[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auswerten von aus Zeilen und Halbbildern
bestehenden, stationären Fernsehbildern zwecks Detektierung einer Helligkeitsänderung
bei Bewegung eines Objektes, bei dem das Videosignal in einem A/D-Wandler digitalisiert
und zwischengespeichert wird und ein zum Videosignal synchrones Maskensignal erzeugt
wird, das zur Erzeugung bestimmter Bildfenster das von der Fernsehkamera aufgenommene
Fernsehbild in horizontalen und vertikalen Streifen abtastet, wobei die digitalen
Videosignale mit dem Maskensignal logisch verknüpft und in einem Speicher gespeichert
werden und der Speicherinhalt in einem Vergleicher zur Auswertung mit dem Momentanwert
verglichen wird.
[0002] Des weiteren betrifft die Erfindung eine Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses
Verfahrens, bei der ein Videosignal über eine Eingangseinheit und eine Addierstufe
einer Ausgangseinheit zugeführt wird und bei der eine an die Eingangseinheit angeschlossene
Synchrontrennstufe und eine ebenfalls an die Eingangseinheit angeschlossene, als A/D-Wandler
mit Zwischenspeicherung arbeitende Diskriminatoreinheit verwendet werden, deren Ausgang
über eine logische, mit einer die Addierstufe steuernden, fensterbildenden Stufe in
Verbindung stehenden Steuereinheit an einen Speicher und auswertenden Vergleicher
angeschlossen ist.
[0003] Es ist bekannt, daß jede Änderung des Videosignals eine Änderung des Video-Durchschnittswertes
eines Bildfensters gegebener Größe bewirkt. Die Anzeige dieses Videodurchschnittswertes
bildet die Grundlage der Bewegungsdetektierung. Wenn die Größe des Bildfensters erhöht
wird, vermindert sich die durch die Bewegung hervorgerufene Änderung des Video-Durchschnittswertes.
Das heißt, bei einer Verminderung des Bildfensters nimmt die Änderung des Video-Durchschnittswertes
zu. Daraus folgt, daß es zweckmäßig ist, die Abmessung des geprüften Bildfensters
zu verringern.
[0004] Das Videosignal der nicht-standardisierten, vereinfachten Kameras ändert sich kontinuierlich,
so daß die gleichzahligen Zeilen der aufeinanderfolgenden Halbbilder auch bei einem
stationären Bild verschieden sein können. Dies erfordert die Vergrößerung der vertikalen
Abmessung, da sich die der Änderung einer Zeile entsprechende, den Video-Durchschnittswert
beeinflussende Wirkung durch die Erhöhung derZeilenzahl vermindert.
[0005] Bei den gegenwärtig bekannten Lösungen wird der Video-Durchschnittswert des ganzen
Fernsehbildes analog gebildet, wobei der Vergleich mit dem Momentanwert nach einer
analogen Speicherung vorgenommen wird. Der wesentliche Nachteil dieser Lösungen besteht
darin, daß infolge der geringen Empfindlichkeit die Änderung des Videodurchschnittswertes
gering ist.
[0006] Bei anderen Lösungen werden einige an beliebigen Stellen des Fernsehbildes vorhandene
Bildfenster beobachtet. Bei diesen Lösungen erfolgen die Speicherung des Videodurchschnittswertes
jedes einzelnen Bildfensters, der Vergleich sowie die Differenzsignalbildung analog.
Bei diesen Schaltungsanordnungen ist zwar die Empfindlichkeit größer, jedoch ist es
nicht möglich, das ganze Fernsehbild zu beobachten. Unter Empfindlichkeit wird dabei
eine infolge einer Bewegung entstandene, die Auswertungsschwelle übertreffende Helligkeitsänderung
des beobachteten Bildfensters verstanden, bei der ein Differenzsignal erzeugt wird.
