[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur pneumatischen Herstellung von Garn unter'Ausnutzung
eines stationären Wirbels und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] Ein bekanntes Verfahren zum pneumatischen Spinnen unter Ausnutzung eines stationären
Wirbels besteht im Einführen der Fasern in eine drehfeste Spinnkammer, um deren Achse
sich ein stationär rotierender Faserring unter der Einwirkung des Stroms dreht, im
Ausbilden des Garns und Aufgeben der Zwirnung durch Abziehen der Fasern von dem rotierenden
Faserring, und im Abziehen des Garns aus der Kammer. Bei diesem Verfahren erhält das
Garn den Zwirn nur von dem rotierenden Faserring. Dieses Verfahren ist aus der polnischen
Patentschrift Nr. 66 462 bekannt. Analogiepatente dazu bilden: UdSSR-Patentschrift
Nrn. 506 306 und 489 351, CSSR-Patentschrift Nr. 184 760, US-PS 535 846, FR-PS 2 153
179, GB-PS 1 364 077 und DE-PS 2 145 943.
[0003] Die bekannte Vorrichtung zur pneumatischen Herstellung von Garn unter Ausnutzung
eines stationären Wirbels bildet eine drehfeste Spinnkammer, die auf einer Seite mit
einer einen Kanal zum Abziehen des Garns aufweisenden Trennwand verschlossen und an
deren anderer Seite an eine Unterdruckquelle angeschlossen ist, und die auf ihrem
Umfang mit tangentialen, die Luft zu der Kammer zuführenden Leitplatten sowie mit
einem Kanal zum Zuführen von Fasern versehen ist. Diese Vorrichtung ist aus der polnischen
Patentschrift Nr. 66 462 bekannt.
[0004] Ein anderes Verfahren zum pneumatischen Spinnen unter Ausnutzung eines stationären
Wirbels besteht darin, der sich ausbildenden Garnstrecke mittels des stationären Wirbels
eine höhere Drehgeschwindigkeit zu geben alsdiejenige, welche diese Strecke nur unter
Einwirkung des rotierenden Luftstroms hat. Auf diese Weise erhält das Garn eine höhere
Anzahl von Zwirnen als die durch den rotierenden Wirbel aufgegebene Anzahl.
[0005] Die bekannte Vorrichtung zur pneumatischen Herstellung von Garn unter Ausnutzung
eines stationären Wirbels und mit gesteigerter Drehgeschwindigkeit des Garnendes hat
die Form einer drehfesten Spinnkammer, die an einer Seite mit einer einen Kanal zum
Abziehen des Garns aufweisenden Trennwand geschlossen ist, an der anderen Seite an
eine Unterdruckquelle angeschlossen ist, und die mit einem sich drehendenHöhlrohr
ausgestattet ist, welches von der Innenseite der S
pinnkammer, nahe dem Wirbelzentrum mit einem Vorsprung oder einer Reibfläche versehen
ist, die das Garn angreift, um diesem eine zum Wirbel zusätzliche Drehbewegung zu
erteilen.
[0006] Dieses zweite Verfahren und die Vorrichtung zu dessen Ausführung sind aus der polnischen
Patentanmeldung Nr. P-199423 (veröffentlicht am 13. 2. 1978) bekannt.
[0007] Gegenüber diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, ein Verfahren
und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit denen durch einfache
Mittel eine bessere Anordnung und Zuordnung der Fasern im Garn und eine höhere Festigkeit
und niedrigere Flaumigkeit erzielbar ist.
[0008] Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass das Garn zusätzlich zur Einwirkung
des grundsätzlichen Drillmoments, welches von der in der Spinnkammer umgewirbelten
Luft ausgeht, ausserhalb der Spinnkammer einem zusätzlichen Drillmoment unterworfen
wird, wobei der Wirkungssinn des zusätzlichen Drillmoments mit dem Wirkungssinn des
Grunddrillnonentes in der Spinnkammer übereinstimmt.
