil dadurch
zu erkennen, daß auch bei senkrechter Stellung des Blechs zur Unterlage aufgegossenes
Wasser eine vollständige Benetzung der wie oben beschriebenen mechanisch behandelten
Aluminiumoberfläche bewirkt und etwa eine Verweildauer von 60 Sekunden zeigt, nach
welcher Zeit eine von oben nach unten fortschreitende Verdunstung des Wassers stattfindet
bzw. nunmehr keine Offsetfarbe angenommen wird.
[0023] Dieses Offsetdruckfarben-Beispiel dient auch dazu zu zeigen, daß die Oberflächenreaktionen,
welche zu den konträren Eigenschaften wie hydrophil - hydrophob führen, noch nicht
hinreichend wissenschaftlich erforscht sind. Die beschriebene Metallhydroxidstufe
der niedrigsten Wertigkeit wird durch das Offsetdruckfarben-Beispiel etwas deutlicher:
Läge ein Hydroxid der bekannten Wertigkeitsstufe vor, ließe sich dieses abspülen bzw.
falls nicht dissoziiert, ließe sich dieses durch Reiben mit der feuchten Druckfarbe
von der Oberfläche entfernen. Dies ist besonders interessant, wenn edle (Kupfer) neben
unedlen Metallen (Cr, Fe, Al, Su) gleichsam in den beschriebenen Beispielen behandelt
werden. So nimmt Kupfer stets Farbe an wie auch die Oxide der unedlen Metalle, die
hydrophob wirken; die Hydroxide der unedlen Metalle sind hydrophil bis diese durch
allmähliche Oxidation wieder hydrophob werden.
[0024] Neu aufgegebenes Wasser wird wieder von der Oberfläche angenommen, d. h. die Oberfläche
bleibt hydrophil, und zwar - wie Versuche gezeigt haben - ca. 24 Stunden. Nach Ablauf
von 24 Stunden wird die Metalloberfläche langsam in fortschreitendem Maße wieder hydrophob.
Beispiel 2
[0025] Ein Aluminiumblech der in Beispiel 1 genannten Art wird dadurch auf chemischem Wege
hydrophiliert, daß man es 30 Minuten in eine 1n-Natronlauge eintaucht; die Temperatur
der Natronlauge beträgt 60 bis 80°C. Sodann wird das Aluminiumblech aus dem Natronlaugenbad
herausgezogen und mit destilliertem Wasser abgespült, bis keine Alkalität im Spülwasser
mehr festzustellen ist. Sodann folgt, wie in Beispiel 1 beschrieben, der Test der
Hydrophilierung durch Beobachtung der Ablaufgeschwindigkeit in senkrechter Stellung
des Blechs. Dabei zeigen die Versuche, daß die Hydrophilierung auf die in diesem Beispiel
geschilderte chemische Art und Weise denselben Grad aufweist, wie die in Beispiel
1 beschriebene mechanische Hydrophilierung.
Beispiel 3
[0026] Ein Aluminiumblech der im Beispiel 1 genannten Art wird in einen Elektrolyten getaucht,
der aus einer 0,5%igen Natronlauge von Raumtemperatur (25° C) besteht.
[0027] Es wird ein anodischer Strom von 70 A/m
2 angelegt (bezogen auf die Oberfläche des Aluminiums). Bereits nach 2 Sekunden ist
das gesamte Aluminiumblech von gleicher hydrophiler Natur wie das gemäß der Beispiele
1 und 2 behandelte Blech. Die Reinigung des Blechs geschieht auch hier durch Abspülen
mit destilliertem Wasser, bis das ablaufende destillierte Wasser alkalifrei ist. Auch
die Bestimmungsmethode der Hydrophilität ist die gleiche wie in den vorgenannten Beispielen.
