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EP 0 021 063 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.08.1984 Patentblatt 1984/33 |
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Anmeldetag: 24.05.1980 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)3: A44C 5/24 |
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Verstellbarer Faltverschluss für Uhrarmbänder
Adjustable folding fastener for wrist-watch straps
Fermoir réglable à dispositif pliant pour bracelets de montres
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI |
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Priorität: |
23.06.1979 DE 2925442 05.04.1980 DE 3013404
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.01.1981 Patentblatt 1981/01 |
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Anmelder: RODI & WIENENBERGER Aktiengesellschaft |
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D-7530 Pforzheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Faltverschluß für Uhrarmbänder bestehend
aus einem Oberteil, einem Faltteil und einem Unterteil, bei dem das Oberteil so lang
ausgebildet ist, daß die daran gelenkig befestigte eine Bandhälfte bei geschlossenem
Verschluß hinter dem Faltteil zu liegen kommt, und das Unterteil als eckige Rinne
ausgebildet ist, in der die andere Bandhälfte verschiebbar und mittels einem zwischen
den Flanken des Unterteils eingesetzten Befestigungsteils gegen den Boden des Unterteils
fixierbar angeordnet ist.
[0002] Es sind verstellbare Faltverschlüsse bekannt, bei denen eine Längenveränderung des
Uhrarmbandes durch Verschieben einer Uhrarmbandhälfte mit einer im Unterteil des Verschlusses
und Fixieren der Uhrbandhälfte mit einer im Unterteil eingesetzten Befestigungsvorrichtung
möglich ist.
[0003] So ist in der US-Patentschrift 3.665.564 ein verstellbarer Faltverschluß beschrieben,
bei dem das Prinzip des Schieberverschlusses übernommen wurde und die lösbare Fixierung
der einen Uhrbandhälfte mit einer Exzenterklemme im Unterteil vorgenommen wird. Es
ist dabei zwar eine ausreichende stufenlose Längenveränderung für das Uhrarmband gegeben,
jedoch erhält der Verschluß durch das Übereinanderliegen von fünf Konstruktionselementen
eine erhebliche Dicke, was dem derzeitigen Trend zu flachen Uhrarmbändern und flachen
mit der Stärke des Uhrarmbandes harmonierenden Verschlüssen entgegenläuft. Außerdem
sind die verschiedenen übereinanderliegenden Verschluß-und Bandteile von der Seite
deutlich sichtbar. Dies wirkt sich nachteilig auf den Gesamteindruck des Uhrarmbandes
aus.
[0004] Ferner ist aus der US-Patentschrift 1.654.732 ein verstellbarer Faltverschluß bekannt,
bei dem Verschlußunterteil und -oberteil gleich lang ausgebildet sind und Faltteil
und verschiebbare Uhrbandhälfte bei geschlossenem Verschluß unsichtbar zwischen den
Seitenwänden des Unterteils liegen. Die Feststellung der im Unterteil verschiebbaren
Uhrarmbandhälfte geschieht mit einer Klemmvorrichtung, die zwischen den Flanken des
Unterteils eingesetzt ist. Der feste, unlösbare Sitz dieser Klemmvorrichtung ist jedoch
erst bei geschlossenem Verschluß sicher gewährleistet. Da zum Verschließen des Verschlusses
eine auf der Klemmvorrichtung angeformte Nase in einen Schlitz im Faltteil rastet,
ist es leicht möglich, daß sich beim Öffnen des Verschlusses die Klemmvorrichtung
löst und das Uhrarmband aus seiner Lage verrutscht oder gar ganz herausfällt. Auch
dieser Verschluß hat darüber hinaus aufgrund des Übereinanderliegens der einzelnen
Konstruktionselemente im Verhältnis zum Uhrarmband eine beträchtliche Dicke. Der Erfindung
lag die Aufgabe zugrunde, die bei den bekannten verstellbaren Faltverschlüssen vorhandenen
