(19)
(11) EP 0 017 827 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.03.1982  Patentblatt  1982/13

(21) Anmeldenummer: 80101664.3

(22) Anmeldetag:  27.03.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3C07C 51/41, C09F 9/00, C11D 9/00

(54)

Verfahren zur Herstellung von Metallseifen

Process for the preparation of metallic soaps

Procédé de préparation de savons de métaux


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LU NL SE

(30) Priorität: 04.04.1979 DE 2913592

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.10.1980  Patentblatt  1980/22

(71) Anmelder: Chemische Werke München Otto Bärlocher GmbH
D-80992 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Pietralla, Norbert
    D-8034 Unterpfaffenhofen (DE)
  • Ausserbauer, Valentin
    D-8015 Markt Schwaben (DE)
  • Rosenthal, Christian, Dr. Dipl.-Chem.
    D-8131 Berg (DE)

(74) Vertreter: Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser Anwaltssozietät 
Maximilianstrasse 58
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Metallseifen oder Metallseifenmischungen durch Umsetzen mindestens einer aliphatischen Carbonsäure mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen mit mindestens einem Metalloxid und/oder -hydroxid und/oder -carbonat in Gegenwart von Wasser bei erhöhter Temperatur unter Rühren sowie Entfernen des Wassers.

    [0002] Es ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem durch doppelte Umsetzung der Carbonsäure die Metallseife gewonnen wird. Hierbei erfolgt zuerst Umsetzung mit einer äquivalenten Menge Natronlauge oder Kalilauge zu der entsprechenden Alkaliseife. In einem weiteren Schritt wird diese Alkaliseife mit dem jeweiligen Metallsalz versetzt und die sich bildende, unlösliche Metallseife ausgefällt. Diese Umsetzung erfolgt bei Temperaturen zwischen 60 und 70°C in großem Überschuß an Wasser, und zwar beträgt die Wassermenge etwa das Zwanzigfache, bezogen auf die eingesetzte Carbonsäure. Die Abtrennung der ausgefällten Metallseife kann z. B. durch Filtrieren oder Zentrifugieren erfolgen. Der Anteil des ebenfalls gebildeten Alkalisa!zes wird durch Auswaschen unterhalb 1% gebracht, anschließend wird die Metallseife getrocknet und gemahlen. Das Endprodukt fällt in sehr leichter, voluminöser und was besonders nachteilig anzusehen ist, in stark staubender Form an. Nachteilig sind an diesem Verfahren weiterhin die aufwendigen und zahlreichen Verfahrensschritte.

    [0003] Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt, bei dem die Umsetzung der Carbonsäure mit dem entsprechenden Metalloxid oder -hydroxid oder -carbonat in der Schmelze erfolgt. Dabei wird das Metalloxid oder -hydroxid oder -carbonat oberhalb des Schmelzpunktes des zu erwartenden Endproduktes der geschmolzenen Carbonsäure zugesetzt und sich bildendes Reaktions-und Hydratwasser durch Verdampfen entfernt. Die wasserfreie Schmelze wird anschließend über Kühltürme, Schuppenwalzen oder Kühlbäder zum Erstarren gebracht und gewahlen. Nachteilig an diesem Verfahren ist, daß dabei ebenfalls staubende und relativ dunkelgefärbte Endprodukte erhalten werden. Der Einsatz dieser Produkte zu einer Weiterverarbeitung wird weiter, vor allem durch sein grobes Korn und der daraus resultierenden schlechten Verteilung stark eingeschränkt.

    [0004] In der DE-AS 1 068 238 wird ferner ein Verfahren zur Herstellung von Bleisalzen von Fettsäuren beschrieben. Dabei erfolgt die Umsetzung der Fettsäure in feinteiliger oder fein verteilter Form mit Bleioxid in wäßriger Suspension bei Temperaturen knapp unterhalb der Schmelztemperatur der Säure. Die gebildete, unlösliche Bleiseife wird abgesaugt und anschließend getrocknet. Nachteilig an diesem Verfahren ist wiederum die zur Erzielung der erforderlichen Feinteiligkeit der Fettsäure in wäßriger Suspension notwendige große Wassermenge, die gemäß den angeführten Beispielen etwa das Sechs- bis Dreizehnfache, bezogen auf die eingesetzte Carbonsäure, beträgt. Auch bei diesem Verfahren wird kein direkt als Granulat anfallendes Endprodukt erhalten.

