[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfall mit wenigstens
einem durch eine Antriebseinrichtung angetriebenen parallelen Wellenpaar, auf dessen
Wellen ineinandergreifende und gegeneinander drehbare Zerkleinerungswerkzeuge angeordnet
sind, wobei die Wellen während des Zerkleinerungsbetriebs derart in einer etwa horizontalen
Ebene angeordnet sind, dass die Zerkleinerungswerkzeuge eine etwa trichterförmige
Einzugszone bilden, in welcher der zu zerkleinernde Abfall aufgrund seiner Schwerkraft,
sowie der Drehrichtung der Zerkleinerungswerkzeuge gehalten und zur Zerkleinerung
zwischen die Zerkleinerungswerkzeuge gebracht wird.
[0002] Zerkleinerungsvorrichtungen für die verschiedensten Materialien sind in Vielzahl
bekannt und gebräuchlich. So zeigt z.B. das Schweizer Patent Nr. 100 710 eine Vorrichtung
zum Zerkleinern von Kehricht mit gegeneinander laufenden Zerkleinerungswalzen. Ein
grosses Problem bei Abfall-Zerkleinerungsvorrichtungen ist es bekanntlich, dass Material
und Teile mit in einem weiten Bereich schwankenden Festigkeitseigenschaften gemischt
zugeführt werden. Dabei besteht die Gefahr, dass unzerkleinerbare Teile, wie Metallbrocken
oder grosse Steine, zugeführt werden und die Zerkleinerungswerkzeuge beschädigen.
Beim genannten Schweizer Patent wird deshalb vorgeschlagen, eine der Walzen seitlich
verschiebbar zu lagern und durch Federdruck gegen die andere Walze zu pressen. Nachteilig
ist es dabei, dass einerseits die Anpresskraft der Feder limitiert ist und bereits
bei geringen Druckanstiegen die Walze um einen kleinen Betrag auszuweichen beginnt.
Dadurch werden in Abhängigkeit von der Materialfestigkeit schwankende Teilchengrössen
des zerkleinerten Materials erreicht, was unerwünscht ist. Ausserdem wirkt die seitliche
Ausweichmöglichkeit für die Walze nicht, wenn in Querrichtung, d.h. also zwischen
zwei nebeneinander liegenden Zähnen ein nicht zerkleinerbares Teilchen eingeklemmt
wird, da die auftretenden Kräfte in Längsrichtung der Antriebswellen und quer zur
Vorspannfeder wirken. Eine Beschädigung der Zerkleinerungswerkzeuge ist also durch
diese Vorrichtung nicht ausgeschlossen.
[0003] Die US-PS 3,697,005 (Lundin) zeigt eine Zerkleinerungsvorrichtung, welche bei Ueberlastung
von Hand abschaltbar ist. Ersichtlicherweise ist es meistens schon zu spät, wenn die
Zerkleinerungswerkzeuge derart abgebremst werden oder vielleicht sogar schon blockiert
sind, um eine Beschädigung zu vermeiden. Ausserdem erfordert die Vorrichtung gemäss
der US-PS ein manuelles Reinigen, bzw. Herausnehmen eines unzerkleinerbaren Teils,
was zeitaufwendig und mit Verletzungsgefahr verbunden ist und darüber hinaus einen
automatischen Betrieb einer derartigen Vorrichtung verunmöglicht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Bekannten zu vermeiden,
insbesondere also eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei
einfachem mechanischem Aufbau zuverlässig das Entfernen von schlecht oder nicht zerkleinerbaren
Teilen ermöglicht und trotzdem die Zerkleinerung mit hohen und höchsten Drehmomenten
erlaubt.
[0005] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe in erster Linie dadurch gelöst, dass wenigstens
eine der Wellen mit einer Schwenkanordnung verbunden und derart aus der Betriebslage
parallel verschwenkbar ist, dass die Einzugszone zum Auswerfen von in der Einzugszone
befindlichem, schwer oder nicht zerkleinerbarem Abfall zur Vertikalen geneigt wird.
Ersichtlicherweise kann eine derartige Schwenk- oder Kippbewegung eines Wellenpaars
durchgeführt werden, ohne dass die Verbindung der Wellenlager, z.B. in einem Rahmen,
getrennt werden müsste. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Rahmenanordnung
derart starr und statisch fest ausgebildet werden kann, dass sich auch bei hohen Drehmomenten
und Lagerkräften keine Veränderung der Relativlage .der beiden Wellen ergibt und damit
gleichbleibender Abstand der Zerkleinerungswerkzeuge auch bei schwierigen Betriebsbedingungen
gewährleistet werden kann. Dies garantiert sowohl verschleissarmen Betrieb der Zerkleinerungswerkzeuge,
als auch gleichbleibende Teilchengrösse des zerkleinerten Abfalls.
