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EP 0 019 686 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.05.1983 Patentblatt 1983/19 |
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Anmeldetag: 03.03.1980 |
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Ausmauerungseinrichtung für metallurgische Gefässe, insbesondere für Stahlwerkskonverter
und/oder Hochöfen
Apparatus for lining metallurgical vessels, especially of steelworks converters and/or
blast furnaces
Appareil de garnissage pour récipients métallurgiques, notamment pour convertisseurs
d'aciérie et/ou hauts-fourneaux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE FR GB IT LU NL SE |
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Priorität: |
28.05.1979 DE 2921538
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.12.1980 Patentblatt 1980/25 |
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Anmelder: Mannesmann Demag AG |
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D-4100 Duisburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Eichbaum, Gerhard
D-4100 Duisburg (DE)
- Heidemann, Wolfgang
D-4100 Duisburg (DE)
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Vertreter: Flaig, Siegfried |
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c/o Mannesmann AG,
Hauptabteilung Patente und Lizenzen,
Mannesmannufer 2 40213 Düsseldorf 40213 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausmauerungseinrichtung für metallurgische Gefäße, insbesondere
für Stahlwerkskonverter und/oder Hochöfen, die eine selbständig höhenverstellbare,
ringförmige Arbeitsplattform und eine dieser zugeordnete vertikale Steinförderstrecke,
bestehend aus einer oder mehreren um Kettenradpaare geführte Ketten mit an diesen
befestigten Steinauflagen, aufweist, wobei Arbeitsplattform und Steinförderstrecke
etwa auf den Abstand zwischen Hüttenflur und Gefäßöffnung einziehbar sind.
[0002] Derartige Einrichtungen dienen dazu, die Zustellungarbeit in metallurgischen Gefäßen
zu erleichtern, die Zustellungszeiten zu vermindern und die Ausmauerungsleistung zu
erhöhen. Diese Bedingungen können nur durch einen kontinuierlichen Transportfluß der
Steine auf horizontalen und vertikalen Steinförderstrecken erfüllt werden. Durch Automatisierung
des Steintransports sollen außerdem Arbeitskräfte eingespart bzw. für die Arbeiten
auf der Arbeitsplattform freigemacht werden.
[0003] Aus der DE-OS 1533903 ist eine selbständig höhenverstellbare, ringförmige Arbeitsplattform
bekannt, wobei die Arbeitsplattform etwa auf den Abstand zwischen Hüttenflur und Gefäßbodenöffnung
einziehbar ist. Die vertikale Steinförderstrecke besteht dort aus einem Aufzugkäfig,
mit dem die Steine tadungsweise auf die Arbeitsplattform befördert werden.
[0004] Gemäß der FR-A-2 300 074 und auch der älteren, Patentanmeldung DE-A1-2914651 ist
zwecks Bildung einer vertikalen Steinförderstrecke bereits vorgeschlagen worden, an
einer oder mehreren um Kettenradpaare geführten Ketten Steinauflagen zu befestigen.
Hierbei sind die Ketten zusammen mit ihren Steinauflage-Platten mittels paarweise
an einem Rahmen angeordneten Umlenkgliedern in Form eines sich horizontal im Bereich
des unteren Kettenrad-Lagergestells erstreckenden Kettenspeichers lagerbar. Ferner
kann der sich horizontal erstreckende Kettenspeicher auch mit dem Wagen, der die Ausmauerungseinrichtung
trägt, verbunden sein.
