[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen schwenkbar gelagerten Axiallüfter mit einem,
die Verschwenkung bewirkenden, zur senkrechten Schwenkachse des Lüfters parallel angeordneten,
in den Luftstrom ragenden und in dessen Strömungsrichtung abgekröpft bzw. seitlich
abgebogenen, an der dem Lüfterrad zugekehrten Seite verstellbar gehaltenen Ruderblatt.
[0002] Aus der DE-C Nr. 375666 und der DE-C Nr. 897901 sind Axiallüfter bekannt, die jeweils
um eine senkrechte Achse verschwenkbar gelagert sind und ein parallel zu der Achse
angeordnetes, in den Luftstrom ragendes Ruderblatt aufweisen, das an der dem Lüfterrad
zugekehrten Seite verstellbar gehalten und in Strömungsrichtung des Luftstromes nach
einer Seite abgekröpft bzw. seitlich abgebogen ausgebildet ist. Hierdurch wird eine
Verschwenkungsbewegung des Lüfters erzielt. Aus der DE-B Nr. 1114977 ist des weiteren
ein Axiallüfter mit einer aus Jalousieklappen bestehenden Einrichtung zur Umlenkung
des Luftstromes nach oben oder unten bekannt. Diese Axiallüfter weisen eine grosse
axiale Bautiefe auf, da das Ruderblatt axial weit auslädt und die Jalousieklappen
vor dem Ruderblatt angeordnet sind.
[0003] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen schwenkbar gelagerten Axiallüfter
zu schaffen, dessen axiale Baulänge gegenüber den bekannten Lüftern ohne Beeinträchtigung
der Umlenkung des Luftstromes nach oben und unten erheblich kürzer ist.
[0004] Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass eine Einrichtung zur Umlenkung
des Luftstromes nach oben oder unten aus einer achssenkrecht zu dem Ruderblatt und
mittig angeordneten Steuerklappe besteht, die mit einer Freisparung versehen ist,
in die das Ruderblatt eingreift.
[0005] Durch diese Ausgestaltung ist es somit möglich, einen Axiallüfter sehr kurz zu bauen,
da eine Addition der Bautiefen von Ruderblatt und Einrichtung zur Umlenkung des Luftstromes
nach oben oder unten vermieden wird. Ausserdem ist auch mit Sicherheit ausgeschlossen,
dass die Rotationsgeschwindigkeit zu stark ansteigt. Das in der Steuerklappe geführte
Ruderblatt ist nämlich nur in Grenzen verstellbar, so dass Fehleinstellungen nicht
möglich sind.
[0006] Der Bauaufwand, der erforderlich ist, um einen Axiallüfter zu schaffen, dessen Schwenkgeschwindigkeit
wie auch die Richtung des Luftstromes kurzfristig leicht einstellbar sind und der
somit bei einfacher Handhabung eine schonende Trocknung ermöglicht, ohne dass tote
Ecken auftreten, ist demnach äusserst gering, dennoch ist eine hohe Betriebssicherheit
gewährleistet. Der vorschlagsgemäss ausgebildete Lüfter ist demnach in besonders vorteilhafter
Weise in Trocknereien zum Trocknen keramischer Formlinge verwendbar.
[0007] Nach einer zweckmässigen Ausgestaltung ist die Freisparung als Schlitz ausgebildet,
dessen eine Kante senkrecht zur Schwenkachse der Steuerklappe, und dessen andere Kante
unter einem Winkel von maximal 30° gegen die achssenkrechte Kante geneigt verläuft.
Die Kanten bilden somit Anschläge für das verschwenkbare Ruderblatt, so dass keine
gesonderten Massnahmen zur Begrenzung des Verschwenkungswinkels für das Ruderblatt
getroffen werden müssen.
[0008] Nach einer anderen, vorteilhaften Ausgestaltung sind zur Arretierung des Ruderblattes
in vorbestimmten, unterschiedlichen Winkelstellungen an dem Gehäuse bzw. der Steuerklappe
Rasten angebracht, so dass eine Arretierung des Ruderblattes in definierten Winkelstellungen
möglich ist, und damit eine exakte Einstellung der Verschwenkungsbewegung des Axiallüfters
erzielbar ist.
