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EP 0 016 862 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.02.1982 Patentblatt 1982/05 |
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Anmeldetag: 03.12.1979 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: F15B 21/08 |
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Steuereinrichtung für eine Hydraulikanlage
Control device for a hydraulic system
Dispositif de commande pour système hydraulique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT SE |
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Priorität: |
22.01.1979 DE 2902264
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.10.1980 Patentblatt 1980/21 |
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Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Friedrich, Richard, Ing. grad.
D-8035 Gauting (DE)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Steuereinrichtung für eine Hydraulikanlage nach
der Gattung des Hauptanspruchs. Bei derartigen bekannten Steuereinrichtungen erfolgt
die Richtungsumkehr des Verbrauchers, z.B. ein Hydrozylinder oder ein Hydromotor -
durch ein Richtungsventil, das beispielsweise von Hand oder durch Druckventile oder
Elektromagnete betätigt wird. Solche Betätigungseinrichtungen haben den Nachteil,
daß der Verbraucher mindestens bei schnellem Betätigen des Richtungsventils ruckartig
beschleunigt und verzögert, was in vielen Fällen unerwünscht ist.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die erfindungsgemäße Steuereinrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß auch bei schnellem Betätigen des als Mehrwegeventil
ausgebildeten Richtungsventils der Verbraucher weich beschleunigt und verzögert wird,
insbesondere auch beim Umschalten von einem Verbraucher auf einen anderen, falls die
Pumpe wahlweise mehrere Antriebe speist.
[0003] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Steuereinrichtung möglich.
Zeichnung
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Steuereinrichtung
für eine Hydraulikanlage in schematischer Darstellung,
[0005] Figur 2 ein Diagramm.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0006] Eine verstellbare, aber nicht umkehrbare Pumpe 10 saugt Druckmittel aus einem Behälter
11 und fördert es über eine Förderleitung 12 zu einem 4/3-Wegeventil13 mit den Schaltstellungen
I, II und III. Das Wegeventil 13 wird elektromagnetisch betätigt durch zwei Magnete
14, 15. Vom Wegeventil 13 führen zwei Leitungen 16, 17 über ein elektromagnetisch
betätigbares 4/2-Wegeventil 18 zu einem doppeltwirkenden Hydrozylinder 19. Von der
Leitung 16 führt eine Leitung 20, von der Leitung 17 eine Leitung 21 zu einem elektromagnetisch
betätigbare 4/2-Wegeventil 23, von dem die Leitungen zu einem Hydromotor mit wechselnder
Bewegungsrichtung 24 führen.
[0007] Die Einstellung des huberzeugenden Glieds 26 der Pumpe 10 erfolgt mit Hilfe eines
Servomotors 27. Für die Vorgabe des Druckmittelstroms ist ein elektrischer Sollwertgeber
28, z.B. ein Potentiometer mit Handhebel verwendet, dessen Ausgangssignal 28' willkürlich
- also auch sprungförmig - zwischen Plus Maximum und Minus Maximum veränderbar ist.
Dieses sich schnell ändernde Signal 28' wird einem Rampenbildner 29, der z.B. ein
Kondensator oder eine Drossel sein kann, zugeführt, der daraus ein Signal 29' mit
definierter positiver oder negativer Steigung formt. Diese Ströme sind im Diagramm
nach der Figur 2 über der Zeit t graphisch dargestellt. In einem Betragsbildner30,
der beispielsweise ein Vollwellengleichrichter sein kann, wird das Signal 29' gleichgerichtet,
so daß der Servomotor 27 stets ein Signal 30' erhält, das entsprechend der Fähigkeit
der Pumpe sich zwischen Null und einem Maximum ändert, aber nicht seine Richtung wechselt.
[0008] Das Ausgangssignal29' des Rampenbildners 29 wird zusätzlich je einem Schaltverstärker
31 und 32 zugeführt, dies können beispielsweise Schmidt-Trigger sein. Der Schaltverstärker31
spricht mit einem kleinen Schwellwert 33 - siehe Figur 2 - auf positive Signal 29'
an, der Schaltverstärker 32 dagegen ebenfalls mit einem kleinen Schwellwert 34 auf
negative Signal 29'. Damit ist ein Richtungsentscheid für den Druckmittelstrom vorhanden.
In dem die Ausgangssignale31' und 32' der Schaltverstärker31, 32 die Magnete 14, 15
erregen, wird die Richtung des Druckmittelstroms durch das Wegeventil 13 vorgegeben.
Die jeweilige Lücke 35 zwischen den Signalen 31', 32' wird dazu verwendet, weitere
Schaltvorgänge zu vollziehen, z.B. die Pumpe 10 mit Hilfe der Wegeventile 13, 18 und
23 auf den Hydromotor 24 umzuschalten, was bei Förderstrom Null und damit stoßfrei
geschieht. Befindet sich das Wegeventil 18 in seiner Sperrstellung II, so wird das
Druckmittel über die Leitungen 20, 21 und das sich dann in Durchflußstellung I befindliche
Wegeventil 23 dem Hydromotor 24 zugeführt.
[0009] Man erreicht mit obiger Einrichtung, daß eine nicht reversierbare Pumpe mit veränderlicher
Fördermenge den Charakter einer reversierbaren Pumpe erhält. Durch die definierte
Zu- bzw. Abnahme des Druckmittelstroms erhält man eine definierte Beschleunigung bzw.
