[0001] Die Erfindung betrifft ein gepoltes Zungenkontaktrelais gemäß dem ersten Teil des
Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiges Relais ist aus der DE-B-1 251 869 bekannt. Diese Druckschrift bezieht
sich auf ein Schutzrohrkontaktrelais, bei dem das Kontaktsystem in einen evakuierten
Glaskolben eingeschmolzen ist, über den die Relaisspule geschoben wird. Zur Aufnahme
des Glaskolbens muß die Spule eine verhältnismäßig große Öffnung aufweisen, was bedeutet,
daß das Magnetfeld innerhalb der Spulenöffnung über deren Querschnitt nicht mehr homogen
ist und daher auf die verschiedenen vom Spulenfeld zu betätigenden Zungen unterschiedliche
Magnetkräfte einwirken. Die verhältnismäßig große Querschnittsfläche der Spulenöffnung
führt ferner dazu, daß bei gleicher Gesamtdurchflutung die Feldlinienkonzentration
geringer ist und daher die auf die einzelnen Zungen einwirkenden Magnetkräfte geschwächt
sind.
[0003] Bei dem bekannten Relais sind Polschuhe mit Festkontaktstücken und die Kontaktzungen
an einem U-förmigen Keramikbügel befestigt, der seinerseits im Glaskolben dadurch
gehaltert ist, daß die an ihm angebrachten Kontaktfahnen mit Kontaktstiften verlötet
sind, wobei diese wiederum in den Glaskolben eingeschmolzen sind. Da somit die gegenseitige
Positionierung der Kontaktteile relativ zueinander sowie relativ zu dem den « Spulenkörper
» bildenden Glaskolben und letztlich zur Spule über mehrere verschiedene Bauteile
erfolgt und da einige der beteiligten Verbindungsarten (Lötung, Einschmelzung) an
sich ungenau sind, ergeben sich unter den Relais einer Fertigung erhebliche Streuungen
der Kennwerte.
[0004] Bei dem bekannten Relais sind ferner die mit jeweils einer Kontaktzunge einen Umschaltkontakt
bildenden Festkontaktstücke an Metallfahnen angeformt, die mit anschlußseitigen Bereichen
an auf gegenüberliegenden Flächen des Keramikbügels vorhandene Metallisierungsstreifen
aufgelötet und in mit diesen Bereichen durch jeweils eine doppelte Kröpfung verbundenen,
den Kontaktenden nahen weiteren Bereichen an gegenüberliegenden Flächen eines Dauermagnets
entlanggeführt. Bei dieser Anordnung wird der Kontaktabstand zwischen den Festkontaktstücken
nicht nur durch die Dicke des Dauermagnets sondern auch durch die des Keramikbügels
und die exakte Formgebung der doppelt gekröpften Metallfahnen beeinflußt. Sind diese
drei Parameter nicht genau aufeinander abgestimmt, so werden die einander gegenüberstehenden
Festkontaktstücke mehr oder weniger aufgespreizt, zumal ihre Lage durch den dazwischen
befindlichen Dauermagnet nur in einer Richtung definiert ist. Streuungen in dem für
das Schaltverhalten besonders wichtigen Abstand zwischen den Festkontaktstücken wirken
sich nicht nur von einem Relais zum andern aus, sondern beeinflussen auch die Synchronizität
der nebeneinander angeordneten Kontakte desselben Relais.
