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(11) |
EP 0 018 691 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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27.01.1988 Patentblatt 1988/04 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.01.1983 Patentblatt 1983/02 |
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Anmeldetag: 26.04.1980 |
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Dachabdeckbahn
Roof covering strip
Feuille pour le recouvrement d'un toit
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
05.05.1979 DE 2918165
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.1980 Patentblatt 1980/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Schusterinsel Opladen
Textilveredlungsgesellschaft mbH. |
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D-5090 Leverkusen 3 (DE) |
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Erfinder: |
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- Even, Gert, Dipl.-Vw.
D-5090 Leverkusen 3 (DE)
- Kern, Josef
D-5090 Leverkusen 3 (DE)
- de Ruiter, Ernest, Dr.
D-5090 Leverkusen 3 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eggert, Hans-Gunther, Dr. |
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Räderscheidtstrasse 1 50935 Köln 50935 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 454 436 DE-A- 2 442 156
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DE-A- 2 434 328 US-A- 4 113 907
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- INDUSTRIE TEXTILE, Nr. 1049, Oktober 1975, Paris, FR, WITTKE: "L'enduction des tissus
pour bâches en fibres synthétiques", Seiten 707-713
- Technische Lieferbedingungen TL 918218 und TL 918418 der Deutschen Bundesbahn, Ausgabe
Dezember 1965
- Kunststoff-Handbuch, Bd. II, 1963, Teil 1, Kap. 8.1, Seiten 439-459
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Bemerkungen: |
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The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
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[0001] Kunststoffdachbahnen sind bekannt. Sie bestehen üblicherweise aus Folien von etwa
1 mm Dicke aus Polyvinylchlorid (PVC). In die Folie kann auch zur Verstärkung ein
Gittergewebe 3x3 bis 6x6 eingelegt sein oder ein solches Gittergewebe wird zwischen
zwei dünneren PVC-Folien einkaschiert. Die Dachabdeckbahnen aus PVC haben den Vorteil,
dass sie vorgefertigt werden können und daher preiswert und einfach zu verlegen sind
und eine höhere Wasserdampfdurchlässigkeit als Bahnen aus Bitumen oder Synthesekautschuk
haben. Als nachteilig hat sich ihre mechanische Verwundbarkeit durch spitze Gegenstände
wie versehentlich liegengebliebene Dachnägel oder spitze Steine der Bekiesung herausgestellt.
Wenn PVC-Dachfolien im Laufe der Zeit verhärten oder brüchig werden und schrumpfen,
so ist das in erster Linie auf Weichmacherverluste durch Verdampfung, Auswandern oder
Zersetzung zurückzuführen. Wird eine herkömmliche PVC-Dachabdeckbahn ohne Zwischenschicht
auf ein Bitumendach verlegt, so wandert mit der Zeit ein Teil des Weichmachers in
das Bitumen.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dachabdeckbahn zu schaffen, die nicht
mehr die geschilderten Nachteile besitzt und sich vor allem durch grosse mechanische
Stabilität auszeichnet, gegen durch Unachtsamkeit verursachte Perforation oder sonstige
Beschädigungen, im Baubetrieb praktisch unempfindlich ist, sich jeder Längung oder
jedem Schrumpf widersetzt, so dass auch nach vielen Jahren keine durch Schrumpf ausgelösten
zerstörenden Spannungen oder an schrägen Dächern keine durch Zugbeanspruchung, infolge
des Eigengewichts verursachte Längungen auftreten können und deren Unterseite bitumenbeständig
ist, damit die Bahn direkt auf ein undicht gewordenes Bitumendach verlegt werden kann
und der alte Dachaufbau vorher nicht beseitigt werden muss. Die mechanische Stabilität
sollte so gross sein, dass eine punktförmige Befestigung zum Regelfall wird und auf
die übliche Bekiesung verzichtet werden kann. Die Dachabdeckbahn sollte in extrem
grossen Breiten hergestellt werden können und eine solche Ausreissfestigkeit besitzen,
dass sie auch problemlos festgenagelt werden kann. Die Wasserdampfdurchlässigkeit
sollte so hoch sein, dass man die Dachabdeckbahn, z.B. bei der Altdachsanierung auch
ohne weiteres auf ein durchnässtes Dach bzw. bei feuchter Witterung verlegen kann.
