(19)
(11) EP 0 017 998 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
29.10.1980  Patentblatt  1980/22

(21) Anmeldenummer: 80102101.5

(22) Anmeldetag:  18.04.1980
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3C08G 18/18, C07C 119/042
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 21.04.1979 DE 2916201

(71) Anmelder: HÜLS AKTIENGESELLSCHAFT
D-45764 Marl (DE)

(72) Erfinder:
  • Disteldorf, Josef, Dr.
    D-4690 Herne 1 (DE)
  • Hübel, Werner, Dr.
    D-4690 Herne 1 (DE)
  • Wolf, Elmar, Dr.
    D-4690 Herne 2 (DE)

(74) Vertreter: Steil, Hanna, Dipl.-Chem. et al
c/o Hüls Aktiengesellschaft, Patentabteilung/PB 15
45764 Marl
45764 Marl (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Isocyanuratgruppen enhaltenden (cyclo)-aliphatischen Polyisocyanaten


    (57) Verfahren zur Trimerisierung von Diisocyanaten in Gegenwart von quarternären Ammoniumsalzen organischer Säuren der allgemeinen Formel

    in der X gleiche oder verschiedene aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische oder heterocyclische Kohlenwasserstoffreste eines quarternären Ammonium-Stickstoffs sind oder 2 X mit dem quarternären Stickstoff einen gegebenenfalls ein oder mehr Heteroatome enthaltenden Ring bzw. 3 X über ein gemeinsames Heteroatom mit dem quarternären Stickstoff einen Ring bilden, R ein Rest aus der Gruppe Alkyl-, Cycloalkyl- und Aralkyl- sowie R + R" gemeinsam ein C4-C7-Alkylenrest ist und R' Wasserstoff, eine Hydroxylgruppe, und ein gegebenenfalls oxyalkylhaltiger Cl-C12-Alkylrest und R" = R oder Wasserstoff ist, wobei man den Trimerisierungskatalysator in einer Menge von 0,02-0,1 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der zu trimerisierenden Verbindung einsetzt, und die Trimerisierung in einem Temperaturbereich von 40-120° C, vorzugsweise 60-90° C, durchführt.
    In besonderen Fällen wird die Trimerisierung nur bis zu einem Umsatz von 45 % geführt. Nicht umgesetztes Diisocyanat kann je nach Weiterverarbeitung im Reaktionsprodukt verbleiben oder wird abdestilliert. Bevorzugt wird als monomeres Diisocyanat 3-Aminomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexylamin eingesetzt. Vorteilhaft für das Verfahren ist seine wirtschaftliche Führung, da die abzuführende Reaktionswärme nicht sehr groß ist und der Katalysatorniederschlag zu keinen Auswirkungen auf das Trimerisat führt.


    Beschreibung


    [0001] Die Trimerisierung von Isocyanaten ist eine bekannte Reaktion. Als Katalysatoren für die Trimerisierung von organischen Isocyanaten werden in der Literatur eine Vielzahl von chemisch sehr verschiedenartigen Verbindungen beschrieben. So können als Trimerisierungskatalysatoren Metallverbindungen aus der Gruppe Salze, Basen und homöopolare Metallverbindungen, wie Metallnaphthenate, Na-Benzoat in Dimethylformamid (DMF), Erdalkaliacetate, -formiate und -carbonate, Metallalkoxide, AlCl3 und Fe-Acetylacetonat eingesetzt werden. Diese lassen sich aus den Reaktionsprodukten, den Isocyanuraten, nur sehr schwierig, beziehungsweise schlecht oder überhaupt nicht abtrennen. Sie verbleiben vielmehr in den Reaktionsprodukten.

    [0002] Aus der Gruppe der Basen und Salze haben vor allem quarternäre Ammoniumbasen und quarternäre Ammoniumsalze als Trimerisierungskatalysatoren für Isocyanate zunehmendes Interesse gefunden. So werden beispielsweise in der GB-PS 837 120 quarternäre Ammoniumbasen, in der US-PS 3980 594 quarternäre Ammoniumsalze anorganischer und organischer O-Säuren mit einem pK von mindestens 2 (in wässriger Lösung), in der US-PS 3 862 150 quarternäre Ammoniumsalze aus tertiären Aminen und α-substituierten Carbonsäuren als Trimerisierungskatalysatoren für Isocyanate beschrieben. In der DE-OS 26 31 733 wird ein Verfahren zur Förderung von Kondensations- und/oder Polymerisationsreaktionen von organischen Isocyanaten beschrieben, wobei man zur Förderung der Reaktion der organischen Isocyanate eine katalytische Menge eines quarternären N-(Hydroxyalkyl)-ammoniumsalzes der allgemeinen Formel

    in der a 0 oder 1; R1. R2, R3' R4 z.B. gleiche oder verschiedene aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische Kohlenwasserstoffreste und Y H oder Alkyl bedeuten, einsetzt.

