| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 017 864 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.11.1982 Patentblatt 1982/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.04.1980 |
|
|
| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zum Entwickeln von Zweikomponenten-Diazokopiermaterial
Method and apparatus for development of two-component diazotype material
Procédé et dispositif pour le développement de matériau de diazotypie à deux constituants
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB NL |
| (30) |
Priorität: |
11.04.1979 DE 2914774
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
29.10.1980 Patentblatt 1980/22 |
| (71) |
Anmelder: HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT |
|
65926 Frankfurt am Main (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- von dem Bussche, Götz, Dr.
D-6231 Schwalbach (DE)
- Koblo, Jochen
D-6201 Wiesbaden-Auringen (DE)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entwickeln von Zweikomponenten-Diazokopiermaterial
mit aus einer Entwicklerflüssigkeit, insbesondere aus wäßriger Ammoniaklösung durch
Verdampfen freiwerdendem Gas, insbesondere mit einem Gemisch aus Ammoniak und Wasserdampf,
bei dem die Temperatur im Entwicklungsraum höher als die Eintrittstemperatur aus dem
Verdampfungsraum ist, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei der Entwicklung von Kopiermaterial mit einem Gemisch aus Ammoniak und Wasserdampf
wird im allgemeinen so vorgegangen, daß das Kopiermaterial durch einen Entwicklungsraum
geführt wird, an dessen Boden ein Verdampfer angebracht ist, in welchen eine Entwicklerflüssigkeit
getropft wird, aus der durch Wärmeeinwirkung das Entwicklergas freigesetzt wird. Nachteilig
ist dabei, daß ein Teil des im Entwicklergas befindlichen Wasserdampfes sich an dem
Transportband bzw. den Transportwalzen und an dem Kopiermaterial niederschlägt. Das
kondensierte Wasser kann das Kopiermaterial anfeuchten und das Bindemittel der lichtempfindlichen
Schicht ablösen, wodurch das Kopiermaterial an den Bauteilen des Entwicklungsraumes
klebenbleiben kann und dadurch Störungen auftreten können. Diesen Nachteil soll das
eingangs beschriebene Verfahren, das aus der DE-OS 2 417 979 bekannt ist, überwinden,
mit dem die Konzentration des Entwicklergases auf einem konstanten Wert gehalten werden
kann, das Entwicklergas im Entwicklungsraum nicht kondensiert und das zweckmäßigerweise
so ausgeführt wird, daß sowohl die Eintrittstemperatur des eingeleiteten Entwicklergases
als auch die des Entwicklungsraums auf einem konstanten Wert gehalten oder beide Temperaturen
gemäß der gleichen Funktion geändert werden. Die bekannte Vorrichtung zur Ausübung
dieses Verfahrens umfaßt einen Behälter, der die Entwicklerflüssigkeit enthält, einen
mit Heizkörper ausgerüsteten verschließbaren Entwicklungsraum, der über Rohrleitungen
mit dem Behälter verbunden ist und in welchen eine Pumpe und eine mit einem Heizkörper
versehene Gasaustreibkammer geschaltet ist. Der Heizkörper des Entwicklungsraumes
ist an einen ersten Temperaturregler, der Heizkörper der Gasaustreibkammer an einen
zweiten Temperaturregler angeschlossen und der Sollwert des ersten Temperaturreglers
ist höher als der des zweiten eiqgestellt.
[0003] Bei dem bekannten Verfahren nach der DE-PS 2 726 240 zur Trockenentwicklung von Zweikomponenten-Diazokopiermaterial,
insbesondere Mikrofilm-Duplizierfilm auf Polyesterbases, durchläuft das Diazokopiermaterial
ein 3 bis 25 Gew.-% Ammoniak enthaltendes Ammoniak-Wasserdampf-Gemisch bei einer Temperatur
zwischen etwa 105° bis 120°C bei atmosphärischem Druck. Das Diazokopiermaterial wird
vor der Entwicklungsatmosphäre einer Vorentwicklungsatmosphäre bei einer Temperatur
zwischen 100 bis 110°C ausgesetzt, die 20 bis 80% der Ammoniakkonzentration der Entwicklergasatmosphäre
beträgt. Die Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens umfaßt eine Entwicklungskammer,
die mit mindestens einer Heizeinrichtung ausgestattet ist, die über einen Temperaturregler
mit einem in der Entwicklungskammer angeordneten Temperaturfühler in Verbindung steht.