[0005] Bei der Verwendung von über Kettenradpaaren geführten Endlosketten tritt an Ausmauerungseinrichtungen
für metallurgische Gefäße, insbesondere für Stahlwerkskonverter und/oder Hochöfen,
der Nachteil großer Steinförderhöhen auf. Ein weiteres Problem derartiger Ausmauerungseinrichtungen
entsteht durch die Arbeitsweise an metallurgischen Gefäßen, die Steinreihen von unten
nach oben fortschreitend aufeinanderzulegen. Diese Arbeitsweise bedingt ein stufenweises
Höherstellen der Arbeitsplattform, was aufgrund der Verwendung von Teleskop-Hubelementen
kein Problem bedeutet, was jedoch in bezug auf die vertikale Steinförderstrecke ein
bis jetzt ungelöstes Problem darstellt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus Ketten gebildete vertikale Steinförderstrecken
für Ausmauerungseinrichtungen metallurgischer Gefäße mit selbständig höhenverstellbaren
Arbeitsplattformen den laufend wechselnden Höhen anzupassen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für eine maximale Steinförderhöhe
ausgelegte endlose, parallel laufende Kettenpaare im Verlauf ihres ablaufenden Trums
über mehrere Paare achsgleicher Kettenräder geführt sind, daß die Kettenradpaare im
Mindestabstand ihrer Durchmesser oder weiter entfernt voneinander angeordnet und mit
ihren Achsen an einem Rahmen gelagert sind, wobei jeweils zwei benachbarten Kettenradpaaren
ein Kettenradpaar mit beweglich in einer Führung gelagerter Achse zugeordnet ist,
das im Sinn einer Verminderung oder Vergrößerung der Speicherlänge im Abstand zu den
sich benachbarten Kettenradpaaren einstellbar ist und wobei die Steinauflagen jeweils
die Kettenraddurchmesser eines Kettenradpaares umgehend außen oder innen an den Ketten
befestigt sind. Eine solche Ausbildung weist den Vorteil auf, entsprechend der jeweiligen
Hubstellung der Arbeitsplattform die vertikale Länge der vertikalen Steinförderstrecke
einrichten zu können, obgleich die Steinauflagen ein Hemmnis für die Anwendung eines
Kettenspeichers darstellen.
[0008] Die Erfindung ist ausgestaltet, indem die Steinauflagen im wesentlichen zwischen
den Kettenrädern eines Kettenradpaares angeordnet sind. Eine solche Raumaufteilung
stört insbesondere das Vorhandensein der Steinauflagen im Kettenspeicher nicht.
[0009] Der Abstand der zugeordneten Kettenräder im Sinn einer Verkürzung oder Verlängerung
der nutzbaren Kettenlänge (vertikale Steinförderstrecke) kann dergestalt variiert
werden, daß an den beweglich gelagerten Achsen der einstellbaren Kettenräder Zugkörper,
wie z. B. Gewichte, Zugfedern oder die Schubstange eines mit seinem Gehäuse erforderlichenfalls
gelenkig gelagerten Geradbewegungsantriebs befestigt sind.
[0010] Die Speicherfähigkeit des erfindungsgemäßen Kettenspeichers läßt sich außerdem vergrößern.
Hierzu wird vorgeschlagen, daß die in einer Reihe nebeneinander angeordneten Kettenradpaare
mit ihren Achsen in einer gemeinsamen Führung verschiebbar gelagert sind.
[0011] Die Achsen der achsgleichen Kettenradpaare können außerdem geradlinig bewegt werden,
wobei nach einer weiteren Verbesserung der Erfindung die gemeinsame Führung aus einer
geraden Schienenführung besteht.
[0012] Die Anordnung des Kettenspeichers innerhalb der Ausmauerungseinrichtung kann entsprechend
dem zwischen Hüttenflur und Gefäßöffnung bestehenden Abstand derart vorgenommen sein,
daß die den Kettenspeicher bildenden nebeneinander bzw. sich gegenüberliegend angeordneten
Kettenräder zusammen mit Kette eine Mäander-Form in horizontaler oder vertikaler Erstreckung
bilden.
[0013] Auf die horizontale Ebene bezogen, weisen die Ausmauerungseinrichtungen allgemein
wegen der die Hubplattform tragenden Teleskophubspindeln einen beschränkte Innenfläche
auf. Es ist deshalb vorteilhaft, wenn nach einer weiteren Verbesserung der Erfindung
die den Kettenspeicher bildenden Kettenräder in einem Raum zwischen sich gegenüberliegenden
Teleskophubspindeln für die ringförmige, höhenverstellbare Arbeitsplattform angeordnet
sind.