    [0005] Weiterhin ist aus der GB-PS 1 406 526 ein Verfahren zur Herstellung von Metallseifen bekannt, bei dem ein Metalloxid in einer geschmolzenen, im wesentlichen gesättigten Fettsäure mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen dispergiert wird, die Dispersion mit Wasser im Verhältnis von 3,5 bis 40 Moläquivalenten Wasser pro Mol Fettsäure vermischt wird und die Reaktion bei erhöhter Temperatur durchgeführt wird, wobei die Temperatur in den letzten Stufen unterhalb des Erweichungspunkts der Metallseife gehalten wird. Auch bei diesem Verfahren ist die benötigte Wassermenge nachteilig; weiterhin wird bei diesem Verfahren kein Granulat erhalten, sondern das Endprodukt dieser Reaktion muß zur Herstellung eines Pulvers noch vermahlen werden.

    [0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zum Herstellen von Metallseifen oder Metallseifenmischungen zu schaffen, welches die Nachteile der bekannten Verfahren nicht aufweist und in einfacher und kostensparender Weise, ohne einen zusätzlichen Arbeitsgang zu staubarmen, direkt als Granulate anfallenden Metallseifen oder Metallseifenmischungen führt.

    [0007] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch ein Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß man 1 bis 5% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Carbonsäure(n) zusetzt und das Gemisch auf eine, für das Anspringen der Umsetzung nötige Temperatur erhitzt und die exotherme Reaktion dann in einem geschlossenen Druckreaktor ohne weitere äußere Wärmezufuhr ablaufen läßt und daß man anschließend vom aufgebauten Überdruck entspannt und das im Reaktionsgemisch enthaltene Wasser unter vermindertem Druck abzieht.

    [0008] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber den bekannten Verfahren werden im folgenden dargelegt:

    Als besonders nachteilig bei den bekannten Verfahren ist anzusehen, daß die Endprodukte in stark staubender, teilweise dunkelgefärbter Form anfallen.



    [0009] Überraschenderweise liefert das erfindungsgemäße Verfahren direkt Endprodukte in granulierter Form. Dadurch zeigen diese Produkte keine Staubentwicklung und weisen bessere Eigenschaften auf wie durch doppelte Umsetzung in wäßriger Phase oder direkte Umsetzung in der Schmelze hergestellte Metallseifen. Die Korngrößenverteilung der in Granulatform anfallenden Fertigprodukte nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist außerordentlich günstig, da von der Gesamtmenge etwa 80% auf die gewünschte Kornfraktion entfallen. Beispielsweise kann erfindungsgemäß ein Produkt hergestellt werden, bei dem etwa 80% der Metallseife in einer Teilchengröße von 0,2 bis 2 mm anfallen.

    [0010] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich gegenüber den bekannten Verfahren weiterhin dadurch aus, daß es sowohl bei der Umsetzung, als auch bei der anschließenden Trocknung energieeinsparend und somit wirtschaftlicher ist als die bekannten Verfahren. Einmal dadurch, daß bisher für die Umsetzung die zwanzigfache Menge Wasser, bezogen auf die eingesetzte Carbonsäure, mit aufgeheizt werden mußte, zum anderen dadurch, daß beim Trocknen der Metallseife beim erfindungsgemäßen Verfahren keine weitere Energiezufuhr benötigt wird, da die im Reaktorinhalt steckende Wärmemenge ausreicht, um bei Evakuierung des Reaktors das Wasser vollständig zu verdampfen.

    [0011] Ferner erfolgt bei dem unter doppelter Umsetzung ablaufenden Verfahren die Trocknung der Metallseife mit konventionellen Trokkenmethoden (z. B. über Band-, Strom-, Horden-, Trommel- oder Etagentrockner), und die dabei freiwerdenden feinsten Staubanteile belasten die Umwelt.

    [0012] Die Herstellung der Metallseife oder Metallseifengemische nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird von d6: Umsetzung bis hin zum fertigen Endprodukt in einem Behälter ausgeführt und ist somit einfacher und zeitsparender als die herkömmlichen Verfahren.