[0007] Bei den am weitesten entwickelten bekannten Lösungen wird das Fernsehbild in vertikale
und horizontale Streifen zerlegt, wobei der Video- Durchschnittswert dieser Bildfenster
in Richtung der Zeilenablenkung aus der Teilzeile des Bildfensters gebildet wird.
Die Bildung des Video-Durchschnittswertes je Teilzeile findet auf eine analoge Weise
statt. Im nächsten Schritt wird die Digitalisierung durchgeführt. Die digitalisierten
Durchschnittswerte der untereinander liegenden Teilzeilen werden addiert und gespeichert.
Wird dagegen der Video-Durchschnittswert des Fernsehteilbildes nicht digitalisiert,
sondern analog gespeichert, müssen Speicherelemente in einer der Anzahl der Bildfenster
entsprechenden Anzahl verwendet werden.
[0008] Der Nachteil dieser Lösungen besteht darin, daß wegen der horizontalen Abtastung
entweder zwei parallel arbeitende Konverter mit je einem intermediären Element und
Addierer je Spalte erforderlich sind, oder jede Teilzeile gesondert gespeichert werden
muß. Letzteres erfordert eine große Speicherkaoazität. Auch bei diesen Lösungen wird
der Vergleich der gespeicherten und momentanen Informationen analog vorgenommen.
[0009] Ein Verfahren der genannten Art ist bereits aus der DE-AS 2 439 159 bekannt, bei
dem jedoch mittels mehrerer Diskriminatoren das gesamte Fernsehbild, also alle horizontalen
und vertikalen Streifen, gleichzeitig abgetastet werden, so daß zur Speicherung des
Inhalts der Vielzahl der vorhandenen Bildfenster ein ziemlich großer Speicher erforderlich
ist und auch ein A/D-Wandler hoher Arbeitsfrequenz benötigt wird.
[0010] Ferner ist aus der DE-OS 2 617 112 ein System zum Feststellen einer Bewegung im Überwachungsbereich
einer Fernsehkamera bekannt, bei dem das Fernsehbild zeilenförmig abgetastet und digitalisiert
wird und die digitalisierten Werte gespeichert werden. Die digitalisierten Werte werden
mit Maskensignalen logisch verknüpft, wodurch die Empfindlichkeit für die Detektierung
von Bewegungen zwar erhöht wird, jedoch ist damit der Nachteil verbunden, daß einige
Bildfenster, nämlich die durch die Maskensignale abgedeckten, desensibilisiert werden.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, Verfahren und Schaltungsanordnung
der genannten Art so auszubilden, daß die Empfindlichkeit für die Detektierung von
Helligkeitsänderungen bei Bewegung von Objekten vergrößert wird und A/D-Wandler zur
Verwendung gelangen, die die Digitalisierung so durchführen, daß Speicher geringerer
Kapazität einsetzbar sind, so daß eine erhebliche Kostenersparnis ohne tatsächlichen
Informationsverlust erreicht wird.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bildfenster in zeitlich
aufeinanderfolgenden Halbbildern in vertikalen Streifen - der vertikalen Zerlegung
der horizontalen Streifen entsprechend - abgetastet werden, daß mittels des A/D-Wandlers
für die Bildfenster innerhalb der einzelnen vertikalen Streifen aufeinanderfolgend
in Richtung der Bildablenkung digitalisierte Video-Durchschnittswerte gebildet werden,
daß die digitalisierten Video-Durchschnittswerte in dem Speicher gespeichert werden
und dem Vergleicher zugeführt werden und daß in dem Vergleicher der momentane digitale
Durchschnittswert mit dem vorhergehenden gespeicherten digitalen Durchschnittswert
verglichen und gegebenenfalls eine Differenz angezeigt wird, wenn der Pegel des Differenzwertes
eine im Vergleicher vorgegebene Auswertungsschwelle überschreitet.
