[0001] Die Waschmittelindustrie legt großen Wert auf die Herstellung rein weißer Waschpulver
und Verfärbungen in Richtung grün bis gelb werden nicht akzeptiert. Zahlreiche, dem
Waschpulver zugesetzte optische Aufheller der Bis-triazinylstilbendisulfonat-Reihe
fallen jedoch bei der Herstellung zunächst in einer gelbgrün-grünen Modifikation an,
die als solche nicht eingesetzt werden kann, da sie dem Waschpulver einen von weiß
abweichenden Farbton vermittelt. Diese farbigen Aufhellermodifikationen müssen daher
zuerst in weiße oder schwach farbig aussehende Produkte umgewandelte werden.
[0002] Die Umwandlung geschieht in den meisten Fällen durch Erhitzen in wässrig-alkalischem
Medium und ist demgemä3 mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Es gelang nun, die
gelbgrünen bis grünen Modifikationen von Celluloscaufhellern der Triazinylstilbendisulfosäure-Reihc
so bei der Berstellung von Waschpulvern einzusetzen, daβ den zusätzliehe Schritt einer
Modifikationsumwandlang in ein welromoder nur schwach gefärbtes Produkt eingespant
werden kana.
[0003] Gegenstand der Erfindung sind farblose Einstellungen von optischen Aufhellern der
Formel

wobei R
1 C
1-C
5-Alkoxy, Anilino, Halogenanilino oder Morpho-
li
no,
R2 C
1-C
5-Alkoxy, Morpholino, eine Gruppe der Formel -NR
3R
4, R
3 C
2-C
4-Hydroxyalkyl, R
4 C
1-C
5-Alkyl oder C
2-C
4-Hydroxyalkyl oder R
2 eine Gruppe der Formel

worin A C
2-C
6-Alkylen, X eine Gruppe der Formel -COR
5 oder -S0
2R
5, R
5 C
1-C
5-Alkyl, C
4-C
8-cycloalkyl, Phenyl oder Tolyl, Y Wasserstoff oder C
1-C
5-Alkyl und Z Wasserstoff, C
1-C
5-Alkyl, C
4-C
8- Cycloalkyl oder eine Gruppe der Formel -A-NXY bedeutet und M ein Alkali- oder Wasserstoffatom
bedeutet, die erhalten werden, indem man einen Aufheller der obigen Formel zusammen
mit einem Oxalkylat erhitzt. Bevorzugt hierfür sind die beiden Aufheller Dinatrium-4,4'-
bis[(4-anilino-6-morpholino-1.3.5-triazin-2-yl)amino-2.2'-disulfonat und Dinatrium
-4,4'-bis[(4-anilino-6-(N-methyl-2-hydroxy-ethyl)-amino-1.3.5-triazin-2-yl)amino 7
stilben-2.2'-disulfonat.
[0004] Als Oxalkylate im Rahmen der vorliegenden Erfindung kommen sowohl Polyethylenglykole
und Polypropylenglykole in Frage als auch die sogenannten nichtionischen Tenside mit
einem Gehalt an Polyethylenglykol- bzw. Polypropylenglykol-Einheiten. Bei den Polyethylenglykolen
und Polypropylenglykolen handelt es sich um Produkte mit einem Polymerisationsgrad
bis zu 500, vorzugsweise 1-40, die entweder nur Polyethylen- oder Polypropylerglykol-Einheiten
enthalten. Daneben kommen auch solche Oxalkylate von gleichem Polymerisationsgrad
in Frage, die aus beiden Arten von Gruppen in jedem beliebigen Verhältnis bestehen.
Auch Oxethylierungsprodukte oder Oxpropylierungsprodukte von mehrwertigen Alkoholen
oder Aminen wie Pentaerythrit oder Ethylendiamin lassen sich verwenden.
[0005] Die zu verwendenden nicht-ionischen Tenside sind solche Produkte, die sich von einer
Verbindung mit einem oder mehreren reaktiven Wasserstoffatomen ableiten, wobei dieses
Wasserstoffatom durch eine Kette von Oxethyl- und/oder Oxypropyleinheiten ersetzt
ist. Eine genaue Definition des Begriffes nicht-ionisches Tensid kann dem Handbuch
der Textilhilfsmittel von Chwala/Anger Verlag Chemie, Weinheim, New York, 1977, S.
40, entnommen werden.
[0006] Die besonders interessierenden Oxalkylate können durch die allgemeine Formel