[0006] Die Neigung der durch die Zerkleinerungswerkzeuge gebildeten Einzugszone zur Vertikalen
hin kann ersichtlicherweise sowohl durch einseitiges Anheben des Wellenpaars, als
auch durch Absenken des Wellenpaars erreicht werden. Besonders vorteilhaft ist es
dabei, wenn die Lager des Wellenpaars auf einem gemeinsamen Rahmen befestigt sind
und wenn der Rahmen mit der Schwenkanordnung zum Verschwenken wenigstens einer Welle
des Wellenpaars aus der horizontalen Betriebslage verbunden ist.
[0007] Besonders einfacher konstruktiver Aufbau lässt sich dabei erreichen, wenn der Rahmen
um die Achse einer Welle verschwenkbar angeordnet ist, sodass also nur die andere
Welle des Wellenpaars angehoben oder abgesenkt wird. Die Verlagerung der Welle kann
ersichtlicherweise soweit erfolgen, dass das Wellenpaar in der Auswurfstellung vertikal
übereinander liegt. Es ist jedoch.auch denkbar, dass das Verschwenken über die Vertikale
hinaus erfolgt, um zuverlässig zwischen den Zerkleinerungswerkzeugen befindliche Teile
auszuwerfen.
[0008] Der Auswurfvorgang wird noch unterstützt, wenn wenigstens eine der Wellen eines Wellenpaars
durch die Antriebseinrichtung in Gegenrichtung antreibbar ist. Insbesondere, wenn
Teile bereits zwischen den Zerkleinerungswerkzeugen verklemmt sind, wird der Auswurfvorgang
durch gegenläufigen Antrieb erleichtert.
[0009] Sofern die eine der Wellen abgesenkt und um die andere Welle als Drehachse verwendet
wird, kann es ausreichen, wenn diese Welle während des Verschwenkens arretiert wird.
Eine Verschwenkung des Rahmens um die Welle als Drehachse bewirkt nämlich ersichtlicherweise
eine Relativbewegung der Welle und damit der Zerkleinerungswerkzeuge in Auswurfrichtung,
ohne dass ein Antrieb in Gegenrichtung erfolgt. Auf diese Weise sind vorteilhaft Konstruktionen
denkbar, bei denen z.B. nur eine der beiden Wellen, nämlich die abwärts verlagerte
Welle, in Gegenrichtung angetrieben wird und die andere Welle lediglich arretiert
wird. ,
[0010] Vorteilhaft lässt sich die Vorrichtung automatisieren, wenn an der Antriebseinrichtung
und/oder an den Wellen ein Fühler zur Ueberwachung des Zerkleinerungs-Drehmoments,
sowie eine Vergleichseinrichtung zum Ermitteln eines vorbestimmten Höchstwerts des
Drehmoments vorgesehen sind, und wenn die Schwenkanordnung zum Verschwenken des Wellenpaars
in die Auswerflage beim Erreichen des Maximal-Drehmoments mit einer Steuereinrichtung
verbunden ist. Auf diese Weise lässt sich ein vollautomatischer Zerkleinerungsbetrieb
erreichen, welcher gleichmässige Teilchengrösse garantiert und lediglich solche Teile,
welche die Zerkleinerungswerkzeuge beschädigen würden, unzerkleinert passieren lässt.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Antriebseinrichtung eine Drehrichtungsumkehr-Einrichtung
aufweist, welche zur Drehrichtungsumkehr beim Erreichen des Maximal-Drehmoments vorgesehen
ist.
[0011] Besonders vorteilhaft lässt sich die Erfindung realisieren, wenn der Antrieb der
Wellenpaare über einen Hydraulikmotor erfolgt und wenn zum Ueberwachen des Drehmoments
ein Fühler vorgesehen ist, welcher den Hydraulikdruck und damit mittelbar das Zerkleinerungs-Drehmoment
misst.
[0012] Besonders rationell lässt sich die erfindungsgemässe Vorrichtung betreiben, wenn
beim erstmaligen Ueberschreiten des Maximal- Drehmoments zunächst nicht unmittelbar
die Verlagerung der Wellen in die Auswerflage erfolgt, sondern wenn zunächst nur ein
Antrieb der Zerkleinerungswerkzeuge in Gegenrichtung erfolgt. Häufig resultiert nämlich
ein Drehmomentsanstieg lediglich daraus, dass sich Teile des Abfalls in einer ungünstigen
Position zwischen den Zerkleinerungswerkzeugen verklemmen. Durch Antrieb in Gegenrichtung
und neuerlichen Antrieb in der Betriebsrichtung lässt sich erreichen, dass die Teilchen
in einer anderen Lage zwischen die Zerkleinerungswerkzeuge kommen und in vielen Fällen
dann zerkleinert werden, ohne dass das Maximal-Drehmoment wiederum erreicht wird.
