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EP 0 017 875 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.06.1983 Patentblatt 1983/25 |
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Anmeldetag: 03.04.1980 |
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Verfahren zur Herstellung einer Elektrodenaktivierungsmasse für eine Gasentladungsröhre
Method for producing an electrode activating substance for a gas-discharge tube
Procédé pour la fabrication d'un matériau d'activation pour électrode de tube à décharge
dans un gaz
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB LI SE |
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Priorität: |
11.04.1979 DE 2914836
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.10.1980 Patentblatt 1980/22 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Hahndorff, Axel, Dr. rer. nat.
Dipl.-Chem.
D-1000 Berlin 13 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Elektrodenaktivierungsmasse
für eine Gasentladungsröhre, nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Die DE-A-2 639 816 enthält Hinweise auf eine große Anzahl von Zusammensetzungen von
Elektrodenaktivierungsmassen für Gasentladungsüberspannungsableiter. Unter diesen
ist auch eine Mischung eines Alkalihalogenids mit Titanhydrid oder eine Legierung
von Barium mit Aluminium oder ein Titanoxid aufgeführt. Diese Stoffe sollen als Pulver
in einer chemisch inaktiven Flüssigkeit pastenförmig vermengt auf die Elektroden aufgebracht
werden.
[0003] Die DE-A-19 35 734 gibt zur Verwendung in Überspannungsableitern eine Elektrodenaktivierungsmasse
an, welche Thoriumoxid enthält.
[0004] Elektrodenaktivierungsmassen sind allgemein bei Gasentladungsröhren gebräuchlich
und je nach Anwendungszweck zum wesentlichen Beeinflussen der jeweils wichtigen elektrischen
Kenngrößen zusammengesetzt. Ob nunddie Gasentladungsröhre als Überspannungsableiter
eingesetzt ist oder steuerbar als Schaltröhre (sog. Kaltkathdenthyratron) oder als
Blitzröhre: eine wichtige Forderung ist auf einen niedrigen Glimm-Bogen-Übergang gerichtet.
Dieser ist definiert als der Stromaugenblickswert, bei dem die gezündete Gasentladung
aus der Glimmentladung in die Bogenentladung übergeht. Niedrige Werte ergeben dabei
ein gutes Zündverhalten, vor allem bei Zündung über eine dritte Elektrode mit geringen
Zündströmen, und durch gute Stromtragfähigkeit lange Lebensdauer. Darüber hinaus ist
die minimale Betriebsspannung vorteilhaft klein.
[0005] Ein niedriger Glimm-Bogen-Übergang läßt sich mit einer Elektrodenaktivierungsmasse
erreichen, die unter anderem radioaktives Thoriumoxid als wirksamen Bestandteil enthält.
Die wegen der Radioaktivität und damit Umweltgefährdung erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen
sowie die erheblichen Abfallbeseitigungskosten bedeuten aber einen gravierenden Nachteil.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das radioaktive Thoriumoxid
durch ein Metall zu ersetzen, das nicht radioaktiv ist, aber auch nicht teuer und
insbesondere nicht die Vorteile eines niedrigen Glimm-Bogen-Übergangs wieder mit Nachteilen
verbindet, etwa durch allzu leichte Zerstäubbarkeit oder Verdampfbarkeit, wodurch
auf der Innenwand des Gasentladungsgefäßes leitende Beläge und damit Kurzschlüsse
entstehen könnten, und dabei sowohl eine hohe Anspruchsgleichspannung und eine hohe
maximale Betriebsspannung als auch eine geringe minimale Betriebsspannung und eine
geringe Bogenbrennspannung zu erreichen.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Elektrodenaktivierungsmasse der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß in dem Stoffgemisch Titanoxid mit
einer Wertigkeit unter 4 gebildet wird.
[0008] Je nach dem Anwendungszweck, d.h. je nach den in Verbindung mit den anderen Faktoren
wie Elektrodenfläche, Elektrodenabstand, Gasdruck, Fremdzündung oder Eigenz- ündung
gewünschten elektrischen Kenngrößen, kann die Wertigkeit des Titanoxides eingestellt
werden. Das Titanoxid kann auch nichtstöchiometrisch in der Wertigkeit zusammengesetzt
sein. Wesentlich ist, daß Titanoxid ein ungiftiger und billiger Stoff ist und daß
sich mit diesem Bestandteil in der Elektrodenaktivierungsmasse bei extrem kleinen
Strömen und niedrigen Spannungen ruhig stehende Bogenentladungen unterhalten lassen.