[0009] Dadurch erhält man ein
' Garn mit besserer Anordnung und Zuordnung der Fasern, mit höherer Festigkeit und niedrigerer
Flaumigkeit, als das durch bisher bekannte Spinnverfahren hergestellte Garn.
[0010] Das erfindungsgemässe Verfahren soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Garnbildung unter der Auswirkung beider Drehmomente,
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt der Vorrichtung mit mechanischem Antrieb des
Quasizwirnrohres,
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt der Vorrichtung mit pneumatischem Antrieb
des Quasizwirnrohres,
Fig. 4 einen schematischen Längsschnitt der Vorrichtung, bei der das Quasizwirnrohr
von der Seite der Spinnkammer eine in Form von Flügeln ausgelegte Seitenfläche aufweist,
Fig. 5 einen Querschnitt A-A nach Fig. 4,
Fig. 6 einen schematischen Längsschnitt einer anderen Vorrichtung mit zusätzlicher,
durch Ansaugen mit Luft gespeister, drehfester Spinnkammer,
Fig. 7 einen Querschnitt der Vorrichtung nach Fig. 6, und
Fig. 8 einen schematischen Längsschnitt der Vorrichtung nach Fig. 6 jedoch mit Druckluftspeisung.
[0011] Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung von Garn verläuft wie nachstehend
beschrieben: Die unter der Wirkung des Luftstroms von einem Faserring 2 abgenommenen
Fasern 1 werden in der Achse dieses Ringes im Garn 18 vereinigt, dessen Verzwirnung
durch das der Drehbewegung des Faserringes 2 entstammende Drillmoment hervorgerufen
wird. Das solcherweise hergestellte Garn wird der Wirkung eines zusätzlichen, an dem
Garn ausserhalb der Spinnkammer, in unbeträchtlichem Abstand vom Anfang des auszubildenden
Garns angelegten Drillmoments unterzogen. Der Drehsinn des zusätzlichen Drillmoments
stimmt mit dem Drehsinn des Faserringes 2 überein.
[0012] Im Ergebnis'der Wirkung des zusätzlichen Drillmoments auf das Garn 18, wird teilweise
oder vollständig die dem unter der Wirkung des Luftstromes rotierenden Faserring 2
entstammende primäre Garnzwirnung beseitigt und durch die durch das Zusatzmoment hervorgerufene
Zwirnung ersetzt. Durch eine solche Veränderung der Zwirnung ergibt sich eine teilweise
oder vollständige Ablösung des Zwirns 3 vom Garn 18 auf der Strecke von dem Angriffspunkt
des zusätzlichen Drillmoments zu dem Anfangspunkt 4 des zu formenden Garns. Hierdurch
wird ein besseres Ausrichten der Fasern und deren ordentlichere Verlegung im Garn
begünstigt.
[0013] Das Wesen der Vorrichtung zur pneumatischen Herstellung von Garn unter Ausnutzung
des stationären Wirbels und zusätzlichen Drillmoments besteht darin, dass diese mit
einer Quasizwirnhülse ausgestattet ist, mit bekannter Ausbildung zur Übertragung des
Drillmoments auf das Garn. Die Quasizwirnhülse ist ausserhalb der Spinnkammer angeordnet
und zwar auf dem
hAbzugsweg des Garns, zwischen dem Spinnkammerinneren und den Abzugswalzen, vorzugsweise
im Inneren der Trennwand. Der Drehsinn der Quasizwirnhülse stimmt mit dem Drehsinn
des Faserringes in der Kammer überein.
[0014] Eine andere Vorrichtung hat eine zusätzliche drehfeste Kammer in Form eines Drehkörpers
mit tangentialen Luftkanälen am Umfang, welche ausserhalb der Spinnkammer, vorzugsweise
in der die Spinnkammer abschliessenden Trennwand, angeordnet ist. Diese zusätzliche
Kammer ist an eine Unterdruck- oder Überdruckquelle angeschlossen.
