[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auslegen und Kennzeichnen von Nahrungsmitteln
oder dgl. mit einem Tablett, einem Brett, einer Schale, einer Schüssel oder dgl.,
insbesondere für Theken, Ladentische oder dgl.
[0002] Bei Theken, Ladentischen oder dgl. werden zum Auslegen und Kennzeichnen von Nahrungsmitteln
die verschiedenartigsten Ablagen, wie Tabletts, Bretter, Schalen, Schüsseln oder dgl.
verwendet. Die Kennzeichnungsschilder mit den beschrifteten bzw. bedruckten Trägern
wurden vielfach direkt in die Nahrungsmittel gesteckt. Diese Träger sind aus hygienischen
Gründen jedoch nicht mehr zugelassen.
[0003] Wie das DE-GM 19 56 821 zeigt, gibt es auch Kartenhalter, die auf den Rand eines
Tabletts aufgesteckt werden können.
[0004] Diese Kartenhalter kommen jedoch nach wie vor mit den auf dem Tablett abgelegten
Nahrungsmitteln in Berührung. Außerdem sind die so angebrachten Kartenhalter nur sehr
schwer einsehbar.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Auslegen und Kennzeichnen von
Nahrungsmitteln oder dgl. zu schaffen, bei der ein Kennzeichnungsschild gut einsehbar
angebracht ist und sicher nicht mit den abgelegten Nahrungsmitteln in Berührung kommt.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Tablett, das Brett, die Schale,
die Schüssel oder dgl. in einem daran angepaßten Aufstellträger unverschiebbar und
tragbar gehalten ist, daß an dem Aufstellträger mindestens ein das Tablett, das Brett,
die Schale, die Schüssel oder dgl. überkragendes Griffstück fest angebracht ist und
daß mit diesem Griffstück ein Kennzeichnungsschild verbunden bzw. verbindbar ist.
[0007] Die Verwendung eines an das Tablett, das Brett, die Schale, die Schüssel oder dgl.
angepaßten Aufstellträgers in dieser Art bringt zudem den Vorteil, daß das Tablett,
das Brett, die Schale, die Schüssel oder dgl. an dem Griffstück gefaßt und getragen
werden kann. Dies erleichtert das Abstellen und Herausnehmen des Tablettes, des Brettes,
der Schale, der Schüssel oder dgl. in bzw. aus einer Theke. Das Tablett, das Brett,
die Schale, die.Schüssel oder dgl. kann aber jederzeit von dem Aufstellträger abgenommen
werden. Dies ist besonders für die Reinigung von Vorteil.
[0008] Die unverschiebbare Festlegung eines Tabletts an dem Aufstellträger wird nach einer
Ausgestaltung dadurch erreicht, daß das Tablett mit einem umlaufenden horizontalen
Rand versehen ist und daß der Aufstellträger ein aus Rundmaterial gebogener Rahmen
ist, der an die Kontur des Tabletts unterhalb des Randes angepaßt ist.
[0009] Der Ablageplatz des Tabletts, des Brettes, der Schale,der Schüssel oder dgl. wird
nach einer Ausgestaltung dadurch von dem Griffstück nicht beeinträchtigt, daß an einer
Schmalseite des Rahmens ein streifenförmiges Griffstück angebracht ist, das sich zunächst
vertikal zum Rahmen erstreckt und über eine Rundung in einen Endabschnitt übergeht,
der zur Rahmenebene einen spitzen Winkel einschließt. Die Ablage von Nahrungsmitteln
über die beiden Breitseiten des Tablettes ist dann unbehindert möglich.
[0010] Die Ausbildung des Aufstellträgers ist in einfachster Weise so vorgenommen, daß der
Rahmen aus einem Abschnitt eines Metallstabes zusammengeschweißt ist und daß das Griffstück
aus Blech mit dem Rahmen verschweißt ist.