[0014] Weiterhin ist noch vorgesehen, daß sämtliche Kettenräder in einem Rahmen gelagert
sind, der vom Rahmen der Ausmauerungseinrichtung getrennt ist.
[0015] Schließlich wird zusätzlich zu einem separaten Kettenspeicher vorgeschlagen, daß
der Rahmen für die Kettenräder aus dem Rahmen der Ausmauerungseinrichtung herausnehmbar
ist. Die Erfindung ermöglicht damit einen nachträglichen Einbau an bestehenden und
auf mehreren Teleskophubspindeln aufbauenden Ausmauerungseinrichtungen.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen :
Figur 1 einen senkrechten Schnitt durch die erfindungsgemäße Ausmauerungseinrichtung
mit dem auszumauernden Gefäß,
Figur 2 einen horizontalen Schnitt entsprechend der Schnittangabe I-I in Fig. 1,
Figur 3 die Einzelheit der Befestigung der Steinauflagen an den Ketten in vergrößertem
Maßtab als Draufsicht,
Figur 4 eine Einzelheit der Stellung der Steinauflagen beim inneren Durchlaufen der
Kettenradpaare in vergrößertem Maßstab wie Fig. 3.
[0017] Die Ausmauerungseinrichtung ist im Einsatz für einen Stahlwerkskonverfer 1 gezeichnet
(Fig. 1). Die ringförmige Arbeitsplattform 2, deren Arbeitsfläche von dem verkleinerten
Durchmesser der Gefäßöffnung 1a auf den Durchmesser 1b mittels nachstellbarer Elemente
2a vergrößert werden kann, wird durch die hydraulisch betätigbaren Teleskophubspindeln
3a, 3b und 3c gestützt. Der Rahmen 4 trägt die Teleskophubspindeln 3a bis 3c und ist
selbst mittels Rädern 5 auf Gleisen 6 in Höhe des Hüttenflurs 7 verfahrbar.
[0018] Die für die Ausmauerung 1b benötigten feuerfesten Steine 8 werden über die horizontale
Steinförderstrecke 9 auf die vertikale Steinförderstrecke 10 übergeben. Letztere besteht
aus einem Kettenpaar 11, dessen einzelne Ketten 11a, 11b b über Kettenradpaare 12a,
12b verlaufen. Die auf das Niveau der Arbeitsplattform 2 geförderten Steine 8 gelangen
« über Kopf auf die Rutsche 13, den Drehtisch 14 und den Rollentisch 15 zur Auflage
auf die jeweils unterste Schicht der Ausmauerung 1b.
[0019] Die Ketten 11a, 11b werden über die Teleskop-Führungen 16 und 17, die über eine Halterung
16a am Rahmenunterteil 4a befestigt sind, auf die gewünschte vertikale Länge gestreckt.
Das ablaufende Trum 11 verläuft jeweils über ein Umlenkkettenrad 18 und ein weiteres
Umlenkkettenrad 19, die beide am Rahmen 4 mit ihren Achsen drehbar gelagert sind.
Weitere Kettenradpaare 20, 21, 22 sind mit ihren Achsen etwa horizontal nebeneinander
gelagert. Jeweils zwischen zwei der benachbarten Kettenradpaare 20 bis 22 befinden
sich weitere Kettenradpaare 23, 24, 25, deren Achsen in senkrechten Führungen 26,
27 und 28 gleiten. An den Achsen der beweglichen Kettenradpaare 23, 24 und 25 sind
Zugkörper 29, 30, 31 befestigt. Letztere könnten ebenso aus am Rahmenunterteil 4a
befestigten Zugfedern oder aus Geradbewegungsantrieben bestehen, deren Kolbenstange
(hydraulische Kolben-Zylinder-Antriebe vorausgesetzt) entsprechend gesteuert wird.
[0020] Das ablaufende Trum 11c verläuft (Fig. 1) von dem Umlenkkettenradpaar 19 über die
Kettenradpaare 23, 20, 24, 21, 25, 22 und wird dann zum ablaufenden Trum 11d.
