[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfernen von Oligomerenablagerungen auf
textilen Materialien, die aus Polyesterfasern bestehen oder diese Fasern im Gemisch
mit anderen Fasern enthalten, und aus Färbeapparaten durch Behandlung mit wäßrigen,
alkalischen Flotten bei höheren Temperaturen.
[0002] Polyesterfasern enthalten Oligomere, die häufig zu Schwierigkeiten bei der Verarbeitung
und beim Färben der Polyesterfasern Anlaß geben. Bei Fasern aus linearen Polyestern
aus Terephthalsäure und Glykol ist es vor allem das cyclische Trimere, das Störungen
bei der Verarbeitung bzw. dem Veredeln der Polyesterfasern hervorruft. Während des
Färbens lagern sich beispielsweise Oligomere, die in Wasser nur sehr schwer löslich
sind, in der Färbevorrichtung und auch auf dem zu färbenden Gut ab. Ein Teil der aus
dem Polyester stammenden Oligomeren verbleibt in feiner Verteilung in der Flotte.
Die Oligomerenablagerungen auf dem Polyestermaterial verursachen häufig eine Verschlechterung
der Egalität des gefärbten Materials bzw. des Warenbildes. Außerdem führt die Ablagerung
der Oligomeren auf dem Färbegut bei der weiteren Verarbeitung, z.B. beim Spinnen,
Umspulen, Weben oder Konfektionieren durch Stauben sowie durch die stärkere Reibung
zwischen den Fasern oder zwischen den Fasern und Maschinenteilen zu erheblichen Störungen.
Um die geschilderten Schwierigkeiten zu mindern, wurden schon verschiedene Maßnahmen
vorgeschlagen. Eine Zusammenstellung verschiedener Verfahren zur Verhinderung bzw.
Entfernung von Oligomerenablagerungen auf Textilien aus Polyester findet man z.B.
in der DE-OS 26 41 608, Seiten 2 bis 4. Die bekannten Verfahren sind jedoch noch verbesserungsbedürftig.
Auch das aus der DE-OS 26 41 608 bekannte Verfahren zur Vorreinigung und zum Färben
von textilen Materialien aus Polyester, bei dem das Vorreinigen bei Temperaturen über
100°C in alkalischem Medium erfolgt, ist nicht frei von Nachteilen. Es bedingt die
Aufnahme eines zusätzlichen Verfahrensschritts, und es besteht bei den vorgeschlagenen
Bedingungen die.Gefahr einer nachteiligen Veränderung der Polyesterfasern. So kann
z.B. nach Melliand Textilberichte 60, 188 (1979) ein Reißfestigkeitsverlust eintreten.
Außerdem kann die Anfärbbarkeit des Fasermaterials verändert sein, wodurch Egalitätsprobleme
resultieren.
[0003] Aus der DE-OS 28 34 413 ist ein Verfahren zum Nachbehandeln von gefärbtem Polyesterfaser
enthaltendem Textilgut bekannt, bei dem man das Textilmaterial bei einer Temperatur
unterhalb des Glasumwandlungspunkts der Polyesterfasern mit einer wäßrigen Emulsion
einer Oligomeren lösenden Substanz behandelt. Als Substanzen, die Oligomere von der
Faser zu lösen vermögen, werden beispielsweise aliphatische oder aromatische halogenierte
Kohlenwasserstoffe oder nichtionische Anlagerungsprodukte von höchstens 10 Mol Alkylenoxid
an 8 bis 22 Kohlenstoffatome aufweisende Alkohole, Fettsäuren oder Amine oder an ggf.
durch Alkyl oder Phenyl substituierte Phenole, deren Trübungspunkte unterhalb der
Anwendungstemperatur liegen, genannt. Mit diesem Verfahren gelingt es jedoch nicht,
besonders fest haftende Oligomere von dem Polyestertextilmaterial zu entfernen.
[0004] Zum Entfernen von Oligomerenablagerungen aus Färbeapparaten verwendet man in der
Praxis wäßrige Natronlauge gegebenenfalls in Kombination mit Lösungsmitteln, wie Trichlorbenzol
oder N-Methylpyrrolidon. Diese Verfahren erfordern hohe Temperaturen, lange Behandlungszeiten
und sind umständlich in der Ausführung.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs beschriebene Verfahren so
zu gestalten, daß die Oligomeren unter schonenderen Bedingungen als bei den bekannten
Verfahren möglichst weitgehend hydrolysiert werden, und daher weder auf dem Textilgut
noch im Apparat Ablagerungen verbleiben, die zu Störungen Anlaß geben könnten.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Flotten quaternäre Ammoniumverbindungen
enthalten, die mindestens zwei C
6- bis C
22-Alkyl- oder Alkenylgruppen am quaternären Stickstoffatom tragen.