[0013] Zur Durchführung dieses Verfahrens dient erfindungsgemäß eine Schaltungsanordnung,
die sich dadurch kennzeichnet, daß der erste Ausgang der sich an die Synchrontrennstufe
anschließenden Steuerstufe mit einem Eingang des A/D-Wandlers mit Zwischenspeicherung
verbunden ist, daß der zweite Ausgang mit dem Eingang einer spaltenbildenden Stufe
verbunden ist und daß der dritte Ausgang mit einer Halbbildwählerstufe verbunden ist,
von der ein Ausgang an einen weiteren Eingang der Steuerstufe zurückgeführt ist, daß
ein Ausgang der spaltenbildenden Stufe sowohl an eine Spaltenwählerstufe als auch
an die fensterbildende Stufe angeschlossen ist, an die auch ein Ausgang der Steuerstufe
gelegt ist und die eine Rückführung zu einem Eingang der Steuerstufe aufweist, daß
ferner ein weiterer Ausgang der Steuerstufe mit einem weiteren Eingang der Spaltenwählerstufe
verbunden ist, deren Ausgang mit einem weiteren Eingang des A/D-Wandlers mit Zwischenspeicherung
verbunden ist, dessen Ausgänge sowohl mit Eingängen des Speichers als auch mit Eingängen
des eine Auswertungsschwelle enthaltenden Vergleichers verbunden sind, der mit dem
Speicher und der Steuerstufe verbunden ist und daß die Steuerstufe den Speicher steuert.
[0014] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0015] Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt vor allem darin, daß der Prozeß
der Bildverarbeitung in kontinuierlicher Reihenfolge vor sich geht, wodurch eine Verarbeitung
der Information in verschiedenen Schritten vermieden werden kann. Die für die Digitalisierung,
Speichersteuerung und Vergleichung zur Verfügung stehende Zeit ist um eine Größenordnung
länger als bei der in Zeilenrichtung durchgeführten Abtastmethode, so daß das Verfahren
einfacher und billiger realisiert werden kann.
[0016] Der Zeitbedarf für die Einschreibungs- bzw. Vergleichszyklen beträgt T=nx20msec.
(die Zahl der vertikalen Streifen n mit der Halbbildzeit (20 msec.) multipliziert).
Die Prüfung je eines Bildfensters findet je T Basiszykluszeit statt. Der Speicherinhalt
wird nach einer Zeit F= N x T Beobachtungszyklus neu geschrieben, wobei N die Zahl
der Vergleichszyklen bezeichnet.
[0017] Die letzte Zeile jedes vertikalen Streifens oder die zu der letzten Zeile gehörende
Zeilenaustastung wird als Operationszeit bezeichnet. So wird während eines Halbbildes
in einem vertikalen Streifen der Videodurchschnittswert eines in zwei aufeinanderfolgenden
Operationszeiten entstandenen vertikalen Bildfensters der Reihe nach in Richtung der
Bildablenkung gebildet. Zur Umwandlung der auf diese Weise gebildeten Durchschnittswerte
in digitale Vierbit-Informationen und zur Verarbeitung stehen gleiche Zeiten (1 H
oder die Zeilenaustastung) zur Verfügung. Um die Änderung des Bildfensters anzuzeigen,
reicht es aus, nur die Bits von den vier kleinsten Stellwerten einer fünf- oder sechsstelligen
Bitzahl zu beachten. Dadurch können nicht nur 16 Gradationspegel sondern ein vielfaches
derselben unterschieden werden.
[0018] In der ersten Hälfte der Operationszeit t
M findet die Digitalisierung statt, in der zweiten Hälfte erfolgt das Schreiben in
den Speicher oder das Lesen und die Auswertung der digitalen Information. Der Zeitbedarf
für den Speicherungsvorgang eines ganzen Fernsehbildes ist dem Produkt der Anzahl
der vertikalen Streifen der Halbbildzeit gleich. Selbstverständlich ist die zum Lesen
erforderliche Zeit genau so lang. Infolge der Zwischenzeilenabtastung muß ein so gestalteter
Zyklus geradzahlige Halbbilder enthalten.
