[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Heizelementes,
insbesondere eines Rohrheizkörpers, bei dem eine Heizwendel an einen Anschlußbolzen
angeschweißt wird, dessen sich in den Heizkörper erstreckendes Ende eine sich konisch
verjüngende Spitze besitzt.
[0002] Aus der US-A1 718 676 ist ein Rohrheizkörper bekannt, dessen Anschlußbolzen einen
abgedrehten zylindrischen Ansatz besitzt, auf den das Heizwendelende durch Anfpressen,
insbesondere in einem Amboßgesenk, befestigt ist. Das Ende des Anschlußbolzens ist
zur Vermeidung einer Gratbildung spitzenförmig abgedreht. Die Anpressung erfolgt an
mehreren über den Umfang des Absatzes verteilten Punkten.
[0003] Aus der FR-A 1 055 699 ist eine ähnliche Anordnung bekannt, wobei der Durchmesser
des Heizwendelendes beim Aufpressen verringert wird.
[0004] Aus der FR-A 1 165 883 ist ein Verfahren zum Aufschweißen des Heizwendelendes auf
einen Anschlußbolzen mittels eines elektrischen Schweißstromes bekannt. Auch hier
müssen die Heizwendelwicklungen von einem entsprechenden Werkzeug an den Anschlußbolzen
angedrückt werden.
[0005] Die Heizwendel läßt sich vor dem Aufschweißen leichter aufschieben, wenn der Anschlußbolzen
des Rohrheizkörpers an seinem im Innern des Rohrheizkörpers liegenden Ende auf den
Innendurchmesser der zu befestigenden Heizwendel hin sich verjüngt. Außerdem wird
verhindert, daß durch « Aufdehnen der Heizwendel der Abstand derselben von dem Mantelrohr
des Rohrheizkörpers verringert wird, wodurch der Isolationswiderstand verschlechtert
wird. Wenn das Ende des Anschlußbolzens nach wie vor einen zylindrischen Körper bildet,
dann ergibt sich eine unregelmäßige Verdichtung des Isoliermaterials gerade an dem
kritischen Anschlußende, und zwar aus folgenden Gründen :
[0006] Die Rohrheizkörper werden nach der Fertigstellung zur Verdichtung des Isoliermaterials
im allgemeinen durch Durchlauf durch einen Walzeneingriff gepreßt. Der Preßdruck der
Walzen regelt sich automatisch ein. Wenn nun die Walzen im Bereich des Anschlußbolzens
aufsitzen und sich auf einen bestimmten Preßdruck eingestellt haben, dann wird es,
wenn der Bereich des Endes des Anschlußbolzens durchgelaufen ist, eine gewisse Zeit
dauern, bis sich die Walzen auf die neue Situation eingestellt haben. Dementsprechend
verbleibt hinter dem Anschlußbolzen ein Isoliermaterialbereich, der ungenügend verdichtet
ist.
[0007] Man kann diesem Effekt entgegenwirken, indem man das im Innern des Rohrheizkörpers
liegende Ende des Anschlußbolzens konisch abdreht, so daß also die Preßwalzen entsprechend
dem konischen Verlauf des Anschlußbolzens ihren Anpreßdruck nach und nach steigern
können.
[0008] Bei einer derartigen Ausbildung wird die Heizwendel an dem konischen Ende befestigt.
Dies bereitet keine Schwierigkeit, wenn Schweißelektroden verwendet werden, die die
Wendelwicklungen entsprechend dem konischen Verlauf zusammendrücken und an die konische
Fläche andrücken. Bei derartigen «Widerstandsschweißverfahren müssen die Elektroden
nach etwa 1 000 Benutzungen nachgeschliffen werden, d. h. je nach Produktionsgeschwindigkeit
mindestens einmal täglich. Dies führt zu einem entsprechenden Ausfall und zu einer
Verminderung der Produktionsleistung. Da Rohrheizkörper Massenartikel sind, führen
bereits geringfügige Mehrkosten zu einer Kalkulationsbelastung.
[0009] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, sich die Befestigung des Heizwendelendes
an einem Anschlußbolzen mit konisch verjüngendem Ende zu beschleunigen und zu verbessern,
und zwar durch Einsatz einer berührungslosen Schweißtechnik.