    [0003] Diese quarternären Ammoniumsalze dienen vor allem zur Herstellung von geschäumten Kunststoffen durch.Umsetzen von aromatischen Diisocyanaten mit Polyolen. Im Gegensatz zu den meisten für die Herstellung von Isocyanuratschäumen vorgeschlagenen bekannten Katalysatoren fördern die in der DE-OS 26 31 733 beschriebenen keine zu schnelle Reaktion des Polyols mit dem Isocyanat auf Kosten der Trimerisierung des Isocyanats. Man erhält dadurch Polyisocyanurat-Polyurethanschäume mit gleichmäßigem Aufbau (keine "Nesterbildung").

    [0004] Bei den aus aromatischen Diisocyanaten und Polyolen mit Hilfe der quarternären Ammoniumsalze hergestellten geschäumten Kunststoffen handelt es sich um Produkte, die außer geringe Mengen Rest-OH oder -NCO keine reaktiven Gruppen mehr enthalten. Es ist somit nicht erforderlich, den Katalysator nach der Reaktion aus dem Reaktionsprodukt zu entfernen.

    [0005] Bei der Herstellung von Isocyanuraten durch Trimerisierung eines Isocyanats mit mehr als einer NCO-Gruppe im Molekül muß dagegen sehr darauf geachtet werden, daß der Trimerisierungskatalysator nach der Reaktion aus dem Reaktionsprodukt (Isocyanuratgruppen enthaltendes Polyisocyanat) entfernt bzw. desaktiviert wird. Beim Erhitzen reagieren nämlich die freien NCO-Gruppen dieser Isocyanurate in Gegenwart des Trimerisierungskatalysators noch weiter. Es bilden sich höhermolekulare, Isocyanuratringe enthaltende Polyisocyanate. Mit zunehmender Reaktion tritt sogar Vernetzung ein. Aus diesem Grunde ist es auch verständlich,-warum ein noch katalysatorhaltiges Isocyanurat, das noch über Alkylengruppen am Triazinring gebundene NCO-Gruppen enthält, zur gezielten Weiterreaktion mit Polyolen oder Polyaminen nicht eingesetzt werden kann.

    [0006] Das Ziel bei jeglicher Herstellung von Isocyanuraten`aus Diisocyanaten muß daher die vollständige Entfernung des Katalysators nach beendeter Trimerisierung sein. Aus diesem Grunde scheiden die in der DE-OS 26 31 733 beanspruchten Katalysatoren für die Herstellung von Trimerisaten aus Diisocyanaten, die zur Herstellung eines kalthärtenden lösungsmittelhaltigen Polyurethan-2-Komponentenlackes Verwendung finden, aus. Versucht man nämlich, aliphatische wie auch aromatische Diisocyanate entsprechend den in der DE-OS 26 31 733 gemachten Angaben zu trimerisieren, so stellt man fest, daß bei Zugabe des Katalysators zum Diisocyanat sich ein Niederschlag bildet. Dieser verschwindet auch beim Erhitzen auf 40 - 60°C nicht; bei dieser Temperatur erfolgt unter starker Wärmeentwicklung die Isocyanuratbildung. Das Reaktionsgemisch erhitzt sich auch bei intensiver Kühlung dabei auf ca. 100°C. Der Katalysator ist auch im Reaktionsprodukt noch nachweisbar. Der Katalysator ist über eine OH/NCO-Reaktion im Reaktionsprodukt eingebaut und läßt sich aus diesem auch nicht abtrennen. Er beeinträchtigt ainmal stark die Lagerstabilität der Isocyanuratgruppen-enthaltenden Isocyanate und sam anderen deren gezielte kontrollierte Weiterreaktion mit Polyolen.

    [0007] Weiterhin stellt man fest, daß die nach DE-OS 26 31 733 trimerisierten aliphatischen oder aromatischen Diisocyanate unangenehm nach Aminen riechen. Diisocyanate lassen sich zwar im Labormaßstab nach den in der DE-OS 26 31 733 gemachten Angaben trimerisieren. Solche trimerisierten Diisocyanate scheiden allerdings für die Herstellung eines lösungsmittelhaltigen 2-Komponten-PUR-Lackes aus den bereits erwähnten Gründen aus.

    [0008] Eine wirtschaftliche Trimerisierung von Polyisocyanaten, speziell von Diisocyanaten, mittels der in der DE-OS 26 31 733 beschriebenen Katalysatoren in technischen Mengen scheitert:

    1, an der großen abzuführenden Reaktionswärme und

    2. am Katalysatorniederschlag im Reaktionsprodukt und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf das trimerisierte Diisocyanat.