Der Temperaturregler ist auf einen Sollwert zwischen 105° bis 120° C eingestellt.
In die Entwicklungskammer mündet mindestens eine Leitung zum Einspeisen des Entwicklers.
Unmittelbar vor der Entwicklungskammer ist eine Vorentwicklungskammer angeordnet und
zwischen diesen beiden Kammern befindet sich eine Drosselstelle. Die Vorentwicklungskammer
ist mit einer Saugeinrichtung verbunden, die eine Saugleistung besitzt, mittels der
das durch die Drosselstelle einströmende Entwicklergas die Ammoniakgaskonzentration
in der Vorentwicklungskammer zwischen 20 und 80% der Ammoniakgaskonzentration in der
Entwicklungskammer hält. Dosiermittel für den Entwickler sind so bemessen, daß eine
Ammoniakkonzentration in der Entwicklungskammer von 3 bis 25 Gew.-% aufrechterhalten
wird. Die Vorentwicklungskammer ist mit einer Heizeinrichtung ausgerüstet, durch die
die Vorentwicktungsatmosphäre auf eine Temperatur zwischen 100° und 110°C erwärmt
wird. Bei dieser Entwicklungsvorrichtung leisten die Vorkammern einen nennenswerten
Beitrag zur Entwicklung des hindurchtransportierten Diazokopiermaterials, wodurch
die erzielbare optische Dichte des entwickelten diazokopiermaterials erhöht wird.
[0004] Bei den bekannten Verfahren und Vorrichtungen ist der bauliche Aufwand zum Erzielen
einer großen optischen Dichte, zur Vermeidung eines Kondensatniederschlags auf den
im Inneren der Entwicklungskammer befindlichen Bauteilen, zur Verringerung des Ammoniakanteils
in der Abluft und zur Senkung des Ammoniakverbrauchs groß und daher dementsprechend
kostspielig.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Entwicklungsverfahren der eingangs beschriebenen
Art so zu verbessern, daß die Arbeitsbedingungen mit möglichst geringem baulichen
Aufwand günstiger als bei den bekannten Verfahren sind, daß der Kondensatniederschlag
im Entwicklungsraum, der Ammoniakverbrauch und der Ammoniakanteil in der Abluft verringert
und daß das im Abwasser befindliche Restammoniak ausgetrieben und der Entwicklungsatmosphäre
zugeführt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Temperatur in einer Sumpfzone
unterhalb des Verdampfungsraums höher als die Temperatur im Verdampfungsraum und kleiner
oder gleich der Temperatur im Entwicklungsraum gehalten wird. Dabei wird darauf geachtet,
daß die Temperatur in der Sumpfzone auf einem konstanten Wert gehalten wird, ohne
die Temperaturen im Entwicklungsraum und im Verdampfungsraum zu beeinflussen. In zweckmäßiger
Ausgestaltung des Verfahrens beträgt die Raumtemperatur im Entwicklungsraum 87° bis
90° C, im Verdampfungsraum 83° bis 85° C und in der Sumpfzone 86° bis 90° C.
[0007] Die weiteren Verfahrensschritte ergeben sich aus den Maßnahmen der Ansprüche 4 bis
6.
