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EP 0 018 657 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.02.1983 Patentblatt 1983/08 |
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Anmeldetag: 03.05.1980 |
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Teilungs- und Parallelzeichnungswinkel
Set-square for dividing angles and tracing parallels
Equerre pour diviser des angles et tracer des parallèles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
07.05.1979 DE 2918321
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.1980 Patentblatt 1980/23 |
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Anmelder: Rohde, Norbert-Josef |
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D-5024 Pulheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Rohde, Norbert-Josef
D-5024 Pulheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dr. Solf & Zapf |
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Postfach 13 01 13 42028 Wuppertal 42028 Wuppertal (DE) |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Teilungs- und Parallelzeichnungswinkel,
bestehend aus zwei einen rechten Winkel einschliessenden, einendig miteinander verbundenen
Anlageschenkein sowie einem zwischen diesen in deren Schnittbereich befestigten Halteschenkel,
dessen eine Längskante die Winkelhalbierende des eingeschlossenen rechten Winkels
ist.
[0002] Es ist bereits ein Winkel als sogenannter Zentrierwinkel bekannt. Dieser Zentrierwinkel
wird mit beiden Anlageschenkeln an den Umfang einer Kreisfläche angelegt, so dass
mittels des Mittelschenkels der Mittelpunkt der Kreisfläche angerissen werden kann.
Jedoch ist es auch bei Verwendung dieses bekannten Zentrierwinkels nicht möglich,
beliebige Kreisteilungen am Rundkörper vorzunehmen und beliebige Vielecke, seien sie
regel- oder unregelmässig, auf der Oberfläche des Rundkörpers anzureissen oder aufzuzeichnen.
Für derartige Anreissarbeit auf einem Rundkörper mit kreisförmiger Oberfläche benutzte
man bisher einen Tellapparat, einen Parallel-Höhenreisser sowie eine Anreissplatte,
deren gemeinsame Handhabung jedoch relativ schwierig und zeitaufwendig ist. Darüber
hinaus sind diese drei Teile unhandlich und nur schwer zu transportieren. Darüber
hinaus erfordern sie beträchtliche Herstellungskosten.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Winkelgerät gemäss
dem Stand der Technik dahingehend zu verbessern, dass mit ihm auf der kreisförmigen
Fläche eines Rundkörpers jede beliebige Teilung und jedes beliebige Vieleck leicht
und schnell angerissen werden können. Dabei soll sich das erfindungsgemässe Winkelgerät
auch durch ein relativ geringes Gewicht und geringe Herstellungskosten auszeichnen.
[0004] Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass auf dem Mittelschenkel ein einen
rechten Winkel bildender WInkelrahmen mit seinem einen Rahmenschenkel längs verschiebbar
angeordnet ist, und an diesem Rahmenschenkel ein Anschlag verschiebbar befestigt ist,
dessen gegen das anzureissende Werkstück an der gegenüberliegenden Seite der Anlageschenkel
anlegbare Anschlagfläche senkrecht auf der die Winkelhalbierende bildenden Längskante
des Mittelschenkels steht, sowie die beiden Rahmenschenkel durch einen zumindest einen
Viertelkreisbogen bildenden Schenkel miteinander verbunden sind und vorzugsweise auf
dem Mittelschenkel, den Rahmenschenkeln und dem kreisbogenförmigen Schenkel Einstellskalen
vorhanden sind. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die beiden Rahmenschenkel gleich lang
ausgebildet sind. Weiterhin kann es erfindungsgemäss vorteilhaft sein, wenn auf dem
vlertelkreisbogenförmigen Schenkel senkrecht zu diesem ein Gradzeiger verschiebbar
angeordnet ist. Mittels des Anschlages wird auf dem zum Mittelschenkel parallelen
Schenkel des Winkelrahmens der Radius des anzureissenden Werkstückes eingestellt.