Nachteile zu beseitigen und einen Verschluß nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so
zu konstruieren, daß er in geschlossenen Zustand eine allseits geschlossene, glatte
Einheit von extremer Flachheit bildet, in der sämtliche konstruktiven Teile, soweit
sie nicht aus Funktionsgründen übereinanderliegenmüssen, von außen unsichtbar hintereinandergelegt
sind und dabei eine optimale Längenveränderbarkeit in beliebiger Richtung für das
Uhrarmband bietet.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das vorzugsweise stegartige
mit Fixiermitteln versehene Befestigungsteil soweit vorne zwischen den Flanken des
Unterteils eingesetzt und das Faltteil soweit hinten zwischen die Flanken des Oberteils
gelenkig eingesetzt ist, daß das Faltteil bei geschlossenem Verschluß zwischen Befestigungsteil
und der einen Bandhälfte zu liegen kommt. Das Unterteil weist an seinem dem Befestigungsteil
gegenüberliegenden Ende eine über die gesamte Bodenbreite reichende Aussparung auf,
durch die beim Kürzen des Uhrarmbandes die andere Bändhälfte herauslaufen kann und
bei geschlossenem Verschluß durch Druck der flach darüberliegenden einen Bandhälfte
elastisch an das Handgelenk gebogen wird. Dies hat den Vorteil, daß auch bei extremer
Bandkürzung eine Verdickung ausgeschlossen ist, da nur die beiden Uhrarmbandhälften
flach aufeinanderliegen. Darüber hinaus haben die herausragenden freien Enden der
Flanken des Unterteils federnde Wirkung, so daß die am Faltteil angeformten Gelenknasen
elastisch in die in den Flankenenden vorgesehenen Löcher einschnappen können. Es wird
zur Montage kein zusätzlichen Werkzeug benötigt.
[0006] Das Faltteil ist gelenkig mit dem Oberteil und dem Unterteil verbunden. Es ist in
an sich bekannter Weise mit einstückig angeformten Gelenknasen ausgebildet, die in
Löcher in den seitlichen Flanken von Oberteil und Unterteil eingreifen. Dadurch wird
gegenüber einer Konstruktion mit Scharnieren und Stiften Konstruktionshöhe eingespart.
An dem Ende, an dem das Faltteil am Oberteil des Verschlusses angelenkt ist, weist
es einen Einschnitt auf, so daß die an den seitlich stehenbleibenden Lappen angeformten
Gelenknasen zur Befestigung am Oberteil bei der Montage elastich in die in den Flanken
des Oberteils vorgesehenen Löcher einschnappen können. Durch die Elastizität ist das
Faltteil leicht montierbar und hat an beiden Enden sicheren Halt.
[0007] Das Oberteil des erfindungsgemäßen Faltverschlusses weist eine angeformte Rastnase
auf, die zum Schließen des Verschlusses vorne am Befestigungsteil eingreift. Es ist
also keine zusätzliche Rastvorrichtung für die Rastnase im oder am Verschluß erforderlich.
[0008] Das Faltteil des Verschlusses ist völlig glatt ausgebildet ohne Sicken oder Faltungen.
Damit es trotzdem ausreichende Stabilität gegen Verbiegen erhält, ist es aus einem
Blech mit größerer, d. h. bis annähernd der doppelten Dicke des Bleches von Oberteil
und Unterteil hergestellt. Das so gestaltete glatte Faltteil ist äußerst einfach und
kostensparend herzustellen und paßt sich mit seiner Flachheit genau den Konturen der
anderen Verschlußteile an, so daß die Elemente ohne Spielraum flach aufeinanderliegen
und die angestrebte extreme Flachheit sicherstellen.
[0009] Als Fixiermittel zur lösbaren Fixierung der verschiebbaren Uhrarmbandhälfte sind
in dem Befestigungsteil, wie an sich bekannt, eine, vorzugsweise zwei Madenschrauben
eingesetzt. Die Anordnung der Madenschrauben bietet den Vorteil der Toleranzunempfindlichkeit,
da ein bei flacheren Bändern zwischen Befestigungsteil und Band entstehender Spielraum
durch entsprechendes Anziehen der Schrauben ohne weiteres überbrückt werden kann.