[0008] Zur Ausübung des Verfahrens wird von der bekannten Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 7 ausgegangen. Diese Vorrichtung ist erfindungsgemäß derart ausgestaltet,
daß die Sumpfzone des Verdampfers unterhalb des Verdampfungsraumes angeordnet ist
und von einer Zusatzheizeinrichtung an der Unterseite des Verdampfers auf eine Temperatur
kleiner oder gleich der Temperatur im Entwicklungsraum aufheizbar ist und daß der
Verdampfer mit der Entwicklungskammer über ein Verdampferrohr in Verbindung steht
und so an die Wandung der Entwicklungskammer angrenzt, daß ein Wärmeübergang über
die Wandung von der Entwicklungskammer zu dem Verdampfer mit einer Temperaturabsenkung
bis zu 5°C von dem Entwicklungsraum zu dem Verdampfungsraum stattfindet. Somit wird
die Temperatur im Verdampfungsraum durch die Wärmeleitung durch die Wandung der Entwicklungskammer
hindurch eingestellt und es erübrigt sich somit, den Verdampfungsraum mit einer eigenen
Heizeinrichtung und einen hierfür erforderlichen Temperaturfühler und Temperaturregler
mit Sollwerteinstellung auszurüsten. Die Zusatzheizeinrichtung für die Sumpfzone ist
so ausgelegt, daß sie nur das Abwasser in der Sumpfzone aufheizt, jedoch die Temperatur
im Verdampfungsraum und im Entwicklungsraum nicht beeinflußt.
[0009] In Ausgestaltung der Erfindung führt das Verdampferrohr des Verdampfers von dem Verdampfungsraum
horizontal in die Entwicklungskammer und weist auf seiner Unterseite einen durchgehenden
Schlitz auf. Dadurch ist sichergestellt, daß das aufgeheizte Ammoniak-Wasserdampf-Gemisch
auf den Boden der Entwicklungskammer und nicht direkt auf das Diazokopiermaterial
geleitet wird und dieses mit einem Nebel überzieht.
[0010] Die weitere Ausbildung der Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen der Ansprüche
9 bis 15.
[0011] Da die Temperatur der Sumpfzone höher als diejenige des Verdampfungsraumes ist, erfolgt
eine Ausgasung des restlichen Ammoniaks aus dem Abwasser, wobei dieses Ammoniak aus
der Sumpfzone über den Verdampfungsraum in den Entwicklungsraum gelangt. Da darüber
hinaus noch der Eingabe- und Ausgabeschlitz der Entwicklungskammer mit je einer Absaugkammer
verbunden ist, über die überschüssiges Ammoniak abgesaugt wird, gelangt kein Ammoniak
in den Außenraum der Entwicklungskammer. Dabei wird auch das an der Kopiermaterialschicht
haftende Ammoniak abgesaugt und in einen Absorptionsbehälter eingeleitet.
[0012] Durch die besonderen Dichtungen an den Stirnseiten und Oberflächen der Transportwalzen
im Inneren der Entwicklungskammer und durch die unterschiedlichen Temperaturen im
Verdampfungsraum, der Sumpfzone und im Entwicklungsraum wird der Ammoniakverbrauch
im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen erheblich abgesenkt. Die Verwendung von sehr
feinmaschigen Gewebebändern aus Polyamid-Gewebe als Leitelemente für das Kopiermaterial
trägt zur Verringerung des Ammoniakgehalts außerhalb der Entwicklungskammer bei, da
diese Maschen eventuelle Verunreinigungen des Kopiermaterials aufnehmen, die normalerweise
zu Verkratzungen der Oberflächen der Walzen führen und dadurch die Dichtigkeit der
Entwicklungskammer nach außen hin herabsetzen, so daß Ammoniakgas aus der Kammer austreten
kann. Es wird daher zugleich auch der Verbrauch an Ammoniak verringert, da bei einer
undichten Entwicklungskammer für die Entwicklung mehr Ammoniak eingespeist werden
muß als im Falle einer dichten Entwicklungskammer. Die Erfindung wird im folgenden
anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0013] Es zeigt
Fig. 1 im Längsschnitt die Entwicklungsvorrichtung aus Entwicklungskammer und Verdampfer,
Fig. 2 im Querschnitt die Entwicklungsvorrichtung nach Fig. 1, und
Fig. 3 einen Längsschnitt der Entwicklungsvorrichtung nach Fig. 1, bei der die Entwicklungskammer
eine Schrägstellung und der Verdampfer eine Senkrechtstellung einnimmt.