Mit diesem derart einjustierten Anschlag wird dann der Winkelrahmen verschoben, und
zwar bis er mit dem Anschlag am Werkstück anliegt. Nach dieser Einstellung zeigt der
Gradzeiger genau auf den Mittelpunkt des Werkstückes, so dass dieser leicht markiert
werden kann, und mit Hilfe einer auf der Gradskala auf dem Viertelkreisbogen-Schenkel
und zweiter Nonien auf dem Gradanzeiger kann auf dem viertelkreisbogenförmigen Schenkel
des WInkelrahmens jeder beliebige Winkel eingestellt und auf dem Werkstück angerissen
werden. Da die Innenseite des zum Mittelschenkel senkrechten Schenkels des Winkel
rahmens die zweite Mittellinie zum Werkstück im Winkel von 90° zur von dem Mittelschenkel
gebildeten Mittellinie bildet, kann durch Drehen des gesamten Winkelgerätes der jeweils
eingestellte Winkel addiert werden und somit jede beliebige Teilung und jedes beliebige
Vieleck auf dem Werkstück angerissen werden. Die erfindungsgemäss vorgesehene Parallelleiste
dient zum Anreissen von Quadraten oder Rechtekken oder zum Verbinden der Schnittpunkte
von Vielecken, seien sie regelmässig, unregelmässig oder aber auch zum Anreissen von
Sehnen und dergleichen.
[0005] Erfindungsgemäss wird demnach ein Zentrier-und Teilungswinkel geschaffen, der von
der Konstruktion und vor allem vom Gewicht her ein leicht zu handhaben-des-Werkzeug
darstellt und der mobil einsatzfähig ist, d.h. er kann an jedem Ort schnell eingesetzt
und benutzt werden. Dies ist insbesondere beispielsweise bei Werkstücken von grossem
Vorteil, die selbst nicht transportabel sind, und zwar entweder aufgrund ihres Gewichtes
oder da sie mit anderen Bauelementen fest verbunden sind.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen 4 bis 8 enthalten.
[0007] Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen wird
die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 bis 3 verschiedene Ausführungsformen in der Aufsicht eines erfindungsgemässen
Zentrier-und Teilungswinkels.
[0008] Ein erfindungsgemässer Zentrier- und Teilungswinkel besteht aus zwei einen rechten
Winkel einschliessenden, einendig miteinander verbundenen Anschlageschenkeln 1, 2.
Zwischen den Anschlageschenkeln 1, 2 in deren Schnittpunkt ist ein Mittelschenkel
3 befestigt, dessen eine Längskante 4 die Winkelhalbierende des von den Anlageschenkeln
eingeschlossenen rechten Winkels bildet. Durch eine Querleiste 6, die mit dem einen
Anlageschenkel 1 und dem Mittelschenkel 3 verbunden ist, wird der gesamte Zentrier-
und Teilungswinkel versteift. An dem Anlageschenkel 1 ist an dessen Aussenseite ein
Griff 7 ausgebildet, mit dem der Zentrier- und Teilungswinkel gehandhabt werden kann.
Der Griff 7 kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen und ist beispielsweise schraubgemäss
an der Aussenseite des Anlageschenkels befestigt. Wie sich weiter aus Fig. 1 ergibt,
ist auf dem Mittelschenkel 3 ein einen rechten Winkel einschliessender Winkelrahmen
8 mit einem Rahmenschenkel 9 längs verschiebbar angeordnet. Zur Führung des Rahmenschenkels
9 auf dem Mittelschenkel 3 weist dieser beispielsweise an seinen beiden Enden Querstege
11 auf, die mit ihren Stegenden den Mittelschenkel seitlich umfassen und in Nuten
des Mittelschenkels vorteilhafterweise in Form einer schwalbenschwanzförmigen Führung
gehalten sind. Am Ende des Rahmenschenkels 9 ist ein Griffteil 11a mit einer Feststellschraube
12 vorgesehen, mit denen die Lage des gesamten Winkelrahmens auf dem Mittelschenkel
3 in der jeweils gewünschten Stellung fixiert werden kann. Die freien Enden der Rahmenschenkel
9, 10 des Winkelrahmens 8 sind endseitig miteinander durch einen bogenförmigen Schenkel
14 verbunden, der im dargestellten Beispiel viertelkreisbogenförmig ist. Auf dem bogenförmigen
Schenkel 14 ist ein Gradzeiger 16 mittels eines Führungsteils 17 verschiebbar angeordnet.
Mit einer Feststellschraube 18 kann der Gradzeiger in jeder beliebigen Stellung auf
dem bogenförmigen Schenkel 14 fixiert werden. Zur leichteren Handhabung des Führungsteils
17 befindet sich an dessen Aussenseite ein Griff 19, vorzugsweise aus Kunststoff.
