[0001] Die Erfindung betrifft ein vorgefertigtes Wandelement mit raumseitig zugänglichen
im Querschnitt C-förmigen Blechkanälen zur Aufnahme von Installationsleitungen, insbesondere
für Naßraum, Sanitärraum, Küche od. dgl., wobei die Kanäle mit Deckplatten verschließbar
sind.
[0002] Ein derartiges bekanntes Wandelement (DE-A-2 007 087) ist als Fertigteilplatte aus
Beton, Steinmaterial oder Kunststoff ausgebildet, welche auf der zum umbauten Raum
hingerichteten Seite nutförmige Ausbiegungen zur Verlegung von Installationsmaterial
aufweist. Die Ausnehmungen verlaufen längs aller Ränder und diagonal über die Platte
; sie sind mittels durch Klemmen anbringbarer Abdeckstreifen verschließbar, wobei
die Abdeckstreifen mit einer etwa C-förmigen Blechauskleidung der Kanäle zusammenwirken.
[0003] Ein anderes bekanntes plattenförmiges Bauelement (DE-A-23 25 092) ist aus Kunststoffschalen,
deren Hohlräume ausgeschäumt sind, zusammengesetzt. Beim Herstellungsvorgang werden
in diese Schalen Leitungen und Einrichtungen für die elektrische-, die sanitäre- und
die Wasserinstallation eingegossen, wobei ihre seitlichen Anschlußteile mit denen
benachbarter Wandelemente zusammenpassen. Längs des bodenseitigen Randes ist ein zum
Rauminneren hin offener im Querschnitt C-förmiger Kanal vorgesehen, der als Kabelschiene
dient und mit einem Deckel verschließbar ist.
[0004] Die genannten plattenförmigen Bauelemente sind bauseitige Konstruktionsteile, welche
nebeneinandergesetzt fertige Wände ergeben, die bereits Installationsleitungen enthalten,
beziehungsweise Kanäle für deren Unterbringung bieten. Als Verkleidung vor bereits
bauseitig fertiggestellten Wänden bzw. von vorhandenen umbauten Räumen sind sie ungeeignet.
Ihre Montage hat mittels Kränen entsprechend dem Fortschritt der Baustelle von oben
her zu erfolgen.
[0005] Schließlich ist ein vorgefertigtes Wandelement aus Blech bekannt (DE-A-22 49 788),
welches eine von der Decke bis zum Boden reichende, im horizontalen Querschnitt C-förmige,
zur Rückseite des Wandelements offene Wandschale umfaßt. Bei der Montage mehrerer
derartiger Wandelemente nebeneinander ist für den Monteur ein Zugang von der Rückseite
oder von der Schmalseite der Wandschale her erforderlich ; demzufolge ist die Herstellung
einer geschlossenen Innenraumverkleidung aus derartigen Wandschalen nicht möglich.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wandelement der Eingangs
genannten Art mit besonders geringer Profiltiefe zu schaffen, dessen Montage zu einem
geschlossenen Wandverbund auch im Inneren eines umbauten Raums möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, - daß das Wandelement eine im horizontalen
Querschnitt etwa C-förmige, zur Rückseite hin offene Wandschale aus Blech umfaßt,
wobei die dem Einrichtungsplan entsprechenden vertikalen Leitungen und Leitungsanschlüsse
im Hohlraum der Wandschale durch Vormontage befestigt sind ;
- daß die Wandschale decken- und bodenseitig durch je einen horizontalen Kanal begrenzt
ist, dessen Abmessung senkrecht zur Wandoberfläche etwa der Profiltiefe der Wandschale
entspricht, und
- daß Wandschale und Kanäle zu einer tragenden Baueinheit verbunden sind.