Titanoxid verbindet ein gutes Elektronenmissionsvermögen mit einer verhältnismäßig
schlechten Wärmeleitfähigkeit.
[0009] Um das gewünschte Titanoxid in der Elektrodenaktivierungsmasse zu erhalten, hat man
grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die Masse wird im allgemeinen als pastenförmiges
Gemisch auf eine Elektrode oder auf die Elektroden aufgebracht und in einem Formierprozeß
zu der im Betrieb aktiven Masse formiert. Die eine Möglichkeit besteht nun darin,
von vierwertigem Titanoxid auszugehen und im Formierprozeß ein niedrigerwertiges Titanoxid
zu erzeugen, die andere, von Titan oder Titanhydrid auszugehen und im Formierprozeß
ein höherwertiges Titanoxid zu erzeugen.
[0010] Dementsprechend wird nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die
Elektrodenaktivierungsmasse beim Aufbringen auf die Elektroden Titan und/oder Titanhydrid
und ein Oxidationsmittel enthält, womit in einem Formierprozeß zumindest teilweise
ein Titanoxid mit einer Wertigkeit unter 4 gebildet wird. Als Oxydationsmittel eignet
sich insbesondere eine sauerstoffhaltige Gasatmosphäre. phäre.
[0011] Entsprechend einer anderen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß die Elektrodenaktivierungsmasse
beim Aufbringen auf die Elektroden Titandioxid und ein Reduktionsmittel enthält, womit
in einem Formierprozeß das Titandioxid zumindest teilweise zu einem niedrigerwertigen
Titanoxid reduziert wird.
[0012] Dabei wird als Reduktionsmittel einmal das in einer Elektrodenaktivierungsmasse an
sich bekannte metallische Titan (z.B. DE-PS 19 51 601) als Beimischung (vorgeschlagen
oder eine an sich beispielsweise aus der DE-AS 19 50 090 bekannte Barium-Aluminium-Legierung
oder eine Alkaliverbindung wie Kaliumazid oder Kaliumboranant.
[0013] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Elektrodenaktivierungsmasse werden sowohl eine hohe
Ansprechgleichspannung und eine hohe maximale Betriebsspannung einer Gasentladungsröhre
erreicht als auch eine geringe minimale Betriebsspannung und geringe Bogenbrennspannungen.
[0014] Durch geringen Energieumsatz-weil der Glimmbereich mit Spannung und Strom gering
gehalten werden kann-ist die Lebensdauer sehr hoch.
[0015] Das erreichbare große Verhältnis der "maximalen Betriebsspannung ohne Spontanzündung"
zur "minimalen Betriebsspannung mit 50% Zündwahrscheinlichkeit bei Beaufschlagen mit
einem bestimmten Triggerimpuls" bei triggerbaren Gasentladungsröhren läßt sich technisch
vorteilhaft ausnutzen. Die maximale Betriebsspannung darf sehr hoch sein, oder die
minimale noch triggerbare Ansprechgleichspannung sehr niedrig. Es können aber auch
die Anforderungen gesteigert werden, beispielsweise insofern, als Datenblattspezifikationen
nicht nur in einer, sondern in beiden Polaritäten erfüllt werden.
[0016] Weiter sind insbesondere bei triggerbaren Gasentladungsröhren geringe Zündströme
von Vorteil. Entladungsströme unter 10 mA lassen sich einfach erzeugen; es sind dafür
keine Elektrodendurchführungen für Zundelektroden in das Endladungsgefäß vonnöten.
Eine außen angebrachte leitende Fläche genügt, sofern eine Wechselspannung von wenigstens
2kV bei 0,1 MHz zur Verfügung steht, um den kapazitiven Widerstand der Gefäßwand zu
überwinden. Voraussetzung zum Zünden des Lichtbogens ist dann nur noch ein genügend
hoher Gasdruck von etwa 400m bar bis 500m bar im Entladungsgefäß. Die Zündung beginnt
an der Kathode auf einer sehr kleinen Fläche mit einer Glimmentladung von hoher Leistungsdicht,
etwa einigen kW pro cm
z, wonach innerhalb von etwa 10-
5sec ein weißglühender, Elektronen emittierender Bogenfußpunkt entsteht. Sobald diese
Nebenentladungsstrecke zur Gefäßwand gezündet hat kann die Gasentladungsröhre in ihrer
Hauptentladungsstrecke durchschalten bzw. bei einer Blitzröhre einen Blitzkondensator
kurzschließen, wenn dessen Ladespannung deutlich über der Brennspannung der Nebenentladungsstrecke
liegt. Als Füllgas dient ein Edelgas, wie Argon oder Xenon, wenn Lichtausbeute und
Farbe eine Rolle spielen.