Für die Altdachsanierung sollte die Unterseite der Dachabdeckbahn bitumenbeständig
sein. Ferner sollte durch geeignete chemische Zusammensetzung sowohl des Gewebes als
auch der PVC-Beschichtung für eine lange Lebensdauer der Dachabdeckbahn auch unter
extremen Bedingungen gesorgt sein, so dass man beispielsweise bei Flachdächern auf
die übliche Bekiesung verzichten kann. Schliesslich sollte die Dachabdeckbahn im Sinne
der baupolizeilichen Vorschriften schwer entflammbar sein, denn selbst die Sanierung
eines leicht brennbaren Daches führt schon allein durch Bedecken mit einer solchen
Bahn zu wesentlich grösserer Widerstandsfähigkeit gegenüber Funkenflug und strahlender
Wärme.
[0003] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss bei Dachabdeckbahnen aus einem beidseitig
PVCbeschichteten Gewebe dadurch gelöst, dass das Gewebe ein Vollgewebe aus hochfesten
synthetischen Einzelfasern oder Endlosgarnen mit einem Flächengewicht von 150 bis
300 g/m
2 und einer Gewebereissfestigkeit von wenigstens 200daN/5cm ist, die PVC-Beschichtung
als Weichmacher ausschliesslich Polymerweichmacher enthält und für die Oberschicht
der Dachabdeckbahn erfindungsgemäss Weichmacher gewählt werden, die mit dem Polymerweichmacher
der Unterschicht nicht mischbar sind. Besonders geeignet sind Gewebe aus für textile
Zwecke üblichen Polyestern oder Aramiden. Die Verwendung eines solchen dichtgeschlagenen
bzw. geschlossenen Gewebes aus hochfesten Fasern bildet ein kaum zu zerstörendes und
extrem formstabiles Rückgrad der erfindungsgemässen Dachabdeckbahn und reduziert die
Gefahr von Perforationen, Längung oder Schrumpf auf ein Minimum. Die grosse mechanische
Stabilität ermöglicht eine punktförmige Befestigung. Damit kann auf die übliche Bekiesung
verzichtet werden. Das erlaubt leichtere Dachkonstruktionen und somit eine zusätzliche,
aber sehr wesentliche Kosteneinsparung. Im Gegensatz zu vollflächig verklebten Dachbelägen
passt sich eine punktförmig befestigte Dachhaut den immer vorhandenen Bewegungen des
Daches oder Baukörpers sehr gut an. Wegen der hohen Ausreissfestigkeit kann eine Dachabdeckbahn
aus diesem Vollgewebe auch problemlos genagelt werden. Eine weitere Verbesserung dieser
Eigenschaften kann erfindungsgemäss dadurch erreicht werden, dass die Schussfäden
des geschlossenen Polyestergewebes mit Vorspannung in der PVC-Beschichtung fixiert
sind. Entsprechendes gilt für die in Längsrichtung der Bahn verlaufenden Kettfäden.
Diese Fixierung mit Vorspannung wird erreicht, indem das geschlossene Polyestergewebe
während des Beschichtungsvorgangs sowohl in Längs- als auch in Querrichtung gespannt
wird.
[0004] Als Polymerweichmacher bewährt haben sich vor allem Polyesterweichmacher auf Basis
von Dicarbonsäuren mit 4 bis 10 C-Atomen und Diolen mit 2 bis 6 C-Atomen. Die Polymerweichmacher
werden im Mengenverhältnis von etwa 85 bis 105 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile
PVC eingesetzt. Die Polymerweichmacher haben den Vorteil, dass sie auch beim Verlegen
auf Bitumen nicht in das Bitumen wandern, sondern in der PVC-Beschichtung verbleiben
und daher verhindern, dass diese verhärtet oder brüchig wird.
[0005] Dadurch, dass der Weichmacher der Oberschicht mit dem Polymerweichmacher der Unterschicht
nicht mischbar ist, wird erreicht, dass auch der Weichmacher der Oberschicht bei längerem
Gebrauch der Dachabdeckbahn nicht durch das Gewebe und die Unterschicht in das Bitumen
eines alten Dachbelags wandern kann. Geeignete Weichmacher für die obere Beschichtung,
die sehr stabil und wenig flüchtig sind und daher weder verdampfen noch durch Witterungseinflüsse
zerstört werden, sind beispielsweise Phthalatweichmacher mit 12 bis 24 aliphatischen
C-Atomen in der Alkoholkomponente des Esters. Wenn es bei der Verwendung nicht darauf
ankommt, dass die Dachabdeckbahn gegen Bitumen, ölige Holzschutzmittel oder dergleichen
beständig ist, können die für PVC üblichen Weichmacher, insbesondere Phthalatweichmacher
auch für die untere Beschichtung verwendet werden.