Das Befestigungsteil mit den Madenschrauben ist extrem flach und verursacht durch
seine Positionierung zwischen den Seitenflanken des Verschlußunterteils keine zusätzliche
Verdickung.
[0010] Der erfindungsgemäße Verschluß umfaßt keine komplizierten Teile. Mit einem Minimum
an technischem Aufwand wird die Herstellung eines einwandfrei funktionierenden Faltverschlusses
mit optimaler beliebiger Längenverstellbarkeit für das Uhrarmband erreicht, der flach
am Handgelenk anliegt und dessen Höhe aufgrund der hintereinander angeordneten Konstruktionselemente
lediglich um die Blechstärke des Unterteils größer ist als das Doppelte des Uhrarmbandes.
Die einzelnen Verschluß- und Bandteile sind von außen unsichtbar in der Rinne des
Verschlußunterteils gelagert, so daß der gesamte Verschluß wie ein glatter, flacher
Kasten wirkt. Aufgrund seiner Konstruktionsmerkmale ist der erfindungsgemäße Verschluß
auch besonders für flache Damenuhrarmbänder geeignet. Die einfachen, unkomplizierten
Verschlußelemente sind preisgünstig in Serienfertigung herzustellen.
[0011] Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Faltverschlusses
beschrieben. Es zeigen
Abbildung 1 den geöffneten Faltverschluß in der Perspektive,
Abbildung 2 Teilansicht eines anderen Ausführungsbeispieles mit am Oberteil angeformter
Rastnase in der Perspektive,
Abbildung 3 den geschlossenen Faltverschluß nach Abb. 2 von der Seite,
Abbildung 4 die drei Hauptteile des Faltverschlusses nach Abb. 1
a) das Unterteil in der Draufsicht von oben,
b) das Faltteil in der Draufsicht von unten,
c) das Oberteil in der Draufsicht von unten.
[0012] Gemäß des in Abb. 1 dargestellten Ausführungsbeispieles umfaßt der Verschluß ein
Oberteil 1 mit seitlich heruntergezogenen, leicht schräg nach außen gestellten Flanken
2,2'. Eine Uhrarmbandhälfte 3 ist wie bekannt mittels Scharnier am Verschlußoberteil
1 befestigt. Das völlig glatt ausgebildete Faltteil 4 verbindet Verschlußoberteil
1 und Verschlußunterteil 5 miteinander. Als Gelenke dienen am Faitteii 4 angeformte
Gelenknasen 6-6"', die in Löcher 7, 7' in den Flanken 2, 2' des Oberteils 1 und in
Löcher 7", 7"' in dem Flanken 8, 8' des Unterteils eingreifen.
[0013] Das Faltteil 4 hat an dem Ende, an dem es am Oberteil 1 angelenkt ist, einen Einschnitt
9, so daß zwei Seitenlappen 10, 10' stehenbleiben, an denen die Gelenknasen 6, 6'
angeformt sind. Die Seitenlappen 10, 10' ermöglichen das elastische Einschnappen der
Gelenknasen 6, 6' in die Löcher 7, 7' in den Flanken 2, 2' des Oberteils 1.
[0014] Das Unterteil 5 ist wie eine eckige Rinne geformt mit seitlich hochgezogenen Flanken
8, 8'. Wie aus Abb. 1 ersichtlich, ist die zweite Bandhälfte 11 verschiebbar im Unterteil
5 angeordnet. Sie läuft flach auf dem Innenboden 12 des rinnenförmigen Unterteils
5. An seinem einen Ende hat das Unterteil 5 eine über die ganze Breite des Bodens
12 reichende Aussparung 13. Wenn ein Uhrarmband so lang ist, daß die im Unterteil
verschiebbar liegende Bandhälfte 11 zum Verkürzen soweit durchgeschoben werden muß,
daß ihr Bandende 14 aus dem Unterteil 5 herausragt, dann biegt sich das Bandende 14
bei geschlossenem Verschluß unter dem Druck der Bandhhälfte 3 durch die Aussparung
13 elastisch zum Handgelenk hin. Die Bandhälfte 3 liegt dann flach auf dem herausragenden
Ende 14 der Bandhälfte 11. Dadurch ist auch bei extremer Verkürzung eine Verdickung
ausgeschlossen. Gleichzeitig dienen die hervorstehenden Endlappen 15, 15' der Flanken
8, 8' des Unterteils 5 zur elastischen Befestigung des Faltteils 4 am Unterteil 5.