    [0009] Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man Diisocyanate in Substanz in beliebig großen technischen Mengen auch ohne die für das Verfahren nach der DE-OS 26 31 733 beschriebenen Nachteile produzieren kann, wenn man das Verfahren zur Trimerisierung von Diisocyanaten in Gegenwart von quarternären Ammoniumsalzen organischer Säuren der allgemeinen Formel

    als Katalysator, in der X gleiche oder verschiedene aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische oder heterocyclische Kohlenwasserstoffreste eines quarternären Ammonium-Stickstoffs sind oder 2X mit dem quarternären Stickstoff einen gegebenenfalls ein oder mehr Heteroatcme enthaltenden Ring bzw. 3X über ein gemeinsames Heteroatom mit dem quarternären Stickstoff einen Ring bilden, R ein Rest aus der Gruppe Alkyl-, Cycloalkyl- und Aralkyl sowie R + R' Wasserstoff, eine Hydroxylgruppe, und ein gegebenenfalls oxyalkylhaltiger C1 - C12-Alkylrest und R" = R oder Wasserstoff ist, so führt, daß man von dem Trimerisierungskatalysator nur maximal

    der Menge einsetzt, d.h. 0,1 - 0,02 Gew.%, vorzugsweise 0,08 - 0,04 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der zu trimerisierenden Verbindung und die Trimerisierung in einem Temperaturbereich von 40 - 120°C, vorzugsweise 60.- 90°C, durchführt.

    [0010] Die Trimerisierung läßt sich dann bei diesen Temperaturen innerhalb von 1 - 60 Minuten durchführen.

    [0011] Dieser Effekt war überraschend und unerwartet, da man von vornherein bei einer solchen geringen Katalysatorkonzentration mit keiner Aktivität des Katalysators mehr rechnen konnte.

    [0012] Durch die Trimerisierung gemäß dem vorliegenden Verfahren werden Verbindungen erhalten, die 1 oder mehr Isocyanuratringe haben. Verbindungen dieser Art sind in der Literatur beschrieben.

    [0013] Die Trimerisierung kann chargenweise wie auch kontinuierlich durchgeführt werden.

    [0014] Für die Barstellung von monomerfreien Isocyanuraten kommen grundsätzlich zwei Verfahren infroge

    1. vollständige Umsetzung des Diisocyanats in Substanz und Entfernes des Katalysators durch Extraktion mit einem Losungsmittel, in dem das Isocyanurat. kaun, das Diisocyanat dagegen gut löslich ist und

    2. teilweise Umsetzung des Diisocyanats und Entfernung des nicht umgesetzten Diisocyanats im Vakuum durch Dünnschichtdestillation.



    [0015] In der Praxis hat sich die unter 2. skizzierte Verfahrensweise durchgesetzt. Für die Herstellung des Diisocyanatfreien Isocyanurats aus dem Diisocyanat bedeutet das, daß man das Diisocyanat bis zu einem Isocyanuratgehalt, der die Förderung des Reaktionsgemisches im flüssigen Zustand noch zuläßt, trimerisiert und in einem nachfolgendcn Verfahrensschritt das freie Diisocyanat im Vakuum durch Dünnschichtdestillation abtrennt.

    [0016] Bei der chargenweisen Trimerisierung der Diisocyanate nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wurden das Diisocyanat und 0,02 - 0,1 Gew.-Teile des beschriebenen Katalysators unter guter Rührung in einem geschlossenen Reaktionsgefäß auf über 40 - 60°C, aber nicht über 120°C, vorzugsweise auf 70 - 90°C, erhitzt. Der Reaktionsabiauf wurde kontinuierlich mit Hilfe desBrechungsindices, der ein direktes Maß für den Umsetzungsgrad des Diisocyanats ist, bestimmt. Bei einem Diisocyanat-Umsatz von ca. 45 %, bezogen auf das eingesetzte Diisocyanat, wurde die Reaktion durch Kühlung des Reaktionsgemisches auf Raumtemperatur abgebrochen. Bei Raumtemperatur waren selche Diisocyanat/Isocyanurat-Gemische lagerbeständig. Zur Abtrennung des nicht umgesetzten, d.h. des monomeren Diisocyanats und des Katalysators wurde das Reaktionsgemisch dann der Dünnschichtverdampfung zugeführt. Die so hergestellten Isocyanurate hatten einen NCO-Gehalt von ca. 10 - 22 % und einem Monomergehalt < 0,7 %.

