(19)
(11) EP 0 013 981 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
06.08.1980  Patentblatt  1980/16

(21) Anmeldenummer: 80100346.8

(22) Anmeldetag:  23.01.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3D06L 3/12, C11D 3/42, C07D 251/68
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT

(30) Priorität: 26.01.1979 DE 2902975

(71) Anmelder: HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT
65926 Frankfurt am Main (DE)

(72) Erfinder:
  • Uhl, Klaus, Dr.
    D-6232 Bad Soden am Taunus (DE)
  • Frischkorn, Hans, Dr.
    D-6238 Hofheim am Taunus (DE)
  • Martini, Thomas, Dr.
    D-6232 Bad Soden am Taunus (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Farblose Einstellungen von optischen Aufhellern aus der Reihe der Bis-triazinylamino-stilben-disulfonsäure-Verbindungen


    (57) Farblose Einstellungen von optischen Aufhellern aus der Reihe der 4,4'-Bis-triazinylamino-stilben-disulfonsäure, die erhalten werden, indem man den Aufheller zusammen mit einem Oxalkylat erhitzt.


    Beschreibung


    [0001] Die Waschmittelindustrie legt großen Wert auf die Herstellung rein weißer Waschpulver und Verfärbungen in Richtung grün bis gelb werden nicht akzeptiert. Zahlreiche, dem Waschpulver zugesetzte optische Aufheller der Bis-triazinylstilbendisulfonat-Reihe fallen jedoch bei der Herstellung zunächst in einer gelbgrün-grünen Modifikation an, die als solche nicht eingesetzt werden kann, da sie dem Waschpulver einen von weiß abweichenden Farbton vermittelt. Diese farbigen Aufhellermodifikationen müssen daher zuerst in weiße oder schwach farbig aussehende Produkte umgewandelte werden.

    [0002] Die Umwandlung geschieht in den meisten Fällen durch Erhitzen in wässrig-alkalischem Medium und ist demgemä3 mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Es gelang nun, die gelbgrünen bis grünen Modifikationen von Celluloscaufhellern der Triazinylstilbendisulfosäure-Reihc so bei der Berstellung von Waschpulvern einzusetzen, daβ den zusätzliehe Schritt einer Modifikationsumwandlang in ein welromoder nur schwach gefärbtes Produkt eingespant werden kana.

    [0003] Gegenstand der Erfindung sind farblose Einstellungen von optischen Aufhellern der Formel

    wobei R1 C1-C5-Alkoxy, Anilino, Halogenanilino oder Morpho- lino, R2 C1-C5-Alkoxy, Morpholino, eine Gruppe der Formel -NR3R4, R3 C2-C4-Hydroxyalkyl, R4 C1-C5-Alkyl oder C2-C4-Hydroxyalkyl oder R2 eine Gruppe der Formel

    worin A C2-C6-Alkylen, X eine Gruppe der Formel -COR5 oder -S02R5, R5 C1-C5-Alkyl, C4-C8-cycloalkyl, Phenyl oder Tolyl, Y Wasserstoff oder C1-C5-Alkyl und Z Wasserstoff, C1-C5-Alkyl, C4-C8- Cycloalkyl oder eine Gruppe der Formel -A-NXY bedeutet und M ein Alkali- oder Wasserstoffatom bedeutet, die erhalten werden, indem man einen Aufheller der obigen Formel zusammen mit einem Oxalkylat erhitzt. Bevorzugt hierfür sind die beiden Aufheller Dinatrium-4,4'- bis[(4-anilino-6-morpholino-1.3.5-triazin-2-yl)amino-2.2'-disulfonat und Dinatrium -4,4'-bis[(4-anilino-6-(N-methyl-2-hydroxy-ethyl)-amino-1.3.5-triazin-2-yl)amino 7 stilben-2.2'-disulfonat.

    [0004] Als Oxalkylate im Rahmen der vorliegenden Erfindung kommen sowohl Polyethylenglykole und Polypropylenglykole in Frage als auch die sogenannten nichtionischen Tenside mit einem Gehalt an Polyethylenglykol- bzw. Polypropylenglykol-Einheiten. Bei den Polyethylenglykolen und Polypropylenglykolen handelt es sich um Produkte mit einem Polymerisationsgrad bis zu 500, vorzugsweise 1-40, die entweder nur Polyethylen- oder Polypropylerglykol-Einheiten enthalten. Daneben kommen auch solche Oxalkylate von gleichem Polymerisationsgrad in Frage, die aus beiden Arten von Gruppen in jedem beliebigen Verhältnis bestehen. Auch Oxethylierungsprodukte oder Oxpropylierungsprodukte von mehrwertigen Alkoholen oder Aminen wie Pentaerythrit oder Ethylendiamin lassen sich verwenden.