[0019] Das Neuschreiben des Speichers hängt von der Anwendung ab. Bei einem Bewegungsdetektor
scheint es zweckmäßig, ersr nach mehreren Lese- bzw. Vergleichszyklen einen Neuschreibezyklus
periodisch einzuschalten, während bei einer nichtperiodischen Funktion der Speicher
infolge der Wirkung eines für die Abweichung oder Bewegung ausgegebenen Signals neu
geschrieben werden kann. Während des Lesezyklus wird der digitalisierte Durchschnittswert
des momentanen Bildfensters mit dem Inhalt des zugehörigen Teils des Speichers verglichen.
Bei einer Abweichung wird ein Differenzsignal erzeugt.
[0020] Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird anhand der in den Zeichnungsfiguren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschema eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
Fig. 2 ein weiter detailliertes Blockschema der Schaltungsanordnung von Fig. 1,
Fig. 3 den zeitlichen Zusammenhang zwischen der Operationszeit, der Zeit für die Digitalisierung,
der Freigabezeit des Speichers sowie der Vergleichszeit,
Fig.4 die Reihenfolge der Schreib- und Vergleichszyklen sowie des Steuersignal des
Schreibens bzw. des Lesens des Speichers.
[0021] Das Eingangsvideosignal V
in wird von der Eingangseinheit 1 empfangen, die Addierstufe 2 mischt das von der fensterbildenden
Stufe 6 erzeugte Fenstersignal in das Videosignal. Der geeignete Videopegel und die
Ausgangsimpedanz wird mittels der Ausgangseinheit 3 erreicht. Die Eingangseinheit
1, die Addierstufe 2 und die Ausgangseinheit 3 bilden gemeinsam einen Videokanal.
Eine Abzweigung des Videokanals ist über den Schalter S an die Synchrontrennstufe
4 angeschlossen. Die Synchrontrennstufe 4 erzeugt der Stellung des Schalters S entsprechend
aus dem Videosignal oder aus einem externen Synchronsignalgemisch die zusammengesetzten
Synchronsignale. Die Steuereinheit 5 erzeugt aus dem von der Synchrontrennstufe 4
erhaltenen Bild- und Zeilensynchronsignal die zu den Halbbildern gehörenden vertikalen
Streifen sowie die Gattersignale des A/D-Wandlers 7 mit Zwischenspeicherung, des weiteren
die Operationszeit T
M, die Zeit to für die Digitalisierung, die Speicherfreigabezeit t
E und die Vergleichszeit t
H (Fig. 3). Die Steuereinheit 5 führt die Adressierung des Speichers 8 durch und erzeugt
das R/W-Lesen-Schreiben Steuersignal (Fig. 4). Der fensterbildenden Stufe 6 wird die
Aufgabe zugeteilt, die zu beobachtende Fläche aus den von der Steuereinheit 5 erzeugten,
vertikalen und horizontalen Streifen zu bestimmen. Die fensterbildende Stufe 6 erzeugt
auch das mit dem Austastsignalgemisch versehene Fenstersignal für die Addierstufe
2.
[0022] Der auf dem »dual slope« Prinzip beruhende A/D-Wandler l mit Zwischenspeicherung
hat die Aufgabe, die analoge Integrierung der Momentanwerte des zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Operationszeiten der Spalten entstandenen Videosignals auszuführen (Fig. 3) und das
analoge Signal während der Zeit t
o für die Digitalisierung in eine digitale Information umzuwandeln und während der
Operationszeit t
M zu speichern.