Auf dem zum Mittelschenkel 3 parallelen Rahmenschenkel 9 des Winkelrahmens 8 ist ein
Anschlagkörper 21 verschiebbar angeordnet. Dieser Anschlagkörper 21 besteht aus einem
Führungsteil 22 und einem zum Führungsteil senkrechten Anschlagabschnitt 23, der so
verschoben wird, dass der anzureissende Körper 38 zwischen diesem Anschlag und den
beiden Anlageschenkeln 1 und 2 eingeschlossen ist. Der Anschlagabschnitt 23 ist vorteilhafterweise
lösbar am Führungsteil 22 befestigt. Das Führungsteil 22 ist auf dem Rahmenschenkel
9 in längsverlaufenden Führungsnuten desselben geführt. Mittels einer Feststellschraube
24 kann der Anschlagkörper 21 in jeder beliebigen Stellung an dem Rahmenschenkel 9
des Winkelrahmens fixiert werden. Durch diese Fixiermöglichkeit mittels der
' Feststellschraube 24 kann dann der gesamte Winkelrahmen zusammen mit dem Anschlagkörper
auf dem Mittelschenkel 3 in Längsrichtung verschoben werden.
[0009] Wie sich weiterhin aus Fig. 1 ergibt, weist der erfindungsgemässe Zentrier- und Teilungswinkel
ebenfalls eine Parallelleiste 26 auf. Diese Parallelleiste ist einendig mittels eines
Führungsteils 27 auf dem Anlageschenkel 2 verschiebbar angeordnet. Die Führung des
Führungsteils 27 auf dem Anlageschenkel 2 erfolgt in an sich bekannter Weise mittels
T-förmig ausgebildeter Führungsnuten, in die am Führungsteil 27 ausgebildete Ansätze
eingreifen. Mittels einer Feststellschraube 28 kann das Führungsteil 27 auf dem Anlageschenkel
2 fixiert werden. Durch Verschiebung des Führungsteils erfolgt eine Parallelverschiebung
der Parallelleiste 26 zum Mittelschenkel 3. Wie sich aus dem dargestellten Beispiel
ergibt, ist der Anlageschenkel 2, der zur Führung der Parallelleiste 26 dient, zweckmässigerweise
länger ausgebildet als der Anlageschenkel 1. Am Führungsteil ist ein Griff 29 angeformt,
vorteilhafterweise aus Kunststoff, mit dem eine leichtere Handhabung des Führungsteils
erreicht wird. Wie sich weiterhin aus Fig. 1 ergibt, weisen die einzelnen Teile des
erfindungsgemässen Zentrier- und Teilungswinkels unterschiedliche Skalen auf. Auf
dem Mittelschenkel ist eine durchgehende Skala 31 vorgesehen, diese Skala 31 weist
eine Millimetereinteilung auf. Die beiden Rahmenschenkel 9, 10 besitzen ebenfalls
Skalen 32, 33, die zweckmässigerweise eine Millimetereinteilung besitzen. Dabei sind
die Skalen 32, 33 derart auf den Rahmenschenkein angeordnet, dass die Längskante 4
des Mittelschenkels mit dem Skalenanfang der Skala 32 zusammenfällt und die Innenkante
34 des Rahmenschenkels 10 mitdem Skalenanfang der Skala 33. Auf der Parallelleiste
26 ist vorzugsweise ebenfalls eine Skala 35 vorgesehen, die eine Millimeteraufteilung
besitzt. Damit die Parallelverschiebung der Parallelleiste 26 zum Mittelschenkel 3
exakt auf dem Anlageschenkel 2 abgelesen bzw. eingestellt werden kann, weist auch
der Anlageschenkel 2 eine Skala auf. Wenn das Führungsteil 27 auf der Skala um 10
mm verschoben wird, legt das Führungsteil 27 auf dem Anlageschenkel 2 tatsächlich
eine Strecke von 14,14 mm zurück, wobei sich aber der Abstand zwischen dem Mittelschenkel
3 und der Parallelleiste 26 nur um 10 mm ändert.