[0005] Das aus DE-B-1 614874 weiterhin bekannte Zungenkontaktrelais stimmt mit dem oben
erläuterten bekannten Relais im wesentlichen überein mit der Ausnahme, daß es sich
hier nicht um ein gepoltes Relais handelt und die beiden Festkontakte nicht über einen
Dauermagnet, sondern über einen unmagnetischen Zwischenkörper voneinander getrennt
sind. Zwar wird in dieser Druckschrift betont, daß die einzelnen Kontakte stets den
gleichen gegenseitigen Abstand voneinander aufweisen, doch betrifft dies den Abstand
nebeneinanderliegender Kontakte und nicht, wie bei der Erfindung, den für das Schaltverhalten
kritischen Abstand der jeweils gegenüberliegenden und mit einer Kontaktzunge einen
Umschaltkontakt bildenden Festkontaktstücke.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gepoltes Zungenkontaktrelais anzugeben,
bei dem ein gleichzeitiges Öffnen und Schließen sämtlicher Kontakte mit möglichst
hoher Präzision gewährleistet ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale insofern
gelöst, als alle für das Schaltverhalten wesentlichen Bauteile des Relais, nämlich
die Kontaktzungen, die Festkontakte und die Spule, über ein einziges Bauteil, nämlich
den Spulenkörper, unmittelbar zueinander positioniert und außerdem Maßnahmen getroffen
sind, die sicherstellen, daß auch die nebeneinander liegenden Festkontakte der einzelnen
Umschaltkontaktsysteme genau miteinander fluchten und den gleichen Luftspalt bezüglich
des Dauermagnets aufweisen.
[0008] Aus DE-B-2 723 220 ist es zwar bekannt, Polschuhe in Einschnitten eines Spulenkörpers
zu positionieren, doch weist dieses Relais nur eine einzelne (an ihrem Ende geschlitzte)
Kontaktzunge auf, die mit einem Festkontaktpaar zusammenarbeitet, so daß sich die
der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe dort nicht stellt.
[0009] Das gleiche gilt für das Relais nach DE-A-2 345 471, bei dem Polschuhe durch eine
gemeinsame Isolierstoff-Teilummantelung zueinander positioniert, zu einer Einheit
verbunden und durch Einschnitte in Spulenkörperflanschen gegenüber der Anordnung der
Kontaktzunge positioniert sind. Auch hier handelt es sich wiederum um ein Relais mit
einem einzigen Umschaltkontakt, bei dem die obengenannte Aufgabe nicht besteht.
[0010] Die Maßnahme des Anspruchs 2 sorgt dafür, daß die gewünschte Präzision der Kontaktbetätigung
auch bei zweiteiligem Spulenkörper erreichbar ist, während die Maßnahme des Anspruchs
3 eine weitere Verbesserung in der Synchronizität der Kontaktbetätigung ergibt.
[0011] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt entlang der Mittelachse eines fertig-montierten Relais mit
zwei parallel zueinander verlaufenden Kontaktzungen ;
Fig. 2a bis 2e eine Explosionsdarstellung, welche die in Fig. 1 geschnittenen Teile
(mit Ausnahme der Relaiskappe) perspektivisch zeigt ; und
Fig. 3 ein Schaltschema zur synchronen Ansteuerung des Relais.
[0012] Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 befindet sich ein Dauermagnet 1,
vorzugsweise aus BaOFe, zwischen vier voneinander elektrisch isolierten Polschuhen
2a, 2b, 2c und 2d. Je ein Polschuhpaar ist entsprechend den Fig. 2c, 2d mit einem
im Spritzverfahren geformten Isolierstoffteil 7a, 7b ummantelt, das auf seiner dem
Magneten zugewandten Seite eine relativ dünne Schichtdicke d, und auf der Aussenseite
eine wesentlich stärkere Schichtdicke d
2 hat. Die Schichtdicke d, soll dünn sein, damit eine möglichst gute Ankoppelung zwischen
Magnet und Polschuh besteht, sie soll aber andererseits nicht Null sein, weil sie
nicht nur zu Isolationszwecken, sondern auch als magnetischer Luftspalt dient. Liegt
nämlich ein Magnet ohne magnetischen Luftspalt an den Polschuhen direkt an, so ist
zwar theoretisch eine optimale Koppelung gegeben, aber in der Praxis ist diese schon
wegen der Unebenheiten des Magneten unterschiedlich, so dass die Justierung des Relais
schwierig wird und dann meist nicht mehr automatisch erfolgen kann. Deshalb ist ein
Luftspalt und ein entsprechend stärkerer Dauermagnet einem System ohne Luftspalt vorzuziehen.