[0007] Dadurch, daß die vertikalen Installationsleitungen im Inneren der Wandschale angeordenet
und die Installationsleitungen für den horizontalen Anschluß in den beiden horizontalen
Kanälen gebündelt sind, kann die Wandschale unmittelbar an eine vorhandene Oberfläche,
z.B. einer Mauer montiert werden. Die gewählte Blechkonstruktion ermöglicht eine besonders
geringe Profiltiefe und eine einfache Handhabung bei der Montage. Dabei erfolgt die
Verbindung der bereits im Wandelement enthaltenen vertikalen Leitungen mit den horizontalen
Verbindungsleitungen im Bereich der beiden Kanäle, die vom Rauminneren her bei abgenommenen
Deckplatten zugänglich sind. Aus derartigen Wandelementen läßt sich daher ohne Schwierigkeiten
jeder beliebige Wandverbund durch Montage vom Rauminneren her herstellen. Eine aus
erfindungsgemäßen Wandelementen bestehende Zelle kann entweder in einen bauseits fertigen
Raum eingesetzt oder vom Rauminneren her montiert und an die bauseits vorhandenen
Leitungen angeschlossen werden. Ein Eingriff in das Bauwerk oder in den Estrich ist
dabei nicht erforderlich.
[0008] Die erfindungsgemäße Wandschale kann einschließlich des Oberflächenbelages, der vertikalen
Leitungen und der Deckplatten für die Kanäle vorgefertigt werden. Dabei kann der Oberflächenbelag
z.B. aus handelsüblichen Keramikfliesen bestehen. Nach dem Aufstellen einer Wandschale,
eines Verbundes aus derartigen Wandschalen oder einer Komplettzelle können die Sanitärobjekte
wie Waschbecken, Kloschüssel, Bidet, Badewanne, Düschwanne od. dgl. auf einfache Weise
angeschlossen werden.
[0009] Infolge des einfachen Aufbaus der Wandelemente als selbstträgende Blechschale läßt
sich die Profiltiefe auf etwa 66 mm reduzieren, das sind nur 10 mm mehr als der für
eine Abflußrohr nach DIN vorgeschriebene Mindestdurchmesser von innen 50, außen 60
mm.
[0010] Das Rastermaß eines für einen gefliezten Sanitärraum vorgesehenen Wandelements errechnet
sich auf einfache Weise entsprechend der Abmessung einer handelsüblichen Fliese von
z.B. 150 x 150 mm und einer Fugenbreite von 3 mm zu einem Wert von 153 mm.
[0011] Nach einer weiteren Ausgestaltung erfolgt die Anpassung des Wandelements an die jeweilige
Raumhöhe dadurch, daß wenigstens der deckenseitige Kanal im Querschnitt gesehen an
dessen Oberseite einen horizontalen Schenkel und einen vertikalen Schenkel als Rückwand
aufweist, so daß der Kanal mit seiner offenen Unterseite teleskopartig auf die Wandschale
aufsetzbar und im Bereich der Rückwand mit Verlängerungen der Wandschale verschraubbar
ist. Ähnliches ist selbstverständlich mit dem bodenseitigen Kanal möglich, wobei dieser
dann gleichzeitig als höhenverstellbares Objekt dient. Im folgenden werden mehrere
Ausführungsbeispiele zum Gegenstand der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt :
Figur 1, 1a ein Wandelement mit einem Waschbecken in perspektivischer Darstellung
;
Figur 2 einen schematischen Horizontalschnitt durch eine Badezelle aus einzelnen Wandelementen
;
Figur 3 einen Vertikalschnitt durch den deckenseitigen Kanal eines Wandelements ;
Figure 4 und 5 je einen Vertikalschnitt durch den bodenseitigen Kanal eines Wandelements.