[0017] Es ist von Vorteil, wenn die Elektrodenaktivierungsmasse außer dem Titanoxid, wie
an sich bekannt (DE-PS 1951 601) ein Alkalihalogenid, insbesondere Kaliumjodid, Kaliumbromid
oder Kaliumchlorid enthält.
[0018] Es wird in der Praxis ein Gemisch aus Titandioxid, Barium-Aluminium-Legierung und
Kaliumhalogenid zu empfehlen sein, wobei die Zusammensetzung dem Druck der Gasatmosphäre
anzupassen ist.
[0019] Es sind dabei Bereiche bei TiO
z von 2% bis 60%, bei BaA1
4 von 5% bis 50% und bei KX (X= CI, Br, J) von 0% bis 80% möglich. Die Zündspannung
wird weitestgehend durch das Verhältnis Ti0
2:Reduktionsmittel bestimmt. Bei einem Verhältnis des TiO
2:BaAl
4<1 fällt die Zündspannung, und es entstehen bräunliche oder violette Wandbeläge.
[0020] Als optimale Beispiele werden für einen Gasdruck von 450 m bar Argon eine Zusammensetzung
aus 40% Ti0
2, 40% BaAI
4 und 20% KX; bei 90m bar 10% Ti0
2, 20% BaAI
4 und 70% KX angegeben.
[0021] Die Zeichnung zeigt eine Gasentladungsröhre in der Form eines sog. Knopfableiters
mit kegelstumpfförmigen Elektroden 2 und 3, die mit einander zugekehrten Auswölbungen
in einen rohrförmigen Isolierkörper 1 gasdicht eingesetzt sind. Als Werkstoff für
den Isolierkörper dient vorzugsweise Glas oder Keramik, während die Elektroden 2 und
3 aus eine Ni-Fe- bzw. Ni-Fe-Co-Legierung bestehen. Auf die einander gegenüberliegenden
Elektroden 2 und 3 ist jeweils eine Schicht 4 aufgebracht, die die erfindungsgemäße
Elektrodenaktivierungsmasse enthält.
1. Verfahren zur Herstellung einer Elektrodenaktivierungsmasse, die Titanoxid enthält,
auf zumindest einer Elektrode einer Gasentladungsröhre, bei dem ein Titan und/oder
Titanverbindungen enthaltendes Stoffgemisch auf die Elektrode aufgebracht wird und
bei dem die gewünschte Zusammensetzung der Elektrodenaktivierungsmasse in einem Formierprozeß
nach dem Aufbringen des Stoffgemisches erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Stoffgemisch Titanoxid mit einer Wertigkeit unter 4 gebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch aus Titan und/oder
Titanhydrid und einem Oxidationsmittel auf die Elektrode aufgebracht wird un daß in
dem Formierprozeß aus dem Titan bzw. Titanhydrid zumindest teilweise ein Titanoxid
mit einer Wertigkeit unter 4 gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Formierprozeß in sauerstoffhaltiger
Gasatmosphäre durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stoffgemisch aus Titandioxid
und einem Reduktionsmittel auf die Elektroden aufgebracht wird und daß im Formierprozeß
das Titandioxid zumindest teilweise zu einem niedrigerwertigen Titanoxid reduziert
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Reduktionsmittel eine
Beimischung aus metallischem Titan dient.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Reduktionsmittel eine
beigemischte Barium-Aluminium-Legierung dient.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Stoffgemisch ausgegangen
wird, das als Reduktionsmittel eine Alkaliverbindung, wie Kaliumazid oder Kaliumboranat
enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von einem Stoffgemisch ausgegangen
wird, in dem Anteile an TiO2 von 2% bis 60%, BaA14 von 5% bis 50% und an KX (X=CI, Br, J) von 0% bis 80% vorhanden sind.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für einen Gasdruck in einer
mit Argon gefüllten Gasentladungsröhre von 450 mbar von einem Stoffgemisch ausgegangen
wird, das zusammengesetzt ist aus 40% TiO2, 40% BaAl4 und 20% KX (X=CI, Br, J).