[0015] Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Herstellung von Garn, in Fig. 2 dargestellt,
besteht aus der drehfesten Spinnkammer 5 mit Luftzuführungskanälen 6 und dem Kanal
7 zum Zuführen von Fasern 2 zum Umfang. Die Kammer 5 ist an einer Seite an die in
der Zeichnung nicht gezeigte Unterdruckquelle angeschlossen und an der anderen Seite
durch die Trennwand 8 abgeschlossen. In der Trennwand 8 befindet sich ein koaxialer
Kanal 9 zum Abziehen des fertigen Garns aus der Spinnkammer. In dem Kanal 9 der Trennwand
8 ist die Quasizwirnhülse 10 angeordnet, durch welche das aus der Kammer 5 abgezogene
Garn läuft. Der Drehsinn der erzwungenen Drehbewegung der Quasizwirnhülse 10 stimmt
mit dem Drehsinn der Fasern in der Spinnkammer überein. Die Quasizwirnhülse 10 ist
in Form eines Bogens angeordnet. Deren Drehbewegung erfolgt unter der Einwirkung der
durch das Leitungssystem 11 strömenden und auf eine Turbine 12 einwirkenden Luft.
[0016] In der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung weist die Quasizwirnhülse 10 einen Stift
13 auf, der ein Tragelement für die Klemmung des abgezogenen Garns bildet. Die Drehbewegung
der Quasizwirnhülse 10 erfolgt mechanisch über das Übertragsrohr 14. Im Inneren des
Übertragsrohres 14 befindet sich ein drehfestes Rohr 15, welches den Kanal zum Garnabzug
bildet.
[0017] Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das aus der Kammer 5 abgezogene Garn durchläuft
die Quasizwirnhülse 10, worin es einer gleichzeitig dessen Vorschub gestattenden Klemmung
unterliegt. Dank der Klemmung wird das Drehmoment der Quasizwirnhülse 10 auf das Garn
übertragen. Das Drehmoment bewirkt eine teilweise oder vollständige Beseitigung der
Zwirnung auf der Garnstrecke zwischen dem Inneren der Kammer 5 und der Stelle der
Übertragung des Drehmoments von der Hülse 10 auf das Garn, wobei ausserhalb der Quasizwirnhülse
10 die Garnzwirnung zum primären Wert zurückkehrt. Die vorübergehende Reduktion der
Zwirnung des durch den Klemmpunkt in der Quasizwirnhülse durchgezogenen Garns und
dessen erneute Verdrillung bewirkt die Ausrichtung der Fasern, steigert die Festigkeit
und vermindert die Flaumigkeit des Garns.
[0018] Die in Fig. 4 dargestellte, erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus der drehfesten
Kammer 5, die auf ihrem Umfang mit einem Kanal 7 zum Zuführen des Rohstoffs und mit
einem Kanal 6 zum Zuführen von Luft in deren Inneres versehen ist. Die Kammer 5 ist
an einer Seite an eine in der Zeichnung nicht gezeigte Unterdruckquelle angeschlossen
und an der anderen Seite mit einer Trennwand abgeschlossen, die aus einem drehfesten
Teil 8a und einem sich drehenden Teil 8b besteht. Der sich drehende Teil 8b der Trennwand
ist in dem drehfesten Teil 8a gelagert und weist in seiner Achse einen koaxialen Kanal
16 zum Abziehen des Garns auf, der koaxial mit dem Kanal 15 im drehfesten Teil 8a
der Trennwand angeordnet ist. Der Garnabzugskanal 16 ist in Form einer Quasizwirnhülse
mit Klemmen 17 zur Übertragung der Drehbewegung des Teils 8b auf das Garn 18 ausgebildet.
Der drehbare Teil 8b der Trennwand weist auf der Oberfläche von der Seite des Kammerinneren
5 Flügel 19 auf, auf welche der in der Spinnkammer 5 rotierende Luftstrom einwirkt
und somit die Drehbewegung des Teils 8b hervorruft. Von dem rotierenden Teil 8b überträgt
sich das Drehmoment auf das durch den Kanal 16 in Form einer Quasizwirnhülse herausgeführten
Garn 18 und'verleiht so dem Garn die zusätzliche Zwirnung.