[0007] Die Entfernung von Oligomeren gelingt sowohl von ungefärbte Polyesterfasern enthaltendem
Textilgut als auch von gefärbtem oder optisch aufgehelltem Material sowie aus Färbeapparaten.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Verfahren auf gefärbte textile Materialien
angewendet, die aus Polyesterfasern bestehen oder diese Fasern in Mischung mit anderen
Fasern enthalten und bei denen durch Wärmebehandlung Oligomere auf die Faseroberfläche
gelangen oder aus der Faser in das Färbemedium ausgetreten sind und sich daraus auf
dem Textilgut oder im Färbeapparat ablagern. Beim Färben von Polyesterfasern nach
dem Ausziehverfahren unter Hochtemperaturbedingungen bei 125 bis 135°C, gegebenenfalls
in Gegenwart von Carriern, kommt es verstärkt zu Ablagerungen von Oligomeren auf dem
zu färbenden Gut. Die
1 Oligomerenablagerungen stammen aus dem Färbebad, zum anderen wandern die Oligomeren
unter den Färbebedingungen aus dem Innern an die Oberfläche der Polyesterfasern und
verursachen dadurch Probleme beim Färben. Durch die hydrolytische Spaltung nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren werden die auf dem gefärbten Gut und in den Färbeapparaten
abgeschiedenen Oligomeren weitgehend entfernt.
[0008] Unter textilen Materialien sollen Fasern verstanden werden, die in allen beliebigen
Verarbeitungsstadien vorliegen können, z.B. als Kabel, Flocke, Kammzug, Stapelfasergarn,
Filamentfäden, Maschenware, Gewirke, Gewebe oder Vlies. Die Polyesterfasern können
auch in Mischung mit anderen Fasern vorliegen, z.B. Polyester und Baumwolle, Polyester
und Zellwolle, Polyester und Wolle, Polyester und synthetische Polyamidfasern und
Polyester und Polyacrylnitrilfasern. Die Polyesterfasern werden dabei immer mit Dispersionsfarbstoffen
und die anderen Fasern im Fall von Fasermischungen mit den für diese Fasern geeigneten
Farbstoffen verschiedener Klassen gefärbt, z.B. Cellulosefasern mit Küpen- oder Reaktivfarbstoffen
sowie unter bestimmten Bedingungen auch mit Dispersionsfarbstoffen, Folyacrylnitrilfasern
mit basischen Farbstoffen und Polyamidfasern mit Dispersions-, anionischen oder Metallkomplexfarbstoffen.
[0009] Die Färbung der Polyesterfasern wird dabei nach dem Ausziehverfahren vorgenommen
und zwar bei Temperaturen in dem Bereich von 80 bis 145°C. Bei Temperaturen oberhalb
von 100°C arbeitet man unter Druck in den für das Färben bekannten Apparaturen. Man
kann die üblichen Färbebeschleuniger in den gebräuchlichen Mengen einsetzen sowie
ggf. weitere Färbereihilfsmittel, wie Dispergiermittel, Netzmittel, Gleitmittel und
Antischaummittel verwenden. Als Färbebeschleuniger kommen beispielsweise Diphenyl,
Chlorbenzole, o-Phenylphenol, Umsetzungsprodukte von 1 Mol Chlorphenol mit 1 bis 3
Mol Äthylenoxid und Salicylsäureester in Betracht. Für das Färben von Polyesterfasern
stellt man den pH-Wert der Flotte in der Regel auf Werte zwischen 4 und 6 ein.
[0010] Die Oligomeren, die nach dem Färben des Polyestermaterials nach dem Ausziehverfahren
auf den Polyesterfasern vorhanden sind, werden erfindungsgemäß in einer vom Färbeverfahren
getrennten Nachbehandlungsstufe entfernt, in dem man das gefärbte Material mit einer
alkalischen, wäßrigen Flotte behandelt, die mindestens eine quaternäre Ammoniumverbindung
mit mindestens zwei C
6- bis C
22-Alkyl- oder Alkenylgruppen am quaternären Stickstoffatom enthält. Geeignete quaternäre
Ammoniumverbindungen können ein oder mehrere quaternäre Stickstoffatome enthalten.
Quaternäre Ammoniumverbindungen, die besonders wirksam cyclische Trimere hydrolysieren,
enthalten drei C
8- bis C
14-Alkylgruppen am quaternären Stickstoffatom. Der 4. Substituent am quaternären Stickstoffatom
ist vorzugsweise eine Alkylgruppe, die beispielsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist.