[0006] Da die erfindungsgemässen Dachabdeckbahnen ohnehin durch mehrere nacheinander aufgebrachte
Aufstriche hergestellt werden, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, diese
Fertigungstechnik dafür zu nutzen, dass die untere und/oder obere Beschichtung aus
6 bis 10 unterschiedlich zusammengesetzten Einzelschichten besteht. Dementsprechend
werden die üblichen UV-Absorber, z.B. auf Basis von Anthrachinonderivaten, vorwiegend
in den äusseren Deckschichten der Oberseite in Konzentrationen von 0,05 bis 0,5 Gewichtsprozent
der Beschichtung eingearbeitet. Ähnliches gilt für die Pigmente, wie z.B. Titanweiss,
mit deren Hilfe dafür gesorgt wird, dass die Oberseite nicht nur äusserst licht-und
witterungsbeständig, sondern auch sehr hell gestaltet ist. Hierdurch ergibt sich eine
starke Abstrahlung einfallender Sonnenwärme und als Folge eine niedrigere Temperatur
der Dachhaut. Auch das ist günstig für die Lebensdauer des Dachbelages. Durch den
Aufbau der erfindungsgemässen Dachabdeckbahn in verschiedenen Schichten wird es möglich,
unterschiedliche Fungizide, z.B. Arsen-, Zinn- oder Quecksilberverbindungen in Konzentrationen
von 1 bis 3 Gewichtsprozent der Beschichtung von verschiedenen Schichten unterzubringen.
Man kommt dann mit geringeren Mengen des Fungizids in der einzelnen Schicht aus und
dadurch wird die Verträglichkeit der Fungizide mit dem PVC und den anderen notwendigen
Zusätzen wie Stabilisatoren und Additiven erhöht. Pilze, die nach längerer Zeit eine
gewisse Resistenz gegen ein bestimmtes Fungizid entwickelt haben, treffen dann in
der nächsten Schicht auf ein Fungizid, gegen das sie noch nicht resistent sind. Auch
das erhöht die Lebensdauer der so aufgebauten Dachabdeckbahn.
[0007] Auch die erfindungsgemässen Dachabdeckbahnen enthalten die anderen für PVC-Dachbahnen
üblichen Stabilisatoren und Additive, durch die beispielsweise dafür gesorgt wird,
dass die Dachabdeckbahn hydrolysefest ist, bzw. dass Spuren von Säuren, z.B. durch
den Zusatz von aktivem Calciumcarbonat neutralisiert und unschädlich gemacht werden.
Die flammfeste Ausrüstung erfolgt mit den hierfür üblichen Zusätzen, z.B. durch Einarbeiten
von Antimontrioxid in Mengen von 5 bis 18 Gewichtsprozent, bezogen auf die Beschichtung.
[0008] Insgesamt wird ferner dafür gesorgt, dass eine Wasserdampfdurchlässigkeit von 3 bis
8g/
M2-24h h gewährleistet ist. Diese ermöglicht, dass die erfindungsgemässe Dachabdeckbahn
ohne weiteres auf ein durchnässtes Dach oder bei feuchter Witterung verlegt werden
kann. Eine solche Dachbahn wirkt dann nicht als Dampfsperre, sondern die Feuchtigkeit
ist schon nach wenigen Wochen als Dampf von innen nach aussen diffundiert, während
Wasser in umgekehrter Richtung die Dachabdeckbahn nicht durchdringen kann.
[0009] Es hat sich ferner als zweckmässig erwiesen, die Unter- und/oder Oberseite noch mit
einem Decklack zu versehen. Dieser Schlusslack besteht vorzugsweise aus Polyvinylhalogeniden
und hat u.a. eine wirksame Sperrwirkung gegen Weichmacherverluste. Auch Decklacke,
die vorwiegend aus Polyacrylaten bestehen, haben sich bewährt. Die erfindungsgemässen
Abdeckbahnen können in extrem grossen Breiten von 205 bis 320 cm gefertigt werden.