dargestellt werden, wobei R C
8-C
20 Alkyl oder Alkenyl oder mono-, di- oder tri-C
1-C
12-Alkylphenyl, X ein Sauerstoffatom oder eine Gruppe der Formel =N-(C
2H
40
y)(C
3H
60)
ZH -CONH- oder -COO- und Y und Z Zahlen bedeuten, deren Summe 1 bis 100 beträgt oder
R - X zusammen bedeuten die Hydroxygruppe und Y und Z sind Zahlen deren Summe 1 bis
500, vorzugsweise 1 bis 40 beträgt. Von den nicht-ionischen Tensiden sind solche bevorzugt,
deren Rest R sich von folgenden Fettsäure ableitet: Talgfettsäure, Decen-9-säure-1,
Laurinsäure, Dodecyl-9-säure-1, Myristinsäure, Tetradecen-9-säure-l, Palmitinsäure,
Hexadecen-9-säure-l, Stearinsäure, Ölsäure, Linolsäure, Linolensäure. Die Alkylgruppe
kann natürlich auch verzweigt sein, wie beispielsweise Isotridecyl. Ebenso kann R
auch eine Alkylengruppe darstellen. Es versteht sich, daß in allen Fällen R auch ein
Gemisch unterschiedlicher Reste unter der obengenannten Bedeutung von R sein kann.
Bevorzugt sind auch Alkylphenylgruppen, die eine oder mehrere Alkylgruppen mit 1-20
C-Atomen enthält, wie z.H
[0007] Nonylphenyl oder Tributylphenyl. X ist bevorzugt ein Sauerstoffatom, d.h. als bevorzugte
nicht-ionische Tenside kommen oxalkylierte Fettalkohole und Alkylphenole in Frage.
[0008] Die Herstellung der erfindungsgemäßen farblosen Einstellung der obengenannten optischen
Aufheller erfolgt in der Weise, daß man diese Aufheller in ihrer grüngelben bis grünen
Modifikation mit einem der oben erläuterten Oxalkylate oder deren Mischungen kurzzeitig,
z.B. 1-20 Minuten lang auf ca.
30 bis
180
0, vorzugsweise 60 bis 130
0C erhitzt. Die Menge an optischem Aufheller, bezogen auf die Menge an Oxalkylate beträgt
ca. 0,5 bis 40, vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-%. Je nach Art des Oxalkylats erfolgt beim
Erhitzen entweder ein Farbumschlag der vorliegenden Dispersion von gelbgrün nach weiß
oder der Aufheller geht farblos in Lösung, um dann zusammen mit dem Oxalkylat beim
Erkalten farblos auszukristallisieren oder eine farblose Lösung zu bilden. Häufig
erfolgt der Farbumschlag beim Erhitzen nicht sofort. In diesen Fällen kann die Bildung
einer farblosen Lösung oder Dispersion aber durch Zugabe geringer Mengen Wasser beschleunigt
werden. Die zugegebene Menge Wasser beträgt etwa zwischen 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen
auf das Oxalkylat. Der Farbumschlag kann nach der Zugabe des Wassers unmittelbar erfolgen.
Die Mischung aus Aufheller und Oxalkylat kann auch in der Weise erhitzt werden, daß
man eine flüssige Mischung beider Komponenten nach üblichen Verfahren versprüht. In
allen Fällen erhält man ein Gemisch, das den Aufheller in einer farblosen Form enthält
und auch nach längerem Stehen ist eine Wiederverfärbung des erkalteten Gemisches nicht
zu beobachten.
[0009] Die so erhaltene farblose Einstellung der optischen Aufheller der obigen Formel kann
direkt dem Waschpulverslurry in Granulatform, pastös oder flüssig zugegeben werden.
In welcher Form und auch in welcher Konzentration diese Aufheller-Einstellung dem
Waschpulverslurry zugegeben wird, hängt von den jeweiligen technischen Anforderungen
der Hersteller des Waschpulvers ab. Es wird dem Waschpulver soviel der oben beschriebenen
farblosen Einstellung zugegeben, daß das Waschpulver den üblichen Gehalt an Aufheller
aufweist, der ca. 0,1 bis 0,3 Gew.-% des Waschpulvers beträgt.
[0010] Die oben beschriebenen farblosen Einstellungen der optischen Aufheller haben den
Vorteil, daß hier die Herstellung der farblosen Form der Aufheller mit solchen Produkten
erfolgt, die als solche bereits Bestandteil von Waschpulvern sind oder sein können
und daß das bei diesem Umwandlungsprozeß anfallende Produkt direkt ohne weitere Aufarbeitung
dem Waschpulver zugegeben werden kann. Eine gesonderte Isolierung der farblosen Form
der Aufheller, wie es bei den herkömmlichen Verfahren durch Erhitzen in wässrigalkalischer
Lösung nötig ist, entfällt somit im vorliegenden Fall. Ausbeuteverluste, wie sie bei
der herkömmlichen Modifikationsumwandlung auftreten, werden hier vermieden.
Beispiel 1
[0011] 231 g Talgfettalkohol, oxethyliert mit 25 EO-Einheiten, werden auf 80 - 90°C erhitzt
und in die erhaltene farblose Schmelze 19 g der grün-grüngelben Modifikation des pulverisierten
Dinatriumsalzes der 4,4'-bis[(4-anilin-6-(N-methyl-N-2-hydroxy-ethyl)-amino)-1.3.5-triazin-2-yl)
amino-
-7stilben-disulfons-äure-2,2, 92 %ig, unter gutem Rühren innerhalb von 15 Minuten eingetragen.
Man rührt 1,5 Stunden bei 80 - 90° nach. Es entsteht eine leicht trübe, leicht gelbliche
Lösung, aus der nach einiger Zeit die eingetragene Verbindung in feinen Kristallen
wieder ausfällt unter Bildung einer weißlichen Suspension. Diese wird zum Abkühlen
auf ein Blech gegossen, wobei sie zu einer leicht pastellfarbenen bis farblosen, wachsartigen
Masse erstarrt. Nach Abschuppen kann diese Masse unter Zusatz von Trockeneis zu einem
farblosen (weißen) Pulver verarbeitet werden.
Beispiel 2
[0012] 88 g Talgfettalkohol, oxethyliert mit 25 EO-Einheiten, werden unter Zusatz von 4,5
g Wasser auf 100
0 erhitzt und in die erhaltene farblose Schmelze 7,6 g Dinatriumsalz der 4,4'-bis-4-anilino-6-(N-methyl-N-2-hydroxy-ethylami-
no)-1.3.5-triazinylamino-(6)-stilben-disulfonsäure-2.2'), 92 %ig in der grünen bis
gelbgrünen Modifikation unter gutem Rühren innerhalb von 10 Minuten eingetragen. Es
wird noch 2 Stunden bei 100° nachgerührt und es entsteht eine homogene leicht trübe
Lösung. Diese wird anschließend zum Erkalten auf ein Blech gegossen. Man erhält eine
leicht pastellfarbene, wachsartige Masse, die abgeschuppt und unter Zusatz von Trockeneis
zu einem farblosen Pulver vermahlen werden kann.
Beispiel 3
[0013] a) 3 g des Oxethylierungsproduktes von Talgfettalkohol mit 25 Ethylenoxydeinheiten
werden mit 0,3 g des Aufhellers der Formel