Außerdem kommen noch andere Substituenten in Betracht, z.B. Arylgruppen, wie Phenyl
oder Alkylphenyl, Aralkylgruppen, wie Benzyl, oder Substituenten der Formel R-CO-X-(CH
2)
n-, in der R = C
l- bis C
18-Alkyl, X = -NH-, -0- und n = 1 bis 6. Das Anion der quaternären Ammoniumverbindungen
hat in der Regel keinen wesentlichen Einfluß auf die Wirksamkeit der Produkte beim
erfindungsgemäßen Entfernen der Oligomeren. Als Anion kommen beispielsweise Chlorid-,
Bromid-, Methosulfat- und Äthosulfat-anionen in Betracht. Es ist außerdem möglich,
die freien Basen der quaternären Ammoniumverbindungen zu verwenden. Geeignete quaternäre
Ammoniumverbindungen sind beispielsweise
Di-(iso-decyl)-dimethylammoniummethosulfat
Tri-(iso-decyl)-methylammoniummethosulfat
Tri-(n-octyl)-methylammoniumchlorid
Tri-(n-octyl)-butylammoniumchlorid
Tri-(n-octyl)-benzylammoniumchlorid
Di-(iso-decyl)-diäthylammoniumäthosulfat
Tri-(n-dodecyl)-methylammoniumjodid
Di-(n-octyl)-methyl-benzylammoniumbromid
Di-(iso-tridecyl)-dimethylammoniummethosulfat
Dipalmityl-benzyl-methylammoniumchlorid
Dipalmityl-dimethylammoniumchlorid
Distearyl-dimethylammoniumchlorid
Dipalmkernfett-methyl-benzylammoniumchlorid
Dioleyl-dibutylammoniumbromid
Dioleyl-dimethylammoniumchlorid
Dioleyl-benzyl-methylammoniumchlorid
Tetra-n-octyl-ammoniumbromid
Tri-(n-octyl)-methylammoniumhydroxid 1,3,5Tris-(γ-didodecylmethylammoniupropyl)-hexahydro-
triazin



sowie Verbindungen der Formel

in der
R1, R2 = C8- bis C18-Alkyl oder C8- bis C18-Alkenyl
R3 = C1- bis C4-Alkyl, R , Benzyl oder Phenyl
R4 = -[CH2-CH2-O]-nH
n = 1 bis 40
X- = Cl-, Br-, J-, OH-, CH3OSO3-, C2H5OSO3-, (CH3O)2PO2-,
bedeuten.
[0011] Die in Betracht kommenden quaternären Ammoniumverbindungen werden in der Flotte in
einer Menge von 0,1 bis 10 g/l, vorzugsweise 0,3 bis 3 g/l, eingesetzt. Soweit die
quaternären Ammoniumverbindungen in Wasser unlöslich sind, werden sie in emulgierter
Form eingesetzt. Eine Emulgierung kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß
man die quaternären Ammoniumverbindungen, gelöst in einem einwertigen Alkohol, Dimethylformamid,
Glykol, Polyäthylenglykol, Glycerin, Monomethylglykoläther, Methyldiglykol oder einem
anderen polaren Lösungsmittel unter kräftiger Durchmischung der wäßrigen Nachbehandlungsflotte
zusetzt. Alkylenoxid-Einheiten enthaltende quaternäre Ammoniumverbindungen sind in
der Regel selbstemulgierend. Die Anwendung dieser Verbindungen ist daher besonders
einfach und erfordert im allgemeinen keine Mitverwendung von Emulgatoren. In den Fällen,
in denen die Verbindungen nicht selbstemulgierend sind, benötigt man zur Herstellung
stabiler Emulsionen geeignete Emulgatoren. Es kommen sowohl kationische, nichtionische
als auch anionische Emulgatoren in Betracht, sofern sie mit den quaternären Ammoniumsalzen
keine Ausfällungen ergeben.
[0012] Kationische Emulgatoren sind z.B. alkoxylierte Fettamine, die quaternisiert sind,
beispielsweise Umsetzungsprodukte aus Oleylamin und 6 bis 10 Mol Äthylenoxid, die
mit Dimethylsulfat oder Diäthylsulfat vollständig quaternisiert sind, oder Kokosfettsäure-τ-dimethylaminopropylamid,
das mit Epichlorhydrin quaterniert ist.
[0013] Als nichtionische Emulgatoren eignen sich beispielsweise Äthoxylierungsprodukte von
Fettalkoholen, C
1- bis C
12-Alkylphenolen, Fettaminen und Fettsäuren, die durch Umsetzung der genannten Verbindungen
mit 5 bis 50, vorzugsweise 15 bis 45 Mol Äthylenoxid erhalten werden. Die Fettalkohole,
Fettamine und Fettsäuren haben jeweils Kohlenstoffzahlen zwischen 8 und 18. Als nichtionischer
Emulgator ist auch Ricinusöl geeignet, das mit Äthylenoxid umgesetzt ist, wobei das
Molverhältnis Ricinusöl : Äthylenoxid 1 : 5 bis 1 : 50 betragen kann. Stabile Emulsionen
der quaternären Ammoniumverbindungen erhält man, wenn das Gewichtsverhältnis des Emulgators
zur quaternären Verbindung 0,1 bis 2 beträgt. Es ist auch möglich, Mischungen verschiedener
Emulgatoren zu verwenden, z.B. Mischungen von kationischen und nichtionischen Emulgatoren
oder von nichtionischen und anionischen Emulgatoren, soweit die Verwendung der anionischen
Emulgatoren nicht zu Ausfällungen mit den quaternären Ammoniumsalzen führt.