[0023] Seine Körper- und Steuersignale werden in der Steuereinheit 5 erzeugt. Während der
Zeitdauer, während der die Steuereinheit 5 in den Speicher 8 einschreibt, speichert
der Speicher 8 die von dem A/D-Wandler 7 mit Zwischenspeicherung gelieferte digitale
Information. Die von dem Speicher 8 abgerufenen, gespeicherten und von dem A/D-Wandler
7 mit Zwischenspeicherung erhaltenen, digitalen Informationen werden in dem das Differenzsignal
bildenden Vergleicher 9 verglichen. Bei einer den Schwellenwert überschreitenden Abweichung
erfolgt eine Anzeige am Ausgang des Vergleichers. In den Vergleichszyklen findet die
Differenzsignalbildung während der Vergleichszeit t
H statt. Bei einer Abweichung wird das Differenzsignal bis zur Löschung gespeichert.
[0024] Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel wurde das Fernsehbild in 13 vertikale
und 13 horizontale Streifen zerlegt. Eine solche Schaltungsanordnung ist zur Verarbeitung
des Video- signals von Kameras mit standardisierten und vereinfachten Synchronsignalen
geeignet. So wurde die oben beschriebene Bildzerlegung dementsprechend ausgestaltet.
Das Synchronsignal wird von der eingebauten Automatik beobachtet. Bei einem vereinfachten
Synchronsignal arbeitet die Schaltungsanordnung mit einer einfachen, bei einem standardisierten
Synchronsignal mit doppelter Empfindlichkeit. Demnach beträgt die Zahl der innerhalb
eines Bildfensters unterscheidbaren Gradationspegel 20 bzw. 40. Die Empfindlichkeit
kann umgeschaltet werden.
[0025] Zur Auswahl der zu überwachenden gewünschten Bildfenster sind Mikroschalter vorgesehen.
Das eingestellte Bildfenster kann auch von der Überwachung ausgeschlossen werden.
Das Signal des auf dem Bildschirm sichtbaren Bildfensters kann dem Ausgangsvideosignal
zugemischt werden. Die Einstellung seines Helligkeitspegels ist möglich. Die Löschung
wird entweder manuell oder automatisch vorgenommen.
[0026] In der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung ist der in Fig. 1 als Steuereinheit
5 gezeichnete Block ausführlicher veranschaulicht. Mit Hilfe des von der Synchrontrennstufe
4 erhaltenen Synchronsignalgemisches erzeugt die Steuerstufe 10 die Taktimpulse und
Gattersignale der spaltenbildenden Stufe 11 sowie das Eingangssignal der Halbbildwählerstufe
12. Des weiteren erzeugt die Steuerstufe 10 das Signal der Operationszeit t
M (Fig. 3) für die Spaltenwählerstufe 13 und für den A/D-Wandler 7 mit Zwischenspeicherung.
Die Steuerstufe 10 bildet die Hilfssignale für den A/D-Wandler 7, beispielsweise das
Tastsignal für die Digitalisierungszeit t
o und im Bedarfsfall das Taktsignal. Zweckmäßigerweise ist das Taktsignal in der Phase
an das Zeilensynchronsignal gebunden. Die Steuerstufe 10 erzeugt außerdem das Speicherfreigabesignal
tε (Fig.3) für den Speicher 8, die Adressierungssignale des Speichers sowie das R/W
Lesen- und Schreibensignal (Fig.4) aus dem Ausgangssignal der Halbbildwählerstufe
12.
[0027] Überdies hat die Steuerstufe 10 die Aufgabe, mit Hilfe des Ausgangssignals der fensterbildenden
Stufe 6 das Signal der Vergleichszeit t
H (Fig. 3) für den das Differenzsignal bildenden Vergleicher 9 sowie das vertikale
Taktsignal der fensterbildenden Stufe 6 zu erzeugen.
[0028] Die spaltenbildende Stufe 11 erzeugt aus den Ausgangssignalen der Steuerstufe 10
die den vertikalen Streifen entsprechenden horizontalen Sequenzen für die Spaltenwählerstufe
13 und die fensterbildende Stufe 6.