[0009] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des gemäss der Erfindung ausgebildeten
Axiallüfters dargestellt. Hierbei zeigen:
Fig. 1 den Axiallüfter in Seitenansicht,
Fig. 2 den Axiallüfter nach Fig. 1 in Frontansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2, und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2.
[0010] In den Fig. 1 und 2 ist der Axiallüfter 1 auf einem Ständer 2 um die lotrechte Achse
7 drehbar gelagert und besteht im wesentlichen aus einem Lüfterrad 3, das auf der
Abtriebswelle 5 eines Elektromotors 4, der mit einem Gegengewicht 6 versehen ist,
drehfest angeordnet ist. Das Lüfterrad 3 ist von einem Gehäuse 8 umgeben und wird
von einem Schutzgitter 9 abgedeckt.
[0011] Die Schwenkbewegung des Axiallüfters 1 um die lotrechte Achse 7 wird durch den von
dem Lüfterrad 3 erzeugten Luftstrom A hervorgerufen. Dazu dient ein Ruderblatt 1,
das um die ebenfalls lotrecht verlaufende Schwenkachse 12 verschwenkbar ist. Die verschwenkbare
Halterung des Ruderblattes 11 wird hierbei mittels Schrauben 14 bewerkstelligt, die
das Gehäuse 8 durchgreifen und in an dem Ruderblatt 11 angebrachten Augen 13 eingeschraubt
sind.
[0012] Damit stets ein ausreichendes Moment erzeugt wird, um den Axiallüfter 1 durch den
Luftstrom A in Rotation zu versetzen, ist das Ruderblatt 12 abgekröpft. Dazu ist dieses
an seinem freien Ende mit einer Abkantung 15 versehen, die unter einem Winkel a von
z.B. 30° zum Ruderblatt 11 geneigt verläuft. Selbst bei einer achssenkrechten Stellung
des Ruderblattes 11 zum Lüfterrad 3 wird somit die Abkantung 15 beaufschlagt, so dass
der Axiallüfter 1 bei eingeschaltetem Lüfterrad 3 stets um die Achse 7 rotiert.
[0013] Durch Ausschwenken des Ruderblattes 11 kann hierbei die Schwenkgeschwindigkeit des
Axiallüfters 1 den jeweiligen Erfordernissen entsprechend angepasst und variiert werden.
Um jedoch zu verhindern, dass die Schwenkgeschwindigkeit des Axiallüfters 1 zu hoch
wird, können an dem Lüftergehäuse 8 Rasten 16 angebracht werden, in die das Ruderblatt
11 in vorbestimmten Winkelstellungen einrastbar ist.
[0014] Damit auch der von dem Lüfterrad 3 erzeugte Luftstrom A nach oben oder unten gelenkt
werden kann, ist bei dem Axiallüfter 1 des weiteren eine Steuerklappe 21 vorgesehen,
die ebenfalls schwenkbar, und zwar um die Schwenkachse 22 an dem Gehäuse 8 angebracht
ist. Dazu dienen wiederum Schrauben 24, die das Gehäuse 8 durchgreifen und in eine
an der Steuerklappe 21 befestigte Welle 23 eingeschraubt sind. Der Luftstrom A des
Axiallüfters 1 kann auf diese Weise mehr oder weniger nach oben oder unten gerichtet
werden, um z.B. zu trocknende Formlinge zu beaufschlagen.
[0015] Die Steuerklappe 21 ist es weiteren mit einer Freisparung 25 ausgestattet, die als
Schlitz ausgebildet ist, dessen eine Kante 26 achssenkrecht zu dem Lüfterrad 3 und
dessen andere Kante 27 unter einem Winkel ß von z.B. 20° zu der Kante 26 verläuft.