[0010] Die Funktionsweise des in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemässen Zentrier- und Teilungswinkels
ist nun wie folgt: Zuerst wird der Radius eines zu bearbeitenden Werkstückes 38, das
gestrichelt eingezeichnet ist, mit dem Anschlagkörper 21 auf der Skala 33 des Rahmenschenkels
9 eingestellt, und mittels der Feststellschraube 24 wird der Anschlagkörper 21 rüttelfest
geklemmt. Danach wird der gesamte Winkelrahmen 8 mit dem Anschlagkörper 21 bis zum
Anschlag seines Anschlagabschnittes 23 an das Werkstück verschoben und mit der Feststellschraube
12 ebenfalls rüttelfest fixiert. Damit ist der erfindungsgemässe Zentrier-und Teilungswinkel
ebenfalls an dem anzureissenden Werkstück 38 festgelegt und schliesst dieses ein,
er kann jedoch leicht um 360° und mehr um das Werkstück gedreht werden. Durch die
vorgenommene Justierung ist der Gradzeiger 16 nun ausgerichtet und zeigt genau auf
den Mittelpunkt des Werkstückes 38, der damit leicht angerissen werden kann. Mit Hilfe
der Gradeinteilung der Skala auf dem bogenförmigen Schenkel 14 kann jeder beliebige
Winkel eingestellt und mit einer Reissnadel auf dem Werkstück angerissen werden. Da
die Kante 34 des Rahmenschenkels 10 die zweite Mittellinie zum Werkstück im Winkel
von 90° zur Längskante 4 bildet, kann durch Drehen des gesamten Winkels der jeweils
mit dem Gradzeiger eingestellte Winkel beliebig oft addiert werden und somit jede
beliebige Teilung und jedes beliebige Vieleck auf dem Werkstück angerissen werden.
Die Parallelleiste 26 dient zum Anreissen von Quadraten oder Rechtecken oder zum Verbinden
der Schnittpunkte von Vielecken, seien sie regelmässig oder unregelmässig oder aber
zum Anreissen von Sehnen, Sekanten und Tangenten od.dgl. Dabei wird das gebrauchte
Abstandsmass zwischen Parallelleiste und Mittelschenkel auf der Skala des Anlageschenkels
2 mit dem Führungsteil 27 eingestellt. Danach wird die Parallelleiste mit der Feststellschraube
rüttelfestfixiert, und nun kann die jeweils gewünschte Linie auf dem Werkstück beispielsweise
mit Hilfe einer Reissnadel angerissen werden.
[0011] Was die In den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen
Zentrier- und Tellungswinkeis betrifft, so sei zunächst bemerkt, dass darin die mit
dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 gemeinsamen Teile mit denselben Bezugsziffern
versehen sind.
[0012] Was nun Flg. 2 betrifft, so unterscheidet sich das darin gezeigte Ausführungsbeispiel
von dem gemäss Fig. dadurch, dass einerseits die Justierung des Winkelrahmens über
das Griffteil 11a und anderseits die Paralleileiste verschieden ausgeführt sind. Zur
Feineinstellung der Lage des Winkelrahmens 8 dient ein Justierkörper 42, der mittels
eines Justierstiftes 43 auf den Griffteil 41 des Winkelrahmens 8 einwirkt. Dabei kann
mittels eines Verstellrädchens 44 der Abstand über den Stift 43 zwischen den beiden
Teilen 41, 42 eingestellt werden. Mittels Feststellschrauben 45, 46 können beide Teile
fixiert werden. Ein weiterer Unterschied besteht in der Ausgestaltung der Parallelleiste
50. Diese besteht im dargestellten Beispiel aus zwei an einem Führungsteil 51 parallel
zueinander ausgebildeten Skalenträgern 52. Die Skalenträger 52 sind an ihren freien
Enden über einen Steg 54 aus Stabilitätsgründen verbunden. Diese Ausführungsform hat
den Vorteil, dass durch den festen Abstand der beiden Skalenträger 52 gleichzeitig
mehrere parallele Linien angerissen werden können. Die auf den Skalenträgern 52 vorhandene
Skala ist zweckmässigerweise wiederum eine Millimeterskala 55.
[0013] Flg. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Zentrier- und
Teilungswinkels. Hierbei sind wiederum gleiche Teile wie in den Fig. 1 und 2 mit denselben
Bezugsziffern versehen. Der wesentliche Unterschied zu der Ausführungsform gemäss
Fig. 1 besteht in der unterschiedlichen Führung der Parallelleiste 60. Diese Parallelleiste
60 Ist an einer zu ihr senkrecht verlaufenden Leiste 61 verschiebbar befestigt, die
auf dem zum Mittelschenkel 3 senkrechten Rahmenschenkel 10 des Winkel rahmens 8 verschiebbar
geführt ist. Hierzu weist der Rahmenschenkel 10 ein an ihm befestigtes Führungsteil
62 auf, in dem die senkrechte Leiste 61 in Nuten schwalbenschwanzförmig geführt ist.
Zweckmässigerweise weist die senkrechte Leiste 61 eine Skala auf, so dass eine leichte
Einstellung des Abstandes zum Mittelschenkel 3 möglich ist. Was die Ausgestaltung
des Griffteils 63 betrifft, so entspricht diese in der dargestellten Form dem Griffteil
11 a gemäss Fig. 1.