Beispiel 4
[0028] Das Aluminiumblech der in Beispiel 1 genannten Art wird in einen auf 200° C aufgeheizten
Elektroofen gegeben und dort 6 Minuten belassen. Sodann wird das Blech aus dem Elektroofen
herausgenommen und bei normaler Laboratoriumsatmosphäre auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen. Sodann wurde die in Beispiel 1 ausführlich dargestellte Prüfung auf die
erzielte Hydrophilität durchgeführt; auch hier zeigte der Versuch, daß das solchermaßen
thermisch behandelte Blech den gleichen Grad an Hydrophilität aufwies wie die in den
Beispielen 1 bis 3 dargestellten Bleche. Im vorliegenden Fall wird darüber hinaus
eine noch länger andauernde Hydrophilität erzielt; sie beläuft sich auf mindestens
36 Stunden.
Beispiel 5
[0029] Ein Weißblech des Formats DIN A 4 wird den in den Beispielen 1 bis 4 dargestellten
Hydrophilierungsverfahren unterworfen.
[0030] Bei der mechanischen Hydrophilierung in analoger Anwendung des Beispiels 1 zeigte
es sich, daß das Weißblech 100 Stunden lang hydrophil blieb und nach Ablauf dieser
Zeit langsam seine Hydrophilität verlor.
[0031] Die Behandlung mit Natronlauge geschieht völlig analog zu Beispiel 2. Das Hydrophilierungsergebnis
ist das gleiche wie im vorangegangenen Beispiel.
Beispiel 6
[0032] Ein DIN A 4 Weißblech wird in den NaOH-Elektrolyt wie oben eingetaucht und sodann
zunächst eine Sekunden als Anode, sodann eine Sekunde als Kathode, hierauf wieder
eine Sekunde als Anode, sodann wieder eine Sekunde als Kathode geschaltet. Die Stromdichte
betrug wiederum 70 A/m
2 Weißblech.
[0033] Nach Beendigung dieser elektrochemischen Behandlung wurde das Weißblech aus dem Bad
herausgenommen und so lange mit destilliertem Wasser abgespült, bis das abgespülte
Wasser keinerlei Alkalität mehr aufwies. Sodann wurde die erzielte Hydrophilität dadurch
gemessen, daß man den oben bereits ausführlich geschilderten Hydrophilitätstest in
Senkrechtstellung des Blechs durchführt.
[0034] Es zeigte sich dabei, daß die Hydrophilität des elektrochemisch behandelten Weißblechs
auch wieder 100 Stunden anhielt und sodann langsam abfiel.
Beispiel 7
[0035] Ein verchromtes Eisenblech des Formats DIN A 4 wurde mit einem Druck von 5 kg/cm
2 (0,49 MPa) mittels einer Feinstpolierscheibe (auf Kunststoffgewebebasis) dadurch
mechanisch behandelt, daß man die Feinstpolierscheibe 5mal auf- und abbewegte.
[0036] Es zeigte sich, daß diese mechanische Behandlung zur Hydrophilierung der zuvor hydrophoben
verchromten Eisenblechoberfläche führte. Die Hydrophilierung wurde wieder mit dem
oben dargestellten Standardtest ermittelt; es zeigte sich, daß die Hydrophilierung
über einen Zeitraum von 5 Stunden aufrechterhalten blieb und sodann langsam abfiel.
Beispiel
[0037] Die Oberfläche des verchromten Eisenblechs des Formats DIN A 4 wird dadurch chemisch
behandelt, daß man mittels verdünnter Schwefelsäure auf einen pH-Wert von 2 eingestelltes
Gemisch aus 10% Gelatine und 2% Glyzerin sowie 88% Wasser auf der Oberfläche verreibt
bzw. das Blech in die eben beschriebene Lösung 5 Sekunden lang eintaucht. Anstelle
des Eintauchens kann die Oberfläche des verchromten Eisenblechs mit 5 Reibbewegungen
unter Verwendung eines chemisch inerten Vlieses beaufschlagt werden.
[0038] Sodann wird; wie oben ausführlich geschildert, bis zur Neutralität des Waschwassers
abgewaschen.
[0039] Es wurde der gleiche Hydrophilitäts
test wie oben beschrieben durchgeführt mit dem Ergebnis, daß das solchermaßen chemisch
behandelte verchromte Eisenblech eine Hydrophilitätsdauer von 100 Stunden aufwies.