[0014] Sofern das erfindungsgemäße Verfahren zur Entfernung von Oligomeren auf gefärbtem
Polyestermaterial eingesetzt wird, kann dieses Verfahren vorteilhafterweise zusammen
mit der üblichen reduktiven Nachreinigung von Textilmaterial aus Polyester durchgeführt
werden. Bei der reduktiven Nachreinigung von gefärbtem Polyestermaterial erfolgt eine
Behandlung des Textilmaterials mit einer wäßrigen alkalischen Flotte, die ein Reduktionsmittel,
wie Natriumdithionit, Thioharnstoffdioxid, Natriumboranat oder Reduktone enthält,
bei Temperaturen zwischen etwa 30°C und dem Siedepunkt der Flotte. Man kann jedoch
auch so vorgehen, daß zunächst die übliche reduktive Nachreinigung des gefärbten Polyestermaterials
durchgeführt und anschließend die erfin- dungsgemäße Entfernung der Oligomeren vorgenommen
wird. Es ist jedoch auch die umgekehrte Reihenfolge der Behandlungsstufen möglich,
wobei man zunächst die Oligomeren hydrolysiert und dann im selben Bad oder in einem
getrennten Bad die übliche reduktive Nachreinigung durchführt. Um die Oligomeren von
nichtgefärbtem oder gefärbtem Polyestermaterial zu entfernen, erfolgt die erfindungsgemäße
Behandlung des Textilmaterials oder der Färbeapparate bei Temperaturen in dem Bereich
zwischen 30 und 100°C. Die Zeit, die für die Entfernung der Oligomeren erforderlich
ist, hängt in erster Linie von der Temperatur der Behandlungsflotte ab. Höhere Temperaturen
erfordern kürzere Behandlungszeiten. Sie betragen zwischen 1 Minute und 24 Stunden.
Die Temperatur beim Entfernen der Oligomeren nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
liegt vorzugsweise in dem Bereich von 70 bis 90°C.
[0015] Die Oligomeren werden mit quaternären Ammoniumsalzen enthaltenden Flotten entfernt,
deren pH-Wert alkalisch ist.
[0016] Der pH-Wert liegt in dem Bereich von 8 bis 14 und wird durch Zugabe von Basen, wie
Natronlauge oder Kalilauge, eingestellt.
[0017] Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele näher erläutert. Die in den Beispielen
angegebenen Teile sind Gewichtsteile, die Angaben in Prozent beziehen sich, sofern
nichts anderes angegeben ist, auf das Gewicht der Stoffe.
[0018] In den Beispielen ist jeweils nur der Oberflächengehalt an cyclischem Trimeren angegeben.
Er wurde nach der Methode von P. Kusch, Textilpraxis International 28, 96 bis 98 (1973)
ermittelt.
Beispiel 1
a) Färben
[0019] 1,1 kg eines texturierten Polyestergarns in Form eines Muffs wurden in einem Laborfärbeapparat
(Typ HS 30/2 der Firma Rudolf Then, Schwäbisch Hall-Hessental) mit einer wäßrigen
Flotte gefärbt, die 1,5 %, bezogen auf das Fasergewicht, des gelben Dispersionsfarbstoffs
der C.I. Nr. 47 023 in handelsüblicher Einstellung, 0,5 g/1 des Natriumsalzes eines
Kondensationsproduktes aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 0,5 ml/l einer
30 %-igen wäßrigen Essigsäure enthielt. Das Flottenverhältnis betrug 1 : 20, die Flotte
strömte von innen nach außen durch das Material. Die Färbung war nach 1 Stunde bei
einer Temperatur von 130°C beendet. Nach dem Abkühlen der Flotte auf 30°C wurde sie
abgelassen und das gefärbte Polyestermaterial zweimal bei 80°C mit Wasser gespült.
b) Reduktive Nachreinigung
[0020] Das gefärbte Garn wurde anschließend im Färbeapparat mit einer wäßrigen Flotte reduktiv
nachgereinigt, die 3 g/1 Natriumdithionit, 5 ml/l einer wäßrigen Natronlauge 38°Be
und 0,5 g/l eines Anlagerungsprodukts von 45 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Ricinusöl enthielt.