(grüne bis grüngelbe Modifikation) versetzt, intensiv vermischt und auf 100 - 130°
unter Rühren erhitzt. Man gibt in die Schmelze 0,2 - 0,3 g H
20, wobei ein Farbumschlag nach pastellfarben erfolgt. Dieser Farbton bleibt auch nach
dem Erkalten erhalten.
[0014] Der gleich Versuch wird mit den jeweils grün bis grün- gelben Modifikation folgender
Stilbenaufheller durchgeführt:

Farbumschlag nach weiß.

Farbumschlag nach weiß

Farbumschlag nach weiß

Farbumschlag von grün nach leicht gelb
Beispiel 4 -
[0015] Es werden jeweils 3 g des angegebenen nichtionischen Tensids und 0,3 g der grünen
bis gelbgrünen α-Modifikation des Aufhellers

in einem Becherglas auf 100 - 120° erhitzt. Die grüne
Schmelzsuspe
nsion wird unter Rühren mit 0,3 g H
20 versetzt. Der angegebene gebildete Farbton verändert sich nicht beim Stehen und
Abkühlen.
a) Isotridecylalkohol-8-fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion
b) Isotridecylalkohol - 15fach oxethyliert Bildung einer farblosen Lösung, welche
beim Stehen und Abkühlen dispersionsartig eintrübt und rein weiß bleibt.
c) Oleylalkohol - 12fach oxethyliert Bildung einer weißen Paste
d) Cocosalkohol - 5fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion.
e) Ein Gemisch aus