[0012] Das in Fig. 1 dargestellte Wandelement 1 ist aufgebaut aus einem seitlich abgekanteten
Blech mit den Seitenteilen 2 ; die sichtbare Wandseite des etwa C-förmigen Blechprofils
ist mit Keramikfliesen 3 bedeckt und bildet somit eine fertige Wandschale 4. Im Inneren
der Wandschale 4 sind die strichliert eingezeichneten vertikalen Leitungen für die
jeweils vorgesehenen Sanitärobjekte untergebracht, im vorliegenden Fall ein Abflußrohr
5 für den Anschluß an den Syphon 6 eines Waschbeckens 7 sowie eine Kaltwasserzuleitung
8 und eine Warmwasserzuleitung 9 zur Versorgung der Kalt- und Warmwasserhähne des
Waschbeckens 7. Ferner ist im Inneren der Wandschale 4 eine strichpunktiert gezeichnete
elektrische Leitung 10 zur Versorgung eines Lichtschalters 11 und einer Steckdose
12 verlegt. Zur Erhöhung der Stabilität der Wandschale 4 ist auf ihrer Rückseite noch
eine in Waschbeckenhöhe horizontal verlaufende U-Profilschiene 13 befestigt, die gleichzeitig
als Verankerungsort für das Waschbecken dient. Die Seitenteile 2 weisen Ösen 14 zur
Anbringung seitlicher Anschlußelemente auf. An der Oberseite der Wandschale 4 ist
ein im Querschnitt C-förmiger Blechkanal 15 mittels einer seitlichen Verschraubung
16 befestigt. Der Kanal 15 dient zur Aufnahme horizontal verlaufender Leitungen, im
vorliegenden Beispiel der Kaltwasserzuleitung 17 und der Warmwasserzuleitung 18. Schließlich
sind im Kanal 15 noch elektrische Kabel 19 verlegt.
[0013] In ähnlicher Weise ist auch an der Unterseite der Wandschale 4, ein Kanal 20 zur
Aufnahme horizontaler Leitungen vorgesehen, dessen seitliche Verschraubung (bei 21)
der Verbindung mit dem anschließenden Wandelement und der Befestigung des Kanals an
den Seitenteilen 2 der Wandschale 4 befestigt dient. Im unteren Kanal 20 ist im vorliegenden
Beispiel eine Abwasserleitung 22 verlegt, die mit dem Abflußrohr 5 vom Waschbecken
verbunden ist.
[0014] Der obere Kanal 15 und der untere Kanal 20 sind beide im Fertigzustand mit einer
in Fig. 1a vergrößert dargestellten Deckplatte 23 verschlossen, die in gleicher Weise
wie die Wandschale 4 mit Keramikfliesen 3 bedeckt ist. Auf diese Weise ergibt sich
ein vollkommen geschlossenes Bild eines Wandelements 1 von der Decke bis zum Fußboden.
Letztere können bauseits vorgegeben sein ; möglich ist aber auch ein in Fig. 1 dargestellter
Decken- bzw. Bodenabschluß mittels Deckenplatten 24 bzw. Bodenplatten 25, die jeweils
an den Außenseiten der Kanäle 15 bzw. 20 befestigt sind. Auf diese Weise lassen sich
geschlossene Sanitärzellen herstellen.
[0015] Die in Fig. 2 dargestellte schematische Draufsicht auf eine Badezimmerzelle zeigt
mit Ausnahme der an die äußere Längsseite der Badewanne 26 angrenzenden Wand aus zwei
Wandelementen zusammengesetzte tragende Trennwände. Der Aufbau der zum Innenraum hinweisenden
Wandschalen entspricht dabei im wesentlichen der Darstellung gemäß den Figuren 1 und
1a, wobei jedes Wandelement selbstverständlich dem jeweiligen Sanitärobjekt angepaßt
ist ; einige Wandschalen 4 beinhalten keine vertikalen Leitungen nämlich, falls lediglich
eine freie Wandfläche geschaffen werden soll. Letzteres trifft für den Grundriß gemäß
Fig. 2 auf die bezüglich einer Türe 27 rechts anschließende Wand 28 zu. Diese Wand
28 ist aus Wandschalen 4 zusammengesetzt, derart, daß jeweils zwei mit ihren Innenseiten
einen gemeinsamen Hohlraum bilden.