[0019] Eine andere, in Fig. 6 dargestellte Vorrichtung besteht aus einer drehfesten Spinnkammer
5 mit Leitplatten zum Zuführen der Luft darin und mit einem Kanal 7 zum Zuführen von
auf dem Umfang sitzenden Fasern. Die Spinnkammer 5 ist an einer Seite an eine in der
Zeichnung nicht gezeigte Unterdruckquelle angeschlossen, und an der anderen Seite
mit der Trennwand 8 abgeschlossen. In der Trennwand 8 ist eine zusätzliche drehfeste
Kammer 20 in Form eines Drehkörpers angeordnet. Die Kammer 20 ist am Umfang, vorzugsweise
an der Garneintrittsseite, mit Leitplatten 21 versehen. Die Leitplatten 21 liegen
tangential zur Innenwand der Kammer 20 und sind entsprechend der Richtung der Leitplatten
6 der Spinnkammer 5 ausgerichtet. Zwischen der Aussenwand der zusätzlichen Kammer
20 und der Trennwand 8 ist ein Kanal 22 ausgebildet, mit welchem die Luft den Leitplatten
21 zugeführt wird. Der die zusätzliche Kammer 20 in der Trennwand 8 befestigende Absatz
23 weist eine Ausnehmung 24 zur Zuführung der Luft in den Kanal 22 auf. In der Kammer
20 ist koaxial und verstellbar ein Rohr 25 eingesetzt und zwar zum Abziehen des herzustellenden
Garns nach aussen. In den das Rohr 25 befestigenden Tragarmen 26 und 27 befinden sich
Kanäle zum Abführen der die Kammer 20 durchströmenden Luft. Die zusätzliche Kammer
20 ist mit ihrem Ende 29 an eine in der Zeichnung nicht gezeigte Unterdruckquelle
angeschlossen. Die bei Überdruck arbeitende Vorrichtung hat eine Trennwand 8, die
über die Leitung 30 an eine in der Zeichnung nicht gezeigte Druckluftquelle angeschlossen
ist, wobei das Ende der zusätzlichen Kammer 20 als ein Ablass für die in diese Kammer
gepumpte Luft geöffnet bleibt.
[0020] Die in Fig. 6 und 8 dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die aus der zusätzlichen
Kammer 20 über die Leitung 30 abgesaugte oder über die Leitung 22 in die Leitplatten
21 gepumpte Luft, durchströmt dank der Anordnung der Leitplatten 21-den Kanal 22,
wonach sie in die Kammer 20 gelangt, in der sie auf den Innenwänden dieser Kammer
zu wirbeln beginnt. Unter der Einwirkung der gewirbelten Luft wirbelt das in der Spinnkammer
5 gebildete und über das Rohr 25 die Kammer 20 durchläufende Garn um die Achse der
zusätzlichen Kammer 20 herum. Gleichzeitig verschiebt es sich in Schraubenbewegung
über den Innenwänden der Kammer 20. Als Ergebnis des Wirbelns erfolgt das Drillen
des Garns um dessen Achse herum, was zusätzlich den Prozess der Garnbildung in der
Spinnkammer beeinflusst. Die schraubenförmige Bewegung auf den Wänden der zusätzlichen
Kammer 20 bewirkt eine Verdichtung der Fasern im Garn. Um das Spinnen zu beginnen,
verstellt sich der Kanal 25 bis an die öffnung in der Trennwand 8. Nach dem Aufspinnen
kehrt der Kanal 25 mit der zusätzlichen Kammer 20 an die Ausgangsstellung zurück.