Dadurch ist es möglich, die Steuerklappe 21 nicht nur in dem Schwenkbereich des Ruderblattes
11 anzuordnen, sondern auch dessen Verstellweg zuverlässig zu begrenzen. Der Axiallüfter
1 baut somit in Achsrichtung sehr kurz und benötigt damit auch nur einen geringen
Freiraum, um sich drehen zu können. Ferner ist gewährleistet, dass stets eine ausreichende
Drehbewengung erzeugt wird, dass aber Fehleinstellungen durch eine zu starke Auslenkung
des Ruderblattes 11 mit Sicherheit ausgeschlossen sind.
1. SchwenkbargelagerterAxiallüftermiteinem, die Verschwenkung bewirkenden, zur senkrechten
Schwenkachse des Lüfters parallel angeordneten, in den Luftstrom ragenden und in dessen
Strömungsrichtung abgekröpft bzw. seitlich abgebogenen, an der dem Lüfterrad zugekehrten
Seite verstellbar gehaltenen Ruderblatt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung
zur Umlenkung des Luftstromes nach oben oder unten aus einer achssenkrecht zu dem
Ruderblatt (11) und mittig angeordneten Steuerklappe (21 ) besteht, die mit einer
Freisparung (25) versehen ist, in die das Ruderblatt (11) eingreift.
2. Axiallüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Freisparung (25)
als Schlitz ausgebildet ist, dessen eine Kante (26) senkrecht zur Schwenkachse (22)
der Steuerklappe (21) und dessen andere Kante (27) unter einem Winkel (ß) von maximal
30° gegen die achssenkrechte Kante (26) geneigt verläuft.
3. Axiallüfter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Arretierung des Ruderblattes (11) in vorbestimmten, unterschiedlichen Winkelstellungen
an dem Gehäuse (8) bzw. der Steuerklappe (21 ) Rasten (16) angebracht sind.
1. Hinged mounted axially ventilating blower having a steering blade being oriented
parallel to the normal axis of rotation of the blower projecting into its air flow
and being off-set in the blower's air flow direction or laterally bent respectively
and being adjustable at the side facing the blower wheel, characterized in that an
air flow up or down deflecting device consists of a control blade (21 ) normally oriented
to the axis of the steering blade (11) and being mounted in the centre thereof, said
control blade (21 ) having an opening (25) into which the steering blade is projecting.
2. Axially ventilating blower of claim 1, characterized in that the opening (25) is
in the shape of a slot one edge (26) of which extends normally to the axis of rotation
(22) of the control blade (21 ) and the other edge (27) of which is running inclined
against the axially normal edge (26) with an angle (ß) of 30° at maximum.
3. Axiallyventilating blower of one of the claims 1 or 2, characterized in that stops
(16) are provided at the housing (8) or the control blade (21) respectively to lock
the steering blade (11) at given angle positions.
1. Ventilateur axial pivotant avec une pale engendrant le pivotement, disposée parallèlement
à l'axe de pivotement vertical du ventilateur, pénétrant dans le courant d'air et
coudé dans le sens de circulation de ce dernier ou latéralement, dont la face dirigée
vers la roue du ventilateur est réglable, caractérisé par le fait, qu'un dispositif
est destiné à la déviation du courant d'air vers le haut ou vers le bas, qu'il se
compose d'un volet de commande (21) avec axe perpendiculaire à la pale (11) et disposée
en son milieu, pourvu d'un évidement (25), dans lequel la pale (11) vient en prise.
2. Ventilateur axial selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'évidement
(25) épouse la forme d'une fente, dont un bord (26) est perpendiculaire à l'axe de
pivotement (22) du volet de commande (21 ) et dont l'autre bord (27) est incliné à
un angle (a) allant jusqu'à un maximum de 30° par rapport au premier bord (26) perpendiculaire
à l'axe de pivotement.
3. Un ventilateur axial selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le
fait que des crans (16) sont taillés dans le carter (8) ou le volet de commande (21
), afin de pouvoir arrêter la pale (11 ) à des positions angulaires différentes déterminées
d'avance.