Ausserdem hat die Umspritzung noch den Vorteil, dass ein halbzylinderförmiges Profil
(Fig. 2c) angeformt werden kann, mit dessen Hilfe sich Toleranzen der Polschuhe mit
den daran befindlichen Festkontaktstücken bzw. Festkontakten 4a, 4b, 4c und 4d gegenüber
den Führungsnuten 9a, 9b, 9c, 9d im Spulenkörper 10 und dessen Anlageflächen 20a,
20b ausgleichen lassen. Somit bleiben als den Kontaktabstand beeinflussende Toleranzen
nur die der Dikke der Kontaktfedern 3a, 3b und die des im Spulenkörper 10 angeformten
Abstandhalters 11, auf den sich die Enden der Festkontakte abstützen, übrig. Beide
Toleranzen können unter 0,01 mm gehalten werden.
[0013] Die Festkontakte liessen sich auch durch entsprechend abgekröpfte Polschuhe ersetzen
; zweckmässig ist es jedoch, sie separat herzustellen, weil sie dann wegen der erforderlichen
Kontaktauflagen einer anderen Oberflächenbehandlung ausgesetzt werden können, als
sie für die Polschuhe und deren Anschlüsse 8a, 8b, 8c, 8d geboten ist.
[0014] Die beiden parallel nebeneinander angeordneten Kontaktzungen sind vorzugsweise Zwecks
Parallelführung mit einem Kunststoffteil 6 ummantelt. Dabei ist es gleichgültig, ob
diese Ummantelung durch Ultraschallverschweissung zweier Plastikfolien oder durch
Umspritzung erfolgt. Im Falle der Umspritzung könnten auch die Mittelkontaktanschlüsse
5a, 5b nach der Punktschweissung mit den Kontaktzungen 3a, 3b mit Kunststoff umspritzt
werden, um die Sicherheit gegen Lösung der Verbindungsstelle, die besonders bei der
Justierung beansprucht wird, zu erhöhen. Auch dieses zu einer Einheit (Fig. 2a) verbundene
Teil wird in den Ausschnitten 9 des Spulenkörpers positioniert.
[0015] Der so montierte Relaisaufbau wird mit seinen Anschlüssen in die Durchbrüche 15g
des Grundkörpers 15 (Fig.2e) eingeführt und kann nach Einsetzen des Dauermagneten
1 zwischen den beiden in den Spulenkörper 10 positionierten Polschuhpaaren (Fig. 2c
und Fig. 2d) und nach der elektrischen Verbindung der Spulendrahtenden mit den im
Grundkörper 15 befindlichen Spulenanschlüssen 15c, 15d bzw. 15e, 15f an der Verbindungsstelle
der Kontaktzungen 3a, 3b mit den Mittelkontaktanschlüssen 5a, 5b justiert werden.
Dafür ist es zweckmässig, eine ferromagnetische Kappe zu verwenden, die sich von der
endgültigen Kappe 16 nur durch eine Öffnung unterscheidet, die Zugang zur Justierstelle
gestattet. Der Grundkörper 15 besitzteine Schulter 15b, worauf sich die Kappe 16 stützt,
sowie eine oder zwei Öffnungen 15a, die sowohl zur Füllung mit Schutzgas als auch
zur Einführung von Vergussmasse 17 dient bzw. dienen.
[0016] Die in Fig. gezeigte Schaltung 13 dient zur synchronen Kontaktbetätigung, auch bei
an- bzw. abschwellender Erregerspannung, wobei ein in Serie zur Spule liegender Kondensator
und ein IC mit einer Trigger- und Kippstufe gemäß der DE-A-2 747 607 vorgesehen sind.