[0014] In den Fig. 2 und 3 ist kein Anschlagteil 21, wie In Fig. 1 gezeigt, dargestellt,
jedoch ist ein solches Anschlagteil ebenfalls bei den Ausführungen der Fig. 2 und
3 vorhanden.
1. Teilungs- und Parallelzeichnungswinkel, bestehend aus zwei einen rechten Winkel
einschliessenden, einendig miteinander verbundenen Anlageschenkeln sowie einem zwischen
diesen in ihrem Schnittbereich befestigten Mittelschenkel, dessen eine Längskante
die Winkelhalbierende ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Mittelschenkel (3)
ein einen rechten Winkel bildender Winkelrahmen (8) mit seinem einen Rahmenschenkel
(9) längs verschiebbar angeordnet ist und an diesem Rahmenschenkel (9) ein Anschlag
(21) verschiebbar befestigt ist, dessen gegen das anzureissende Werkstück (38) an
der gegenüberliegenden Seite der Anlageschenkel (1, 2) anlegbare Anschlagfläche senkrecht
auf der die Winkelhalbierende bildenden Längskante (4) des Mittelschenkels steht,
sowie die beiden Rahmenschenkel (9, 10) durch einen zumindest einen Viertelkreisbogen
bildenden Schenkel (14) miteinander verbunden sind und vorzugsweise auf dem Mittelschenkel
(3), den Rahmenschenkeln (9, 10) und dem kreisbogenförmigen Schenkel (14) Einstellskalen
vorhanden sind.
2. Winkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem kreisbogenförmigen
Schenkel (14) senkrecht zu diesem ein Gradzeiger (16) verschiebbar angeordnet ist.
3. Winkel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Mittelschenkel
(3) mindestens eine Parallelleiste (26, 50, 60) dem Winkelrahmen (8) gegenüber in
ihrem Abstand zum Mittelschenkel (3) parallel verschiebbar angeordnet ist.
4. Winkel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelleiste (26, 50)
einendig an einem Anlageschenkel (2) verschiebbar befestigt ist.
5. Winkel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelleiste (60) an
einer zu ihr senkrechten Leiste (61) verschiebbar befestigt ist, die auf dem zum Mittelschenkel
(3) senkrechten Rahmenschenkel (10) des Winkelrahmens (8) verschiebbar geführt ist.
6. Winkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlag des Anschlagkörpers (21) lösbar befestigt ist.
7. Winkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass auf den Parallelleisten (26, 52, 60) sowie auf deren Führungsteilen (17, 22,
27, 51, 62) Einstellskalen angeordnet sind.
8. Winkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Anschlagkörper (21), der Gradzeiger (16) und die Parallelleisten (26, 52,
60) in ihrer jeweiligen Lage mittels Feststellschrauben (12, 18,24,28,45) fixierbar
sind.
9. Winkel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass am Winkelrahmen (8) ein Griffteil (11a, 41, 63) angeordnet ist, das mittels einer
Feststellschraube (12, 45) fixierbar ist.
10. Winkel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Griffteil (11a, 41,
63) ein Justierkörper (42) über einen lagenverstellbaren Justierstift (43) angreift.
1. Graduating and parallel guide set square consisting of two lay limbs, connected
each with the other at one end and including a right angle, as well as a middle limb,
which is fastened between these in their region of intersection and the one longitudinal
edge of which is the bisector of the angle, characterised thereby, that a protractor
frame (8) forming a right angle is arranged to be longitudinally displaceable by its
one frame limb (9) on the middle limb (3) and that displaceably fastened to this frame
limb (9) is a stop (21), the lay surface of which is layable at the oppositely disposed
side of the lay limbs (1, 2) against the workpiece (38) to be marked out and stands
perpendicularly on the longitudinal edge (4), forming the bisector of the angle, of
the middle limb as well as that both the frame limbs (9, 10) are connected each with
the other by a limb (14) forming at least a quarter of circular arc and setting scales
are preferably present on the middle limb (3), the frame limbs (9, 10) and the limb
(14) in the shape of the circular arc.
2. Set square according to claim 1, characterised thereby, that a degree indicator
(16) is displaceably arranged on the limb (14) in the shape of the circular arc and
perpendicularly thereto.
3. Set square according to claim 1 or 2, characterised thereby, that at least one
parallel bar (26, 50, 60) is arranged parallelly to the middle limb (3) opposite the
protractor frame (8) to be displaceable prallelly in their spacing from the middle
limb (3).