1. Verfahren zur pneumatischen Herstellung von Garn durch Einführen von Fasern in
einen Luftstrom einer drehfesten Spinnkammer, durch Ausbilden eines in der Kammer
rotierenden Faserringes, durch Ausbilden des Garns und durch Verzwirnen desselben
durch die Luftwirkung, dadurch gekennzeichnet , dass das hergestellte, aus der Spinnkammer
abgezogene Garn der Wirkung eines zusätzlichen Drillmoments ausserhalb der Spinnkammer
unterzogen wird, wobei der Wirkungssinn des zusätzlichen Drillmoments mit dem Drehsinn
des Faserringes in der Spinnkammer übereinstimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass das zusätzliche, auf das
Garn nach bzw. bei dessen Abziehen aus der Spinnkammer einwirkende Drillmoment durch
die in der Spinnkammer rotierende Luft hervorgerufen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass dem Garn ausserhalb der
Spinnkammer nebst der Drehbewegung eine zusätzliche Schraubenbewegung in einer zusätzlichen,
zylindrischen Kammer mittels eines separaten gewirbelten Luftstroms erteilt wird.
4. Vorrichtung zur pneumatischen Herstellung von Garn nach einer pneumatischen Methode,
die aus einer drehfesten Spinnkammer besteht, welche auf ihrem Umfang mit Kanälen
zur Zuführung von Rohstoff und der Luft versehen ist, an einem Ende durch eine Trennwand
mit einem Kanal zum Abziehen des Garns abgeschlossen und am anderen Ende an eine Unterdruckquelle
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet , dass eine Quasizwirnhülse (10) zur Übertragung
des Drehmoments auf das diese Hülse durchlaufende Garn vorgesehen ist, wobei die Quasizwirnhülse
(10) ausserhalb des Inneren der Spinnkammer, zwischen dem Inneren dieser Kammer und
den Abzugswalzen, vorzugsweise in der Trennwand (8), angeordnet ist, und in Richtung
des Drehsinns des Faserringes in der Spinnkammer drehbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Quasizwirnhülse
(10) mechanisch oder mittels Luftstrom drehangetrieben ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Trennwand (8) aus
einem drehfesten Teil (8a) und einem rotierenden Teil (8b) besteht, wobei die Seitenfläche
des rotierenden Teils (8b) in Richtung des Kammerinneren in Form von Flügeln (19)
ausgebildet ist, und das rotierende Teil (8b) im drehfesten Teil (8a) der Trennwand
gelagert ist und in seiner Achse einen Kanal (16) zum Abziehen des Garns aufweist,
der in Form einer bekannten Quasizwirnhülse, welche die Drehbewegung auf das Garn
(18) überträgt, ausgebildet ist.
7. Vorrichtung zur pneumatischen Herstellung von Garn aus Stapelfasern mit-einer drehfesten
Spinnkammer, welche auf der Seite zum Abziehen des Garns abgeschlossen und an der
anderen Seite an eine Unterdruck- oder Überdruckquelle angeschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet , dass sie mit einer zusätzlichen, drefesten Kammer (20) in Form eines
Drehkörpers mit Luftkanälen am Umfang ausgebildet ist, die ausserhalb des Kamnerinneren
vorzugsweise in der Trennwand (8) angeordnet ist, und tangential zur Innenwand der
Kammer (20) Leitplatten (21) angeordnet sind, die übereinstimmend mit der Richtung
der Luftleitkanäle (6) in der Spinnkammer (5) ausgerichtet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , dass die die Luft zu der
zusätzlichen Kammer (20) zuführenden Leitplatten (21) zwischen der Aussenwand der
zusätzlichen Kammer (20) und der Trennwand (8) ausgebildet sind, und die Luft zu der
Kammer (20) durch deren Absaugen aus dieser Kammer (20) zugeführt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , dass eine mit der Trennwand
(8) verbundene Leitung (30) zum Pumpen der Druckluft in die zusätzliche Kammer (20)
vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet , dass sie mit
einem koaxial und verstellbar in der zusätzlichen Kammer (20) angeordneten Kanal (25)
zum Abziehen des Garns ausgestattet ist.