[0010] Der Einsatz einer berührungslosen Schweißtechnik scheint auf den ersten Blick für
die in Rede stehende Aufgabe nicht geeignet, da ja die Schweißelektroden nunmehr die
Heizwendel nicht mehr an das konische Ende andrücken können.
[0011] Die Lösung gelang mit den aus dem Kennzeichen des Hauptanspruchs ersichtlichen Merkmalen.
Der Unteranspruch beschreibt eine bevorzugte Ausführungsform.
[0012] Die beiliegende Zeichnung dient im Zusammenhang mit der folgenden speziellen Beschreibung
der weiteren Erläuterung der Erfindung. Die Figur zeigt in vergrößertem Maßstab den
Schnitt eines Rohrheizkörperendes.
[0013] Ein Anschlußbolzen 1 eines elektrischen Rohrheizkörpers mit einem Mantelrohr 2 besitzt
in an sich bekannter Weise ein konisch abgedrehtes Ende 3. Zwischen dem konischen
Ende 3 und dem eigentlichen Anschlußbolzen 1 ist gemäß der Erfindung ein zylindrischer
Absatz 4 vorgesehen, auf welchen das Ende einer Heizwendel 5 aufgeschoben ist. Die
Befestigung der Heizwendel 5 an dem zylindrischen Absatz 4 erfolgt mittels Laserimpulsen.
Da die Heizwendel 5 auf dem zylindrischen Absatz 4 straff aufsitzt, bestehen keine
Schwierigkeiten bei der Durchführung des Schweißverfahrens. Es kann gegenüber herkömmlichen
Widerstandsschweißverfahren eine erhebliche Produktionssteigerung erzielt werden.
[0014] Nach der Befestigung des Endes der Heizwendel 5 auf dem zylindrischen Absatz 4 wird
die Anordnung in das Mantelrohr 2 eingesetzt und dieses mit einer Isoliermasse 6,
im allgemeinen Magnesiumoxid, gefüllt. Durch Eindrücken des konischen oder schneidenförmigen
Endes 3 des Bolzens 1 wird die körnige Isoliermasse 6 verdichtet. Der Bolzen 1 kann
exakt zentriert werden. Eine Abdichtung 7 verschließt den Rohrheizkörper, verhindert
das Eindringen von Feuchtigkeit in die körnige Isoliermasse 6 und dient weiterhin
der Zentrierung des Anschlußbolzens 1.
1. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Heizelementes, insbesondere eines
Rohrheizkörpers, bei dem eine Heizwendel an einen Anschlußbolzen angeschweißt wird,
dessen sich in den Heizkörper erstrekkendes Ende eine sich konisch verjüngende Spitze
besitzt, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale :
a) Aufschieben der Heizwendel (5) auf einen an der sich konisch verjüngenden Spitze
anschließenden, zylindrischen Absatz (4),
b) Anschweißen der Heizwendel (5) an den zylindrischen Absatz (4) mittels einer berührungslosen
Strahlschweißtechnik.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als berührungslose Schweißtechnik
Laserstrahlschweißen angewendet wird.
1. A method for manufacturing an electric heater element, in particular a tubular
heater by welding a heater winding to a terminal stud having a conically tapering
tip at its end extending into the tubular heater, characterized by the combination
of the following features :
a) sliding the heater winding (5) onto a cylindrical section (4) adjoining the conically
tapering tip,
b) welding the heater winding (5) to the cylindrical section (4) by means of non-contacting
beam-welding technique.
2. A method according to claim 1, characterized by applying laser-beam welding as
the non-contacting welding technique.
1. Procédé pour la fabrication d'un élément de chauffage électrique, en particulier
d'un radiateur tubulaire, dans lequel un filament chauffant est soudé sur un boulon
de raccord dont l'extrémité insérée dans le radiateur présente une pointe conique,
caractérisé par la combinaison des opérations suivantes :
a) enfilage du filament (5) sur une portée cylindrique (4) raccordé à l'extrémité
conique ;
b) soudage du filament (5) sur la portée cylindrique (4) à l'aide d'une technique
de soudage par rayonnement sans contact.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la technique de soudage
sans contact utilisée est un soudage par faisceau laser.