    [0013] Eine zweckmäßige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nachstehend beschrieben:

    Eine aliphatische Carbonsäure mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen und/oder ein Gemisch dieser Carbonsäuren wird mit mindestens einem Metalloxid und/oder -hydroxid und/oder -carbonat unter Zusatz von 1 bis 5% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Carbonsäure(n), in einem Druckreaktor vermischt und das Gemisch auf eine für das Anspringen der Umsetzung nötige Temperatur erhitzt. Die exotherme Reaktion läuft unter Rühren und ohne weitere äußere Wärmezufuhr bei einer Temperatur zwischen etwa 90 bis 110°C ab. Hierbei baut sich innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten ein Druck von etwa 1,1 bis 1,3 bar auf. Nach vollendeter Umsetzung wird vom aufgebauten Druck entspannt und das zugesetzte Wasser sowie entstandenes Reaktionswasser unter vermindertem Druck und vorzugsweise erhöhter Rührgeschwindigkeit abgezogen. Dabei sinkt die Temperatur des Reaktionsproduktes relativ rasch auf etwa 50 bis 55° C, und man erhält Endprodukte in granulierter Form. Das erhaltene Granulat wird über ein Sieb fraktioniert und nicht erwünschte Grob- und Feinanteile, welche nur etwa 10% der Gesamtmenge betragen, wieder dem nächsten Reaktionsansatz zugeführt.



    [0014] Bevorzugt werden beim erfindungsgemäßen Verfahren 2 bis 4% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Carbonsäure(n), zugesetzt, da bei diesen Mengen die günstigsten Ergebnisse erzielt werden.

    [0015] Um die exotherme Reaktion beim erfindungsgemäßen Verfahren starten zu können, muß erst Aktivierungsenergie in Form von Wärme zugeführt werden. Dabei hat es sich als besonders günstig gezeigt, wenn das Gemisch mindestens auf den Schmelzpunkt der eingesetzten Carbonsäure bzw. mindestens auf den Schmelzbereich des eingesetzten Carbonsäuregemisches, üblicherweise auf 50 bis 60° C erhitzt werden.

    [0016] Als aliphatische Carbonsäuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen werden vorzugsweise geradkettige, gegebenenfalls hydroxylgruppenhaltige Carbonsäuren eingesetzt.

    [0017] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird bevorzugt mindestens ein Oxid und/oder Hydroxid und/oder Carbonat aus der Gruppe Lithium, Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zinn, Blei und Zink eingesetzt, da damit weiße Endprodukte erhalten werden. Es können jedoch z. B. auch Oxide und/oder Hydroxide und/oder Carbonate aus der Gruppe Kupfer, Eisen, Nickel, Mangan und Chrom zum Einsatz gebracht werden; hiermit hergestellte Metallseifen sind jedoch farbig und daher meist nicht so bevorzugt.

    [0018] Es ist zweckmäßig, daß man mindestens eine zur Säure äquivalente Menge eines Metalloxids und/oder -hydroxids und/oder -carbonats einsetzt. Vorzugsweise verwendet man einen geringen Überschuß von etwa 2% über die zur Säure äquivalente Menge mindestens eines Metalloxids und/oder -hydroxids und/oder -carbonats, um zu verhindern, daß nach der Umsetzung freie, nicht erwünschte Säuregruppen vorliegen.

    [0019] Nach den bekannten Verfahren mußten die Metallseifen, wollte man sie in granulierter Form erhalten, in einem weiteren nachgeschalteten Arbeitsgang in schnell laufenden Mischern oder Verformungsaggregaten unter Zusatz von Granulierhilfsmitteln bei Temperaturen über dem Schmelzpunkt dieser Hilfsmittel granuliert, anschließend abgekühlt und gesiebt werden. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren fallen direkt weiche, rieselfähige und gut dosierbare Granulate an. Falls gewünscht, kann man die so erhaltenen Metallseifengranulate in üblicher Weise in demselben Reaktor nach Abziehen des Wassers, z. B. mit bekannten, sonst als Granulierhilfsmittel verwendeten Gleitmitteln, wie Paraffine oder Fette, überziehen.