    [0017] Als besonders vorteilhaft hat es sich gezeigt, die Trimerisierung von Diisocyanaten in einem kontinuierlich arbeitenden kühlbaren Reaktor unter kontinuierlicher,gleichzeitiger Zudosierung des Diisocyanats und des Trimerisierungskatalysators bei 40 - 120°C und innerhalb von 1 - 7 Minuten durchzuführen. Als sehr zweckmäßig hat sich ein rohrförmiger Reaktor in Form einer Reaktionsschlange mit einem kleinen Durchmesser zur Erreichung hoher Strömungsgeschwindigkeiten erwiesen. Weiterhin ist es sehr vorteilhaft, das Diisocyanat/ Katalysatorgemisch vor Eintritt in die Reaktionsschlange auf ca. 60°C zu erhitzen.

    [0018] Die Reaktionsschlange kann beispielsweise auch in 2 - 3 Zonen geteilt sein, die unabhängig voneinander geheizt oder gegebenenfalls gekühlt werden können, wobei in der 1. Zone das Vorwärmen der Einsatzstoffe (Diisocyanat + Katalysator) auf Reaktionstemperatur, in der zweiten Aufrechterhaltung der Reaktionstemperatur durch teilweises Abführen der Reaktionswärme und in der 3. Zone die Abkühlung des Reaktionsgemisches erfolgt. Sollte das Reaktionsgemisch ohne Zwischenlagerung gleich der Dünnschichtdestillation zugeführt werden, kann die Abkühlung in der 3. Zone entfallen.

    [0019] Entscheidend bei dieser kontinuierlichen Herstellung von trimerisierten Diisocyanaten ist die Zudosierung des Katalysators. Als besonders zweckmäßig hat sich erwiesen, wenn vor Eintritt in die Reaktionsschlange die Einsatzprodukte intensiv gemischt werden.

    [0020] Die Temperatur der Reaktionsschlangenabschnitte wählt man zweckmäßigerweise so, daß die Vorwärmzone ca. 40 - 60°C, die Reaktionszone 70 - 120°C, vorzugsweise 70 - 90°C, und die Abkühlzone 20 - 40°C hat. Bei einem Durchsatz von 40 - 120 kg/h Diisocyanat pro 0,5 cm2 Reaktorquerschnitt läßt sich dann leicht ein Diisocyanat-Umsatz von ca. 35 - 45 % erzielen. Diese Temperaturbedingungen sind jedoch jeweils den erforderlichen Bedingungen für das zu trimerisierende Diisocyanat anzupassen.

    [0021] Die Verweilzeit des Diisocyanat-Katalysator-Gemisches in der Reaktionsschlange beträgt ca. 1 - 7 Minuten. Innerhalb dieser Zeit sind von dem Diisocyanat ca. 35 - 45 % in die trimerisierte Form überführt worden. Zur Entfernung des nicht umgesetzten Diisocyanats wird das Reaktionsgemisch, wie bereits erwähnt, dann einer Dünnschichtverdampfung unterworfen. Für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete Katalysatoren sind alle quarternären Ammoniumsalze, wie sie in der vorveröffentlichten DE-OS 26 31 733 in den dort angegebenen Mengen beschrieben werden. Zur exakteren Dosierung der geringen Katalysatormengen kann es vorteilhaft sein, den Katalysator in einem.geeigneten organischen Lösungsmittel zu lösen. Geeignet sind solche, die keine funktionellen Gruppen tragen, die Reaktionen mit den Isocyanatgruppen bei den Trimerisierungsbedingungen eingehen können.

    [0022] Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise weitgehend lösungsmittelfrei durchgeführt. Die oben genannten geringen, gegebenenfalls zur Auflösung des Katalysators dienenden Lösungsmittelmengen stören die Trimerisierung nicht.