Beispiel 9
[0040] Ein verchromtes Eisenblech des Formats DIN A 4 wird für eine Zeitdauer von 6 Minuten
in einem Elektroofen mit einer Innentemperatur von 200°C thermisch behandelt und sodann
aus diesem Ofen herausgenommen. Nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur besaß das solchermaßen
thermisch behandelte verchromte Eisenblech eine Hydrophilität für einen Zeitraum von
100 Stunden.
Beispiel 10
[0041] Ein Eisenblech des Formats DIN A 4 und einer Dicke von 0,3 mm (blankes) Eisenblech,
sogenanntes Feinstblech der Zusammensetzung: C 0,6%, Si 0,01 %, Mn 0,25%, P 0,010%,
S 0,020%, Rest Eisen, wird in ein Elektrolytbad eingegeben, das mit einem Elektrolyten,
bestehend aus 0,25 normaler Natronlauge, gefüllt war. Es wurde sodann das Schwarzblech
zunächst eine Sekunde als Kathode, hierauf eine Sekunde als Anode und schließlich
wiederum eine Sekunde als Kathode betrieben. Die Stromdichte betrug wieder 70 A/m
2 Blech. Daraufhin wurde dieses wieder aus dem Elektrolytbad herausgenommen und mit
destilliertem Wasser solange abgewaschen, bis das Waschwasser alkalifrei war. Daraufhin
wurde der Hydrophilitätstest - wie oben dargestellt - durchgeführt; es zeigte sich,
daß das solchermaßen elektrolytisch behandelte Schwarzblech eine einstündige Hydrophilität
aufwies.
[0042] Auch nach Ablauf dieser Stunde beginnt sich die Oberfläche des Schwarzblechs nicht
in eine hydrophobe zu verwandeln, da langsam die Bildung von deutlich gefärbtem Eisenoxid
einsetzt, die ihrerseits wasserfreundlich ist.
[0043] Die Konservierung wird dadurch erreicht, daß man möglichst umgehend nach Beendigung
des Hydrophilierungsvorgangs auf der Oberfläche einen Überzug aus einer chemischen
Verbindung anbringt, die sowohl wasserlöslich als auch in organischen Lösungsmitteln
löslich ist; bevorzugte Überzugsbildner sind die Gylkole, Amine, Alkanolamine, ebenso
auch Gelatine und gelatineähnliche Substanzen.
[0044] Als weitere Überzugsmittel eignen sich Gummi arabicum, Iso-Paraffine bzw. Polyparaffine
in Lösung und/oder in Emulsion.
[0045] Diese Überzugsmittel bewirken wünschenswerterweise den Ausschluß bzw. die Verhinderung
des Zugangs von Luftsauerstoff und/oder Luftfeuchtigkeit zur hydrophilen Metalloberfläche
bzw. Metalloxidoberfläche.
[0046] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Konservierung einer hydrophil gemachten
Metallfläche beschrieben:
Beispiel 11
[0047] Das gemäß Beispiel 1 hydrophil gemachte Aluminiumblech wird sofort nach Beendigung
der Hydrophilierungsbehandlung dadurch konserviert, daß auf der Oberfläche Tetraäthylenglykol
aufgebracht wird, beispielsweise durch Aufsprühen; alternativ kann die Konservierung
auch dadurch bewirkt werden, daß man das hydrophilierte Metallblech unmittelbar nach
der Hydrophilierung durch ein Bad von Tetraäthylenglykol hindurchleitet.
[0048] Weitere Konservierungsmittel sind Ester der Montansäure mit Äthandiol und/oder 1.3-Butandiol,
Glycerinmonoacetat, Polyäthylenglykol, Mischpolymerisat aus Estern der Acrylsäure
mit einwertigen aliphatischen Alkoholen C
1 - C
4, Mischung aus Alkylphenolpolyglykoläther mit 20 Äthylenoxidgruppen, Alkylphenolpolyglykoläther-Formaldehydacetat
und C
12-C
18 Fettalkohol-Polyäthylenglykol-Polypropylenglykoläther, Polyvinylacetat aus aliphatischen
gesättigten Aldehyden C
1-C
6 mit einem Molekulargewicht von über 1000, Dibutylsebacat, Acetyltributylcitrat, Acetyl-tri-2-äthylhexylcitrat,
Diphenyl-2-äthylhexyl-phosphat, Adipinsäurepolyester mit 1.3- und 1.4-Butandiol, saure
Ester der Phosphorsäure mit einwertigen gesättigten aliphatischen Alkoholen der Kettenlänge
C
2-C
4.