Das erleichtert die Verlegung und erhöht die Sicherheit, weil weniger Schweissnähte
erforderlich sind. Zur Verwendung bei geneigten Dächern kann die Oberseite der Dachabdeckbahn
geprägt sein, beispielsweise in Form abgeflachter Pyramiden, um die Bahn tritt- und
rutschfest zu machen. Insgesamt erfüllt die erfindungsgemässe Dachabdeckbahn die eingangs
dargelegten Forderungen und löst durch ihre hohe Festigkeit und den besonderen chemischen
Aufbau alle Probleme beim Warmdach, Kaltdach, Verlegen auf Holz, Beton, Stahldach,
flachen Dächern, geneigten Dächern, beim direkten Verlegen auf reparaturbedürftigen
Bitumendächern und Scheddächern aller Neigungen und Konstruktionen. Beim Sanieren
alter Dächer besteht der grosse Vorteil darin, dass der alte Dachbelag nicht entfernt
zu werden braucht, wobei Feuchtigkeit und Risse keine Rolle spielen. Bei Flachdächern,
sogar auf Hochhäusern, kann auf eine Bekiesung verzichtet werden.
Beispiel
[0010] Ausgangsmaterialien:
[0011] Gewebe: Polyestergewebe, 9/9, 1100 dtex.
[0012] Paste für Oberseite und Haftstrich:
[0013] 65 Teile Phthalatweichmacher (28 und 32 C-Atome) auf 100 Teile PVC. Die Paste enthielt
die üblichen, dem Fachmann bekannten Stabilisatoren und Pigmente sowie 5 Gew.% Sb
20
3 als flammhemmenden Zusatz.
[0014] Der Haftstrich (ca. 100 g/m
2) enthielt zusätzlich 5 Gew.% eines Haftvermittlers auf Isocyanatbasis sowie 1 Gew.%
eines Fungizids A.
[0015] Der erste Deckstrich (ca. 300 g/m
2) enthielt zusätzlich 1 Gew.% eines zweiten Fungizids B.
[0016] Der zweite Deckstrich (ca. 300 g/m
2) enthielt zusätzlich 1 Gew.% eines dritten Fungizids C sowie 0,25 Gew.% eines UV-Absorbers
auf Anthrachinonbasis.
[0017] Paste für die Unterseite:
[0018] 95 Teile Polymerweichmacher auf Polyesterbasis mit 12 C-Atomen in der Monomereinheit
auf 100 Teile PVC.
[0019] Die Paste enthielt die üblichen, dem Fachmann bekannten Stabilisatoren und Pigmente
sowie 5 Gew.% Sb
20
3 als flammhemmenden Zusatz.
[0020] Der erste Deckstrich (ca. 300 g/m
2) erhielt zusätzlich 1% des Fungizids B, der zweite Deckstrich (ca. 300 g/m
2) 1% des Fungizids C.
[0021] Alle PVC-Striche wurden bei 180°C geliert. Schliesslich wurden beide Seiten mit einem
Decklack, welcher hauptsächlich Acrylate enthielt, versehen.
[0022] Es resultierte eine Ware, die für Dacheindekkungen ausgezeichnet ist.
1. Dachabdeckbahn aus einem beidseitig PVCbeschichteten Gewebe, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gewebe ein Vollgewebe aus hochfesten synthetischen Einzelfasern oder Endlosgarnen
mit einem Flächengewicht von 150 bis 300 g/m2 und einer Gewebereissfestigkeit von wenigstens 200 daN/5 ist, dass die Beschichtung
der Unterseite als Weichmacher ausschliesslich Polymerweichmacher enthält und der
Weichmacher der Oberschicht mit dem Polymerweichmacher der Unterschicht nicht mischbar
ist.
2. Dachabdeckbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern oder Garne
Polyesterfasern oder -garne sind.
3. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden
und die Längsrichtung der Bahn verlaufenden Kettenfäden des geschlossenen Polyestergewebes
mit Vorspannung in der PVC-Beschichtung fixiert sind.
4. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Beschichtungsauflage
von 900 bis 1600 g/m2.
5. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Beschichtungsauflage
von 1300 bis 1500 g/m2.
6. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die untere
und/oder obere Beschichtung aus unterschiedlich zusammengesetzten Einzelschichten
besteht.
7. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den
verschiedenen Schichten unterschiedliche Fungizide vorliegen.
8. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Absorber
vorwiegend in den äusseren Deckschichten der Oberschicht eingearbeitet sind.
9. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Ganzes eine Wasserdampfdurchlässigkeit von 3 bis 8 g/M2-24 Stunden hat.
10. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie schwer
entflammbar ist.
11. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die
Unterseite und/oder Oberseite mit einem Decklack versehen ist.
12. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der
Decklack Polyvinylidenhalogenid ist.
13. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der
Decklack vorwiegend aus Polyacrylaten besteht.
14. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die
Beschichtung der Oberseite geprägt ist.
15. Dachabdeckbahn nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die
Bahn eine Breite von 205 bis 320 cm hat.