    [0023] Als Ausgangsverbindungen, die zur Trimerisierung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzt werden können, eignen sich beispielsweise Polyisocyanate, insbesondere Diisocyanate, wie aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische, d.h. arylsubstituierte aliphatische, und aromatische Diisocyanate, wie sie beispielsweise in Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, Band 14/2, Seite 61 - 70 und dem Artikel von W. Siefken in Justus Liebigs Annalen der Chemie 562 75 - 136, beschrieben werden, wie 1,2-Äthylendiisocyanat, 1,4-Tetramethylendiisocyanat, 1,6-Hexamethylendiisocyanat, 2,2,4- bzw. 2,4,4-Trimethyl-1,6-hexamethylendiisocyanat (TMDI), 1,9-Diisocyanato-5-methyl-nonan, 1,8-Diisocyanato-2,4-dimethyloctan, 1,12-Dodecandiisocyanat, ω,ω'-Diisocyanatodipropyläther, Cyclo- buten-1,3-diisocyanat, Cyclohexan-1,3- und 1,4-diisocyanat, 3-Aminomethyl-3,5,5-trimethyl-cyclohexylamin (Isophorondiisocyanat (IPDI)), 1,4 Diisocyanatomethyl-2,3,5,6-tetra-methyl-cyclohexan, Decahydro-8-methyl-(1,4-methanol naphthalin-2 (oder 3) 5-ylendimethylendiisocyanat, Hexa- hydro-4,7-methano-indan-1. (oder 2) 5 (oder 6) ylendimethylendiisocyanat, Hexahydro-4,7-methanoindan-1 (oder 2) 5 (oder 6) ylendiisocyanat, 2,4- und 2,6-Hexahydrotoluylendiisocyanat, Perhydro-2,4' und/oder -4,4'-diphenyl-methan- diisocyanat, 4,4'-Diisocyanato-3,3',5,5'-tetramethyl-dicyclohexylmethan, 4,4'-Diisocyanato-2,2',3,3',5,5',6,6'-octo-methyl-dicyclohexylmethan, ω,ω '-Diisocyanato-1,4-diäthylbenzol, 1,3- bzw. 1,4-Phenylendiisocyanat, 1,4-Diisocyanato-2,3,5,6-tetra-methylbenzol, 1,4-Diisocyanatomethyl-2,3,5,6-tetramethyl-benzol, 4,4'-Diisocyanato-diphenyl, 4,4'-Diisocyanato-3,3'-dichlor-diphenyl, 4,4'-Diisocyanato-3,3'-dimethoxy-diphenyl, 4,4'-Diisocyanato-3,3'-dimethyl- diphenyl, 4,4'-Diisocyanato-3,3'-diphenyl, 4,4'-Diisocyanato-diphenylmethan, 4,4'-Diisocyanato-3,3' 5,5'-tetra-methyl-diphenylmethan, 4,4'-Diisocyanato-2,2' 3,3', 5,5',6,6'-octo-methyl-diphenylmethan, Naphthylen-1,5-diisocyanat, Toluylendiisocyanate wie Toluylen-2,4-und 2,6-diisocyanat, N,N'-(4,4'-Dimethyl-3,3'-diisocyanato-diphenyl)-uretdion, m-Xylylen-diisocyanat, sowie beliebige Gemische dieser Verbindungen. Weitere geeignete Isocyanate werden in dem genannten Artikel in den Annalen auf
    Seite 122 f beschrieben. Besonders bevorzugt werden in der Regel die technisch leicht zugängigen aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen Diisocyanate sowie deren isomere Gemische.

    [0024] Die erfindungsgemäß hergestellten isocyanatgruppenhaltigen Isocyanurate stellen wertvolle Zwischenprodukte zur Herstellung von Polyurethanen dar.

    A. Herstellung der als Katalysatoren eingesetzten N- (Hydroxyalkyl) - ammoniumsalze


    Beispiel A1



    [0025] In einen mit Rührer, Rückflußkühler und Tropftrichter versehenen 1 1-Dreihalskolben wurden 232 g Dipropylenglykol (DPG) und 90 g Eisessig gegeben. In diese Mischung wurden dann bis zu eincr Gewichtszunahme von 87 g Trimethylamin eingeleitet. Anschließend wurden langsam bei 25°C unter intensiver Rührung 87 g Propylenoxid (PO) zugegeben. Nach Beendigung der PO-Zugabe wurde die Mischung bei Raumtemperatur über Nacht gerührt, dann im Vakuum innerhalb von 6 h bei 45°C die nicht umgesetzten flüchtigen Materialien abgezogen. Es blieb ein Rückstand mit einem Gewicht von 484 g zurück.

    [0026] Unter Anwendung der oben beschriebenen Verfahrensweise wurden weitere Verbindungen hergestellt, deren Zusammensetzung in der folgenden Tabelle I (Beispiel A2 - A8) zusammengestellt ist.




    B. Trimerisierung von Diisocyanaten mit den unter A. beschriebenen Katalysatoren


    1. Kontinuierliche Herstellung



    [0027] Die kontinuierliche Herstellung von partiell trimerisierten Diisocyanaten (bis zu ca. 35 - 45 %igen Umsätzen) erfolgte in einem Rohrschlangenreaktor bei 60 - 120°C und mit einer Verweilzeit von ca. 1 - 7 Minuten. Der Schlangenreaktor bestand aus zwei Heizzonen und einer Kühlzone, wobei in der 1. Heizzone zunächst das Vorwärmen der Einsatzstoffe (Diisocyanate + Katalysatoren) auf Reaktionstemperatur erfolgte und in der zweiten Zone die Reaktionstemperatur durch teilweises Abführen der Reaktionswärme auf dieser Reaktionstemperatur gehalten wurde; in der Kühlzone wurde das Reaktionsgemisch auf Temperaturen unterhalb von 40°C gekühlt.