[0029] Die Halbbildwählerstufe 12 erzeugt aus dem Signal der Steuerstufe 10 die Eingangssignale
der Spaltenwählerstufe 13. Die Halbbildwählerstufe 12 erzeugt für die Steuerstufe
10 die Basiszykluszeit T gemäß Fig. 4.
[0030] Die Spaltenwählerstufe 13 erzeugt das Gattersignal des A/D-Wandlers 7 mit Zwischenspeicherung
aus den Signalen der spaltenbildenden Stufe 11, der Halbbildwählerstufe 12 und der
Steuerstufe 10.
1. Verfahren zum Auswerten von aus Zeilen und Halbbildern bestehenden, stationären
Fernsehbildern zwecks Detektierung einer Helligkeitsänderung bei Bewegung eines Objektes,
bei dem das Videosignal (Vin) in einem A/D-Wandler (7) digitalisiert und zwischengespeichert
wird und ein zum Videosignal synchrones Maskensignal erzeugt wird, das zur Erzeugung
bestimmter Bildfenster das von der Fernsehkamera aufgenommene Fernsehbild in horizontalen
und in vertikalen Streifen abtastet, wobei die digitalen Videosignale mit dem Maskensignal
logisch verknüpft und in einem Speicher (8) gespeichert werden und der Speicherinhalt
in einem Vergleicher (9) zur Auswertung mit dem Momentanwert verglichen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bi,ldfen- ster in zeitlich aufeinanderfolgenden Halbbildern
in vertikalen Streifen - der vertikalen Zerlegung der horizontalen Streifen entsprechend
- abgetastet werden, daß mittels des A/D-Wandlers (7) für die Bildfenster innerhalb
der einzelnen vertikalen Streifen aufeinanderfolgend in Richtung der Bildablenkung
digitalisierte Videodurchschnittswerte gebildet werden, daß die digitalisierten Videodurchschnittswerte
in dem Speicher (8) gespeichert werden und dem Vergleicher (9) zugeführt werden und
daß in dem Vergleicher der momentane digitale Durchschnittswert mit dem vorhergehenden
gespeicherten digitalen Durchschnittswert verglichen und gegebenenfalls eine Differenz
angezeigt wird, wenn der Pegel des Differenzwertes eine im Vergleicher (9) vorgegebene
Auswertungsschwelle überschreitet.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei der ein
Videosignal (Vin) über eine Eingangseinheit (1) und eine Addierstufe (2) einer Ausgangseinheit (3)
zugeführt wird und bei der eine an die Eingangseinheit (1) angeschlossene Synchrontrennstufe
(4) und eine ebenfalls an die Eingangseinheit (1) angeschlossene, als A/D-Wandler
(7) mit Zwischenspeicherung arbeitende Diskriminatoreinheit verwendet werden, deren
Ausgang über eine logische, mit einer die Addierstufe (2) steuernden, fensterbildenden
Stufe (6) in Verbindung stehenden Steuereinheit (5) an einen Speicher (8) und auswertenden
Vergleicher (9) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausgang der
sich an die Synchrontrennstufe (4) anschließenden Steuerstufe (10) mit einem Eingang
des A/D-Wandlers (7) mit Zwischenspeicherung verbunden ist, daß der zweite Ausgang
mit dem Eingang einer spaltenbildenden Stufe (11) verbunden ist und daß der dritte
Ausgang mit einer Halbbildwählerstufe (12) verbunden ist, von der ein Ausgang an einen
weiteren Eingang der Steuerstufe (10) zurückgeführt ist, daß ein Ausgang der spaltenbildenden
Stufe (11) sowohl an eine Spaltenwählerstufe (13) als auch an die fensterbildende
Stufe (6) angeschlossen ist, an die auch ein Ausgang der Steuerstufe (10) gelegt ist
und die eine Rückführung zu einem Eingang der Steuerstufe (10) aufweist, daß ferner
ein weiterer Ausgang der Steuerstufe (10) mit einem weiteren Eingang der Spaltenwählerstufe
(13) verbunden ist, deren Ausgang mit einem weiteren Eingang des A/D-Wandlers (7)
mit Zwischenspeicherung verbunden ist, dessen Ausgänge sowohl mit Eingängen des Speichers
(8) als auch mit Eingängen des eine Auswertungsschwelle enthaltenden Vergleichers
(9) verbunden sind, der mit dem Speicher (8) und der Steuerstufe (10) verbunden ist
und daß die Steuerstufe (10) den Speicher (8) steuert.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die spaltenbildende
Stufe (11) aus den Ausgangssignalen der Steuerstufe (10) die den vertikalen Streifen
entsprechenden horizontalen Sequenzen für die Spaltenwählerstufe (13) und die fensterbildende
Stufe (6) erzeugt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbbildwählerstufe
(12) eine je Zyklus geradzahlige Halbbilder enthaltende Halbbildwählerstufe ist.