[0014] In den Figuren 1 und 2 ist eine Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens
dargestellt, die im wesentlichen aus einer Entwicklungskammer 1 und einem seitlich
an dieser angebrachten Verdampfer 11, wie er in Fig. 2 im Schnitt gezeigt ist, besteht.
Das Kopiermaterial tritt durch einen Eingabeschlitz 8 in die Entwicklungskammer 1
ein und verläßt diese durch einen Ausgabeschlitz 9. Die Entwicklungskammer 1 ist durch
ein angetriebenes Paar von Einlaufwalzen 21 und durch ein ebenfalls angetriebenes
Paar von Auslaufwalzen 3 gegen die äußere Atmosphäre weitgehend abgeschlossen. Mit
den Einlaufwalzen 21 wirken Dichtlamellen 4' zur äußeren Atmosphäre zusammen. Ebenso
liegen Dichtlamellen 4 an den Auslaufwalzen 3 an und dichten diese weitgehend gegenüber
der äußeren Atmosphäre ab. Die Walzen 21 und 3 bestehen jeweils aus einem Metallkern
22, der einen Belag 23 aus ammoniak-und hitzebeständigem Silikonkautschuk trägt. Dieser
Silikonkautschuk ist bis zu 170° C weitgehend ammoniak- und wärmefest und besitzt
gegenüber den üblichen Gummimischungen für derartige Beläge, die sich nach einiger
Zeit zersetzen und verhärten, eine erheblich erhöhte Lebensdauer. Die Dichtlamellen
4, 4' bestehen beispielsweise aus 0,05 mm starken Federstahl
5. enthaltenden Ammoniakwasserdampfgemisch bei atmosphärischem Druck durchläuft, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Verdampfungsraum (b) eine Ammoniakmenge von 120 ml/h bis 70
ml/h zugeführt wird, und daß das Ammoniakwasserdampfgemisch in eine vom Diazokopiermaterial
wegführende Richtung in den Entwicklungsraum (a) einströmt.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ammoniakwasserdampfgemisch
in Gestalt eines Films in den Verdampfungsraum (b) gleichmäßig eingeleitet wird, und
daß vor und hinter dem Entwicklungsraum (a) Ammoniak und Wasserdampf abgesaugt werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der voranstehenden
Ansprüche, mit einer Entwicklungskammer und einem über eine Leitung mit dieser verbundenen
Verdampfer, mit zumindest einer Heizeinrichtung zum gleichmäßigen Beheizen der Entwicklungskammer,
wobei die Heizeinrichtung über einen Temperaturregler an einen in der Entwicklungskammer
angeordneten Temperaturfühler angeschlossen ist und der Temperaturregler auf einen
Sollwert eingestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sumpfzone (c) des Verdampfers
(11) unterhalb des Verdampfungsraumes (b) angeordnet ist und von einer Zusatzheizeinrichtung
(14) an der Unterseite des Verdampfers (11) auf eine Temperatur kleiner oder gleich
der Temperatur im Entwicklungsraum (a) aufheizbar ist und daß der Verdampfer (11)
mit der Entwicklungskammer (1) über ein Verdampferrohr (7) in Verbindung steht und
so an die Wandung (18) der Entwicklungskammer (1) angrenzt, daß ein Wärmeübergang
durch die Wandung (18) von der Entwicklungskammer (1) zu dem Verdampfer (11) mit einer
Temperaturabsenkung bis zu 5°C von dem Entwicklungsraum (a) zu dem Verdampfungsraum
(b) stattfindet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdampferrohr (7)
des Verdampfers (11) von dem Verdampfungsraum (b) horizontal in die Entwicklungskammer
(1) führt und auf seiner Unterseite einen durchgehenden Schlitz (19) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im zylindrischen Innenraum
des Verdampfers (11) ein Verdrängerkörper (12) koaxial angeordnet ist, dessen Zylinderoberfläche
einen so ausreichenden Abstand (d) von der Wandung des Innenraums besitzt, daß das