    [0028] Die in einem Vormischer intensiv gerührten Diisocyanat/ Katalysator-Gemische traten mit ca. 30°C in die Aufheizschlange, die mit 85 - 90°C heißem öl beheizt wurde. Nach dem Durchströmen der Aufheizschlange hatten die Diisocyanat-Katalysator-Gemische bei einer Verweilzeit von ca. 0,8 - 1,5 Minuten eine Temperatur von ca. 80 - 85°C und waren bereits zu 7,5 - 10 % trimerisiert.

    [0029] Die weitere Umsetzung der Diisocyanate von 7,5 - 10 % auf maximal 35 - 45 % erfolgte dann bei 80 - 90°C.

    [0030] Hierbei sind ca. 84 Kilojoule pro kg Durchsatz abzuführen. In der nachgeschalteten Kühlschlange wurde anschließend das Reaktionsgemisch auf eine Temperatur unterhalb 40°C abgekühlt.

    [0031] Die für diese Versuche zur Herstellung von partiell trimerisierten Diisocyanaten verwendete Schlangenkombination hatte folgende Dimensionierung:

    Nach Verlassen der Kühlschlange hatte das Reaktionsgemisch bei einer in den nachfolgenden Tabellen IIa + b angegebenen Verweilzeit einen NCO-Gehalt, der einem Diisocyanat-Umsatz von ca. 35 - 45 % entsprach.

    [0032] Der Umsatz zur trimerisierten Form kann durch laufende Kontrolle der Brechungsindices vorgenommen werden. Brechungsindices für IPDI im Bereich von etwa 1,4950 - 1,4990 entsprechen etwa einem Umsatz in der Größenordnung von 35 - 45 %.

    [0033] Die Abtrennung der nicht umgesetzten Diisocyanate von der trimerisierten Form erfolgte kontinuierlich im Vakuum in einer Vor- und einer Hauptverdampferstufe, wobei die Destillate jeweils erneut zur Trimerisierung eingesetzt wurden.






    2. Diskontinuierliche Herstellung


    Beispiel 25



    [0034] 500 Gew.-Teile 2,2,4 bzw. 2,4,4-Trimethylhexamethylendiisocyanat-1,6 (1:1-Gemisch = TMDI) und 0,02 Gew.-Teile des Katalysators des Beispiels A2 von Tabelle I wurden unter intensiver Rührung miteinander gemischt und anschließend auf 75°C erhitzt. Nach ca. 50 Minuten Erhitzungsdauer betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches nur noch 31 %. Zur Entfernung des nicht umgesetzten TMDI wurde das Reaktionsgemisch bei 180°C/2,14 Pa im Dünnschichtverdampfer destilliert. Das Reaktionsprodukt (Rückstand der Dünnschichtverdampfung) hatte einen NCO-Gehalt von 16,9 % und einen Monomergehalt von <0,6 %. Die Viskosität des Isocyanatoisocyanurats betrug bei Raum- - temperatur 540 Pa·s, bei 40°C 90 Pa.s, bei 60°C 12 Pa·s, bei 80°C 3,3 Pa.s und bei 100°C 0,2 Pa·s.

    Beispiel 26



    [0035] 500 Gew.-Teile TMDI (siehe Beispiel 25) und 0,05 Gew.-Teile des Katalysators des Beispiels A8 von Tabelle I wurden unter intensiver Rührung miteinander gemischt und anschließend auf 70°C erhitzt. Nach ca. 40 Minuten Erhitzungsdauer betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches 32,1 %. Zur Entfernung des nicht umgesetzten TMDI wurde das Reaktionsgemisch bei 180°C/2,14 Pa im Dünnschichtverdampfer ebenfalls destilliert. Das Reaktionsprodukt (Rückstand der Dünnschichtverdampfung) hatte einen NCO-Gehalt von 17,1 % und einen Monomergehalt von <0,7 %.

    Beispiel 27



    [0036] 1000 Gew.-Teile Hexamethylendiisocyanat und 0,03 Gew.-Teile des Katalysators des Beispiels A3 von Tabelle I wurden unter intensiver Rührung miteinander gemischt und anschließend auf 80°C erhitzt. Nach 60 Minuten Erhitzungsdauer betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches 37 %. Zur Entfernung des nicht umgesetzten Hexamethylendiisocyanats wurde das Reaktionsgemisch bei 140°C/15,7 Pa
    im Dünnschichtverdampfer destilliert. Das Reaktionsprodukt (Rückstand der Dünnschichtverdampfung) hatte einen NCO-Gehalt von 20,8 % und einen Monomergehalt von <0,6 %; seine Viskosität bei Raumtemperatur betrug 14Pa·s, bei 40°C 3,5 Pa·s und bei 60°C 1 Pa.s.