1. Method for evaluating of stationary TV pictures consisting of lines and half-pictures
in order to detect a change in the intensity of light on the movement of an object,
wherein the video-signal (Vin) is within an A/D-transmitter (7) digitalized and intermediately
stored and a mask signal synchronized to the video-signal is provided, which signal
is scanning the TV picture of the TV camera on horizontal and vertical stripes for
the provision of defined windows of the picture, wherein the digital video-signals
are logically connected to the mask signal and are stored in a store (8) and the content
of the store is for evaluation compared within a comparator (9) with a momentary value,
characterized in that the picture windows are scanned in half-pictures following timely
to one another within vertical stripes corresponding to the vertical decomposition
of the horizontal stripes, that by means of the A/D-transmitters (7) for the picture
windows within the single vertical stripes digitalized video average values following
to one another are provided in the direction of the deflection of the picture, that
the digitalized average video values are stored in the store (8) and are delivered
to the comparator (9) and that within the comparator the momentary digital average
value is compared with the preceeding stored digital average value and is as the case
may be indicated as a difference, if the level of the differential value is exceeding
an evaluation threshold defined within the comparator (9).
2. Circuit arrangement for prosecution of the method according to claim 1, comprising
delivering a video-signal (Vin) through an imput unit (1) and an adding step (2) to an output unit (3) and using
a synchronized separator step (4) connected to the input unit (1) as well as a discriminator
unit working as A/D-transmitter (7) with intermediate store and being also connected
to the input unit (1), the output of that discriminator unit is connected to a store
(8) and an evaluating comparator (9) through the logical control unit (5) connected
to a window providing step (6) controlling an adding step (2) characterized in that
the first output of the control step (10) connected to the synchronized separator
step (4) is connected to an input of the A/D-transmitter (7) with intermediate store,
that the second output is connected to the input of a column forming step (11) and
that the third output is connected to the half-picture selector step (12) for which
one output signal is returned to a further input of the control step (10), that an
output of the column forming step (11) is connected to the column selector step (13)
as well as to a window forming step (6) to which is also connected an output of the
control step (10) and which is provided with a return to an input of the control step
(10), moreover that a further output of the control step (10) is connected to a further
input of a column selector step (13), the output of which is connected to a further
input of the A/D-transmitter (7) with intermediate store, the outputs of which are
connected to the inputs of the store (8) as well as to the inputs of a comparator
(9) provided with an evaluating threshold, which comparator is connected to the store
(8) and the control step (10) and that the control step (10) is controlling the store
(8).
3. Circuit arrangement according to claim 2, characterized in that the column forming
step (11) generates from the output signals of the control step (10) for the column
selector step (13) and the window forming step (6) the horizontal sequences corresponding
to the vertical stripes.
4. Circuit arrangement according to claim 2, characterized in that the half-picture
selector step (12) is such a step containing for each cycle even-numbered half-pictures.