[0016] Die der Wand 28 gegenüberliegende Zellenwand 30 besteht ebenfalls aus, hier allerdings
versetzt, zueinander angeordneten Wandelementen, die im Inneren die vertikalen Leitungen
für die ein - zelnen Sanitärobjekte aufweisen, nämlich für die Badewanne 26 ein Abflußrohr
31 sowie eine Heißwasserzuleitung 32 und eine Kaltwasserzuleitung 33, für das Waschbecken
7 eine Abflußleitung 5, eine Heißwasserzuleitung 9 und eine Kaltwasserzuleitung 8,
für das Bidet 34 eine Abflußleitung 35, eine Heißwasserzuleitung 36 und eine Kaltwasserzuleitung
37 sowie für das Klosett 38 eine Abflußleitung 39 und eine Kaltwasserzuleitung 40
für den Spülkasten. Das dem Klosett 38 zugeordnete Wandelement 41 ist tiefer ausgebildet
als die übrigen Wandelemente, damit in seinem Inneren der Spülkasten 42 untergebracht
werden kann. Ausserdem sind in seinem Inneren noch die Heizungsleitungen verlegt,
nämlich ein Warmwasservorlauf 43 und ein Warmwasserrücklauf 44. Darüberhinaus ist
noch eine Lüftungsleitung 45 untergebracht. In Zusammenhang mit Fig. 1 wurde bereits
erläutert, daß die horizontalen Leitungen, an welchen die oben einzeln aufgeführten
Vertikalleitungen angeschlossen sind, in Kanälen oberhalb bzw. unterhalb jeder einzelnen
Wandschale verlegt sind.
[0017] Die der Tür 27 gegenüberliegende Wand wird aus einfachen Wandschalen 4 gebildet,
an deren Rückseite sich eine bauseits vorgesehene Mauer 46 befindet. Diese Wandschalen
können daher an der Mauer 46 verankert oder auch von dieser unabhängisein. Letzteres
bietet höheren Schall-und Feuerschutz. Wesentlich ist, daß mit Ausnahme des Wandelements
41, welches den Spülkasten aufnimmt, sämtliche Wandschalen mit der gleichen Tiefe
ausgebildet sind, wobei die jeweiligen vertikalen Leitungen jeweils vollkommen innerhalb
ihres C-förmigen Profils aufgenommen sind.
[0018] Fig. 3 zeigt in natürlicher Größe den Deckenanschluß eines Wandelements mit einer
Wandschale 4, einem darauf aufgesetzten Kanal 15 sowie einem Deckenelement 24. Wandschale
und Deckenelement einschließlich dem Kanal 15 tragen in ihrem Inneren eine schalldämmende
Isolierung 47 aus einem unbrennbaren Werkstoff wie z.B. Mineralwolle. Der Kanal 15
weicht im vorliegenden Fall von der Querschnittsform gemäß Fig. 1 insofern ab, als
seine Rückwand 48 geradlinig ausläuft, so daß sie entsprechend dem verbleibenden Abstand
zwischen der Oberkante 49 der Wandschale 4 und der Decke mehr oder weniger tief in
das nach oben offene C-Profil der Wandschale eingeschoben werden kann, wodurch eine
Anpassung eines Wandelements an die jeweilige Raumhöhe möglich ist. Die Befestigung
des Kanals 15 an der Wandschale 4 erfolgt an der Rückseite mittels der Verschraubung
51, wobei die Wandschale 4 eine rückwärtig angeschweißte Verlängerung 52 aufweist,
über welche die Rückwand 48 des Kanals 15 geschoben wird. Die Verschraubung 51 ist
bei dieser Anordnung bei abgenommenen Deckel 23 des Kanals 15 vom Innenraum aus gut
zugänglich. Die Schraube 50 dient der seitlichen Verbindung zweier Wandschalen.