Das Flottenverhältnis betrug 1 : 20. Die Flotte strömte von innen nach außen durch
das gefärbte Material. Die reduktive Reinigung wurde bei einer Temperatur von 70°C
durchgeführt und dauerte 15 Minuten. Das Textilgut wurde bei einer Temperatur von
70°C mit Wasser gespült und zur Neutralisation mit verdünnter Essigsäure behandelt
und dann bei einer Temperatur von 100°C getrocknet. Das gefärbte und reduktiv nachgereinigte
Polyestermaterial enthielt in den Innenlagen des Muffs 0,2 % und in den Außenlagen
0,15 %, des cyclischen Trimeren, jeweils bezogen auf das Fasergewicht.
c) Entfernung der Oligomerenablagerungen
[0021] Das gefärbte und reduktiv nachgereinigte Material wurde in den Laborfärbeapparat
mit einer Flotte behandelt, die 4 g/l eines Gemisches aus 25 % Di-(iso-tridecyl)-dimethyl-
ammoniummethosulfat, 25 % eines Umsetzungsproduktes, das durch Anlagerung von 7 Mol
Äthylenoxid an 1 Mol Oleylamin und Quaternisierung des Reaktionsproduktes mit Dimethylsulfat
erhalten wurde, 25 % Isopropanol und 25 % Wasser sowie 20 ml/l Natronlauge 38°Be enthielt.
Das Flottenverhältnis betrug 1 : 20. Die Flotte wurde auf eine Temperatur von 90°C
erhitzt und wirkte 45 Minuten lang auf das gefärbte und reduktiv nachgereinigte Material
ein. Das Material wurde dann gespült und mit verdünnter Essigsäure abgesäuert und
getrocknet. Weder in den Innen- noch in den Außenlagen des Kreuzwickels konnten Oligomere
nachgewiesen werden.
Beispiel 2
[0022] Ein gemäß Beispiel l a) gefärbtes texturiertes Polyestergarn wurde 45 Minuten bei
einer Temperatur von 90°C mit einer wäßrigen Flotte behandelt, die 3 g/l Natriumdithionit,
20 ml/l Natronlauge 38°Be, 0,5 g/l eines Anlagerungsproduktes von 45 Mol Äthylenoxid
an 1 Mol Ricinusöl und 4 g/l eines Gemisches aus Tri-(iso-tridecyl)-methylammo- niummethosulfat,
25 % des Umsetzungsprodukts aus 7 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Oleylamin, das mit Dimethylsulfat
quaterniert ist, 25 % Isopropanol und 25 % Wasser enthielt. Nach dem Spülen, Absäuern
mit verdünnter Essigsäure und Trocknen des Materials konnten weder fn den Innen- noch
in den Außenlagen des Wickels Oligomere nachgewiesen werden.
[0023] Wurde dagegen zum Vergleich das gemäß Beispiel 1 a) gefärbte texturierte Polyestergarn
unter den oben angegebenen Bedingungen mit einer wäßrigen Flotte nachbehandelt, die
nur g/l Natriumdithionit, 20 ml/l Natronlauge 38°Be und 0,5 g/l eines Anlagerungsprodukts
von 45 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Ricinusöl enthielt, so betrug der Oberflächengehalt
an cyclischem Trimeren nach dem Spülen mit Wasser und Absäuern mit Essigsäure in den
Innenlagen 0,15 und in den Außenlagen 0,1 %.
Beispiel 3
a) Färben und reduktive Nachreinigung
[0024] Nach der im Beispiel 1 angegebenen Färbevorschrift wurde ein texturiertes Polyestergarn
mit 1,5 %, bezogen auf das Fasergewicht, des roten Dispersionsfarbstoffs der C.I.
Nr. 11 116 in handelsüblicher Einstellung gefärbt. Das gefärbte Material wurde mit
der im Beispiel 1 angegebenen Flotte für die reduktive Nachreinigung 15 Minuten bei
einer Temperatur von 80°C behandelt. Danach betrug der Oligomerengehalt in den Innenlagen
0,2 % und in den Außenlagen 0,15 %.
b) Entfernung der Oligcmerenablagerungen
[0025] Um von dem gefärbten und reduktiv nachgereinigten Fasermaterial die Oligomeren zu
entfernen, wurde es bei einer Temperatur von 80°C 15 Minuten lang mit einer wäßrigen
Flotte behandelt, die 5 ml/l Natronlauge 38°Bé und 4 g/l eines Gemisches aus 25 %
Tri-(iso-decyl)-methylammoniummethosul- fat, 25 % Kokosfettsäure-τ-dimethylamlnopropylamid,
quaterniert mit Epichlorhydrin und 50 % Isopropanol enthielt.