Bildung einer pastellfarbenen, wachsartigen Masse.
f) Stearylalkohol - 2fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion
g) Stearylalkohol - 20 EO Bildung einer farblosen Lösung, welche beim Stehen weiß
kristallisiert.
h) Talgfettalkohol- 25fach oxethyliert Bildung einer leicht gelblichen Lösung, die
beim Erkalten weiß erstarrt. Die erhaltene Testmasse gibt zerkleinert ein praktisch
weißes Pulver.
i) Nonylphenol - 25fach oxethyliert Bildung einer pastellfarbenen, wachsartigen Masse
j) Tributylphenol - 10fach oxethyliert Bildung einer weißen Dispersion.
Beispiel 5
[0016] Wie bei Beispiel 3 wird ein Polyethylenglykol mit dem Polymerisationsgrad ca. 80
- 100 anstelle des Tensids eingesetzt. Man erhält zunächst eine farblose Lösung, nach
dem Erkalten weiße Kristalle.
[0017] Das gleiche gilt für ein Polyethylenglykol mit einem Polymerisationsgrad von 200
- 250.
Beispiel 6
[0018] Wie bei Beispiel 3 gibt man zu einem Mischpolymerisat aus EO und PO mit einem EO-Anteil
von 80 % und PO-Anteil von 20 % und einem Molgewicht zwischen 6600 und 9300 die grün
bis gelbgrüne Modifikation des Aufhellers, erhitzt 3 - 4 Minuten auf 90 - 120
oC. Nach der Zugabe an Wasser bildet sich zunächst eine weiße bis pastellfarbe Suspension.
Nach 48stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird daraus eine farblose Lösung.
Beispiel 7
[0019] Wie bei Beispiel 3 wird ein Produkt, hergestellt durch Anlagerung von EO und PO an
Ethylendiamin, wobei pro Ethylenddiamin, wobei pro Ethylendiamineinheit 30 EO-Einheiten
und 60 PO-Einheiten kommen, mit dem Aufheller erhitzt und mit H
20 versetzt. Die gelbgrüne Suspension geht dabei in eine farblose Lösung über.
[0020] Verwendet man anstelle des Ethylendiaminderivats ein Derivat des Pentaerythrits,
verethert mit EO und PO im Verhältnis 3:1, so erhält man eine weiße Dispersion.
Beispiel 8
[0021] 800 g der nach Beispiel 1 hergestellten Aufheller-Tensidmischung, wobei der Aufhellergehalt
7,5 % beträgt, wird bei 80°C einem Waschpulverslurry bestehend aus
14000 g H20
350 g Tylose
280 g NaHCO3
3600 g sek. Alkansulfonat 60 %
4250 g Wasserglas 40° Be
12100 g Na-Triphosphat
310 g Na2S04
hinzugegeben und bei dieser Temperatur 30 Minuten gerührt.' Der Slurry wird mit einer
Heißsprühanlage für Gegenstrom mit einer Lufteingangstemperatur von 95
oC über eine Einstoffdüse (0 3,5 mm) und einem Pumpdruck von 70 bar Überdruck versprüht.
Das so anfallende Pulver ist rein weiß und grünt auch unter extremen Feuchtigkeitsbedingungen
und Temperaturen (Wassergehalt 30 - 35 %, 45 - 50°C) nicht nach. Ein Vergleichsversuch,
bei dem nichtionisches Tensid und gelbgrüne Modifikation des Aufhellers getrennt zugesetzt
wurden, ergab ein grünlich verfärbtes Waschpulver
Beispiel 9
[0022] 44 g eines Talgfettalkohols oxethyliert mit 25 Ethylenoxideinheiten, werden mit einer
Lösung aus 2,5 g Wasser und 0,6 g Na
2Co
3 versetzt und auf 90
oC erhitzt, wobei sich eine trübe Schmelze bildet. Man fügt 3,5 g der grün-grüngelben
Modifikation der Verbindung 4.4'-Bis[(4-Anilino-6-N-methyl-2-hydroxy-ethyl) amino-1.3.5-triazin-2-yl)amino7-stilben-2.2'-disulfonsäure
zu und erwärmt auf 90-110°C während 1 1/2 Stunden und gibt anschließend nochmals 5
ml H
20 hinzu. Man erhält eine leicht gelbliche Trübung, welche kalt erstarrt, geschuppt
und mit Trockeneis gekühlt, vermahlen werden kann. Das erhaltene Pulver weist nur
einen leicht gelblichen Schimmer auf und ergibt, einem Waschpulverslurry zugegeben,
einen farblosen Slurry und auch ein farbloses gesprühtes Pulver.
Beisniel 10
[0023] 30 g eines sek. Alkansulfonates (60 proz.) mit einer C-Kettenverteilung C
13- C
18 werden unter Rühren versetzt mit 4,2 g einer pastell-karamellfarbenen 20 proz. Einstellung
dergelb-grünen Modifikation des Aufhellers 4.4'-bis [(4-anilido-6-N-methyl-N-2-hydroxyethylamino)
1.3.5-triazin-2-yl-amino /stilbendinatriumdisulfonat 2.2' (92 proz) in einem 11-fach
oxethylierten Talgfettalkohol,hergestelltnach Beispiel 2. Die Mischung nimmt einen
leichten Gelbton an und verändert sich farblich auch nach längerer Lagerung nicht.
Außerdem wird durch die Mitverwendung des oxäthylierten Fettalkohol die Viskosität
vermindert.
[0024] Versetzt man dagegen das sek. Alkansulfonat mit 0.8 g der farblosen oder grün-gelben
Modifikation des oben genannten Aufhellers, so werden im letzteren Fall sofort und
beim Einsatz der farblosen Modifikation nach 2-tägigem Stehen intensiv grün verfärbte
Alkansulfonateinstellungen erhalten. Diese grünen Alkansulfonateinstellungen verfärben,
dem Waschpulverslurry zugesetzt, das gesprühte Waschpulver.
1. Einstellungen von optischen Aufhellern der Formel