1. Procédé pour évaluer les images de télévision stationnaires se composant de lignes
et de trames en vue de la détection d'une variation de brillance lors du mouvement
d'un objet, suivant lequel le signal vidéo (Vin) est concerti numériquement dans un
convertisseur analogiquenumérique (7) et mémorisé de façon intermédiaire, et un signal
de masquage synchronisé avec le signal vidéo est engendré de façon à interpréter,
en vue de l'établissement de fenêtres déterminées d'images, l'image de télévision
prise par la caméra suivant des bandes horizontales et verticales, les signaux vidéo
numériques étant combinés logiquement avec le signal de masquage et étant emmagasinés
dans une mémoire (8) et le contenu de la mémoire étant comparé avec la valeur momentanée
dans un comparateur (9) en vue de son évaluation caractérisé en ce que, au moyen du
convertisseur analogique-numérique (7), on établisse, pour les fenêtres d'image à
l'intérieur des différentes bandes verticales et successivement dans la direction
de déviation d'image, des valeurs moyennes vidéo converties numériquement, en ce que
les valeurs moyennes vidéo converties numériquement sont mémorisées dans la mémoire
(8) et sont appliquées au comparateur (9) et en ce que, dans le comparateur, la valeur
moyenne numérique momentanée est comparée avec la valeur moyenne numérique mémorisée
précédemment et, le cas échéant, une différence est indiquée lorsque la crête de la
valeur de différence dépasse un seuil d'interprétation prédéterminé dans le comparateur
(9).
2. Circuit pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, dans lequel
un signal vidéo (Vin) est appliquée par l'intermédiaire d'une unité d'entrée (1) et
d'un étage d'addition (2) à une unité de sortie (3) et dans lequel sont utilisés un
étage de séparation synchrone (4) relié à l'unité d'entrée (1) une unité de discrimination
reliée également à l'unité d'entrée (1) et opérant comme un convertisseur analogique-numérique
(7) avec mémorisation intermédiaire, la sortie de cette unité de discrimination étant
reliée par l'intermédiaire d'une unité logique de commande reliée à un étage de formation
de fenêtres commandant l'étage d'addition (2) à une mémoire (8) et à un comparateur
(9) d'interprétation. Caractérisé en ce que la première sortie de l'étage de commande
(10), relié à l'étage séparateur synchrone (4), est reliée à une entrée du convertisseur
analogique-numérique (9) avec mémorisation intermédiaire, en ce que la seconde sortie
est reliée à l'entrée d'un étage de formation d'intervalle (11) et en ce que la troisième
sortie est reliée à un étage de sélection de trames (12) lorsque le signal de sortie
est renvoyé à une autre entrée de l'étage de commande (10), en ce qu'une sortie de
l'étage de formation d'intervalle (11) est reliée d'une part à l'étage de sélection
d'intervalle (13) et d'autre part à l'étage de formation de fenêtres (6), où est également
disposée une sortie de l'étage de commande (10), en ce qu'en outre une autre sortie
de l'étage de commande (10) est reliée à une autre entrée de l'étage de sélection
d'intervalle (13), dont la sortie est reliée à une autre entrée du convertisseur analogiquenumérique
(9) avec mémorisation intermédiaire, dont les sorties sont reliées d'une part aux
entrées de la mémoire (8) et d'autre part à des entrées du comparateur (9) contenant
un seuil d'interprétation qui est relié à la mémoire (8) et à l'étage de commande
(10), et en ce que l'étage de commande (10) commande la mémoire (8).
3. Circuit selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'étage de formation d'intervalle
(11) produit à partir des signaux de sortie de l'étage de commande (10) les séquences
horizontales, correspondant aux bandes verticales, pour l'étage de sélection d'intervalle
(13) et l'étage de formation de fenêtres (6).
4. Circuit selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'étage de sélection de
trames (12) est un étage de sélection de trames contenant un nombre pair de trames
par cycle.