    Beispiel 28



    [0037] 1000 Gew.-Teile 3(4),8(9)-Diisocyanatomethyl-tricyclo-(5,2,1,02,6)-decan (TCDI) und 0,04 Gew.-Teile des Katalysators des Beispiels 25 wurden unter intensiver Rührung miteinander gemischt und anschließend auf 75°C erhitzt. Nach 50 Minuten Erhitzungsdauer betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches 27,5 %. Die Isolierung des Isocyanatoisocyanurats erfolgte wie in den Beispielen 25 - 27 durch Dünnschichtverdampfung.


    Beispiel 29



    [0038] 1000 Gew.-Teile 1,4-Diisocyanatomethyl-cyclohexan wurden mit 0,02 Gew.-Teile Katalysator des Beispiels A2 aus Tabelle I intensiv miteinander gemischt und auf 80°C erhitzt. Nach 60 Minuten Erhitzungsdauer betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches 33 %. Die Isolierung des Isocyanatoisocyanurats erfolgte wie in den Beispielen 25 - 27 durch Dünnschichtverdampfung.


    Beispiel 30



    [0039] 500 Gew.-Teile Isophorondiisocyanat und 0,025 Gew.-Teile des Katalysators des Beispiels A2 von Tabelle I wurden unter intensiver Rührung miteinander gemischt und anschließend auf 80°C erhitzt. Nach ca. 60 MinutenErhitzungsdauer betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches 30.5 %. Zur Entfernung des nicht umgesetzten IPDI wurde das Reaktionsgemisch bei 190°C/6,7 Pa im Dünnschichtverdampfer destilliert. Das Reaktionsprodukt (Rückstand der Dünnschichtverdampfung) hatte einen NCO-Gehalt von 17,4 % und einen Monomerengehalt von <0,6 %. Der Schmelzpunkt des Isocyanatoisocyanurats betrug 86 - 90°C, die Viskosität bei 120°C 140 Pa.s und bei 140°C 41 Pa·s.

    Beispiel 31



    [0040] 50.0 Gew.-Teile IPDI und 0,3 Gew.-Teile des Katalysators des Beispiels A3 von Tabelle I wurden unter intensiver Rührung miteinander gemischt und anschließend auf 70°C erhitzt. Nach ca. 20 minütiger Erhitzungsdauer betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches 29,8 %. Das Reaktionsgemisch wurde dann wie in Beispiel 30 weiterbehandelt.

    [0041] Das vom IPDI befreite Isocyanatoisocyanurat des IPDI hatte einen NCO-Gehalt von 17,3 % und einen Monomerengehalt von <0,7 %.

    Beispiel 32



    [0042] 500 Gew.-Teile IPDI und 0,05 Gew.-Teile des Katalysators des Beispiels A8 von Tabelle I wurden unter intensiver Rührung miteinander gemischt und anschließend auf 70°C erhitzt. Nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten betrug der NCO-Gehalt des Reaktionsgemisches 30,4 %. Das Reaktionsgemisch wurde dann wie in den Beispielen 30 - 31 weiterbehandelt.

    [0043] Das Reaktionsprodukt (Rückstand der Dünnschichtverdampfung) enthielt einen NCO-Gehalt von 17,2 % und einen Monomergehalt von <0,5 %.

    [0044] Die Herstellung der Trimerisierungskatalysatoren ist bekannt.

    [0045] Bei den üblichen Verfahren zur Herstellung von N-(Hydroxyalkyl)-ammoniumsalzen vermischt man äquivalente Mengen eines tertiären Amins, einer Carbonsäure und eines Alkylenoxids, was man vorzugsweise in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Dipropylenglykol, durchführen kann. Die Reaktion wird dann bei einer Temperatur im Bereich von 25 - 60°C und bei etwa Atmosphärendruck durchgeführt, obwohl man auch bei höheren Drücken arbeiten kann, beispielsweise bei Drücken von bis zu 35 Atmosphären. Das vorstehende Beispiel A1 verdeutlicht eine typische Herstellungsweise. Bei den weiteren Beispielen A2 - A8 ist die gleiche Verfahrensweise angewandt worden, wobei auch geringfügige Änderungen hinsichtlich der Temperatur, der Auswahl des Lösungsmittels oder der Anwendung des Lösungsmittels möglich sind.