[0026] Das Flottenverhältnis betrug 1 : 20. Nach dem Spülen und Absäuern mit verdünnter
Essigsäure konnte auf dem Polyestermaterial kein cyclisches Trimeres nachgewiesen
werden.
c) Entfernung der Oligomeren bei der reduktiven Nachreinigung
[0027] Ein texturiertes Polyestergarn in Form eines Muffs wurde mit dem roten Dispersionsfarbstoff
der C.I. Nr. 11 116 in handelsüblicher Einstellung gemäß den Angaben in Beispiel 1
gefärbt und danach 15 Minuten mit einer auf 80°C erhitzten wäßrigen Flotte behandelt,
die 3 g/l Natriumdithionit, 5 ml/l Natronlauge 38
oBe, 0,5 g/l des Anlagerungsprodukts von 45 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Ricinusöl und
4 g/l eines Gemisches aus 25 % Tri-(iso-decyl)-methylammonium-methosulfat, 25 % Kokosfettsäure-γ-dimethylaminopropylamid,
quaterniert mit Epichlorhydrin und 50 % Isopropanol enthielt. Das Flottenverhältnis
betrug 1 : 20. Nach dem Spülen und Absäuern mit verdünnter Essigsäure betrug der Oberflächengehalt
an cyclischem Trimeren 0,03 %.
Beispiel 4
a) Färben und reduktive Nachreinigung
[0028] 1,1 kg eines texturierten Polyestergarns in Form eines Muffs wurde innerhalb von
60 Minuten bei einer Temperatur von 130°C mit einer wäßrigen Flotte gefärbt, die 3
% des roten Dispersionsfarbstoffs der C.I. Nr. 60 756 in handelsüblicher Einstellung,
0,5 g/l des Natriumsalzes eines Kondensationsprodukts aus Naphthalinsulfonsäure und
Formaldehyd, 0,5 ml/l 30 %-ige wäßrige Essigsäure und 0,5 g/l Natriumsalz der Äthylendiamintetraessigsäure
enthielt. Das Flottenverhältnis betrug 1 : 20, die Flotte strömte von innen nach außen
durch das Material. Sie wurde bei einer Temperatur von 80°C abgelassen und das Garn
dann zweimal bei 80°C mit Wasser gespült. Im Anschluß daran wurde das texturierte
Polyestergarn reduktiv nachgereinigt, indem man es 20 Minuten bei einer Temperatur
von 80°C mit einer wäßrigen Flotte behandelte, die 10 ml/l Natronlauge 38°Bé, 3 g/l
Natriumdithionit und 0,5 g/l eines Anlagerungsprodukts von 45 Mol Äthylenoxid an 1
Mol Ricinusöl enthielt. Das Flottenverhältnis betrug 1 : 20, die Flotte strömte von
innen nach außen durch das Material. Nach dem Spülen des Materials mit Wasser einer
Temperatur von 70°C, Absäuern mit verdünnter Essigsäure und Trocknen bei 100°C wurde
in den Innen- und Außenlagen des Muffs jeweils 0,15 % Oligomerenablagerungen ermittelt.
b) Entfernung der Oligomerenablagerungen
[0029] Um die Oligomeren zu entfernen, wurde das gefärbte und reduktiv nachgereinigte Garn
20 Minuten mit einer auf 80°C erhitzten Flotte behandelt, die 10 ml/l Natronlauge
38°Bé und 4 g/1 eines Gemisches aus 25 % Tri-(n-octyl)-methylammoniumchlorid, 25 %
Kokosfettsäure-γ-dimethylaminopropylamid, quaternisiert mit Benzylchlorid und 50 %
Isopropanol enthielt. Das Flottenverhältnis betrug 1 : 20. Danach waren auf der Garnoberfläche
nur noch Spuren (weniger als 0,01 %) an Oligomeren vorhanden.
[0030] Behandelt man das Garn mit derselben Flotte 30 Minuten bei einer Temperatur von 80°C,
so waren keine Oligomeren mehr nachzuweisen.
c) Entfernung der Oligomerenablagerungen bei der reduktiven Nachreinigung
[0031] Ein texturiertes Polyestergarn, das in Form eines Muffs vorlag, wurde nach der im
Beispiel 4 a)angegebenen Vorschrift gefärbt und dann der reduktiven Nachreinigung
unterworfen, wobei die im Beispiel 4 a) für die reduktive Nachreinigung angegebenen
Bedingungen gewählt wurden und die Flotte noch zusätzlich 4 g/l eines Gemisches aus
25 % Tri-(n-octyl)-methylammoniumchlorid, 25 % Kokosfettsäure--t-dimethylamino-propylamid,
quaterniert mit Benzylchlorid und 50 % Isopropanol enthielt. Nach dem Spülen und Trocknen
des so nachbehandelten Polyestermaterials waren auf der Faserobafläche nur noch Spuren
(< 0,01 %) des cyclischen Trimeren nachweisbar.
Beispiel 5
a) Färben und reduktive Nachreinigung
[0032] 600 g Polyester-Kammzug wurden in einem Packzylinder mit einer Flotte folgender Zusammensetzung
gefärbt: 1 %, bezogen auf das Färbegut, des blauen Dispersionsfarbstoffs der C.I.