[0015] Zwischen den aufgebogenen Seitenflanken 8, 8' des Unterteils 5 ist ein Befestigungsteil
16 in Form eines Steges eingesetzt und zwar so, daß für die darunter verlaufende Bandhälfte
11 genügend Spielraum zum Verschieben verbleibt. Das Befestigungsteil 16 trägt eine,
vorzugsweise zwei Madenschrauben 17, 17', mit denen das Verschlußunterteil 5, nachdem
die gewünschte Länge eingestellt ist, auf der Bandhälfte 11 fixiert wird. Ein eventuell
aufgrund minderer Stärke des Uhrarmbandes entstehender größerer Zwischenraum zwischen
Befestigungsteil 16 und Bandhälfte 11 kann durch Anziehen der Madenschrauben 17, 17'
mühelos überbrückt werden.
[0016] Zum Verschließen des Verschlusses schnappen die leicht nach außen gestellten herabgezogenen
Flanken 2,2' des Oberteils 1 zwischen Nocken 18, 18' ein, die an den Flanken 8, 8'
des Unterteils 5 kurz hinter dem Befestigungsteil 16 nach innen eingeprägt sind. Das
Öffnen des Verschlusses geschieht entweder durch Unterfassen und Hochziehen des Oberteils
1 an seinem Ende 19 oder durch Zug nach oben an der Bandhälfte 3, wodurch sich die
Flanken 2, 2' des Oberteils 1 aus ihrer Verklemmung zwischen den Nocken 18, 18' lösen.
Die in Abb. 2 dargestellte Ausführungsform des Verschlusses hat eine am Oberteil 1
angeformte Nase 20. Beim Schließen rastet diese Nase 20 vorne am Befestigungsteil
16 ein.
[0017] Wie in Abb. 4 verdeutlicht, ist die Unterseite des Faltteils 4 mit Rubriken 21 versehen,
in die persönliche Daten des Besitzers, wie z. B. Blutgruppe, Wohnort, etc., eingetragen
werden. Diese Rubriken 21 können entweder direkt auf die Unterseite des Faltteils
4 eingeätzt sein - die Daten werden dann anschließend eingraviert - oder sie (21)
werden auf Etiketten gedruckt, die auf die Unterseite des Faltteils 4 aufgeklebt werden.
[0018] Die Länge des Verschlußoberteils 1 ist so bemessen, daß beim Schließen des Verschlusses
die am Oberteil 1 gelenkig befestigte Bandhälfte 3 nicht über dem Faltteil 4, sondern
dahinter zu liegen kommt, wie aus Abb. 3 sichtbar. Das Faltteil 4 liegt bei geschlossenem
Verschluß zwischen dem entsprechend weit vorne im Unterteil 5 eingesetzten Befestigungsteil
16 und der am Oberteil 1 befestigten Bandhälfte 3 (Abb. 3). Außerdem ist das Faltteil
4 zwischen die seitlich herabgezogenen Flanken 2, 2' des Oberteils 1 eingefaltet.
Das Oberteil 1 kommt zusammen mit dem Faltteil 4 zwischen den hochgezogenen Flanken
8, 8' des Unterteils 5 zu liegen. Die Oberseite 22 des Oberteils 1 bildet eine Linie
mit der Oberkante 23 der Seitenflanken 8, 8' des Unterteils 5 oder ragt nur wenig
darüber hinaus, so daß der geschlossene Verschluß insgesamt wie ein von allen Seiten
geschlossener flacher, glatter Kasten wirkt, in dem alle Teile von außen unsichtbar
gelagert sind.