[0011] Wird ein Brett zur Ablage von Nahrungsmitteln verwendet, dann ist die Auslegung vorteilhafterweise
so, daß der Aufstellträger für ein Brett als Rahmen ausgebildet ist, der aus L-förmigen
Teilen besteht und der an die Außenkontur des Brettes angepaßt ist, wobei der Rahmen
die Unterseite und die Seitenflächen des Brettes zumindest teilweise abdecken. Das
Brett wird in dem so gebildeten Rahmen unverschiebbar und tragbar gehalten.
[0012] Die Anbringung eines Griffstückes an dem Aufstellträger dieser Art ist nach einer
Ausgestaltung so gelöst, daß mit einem vertikalen Schenkel einer Schmalseite des Rahmens
ein streifenförmiges Griffstück verbunden ist.
[0013] Um den Zugang zur Ablagefläche auch von der Schmalseite mit dem Griffstück nicht
zu sehr zu behindern, sieht eine Ausgestaltung vor, daß das Griffstück in der Mitte
der Schmalseite des Rahmens des Aufstellträgers angebracht ist.
[0014] Um den Aufstellträger mit dem Griffstück gut reinigen zu können, ist nach einer weiteren
Ausgestaltung vorgesehen, daß der Aufstellträger und das Griffstück mit einer Veredlungsschicht,
z.B. einer Chromschicht, versehen sind.
[0015] Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Kennzeichnungsschild als
Tasche für einen beschrift- bzw. bedruckbaren Träger ausgebildet ist, deren Vorderseite
durchsichtig ist. Das Kennzeichnungsschild kann je nach Bedarf verschieden beschriftete
oder bedruckte Träger aufnehmen, wenn sich der Preis des ausgelegten Nahrungsmittels
ändert.
[0016] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Kennzeichnungsschild
auf der Rückseite eine Steckaufnahme aufweist, mit der es auf die Endkante des streifenförmigen
Griffstückes aufsteckbar ist. Das Kennzeichnungsschild kann leicht von dem Griffstück
gelöst werden, wenn der Aufstellträger mit dem Griffstück gereinigt wird. Die Elemente
für diese lösbare Steckverbindung werden einfach dadurch erhalten, daß die Steckaufnahme
durch zwei im Abstand angeordnete Klemmstege gebildet sind, die auf der Rückseite
des aus elastischem Kunststoff hergestellten Kennzeichnungsschild angeformt sind.
[0017] Die Erfindung wird anhand von verschiedenen, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 in Seitenansicht mit geschnittenem Aufstellträger die erfindungsgemäße, auf
ein Tablett angepaßte Vorrichtung,
Figur 2 die Vorrichtung nach Figur 1 auf die Schmalseite des Tabletts gesehen,
Figur 3 die Draufsicht auf eine Vorrichtung nach Figur 1, bei der das Griffstück jedoch
in der Mitte der Schmalseite angeordnet ist,
Figur 4 in Seitenansicht eine erfindungsgemäße, auf ein Brett angepaßte Vorrichtung
und
Figur 5 in Draufsicht eine Vorrichtung nach Figur 4 mit anders gestaltetem und anders
angebrachtem Griffstück.
[0018] Bei den Vorrichtungen nach Figur 1 bis 3 werden handelsübliche Tabletts 10 zur Ablage
von Nahrungsmitteln verwendet. Die Tabletts 10 haben oben einen horizontalen umlaufenden
Rand 11 und bilden eine flache wannenförmige Aufnahme 12. Der Aufstellträger 20 wird
aus einem Abschnitt eines Rundstabes aus Metall als Rahmen gebogen und zusammengeschweißt.
Der Rahmen ist dabei, wie auch die abgerundeten Ecken 21 zeigen, an die Kontur des
Tabletts 10 unterhalb des Randes 11 angepaßt, so daß er das Tablett 10 unverschiebbar
aufnehmen kann. Wie die Verbindungsstelle 31 zeigt, ist mit diesem Rahmen des Aufstellträgers
20 ein streifenförmiges Griffstück 30 aus Blech verbunden, vorzugsweise verschweißt.