Nr. 63 285 in handelsüblicher Einstellung, 0,5 g/l des Natriumsalzes eines Kondensationsprodukts
aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd und 0,5 ml/l 30 %-ige wäßrige Essigsäure.
Das Flottenverhältnis betrug 1 : 30. Die Färbung wurde bei einer Temperatur von 130°C
durchgeführt und war nach 60 Minuten bei dieser Temperatur beendet. Die Flotte wurde
bei einer Temperatur von 80°C abgelassen. Das Färbegut wurde dann 2 mal mit Wasser
einer Temperatur von 80°C gespült und danach mit einer Flotte redukt.iv nachgereinigt,
die 3 g/l Natriumdithionit, 8 ml/l Natronlauge 38°Be und 0,5 g/l eines Anlagerungsprodukts
von 45 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Ricinusöl enthielt. Die reduktive Nachreinigung wurde
bei einer Temperatur von 80°C innerhalb von 20 Minuten durchgeführt. Das Textilgut
wurde danach gespült, mit verdünnter Essigsäure abgesäuert und bei einer Temperatur
von 100°C getrocknet. Es enthielt 0,05 % (innen) und 0,1 % (außen) des cyclischen
Trimeren.
b) Entfernung der Oligomeren
[0033] Das gefärbte und reduktiv nachgereinigte Fasermaterial wurde zur Entfernung der Oligomeren
im Apparat mit einer wäßrigen Flotte behandelt, die 8 g/l eines Gemisches aus 25 %
Di-(iso-decyl)-dimethylammoniummethosulfat, 25 % des Anlagerungsprodukts von 7 Mol
Äthylenoxid an Oleylamin, quaterniert mit Dimethylsulfat, 25 % Isopropanol und 25
% Wasser sowie 15 ml/l Natronlauge 38°Bé enthielt. Das Flottenver-hältnis betrug 1
: 30. Nach einer Einwirkungszeit der Flotte auf das Textilgut von 30 Minuten bei einer
Temperatur von 80°C konnte nach dem Spülen des Textilguts mit Wasser kein cyclisches
Trimeres auf der Faseroberfläche mehr nachgewiesen werden.
c) Entfernung der Oligomerenablagerungen bei der reduktiven Nachreinigung
[0034] Ein gemäß Beispiel 5 a) gefärbter Polyester-Kammzug wurde 30 Minuten bei einer Temperatur
von 80°C mit einer wäßrigen Flotte behandelt, die 15 ml/l Natronlauge 33°Bé, 3 g/l
Natriumdithionit, 0,5 g/l des Anlagerungsproduktes von 45 Mol Äthylenoxid an 1 Mol
Ricinusöl und 8 g/l eines Gemisches aus 25 % Di-(iso-decyl)-dimethylammoniummethosulfat,
25 % des Anlagerungsprodukts von 7 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Oleylamin, quaternisiert
mit Dimethylsulfat, 25 % Isopropanol und 25 % Wasser enthielt. Das Flottenverhältnis
betrug 1 : 30. Nach dem Spülen und Trocknen des Polyester-Kammsugs wurde als Oberflächengehalt
0,02 % cyclisches Trimeres ermittelt.
Beispiel 6
[0035] Zwei Abschnitte von 20 g einer texturierten mit Perchlor- äthylen gereinigten Polyesterwirkware
wurden in einem Multicolor-Druckfärbeapparat (Firma Pretema) wie folgt gefärbt:
1 g des Farbstoffs der Formel

in handelsüblicher Form wurden in 300 ml entsalztem Wasser dispergiert. Außerdem wurden
3 g/l eines Gemisches aus Di-und Trichlorbenzol (Carrier) und 0,5 g/1 des Natriumsalzes
eines Kondensationsprodukts aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd zugegeben und
der pH-Wert mit Essigsäure auf 4,5 eingestellt. In 30 Minuten wurde auf 130°C erhitzt
und 60 Minuten bei 130°C gefärbt. Nach dem Abkühlen auf 90°C wurde die Flotte abgelassen
und die Ware einmal mit etwa 80°C heißem Wasser gespült. Danach wurde 30 Minuten bei
80°C mit einer wäßrigen Flotte nachbehandelt, die 2 g/l Natriumdithionit, 10 ml/l
Natronlauge 38°Bé und 4 g/l eines Gemisches aus 25 Teilen Tri-(n-octyl)-methyl-ammoniumchlorid,
25 Teilen eines Umsetzungsproduktes aus 7 Mol Äthylenoxid mit 1 Mol Oleylamin, das
mit Dimethylsulfat quaterniert ist, 12,5 Teilen Isopropanol und 37,5 Teilen Wasser
enthielt.