    [0020] Die Beispiele erläutern die Erfindung:

    Beispiel 1


    Herstellung einer Calciumseife



    [0021] 25 kg eines technischen Carbonsäuregemisches der Kettenlänge C14 bis C20 (2% C20, 64% C18, 2% C17, 28% C16, 4% C14) und einem mittleren Molekulargewicht von 273 werden mit 0,51 Wasser und 3,5 kg Kalkhydrat in einem mit einem Rührer versehenen, 1301 fassenden Druckreaktor gegeben. Das Gemisch wird auf 50 bis 60°C aufgeheizt. Die Reaktion läuft dann ohne weitere Wärmezufuhr exotherm ab. Die Umsetzung wird unter Rühren durchgeführt, wobei der Druck in dem geschlossenen Reaktor auf 1,1 bis 1,3 bar ansteigt. Wenn der Druck bzw die Temperatur wieder abzufallen beginnt, ist die Umsetzung vollständig. Der Reaktor wird dann entspannt und das enthaltene Wasser unter Rühren und vermindertem Druck abgezogen. Als Reaktionsprodukt wird direkt eine nichtstaubende Calciumseife in granulierter, rieselfähiger Form mit engem Korngrößenbereich erhalten.

    [0022] Die nachstehenden Beispiele wurden gemäß Beispiel 1 durchgeführt.

    Beispiel 2


    Herstellung einer Bleiseife



    [0023] 25 kg desselben Carbonsäuregemisches wie in Beispiel 1 werden mit 0,5 Wasser und 10,6 kg Bleiglätte umgesetzt.

    Beispiel 3


    Herstellung einer Zinkseife



    [0024] 25 kg desselben Carbonsäuregemisches wie in Beispiel 1 werden mit 0,5 I Wasser und 3,75 kg Zinkoxid umgesetzt.

    Beispiel 4


    Herstellung einer Barium-Cadmiumseife



    [0025] 25 kg eines technischen Carbonsäuregemisches der Kettenlänge C10 bis C14 (1% Cio, 93% C12, 6% C14) und einem mittleren Molekulargewicht von 200 werden mit 0,5 Wasser, 4,0 kg Cadmiumoxid und 5,4 kg Bariumhydroxid umgesetzt.

    Beispiel 5


    Herstellung einer Barium-Cadmiumseife



    [0026] 25 kg desselben Carbonsäuregemisches wie in Beispiel 1 werden mit 0,5 Wasser, 2,95 kg Cadmiumoxid und 2,95 kg Bariumhydroxid umgesetzt.

    Beispiel 6


    Herstellung einer Natriumseife



    [0027] 30 kg desselben Carbonsäuregemisches wie in Beispiel 1 werden mit 0,5 I Wasser und 4,4 kg Natriumhydroxid (100%ig) umgesetzt.

    Beispiel 7


    Herstellung einer Bariumseife



    [0028] 30 kg desselben Carbonsäuregemisches wie in Beispiel 1 werden mit 0,5 I Wasser und 9,5 kg Bariumhydroxid umgesetzt.

    [0029] Auch in den Beispielen 2 bis 7 wurden nichtstaubende, direkt in granulierter und rieselfähiger Form anfallende Metallseifen erhalten.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Herstellen von Metallseifen oder Metallseifenmischungen durch Umsetzen mindestens einer aliphatischen Carbonsäure mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen mit mindestens einem Metalloxid und/oder -hydroxid und/oder -carbonat in Gegenwart von Wasser bei erhöhter Temperatur unter Rühren sowie Entfernen des Wassers, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung von direkt als Granulate anfallenden Metallseifen oder Metallseifenmischungen 1 bis 5% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Carbonsäure(n), zusetzt und das Gemisch auf eine für das Anspringen der Umsetzung nötige Temperatur erhitzt und die exotherme Reaktion dann in einem geschlossenen Druckreaktor ohne weitere äußere Wärmezufuhr ablaufen läßt und daß man anschließend vom aufgebauten Überdruck entspannt und das im Reaktionsgemisch enthaltene Wasser unter vermindertem Druck abzieht.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man 2 bis 4% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Carbonsäure(n), einsetzt.
     
    3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man für das Anspringen der Umsetzung das Gemisch mindestens auf den Schmelzpunkt der eingesetzten Carbonsäure bzw. mindestens auf den Schmelzbereich des eingesetzten Carbonsäuregemisches erhitzt.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als aliphatische Carbonsäure(n) mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen geradkettige, gegebenenfalls hydroxylgruppenhaltige Carbonsäure(n), einsetzt.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens ein Oxid und/oder Hydroxid und/ oder Carbonat aus der Gruppe Lithium, Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zinn, Blei und Zink einsetzt.
     