[0019] Der Deckel 23 des Kanals 15 ist mit seiner Unterkante in einer Rinne 53 aufgenommen,
die wiederum längs der Oberkante eines im oberen Bereich der Wandschale 4 befestigten
Hohlprofils 54 ausgebildet ist, in welchem elektrische Leitungskabel 19 verlegt sind.
Längs seiner Oberkante wird der Deckel 23 mittels einer im Kanalinneren befestigten
Winkelschiene 55 abgestützt. Im Inneren des Kanals 15 sind, wie bereits in Zusammenhang
mit Fig. 1 beschrieben, die horizontalen Leitungen aufgenommen, nämlich eine Heizungsleitung
56 als Warmwasservorlauf, eine Warmwasserleitung 57 und eine Kaltwasserleitung 58.
Die Leitungen sind jeweils isoliert und in Abständen mittels Klammern 59, bzw. an
den Verbindungsstellen mit den vertikalen Anschlüssen, gehalten.
[0020] Fig. 4 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den bodenseitigen Anschluß eines Wandelements.
An der Unterseite der Wandschale 4 ist ein Kanal 20 befestigt, der auf dem Boden 60
aufliegt, bzw. mit diesem verschraubt ist. Der Kanal 20 enthält eine Abflußleitung
61, die in Abständen auf Klötzen aufliegt, deren obere Schicht 62 aus Schaumstoff,
z.B. Moltoprene, deren untere Schicht 63 aus unbrennbarem Kunststoff, wie Asbestzement
besteht.
[0021] Ferner enthält der untere Kanal 20 hier noch eine Rücklaufleitung 64 für das Heizungssystem.
[0022] Fig. 5 zeigt ebenfalls einen vertikalen Querschnitt durch den unteren Kanal eines
Wandelements mit der im Inneren des Kanals verlaufenden Abflußleitung 61 sowie einem
durch den Deckel 23 des Kanals hindurchtretenden Leitungsanschluß 65 für ein Bidet,
welches mit einer Zuflußleitung 66 für Kalt- oder Warmwasser verbunden ist. Die Abflußleitung
61 ist über den Rohrbogen 67 mit dem Bidetabfluß verbunden.
1. Vorgefertigtes Wandelement mit raumseitig zugänglichen, im Querschnitt etwa C-förmigen
Blechkanälen zur Aufnahe von Installationsleitungen, insbesondere für Naßraum, Sanitärraum,
Küche od. dgl. wobei die Kanäle (15 ; 20) mit Deckplatten (23) verschließbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Wandelement eine im horizontalen Querschnitt etwa
C-förmige, zur Rückseite hin offene Wandschale (4) aus Blech umfaßt, wobei die dem
Einrichtungsplan entsprechenden vertikalen Leitunggen und Leitungsanschlüsse im Hohlraum
der Wandschale (4) durch Vormontage befestigt sind ; daß die Wandschale (4) decken-
und bodenseitig durch je einen horizontalen Kanal (15, 20) begrenzt ist, dessen Abmessung
senkrecht zur Wandoberfläche etwa der Profiltiefe der Wandschale (4) entspricht, und
daß Wandschale (4) und Kanäle (15; 20) zu einer tragenden Baueinheit verbunden sind.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wandschale (4) und Deckplatten
(23) jeweils im Rastermaß entsprechend handelsüblicher Keramikfliesen bemessen sind.
3. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der deckenseitige
Kanal (15), im Querschnitt gesehen an dessen Oberseite einen horizontalen Schenkel
und einen vertikalen Schenkel als Rückwand (48) aufweist, so daß der Kanal mit seiner
offenen Unterseite teleskopartig auf die Wandschale (4) aufsetztbar und im Bereich
der Rückwand (48) mit Verlängerungen (52) der Wandschale (4) verschraubbar ist.
4. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profiltiefe der Wandschale
(4) etwa 66 mm beträgt.
5. Wandschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine horizontale Hohlschiene
(54) zur Aufnahme von elektrischen Leitungen vorgesehen ist, welche zu einem der Kanäle
(15; 20) hin offen ist.
1. A prefabricated wall element with sheet-metal ducts, which are accessible from
the room end and are approximately C-shaped in cross section, for the reception of
utility lines, particularly for the wet room, sanitary room, kitchen or the like,
the ducts (15 ; 20) being closable with the aid of cover plates (23), characterised
in that the wall element comprises a wall shell (4) which is approximately C-shaped
in a horizontal cross section and is open towards the rear and consists of sheet metal,
the vertical lines and line connections corresponding to the installation plan being
fastened by pre-assembly in the hollow space of the wall shell (4) ; and in that the
wall shell (4) is bounded at the top and bottom ends by respectively one horizontal
duct (15, 20), whose dimension vertically to the wall surface corresponds approximately
to the profile depth of the wall shell (4) ; and in that the wall shell (4) and the
ducts (15 ; 20) are connected so as to form a supporting constructional unit.
2. A wall element as claimed in Claim 1, characterised in that the wall shell (4)
and the cover plates (23) are dimensioned, in the structural module, in accordance
with ceramic tiles conventional in the trade.
3. A wall element as claimed in Claim 1, characterised in that at least the duct (15)
at the top end, considered in cross section, has at the top thereof a horizontal leg
and a vertical leg as the rear wall (48), thus allowing the duct, with its open underside,
to be placed on the wall shell (4) in a telescope-like manner and, in the zone of
the rear wall (48), to be screwed together with extensions (52) of the wall shell
(4).
4. A wall element as claimed in Claim 1, characterised in that the profile depth of
the wall shell (4) is approximately 66 mm.
5. A wall shell as claimed in Claim 1, characterised in that there is provided a horizontal
hollow rail (54) for the reception of electric lines, which rail is open towards one
of the ducts (15 ; 20).
1. Elément de paroi préfabriqué comportant des canaux en tôle de section transversale
sensiblement en forme de C et destinés à recevoir les conduits de l'installation sanitaire
notamment de salles d'eau, de chambres sanitaires, de cuisines ou analogues, les canaux
(15, 20) pouvant être obturés par des plaques de recouvrement (23), caractérisé en
ce que l'élément de paroi est constitué par un coffrage en tôle (4) présentant une
section horizontale sensiblement en forme de C et ouverte vers le côté arrière, les
conduits verticaux et les raccords de ces derniers étant montés d'avance et conformément
au plan d'implantation à l'intérieur de l'espace creux du coffrage (4), en ce que
le coffrage (4) est délimité sur son côté à proximité du plafond et sur son côté à
proximité du sol, par un canal horizontal (15, 20) dont la dimension perpendiculaire
par rapport à la surface du coffrage correspond sensiblement à la profondeur du profil
du coffrage (4) et en ce que le coffrage (4) et les canaux (15, 20) sont reliés pour
former une unité de construction portante.
2. Elément de paroi suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le coffrage
de paroi (4) et les plaques de recouvrement (23) présentent chacun des dimensions
qui correspondent à une grille composée de plaques de carrelage en céramique de dimensions
habituelles.
3. Elément de paroi suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins le canal
(15) à proximité du plafond, vu en section, présente sur son côté supérieur une aile
horizontale et une aile verticale en tant que paroi arrière (48) de sorte que le canal
puisse être monté télescopiquement par son côté inférieur ouvert sur le coffrage de
paroi (4) et puisse être assemblé dans la zone de la paroi arrière et au moyen de
vis avec des prolongements (52) du coffrage (4).
4. Elément de paroi suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la profondeur
du profil du coffrage de la paroi (4) est d'environ 66 mm.
5. Elément de paroi suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte un
profil creux horizontal (54) qui est ouvert vers l'un des canaux (15, 20) et est destiné
à recevoir des câbles électriques.