In diesem Falle wird die Kontaktzunge auf bistabiles Verhalten eingestellt. Die Triggerstufe
schaltet erst bei einer vorgegebenen Spannung, die ausreicht, dass beide Umschaltkontakte
schlagartig ansprechen. Dabei lädt sich der Kondensator auf und blockiert den Stromfluss
durch die Spule. Ein monostabil eingestelltes Relais würde sofort wieder abfallen,
während das bistabile Relais die Stellung so lange beibehält, bis die Versorgungsspannung
unterbrochen wird und sich der Kondensator über die Spulenwicklung und die Kippstufe
des IC entlädt und damit die Relaiskontakte in ihre Ausgangslage, ebenfalls schlagartig,
zurückversetzt. Somit wird dem bistabil eingestellten Relais ein monostabiles Schaltverhalten
eingeprägt, eine synchrone Betätigung beider Umschaltkontakte gewährleistet und ausserdem
nur während des sehr kurzen Einschaltvorgangs von ca. 1 ms Ansteuerenergie benötigt.
1. Gepoltes Zungenkontaktrelais mit durch den Spulenkörper (10) etwa in Richtung der
Spulenachse verlaufenden, einseitig gelagerten und elektrisch voneinander isolierten,
ferromagnetischen Kontaktzungen (3a, 3b), die mittels eines Isolierstoffteils (6)
zueinander positioniert und zu einer Einheit verbunden sind und deren freie Enden
mit jeweils einem Paar von zueinander fluchtend im Spulenkörper (10) positionierten,
ebenfalls aus magnetischem Material bestehenden Festkontaktstücken (4a...4d) jeweils
einen Umschaltkontakt bilden, wobei die auf der einen Seite der Kontaktzungen (3a,
3b) liegenden Festkontaktstücke (4a, 4b) jedes der genannten Kontaktpaare mit jeweils
einem von in einer gemeinsamen, ersten Ebene liegenden Polschuhen (2a, 2b) versehen
sind und die auf der anderen Seite der Kontaktzungen (3a, 3b) liegenden Festkontaktstücke
(4c, 4d) jedes der genannten Kontaktpaare mit jeweils einem von in einer gemeinsamen,
zweiten Ebene liegenden Polschuhen versehen sind und zwischen den beiden Polschuhebenen
ein Dauermagnet (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kontaktzungen
(3a, 3b) in der oben genannten Anordnung vorhanden sind, daß die beiden in der selben
Ebene liegenden und damit verschiedenen Umschaltkontakten zugeordneten Polschuhe (2a,
2b ; 2c, 2d) durch eine gemeinsame, von einem Isolierstoffteil (7a, 7b) gebildete
Teilummantelung zueinander positioniert und unter gegenseitiger Isolierung zu einer
Einheit verbunden sind, und daß die zu diesen Einheiten verbundenen Polschuhe (2a...2d)
zusammen mit ihren Festkontaktstücken (4a...4d) einerseits und die Einheit der Kontaktzungen
(3a, 3b) andererseits jeweils mit polschuh- bzw. kontaktzungennahen Bereichen ihrer
Anschlußteile (8a...8d; 5a, 5b) in Einschnitten (9a...9d ; 9) der Spulenkörperflansche
positioniert sind.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkontaktstücke (4a...4d)
außerhalb ihres Kontaktbereiches an einem den Kontaktluftspalt bestimmenden Abstandshalter
(11) anliegen, der bei Verwendung eines zweiteiligen Spulenkörpers aus einem gestanzten
oder gespritzten isolierenden Kunststoffplättchen besteht, das zwischen den beiden
Spulenkörperhälften angeordnet ist.
3. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur synchronen Kontaktgabe
der beiden Umschaltkontakte ein Kondensator und ein integriertes Bauelement (13) mit
den Spulenanschlüssen elektrisch verbunden sind.