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens eine zur Säure äquivalente Menge mindestens eines Metalloxids und/oder -hydroxids und/oder -carbonats einsetzt.
     
    7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man einen geringen Überschuß von etwa 2% über die zur Carbonsäure äquivalenten Menge mindestens eines Metalloxids und/oder -hydroxids und/oder -carbonats einsetzt.
     


    Claims

    1. Method for the manufacture of metallic soaps or metallic soap mixtures by reaction of at least one aliphatic carboxylic acid with 8 to 22 carbon atoms with at least one metallic oxide and/or hydroxide and/or carbonate in the presence of water at elevated temperature with agitation together with removal of water, characterised in that for the manufacture of metallic soaps or metallic soap mixtures, occuring directly as granulate, 1 to 5% water, related to the total weight of the carboxylic acid(s), is added and the mixture is heated to a temperature required for the initiation of the reaction and the exothermic reaction is then carried out in a closed pressure reactor without further external heat supply and that subsequently it is relieved from the excess pressure built up and water contained in the reaction mixture is drawn off under reduced pressure conditions.
     
    2. Method according to claim 1, characterized in this that 2 to 4% water, related to the total weight of the carboxylic acid(s) is supplied.
     
    3. Method according to one of claims 1 or 2, characterized in this that for the initiation of the reaction the mixture is heated at least to the melting point of the supplied carboxylic acid or respectively at least to the melting range of the supplied carboxylic acid mixture.
     
    4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in this that straight-chain carboxylic acid(s), optionally containing hydroxyl groups, is supplied as the aliphatic carboxylic acid(s) with 8 to 22 carbon atoms.
     
    5. Method according to one of the preceding claims, characterised in this that there is supplied at least one oxide and/or hydroxide and/or carbonate from the group lithium sodium, potassium, magnesium, calcium, strontium, barium, tin, lead and zinc.
     
    6. Method according to one of the preceding claims, characterised in this that there is supplied at least an equivalent quantity to the acid of at least one metal oxide and/or hydroxide and/or carbonate.
     
    7. Method according to one of the preceding claims, characterised in this that a small excess of approximately 2% above the carboxylic acid equivalent quantity is supplied of at least one metal oxide and/or hydroxide and/or carbonate.
     


    Revendications

    1. Procédé de fabrication de savons métalliques ou de mélanges de savons métalliques par réaction d'au moins un acide carboxylique aliphatique contenant 8 à 22 atomes de carbone, avec au moins un oxyde métallique et/ou un hydroxyde métallique et/ou un carbonate métallique, en présence d'eau, à une température élevée, sous agitation, ainsi qu'élimination de l'eau, caractérisé en ce que, pour la fabrication de savons métalliques ou de mélanges de savons métalliques se présentant directement sous une forme granulée, on ajoute 1 à 5% d'eau, rapporté au poids total du ou des acides carboxyliques; en ce qu'on porte le mélange à la température nécessaire au départ brusque de la réaction; en ce qu'on laisse ensuite se développer la réaction exothermique dans un réacteur sous pression fermée sans autre apport extérieur de chaleur; en ce qu'on détend à partir de la surpression créée; et en ce qu'on soutire, sous pression réduite, l'eau contenue dans le mélange réactionnel.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise 2 à 4% d'eau, rapporté au poids total, du ou des acides carboxyliques.
     
    3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le mélange est chauffé, pour le départ brusque de la réaction, au moins jusqu'au point de fusion de l'acide carboxylique utilisé ou au moins jusque dans le domaine de fusion du mélange d'acides carboxyliques utilisé.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un ou des acides carboxyliques à chaîne droite, contenant éventuellement des groupes hydroxyles, sont utilisés comme acide ou acides aliphatiques contenant 8 à 22 atomes de carbone.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'on utilise au moins un oxyde et/ou un hydroxyde et/ou un carbonate du groupe comprenant le lithium, le sodium, le potassium, le magnésium, le calcium, le strontium, le baryum, l'étain, le plomb et le zinc.
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'on utilise au moins une quantité d'au moins un oxyde et/ou un hydroxyde métallique et/ou un carbonate métallique équivalente à l'acide.
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'on utilise un faible excès d'environ 2% au-delà de la quantité d'au moins un oxyde et/ou un hydroxyde métallique et/ou un carbonate métallique équivalente à l'acide carboxylique.