1. Verstellbarer Faltverschluß für Uhrarmbänder bestehend aus einem Oberteil (1),
einem Faltteil (4) und einem Unterteil (5), bei dem das Oberteil (1) so lang ausgebildet
ist, daß die daran gelenkig befestigte eine Bandhälfte (3) bei geschlossenem Verschluß
hinter dem Faltteil (4) zu liegen kommt, und das Unterteil (5) als eckige Rinne ausgebildet
ist, in der die andere Bandhälfte (11) verschiebbar und mittels einem zwischen den
Flanken (8, 8') des Unterteils (5) eingesetzten Befestigungsteil (16) gegen den Boden
(12) des Unterteils (5) fixierbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
vorzugsweise stegartige mit Fixiermitteln (17, 17') versehene Befestigungsteil (16)
soweit vorne zwischen die Flanken (8, 8') des Unterteils eingesetzt und das Faltteil
(4) soweit hinten zwischen die Flanken (2, 2') des Oberteils (1) gelenkig eingesetzt
ist, daß das Faltteil (4) bei geschlossenem Verschluß zwischen Befestigungsteil (16)
und der einen Bandhälfte (3) zu liegen kommt, und dadurch, daß das Unterteil (5) an
seinem dem Befestigungsteil (16) gegenüberliegenden Ende eine über die gesamte Bodenbreite
reichende Aussparung (13) hat, durch die beim Kürzen des Uhrarmbandes das Ende (14)
der anderen Bandhälfte (11) herauslaufen kann und bei geschlossenem Verschluß durch
den Druck der Flach darüber liegenden einen Bandhälfte (3) elastisch an das Handgelenk
gebogen wird.
2. Verstellbarer Faltverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Faltteil
(4), das in an sich bekannter Weise mit einstückig angeformten Gelenknasen (6-6"')
ausgebildet ist, die in Löcher (7-7'") in den seitlichen Flanken (2, 2' bzw. 8, 8')
von Oberteil (1) bzw. Unterteil (5) eingreifen, einen Einschnitt (9) aufweist, so
daß die an den stehenbleibenden Seitenlappen (10, 10') angeformten Gelenknasen (6,
6') elastisch in die Löcher (7, 7') in den Flanken (2, 2') des Oberteils (1) einschnappen.
3. Verstellbarer Faltverschluß nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet
durch eine am Oberteil (1) angeformte Rastnase (20), die vorne am Befestigungsteil
(16) eingreift.
4. Verstellbarer Faltverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Faltteil
(4) aus einem Blech mit größerer, d. h. bis annähernd der doppelten Dicke des Bleches
von Oberteil (1) und Unterteil (5) hergestellt ist.
5. Verstellbarer Faltverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiermittel
(17, 17'), die das Befestigungsteil (16) zur lösbaren Fixierung der anderen Bandhälfte
(11) trägt, wie an sich bekannt, Madenschrauben sind.
1. Adjustable folding fastener for wristwatch straps, comprising an upper element
(1), a folding element (4) and a lower element (5), said upper element (1) having
a length such that the one strap half (3) pivotally connected thereto, is located
rearwardly of the folding element (4) when the fastener is closed, and said lower
element (5) being formed as a channel of rectangular cross- section, in which the
other strap half (11) is arranged shiftable and securable against the bottom portion
(12) of the lower element (5) by means of a fastening element (16) extending between
the two upward-bent sides (8, 8') of the lower element (5), characterized in that
the preferably web-shaped fastening element (16) bearing fixing means (17, 17') is
placed at such a position between the upward-bent sides (8, 8') in the front of the
lower element (5), and the folding element (4) is pivotally hinged between the downward-bent
sides (2, 2') of the upper element (1) at such a position that, when the fastener
is closed, the folding element (4) is located between the fastening element (16) and
the one strap half (3), and further characterized in that the lower element (5) is
provided with a cutout (13) extending over the whole width of the bottom portion (12)
at the end opposite to the fastening element (16) allowing the end (14) of the other
strap half (11) to pass through during shortening of the wirst-watch strap, to be,
in closed position of the fastener, elastically pressed against the wrist by pressure
exerted thereon by the one strap half (3) lying flatly above it.