Dieses Griffstück 30 erstreckt sich zunächst vertikal und ist dann über eine Rundung
über den Rahmen ein
gebogen. Der Endabschnitt des Griffstückes 30 überkragt das in dem Rahmen abgelegte
Tablett 10 und läßt genügend Platz zur Ablage von Nahrungsmitteln auf dem Tablett
10. Der Endabschnitt des Griffstückes 30 steht dabei vorzugsweise in einem spitzen
Winkel zu der Rahmenebene. Der Rahmen und das Griffstück 30 bilden eine Einheit, die
aus hygienischen Gründen mit einer Veredlungsschicht, z.B. einer Chromschicht, versehen
sind. Das Griffstück 30 kann leicht von der Oberseite her gefaßt und damit der Aufstellträger
20 mit dem Tablett 10 und den darauf abgelegten Nahrungsmitteln getragen werden.
[0019] Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, kann das Griffstück 30 dabei im Eckbereich einer
Schmalseite oder in der Mitte einer Schmalseite des Rahmens des Aufstellträgers 20
angebracht werden. Dies richtet sich nach der Ablagestellung der Vor- - richtung in
der Theke, sowie nach dem gewünschten Zugang zu den auf dem Tablett 10 abgelegten
Nahrungsmitteln.
[0020] Auf die freie Endkante 32 des Griffstückes 30 ist ein Kunststoff-Kennzeichnungsschild
40 aufgesteckt. Dieses Kennzeichnungsschild 40 hat auf der Rückseite zwei Klemmstege
41 und 42 angeformt, die in einem Abstand zueinander stehen, der der Stärke des streifenförmigen
Griffstückes 30 entspricht. Auf diese Weise bleibt das Kennzeichnungsschild 40 leicht
von dem Griffstück 30 lösbar. Dies ist besonders für die Reinigung der aus Aufstellträger
20 und Griffstück 30 bestehenden Einheit von Wichtigkeit. Das Kennzeichnungsschild
40 ist als Tasche ausgebildet, deren Vorderseite durchsichtig ausgebildet ist und
beschrift- bzw. bedruckbare Träger aufnehmen kann. Auf diese Weise lassen sich die
Kennzeichnungsdaten leicht ändern und an neue Gegebenheiten anpassen.
[0021] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 und 4 werden die Nahrungsmittel auf einem
Brett 13 abgelegt, das auf der Oberseite im Randbereich mit einer umlaufenden Nut
14 versehen ist. Der Aufstellträger 22 ist wieder als Rahmen ausgebildet, der aus
L-förmigen Teilen zusammengesetzt ist. Dieser Rahmen untergreift die Unterseite des
Brettes 13 teilweise und deckt mit den vertikalen Schenkeln 23 teilweise dessen Seitenflächen.
Das Brett 13 ist damit unverschiebbar und tragbar in dem Rahmen des Auf- stellträ
gers 22 gehalten. Wie die Verbindungsstelle 31 zeigt, wird das streifenförmige Griffstück
30 an einer Schmalseite mit dem vertikalen Schenkel 23 des Rahmens verbunden. Dabei
kann die Anordnung des Griffstückes 30 wieder im Eckbereich oder in der Mitte dieser
Schmalseite gewählt werden.
[0022] Wie Figur 4 zeigt, kann der Endabschnitt des Griffstückes 30 zusätzlich mit einer
Handhabe 33 versehen sein, die einen größeren Querschnitt aufweist und das Fassen
des Griffstückes 30 erleichtert.
[0023] Es ist selbstverständlich, daß der rahmenartige Aufbau des Aufstellträgers auch an
andere Konturen, z.B. von Schalen, Schüsseln oder dgl. angepaßt werden kann. Der Aufstellträger
gibt in jedem Fall.der Ablage für die Nahrungsmittel einen ausreichenden Halt, so
daß diese mit dem Griffstück getragen werden kann. Auch das Griffstück läßt sich anders
gestalten. So liegt es durchaus im Rahmen der vorliegenden Erfindung, den Rahmen des
Aufstellträgers 10 nach Figur 1 bis 3 mit einem als Abschnitt eines Rundstabes ausgebildeten
Griffstückes zu verbinden. Bei ausreichend großem Querschnitt kann der Rahmen und
das Griffstück auch aus einem einzigen Abschnitt eines Rundstabes gebogen sein.