1. Strip of roof covering material made of a textile fabric coated on both sides with
PVC, characterized in that the textile fabric is a fully woven fabric of high-strength
synthetic individual fibres or continuous yarns with a weight per unit are a of 150
to 300 g/m2 and a textile fabric tensile strength of at least 200 daN/5, the coating on the underside
contains, as plasticizers, exclusively polymer plasticizers, and the plasticizer of
the upper layer is not miscible with the polymer plasticizer of the lower layer.
2. Strip of roof covering material according to claim 1, characterized in that the
fibres or yarns are polyester fibres oryarns.
3. Strip of roof covering material according to claims 1 and 2, characterized in that
the weft threads and the warp threads extending lengthwise in the closed fabric are
fixed in the PVC- coating while being prestressed.
4. Strip of roof covering material according to claims 1 to 3, characterized by a
coating layer of 900 to 1600 g/m2.
5. Strip of roof covering material according to claims 1 to 4, characterized by a
coating layer of 1300 to 1500 g/m2.
6. Strip of roof covering material according to claims 1 to 5, characterized in that
the lower and/ or upper coating consists of differently composed individual layers.
7. Strip of roof covering material according to claims 1 to 6, characterized in that
different fungicides are present in the various layers.
8. Strip of roof covering material according to claims 1 to 7, characterized in that
the UV-absorbers are incorporated predominantly in the outer covering layers of the
upper layer.
9. Strip of roof covering material according to claims 1 to 8, characterized in that
as a whole it has a permeability to water vapour of 3 to 8 g/m2.24 h.
10. Strip of roof covering material according to claims 1 to 9, characterized in that
it is flame-resistant.
11. Strip of roof covering material according to claims 1 to 10, characterized in
that the underside and/or upper side is provided with a coating lacquer.
12. Strip of roof covering material according to claims 1 to 11, characterized in
that the coating lacquer is polyvinylidene halide.
13. Strip of roof covering material according to claims 1 to 12, characterized in
that the coating lacquer consists predominantly of polyacrylates.
14. Strip of roof covering material according to claims 1 to 13, characterized in
that the coating of the upper side is embossed.
15. Strip of roof covering material according to claims 1 to 14, characterized in
that the strip has a width of 205 to 320 cm.
1. Bande de recouvrement de toit consistant en un tissu enduit de PVC sur ses deux
faces, caractérisée en ce que le tissu est un tissu plein en fibres individuelles
ou filés continus synthétiques de résistance élevée ayant un poids surfacique de 150
à 300 g/m2 et une résistance du tissu à la déchirure d'au moins 200 daN/5 cm, en ce que le revêtement
de la face inférieure contient exclusivement comme plastifiants des plastifiants polymères
et le plastifiant de la couche supérieure n'est pas miscible avec le plastifiant polymère
de la couche inférieure.
2. Bande de recouvrement de toit selon la revendication 1, caractérisée en ce que
les fibres ou filés sont des fibres ou filés de polyester.
3. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 et 2, caractérisée en
ce que les fils de trame et les fils de chaîne, courant dans la direction longitudinale
de la bande, du tissu fermé de polyester sont fixés dans le revêtement de PVC avec
précontrainte.
4. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 3, caractérisée par
un poids du revêtement de 900 à 1600 g/m2.
5. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 4, caractérisée par
un poids du revêtement de 1300 à 1500 g/m2.
6. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 5, caractérisée en ce
que le revêtement inférieur et/ou le revêtement supérieur consiste en couches individuelles
de compositions différentes.
7. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 6, caractérisée en ce
que des fongicides différentes sont présents dans les diverses couches.
8. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 7, caractérisée en ce
que les absorbeurs d'UV sont incorporés essentiellement dans les couches de couverture
extérieures de la couche supérieure.
9. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 8, caractérisée en ce
qu'elle a globalement une perméabilité à l'eau de 3-8 g/m2.24 h.
10. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 9, caractérisée en
ce qu'elle est difficilement inflammable.
11. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 10, caractérisée en
ce que la face inférieure et/ou la face supérieure comporte une laque de couverture.
12. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 11, caractérisée en
ce que la laque de couverture est un halogénure de polyvi- nylidène.
13. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 12, caractérisée en
ce que la laque de couverture consiste essentiellement en polyacrylates.
14. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 13, caractérisée en
ce que le revêtement de la face supérieure est gaufré.
15. Bande de recouvrement de toit selon les revendications 1 à 14, caractérisée en
ce que la bande a une largeur de 205 à 320 cm.