durch eine Zufuhrleitung (13) eingeleitete Ammoniakwasserdampfgemisch einen Film auf
der Zylinderoberfläche bildet, der gleichmäßig nach unten in den Verdampfungsraum
(b) strömt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (d) zwischen
der Wandung des Innenraums des Verdampfers (11) und der Zylinderoberfläche des Verdrängerkörpers
(12) 0,5 bis 5 mm, insbesondere 1 bis 3 mm beträgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkörper
(12) eine Einkerbung zur Aufnahme einer O-Ring Dichtung (16) aufweist, die dichtend
gegen die Wandung des Innenraums des Verdampfers (11) anliegt.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem
Eingabe- und Ausgabeschlitz (8 bzw. 9) je eine Absaugkammer (10 bzw. 10') verbunden
ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 10, mit Dichtungen an den Stirnseiten und
Oberflächen von im Inneren der Entwicklungskammer angeordneten Walzen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aus- und Einlaufwalzen (3,21) aus einem Metallkern (22) mit einem Belag (23)
aus Silikonkautschuk bestehen und daß mit Teflon beschichtete Dichtlamellen (4,4')
an den Walzen (3, 21) anliegen, die den Entwicklungsraum (a) gegen den Außenraum abdichten.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß von den Einlaufwalzen
(21) zu den Auslaufwalzen (3) Gewebebänder (5) für das Hindurchleiten des Diazokopiermaterials
durch den Entwicklungsraum (a) keilförmig aufeinander zulaufen, von denen jedes als
geschlossene Schleife um zwei Achsen (24, 24') herumgeführt ist und deren Enden durch
eine Feder (25) miteinander verbunden sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebebänder (5)
aus Polyamid-Gewebe mit einer Maschenzahl bis zu 80 Maschen pro cm bestehen.
1. Process for developing a two component-diazocopying material with a gas which has
been released by evaporation out of a developing liquid, especially of an aqueous
ammonia solution, in particular of a mixture of ammonia and steam, in which the temperature
of the developing space is more elevate than the temperature of admission of the evaporation-
space, wherein the temperature in a sump-zone (c) situated below the evaporation-space
(b) is more elevate than the temperature in the evaporation-space (b) and lower than
or equal to the temperature in the developing space (a).
2. Process as claimed in claim 1, wherein the temperature in the sumpzone (c) is maintained
at a constant value without influcencing the temperatures in the developing space
(a) and in the evaporation-space (b).
3. Process as claimed in claim 1, wherein the ambient temperature is 87°-90°C in the
developing space (a), 83° -85°C in the evaporation-space (b) and 86°-90°C in the sump-zone
(c).
4. Process as claimed in claim 1, wherein the temperature in the evaporation-space
(b) is adjusted by heat conduction from the developing space (a).
5. Process as claimed in claims 1 to 4, wherein the diazocopying material passes at
atmospheric pressure through an externally sealed developing gas-atmosphere of an
ammonia-steam mixture comprising 15 to 25% by weight of ammonia, wherein the evaporationspace
(b) is supplied with 120-70 ml/h of ammonia, and wherein the ammonia-steam mixture
passes into the developing space (a) in a direction which leads away from the diazocopying
material.
6. Process as claimed in claims 1 to 5, wherein the ammoniasteam mixture is fed uniformly
in from of a film into the evaporation-space (b) and wherein ammonia and steam are
drawn off by suction before and behind the developing space (a).