[0024] Damit die erfindungsgemäße Vorrichtung raumsparend verpackt und gelagert werden kann,
ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß das Griffstück lösbar mit dem
Aufstellträger 20 bzw. 22 verbunden ist. Dabei hat sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn das Griffstück mit einem Rastelement versehen ist, das rastend auf den Aufstellträger
aufsteckbar ist.
1. Vorrichtung zum Auslegen und Kennzeichnen von Nahrungsmitteln oder dgl. mit einem
Tablett, einem Brett, einer Schale, einer Schüssel oder dgl., insbesondere für Theken,
Ladentische oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Tablett (10), das Brett (13),
die Schale, die Schüssel oder dgl. in einem daran angepaßten Aufstellträger (20,22)
unverschiebbar und tragbar gehalten ist, daß an dem Aufstellträger (20,22) mindestens
ein das Tablett (10), das Brett (13), die Schale, die Schüssel oder dgl. überkragendes
Griffstück (30) fest angebracht ist und daß mit diesem Griffstück (30) ein Kennzeichnungsschild
(40) verbunden bzw. verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tablett (10) mit einem
umlaufenden horizontalen Rand (11) versehen ist und daß der Aufstellträger (20) ein
aus Rundmaterial gebogener Rahmen ist, der an die Kontur des Tabletts (10) unterhalb
des Randes (11) angepaßt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Schmalseite des
Rahmens ein streifenförmiges Griffstück (30) angebracht ist, das sich zunächst vertikal
zum Rahmen erstreckt und über eine Rundung in einen Endabschnitt übergeht, der zur
Rahmenebene einen spitzen Winkel einschließt. .
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus einem
Abschnitt eines Metallstabes zusammengeschweißt ist und daß das Griffstück (30) aus
Blech mit dem Rahmen verschweißt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstellträger (22)
für ein Brett (13) als Rahmen ausgebildet ist, der aus L-förmigen Teilen besteht und
der an die Außenkontur des Brettes (13) angepaßt ist, wobei der Rahmen die Unterseite
und die Seitenflächen des Brettes (13) zumindest teilweise abdecken.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem vertikalen Schenkel
(23) einer Schmalseite des Rahmens ein streifenförmiges Griffstück (30) verbunden
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück
(30) in der Mitte der Schmalseite des Rahmens des Aufstellträgers (20) angebracht
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstellträger
(20,22) und das Griffstück (30) mit einer Veredlungsschicht, z.B. einer Chromschicht,
versehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennzeichnungsschild
(40) als Tasche für einen beschrift- bzw. bedruckbaren Träger ausgebildet ist, deren
Vorderseite durchsichtig ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennzeichnungsschild
(40) auf der Rückseite eine Steckaufnahme aufweist, mit der es auf die Endkante (32)
des streifenförmigen Griffstückes (30) aufsteckbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckaufnahme durch
zwei im Abstand angeordnete Klemmstege (41,42) gebildet sind, die auf der Rückseite
des aus elastischem Kunststoff hergestellten Kennzeichnungsschild (40) angeformt sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Griffstück (30) im Bereich einer Ecke einer Schmalseite des Rahmens des Aufstellträgers
(22) angebracht ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
streifenförmige Griffstück (30) vorzugswei- < se in dem zur Rahmenebene in einem spitzen
Winkel stehenden Endabschnitt mit einer Handhabe (33) größeren Querschnitts versehen
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen des
Aufstellträgers (20) und das Griffstück aus einem einzigen Abschnitt eines Rundstabes
gebogen sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
Griffstück lösbar mit dem Aufstellträger (20,22) verbunden ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück mit einem
Rastelement versehen ist, das rastend auf den Aufstellträger (20,22) aufsteckbar ist.