[0021] An den Kettenpaaren 11a, 11b sind die Steinauflagen 32 befestigt (Fig. 3). Die Steinauflagen
32 bilden jeweils einen U-förmigen Bügel, der an seinen Ecken mittels Paaren von Winkelstücken
33 an den die Kettenglieder verbindenden Bolzen 34 oder an den Kettengliedern selbst
befestigt ist. Für die Befestigung bestehen zwei Möglichkeiten :
Die Bügel 32 können entweder zwischen den beiden Rädern 12a eines Kettenradpaares
(Fig. 3) an die Kettenbolzen 34 bzw. an die Kettenglieder angeschlossen sein. Die
andere Befestigungsart ist außen an den Kettenbolzen 34 bzw. an den äußeren Kettengliedern.
Bei beiden Befestigungsarten werden die Durchmesser der Kettenräder für das Ineingriffkommen
bzw. für das Außereingriffkommen der Ketten freigehalten bzw. umgangen. Ferner ist
zu beachten, daß die Kettenradpaare 12a, 12b, die von den Steinauflagen 32 außen umlaufen
werden, einen relativ kleineren Durchmesser aufweisen dürfen. Die Kettenradpaare 18,
20, 21, 22 werden innen umlaufen (Fig. 4) und müssen einen solchen Durchmesser aufweisen,
daß die den verschiedenen Steinbreiten entsprechenden Schenkel 32a und 32b der Steinfauflagen
32 die Achse (12c) eines Kettenradpaares nicht berühren. Demnach ergibt sich für die
Kettenradpaare 18, 20, 21, 22 ein größerer Durchmesser als für die Kettenradpaare
12a, 12b, 19, 23, 24 und 25.
[0022] Das gezeichnete Kettenpaar 11 a, 11 (Figuren 3 und 4) wird durch den Antriebsmotor
35, der am Rahmenoberteil 4b gelagert ist mittels des Kettenrades 36, des Kettenzuges
36a und des Antriebskettenrades 37, das drehfest auf der Achse des Umlenkkettenrades
18 angeordnet ist, in Bewegung versetzt. Dabei behalten die Steinauflagen 32 ihre
Lage in bezug auf die Ketten 11a, 11 b.
1. Ausmauerungseinrichtung für metallurgisehe Gefäße, insbesondere für Stahlwerkskonverter
und/oder Hochöfen, die eine selbständig höhenverstellbare, ringförmige Arbeitsplattform
und eine dieser zugeordnete vertikale Steinförderstrecke, bestehend aus einer oder
mehreren um Kettenradpaare geführte Ketten mit an diesen befestigten Steinauflagen,
aufweist, wobei Arbeitsplattform und Steinförderstrecke etwa auf den Abstand zwischen
Hüttenflur und Gefäßöffnung einziehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß für eine
maximale Steinförderhöhe ausgelegte endlose, parallel laufende Kettenpaare (11 a,
11b) im Verlauf ihres ablaufenden Trums (11c) über mehrere Paare achsgleicher Kettenräder
(20, 21, 22) geführt sind, daß die Kettenradpaare im Mindestabstand ihrer Durchmesser
oder weiter entfernt voneinander angeordnet und mit ihren Achsen an einem Rahmen (4)
gelagert sind, wobei jeweils zwei benachbarten Kettenradpaaren (20, 21, 22) ein Kettenradpaar
(23 bzw. 24 bzw. 25) mit beweglich in einer Führung (26 bzw. 27 bzw. 28) gelagerter
Achse zugeordnet ist, das im Sinn einer Verminderung oder Vergrößerung der Speicherlänge
im Abstand zu den sich benachbarten Kettenradpaaren einstellbar ist und wobei die
Steinauflagen (32) jeweils die Kettenraddurchmesser eines Kettenradpaares umgehend
außen oder innen an den Ketten (11a, 11b) befestigt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinauflagen (32)
im wesentlichen zwischen den Kettenrädern eines Kettenradpaares (12a bzw. 12b ; 20
bis 22 ; 23 bis 25) angeordnet sind.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den beweglich
gelagerten Achsen der einstellbaren Kettenräder Zugkörper (29, 30, 31 wie z. B. Gewichte,
Zugfedern oder die Schubstange eines mit seinem Gehäuse erforderlichenfalls gelenkig
gelagerten Geradbewegungsantriebs befestigt sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer
Reihe nebeneinander angeordneten Kettenradpaare (20, 21, 22) mit ihren Achsen in einer
gemeinsamen Führung verschiebbar gelagert sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Führung
aus einer geraden Schienenführung besteht.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kettenspeicher
bildenden, nebeneinander bzw. sich gegenüberliegend angeordneten Kettenräder (20 bis
22, 23 bis 25) zusammen mit Ketten (11a, 11 b) eine Mäander-Form in horizontaler oder
vertikaler Erstreckung bilden.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kettenspeicher
bildenden Kettenräder (20 bis 22 ; 23 bis 25) in einem Raum zwischen sich gegenüberliegenden
Teleskophubspindeln (3a, 3b, 3c) für die ringförmige, höhenverstellbare Arbeitsplattform
(2) angeordnet sind.