4. Set square according to claim 3, characterised thereby, that the parallel bar (26,
50) is displaceably fastened at one end to a lay limb (2).
5. Set square according to claim 3, characterised thereby, that. the parallel bar
(60) is displaceably fastened to a bar (61), which is perpendicular to it and displaceably
guided on the frame limb (10), perpendicular to the middle limb (3), of the protractor
frame (8).
6. Set square according to one or more of the claims 1 to 5, characterised thereby,
that the stop of the stop member (21) is detachably fastened.
7. Set square according to one or more of the claims 3 to 6, characterised thereby,
that setting scales are arranged on the parallel bars (26, 52, 60) as well as on their
guide parts (17, 22, 27, 51, 62).
8. Set square according to one or more of the claims 1 to 7, characterised thereby,
that the stop member (21), the degree indicator (16) and the parallel bars (26, 52,
60) are locatable in their respective position by means of locking screws (12, 18,
24, 28, 45).
9. Set square according to one or more of the claims 1 to 8, characterised thereby,
that a handle part (11a, 41, 63), which is locatable by means of locking screws (12,
45), is arranged on the protractor frame (8).
10. Set square according to claim 9, characterised thereby, that an adjusting member
(42) engages at the handle part (11 a, 41, 63) through an adjusting pin (43) displaceable
in position.
1. Equerre à diviser et à tracer des parallèles, constituée par deux branches d'appui
reliées entre elles par une de leurs extrémités et enfermant un angle droit ainsi
que par une branche médiane fixée entre les branches d'appui dans leur zone d'intersection
et un côté longitudinal de laquelle est la bissectrice de l'angle enfermé, caractérisée
en ce qu'un cadre angulaire (8) formant un angle droit est monté sur la branche médiane
(3) de facon à pouvoir coulisser lingitudinalement avec l'une (9) de ses branches,
en ce que sur cette branche (9) du cadre est fixée de façon à pouvoir coulisser une
butée (21) dont la face de butée susceptible d'être placée, du côté opposé aux branches
d'appui (1,2), contre la pièce (38) devant faire l'objet d'une traçage s'étend perpendiculairement
au côté longitudinal (4) de la branche médiane formant la bissectrice, en ce que les
deux branches (9, 10) du cadre sont reliées entre elles par une branche (14) formant
au moins un arc de quart de cercle et en ce que des échelles graduées sont prévues
de préférance sur la branche médiane (3), les branches (9, 10) du cadre et la branche
(14) en forme d'arc de cercle.
2. Equerre suivant la revendication 1, caractérisée en ce que sur la branche (14)
en forme d'arc de cercle un indicateur de degrés (16) est monté perpendiculairement
à cette dernière de manière à pouvoir coulisser.
3. Equerre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une barrette
parallèle (26, 50, 60) est montée parallèlement à la branche médiane (3) en regard
du cadre angulaire (8) de façon à pouvoir coulisser parallèlement à la branche médiane
(3) en variant sa distance à celle-ci.
4. Equerre selon la revendication 3, caractérisée en ce que la barrette parallèle
(26, 50) est fixée par une de ses extrémités à une branche d'appui (2) de façon à
pouvoir coulisser.
5. Equerre selon la revendication 3, caractérisée en ce que la barrette parallèle
(60) est fixée de manière à pouvoir coulisser à une barrette (61) perpendiculaire
à elle et qui est guidée de façon à pouvoir coulisser sur la branche (10) du cadre
angulaire (8) perpendiculaire à la branche médiane (3).
6. Equerre selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
la butée de l'élément formant butée (21) est fixée de manière amovible.
7. Equerre selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisée en ce que
des échelles graduées sont prévues sur les barrettes parallèles (26, 52, 60) ainsi
que sur leurs éléments de guidage (17, 22, 27, 51, 62).
8. Equerre selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
l'élément formant butée (21), l'indicateur de degrés (16) et les barrettes parallèles
(26, 52, 60) peuvent chaque fois être immobilisés dans leur position au moyen de vis
de blocage (12, 18, 24, 28, 45).
9. Equerre selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que
sur le cadre angulaire (8) est prévue une poignée (11a, 41, 63) qui peut être immobilisée
au moyen d'une vis de blocage (12, 45).
10. Equerre selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'un organe de réglage (42)
agit sur la poignée (11a, 41,63) par l'intermédiaire d'une tige de réglage déplaçable
(43).