    [0046] Als tertiäre Amine, die durch Umsetzen mit dem Alkylenoxid und der Carbonsäure zur Herstellung der erfindungsgemäß verwendetem Katalysatoren eingesetzt werden können, kann man jene Amine nennen, die eine bis drei Hydroxyalkylgruppen und ein oder mehrere Alkylgruppen, Cycloalkylgruppen oder Arylgruppen an das Stickstoffatom gebunden aufweisen. Besonders bevorzugte.tertiäre Amine dieser Art sind unter anderem Trimethylamin, N-Dimethyl-N-hydroxy- äthylamin, N-Benzyl-N-dimethylamin, Triäthylamin, N-Di-(hydroxyäthyl)-N-phenylamin, Triäthanolamin, N-Cyclohexyl-N-dimethylamin, N-Methylmorpholin, N,N'-Endoäthylenpiperazin-(1,4-Diaza-bicyclo-octan-[2,2,2]) und Chinuclidin.

    [0047] Von den Alkylenoxiden, die mit den tertiären Aminen umgesetzt werden können, sind besonders die aliphatischen hervorzuheben, wie Äthylenoxid, Propylenoxid, 1,2-Butylenoxid, Butadiendioxid, Methylglycidäther, Äthylglycidäther, Propylglycidäther, Alkylglycidäther, n-Butylglycidäther, 2-Äthylhexylglycidäther, Diglycidäther u.a., Glycidol und Alkylenoxide mit längeren Ketten (die im Handel unter der Bezeichnung "Nedox" von Ashland Chemical Company erhältlich sind) der allgemeinen Formel

    in der Ra für eine langkettige Alkylgruppe oder eine Mischung solcher Gruppen mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen steht, die cycloaliphatischen, Cyclohexenoxid, Cyclopentadienoxid, Vinylcyclohexendioxid, Dicyclopentadiendioxid, sowie die aromatischen Epoxide, wie Styroloxid, Phenylglycidäther u.a.

    [0048] Das Anion des gewünschten quarternären Ammoniumsalzes kann irgendeine Carbonsäure sein. So erhält man die Verbindungen der genannten allgemeinen Formel mit Fettsäuren mit kurzer bis langer Kette, mit substituierten aliphatischen Säuren und mit aromatischen Carbonsäuren. Besonders bevorzugte Säuren sind Ameisensäure, Essigsäure, Cyanessigsäure, chlorierte Essigsäure, Hexansäure sowie die geradkettigen oder verzweigten Heptansäuren, Octansäuren, 2-Äthylhexansäure, Decansäuren und Hexadecansäuren; Neosäuren, wie 3,3-Dimethyl-butansäure u.ä.

    [0049] Durch Carbonylierung der entsprechenden quarternären Ammoniumalkoholate oder -phenolate mit CO2 kann man auch Alkylkohlensäuresalze bzw. Phenylkohlensäuresalze erhalten.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Trimerisierung von Diisocyanaten in Gegenwart von quarternären Ammoniumsalzen organischer Säuren der allgemeinen Formel

    als Katalysator, in der X gleiche oder verschiedene aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische oder heterocyclische Kohlenwasserstoffreste eines quarternären Ammonium-Stickstoffs sind oder 2X mit dem quarternären Stickstoff einen gegebenenfalls ein oder mehr Heteroatome enthaltenden Ring bzw. 3X über ein gemeinsames Heteroatom mit dem quarternären Stickstoff einen Ring bilden, R ein Rest aus der Gruppe Alkyl-, Cycloalkyl- und Aralkylsowie R + R" gemeinsam ein C 4 - C -Alkylenrest ist und R' Wasserstoff, eine Hydroxylgruppe, und ein gegebenenfalls oxyalkylhaltiger C1-C12-Alkylrest und R" = R oder Wasserstoff ist, dadurch gekennzeichnet , daß man den Trimerisierungskatalysator in einer Menge von 0,02 - 0,1 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der zu trimerisierenden Verbindung einsetzt, und die Trimerisierung in einem Temperaturbereich von 40 - 120°C, vorzugsweise 60 - 90°C, durchführt.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man die Trimerisierung nur bis zu einem Umsatz von 45 % durchführt.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß man die Trimerisierung kontinuierlich in einem kühlbaren rohrförmigen Reaktor unter gleichzeitiger Zudosierung von katalysatorhaltigem monomerem Isocyanat durchführt.
     
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet , daß man das nicht umgesetzte monomere Isocyanat durch eine Dünnschichtdestillation entfernt.
     
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet , daß man zur Trimerisierung aromatische Diisocyanate einsetzt.
     
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet , daß man zur Trimerisierung aliphatische Diisocyanate einsetzt.
     
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet , daß man zur Trimerisierung cycloaliphatische Diisocyanate einsetzt.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß das cycloaliphatische Diisocyanat 3-Aminomethyl-3,5,5-trimethyl-cyclohexylamin ist.
     





    Recherchenbericht