Erst wenn das Maximal-Drehmoment auch nach einem oder mehreren Reversierungszyklen
immer noch erreicht wird, kann dann die Schwenkanordnung zum Auswerfen des in der
Einzugszone befindlichen Guts betätigt werden.
[0013] Ersichtlicherweise werden der technische Fortschritt und der erfinderische Inhalt
des Anmeldungsgegenstands sowohl durch die neuen Einzelmerkmale als auch durch Kombination
und Unterkombination der Verwendung findenden Merkmale gewährleistet.
[0014] Die Erfindung ist im folgenden in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Die schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Vorrichtung im Betrieb
in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 im Schnitt,
Fig. 3 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 in Auswerfstellung, und
Fig. 4 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 in verkleinertem Maßstab.
[0015] Gemäss Fig. 1 weist eine Vorrichtung zur Verkleinerung von Abfall zwei mit Zerkleinerungswerkzeugen
1 besetzte Walzen 2 auf, welche mittels Wellen 3 in einem Rahmen 4 gelagert sind.
Die Wellen 3 werden durch zwei Hydraulikmotore 5 (Fig. 4) gegensinnig angetrieben,
sodass der dazwischen eingebrachte Abfall mittels der Zerkleinerungswerkzeuge 1 zerkleinert
wird. Die beiden Walzen 2 bilden zwischen sich eine Einzugszone 6, in welcher der
eingebrachte Abfall aufgrund der Schwerkraft und der Drehrichtung der Zerkleinerungswerkzeuge
1 solange gehalten wird, bis er zwischen die Walzen 2 gelangt und dort durch die Zerkleinerungswerkzeuge
1 zerkleinert und nach unten ausgeworfen wird. Der zerkleinerte Abfall fällt, wie
schematisch dargestellt, auf ein Förderband 7 und wird dort abtransportiert. Der Rahmen
4 ist einerseits um die Welle eines Walzenpaars drehbar an einem Träger 8 verschwenkbar
befestigt und wird auf der anderen Seite durch eine Teleskopanordnung 9 in der horizontalen
Lage gehalten.
[0016] Sofern im Betriebsablauf ein nicht zerkleinerbares Teil zwischen die Walzen 2 gelangt,
kann durch Entlastung der Teleskopanordnung (Fig. 3) der Rahmen 4 derart abgesenkt
werden, dass die beiden Walzen 2 etwa vertikal übereinander liegen und die Einzugszone
6 derart geneigt ist, dass das dazwischen befindliche unzerkleinerbare Gut herausfällt
und eine Beschädigung der Zerkleinerungswerkzeuge 1, der Walzen 2 oder der Hydraulikmotore
5 vermieden wird. Das Auswerfen des nicht zerkleinerbaren Teils lässt sich noch dadurch
erleichtern, wenn die Walzen 2, bzw. die Wellen 3 während des Auswerfvorgangs in Gegenrichtung
angetrieben werden. Sobald das Auswerfen abgeschlossen ist, lässt sich der Rahmen
4 ersichtlicherweise durch die Teleskopanordnung 9 wiederum in die horizontale Position
bringen, um den Zerkleinerungsbetrieb fortzusetzen.
[0017] Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass die beiden Hydraulikmotoren 5 über je eine Verstellpumpe
13 vor- und rückwärts antreibbar sind. Der Druck in den Hydraulikleitungen 10 wird
durch eine Drucküberwachungseinrichtung 11 überwacht. Sobald der Druck in der Hydraulikleitung
10 einen bestimmten einstellbaren Wert übersteigt, spricht ein Regler 12 für die Reversierung
an.
[0018] Dieser Regler 12 steuert die Verstellpumpe 13 an und kehrt die Drehrichtung des Hydraulikmotors
5 um. Nach einigen Umdrehungen (einstellbare Zeit) in der Rückwärtsrichtung steuert
der Regler 12 die Verstellpumpe 13 wieder in den ursprünglichen Drehsinn. Steigt der
Druck in der Drucküberwachungseinrichtung 11 erneut über den eingestellten Wert, so
wird der ganze Vorgang wiederholt. Die Anzahl der Ansteuerungen wird von einem Zähler
und Regler 15 für die Ausklappung registriert. Sobald eine einstellbare Anzahl von
Reversierungen (z.B. drei) gemacht worden sind, wird durch diesen Regler 15 der Verschwenkvorgang
ausgelöst. Eine, oder beide Verstellpumpen 13 reversieren, das Ventil 16 wird angesteuert,
sodass die Hydraulikzylinder 17 die Teleskopanordnung 9 ausfährt und den Rahmen 4
in senkrechte Anordnung herstellen (Fig. 1 und 3), sodass die Walzen 2 senkrecht übereinander
stehen und das unvermahlbare Teil ausdosiert werden kann. Danach werden durch entsprechende
Ansteuerung durch den Regler 15 der Teleskopanordnung 9 und Rahmen 4 wieder in die
horizontale Stellung verlagert und der Zerkleinerungsbetrieb kann wieder aufgenommen
werden.