    [0005] Die zu verwendenden nicht-ionischen Tenside sind solche Produkte, die sich von einer Verbindung mit einem oder mehreren reaktiven Wasserstoffatomen ableiten, wobei dieses Wasserstoffatom durch eine Kette von Oxethyl- und/oder Oxypropyleinheiten ersetzt ist. Eine genaue Definition des Begriffes nicht-ionisches Tensid kann dem Handbuch der Textilhilfsmittel von Chwala/Anger Verlag Chemie, Weinheim, New York, 1977, S. 40, entnommen werden.

    [0006] Die besonders interessierenden Oxalkylate können durch die allgemeine Formel

    dargestellt werden, wobei R C8-C20 Alkyl oder Alkenyl oder mono-, di- oder tri-C1-C12-Alkylphenyl, X ein Sauerstoffatom oder eine Gruppe der Formel =N-(C2H40y)(C3H60)ZH -CONH- oder -COO- und Y und Z Zahlen bedeuten, deren Summe 1 bis 100 beträgt oder R - X zusammen bedeuten die Hydroxygruppe und Y und Z sind Zahlen deren Summe 1 bis 500, vorzugsweise 1 bis 40 beträgt. Von den nicht-ionischen Tensiden sind solche bevorzugt, deren Rest R sich von folgenden Fettsäure ableitet: Talgfettsäure, Decen-9-säure-1, Laurinsäure, Dodecyl-9-säure-1, Myristinsäure, Tetradecen-9-säure-l, Palmitinsäure, Hexadecen-9-säure-l, Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure. Die Alkylgruppe kann natürlich auch verzweigt sein, wie beispielsweise Isotridecyl. Ebenso kann R auch eine Alkylengruppe darstellen. Es versteht sich, daß in allen Fällen R auch ein Gemisch unterschiedlicher Reste unter der obengenannten Bedeutung von R sein kann. Bevorzugt sind auch Alkylphenylgruppen, die eine oder mehrere Alkylgruppen mit 1-20 C-Atomen enthält, wie z.H

    [0007] Nonylphenyl oder Tributylphenyl. X ist bevorzugt ein Sauerstoffatom, d.h. als bevorzugte nicht-ionische Tenside kommen oxalkylierte Fettalkohole und Alkylphenole in Frage.

    [0008] Die Herstellung der erfindungsgemäßen farblosen Einstellung der obengenannten optischen Aufheller erfolgt in der Weise, daß man diese Aufheller in ihrer grüngelben bis grünen Modifikation mit einem der oben erläuterten Oxalkylate oder deren Mischungen kurzzeitig, z.B. 1-20 Minuten lang auf ca. 30 bis 1800, vorzugsweise 60 bis 1300C erhitzt. Die Menge an optischem Aufheller, bezogen auf die Menge an Oxalkylate beträgt ca. 0,5 bis 40, vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-%. Je nach Art des Oxalkylats erfolgt beim Erhitzen entweder ein Farbumschlag der vorliegenden Dispersion von gelbgrün nach weiß oder der Aufheller geht farblos in Lösung, um dann zusammen mit dem Oxalkylat beim Erkalten farblos auszukristallisieren oder eine farblose Lösung zu bilden. Häufig erfolgt der Farbumschlag beim Erhitzen nicht sofort. In diesen Fällen kann die Bildung einer farblosen Lösung oder Dispersion aber durch Zugabe geringer Mengen Wasser beschleunigt werden. Die zugegebene Menge Wasser beträgt etwa zwischen 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Oxalkylat. Der Farbumschlag kann nach der Zugabe des Wassers unmittelbar erfolgen. Die Mischung aus Aufheller und Oxalkylat kann auch in der Weise erhitzt werden, daß man eine flüssige Mischung beider Komponenten nach üblichen Verfahren versprüht. In allen Fällen erhält man ein Gemisch, das den Aufheller in einer farblosen Form enthält und auch nach längerem Stehen ist eine Wiederverfärbung des erkalteten Gemisches nicht zu beobachten.