[0049] Die Dauer der Konservierung hängt von der Intensität und der Zeit der Konservierungsbehandlung
ab; zumindest ist die Dauer der Konservierung ausreichend, um die weiteren Verarbeitungsstufen
der hydrophilierten Oberflächen sicherzustellen, wobei der hydrophile Charakter beibehalten
bleiben muß.
[0050] Das gesamte überraschende Verhalten der erfindungsgemäß hydrophil gemachten Metalloberflächen
ist beim derzeitigen Wissensstand nur auf diese Weise zu erklären, daß beim Hydrophilieren
zumindest Hydroxylgruppen enthaltende Verbindungen der niedersten Wertigkeitsstufe
des betreffenden Metalls erzeugt wurden, wobei es im Rahmen dieser Erfindung keine
Rolle spielt, wieviel Valenzen der betreffenden Metalle mit Hydroxylgruppen abgesättigt
sind.
[0051] Aus den vier vorbeschriebenen Hydrophilierungsverfahrensweisen, nämlich der mechanischen,
der chemischen, der elektrochemischen und der thermischen Methode, kann der Fachmann
ermessen, daß die natürlich gewachsenen Oxide auf der Oberfläche abgetragen und hydroxylgruppenhaltige
verbindungen nachgebildet oder im thermischen Hydrophilierungsprozeß aus inneren Bereichen
freigesetzt wurden.
[0052] Die Erfindungserklärung findet auch ihre Stütze in der folgenden Tabelle der Bildungsenergie
von Metalloxiden bzw. Metallhydroxiden·aus dem jeweiligen metallischen Zustand:

[0053] Aus dieser Tabelle ist z. B. ersichtlich, daß die Bildungsenergie des Oxids des zweiwertigen
Eisens wesentlich geringer ist als die Bildungsenergie des Hydroxids des zweiwertigen
Eisens; demgegenüber ist wiederum die Bildungsenergie des Hydroxids des dreiwertigen
Eisens wesentlich größer als diejenige des Hydroxids des zweiwertigen Eisens. Schließlich
ist die Bildungsenergie des Ferro-Ferri-Oxids am größten.
[0054] Aus der Tabelle ist zu ersehen, daß die Stabilität insbesondere des Hydroxids des
dreiwertigen Eisens nicht weit entfernt liegt von der Stabilität des stabilsten Körpers,
nämlich des Fe
30
4.
[0055] Aus der Tabelle ist ferner ersichtlich, daß der Bildungsenergienabstand zwischen
dem Hydroxid des zweiwertigen Zinns und dem Oxid des vierwertigen Zinns sehr gering
ist; er beträgt nur 2 kcal/Mol. Dies erklärt die hohe Stabilität und große Dauer des
hydrophilierten Zinns bei Weißblech.
[0056] Auch bei Aluminiumblech ist der Abstand zwischen der Bildungsenergie des Hydroxids
des dreiwertigen Aluminiums und Oxids des dreiwertigen Aluminiums relativ gering.
Er beträgt 304 zu 390 kcal/Mol, jedoch ist mit 86 kcal/Mol die Restenergie so groß,
daß die Hydroxidstabilität relativ zu derjenigen von Zinn, Eisen und Chrom geringer
ist.
[0057] Die Bildungsenergie des Hydroxids des dreiwertigen Chroms beträgt 245 kcal/Mol, die
Bildungsenergie des Oxids des dreiwertigen Chroms beträgt demgegenüber 267 kcal/Mol.
Sie liegt also nur knapp über denjenigen des Hydroxids, woraus sich wiederum die große
Stabilität und Zeitdauer der hydrophilen Stufe bei chromiertem Blech herleiten läßt.