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für einen Gasdruck in einer
mit Argon gefüllten Gasentladungsröhre von 90 mbar von einem Stoffgemisch ausgegangen
wird, das zusammengesetzt ist aus 10% Ti02, 20% BaAl4 und 70% KX (X=CI, Br, J).
1. Procédé pour la fabrication d'une masse d'activation d'électrodes, qui contient
de l'oxyde de titane sur au moins une électrode d'un tube à décharge dans un gaz,
dans lequel on dépose sur l'électrode un mélange du substances contenant du titane
et/ou un composé de titane, et dans lequel la composition souhaitéede la masse d'activation
des électrodes est produite dans un processus de formage après le dépôt du mélange
de substances, caractérisé par le fait que dans le mélange du substances il se forme
de l'oxyde de titane avec une valence inférieure à 4.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'on dépose sur l'électrode
un mélange de titane et/ou d'hydrure de titane avec un agent d'oxydation, et qu'au
cours du processus de formage on forme à partir de titane et d'hydrure de titane,
au moins en partie, un oxyde de titane ayant une valence inférieure à 4.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le processus de formage
est réalisé dans une atmosphère gazeuse contenant de l'oxygène.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'on dépose sur les
électrodes un mélange du substances constitué par du dioxyde de titane et par un agent
réducteur, et qu'au cours du processus de formage, le dioxyde de titane est au moins
partiellement réduit en un oxyde de titane de faible valence.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'on utilise comme
agent réducteur une addition d'un titane métallique.
6. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que l'on utilise comme
agent réducteur une addition d'un alliage baryum- aluminium.
7. Procédé selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'on part d'un mélange
de substances qui contient, comme agent réducteur, um composé alcalin, tel que l'azide
de potassium ou le boranate de potatium.
8. Procédé selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'on part d'un mélange
de substances contenant 2% à 60% de Ti02, 5% à 50% de BaAI4 et 0% à 80% de KX (X=CI, Br, J).
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé par le fait que pour une pression
gazeuse de 450 mbars dans un tube à décharge dans un gaz rempli avec de l'argon, le
mélange de substances de départ est composé de 40% de TiO2, 40% de BaA14 et de 20% de KX (X=CI, Br, J).
10. Procédé selon la revendication 8, caractérisé par le fait que pour une pression
gazeuse de 90 mbars dans un tube à décharge dans un gaz rempli avec de l'argon, on
part d'un mélange de substances qui est composé de 10% de Ti02, de 20% de BaAI4 et de 70% de KX (X=CI, Br, J).
1. A process for the production of an electrode activating mass containing titanium
oxide on at least one electrode of a gas discharge tube, in which a mixture containing
titanium and/or titanium compounds is applied to the electrode and the required composition
of the electrode activation mass is produced in a forming process after the application
of the mixture, characterised in that in the mixture, titanium oxide having a valency
below 4 is formed.
2. A process according to Claim 1, characterised in that a mixture of titanium and/or
titanium hydride and an oxidising agent is applied to the electrode; and that, in
the forming process, a titanium oxide having a valency below 4 is at least partially
formed from the titanium or titanium hydride, as the case may be.
3. A process according to Claim 2, characterised in that the forming process is carried
out in an oxygen-containing gaseous atmosphere.
4. A process according to Claim 1, characterised in that a mixture of titanium dioxide
and a reducing agent is applied to the electrode; and that, in the forming process,
the titanium dioxide is at least partially reduced to a lower- valent titanium oxide.
5. A process according to Claim 4, characterised in that an admixture of metallic
titanium serves as reducing agent.
6. A process according to Claim 4, characterised in that an admixed barium-aluminium
alloy serves as reducing agent.
7. A process according to Claim 4, characterised in that it starts from a mixture
which contains an alkaline compound, such as potassium azide, or potassium borate,
as reducing agent.
8. A process according to Claim 4, characterised in that it starts from a mixture
in which TiO2 is present in a proportion of 2% to 60%, BaAl4 in a proportion of 5% to 50% and KX (X=CI, Br, J) in a proportion of 0% to 80%.
9. A process according to Claim 8, characterised in that a mixture consisting of 40%
of TiO2, 40% of BaAI4 and 20% of KX (X=Cl, Br, J) is used as starting material with a gas pressure of 450
mbar in an argon-filled gas discharge tube.
10. A process according to Claim 8, characterised in that a mixture consisting of
10% of TiO2, 20% of BaAl4 and 70% KX (X=CI, Br, J) is used as the starting material with a gas pressure of
90 mbar in an argon-filled gas discharge tube.