    [0009] Die so erhaltene farblose Einstellung der optischen Aufheller der obigen Formel kann direkt dem Waschpulverslurry in Granulatform, pastös oder flüssig zugegeben werden. In welcher Form und auch in welcher Konzentration diese Aufheller-Einstellung dem Waschpulverslurry zugegeben wird, hängt von den jeweiligen technischen Anforderungen der Hersteller des Waschpulvers ab. Es wird dem Waschpulver soviel der oben beschriebenen farblosen Einstellung zugegeben, daß das Waschpulver den üblichen Gehalt an Aufheller aufweist, der ca. 0,1 bis 0,3 Gew.-% des Waschpulvers beträgt.

    [0010] Die oben beschriebenen farblosen Einstellungen der optischen Aufheller haben den Vorteil, daß hier die Herstellung der farblosen Form der Aufheller mit solchen Produkten erfolgt, die als solche bereits Bestandteil von Waschpulvern sind oder sein können und daß das bei diesem Umwandlungsprozeß anfallende Produkt direkt ohne weitere Aufarbeitung dem Waschpulver zugegeben werden kann. Eine gesonderte Isolierung der farblosen Form der Aufheller, wie es bei den herkömmlichen Verfahren durch Erhitzen in wässrigalkalischer Lösung nötig ist, entfällt somit im vorliegenden Fall. Ausbeuteverluste, wie sie bei der herkömmlichen Modifikationsumwandlung auftreten, werden hier vermieden.

    Beispiel 1



    [0011] 231 g Talgfettalkohol, oxethyliert mit 25 EO-Einheiten, werden auf 80 - 90°C erhitzt und in die erhaltene farblose Schmelze 19 g der grün-grüngelben Modifikation des pulverisierten Dinatriumsalzes der 4,4'-bis[(4-anilin-6-(N-methyl-N-2-hydroxy-ethyl)-amino)-1.3.5-triazin-2-yl) amino--7stilben-disulfons-äure-2,2, 92 %ig, unter gutem Rühren innerhalb von 15 Minuten eingetragen. Man rührt 1,5 Stunden bei 80 - 90° nach. Es entsteht eine leicht trübe, leicht gelbliche Lösung, aus der nach einiger Zeit die eingetragene Verbindung in feinen Kristallen wieder ausfällt unter Bildung einer weißlichen Suspension. Diese wird zum Abkühlen auf ein Blech gegossen, wobei sie zu einer leicht pastellfarbenen bis farblosen, wachsartigen Masse erstarrt. Nach Abschuppen kann diese Masse unter Zusatz von Trockeneis zu einem farblosen (weißen) Pulver verarbeitet werden.

    Beispiel 2



    [0012] 88 g Talgfettalkohol, oxethyliert mit 25 EO-Einheiten, werden unter Zusatz von 4,5 g Wasser auf 1000 erhitzt und in die erhaltene farblose Schmelze 7,6 g Dinatriumsalz der 4,4'-bis-4-anilino-6-(N-methyl-N-2-hydroxy-ethylami- no)-1.3.5-triazinylamino-(6)-stilben-disulfonsäure-2.2'), 92 %ig in der grünen bis gelbgrünen Modifikation unter gutem Rühren innerhalb von 10 Minuten eingetragen. Es wird noch 2 Stunden bei 100° nachgerührt und es entsteht eine homogene leicht trübe Lösung. Diese wird anschließend zum Erkalten auf ein Blech gegossen. Man erhält eine leicht pastellfarbene, wachsartige Masse, die abgeschuppt und unter Zusatz von Trockeneis zu einem farblosen Pulver vermahlen werden kann.

    Beispiel 3



    [0013] a) 3 g des Oxethylierungsproduktes von Talgfettalkohol mit 25 Ethylenoxydeinheiten werden mit 0,3 g des Aufhellers der Formel

    (grüne bis grüngelbe Modifikation) versetzt, intensiv vermischt und auf 100 - 130° unter Rühren erhitzt. Man gibt in die Schmelze 0,2 - 0,3 g H20, wobei ein Farbumschlag nach pastellfarben erfolgt. Dieser Farbton bleibt auch nach dem Erkalten erhalten.

    [0014] Der gleich Versuch wird mit den jeweils grün bis grün- gelben Modifikation folgender Stilbenaufheller durchgeführt:

    Farbumschlag nach weiß.