[0019] Ersichtlicherweise schafft die Erfindung eine neue Vorrichtung zur Zerkleinerung
von Abfall, die sowohl rationell im Betrieb ist, als auch einfach und sicher im Aufbau
ist.
1. Vorrichtung zum Zerkleinern von Abfall mit wenigstens einem durch eine Antriebseinrichtung
angetriebenen parallelen Wellenpaar, auf dessen Wellen ineinandergreifende und gegeneinander
drehbare Zerkleinerungswerkzeuge angeordnet sind, wobei die Wellen während des Zerkleinerungsbetriebs
derart in einer etwa horizontalen Ebene angeordnet sind, dass die Zerkleinerungswerkzeuge
eine etwa trichterförmige Einzugszone bilden, in welcher der zu zerkleinernde Abfall
aufgrund seiner Schwerkraft, sowie der Drehrichtung der Zerkleinerungswerkzeuge gehalten
und zur Zerkleinerung zwischen die Zerkleinerungswerkzeuge gebracht wird, dadurch
gekennzeichnet , dass wenigstens eine der Wellen (3) mit einer Schwenkanordnung verbunden
und aus der Betriebslage unter Beibehaltung des Wellenabstands relativ zur anderen
Welle derart verschwenkbar ist, dass die Einzugszone (6) zum Auswerfen von in der
Einzugszone befindlichem, schwer oder nicht zerkleinerbarem Abfall zur Vertikalen
geneigt wird.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Lager des
Wellenpaars auf einer Schwenkvorrichtung befestigt sind, und dass die Schwenkvorrichtung
wenigstens mit einer Welle des Wellenpaars zum Verschwenken aus der horizontalen Betriebslage
verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass die Schwenkvorrichtung
um die Achse einer Welle verschwenkbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
eine der Wellen eines Wellenpaars durch die Antriebseinrichtung in Gegenrichtung antreibbar
ist.
5. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Wellen
eines Wellenpaars wenigstens während des Verschwenkens der anderen Welle des Wellenpaars
arretierbar ist.
6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass an der Antriebseinrichtung
und/oder an den Wellen eine Einrichtung zur Ueberwachung des Zerkleinerungs-Drehmoments
angebracht ist, die beim Ueberschreiten eines vorbestimmbaren Höchstwerts des Drehmoments
vorgesehen ist und die bei einer vorbestimmbaren Anzahl der Ueberschreitung des Höchstwerts
den Verschwenkvorgang einleitet.
7. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass die Antriebseinrichtung
eine Drehrichtungsumkehr-Einrichtung aufweist, welche zur Drehrichtungsumkehr beim
Erreichen des Maximal-Drehmoments vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folge-Steuereinrichtung
zum sequentiellen und/oder gleichzeitigen Aktivieren der Drehrichtungsumkehr-Einrichtung
und/oder der Schwenkanordnung vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass die Antriebseinrichtung
für die Wellenpaare einen Antriebsmotor, Hydraulikleitungen, sowie wenigstens einen
die Wellen antreibenden Hydraulikmotor aufweist, und dass der Fühler zum Ueberwachen
des Zerkleinerungs-Drehmoments ein Druckfühler ist, welcher an die Hydraulikleitungen
angeschlossen ist.
10. Vorrichtung nach Patentanspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine der
Wellen arretierbar und die andere gleichzeitig in Gegenrichtung antreibbar ist.
11. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkanordnung zum Auswerfen von nicht oder schlecht zerkleinerbarem Gut
betätigt wird, sobald das Drehmoment an wenigstens einer der Wellen einen vorbestimmbaren
Maximalwert überschreitet.
12. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet , dass beim Ueberschreiten
des MaximalDrehmoments zunächst die Drehrichtung der Zerkleinerungswerkzeuge wenigstens
einmal für einen Reversierungszyklus vorbestimmter Zeitdauer umgekehrt wird, und dass
erst dann, wenn nach Ablauf des Reversierungszyklus das Maximal-Drehmoment innerhalb
eines vorbestimmten Zeitraums wieder erreicht wird, die Schwenkanordnung zum Auswerfen
des in der Einzugszone befindlichen Guts betätigt wird.