Verzögerung der Verbraucher, Stöße werden vermieden. Diese Vorteile sind auch bei
Umschalten der Pumpe auf einen anderen Verbraucher gegeben, wobei die Umschlatung
stoßfrei erfolgt.
1. Steuereinrichtung für eine Hydraulikanlage mit einer verstellbaren, nicht umkehrbaren
Pumpe (10), die Druckmittel zu mindestens einem Verbraucher (19, 24) steuert, dem
zwecks wechselnder Bewegungsrichtung ein Mehrwegeventil (13) zugeordnet ist, das über
einen elektrisehen Sollwertgeber (28) gesteuert ist, dessen Ausgangssignal (28'),
willkürlich zwischen einem Plus- und Minus-Maximum veränderbar ist dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangssignal (28') des Sollwertgebers (28) einem elektronischen Rampenbildner
(29) zugeführt wird, der daraus ein Ausgangssignal (29') mit definierter positiver
bzw. negativer Steigung formt, das in einem elektrischen Betragsbildner (30) gleichgerichtet
wird und einem Servomotor (27) zwecks Einstellung der Pumpe (10) zugeleitet wird,
und daß das Ausgangssignal (29') des Rampenbildners (29) auch mindestens einem elektrischen
Schaltverstärker (31, 32) zugeführt wird, welcher ein Signal (31', 32') für die Einstellung
des Mehrwegeventils (13) liefert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrwegeventil (13)
als Elektromagnetventil mit zwei Schaltmagneten (14, 15) ausgebildet ist, die von
den Ausgangssignalen (31', 32') zweier Schaltverstärker (31, 32) gesteuert sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltverstärker (31,
32). auf das Ausgangssignal (29') des Rampenbildners (29) mit jeweils kleinem Schwellwert
(34) ansprechen und daß die zwischen den Ausgangssignalen (31', 32') der Schaltverstärker
(31, 32) gebildete zeitliche Lücke (33 bis 35) zu weiteren Schaltvorgängen benutzt
wird, insbesondere zu einer Druckmittelsteuerung der Pumpe zu wenigstens einem weiteren
Verbraucher (24), wobei dem Mehrwegeventil (13) ein jedem Verbraucher zugeordnetes
Steuerventil (18, 23) parallel geschaltet ist.
1. Control apparatus for an hydraulic installation comprising and adjustable non-reversible
pump (10) which controls pressure medium to at least one load (19, 24), with which
is associated, for the purpose of changing the direction of movement, a multi-way
valve (13) which is controlled by an electrical set value generator (28), the output
signal (28') from which is variable at will between a positive maximum and a negative
maximum, characterised in that, the output signal (28') from the, set value generator
(28) is transmitted to an electronic ramp shaper(29) which produces therefrom an output
signal (29') with a definitive positive or negative slbpe, which is rectified in an
electrical rate shaper (30) and is transmitted to a servomotor (27) for the purpose
of adjusting the pump (10), and that the output signal (29') from the ramp shaper
(29) is also transmitted to at least one switching amplifier (31, 32) which delivers
a signal (31', 32') for the adjustment of the multi-way valve (13).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that, the multi-way valve (13)
is formed as an electromagnetic valve with two switching magnets (14, 15) which are
controlled by the output signals (31', 32') from two switching amplifiers (31, 32).
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that, the switching amplifiers
(31, 32) each respond to the output signal (29') from the ramp shaper (29) with a
low threshold value (34) and that the time interval (33 to 35) formed between the
output signals (31', 32') from the switching amplifiers (31, 32) is used for further
switching operations, especially for controlling pressure medium from the pump to
at least one further load (24) wherein a control valve (18, 23) associated with each
load is connected in parallel with the multi-way valve (13).
1. Dispositif de commande pour une installation hydraulique comprenant une pompe réglable
non réversible (10), qui dirige le fluide sous pression vers au moins un récepteur
(19, 24) auquel est associé, pour le changement de sens du mouvement, un distributeur
à plusieurs voies (13) qui est commandé par l'intermédiaire d'un transmetteur électrique
de valeur de consigne (28) dont le signal (28') peut être modifié arbitrairement entre
un maximum positif et un maximum négatif, caractérisé en ce que le signal de sortie
(28') du transmetteur de valeur de consigne (28) est transmis à un formateur de rampe
électronique (29) qui forme à partir de ce signal un signal de sortie (29') possédant
une pente positive ou négative définie et qui est redressé dans un formateur de valeur
absolue électrique (30) et est transmis à un servo-moteur (27) pour le réglage de
la pompe (10) et en ce que le signal de sortie (29') du formateur de rampe (29) est
également transmis à au moins un amplificateur de commande électrique (31, 32) qui
délivre un signal (31', 32') pour le réglage du distributeur à plusieurs voies (13).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le distributeur à plusieurs
voies (13) est constitué par un distributeur électromagnétique comprenant deux électro-aimants
de commande (14, 15) qui sont commandés par les signaux de sortie (31', 32') de deux
amplificateurs de commande (31, 32).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les amplificateurs de
commande (31, 32) répondent au signal de sortie (29') du formateur de rampe (29) chacun
avec une petite valeur de seuil (34), et en ce que l'intervalle de temps (33 à 35)
formé entre les signaux de sortie (31', 32') des amplificateurs de commande (31, 32)
est utilisé pour d'autres processus de commande, en particulier pour diriger le fluide
sous pression de la pompe vers au moins un autre récepteur (24), un distributeur (18,
23) associé à chaque récepteur étant connecté en parallèle au distributeur à plusieurs
voies (13).