wobei R
1 C
1-C
5-Alkoxy, Anilino, Halogenanilino oder Morpholino, R
2 C
l-C
5-Alkoxy, Morpholino, eine Gruppe der Formel -NR
3R
4' R
3 C
2-C
4-Hydroxyalkyl, R
4 C
l-C
5-Alkyl oder C
2-C
4-Hydrodxyalkyl oder R
2 eine Gruppe der Formel

worin A C
2-C
6-Alkylen, X eine Gruppe der Formel -COR
5 oder -SO
2R
5'
R5 C1-
C5-Alkyl, C4-C
8-Cycloalkyl, phenyl C
4-C
8-Cyeloalkyl, Phenyl oder Tolyl, Y Wasserstoff oder C
1-C
5-Alkyl und Z Wasserstoff, C
1-C
5-Alkyl, C
4-C
8-Cycloalkyl oder eine Gruppe der Formel -A-NXY bedeutet und M ein Alkali-oder Wasserstoffatom
bedeutet, dadurch erhältlich, daß man einen Aufheller der obigen Formel zusammen mit
einem Oxalkylat erhitzt.
2. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man das Oxalkylat mit 0,5
bis 40 Gew.-% an optischen Aufheller, bezogen auf das Oxalkylat, erhitzt.
3. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man den Aufheller und das
Oxalkylat auf 30 bis 180oC erhitzt.
4. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man den Aufheller mit einer
Verbindung der allgemeinen Formel

wobei R C
8-C
20Alkyl oder Alkenyl oder mono-, di- oder tri-C
1-C
12-Alkylphenyl, X ein Sauerstoffatom oder eine Gruppe der Formel =N-(C
2H
4O
y) (C
3H
60)
ZH, -CONH- oder -C00-und Y und Z Zahlen bedeuten, deren Summe 1 bis 100 beträgt oder
R-X zusammen bedeuten die Hydroxygruppen und y und z sind Zahlen deren Summe 1 bis
500, vorzugsweise 1 bis 40 beträgt, erhitzt.
5. Einstellungen nach Anspruch 1, dadurch erhältlich, daß man den Aufheller und das
Oxalkylat zusammen mit 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Oxalkylat, Wasser erhitzt.
6. Einstellungen nach Anspruch 1, die als Aufheller Dinatrium-4,4'-bis[(4-anilino-6-morpholino-1.3.5-triazin-2-yl)amino_7stilben-2.2'-disulfonat
oder Dinatrium-4,4'-bis[(4-anilino-6-(N-methyl-2-hydroxy-ethyl)-ami- no 7stilben-2.2'-disulfonat
enthalten.