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche
Kettenräder (18 ; 19 ; 36, 37; 20 bis 22 ; 23 bis 25) in einem Rahmen gelagert sind,
der vom Rahmen (4) der Ausmauerungseinrichtung getrennt ist.
9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
für die Kettenräder (18 ; 19 ; 36, 37 ; 20 bis 22 ; 23 bis 25) aus dem Rahmen (4)
der Ausmauerungseinrichtung herausnehmbar ist.
1. Relining facility for metallurgical vessels, especially for steelworks converters
and/or blast furnaces, featuring an automatically height-adjustable, ringshaped working
platform and a vertical brick-handling section, associated with the platform, which
consists of one chain or several chains rounding specific pairs of chain wheels and
having brick carriers attached to it/them, the working platform and brick-handling
section being retractable to roughly the distance between the mill floor and the vessel
opening, characterized by the endless, parallel-arranged pairs of chains (11a, 11b),
which are designed for a maximum height of brick delivery, passing, on their downward
run (11c), several pairs of equally axled chain wheels (20, 21, 22) ; further characterized
by the pairs of chain wheels being spaced no less than their diameters of further
apart and their axles being fixed to a frame (4) with always two neighbouring pairs
of chain wheels (20, 21, 22) being associated with one chain wheel couple (23 or 24
or 25) which, to allow adjustment relative to the neighbouring pairs of chain wheels,
has its axle movably mounted in a guide (26 or 27 or 28) so as to decrease or increase
the respective storage length, and the brick carriers (32) being fixed to the inside
or outside of the chains (11a, 11b) so that they will invariably bypass the chain
wheel diameters of a specific pair of chain wheels.
2. The facility according to claim 1, characterized by the brick carriers (32) being
essentially arranged between the chain wheels of a chain wheel couple (12a or 12b
; 20 to 22 ; 23 to 25).
3. The facility according to claims 1 and 2, characterized by tractive elements (29,
30, 31) such as weights, tension springs or the push-rod of a straight-motion drive
which may have a pivot- mounted casing, being fixed to the movably mounted axles of
the adjustable chain wheels.
4. The facility according to claims 1 to 3, characterized by the chain wheel couples
which are arranged side-by-side in a row having their axles shiftably mounted in a
common guide.
5. The facility according to claim 4, characterized by the common guide consisting
of a straight rail arrangement.
6. The facility according to claims 1 to 5, characterized by the adjacent and/or opposing
chain wheels (20 to 22 ; 23 to 25) which make-up the chain store, together with the
chains (11a, 11 b), forming meanders of horizontal or vertical extension.
7. The facility according to claims 1 to 6, characterized by the chain wheels (20
to 22 ; 23 to 25) which make up the chain store being arranged in a space which is
composed of opposing telescopic spindles (3a, 3b, 3c) for the ringshaped, height-adjustable
working platform (2).