    Farbumschlag nach weiß

    Farbumschlag nach weiß

    Farbumschlag von grün nach leicht gelb

    Beispiel 4 -



    [0015] Es werden jeweils 3 g des angegebenen nichtionischen Tensids und 0,3 g der grünen bis gelbgrünen α-Modifikation des Aufhellers

    in einem Becherglas auf 100 - 120° erhitzt. Die grüne Schmelzsuspension wird unter Rühren mit 0,3 g H20 versetzt. Der angegebene gebildete Farbton verändert sich nicht beim Stehen und Abkühlen.

    a) Isotridecylalkohol-8-fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion

    b) Isotridecylalkohol - 15fach oxethyliert Bildung einer farblosen Lösung, welche beim Stehen und Abkühlen dispersionsartig eintrübt und rein weiß bleibt.

    c) Oleylalkohol - 12fach oxethyliert Bildung einer weißen Paste

    d) Cocosalkohol - 5fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion.

    e) Ein Gemisch aus

    Bildung einer pastellfarbenen, wachsartigen Masse.

    f) Stearylalkohol - 2fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion

    g) Stearylalkohol - 20 EO Bildung einer farblosen Lösung, welche beim Stehen weiß kristallisiert.

    h) Talgfettalkohol- 25fach oxethyliert Bildung einer leicht gelblichen Lösung, die beim Erkalten weiß erstarrt. Die erhaltene Testmasse gibt zerkleinert ein praktisch weißes Pulver.

    i) Nonylphenol - 25fach oxethyliert Bildung einer pastellfarbenen, wachsartigen Masse

    j) Tributylphenol - 10fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion.


    Beispiel 5



    [0016] Wie bei Beispiel 3 wird ein Polyethylenglykol mit dem Polymerisationsgrad ca. 80 - 100 anstelle des Tensids eingesetzt. Man erhält zunächst eine farblose Lösung, nach dem Erkalten weiße Kristalle.

    [0017] Das gleiche gilt für ein Polyethylenglykol mit einem Polymerisationsgrad von 200 - 250.

    Beispiel 6



    [0018] Wie bei Beispiel 3 gibt man zu einem Mischpolymerisat aus EO und PO mit einem EO-Anteil von 80 % und PO-Anteil von 20 % und einem Molgewicht zwischen 6600 und 9300 die grün bis gelbgrüne Modifikation des Aufhellers, erhitzt 3 - 4 Minuten auf 90 - 120oC. Nach der Zugabe an Wasser bildet sich zunächst eine weiße bis pastellfarbe Suspension. Nach 48stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird daraus eine farblose Lösung.

    Beispiel 7



    [0019] Wie bei Beispiel 3 wird ein Produkt, hergestellt durch Anlagerung von EO und PO an Ethylendiamin, wobei pro Ethylenddiamin, wobei pro Ethylendiamineinheit 30 EO-Einheiten und 60 PO-Einheiten kommen, mit dem Aufheller erhitzt und mit H20 versetzt. Die gelbgrüne Suspension geht dabei in eine farblose Lösung über.

    [0020] Verwendet man anstelle des Ethylendiaminderivats ein Derivat des Pentaerythrits, verethert mit EO und PO im Verhältnis 3:1, so erhält man eine weiße Dispersion.

    Beispiel 8



    [0021] 800 g der nach Beispiel 1 hergestellten Aufheller-Tensidmischung, wobei der Aufhellergehalt 7,5 % beträgt, wird bei 80°C einem Waschpulverslurry bestehend aus

    14000 g H20

    350 g Tylose

    280 g NaHCO3

    3600 g sek. Alkansulfonat 60 %

    4250 g Wasserglas 40° Be

    12100 g Na-Triphosphat

    310 g Na2S04


    hinzugegeben und bei dieser Temperatur 30 Minuten gerührt.' Der Slurry wird mit einer Heißsprühanlage für Gegenstrom mit einer Lufteingangstemperatur von 95oC über eine Einstoffdüse (0 3,5 mm) und einem Pumpdruck von 70 bar Überdruck versprüht. Das so anfallende Pulver ist rein weiß und grünt auch unter extremen Feuchtigkeitsbedingungen und Temperaturen (Wassergehalt 30 - 35 %, 45 - 50°C) nicht nach. Ein Vergleichsversuch, bei dem nichtionisches Tensid und gelbgrüne Modifikation des Aufhellers getrennt zugesetzt wurden, ergab ein grünlich verfärbtes Waschpulver

    Beispiel 9



    [0022] 44 g eines Talgfettalkohols oxethyliert mit 25 Ethylenoxideinheiten, werden mit einer Lösung aus 2,5 g Wasser und 0,6 g Na2Co3 versetzt und auf 90oC erhitzt, wobei sich eine trübe Schmelze bildet. Man fügt 3,5 g der grün-grüngelben Modifikation der Verbindung 4.4'-Bis[(4-Anilino-6-N-methyl-2-hydroxy-ethyl) amino-1.3.5-triazin-2-yl)amino7-stilben-2.2'-disulfonsäure zu und erwärmt auf 90-110°C während 1 1/2 Stunden und gibt anschließend nochmals 5 ml H20 hinzu. Man erhält eine leicht gelbliche Trübung, welche kalt erstarrt, geschuppt und mit Trockeneis gekühlt, vermahlen werden kann. Das erhaltene Pulver weist nur einen leicht gelblichen Schimmer auf und ergibt, einem Waschpulverslurry zugegeben, einen farblosen Slurry und auch ein farbloses gesprühtes Pulver.