[0058] Ein chemischer Nachweis für das Vorhandensein von hydroxylhaltigen Metallverbindungen
an den Oberflächen der hydrophilierten Metalle besteht in der Tatsache, daß nachweislich
eine Kondensation mit hydroxylgruppenhaltigen organischen Substanzen wie z. B. Salizylaldehyd
stattfindet.
[0059] Der analytische Nachweis des Vorhandenseins von freien OH-Ionen wurde ferner dadurch
erbracht, daß mit dem standardisierten Indikator Neutralrot eindeutig freie OH-Ionen
in wäßrigem Medium auf der Oberfläche der hydrophilierten Metalle nachgewiesen wurden.
[0060] Im folgenden wird nun eine der Verwendungsweisen der hydrophilierten Bleche beim
Abstrecken zum Zwecke der Herstellung von Getränkedosen beschrieben.
[0061] Praktischer Verwendungsfall der Weiterverarbeitung eines wie oben beschriebenen hydrophilierten
Aluminiumblechs beim Abstreckverfahren ohne Verwendung eines Schmiermittels:
Bisher wurden Metallbleche ohne klare Definition der Metalloxid- bzw. Metallhydroxidstruktur
eingesetzt. Es sind Fälle bekannt, bei denen absichtlich eine Oxidschicht erzeugt
wurde und zwar in der Annahme, daß dabei hydrophobe Abstreckmittel besser haften.
[0062] Das analog eines der in den Beispielen angeführten Verfahren hydrophilierte und konservierte
Aluminiumblech wird nach der Umformung zu Näpfen sofort in eine inerte Lösung, bestehend
aus Isopropanol und 0,5% Triäthanolamin, getaucht, um den Konservierungseffekt zu
erneuern.
[0063] Solche hydrophile und nachkonservierte Näpfe werden der Abstreckpresse zugeführt,
wobei besonders auf schnelle Verarbeitung geachtet wurde.
[0064] Überraschenderweise wurde festgestellt, daß diese Näpfe ohne jegliches Kühlmittel
- also trocken - als auch mit Kühlmitteln in Form der obigen Konservierungslösung
ohne Quietschen und Kratzen sich in Dosen umformen lassen.
[0065] Da in diesem Falle das äußerst wirkungsvolle Kühlmittel Wasser fehlte, stellt sich
in trockenem Zustand schon nach 8 Dosen und mittels Isopropanol und Triäthanolamin
(0,5%) erst nach 22 Dosen eine Werkstückverlängerung ein, so daß der Versuch abgebrochen
werden mußte. Nach Abkühlen der Werkzeuge (binnen 45 Minuten auf Raumtemperatur) konnte
der Versuch erneut aufgenommen werden mit gleichem Resultat.
[0066] Der Fachmann kann ermessen, daß dieser Verwendungsfall noch bei weitem nicht für
eine kommerzielle Produktion geeignet ist, da es vorab erst einmal gilt zu beweisen,
daß die hydrophilierte Metalloberfläche keine Oxide freigibt während der mechanischen
Umformung, wie es bei konventionellen hydrophoben Oberflächen der Fall ist, welche
bei Abwesenheit von Schmiermitteln schon nach zwei Näpfdurchgängen die Oberfläche
der Dose deutlich aufreibt und somit auch das Quietschgeräusch verursacht.
[0067] Der Fachmann kann ermessen, daß die Abführung der Arbeitswärme mittels tiefgekühlten
externen oder internen Medien erfolgen muß, wenn man auf Wasser verzichten will, um
eine kontinuierliche Produktion sicherzustellen. Die Dosenlängensteigerung zeigt deutlich
auf die Stempelkühlung hin, da die reduzierten Abstände zwischen Ring und Stempel
durch die thermische Ausdehnung des Stempels verursacht worden sind. Dosen mit einer
Wanddicke unter 0,06 mm sind nicht standardgemäß, um problemlos durch die nächstfolgenden
Arbeitsgänge durchgeführt werden zu können.
[0068] Bei mikroskopischer Betrachtung der so gefertigten Dosen können leicht milchig erscheinende
Schleier auf der Außenseite der Dose festgestellt werden, was keinesfalls die optische
Qualität dieser Dose in Frage stellt.