8. The facility according to claims 1 to 7, characterized by all the chain wheels
(18 ; 19 ; 36, 37 ; 20 to 22 ; 23 to 25) being mounted in a frame separate from the
frame (4) of the relining facility.
9. The facility according to claims 1 to 8, characterized by the frame for the chain
wheels (18 ; 19 ; 36, 37 ; 20 to 22; 23 to 25) being removable from the frame of the
relining facility.
1. Dispositif de garnissage pour cuves métallurgiques, en particulier pour convertisseurs
d'aciéries et pour hauts fourneaux, présentant une plate-forme de travail de section
annulaire auto- réglable en hauteur et un convoyage de briques verticales correspondant
constitué d'une ou de plusieurs chaînes guidées par des couples de roues à chaînes
et auxquelles sont fixés des éléments porte-briques, la plate-forme de travail et
le convoyage de briques pouvant être ramenés en un point entre le niveau zéro et l'ouverture
du convertisseur, caractérisé par le fait que des couples de chaînes (11a, 11b) sans
fin conçues pour une hauteur de convoyage de briques maximale, à cheminement parallèle,
sont guidées sur le cheminement de leur brin de retour (11c) par plusieurs couples
de roues à chaînes à axe identique (20, 21, 22), que les couples de roues sont disposées
avec entre elles un écartement d'au moins leur diamètre ou plus et logées avec leurs
axes sur un bâti (4), à chaque groupe de deux couples de roues (20, 21, 22) voisines
correspondant une couple de roues (23 ou 24 ou 25) à axe logé mobile dans un guidage
(26 ou 27 ou 28), qui est réglable dans la distance par rapport aux couples de roues
voisines dans le sens d'une diminution ou augmentation de la longueur d'accumulation
et les éléments porte-briques (32) fixés extérieurement ou intérieurement aux chaînes
(11a, 11b) sans porter contre les diamètres d'une couple de roues.
2. Dispositif suivant spécification 1, caractérisé par le fait que les éléments porte-briques
(32) sont disposés essentiellement entre les roues d'une couple de roues à chaînes
(12a ou 12b 20 à 22 ; 23 à 25).
3. Dispositif suivant spécifications 1 et 2, caractérisé par le fait que sur les axes
logés mobiles des roues à chaînes réglables sont fixés des organes de traction (29,
30, 31), tels que poids, ressorts de traction ou la tige de poussée d'une commande
de mouvement rectiligne logée avec son carter de façon articulée si cela est nécessaire.
4. Dispositif suivant spécifications 1 à 3, caractérisé par le fait que les couples
de roues à chaînes (20, 21, 22) disposées en ligne l'une près de l'autre sont avec
leurs axes logées déplaçables dans un guidage commun.
5. Dispositif suivant spécification 4, caractérisé par le fait que le guidage commun
est constitué par un guidage à rail rectiligne.
6. Dispositif suivant spécifications 1 à 5, caractérisé par le fait que les roues
à chaînes disposées en ligne et en opposé (20 à 22, 23 à 25) constituant l'accumulateur
de chaîne forment avec les chaînes (11a, 11b) un méandre en extension horizontale
ou verticale.
7. Dispositif suivant spécifications 1 à 6, caractérisé par le fait que les roues
à chaînes (20 à 22, 23 à 25) constituant l'accumulateur de chaîne sont disposées dans
un espace entre des tiges de levage télescopiques (3a, 3b, 3c) en face l'une de l'autre
pour la plate-forme de travail de section annulaire, réglable en hauteur (2).
8. Dispositif suivant spécifications 1 à 7, caractérisé par le fait que toutes les
roues à chaînes (18 ; 19 ; 36, 37 ; 20 à 22 ; 23 à 25) sont logées dans un bâti séparé
du bâti (4) du dispositif de garnissage.
9. Dispositif suivant spécifications 1 à 8, caractérisé par le fait que le bâti des
roues à chaînes (18 ; 19 ; 36, 37 ; 20 à 22 ; 23 à 25) peut être retiré du bâti (4)
du dispositif de garnissage.