    Beisniel 10



    [0023] 30 g eines sek. Alkansulfonates (60 proz.) mit einer C-Kettenverteilung C13- C18 werden unter Rühren versetzt mit 4,2 g einer pastell-karamellfarbenen 20 proz. Einstellung dergelb-grünen Modifikation des Aufhellers 4.4'-bis [(4-anilido-6-N-methyl-N-2-hydroxyethylamino) 1.3.5-triazin-2-yl-amino /stilbendinatriumdisulfonat 2.2' (92 proz) in einem 11-fach oxethylierten Talgfettalkohol,hergestelltnach Beispiel 2. Die Mischung nimmt einen leichten Gelbton an und verändert sich farblich auch nach längerer Lagerung nicht. Außerdem wird durch die Mitverwendung des oxäthylierten Fettalkohol die Viskosität vermindert.

    [0024] Versetzt man dagegen das sek. Alkansulfonat mit 0.8 g der farblosen oder grün-gelben Modifikation des oben genannten Aufhellers, so werden im letzteren Fall sofort und beim Einsatz der farblosen Modifikation nach 2-tägigem Stehen intensiv grün verfärbte Alkansulfonateinstellungen erhalten. Diese grünen Alkansulfonateinstellungen verfärben, dem Waschpulverslurry zugesetzt, das gesprühte Waschpulver.


    Ansprüche

    1. Einstellungen von optischen Aufhellern der Formel

    wobei R1 C1-C5-Alkoxy, Anilino, Halogenanilino oder Morpholino, R2 Cl-C5-Alkoxy, Morpholino, eine Gruppe der Formel -NR3R4' R3 C2-C4-Hydroxyalkyl, R4 Cl-C5-Alkyl oder C2-C4-Hydrodxyalkyl oder R2 eine Gruppe der Formel

    worin A C2-C6-Alkylen, X eine Gruppe der Formel -COR5 oder -SO2R5' R5 C1-C5-Alkyl, C4-C8-Cycloalkyl, phenyl C4-C8-Cyeloalkyl, Phenyl oder Tolyl, Y Wasserstoff oder C1-C5-Alkyl und Z Wasserstoff, C1-C5-Alkyl, C4-C8-Cycloalkyl oder eine Gruppe der Formel -A-NXY bedeutet und M ein Alkali-oder Wasserstoffatom bedeutet, dadurch erhältlich, daß man einen Aufheller der obigen Formel zusammen mit einem Oxalkylat erhitzt.
     
    2. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man das Oxalkylat mit 0,5 bis 40 Gew.-% an optischen Aufheller, bezogen auf das Oxalkylat, erhitzt.
     
    3. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man den Aufheller und das Oxalkylat auf 30 bis 180oC erhitzt.
     
    4. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man den Aufheller mit einer Verbindung der allgemeinen Formel

    wobei R C8-C20Alkyl oder Alkenyl oder mono-, di- oder tri-C1-C12-Alkylphenyl, X ein Sauerstoffatom oder eine Gruppe der Formel =N-(C2H4Oy) (C3H60) ZH, -CONH- oder -C00-und Y und Z Zahlen bedeuten, deren Summe 1 bis 100 beträgt oder R-X zusammen bedeuten die Hydroxygruppen und y und z sind Zahlen deren Summe 1 bis 500, vorzugsweise 1 bis 40 beträgt, erhitzt.
     
    5. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man den Aufheller und das Oxalkylat zusammen mit 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Oxalkylat, Wasser erhitzt.
     
    6. Einstellungen nach Anspruch 1, die als Aufheller Dinatrium-4,4'-bis[(4-anilino-6-morpholino-1.3.5-triazin-2-yl)amino_7stilben-2.2'-disulfonat oder Dinatrium-4,4'-bis[(4-anilino-6-(N-methyl-2-hydroxy-ethyl)-ami- no 7stilben-2.2'-disulfonat enthalten.
     





    Recherchenbericht