[0036] Nachdem das Material gespült, mit verdünnter Essigsäure abgesäuert und getrocknet
worden war, konnte auf dem innersten Wickel cyclisches Trimeres nur noch spurenweise
(weniger als 0,01 %) nachgewiesen werden.
[0037] Wurde jedoch zum Vergleich die gleiche Färbung ohne das die quaternäre Ammoniumverbindung
enthaltende Wirkstoffgemisch bei sonst gleichen Bedingungen behandelt, so betrug der
Oberflächengehalt an cyclischem Trimeren des innersten Wickels nach dem Spülen und
Absäuern 1,2 %.
Beispiel 7
[0038] Unbehandelte Polyesterwirkware wurde mit 1 % des Farbstoffs der C.I. Nr. 11 116 in
handelsüblicher Form, wie in Beispiel 6 beschrieben, gefärbt, lediglich mit dem Unterschied,
daß 2 g/l des Gemisches aus Di- und Trichlorbenzol eingesetzt wurden. Nach dem Abkühlen
auf 80°C wurden 4 ml/l Natronlauge 38°Be, 2 g/l Natriumdithionit und 0;5 g/l eines
Anlagerungsprodukts von 45 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Ricinusöl zugesetzt und 20 Minuten
bei 80°C reduktiv gereinigt. Nachdem die Flotte abgelassen und die Ware einmal heiß
gespült worden war, wurde sie 30 Minuten bei 80°C mit einer Flotte behandelt, die
10 ml/l Natronlauge 38oBe, 2,3 g/l eines Gemisches aus 22 Teilen Di-(n-C
16/18--alkyl)-dimethylammoniumchlorid, 22 Teilen eines Umsetzungsprodukts aus 7 Mol Äthylenoxid
mit 1 Mol Oleylamin, das mit Dimethylsulfat quaterniert ist, 22 Teilen Isopropanol
und 34 Teilen Wasser enthielt. Nach dem Spülen, Absäuern mit verdünnter Essigsäure
und Trocknen der Wirkware konnte auf der innersten Lage des Wickels kein cyclisches
Trimeres nachgewiesen werden.
[0039] Eine ebenso gefärbte Ware, die zum Vergleich nur reduktiv gereinigt, gespült und
getrocknet worden war, enthielt auf dem innersten Wickel 0,23 % des cyclischen Trimeren.
Beispiel 8
[0040] Färbung und Nachbehandlung wurde, wie in Beispiel 7 beschrieben, durchgeführt, jedoch
wurden 9 g/l einer Wirkstoffmischung aus 22 Teilen Tri-(n-C
6/10-alkyl)-methylammo- niummethosulfat, 22 Teilen des Anlagerungsproduktes von 7 Mol
Äthylenoxid an 1 Mol Oleylamin, das mit Dimethylsulfat quaterniert ist, 22 Teilen
Isopropanol und 34 Teilen Wasser verwendet. Auf dem innersten Wickel betrug der Ge-
halt an cyclischem Trimeren 0,05 %.
Beispiel 9
[0041] Ein zur Fixierung (Setten) 30 Minuten lang mit Sattdampf bei 145°C behandeltes ungefärbtes
Folyester-Stapelfasergarn mit einem Oberflächengehalt an cyclischem Trimeren von 0,25
% wurde mit einer Flotte behandelt, die 10 ml/l Natronlauge 38°Be sowie 8 g/l eines
Gemisches aus 25 % Tri--(iso-octyl)-methylammoniummethosulfat, 25 % des Anlagerungsproduktes
von 7 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Oleylamin, quaterniert mit Dimethylsulfat, 25 % Isopropanol
und 25 % Wasser enthielt. Das Flottenverhältnis betrug 1 : 15. Nach einer Einwirkungsdauer
von 15 Minuten bei 80°C wurde das Material gespült, mit verdünnter Essigsäure abgesäuert
und getrocknet. Der Oberflächengehalt des behandelten Materials an cyclischem Trimeren
betrug 0,04 %.
Beispiel 10
[0042] In einem Kreuzspulfärbeapparat, der sichtbare Ablagerungen von Oligomeren und Farbstoffen
aufwies, ließ man 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 95°C eine Flotte abwechselnd
in beiden Richtungen zirkulieren, die 20 ml/l Natronlauge 38°Bé, 8 g/l Natriumdithionit,
8 g/l eines Gemisches aus 25 % Tri-(n-octyl)-methylammonium-methosulfat, 25 % des
Anlagerungsproduktes von 7 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Oleylamin, quaterniert mit Dimethylsulfat,
25 % Isopropanol und 25 % Wasser sowie 2 g/l des Anlagerungsproduktes von 12 Mol Äthylenoxid
an 1 Mol Oleylamin enthielt. Danach wurde mehrmals mit Wasser gespült. Der Apparat
war dann frei von oben genannten Ablagerungen.