1. Polarized reed contact relay comprising ferromagnetic contact reeds (3, 3a) which
extend through the bobbin (10) approximately in the direction of the coil axis, which
are supported at one end and electrically insulated from each other, which are positioned
with respect to each other and interconnected to form a unit by means of a piece (6)
of insulating material, and the free end of each of which forms a change-over contact
with a pair of fixed contact pieces (4a...4d) which also consist of magnetic material
and are positioned in the bobbin (10) in mutual alignment, wherein the fixed contact
pieces (4a, 4b) of the said contact couples disposed on one side of the contact reeds
(3a, 3b) are each provided with one of pole pieces (2a, 2b) positioned in a first
common plane, and the fixed contact pieces (4c, 4d) of the said contact couples disposed
on the other side of the contact reeds (3a, 3b) are each provided with one of pole
pieces disposed in a second common plane, and wherein a permanent magnet (1) is disposed
between the two pole piece planes, characterized in that two contact reeds (3a, 3b)
are provided in the above arrangement, that the two pole pieces (2a, 2b ; 2c, 2d)
disposed in the same plane and thus associated with different change-over contacts
are positioned with respect to each other by a common partial encapsulation formed
by a piece (7a, 7b) of insulating material and are interconnected to form a unit in
being insulated from each other, and that the pole pieces (2a...2d) interconnected
to form these units together with their fixed contact pieces (4a...4d) on the one
hand, and the unit of the contact reeds (3a, 3b), on the other hand, have those regions
of their terminal portions (8a...8d ; 5a, 5b) which are adjacent the pole piece or
reed positioned in cut-outs (9a...9d ; 9) of the bobbin flanges.
2. The relay of claim 1, characterized in that the fixed contact pieces (4a...4d)
abut at a spacer (11) outside their contacting area, the spacer defining the contact
air gap and, in case of using a two- part bobbin, consisting of a punched or injection-
molded plate of insulating plastics material disposed between the two bobbin halves.
3. The relay of claim 1 or 2, characterized in that a capacitor and an integrated
element (13) are electrically connected to the coil terminals for the synchronous
contact closure of both change-over contacts.
1. Relais polarisé à lames de contact comprenant des lames de contact ferromagnétiques
(3a, 3b) montées d'un côté et électriquement isolées l'une de l'autre, qui s'étendent
à l'intérieur du corps (10) de la bobine et sensiblement en direction de l'axe de
bobine, sont positionnées l'une par rapport à l'autre au moyen d'une pièce (6) en
matière isolante et assemblées de façon à former un ensemble unitaire, et dont les
extrémités libres forment respectivement un contact de commutation avec respectivement
une paire de pièces de contact fixes (4a à 4d) également réalisées en un matériau
magnétique et alignées les uns par rapport aux autres dans le corps (10) de la bobine,
les pièces de contact fixes (4a, 4b) de chacune des paires de contacts mentionnées,
disposées d'un côté des lames de contact (3a, 3b) étant munies respectivement d'une
des pièces polaires (2a, 2b) disposées dans un premier plan commun, les pièces de
contact fixes (4c, 4d) de chacune des paires de contacts mentionnées, disposées de
l'autre côté des lames de contact (3a, 3b) étant munies respectivement d'une des pièces
polaires disposées dans un second plan commun, et un aimant permanent (1) étant disposé
entre les deux plans de pièces polaires, caractérisé en ce que, à l'intérieur du système
précité, sont montées deux lames de contact (3a, 3b), que les deux pièces polaires
(2a, 2b ; 2c, 2d) situées sur le même plan et de ce fait associées à différents contacts
de commutation sont positionnées l'une par rapport à l'autre par une enveloppe partielle
commune constituée par une pièce en matière isolante (7a, 7b) et assemblées, avec
isolation mutuelle, pour former un ensemble unitaire, et que les pièces polaires (2a
à 2d) assemblées en ensembles unitaires sont respectivement disposées, par les zones
de leurs bornes (8a à 8d ; 5a, 5b) et conjointement avec leurs pièces de contact fixes
(4a à 4d) d'une part et l'ensemble des lames de contact (3a, 3b) d'autre part, dans
des découpes (9a à 9d ; 9) des brides du corps de la bobine.
2. Relais selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces de contact fixes
(4a à 4d) reposent, extérieurement à leur zone de contact, sur un écarteur (11) qui
détermine l'entrefer de contact et est constitué, en cas d'utilisation d'un corps
de bobine en deux parties, par une plaquette de matière synthétique isolante estampée
ou moulée par injection disposée entre les deux moitiés du corps de bobine.
3. Relais selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, pour l'établissement
d'un contact synchrone par les deux contacts de commutation, un condensateur et un
composant intégré (13) sont reliés électriquement aux bornes de la bobine.