7. Apparatus for carrying out the process as claimed in one or several of the preceeding
claims with a developing chamber and an evaporator which is linked to the developing
chamber by a pipe-line, with at least one heating installation for a uniform heating
of the developing chamber, the heating installation being linked via a temperature
control device to a thermometer probe which is arranged in the developing chamber
and the temperature control device being adapted to a rated value, wherein the sumpzone
(c) of the evaporator (11) is arranged below the evaporationspace (b) and is heatable
by an additional heating installation. (14), situated at the bottom side of the evaporator
(11), to a temperature lower than or equal to the temperature in the developing space
(a) and wherein the evaporator (11) is linked to the developing chamber (1) by an
evaporation-pipe 7 and borders the wall (18) of the developing chamber (1) in such
a way that there is a heat-transfer through the wall (18) from the developing chamber
(1) to the evaporator (11) with a temperature drop of up to 5°C from the developing
space (a) to the evaporation- space (b).
8. Apparatus as claimed in claim 7, wherein the evaporation-pipe (7) of the evaporator
(11) leads horizontally from the evaporation-space (b) into the developing chamber
(1) and has a continuous slot on its bottom side.
9. Apparatus as claimed in claim 7, wherein a replacement body (12) is coaxially arranged
in the cylindrical interior of the evaporator (11); the cylinder surface of this replacement
body has a distance (d) to the wall of the interior which is large enough to allow
the ammonia-steam mixture which is fed in trough a pipe-line (13) to from a film on
the cylinder surface which passes uniformly downwards into the evaporation- space
(b).
10. Apparatus as claimed in claim 9, wherein the distance (d) between the wall of
the interior of the evaporator (11) and the cyclinder surface of the replacement body
(12) is 0.5-5 mm, in particular 1-3 mm.
11. Apparatus as claimed in claim 10, wherein the replacement body (12) has a cutout
for an 0-seal (16) which lies tightly against the wall of the interior of the evaporator
(11).
12. Apparatus as claimed in claims 7 to 11, wherein each of the input and output-slots
(8, resp. 9) is linked to a corresponding suction- chamber (10, resp. 10').
13. Apparatus as claimed in claims 7 to 10 with sealings on the front sides and on
the surfaces of the rolls which are arranged inside the developing chamber, wherein
the discharge- and feed rolls (3, 21) consist of a metal core (22) with a coating
(23) of silicone rubber and wherein sealing lamellas (4, 4') which are coated with
Teflon® lie against the rolls (3,21) which seal the developing space (a) from the
outer space.
14. Apparatus as claimed in claim 13, wherein fabric webs (5) converge from the feed
rolls (21) to the discharge rolls (3) for the passage of the diazocopying material
through the developing space (a), each of the webs being guided as a closed loop around
two axes (24, 24') and the ends of the loop being linked by a spring (25).
15. Apparatus as claimed in claim 14, wherein the fabric webs (5) consist of a polyamide
fabric and have up to 80 meshes/cm.
1. Procédé pour le développement de matériau de diazotypie à deux constituants à l'aide
d'un gaz libéré par évaporation d'un liquide révélateur, notamment d'une solution
ammoniacale aqueuse et en particulier d'un mélange d'ammoniac et de vapeur d'eau,
dans lequel la température dans le compartiment de développement est plus élevée que
la température d'entrée en provenance du compartiment d'évaporation, caractérisé en
ce que la température à l'intérieur de la zone de décantation (c) située au-dessous
du compartiment d'évaporation (b) est supérieure à la température à l'intérieur de
ce compartiment d'évaporation et intérieure ou égale à la température à l'intérieur
du compartiment de développement (a).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la température à l'intérieur
de la zone de décantation (c) est maintenue à un niveau constant sans que soient influencées
ni la température dans le compartiment de développement (a) ni la température dans
le compartiment d'évaporation (b).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les températures intérieures
atteignent entre 87° et 90° C dans le compartiment de développement (a), entre 83°
et 85° C dans le compartiment d'évaporation (b) et entre 86° et 90° C dans la zone
de décantation (c).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la température dans le
compartiment d'évaporation (b) s'étabilit par transmission thermique à partir du compartiment
de développement (a).
5. Procédé selon les revendications 1 à 4 qui consiste à faire traverser au matériel
de diazotypie, sous la pression atmosphérique, une atmosphère de développement étanche
à l'air ambiant et se composant d'un mélange ammo- niac/vapeur d'eau, dont la teneur
en ammoniac