[0069] Der Wasserhydrophilitätstest ist positiv, d. h., daß die hydrophilierte Oberfläche
aufrechterhalten worden ist bzw. sich, auf die Endoberfläche bezogen, um 500/0 nachgebildet
hat analog der Hydrophilitätsbeispiele mittels mechanischer Reibenergie.
[0070] Im Vergleich zu einer standardmäßig, also in Gegenwart von Schmiermitteln und hydrophober
Blechoberflächen gefertigten Dose ist die Metalloberfläche homogen, in allen Dosenbereichen
hydrophil und muß nicht mehr im Gegensatz zur standardmäßig erzeugten Dose in einem
alkalischen Reinigungsbad hydrophil gemacht werden.
[0071] Dies ist ein besonderes Merkmal der vorliegenden erfindungsgemäß erzeugten Dosenmetalloberfläche.
[0072] Der Fachmann kann ermessen, daß die Hydrophilierung verfahrenstechnisch einfacher
und kontrollierbarer zu gestalten ist, wenn diese an einem Band, also vor der Umformung,
erfolgt, anstatt an Einzelstücken, die verunreinigt sind mit Schmiermitteln im komplexen
Oberflächenbereich der Dosenbodenkontur.
[0073] Beim Abstrecken ohne Schmierung wurde diesseits festgestellt, daß während der mechanischen
Umformung mit den Zug- und Gleitkräften sich solche Teile von der Oberfläche lösen,
die - wie oben beschrieben - beim Hydrophilierungsversuch unter Verwendung des Papiervlieses
abgelöst wurden. Dadurch ist ersichtlich, daß an dem klar definierten Arbeitsradius
der Werkzeuge sich Material aufbauen kann, welches den Arbeitsradius ändert. Hierdurch
wird das Kräfteverhältnis zwischen Zug und Druck so geändert, daß der Formkörper in
der Maschine abreißt. Unter dem Arbeitsradius versteht man beim Abstreckverfahren
den Radius, unter dem das Material verjüngt wird. Die gebräuchlichsten Winkel liegen
zwischen 10 und 6°. Unter diesem Arbeitswinkel ist dann unter der Formel p3 = pl -
p2 die optimale Zugfestigkeit des bereits gezogenen Formlings gegeben; bezüglich der
Einzelheiten wird auf die Fachliteratur über das Tiefziehen verwiesen. Um das Abreißen
zu verhindern, das sich in der Regel zunächst in einer Änderung des Arbeitsradius
anzeigt bzw. bemerkbar macht, hat man es gemäß dem bis jetzt geltenden Stand der Technik
für unabdingbar notwendig gehalten, beim Abstreckverfahren konventionelle Schmiermittel
auf die Oberfläche sowohl der Formlinge als auch der Abstreckwerkzeuge aufzutragen.
Zu den üblichen Schmiermitteln gehören hierbei: wäßrige 3-20%ige Ölemulsionen, Bewirkung
einer pH-Korrektur von z. B. pH 6 zu pH 9 und zwar zwecks biologischen Schutzes. Es
werden ferner Rostinhibitoren hinzugegeben; verwendet werden auch synthetische Schmiermittel
wie beispielsweise Polyglykole.
[0074] In Versuchen mit Weißblech wurde festgestellt, daß bei fehlenden konventionellen
Schmiermitteln die Dosenoberfläche sofort aufgerauht wird, so daß bereits nach dem
dritten Dosendurchgang durch das Werkzeug deutliche Geräusche, aufgeworfene Oberflächen
und Abrisse festgestellt wurden. Verwendet man jedoch als Ausgangsbleche solche Bleche,
die erfindungsgemäß hydrophiliert sind, so zeigt sich überraschenderweise, daß auch
ohne Verwendung der bisher als unabdingbar gehaltenen Schmiermittel das Abstrecken
ohne Rissebildung, ohne Quietschen, d. h. ohne die typischen Reibgeräusche, durchführbar
ist.