2. Adjustable folding fastener as set forth in claim 1, characterized in that the
folding element (4), which is, as is known, provided with integral trunnions (6-6'")
engaging in holes 7-7"') in the sides (2, 2') and (8, 8') of the upper element (1)
and lower element (5) respectively, has a cutout (9) so that the trunnions (6, 6')
integral with the lobes (10, 10') snap elastically into the holes (7, 7') provided
in the downward-bent sides (2, 2') of the upper element (1).
3. Adjustable folding fastener as set forth in the preceding claims, characterized
in that the upper element (1) is provided with an integral dent (20) with engages
the front of the fastening element (16).
4. Adjustable folding fastener as set forth in claim 2, characterized in that the
folding element (4) is formed from thicker sheet metal, i. e. from sheet metal up
to about double the thickness of that of the upper element (1) and the lower element
(5).
5. Adjustable folding fastener as set forth in claim 1, characterized in that the
fixing means (17, 17') provided in the fastening element (16) for releasably securing
the other strap half (11) are, as known in the art, headless screws.
1. Fermoir réglable à dispositif pliant pour bracelets de montres, constitué par une
partie supérieure (1), une partie pliante (4) et une partie inférieure (5), dans lequel
la partie supérieure (1) est réalisée avec une longueur telle, que l'une des moitiés
(3) du bracelet qui y est fixée par articulation vient, lorsque le fermoir est fermé,
se placer derrière la partie pliante (4), et la partie inférieure (5) est réalisée
sous forme de canal angulaire dans lequel l'autre moitié (11) du bracelet est disposée
avec possibilité de déplacement et de fixation, au moyen d'un élément de fixation
(16) inséré dans les flancs (8, 8') de la partie inférieure (5), contre le fond (12)
de la partie inférieure (5), fermoir caractérisé en ce que l'élément de fixation (16),
de préférence du genre d'une traverse, muni de moyens de fixation (17, 17'), est inséré
assez loin en avant entre les flancs (8, 8') de la partie inférieure, et la partie
pliante (4) est insérée par articulation assez loin en arrière entre les flancs (2,
2') de la partie supérieure (1) pour que, lorsque le fermoir est fermé, la partie
pliante (4) vient se placer entre l'élément de fixation (16) et l'une des moitiés
(3) du bracelet, et en ce que la partie inférieure (5) présente, à son extrémité située
à l'opposé de l'élément de fixation (16), un évidement (13) s'étendant sur toute la
largeur du fond et à travers lequel l'extrémité (14) de l'autre moitié (11) du bracelet
peut sortir lors du raccourcissement du bracelet - montre et, lorsque le fermoir est
fermé, est repliée élastiquement sur le poignet sous l'effet de la pression de l'une
des moitiés (3) du bracelet située à plat au-dessus.
2. Fermoir réglable à dispositif pliant selon la revendication 1, caractérisé en ce
que la partie pliante (4) constituée de manière connue-en soi, avec des tétons d'articulation
(6 à 6"') formés d'une seule pièce, qui viennent en prise dans des trous (7 à 7"')
des flancs latéraux 2, 2' et 8, 8') de la partie supérieure (1) et de la partie inférieure
(5) respectivement, présente une entaille (9) de telle sorte que les tétons d'articulation
(6, 6') formés sur les pattes latérales restantes (10, 10') s'enclenchent élastiquement
dans les trous (7, 7') des flancs (2, 2') de la partie supérieure (1).
3. Fermoir réglable à dispositif pliant selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par un téton d'enclenchement (20) formé sur la partie supérieure
(1) et qui s'engage en avant sur l'élément de fixation (16).
4. Fermoir réglable à dispositif pliant selon la revendication 2, caractérisé en ce
que la partie pliante (4) est réalisée avec une tôle présentant une épaisseur plus
grande, c'est-à-dire pouvant atteindre sensiblement le double de celle de la tôle
de la partie supérieure (1) et de la partie inférieure (5).
5. Fermoir réglable à dispositif pliant selon la revendication 1, caractérisé en ce
que les moyens de fixation (17, 17') que porte l'élément de fixation (16) pour la
fixation amovible de l'autre moitié de bracelet (11) sont, comme il est connu en soi,
des vis sans tête.