[0075] Die Oberfläche der abgestreckten Bleche zeigt die gleiche Glattheit und Geschmeidigkeit
auf wie die unter Verwendung von Schmiermitteln abgestreckten Bleche. Durch dieses
erfindungsgemäße Anwenden der hydrophilierten Oberfläche wird ein ganzes Bündel von
Vorteilen erreicht:
Die Abstreckung der erfindungsgemäß hydrophilierten Bleche führt zu solchen abgestreckten
Teilen, die ohne jede weitere Vorbehandlung, insbesondere ohne jede weitere Reinigungsbehandlung
einem Lackierverfahren unterworfen werden können. Zu solchen Lackierungsverfahren
gehören die folgenden: Spritzlackieren, Tauchlackieren, Pulverlackieren, Walzenlackieren.
[0076] Das Walzenlackieren ist durchzuführen bei einer Außenlackierung, die Spritzlackierung
und die Pulverlackierung ist vorzugsweise bei einer Innenlackierung anzuwenden. Die
Tauchlackierung wird normalerweise bei einer gleichzeitigen Innen- und Außenlackierung
durchgeführt.
[0077] Es wurden überraschenderweise ferner festgestellt, daß die Oberfläche von hydrophilierten
abgestreckten Teilen eine bessere Affinität und eine bessere Haftfestigkeit mit dem
Lack besitzt als die Oberfläche von nicht-hydrophilierten Blechen, die auf die konventionetie
Weise unter Verwendung von Schmiermitteln abgestreckt wurden. Auch hierin liegt ein
sprunghaft fortschrittlicher Effekt begründet. Es ist einzusehen, daß ein einmal auf
die Metallblechoberfläche aufgebrachter Schmiermittelfilm nicht in jedem Falle 100%ig
in allen Bereichen entfernbar ist, weshalb der Lackauftrag auf solche Blechoberflächen,
die zunächst geschmiert und dann wieder gereinigt wurden, immer problematischer ist
als ein Lackauftrag auf Metalloberflächen, die niemals mit Schmiermitteln in Berührung
gekommen,sind.
[0078] Ein weiterer ganz bedeutender Fortschritt des Einsatzes der hydrophilierten Metalloberflächen
im Hinblick auf ihre Lackierung besteht darin, daß durch das Weglassen der Schmiermittel
und damit den Wegfall der vor dem Lackieren notwendigen Entfernungsoperation von Schmiermitteln
in großem Umfang sowohl Stoffe, die zur Entfernung der Schmiermittel dienen, eingespart
werden, als auch in hohem Maß eine Beseitigung von Umweltgefahren erzielt wird.
[0079] Bei den konventionellen schmiermittelverwendenden Abstreckverfahren mußten die Schmiermittel
in großen Reinigungsanlagen unter Verwendung von-lösungsmittelhaltigen Reinigern entfernt
werden. Ein anderes Verfahren besteht in der Verwendung von wäßrigen Alkalien zur
Beseitigung der Schmiermittel infolge Verseifung.
[0080] Alle Verfahren benötigen eine große Menge an Energie und führen zum Entstehen eines
großen Anfalls an toxischen Abwässern oder toxischen Lösungsmittelrückständen. Alle
diese umweltgefährdenden Reinigungstechniken entfallen bei der Anwendung der erfindungsgemäßen
hydrophiljerten Bleche zum Abstrecken.
[0081] Bei der Verwendung der mittels eines konservierenden Überzuges z. B. aus Glykol stabilisierten
Metalloberflächen zum Abstrecken und anschließenden Lackieren ist festzustellen, daß
ein großer Teil des Glykols beim Abstrecken verdampft, wobei jedoch dieser Anteil,
verglichen mit den früher notwendigen schmiermittelentfernenden organischen Stoffen,
sehr gering ist. Verbleibende geringe Reste des Stabilisators Glykol, die gegebenenfalls
nicht völlig ausgeschlossen werden können, sind mit der Lackierung verträglich.
[0082] Normalerweise sind nämlich die Stabilisierungsmittel wie z. B. die Glykole und die
Amine ihrerseits Mitbestandteil des Lacks.
[0083] Eine weitere Verwendungsmöglichkeit der mit dem konservierenden Überzug stabilisierten
umgeformten Metallgegenstände ist aus Patentanspruch 5 zu ersehen.